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DE1685399B - Maschine mit Schablone zum Schärfspalten - Google Patents

Maschine mit Schablone zum Schärfspalten

Info

Publication number
DE1685399B
DE1685399B DE1685399B DE 1685399 B DE1685399 B DE 1685399B DE 1685399 B DE1685399 B DE 1685399B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
workpiece
machine
sharpening
splitting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt; Fickert Günther; Kohl Erwin; 7000 Stuttgart Hacker
Original Assignee
Fortuna-Werke Maschinenfabrik Ag, 7000 Stuttgart

Links

Description

4. Schablone für eine Maschine nach An- tauscht werden. Auch können sie beim Abziehen der spruch 1 oder 2 oder Schablone nach Anspruch 3, Schablone von empfindlichen Lederflächen das Ausdadurch gekennzeichne;, daß c jr Umriß der Scha- sehen störende Spuren hinterlassen, sofern sie nicht blone (1) größer ist als der Umriß des Werk- 30 überhaupt auf dem Werkstück haften bleiben und bestücks (3). sonders entfernt werden müssen. Das Anbringen bzw.
5. Schablone nach Anspruch 4, dadurch ge- Auswechseln der Klebepunkte und das Umdrehen der kennzeichnet, daß die Kontur (2) des Werkstücks zusammengehefteten Teile sind nachteilig in Eischei-(3) kontrastreich auf der Schablone (1) aufge- nung tretende Arbeitsgänge.
zeichnet ist. 35 Aufgabe der Erfindung ist es, ^ii!e Maschine mit
6. Schablone für eine Maschine nach An- Schablone zum Schärfspalten der eingangs genannten spruch 1 oder 2 oder Schablone nach einem der Art so zu verbessern, daß das Werkstück und die Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schablone ohne großen Zeitaufwand lagerichtig in die sie einstückig ausgebildet ist. Maschine eingeführt werden können.
40 Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sowohl die Auflageplatte als auch die Schablone
aus transparentem Werkstoff bestehen und daß unter
der Auflageplatte eine sie anstrahlende Lichtquelle angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine mit 45 Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu Schablone zum Schärfspalten, bei dem unter Verwen- sehen, daß bereits lagerichtig ein genaues Ausrichten dung einer Bandmesserspaltmaschine mit einer ange- von Werkstück und Schablone vorgenommen werden triebenen oberen Führungswalze mit starrem Walzen- kann. Die Gefahr einer Verschiebung zwischen Werkkörper und einer ebenfalls angetriebenen unteren stück und darauf liegender Schablone ist daher erheb-Vorschubwalze mit elastisch nachgiebigem Walzen- 50 lieh eingeschränkt.
körper ein Werkstück mit daraufliegender Schablone Diese Gefahr wird noch weiter reduziert, wenn ge-
von einer Auflageplatte aus den beiden Vorschubwal- maß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
zen zugeführt wird. der Reibungswiderstand zwischen der Auflageplatte
Es sind Schablonen bekannt, deren Umriß dem und dem Werkstück geringer ist als der Reibungsfertigen Werkstück entspricht; sie bestehen aus einer 55 widerstand zwischen dem Werkstück und der Scha-Grundplatte aus Leder oder lederähnlichem Kunst- blone. Dieser Forderung gemäß kann ζ B. die Auflastoff, auf die dem abzuhebenden Span entsprechende geplatte aus Polytetrafluoräthylen und die Schablone Streifen aufgeklebt sind. Diese Herstellung ist sehr aus sogenanntem Transparentgummi hergestellt weraufwendig, außerdem ist die Genauigkeit und die den.
Haltbarkeit solcher Schablonen begrenzt. Daher ist 60 Damit die Schablone den Anforderungen eines
auch eine Anwendung in der Schuhindustrie mit ihren Dauerbetreibes genügt und die Form eines Meister-
vielen Größen und Weiten sowie scharf auslaufenden Stücks bzw. Musterstücks möglichst genau abbildet,
Schnitten nicht in einem der Bedeutung dieses Ar- ist es empfehlenswert, daß der Werkstück der Scha-
beitsverfahrens entsprechenden Umfang möglich ge- blone eine Härte von mindestens 70 Shore aufweist,
wesen. 65 Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestal-
Zum Schärfspalten werden diese Schablonen auf tung der Erfindung ist der Umriß der Schablone grö-
das bereits in Spaltlage auf der Auflageplatte der Ma- ßer als der Umriß des Werkstücks zu wählen. Dies er-
schine liegende Werkstück aufgelegt und beide Teile gibt den Vorteil, daß bei gelegentlich ungenauem Auf-
legen keine verdickten, sondern schlimmstenfalls nur Verringerung der Reibung einen ebenfalls transparen-
dünn geschärfte Randzonen entstehen. ten Belag S aufweist Unterhalb der Auflageplatte 4 ist
In einfacher Weise läßt sich die Zuordnung von eine Lichtquelle 6 angeordnet Besonders deutlich tre-
Schablone und Werkstück dadurch festlegen, daß der ten die Konturen des Werkstücks 3 dann in Erschei-
Umriß des Werkstücks kontrastreich auf der Sch"- 5 nung, wenn die Auflageplatte 4 matt-transparent
blone aufgezeichnet ist (lichtstreuend) ausgeführt ist
Eine in vorteilhafter Weise schnell herstellbare und Auf das Werkstück 3 wird nun die Schablone 1 aufsehr dauerhafte Schablone ergibt sich, wenn sie ein- gelegt, und die Kontur 2 kann genau nach dem duntückig ausgebbildet wird. kelerscheinenden Umriß des Werkstücks ausgerichtet
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der io werden. Dabei kann die Schablone 1 entweder mit der
Zeichnung, in der eic Ausführungslieispiel dargestellt planen Fläche nach unten oder nach oben aufgelegt
ist, näher erklärt Es zeigt werden; eine Schablone dient also zur Herstellung so-
Fig. 1 a eine Schablone gemäß der Erfindung in wohl der Unken als auch der spiegelbildlich rechten
Draufsicht, Teile, was einen weiteren Vorteil darstellt
Fig. Ib eine Schablone gemäß Fig. I im Schnitt, 15 Anschüeßend werden die beiden aufeinanderUe-
F i g. 2 eine Maschine zum Schärfspalten gemäß der genden Teile 3 und 1 in den Werkstückeinlauf gescho-
Erfindung. ben, wo sie zwischen einer .-beren Führungswalze 7
Die in F i g. 1 gezeigte Schablone 1 besteht bei- mit starrem Walzenkörper und einer unteren Vorspielsweise aus Transparentgummi, iat aus einem schubwalze 8 mit elastisch nachgiebigem Walzenkör-Stück gefertigt, und die Kontur 2 des Werkstücks ist 20 per 9 einem Bandmesser 10 zugeführt werden. Das mit einer wischfesten Farbe aufgezeichnet. Bandmesser 10, welches von Führungen 11 gestützt
Vor der Bearbeitung wird ein Werkstück3zunächst wi.d, spaltet dann das Werkstück 3 in ein Fertigwerkauf die transparente Auflageplatte 4 aufgelegt, die zur stück 12 und einen Abfallspan 13.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

I 2 meist gefühlsmäßig oder nach Augenmaß gegeneinan- Patentanspriiche: der ausgerichtet. Ein erheblicher Nachteil solcher mit dem Werkstück umrißgleicher Schablonen ist darin zu
1. Maschine mit Schablone zum Schärfspalten, sehen, daß bei ungenauem Ausrichten beim Auflegen bei dem unter Verwendung einer Bandmesser- 5 oder bei gegenseitigem Verrutschen der Teile beim spaltmaschine mit einer angetriebenen oberen Einführen in die Maschine Fehler am Werk'tückrand Führungswalze mit starrem Walzenkörper und entstehen; der Schärfrand wird dicker, z.B. mit einer ebenfalls angetriebenen unteren Vorschub- Wulstbildung, so daß nicht mehr einwandfrei gebuggt walze mit elastisch nachgiebigem Walzenkörper werden kann.
ein Werkstück mit daraufliegender Schablone von io Es wurde auch vorgeschlagen, die Schablone im einer Auflageplatte aus den beiden Vorschubwal- Umriß größer zu machen als das zugehörige Werkzen zugeführt wird, dadurch ·gekenn- sifick, wobei der Herstellaufwand für die Schablone zeichnet, daß sowohl die Auflageplatte (4) als aDerdings noch wesentlich größer wäre als bei einer auch die Schablone (1) aus transparentem Werk- Schablone mit Werkstückumriß. Zum Schärfspalten stoff bestehen und daß unter der Auflageplatte (4) 15 ist dann das Werkstück zuerst auf die auf der Auflageeine sie anstrahlende Lichtquelle (6) angeordnet platte »auf dem Rücken« liegende Schablone aufzuleist. gen und auszurichten. Zum Einführen in die Maschine
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn- müssen beide Teile gemeinsam herumgedreht werden, zeichnet, daß der Reibungswiderstand zwischen wobei wieder ein Verrutschen möglich wäre. Damit der Auflageplatte (4) und dem Werkstück (3) ge- 20 die beiden Teile beim Herumdrehen und anschließenringer ist als der Reibungswiderstand zwischen den Einführen in die Maschine sich nicht gegeneinandem Werkstück (3) und der Schablone (1). der verschieben können, sollten Klebepunkte, die aus
3. Schablone für eine M.^chme nach An- zweiseitig klebendem Folienband bestehen, zwischen spruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ihnen angeordnet werden. Die Klebepunkte verWerkstoff der Schablone (I) eine Härte von min- 25 schmutzen aber nach kurzer Zeit durch Lederstaub, destens 70 Shore aufweist. haben dann zu wenig Haftkraft und müssen ausge-

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