DE16858C - Einrichtung zum Trennen der Federfahnen von dem Kiel - Google Patents
Einrichtung zum Trennen der Federfahnen von dem KielInfo
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- DE16858C DE16858C DENDAT16858D DE16858DA DE16858C DE 16858 C DE16858 C DE 16858C DE NDAT16858 D DENDAT16858 D DE NDAT16858D DE 16858D A DE16858D A DE 16858DA DE 16858 C DE16858 C DE 16858C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G9/00—Adornments of natural feathers; Working natural feathers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
LOEWY & LUBOSCH in BERLIN. Einrichtung zum Trennen der Federfahnen von dem Kiel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1881 ab.
Aus Federn einen pelzähnlichen Stoff herzustellen, ist bekannt, und die Herstellungsweise
eine verschiedene. Entweder webt man die Federn mit dem Kiel in einen Stoff ein oder
man klebt die vom Kiel abgeschnittenen Federfahnen auf einen Grundstoff. Hier handelt es
sich um die letztere Methode.
Die hierzu nöthige Vorrichtung besteht aus dem Apparat, Fig. 1, in dem die Federfahnen
vom Kiel gelöst werden, einer Zange z, Fig. 2, mittelst welcher man die Federfahnen in den
unter Fig. 3 dargestellten Apparat überträgt.
Letzterer besteht aus einer Holzplatte A von einer den Dimensionen der anzufertigenden
Waare entsprechenden Gröfse. Auf der Platte A dreht sich eine Rolle B, auf welche ein Band
von beliebiger Länge aufgewickelt und dessen Ende an einem länglich viereckigen Stabe C
befestigt ist. Dieser Stab C hat einen Zapfen, der sich ebenfalls in der Platte A dreht. Durch
fortwährendes Drehen von C läfst sich das Band von der Rolle B auf C aufwickeln und
wird dann das auf C aufgewickelte Band eine Fläche bilden, wie in der Zeichnung durch
Fig. 3 dargestellt.
Beim Aufwickeln des Bandes auf C werden vermittelst der Zange ζ die Federfahnen zwischen
dasselbe eingeführt, und zwar so, dafs immer das Ende derselben, das mit der Zange
gehalten wurde, über die Bandkette hervorsteht.
Nachdem so viel Band bezw. Federfahnen aufgewickelt sind, als die Waare grofs werden
soll, wird ein mit einem Klebstoff bestrichenes Stück Leinwand, das ebenfalls der Gröfse der
Waare entspricht, über die Fläche der hervorstehenden Federfahnenenden gelegt und die
Leinwand mit den Federfahnen verbunden.
Nachdem der Klebstoff genügend getrocknet, wird das Band von C wieder auf die Rolle B
zurückgewickelt.
Die Federfahnen sind auf diese Weise frei geworden, und man erhält so die fertige Waare.
Die Vorrichtung zum Trennen der Federfahnen vom Kiel, Fig. 1, besteht aus einer
doppelten Zahnreihe K, die der Länge nach so in eine Holzleiste / eingeführt sind, dafs die
doppelte Reihe Zähne über die Oberfläche derselben hervorsteht.
Die zwei Zahnreihen haben einen Zwischenraum, der so grofs ist, dafs mit Bequemlichkeit
ein Federkiel der Länge nach darin Platz hat.
Es werden in den Kamm so viel Federn als nöthig gelegt, und zwar so, dafs der Kiel zwischen
den zwei Zahnreihen und die Federfahnen links und rechts herausstehen, wie aus
Fig. ι ersichtlich.
Bevor die Federn eingelegt werden, werden rechts und links der Zahnreihen die geöffneten
Klemmen η nx (zwei durch ein Scharnier verbundene
Holzplatten) gelegt.
Die Fahnen der in den Kamm eingeführten Federn kommen so auf die Klemmfiächen zu
liegen. Nachdem nun zwischen die Zahnreihen auf die eingelegten Kiele eine keilförmige
Leiste m (zum Festhalten der letzteren) geschoben und die Federfahnen in die Klem-
men η Tz1 eingeschlossen sind, fährt man mit
einem scharfen Messer längs der Äufsenseite der zwei Zahnreihen, und werden so die Fahnen
von den Kielen, welche letztere zwischen den Zahnreihen zurückbleiben, getrennt. Die in der
Klemme gehaltene Fahne steht mit dem einen Ende so weit heraus, als nöthig ist, dasselbe
dann mit der Zange ζ festzuhalten, und welches dann später nach Einführung zwischen die
Bandflächen aus denselben herausstehen mufs.
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:Die Vorrichtung zum Trennen der Federfahnen vom Kiel, wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16858C true DE16858C (de) |
Family
ID=293831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16858D Active DE16858C (de) | Einrichtung zum Trennen der Federfahnen von dem Kiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16858C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158740B (de) * | 1959-10-20 | 1963-12-05 | Philippe Hermann Schwarzhaupt | Vorrichtung zum Bearbeiten von Kaesebruch |
-
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- DE DENDAT16858D patent/DE16858C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158740B (de) * | 1959-10-20 | 1963-12-05 | Philippe Hermann Schwarzhaupt | Vorrichtung zum Bearbeiten von Kaesebruch |
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