DE168565C - - Google Patents
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- DE168565C DE168565C DENDAT168565D DE168565DA DE168565C DE 168565 C DE168565 C DE 168565C DE NDAT168565 D DENDAT168565 D DE NDAT168565D DE 168565D A DE168565D A DE 168565DA DE 168565 C DE168565 C DE 168565C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
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- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 168565 KLASSE 21 d.
Beim gewöhnlichen Repulsionsmotor ist die zum Ständerfelde senkrecht gerichtete
Komponente des Armaturfeldes ohne induzierende Wirkung auf das Primärsystem und lastet daher auf dem Ankerstromkreise als.·
reines Selbstinduktionsfeld.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, durch teilweise Aufhebung
dieses Querfeldes allgemein eine Verbesserung ίο des Leistungsfaktors und unter Umständen
eine Uberkompensierung der wattlosen Komponente des Primärstromes anzustreben. Da
das Querfeld stets in Phase mit dem Sekundärstrom sich befindet, kann durch Gegen-Schaltung
der in Quadratur zu den Zuführungsklemmen liegenden Punkte der Ständerwicklung mit den Bürsten das Querfeld
beliebig herabgemindert werden. Bei einem derart kompensierten Repulsionsmotor fallen zusätzliche Erregefbürsten weg, so
daß dessen Bürstenzahl höchstens gleich der Polzahl wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι das Schema eines zweipoligen, kompensierten Repulsionsmotors, dessen Primärwicklung in Quadratur zu den Stromzu- - führungsklemmen in Gegenschaltung mit den Bürsten verbunden ist,
Fig. ι das Schema eines zweipoligen, kompensierten Repulsionsmotors, dessen Primärwicklung in Quadratur zu den Stromzu- - führungsklemmen in Gegenschaltung mit den Bürsten verbunden ist,
Fig. 2 die entsprechende Anordnung mit ausgeprägten Polen, so zwar, daß die Drosselspulen
der Nebenpole selbst unterteilt sind, um abteilungsweise mit den Läuferbürsten verbunden zu werden.
Die Kompensierungsanordnung (Fig. 1) ist dadurch gekennzeichnet, daß die gleichförmig
verteilte Ständerwicklung W, in Richtung senkrecht zu den Zuführungsklemmen E,
vermittels eines regelbaren Serientransformators T in Gegenschaltung mit den Bürsten B
verbunden ist. Die Läuferwicklung A ist nach Art einer Gleichstromwicklung ausgebildet
und besitzt gleich dieser einen Kollektor K, auf dem zwei unter einem bestimmten
Winkel χ gegen das Primärfeld verstellte Bürsten B schleifen. Die Wirkungsweise
eines derart eingerichteten Motors ist nun die folgende:
Der Primärstrom sowohl als das Drehmoment sind um so höher, je mehr das Übersetzungsverhältnis
vom Ständer zum Läufer sich sin χ nähert, und steigen bis zu einer gewissen Grenze, welche durch die Streuungsund
Widerstandsverhältnisse der Wicklungen bestimmt wird; beide nehmen vom Anlaufe an mit zunehmender Geschwindigkeit ab.
Auch die Phasenverschiebung des Primärstromes wird vom Anlaufe an ständig kleiner
und verschwindet in der Gegend des Synchronismus; bei weiterer Geschwindigkeitszunahme wechselt sie ihr Vorzeichen, so daß
der Motor nunmehr wattlosen Strom an das Netz abgibt.
Es zeigt sich, daß für eine und dieselbe Betriebsspannung die Leistungsabgabe eines
derart kompensierten Repulsionsmotors in bequemer Weise einzig durch Beeinflussung
des Übersetzungsverhältnisses vermittels des Serientransformators ; T innerhalb weiter
Grenzen reguliert werden kann.
Für manche Fälle erscheint es praktischer, wie in Fig. 2 den Ständer mit ausgeprägten
Polen auszuführen. Es werden dann außer
den, Hauptpolen P noch zwei Nebenpole N für das Querfeld notwendig, auf denen
Spulen sitzen, die vermittels eines regelbaren Serientransformators T mit den Läuferbürsten
B in Verbindung stehen. Man wird im allgemeinen die Bürsten zwischen den Polen P und N anordnen und in der Bürstenlinie
zwei kleine Kommutierungspole H vorsehen, um die Bildung des für die Kommutierung
günstigen, dynamisch induzierenden Feldes zu ermöglichen.
Die Nebenspulen TV der Nebenpole können auch in mehrere Stufen abgeteilt und vermittels
eines mehrpoligen Stufenschalters in Gegenschaltung mit den Bürsten verbunden werden. Der Serientransformator T kommt
dabei in Wegfall, und die Leistungsregelung läßt sich in einfacher Weise vermittels des
Stufenschalters bewerkstelligen.
Diese Anordnung eignet sich besonders auch für Hochspannungsbetrieb, da die Spannung
der Läuferwicklung A und der Nebenspulen N völlig unabhängig von der Betriebsspannung
des Motors gewählt werden kann.
Bezeichnet χ den Winkel, den die Bürstenlinie mit dem Ständerfelde einschließt, so
zeigt sich, daß, wenn überhaupt Kompensation eintreten soll, das Übersetzungsverhältnis
vom Ständer zum Läufer kleiner sein muß als sin x, woraus sich für gegebene
Wicklungen die Übersetzung des Transformators bestimmt.
Ferner ergibt sich, daß die Kompensation sowohl im Unter- als im Ubersynchronismus
eintreten kann, und zwar um so früher, je größer der Bürstenwinkel χ gewählt wird
und je näher die Übersetzung vom Ständer zum Anker an sin χ heranrückt. Die Grenzwerte
werden durch die Streuungs- und Widerstandsverhältnisse der Wicklungen bestimmt.
Insbesondere ergibt sich, daß für x = o, wo also die Bürstenlinie mit den
Zuführungsklemmen zusammenfällt, eine Kompensation sich nicht erreichen läßt.
Die vorliegende Anordnung unterscheidet sich von den durch die Patentschriften 108539
und 135896 (Fig. 6) bekannt gewordenen, bei welchen die Bürsten in der Primärachse
angeordnet sind, dadurch, daß die Bürsten wie bei einem gewöhnlichen Repulsionsmotor
grundsätzlich gegen das Primärfeld verstellt sind. Dieser Unterschied ist insofern wesentlich,
als nur bei verstellten Bürsten durch bestimmte Gegenschaltung des Läufers und Ständers sich eine Phasenkompensierung erreichen
läßt, während insbesondere bei in der Primärachse angeordneten Bürsten, wie auch
das Übersetzungsverhältnis vom Läufer zum Ständer gewählt wird, sich eine Kompensierung
nicht mehr erzielen läßt.
Claims (2)
1. Regelung von Repulsionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die (nicht
kurzgeschlossenen) gegen das Primärfeld verstellten Bürsten an senkrecht zur Feldachse
liegende Punkte der gleichmäßig verteilten Ständerwicklung über einen Regelungstransformator,
dessen Ubersetzungsverhältnis kleiner als der Sinus , des Bürstenwinkels sein muß, in Gegenschaltung
angeschlossen werden, zum Zwecke, durch Schwächung des Querfeldes die
Phasenverschiebung des Primärstromes zu kompensieren und gegebenenfalls die Leistung der Maschine zu beeinflussen.
2. Regelung von Repulsionsmotoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegen das Primärfeld verstellten, gegebenenfalls unter besonderen Kommutierungspolen
liegenden Bürsten in Gegenschaltung mit Spulen verbunden werden, welche auf senkrecht zu den ausgeprägten
Hauptpolen liegenden Nebenpolen untergebracht sind, wobei der Regelungstransformator
durch Stufenteilung dieser Spulen ersetzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der ReichsdruckeRex
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE168565C true DE168565C (de) |
Family
ID=433770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT168565D Active DE168565C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE168565C (de) |
-
0
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