DE1685098A1 - Automatischer Tisch mit Beschickungseinrichtung fuer Textilbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Automatischer Tisch mit Beschickungseinrichtung fuer TextilbearbeitungsmaschinenInfo
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-
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- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H43/00—Other methods, machines or appliances
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
ν*
Automatischer Tisch mit Besehickungseinrichtunr icocnna
für Textilbearbeitungsmaschinen. " lOÖDUSJo
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Bearbeitung
lund vereinfachter Beschickung von Stoffbearbeitungsm&schinen.
Durch diese Erfindung· wird eine weitgehende Automatisierung bei
einer intermittierender. Pearbeit-ting von Stoff teilen erreicht.
Ec sird Textilbearbeltringsipaschinen bekannt, die durch "and- cder
TuSbetätigunc1 oinen bestimmter. Arbeitsgang, wie z.B. dao Fähen und
Sehneider, von Knopflöchern, das Annähen von Knöpf er cder Abcteppen
und NShen von kurzen Nähten vornehmen. Hierbei muß das Stoffteil
bei mehreren in gleichen oder unterschiedlich voneinander entfernten Abständen der Bearbeiturgszonen von Hand jeweils vor eine Markierung
gehalten werden, um dann den Bearbeitengsvorgang durch Betätigung
der Nähmaschine vorzunehmen. Hierbei irrt eine Bedienungsperson
bei der Bearbeitung eines Teiles, z.B. beim Fähen von mehreren
Knopflöchern eines Hemdes oder einer Blt-ne an eine Maschine
gebunden. Außerdem sind durch die manuelle Bedienung eine Beine Fehlerquellen gegeben.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß eine Person gleichzeitig
mehreae Stofftearbeitungsmaschinen bedienen kann und hierdurch
eine wesentlich rationellere Ausnutzung der Maschine und der Bedienungsperson erzielt. Durch die automatische Schaltung der Nähmaschine
werden zu dem Fehler weitgehend ausgeschaltet.
Zum Bearbeiten der einzelnen Stoffteile werden dieselben in einem
stapel vor der Bearbeitungsmaschine abgelegt. Beim Abnehmen weiterer
Stoffteile von diesem Stapel verringert sieh die Höhe desselben.
Dadurch muß die Bedienungsperson das zu bearbeitende Stoffteil in der Vertikalen anheben, um es in die Bearbeitungsmaschine einzulegen,
und der nicht bearbeitete Teil dee Stoffes hängt η -ich unten.
Eine weitere Neuerung an der Eeschickungsvorrrichtimg; ist eine in
der Höhe verstellbare EaItevorrichtung, in die der Stapel der zu
bearbeitenden Stoffteile eingelegt wird, und der von Hand in der
Höhe verstellbar ist.
Die Neuerung besteht in der Ausführung darin, daß eine bekannte
Stoffbearbeitungsmaschine auf führungselementen, wie z.B. Schienen
oder dergl. in der Horizontalen verschiebbar angeordnet ist. Mittels
hydraulischer, pneumatischer, elektrischer oder mechanischer Antriebs-
und Schaltelemente wird die Nähmaschine von einer zur anderen
Bearbeitungßtation gefahren. Die Abstände der Bearbeitungsstationen
können im ,-jeweiligen Bedarfsfall durch verschieben von Anschlägen
auf σehaltschienen oder verstellen von elektrischen Schaltelementen
variiert werden. Nach Erreichen der letzten Bearbeitungsstation
fährt die Maschine durch die Steuerung bedingt in die Ausgangsstellung zurück.
In der vorliegenden Ausführung wird die Maschine entsprechend der
Weglänge- durch drei Kolben geschoben, die durch bekannte pneumatische,
hydraulische cder elektrische Schaltelemente betätigt werden.
Pfti Erreichung der Bearbeitungnetellung wird die Nähmaschine
ebenfall π ü>er genannte Schaltelemente ein- und wieder ausgeschaltet.
Eine andere Au'-ftlhrunc ^-©r Antriebselemente besteht aus einer
Gewindespindel, auf der die Pearbeitur/Omasehlre mitteln Mutter
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BAD ORIGINAL
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verschoben wird, Sa hat sich jedoch erwiesen, daß ein pneumatischer
oder hydraulischer Antrieb wesentlich schneller al? ein mechanischer
ist.
Die zu bearbeitenden Stoffteile werden in zwei hydraulisch, pneumatisch,
elektrisch oder mechanisch betätigte Klemmvorrichtimber
eingelegt, die siih in etwa am Anfang und Ende des Bearbeitungewegen
der Maschine befinden. Durch eine entsprechende Schaltung mit der Bearbeitungsmaschine gibt der eine der beiden Kolben
während des Bearbeitungsvorganges den «Stoff frei. Die« 1st erforderlich beim Nähen von Knopflöchern, da hier heim Nähvorgang der
Stoff nicht gespannt sein darf.
Ein Ausführungebeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und nachfolgerd beschrieben:
Pig. 1 eine Vorderansicht des automat!eohen Tisches mit
Nähmaschine
Fig. 2 eine schematieohe Darstellung de· Bearbeltungsvorgang·«
am Beispiel von Knopflöchern
fig. 3 ein· Seitenansicht des Aggregats mit Beschickungseinrichtung
fig. 4 eine Draufsicht d«r Beschickungseinrichtung
Fig. 5 eine vergrößert· Darstellung der Kleravorriehtung der Besohl
okungseinriohtung
Fig. 6 ein vergrößerter Schnitt durch die Klemmvorrichtung
In eines stationäre- Ίί ?<■■*■ 1 1st auf Fühmngs sohlen en 2 und 3 eine
Näh^.*3öhi.:'.e 4 £:"^? Wähen von Knop.H.r<vhern mit Gleitbuehsen 5 und 6
Terycia;". bar angebracht. Die Nähmaschine wird durch Kolben 7» p und
9 entsprechend der gewählten Schaltung, in unserem Ausführungabeispiel
an fünf Bearbeitun^asfcellen A, 3, C, D, E gefahren. An der Nähmaschine
4· befinden sich Sc^altschienen 20 mit Schaltnocken 1P, die
nach Erreichen der Betötigungsschalter 19 3en jeweiligen Arbeitsvorgang
einleiten.
Da? zu bearbeitende Stoffteil 14 wird von Hand rechts und links von
der Maschine in die Klemmen 10 und 11 eingelegt, die mit dem Kolben
12 und 13 nach Betätigung eines Fußhebels den Stoff klemmen. Nach erfolgtem Festklemmen des Stoffes fährt die Nähmaschine an die Bearbeitungsstelle
A und mit Beginn des Nähvorganges löst der Kolben 12 die Klemme 10, damit der Stoff beim Nähvorgang nleht gestrafft
bleibt.
„ν,: erfolgtem Nähvorgar.£ wird die Klemme 10 vom Kolben 12 wieder
angedrückt, daralt beiir nun erfolgender. Vorschub der Nähmaschine
der Stoff in der Pearbeit"rg3eteilurf» verbleibt. Von der Bearbeitimfcstaticn
A fährt die Maschine mm sämtliche Statio^pr P, 0, D
im^'s ab und nach BeÄnöi^ung des letzter. Pparbeitunrsvorganr-e«· in
dje Ausgangsstellung- A zurück. ttacb Errei<
^"?- dieser Arsfan^cstellune
gebe^'die Kolben 12 vni 13 die Elramen 10 wnd 11 frei und das
fertir hearhei+ete «?tcfftell fällt aus den Klemmvorrichtungen heraus.
Γ'1'reh Löf.fn der Klemmnchrr-ube 15 kann die ^alteschiftne 16 der Besr-iiekur-rc^i^richtung,
in welche der Stoffballen einpelegt wird, in der TTe>
verstellt "werden, "ierbel drehen sich die Bolzen 17 in
Buchsen 1% welche au den Faltebügelr. 19 befestigt und fest an dem
Tisch 1 montiert sin^. , .,,109823/0337
"" 3 BAD ORfGfNAL
Claims (4)
1. Automatisch gesteuerter Tisch für Textilbearbeitungemaschinen
und Textilverarbeitungsmaaehinen, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Textilbearbeitungsmasohine oder Textilverarbeitungsmaachine eine oder mehrere Bearbeitungstationen hydraulisch,
pneumatisch, elektrisch oder mechanisch angetrieben und gesteuert anfährt, an diesen Stationen eine Bearbeitung, Verarbeitung, Veränderung oder Verbindung des zn "bearbeitenden
Materials mit einem anderen Element Tornimmt und nach erfolgten Bearbeitungsvorgängen an die Ausgangsstellung zurückkehrt.
2. A^tonatiech gesteuerter Tieoh für Textilbearbeitungsmaschinen
toad Textilverarbeitung3maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu bearbeitende textilische Material vor
Beginn i»s BearbeitungSTorganges zwischen zwei hydraulisch,
pneumatiech, elektrisch ofler mechanisch betätigte und mit der*
Bearbeitungsmaschine in einer Schaltung gekoppelte Haltevorrichtung geklemmt wird, welche vor Beginn des Bearbeitungsvorganges klemmen und nach Beendigung desselben das textilieche
Material wieder freigeben.
3. Kleümvorrichtungen an einem automatisch gesteuerten Tisch für
Textilbearbeitungsmasohinen und Textilverarbeitungsmaschinen
nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß eine der Xle«»vorriehttmgen naeh Srrttchen der Bearbeittmgeetation das
textilieehe Material freigibt eum lrehen^ um bei Beendigung des
Bearbeitungsvorganges dasselbe wieder zu klemmen«
4. Vorrichtung für einen automatisch gesteuerten Tisch nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß in diese Vorrichtung
ein Stapel vorbereitetem textilischen Materials eingelegt und in der Tertikaien und Horizontalen verstellt werden kann.
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BAD ORIGiNAL.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0042979 | 1966-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685098A1 true DE1685098A1 (de) | 1971-06-03 |
Family
ID=7603473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661685098 Pending DE1685098A1 (de) | 1966-12-15 | 1966-12-15 | Automatischer Tisch mit Beschickungseinrichtung fuer Textilbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1685098A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2650334A1 (de) * | 1976-11-03 | 1978-05-11 | Duerkoppwerke | Verfahren zur aufeinanderfolgenden herstellung einer anzahl stichgruppen in einem arbeitsstueck und naehaggregat zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1966
- 1966-12-15 DE DE19661685098 patent/DE1685098A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2650334A1 (de) * | 1976-11-03 | 1978-05-11 | Duerkoppwerke | Verfahren zur aufeinanderfolgenden herstellung einer anzahl stichgruppen in einem arbeitsstueck und naehaggregat zur durchfuehrung des verfahrens |
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