DE1679273B2 - Oelofen mit einer herausfuehrbaren brennerschale - Google Patents
Oelofen mit einer herausfuehrbaren brennerschaleInfo
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Description
2. Ölofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebäude U-förmig ausgebildet ist.
3 Ölofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekernzeichnet,
daß der Gelenkpunkt (25) von Schwenkbügel (14)und U-förmigem Gelenkteil (19)
sich in Schließstellung in Richtung zur Frontplalte (20) des Gehäuses (9) vor und über dem Gelenkpunkt
(24) befindet und daß die Lagerstellen (23) der Lenker (22) am Gehäuse (9) die höchsten Gelenkpunkte
des Verschlusses (15) bilden.
4. Ölofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan
(18) des Verschlusses (15) in Schließstellung an dem Gehäuse (9) anliegt.
5. Ölofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (15) nachstellbar
ist.
6. Ölofen wenigstens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen (23) der Lenker
(22) sich an einem Gleitstück (26) befinden, das in einer Führung an der Frontplatte (20) mittels
einer Stellschraube (27) höhenverschieblich ist.
7. Ölofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung als Langlochführung (28)
mil Feststellschrauben (29) für das Gleitstück (2:6) ausgebildet ist.
8. Ölofen nach Anspruch 6 oder 7. dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellschraube (27) sich an einer Lasche (30) der Frontplatte (20) abstützt.
9. Ölofen nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (30) ein aus der Frontplatte (20)
ausgestanzter und nach hinten bzw. innen ab}»:- bogcner Lappen ist.
10. Ölofen nach Anspruch 1 oder einem der fallenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (17) des Schwenkbügels (14) an den Anlagestellcn
(31) der Zapfen (i0) rrnt diesen angepaßten
Ausnehmungen (32) versehen sind.
IL Ölofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (10) in an sich bekannter Weise als Flachkantbolzen
ausgefür rt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ölofen mit einem Unterteil und einer von der Tür des Unterteils
aus zugänglichen, herausfuhrbaren Brennerschale, die mittels eines schwenkbaren Verschlusses absenkbar
bzw. anheb :>ar und an den Rand eines Verbrennungsschachtes anpreßbar ist, wobei der Verschluß einen
Schwcnkbügel, dessen Schenke! an je einer Seitenwand
eines mit der Brennerschale herausführbaren Gehäuses schwenkbar gelagert sind, sowie ein Betätigungsorgan
aufweist, welches bei geöffnetem Verschluß nach oben and/oder in Richtung zur Tür ragt, derart.
daß die Tür nur schließbar ist, wenn sich der Verschluß in seiner Schließstellung befindet.
Bei einem bekannten Ölofen (DT-AS 11 78 987) der
vorstehend genannten Art sind die seitlich angebrachten Schwenkbügel über einen Hebel mit zwei weiteren
auf Rollen gelagerten Hebeln verbunden, wobei die Hebel und der Bügel an einem die Brennerschale tragenden
Chassis angelenkt sind.
Die Hebevorrichtung hat den Nachteil, daß keine
automatische Sperrwirkung in der Schließstellung gegeben ist, ν+as eine schwierige Handhabung des Hebelsystems
zui Folge hat. Durch die Vielzahl im wesentlichen langer Hebel, bei denen außerdem Zapfen in
Langlöchern gleiten, ergibt sich eine anfällige, komplizierte Konstruktion, bei der als zusätzlicher Aufwand
noch ein Chassis verwendet wird.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 19 24 571 ist ein Ölofen bekanngeworden, bei dem ein die Brennerschale umgebendes U-lormiges Blechgehäuse beiderseits
mit einer Kulisse versehen ist, auf welcher die Zapfen der Brennerschale beim Einschieben des Gehäuses
in das offene Unterteil auflaufen, so daß die Schale dagegen gedrückt wird.
Bei einem aus der DT-AS 1 44 460 bekanntgewordenen Ölofen ist die Tür mit seitlich in den Ofenunterteil
hineinragenden Blechen versehen, die an ihrer Oberkante eine Kulissenführung aufweisen, auf der an der
Brennerschale befindliche Zapfen laufen, wobei allerdings nicht ein Herausnehmen der Brennerschale,
sondern nur ein Abklappen derselben möglich ist. Dadurch ergibt sich eine schlechte Zugänglichkeit der
Brennerschale. Darüber hinaus treten wie bei dem vorgenannten Ölofen nach längerer Zeit Abnutzungserscheinungen, insbesondere an der Kulissenführung
auf, so daß eine einwandfreie Abdichtung der Brennerschale gegenüber dem Verbrennungsschacht nicht
mehr garantiert ist. Außerdem ist eine einwandfreie und reibungslose Zuführung in die Endstellung dadurch
schlecht gegeben, daß sie nicht in lotrechter Richtung erfolgt.
Ein weiterer bekanntgewordener Ofen für feste Brennstoffe weist einen an den Füßen des Ofens angelenkten
Hebel auf, auf dem ein Ascheimer steht, der über einen Exzenter-Hebel gegen die Heizvorrichtung
gedrückt wird. Eine ähnliche Hebelvorrichtung ist aus der FR-PS 14 04 225 bekanntgeworden. Beide Vor-
richtungen haben den Nachteil, daß bei kurzer Hebelinordnung
der Anhebevorgang nur unbequem und mit größerem Kraftaufwand vorgenommen verden kann
und bei langer Hebelanordnung eine Überbeanspru- :hung des Materials erfolgt, wodurch die Lebensdauer
»ingeschränkt wird. Außerdem erfolgt eine einseitig unterstützende Krafteinwirkung, die ein Kippen der
Brennerschale bzw. des Ascheimers zur Folge haben kann, sowie keine selbsthemrnende Endstellung des
Verschlusses, wodurch ein andauernd sicherer Verschluß nicht gegeben ist.
Durch die belgische Patentschrift 5 53 363 ist ein Ofen bekanntgeworden, bei dem die Brennerschale über ein
Hebelsystem gekippt werden kann, wobei die Tür nur in der Schließstellung des Hebelsystems geschlossen ι?
werden kann. Mit dieser Hebelanordnung ist es jedoch nicht möglich, die Brennerschale zur besseren Handhabung
aus dem Ofengehäuse herauszuzienen. Außerdem ist das Hebelsystem von komplizierter konstruktiver
Ausführung.
Schließlich ist noch ein Ölofen bekanntgeworden, bei dem die Brennerschale über seitlich angebrachte
feste Zapfen mit einem Schuber verbunden ist, wobei die Zapfen beweglich auf seitlich angeordneten Schienen
autliegen. Mittels des Schubers wird die Brennerschale verschoben und in die Betriebsstellung angehoben,
worauf die Brennerschale über einen am Schuber befindlichen Schnappverschluß gehalten wird.
Diese Anordnung der Bedienungsteile bedingt eine unpraktische und komplizierte Handhabung insbesondere yo
der Bewegung der Brennerschale aus der gelösten Stellung in die Betriebsstellung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ölofen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
dem die Nachteile der geschilderten bekannten Ausführungen vermieden werden, und bei dem außerdem
die Vorrichtung für die Bewegung der Brennerschale aus ihrer bzw. in ihre Betriebsstellung konstruktiv
besonders einfach ist und einerseits eine unkomplizierte Handhabung und andererseits einen dauerhaften
Betrieb sowie eine sichere Betriebsstellung der Brennerschale gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Brennerschale in an sich bekannter Weise
in dem Gehäuse vertikal verschiebbar und mittels seitlich von ihr abstehender Zapfen in Schlitzen des
Gehäuses geführt ist, daß die Schenkel des Schwenkbügels die Zapfen uniergreifen, wobei die Lagerung
der Schenkel am Gehäuse jeweils am Ende der Schenkel erfolgt, und daß der Verschluß als Knie- <,0
gelenk ausgebildet ist, wobei das Betätigungsorgan a.s Hebel, Stange od. dgl. ausgebildet und mit einem
U-förmigen Gelenkteil fest verbunden ist, welches einerseits an den Enden der hinter einer Frontplatte
des Gehäuses verlaufenden Schenkel und andererseits an je einem Lenker angelenkt ist, der nahe der Frontplatte
am Gehäuse schwenkbar gelagert ist.
Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Ölofen wird durch das Untergreifen der Zapfen die Brennerschale auf beiden Seiten gleichmäßig unterfangen I-s
ist keinerlei feste Verbindung zwischen dem Gehäuse Lind der Brennerschale erforderlich, so daß letztere
bequem entnommen werden kann, sobald sie abgesenkt worden ist. Dadurch, daß der Verschluß als Kniegelenk
ausgebildet ist. wird eine rasche und sichere 6s
Bedienung gewährleistet. Mil geringem Konstruktmns-
und Fertigungsaufwand erzielt man so eine weiche,
aber /üßise Betätigung. Der Aufbau der Betätigungsvorrichtung
mit dem U-Gelenkteii besteht aus wenigen bewegten Teilen mit entsprechend wenigen Lagerstellen,
wodurch eine geringe Abnutzung sowie eine leichte Bedienung und Wartung, insbesondere bei der
Reinigung sichergestellt wird.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Gelenkpunkt von Schwenkbügel und U-förmigem Gelenkteil sich in Schließstellung in Richtung zur
Frontplatle des Gehäuses vor und über dem Gelenkpunkt befindet und daß die Lagerstellen der Lenker
am Gehäuse die höchsten Gelenkpunkte des Verschlusses bilden. Dadurch erzielt man in einfachster
Weise eine Art Selbsthemmung des Kniegelenkverschlusses in seiner SchlieCstellung. so daß eine unbeabsichtigte
Öffnung nicht möglich ist und darüberhinaus eine sichere Betriebsstellung der Brennerschale
gewährleistet ist. Es ergibt sich weiterhin eine günstige Bemessung der Hebelarme und des Schwenkradius.
Aufgrund der großen Übersetzung ist für die Bedienung lediglich ein geringer Kraftaufwand notwendig.
Bei einer anderen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verschluß
nachstellbar ist. Man kann also das Lagerspiel ausgleichen und sowohl Ungenarigkeiten der Fertigung
als auch einer etwaigen Abnutzung nach längerem Gebrauch Rechnung tragen.
Hierzu ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Lagcrstellen der Lenker sich an einem Gleitstück
befinden, das in einer Führung an der Frontplattc mittels einer Stellschraube höhenverschieblich ist. Eine
solche Stellvorrichtung hat einen sehr einfachen Aufbau und ist billig sowie bequem herstellbar bzw.
montierbar.
Zur Sicherung der Stellvorrichtung und zur verbesserten Abstützung des Verschlusses dient es. wenn
in einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes die Führung als Langlochführung mit
Feststellschrauben für das Gleitstück ausgebildet ist.
Eine sehr einfache und wirtschaftliche Fertigung ohne besondere aufwendige Organe ergibt sich, indem
die Stellschraube sich an einer Lasche der Frontplatte abstützt. Vorteilhaft ist es insbesondere, wenn die
Lasche ein aus der Frontplatte ausgestanzter und nach hinten bzw. innen abgebogener Lappen ist. Die Stellschraube
ist dabei für den Wartungsmann gut zugänglich, jedoch außerhalb des Handhabungsbercichs
des Ölofenbenutzers.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß die Enden des Schwenkbügels an den Anlagestellen
der Zapfen mit diesen angepaßten Ausnehmungen versehen sind. Dadurch erreicht man eine
erhöhte Lebensdauer des Schwenkbügelverschlusses und zugleich eine Lagefixierung der Brennerschale.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Zapien in an sich bekannter Weise als Flachkantbolzen ausgeführt
sind. Dies trägt nicht nur zu einer rationellen Herstellung :>ei. sondern bewirk! auch eine große Festigkeit
der Zupfen in Beanspruchungsrichtung.
Ausführungsbeispiclc der Erfindung sind an Hand der Zeichnung nachstehend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des geöffneten Unterteils eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ölofen
s.
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich I·' ig. 1 bei abgesenkter
und vorgezogener Brcnnerschale.
Fiii. 3 eine schematisierte Draufsicht auf die Bren-
nerschale und ihr Gehäuse.
Fig. 4 eine schematisierte Seitenansicht der abgesenkten Brennerschale bei geöffnetem Verschluß.
Kig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 4 mil angehobener
Brenncrschalc bei geschlossenem Verschluß, S
Fig. 6 einen Ausschnitt aus einerabgeänderten Ausführungsform
und
Fig. 7 eine schematisierte Rückansicht eines nachstellbaren Verschlusses b;i einem Ölofen nach der
Gründung.
In der Zeichnung lassen Fig. 1 und 2 den grundsätzlichen
Aufbau eines Ölofens erkennen. Er bestehl aus einem nicht dargestellten überteil und einem
Unterteil 5, das mit einem Anlegefühler 6 zum Aufsetzen des Oberteils versehen ist. Am Unterteil isl
eine beispielsweise nach der Seile schwenkbare Tür 7 angebracht. Eine Brennerschale 8 isl innerhalb eines
Gehäuses 9 anhebbar bzw. absenkbar angeordnet. Hierzu ist die Brennerschale 8 an den Seiten mit
absiehenden Zapfen 10 versehen, welche Schlitze 11 im Gehäuse 9 durchsetzen (vgl. Fig. 3 bis 5). In der
angehobenen Stellung ist der obere Rand der Brennerschale 8 fest gegen einen Flanschrand 12 eines Verbrennungsschachtes
13 angepreßt, der im Unterteil 5 beginnt und sich in dem Oberteil fortsetzt.
Das Gehäuse 9 ist in einer nicht dargestellten Führung im Unterteil 5 vor- und zurückbewegbar, sobald
die Brennerschale 8 abgesenkt ist. Fig. 1 zeigt das Gehäuse 9 in ganz eingeschobener Stellung, wobei
die Brennerschale 8 angehoben und an den Flanschrand 12 des Verbrennungsschachtes 13 angepreßt ist.
In Fig. 2 ist die geöffnete Stellung gezeigt, in welcher
das Gehäuse 9 nach vorne gezogen ist, nachdem die Brcnnerschale 8 abgesenkt wurde.
Zur Durchführung dieser Bewegungen dient ein Verschluß 15. der an der Frontplatte 20 des Gehäuses
9 angebracht ist. Dieser Verschluß ist mit einem beispielsweise als Hebel. Stange od. dgl. ausgebildeten
Bestätigungsorgan 18 versehen, das einen Griff 33 trägt. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung
ist der Verschluß 15 geschlossen, indem das Betätigungsorgan 18 nach unten geschwenkt ist und am
Gehäuse 9 bzw. am Außenteil der Brennerschale 8 anliegt. Durch Hochschwenken des Betätigungsorgans
18 in Pfeilrichtung 1 wird die Brennerschale 8 abgesenkt, so daß das Gehäuse 9 samt der Brennerschale 8
in Pfeilrichtung 2 nach vorne gezogen werden Kann. In dieser Stellung kann die Brennerschale 8 beispielsweise
gereinigt werden oder es kann eingefülltes Öl gezündet werden. Soll anschließend das Gehäuse 9
wieder eingeschoben und die Brennerbchale 8 angehoben werden, so wird der ganze Verschluß 15 in
Pfeilrichtung 3 ins Innere des Unterteils 5 geschoben und anschließend das Betätigungsorgan 18 in Pfeilrichtung
4 nach unten geschwenkt. Die räumliche Anordnung ist dabei so getroffen, daß ein vollständiges
Herunterschwenken des Betätigungsorgans 18 in jeder Stellung des Brenners möglich ist, also nicht nur wenn
das Gehäuse 9 sich in seiner Endsteilung befindet, in welcher die Brennerschale 8 genau unterhalb des 6c
Flanschrandes 12 ist. Hingegen läßt sich die Tür 7 nur dann schließen, wenn der Brenner bis zum Anschlag
eingefahren ist. Auf diese Weise ist eine ordnungsgemäße Bedienung des Ölofens sichergestellt.
Die Mechanik des Verschlusses 15 ist im folgenden 6« an Hand der Fig. 3 bis 6 erläutert. Fig. 6 zeigt eine
schematisch? Draufsicht auf die Brennerschale S mil ihren seitlich angesetzten Zapfen 10. welche von einem
Schwenkbügel 14 uniergriffen sind, der einen Teil des Verschlusses 15 bildet.
Diese Anordnung geht deutlicher aus den Fig. 4 und 5 hervor. Man erkennt dort, daß das Gehäuse 9
auf einer Führung so gelagert isl, daß er. gegenüber dem Flanschrand 12 eine feste Höhe aufweist. Die
Seitenwände 16 des Gehäuses 9 sind von Schlitzen 11 durchbrochen, in welchen die als Flachkanlbolzen
ausgeführten Zapfen 10 geführt sind. In jeder Seitenwand 16 des Gehäuses 9 befindet sich eine Lagcrstelle
14« für ein Ende des Schwcnkbügcls 14, das den zugehörigen
Zapfen 10 uniergreift. Der Schwenkbügel 14 bildet einen Teil des Verschlusses 15, der als Kniegelenk
ausgeführt ist. In der Nähe der Frontplatte 20 des Gehäuses 9 befindet sich beiderseits cmc Lagerstelie
23, an welcher dieses Kniegelenk angelcnkt ist. Es besteht aus einem Lenker 22, der am Gelenkpunkt
24 mit einem U-Gelenkteil 19 verbunden ist, welches seinerseits am Gelenkpunkt 25 mit dem
Schwenkbügel 14 verbunden isl. Das U-Gelenkteil 19 ist mil dem Betätigungsorgan 18 starr verbunden.
Dieses isl in Fig. 4 nach oben geschwenkt, so daß das
U-Gelenkteil 19 mit dem Schwenkbügel 14 abgesenki isl. während der Lenker 22 mit dem Gelenkpunkt 24
nach vorne geschwenkt ist. In dieser Stellung kann die Tür 7 des Ölofens nicht geschlossen werden. Durch
das Absenken des Schwenkbügels 14 folgt die mit den Zapfen 10 darauf aufruhende Brennerschale 8
nach. Auf diese Weise bildet sich ein Spalt 34. welcher groß genug ist. um die freie Vorbewegung des Gehäuses
9 samt der Brennerschale 8 zu ermöglichen.
Fig. 5 zeigt die Mechanik bei geschlossenem Verschluß 15. Dabei ist das Betätigungsorgan 18 nach
unten geschwenkt, so daß es an der Frontplatte 20 des Gehäuses 9 praktisch anliegt. Durch das einwärts und
hoch geschwenkte U-Gelenkteil 19 ist der Gelenkpunkt 25 des Schwenkbügels 14 angehoben, so daß
die darauf aufruhenden Zapfen 10 angehoben sind und die Brennerschale 8 fest an den Flanschrand 12
des Verbrennungsschachtes 13 gedrückt ist. In dieser Schließstellung des Verschlusses 15 ist kein Spalt 34
vorhanden und die Tür7 des Ölofcns kanngeschlossen werden.
Man entnimmt der Fig. 5 weiterhin, daß die Lagerstelle
23 des Kniegelenk-Verschlusses 15 den höchsten Gelenkpunkt bildet, der in Schließstellung in
Richtung zur Frontplatte 20 des Gehäuses 9 vor der beiden anderen Gelenkpunkten 24 und 25 liegt. Dei
untere Gelenkpunkt 24 des Kniegelenks liegt ir Schließstellung am weitesten hinten, so daß eine An
Selbsthemmung für den Versch'uß 15 gegeben ist der erst nach Überwindung der Totpunktlage, in welcher
sich die Gelenkpunkte 24 und 25 genau übereinander befinden, geöffnet werden kann.
Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform dei
Mechanik, bei welcher der Schwenkbügel 14 an dei Anlagestelle 31 der Zapfen 10 mit einer Ausnehmung
32 versehen ist. Diese ist in ihrer Form derjeniger der Zapfen 10 angepaßt. Dadurch ergibt sich eine ver
besserte Anlage des Schwenkbügels 14 an den Zapfer 10, die zugleich in ihrer Lage auf dem Schwenkbüge
14 fixiert sind.
In Fig. 7 ist eine Vorrichtung dargestellt, mit wel
eher der Verschluß 15 auf einfache Weise nachgestell werden kann. In einer Rückansicht der Frontplatte 2(
des Gehäuses 9 erkennt man eine Ausstanzung, die al:
Lasche 30 nach innen bzw. hinten abgebogen ist. Ar dieser Lasche 31! stützt sich eine Stellschraube 27 ab
die in ein Gleitstück 26 eingeschraubt ist. Dieses trägt die Lagerstellen 23 für die Lenker 22, die durch das
U-Gclcnkteil 19 verbunden sind, welche am Gelenkpunkt
25 mit dem abgewinkelten Schwenkbügcl 14 verbunden sind. Durch Verdrehung der Stellschraube
27 kann das Gleitstück 26 gegenüber der Frontplatte Ii) höhcnvcrstcllt werden. Dabei ist das Gleitstück 26
in einer Langloehl'ührung 28 geführt und mittels Feststellschrauben
29 iestsct/bar. Dadurch erreicht man. daß die Verstellung beiderseits gleichmäßig erfolgt
und die Abstützung des Verschlusses 15 an den Lagerstellcn 23 durch die Feststellschrauben 29 aufgenommen
wird, so dal.i die Stellschraube 27 und die Lasche 30 entlastet sind.
Hierzu 3 Blau Zeichnunuen
4C9 522/1 ΰ
Claims (1)
1. Ölofen mit einem Unterteil und einer von der Tür des Unterteils aus zugänglichen, herausführbaren
Brennerschale, die mittels eines schwenkbaren Verschlusses absenkbar bzw. anhebbar und
an den Rand eines Verbrennungsschachtes anpreßbar ist, wobei der Verschluß einen Schwenkbügel,
dessen Schenkel an je einer Seitenwand eines mit der Brennerschale herausführbaren Gehäuses
schwenkbar gelagert sind, sowie ein Betätigungsorgan aufweist, welches bei geöffnetem Verschluß
nach oben und/oder in Richtung zur Tür ragt, derart, daß die Tür nur schließbar ist, wenn sich der
Verschluß in seiner Schließstellung befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerschale (8) in an sich bekannter Weise in dem Gehäuse
(9) vertikal verschiebbar und mittels seitlich von ihr abstehender Zapfen (10) in Schlitzen (11)
des Gehäuses geführt ist, daß die Schenkel des Schwenkbügels (14) die Zapfen (10) untergreifen,
wobei die Lagerung der 'Schenkel am Gehäuse jeweils am Ende der Schenkel erfolgt, und daß der
Verschluß (15) als Kniegelenk ausgebildet ist, wobei das Betätigungsorgan (18) als Hebel, Stange
od. dgl. ausgebildet und mit einem U-förmigen Gelenkteil (19) fest verbunden ist. welches einerseits
an den Enden der hinter einer Frontplatte (20) des Gehäuses (9) verlaufenden Schenkel (21) und
andererseits an je einem Lenker (22) angelenkt ist. der nahe der Frontplatte (20) am Gehäuse schwenkbar
gelagert ist.
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