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DE1679102U - Borstenhalterung fuer weichenbesen, insbesondere solche aus piassavaborsten od. dgl. - Google Patents

Borstenhalterung fuer weichenbesen, insbesondere solche aus piassavaborsten od. dgl.

Info

Publication number
DE1679102U
DE1679102U DEW9369U DEW0009369U DE1679102U DE 1679102 U DE1679102 U DE 1679102U DE W9369 U DEW9369 U DE W9369U DE W0009369 U DEW0009369 U DE W0009369U DE 1679102 U DE1679102 U DE 1679102U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
bristles
broom
strips
brooms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW9369U
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Wimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW9369U priority Critical patent/DE1679102U/de
Publication of DE1679102U publication Critical patent/DE1679102U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B2200/00Brushes characterized by their functions, uses or applications
    • A46B2200/30Brushes for cleaning or polishing
    • A46B2200/302Broom

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

Hermann W Im m e" r, Kappelrodeck, Bad.Schwarzwald
Bürstenhalterung für Weichenbesen, Piassavaleistan und dergl,
Gegenstand des Gebrauchsmusters ist eine Halteleistenanordnung für Piassavgc- und ähnliche Borsten, wie sie z.3. für ilach- oder Weichen.besen- verwendet werden. Zum. Zusammenhalten der Borsten dienen Leisten, zwischen die die betreffenden Borstenschichten lagenweise eingeklemmt werden. Der Aufbau, z.B. der llachbesen, geht in der Weise vor sich, daß die .aufeinander gelegten leisten und Borstenschichten zusammengepreßt und dann genagelt werden. Zur Verstärkung der G-esastanordmmg und zur Schonung des Holaes pflegt man. dabei auf die Leisten, bezw. um die Leisten und Borstenlagen herum, auch noch ein Yerstärkungsband aus Bandeisen zu legen, das bein Zusammennageln des entstandenen Schichtenkorpers gleich mit auf die Halteleisten aufgenagelt wird. Die SJägel dringen durch alle Schichten des Aufbaus durch und werden auf der Sückseite, wo im allgemeinen also auch das Yerstarkungs— bandeisen als äusserste Schicht liegt, umgeschlagen. Derartige Anordnungen, werden ausser für !Flach- und ',Teichen- - besenauch für die Befestigung und das Zusammenhalten von Borstenlagen für andere Zwecke gebraucht, z.B. wenn es sich darum handelt, Flächen oder größere Gegenstände mit Piassa-
vaschichten oder -auflagen zu bedecken. Die Borsten werden dann ebenfalls in Porm flacher Bündel zwischen schmale Leisten geklemmt, zusammengenagelt und dann beispielsweise schuppenförmig übereinander zur Flächenbedeckung zusammengelegt. Auch dienen derartige, die Borsten tragende "Piassa- \aleisten" für den Aufbau von Strassenkehrwalzen.
Allen diesen Anordnung?/?ist gemeinsam die Verwendung verhältnismäßig schmaler Leisten und noch schmalerer Verstärkungsbänder. Die festigkeit solcher Anordnungen und besonders ihre Widerstandsfähigkeit gegen Dauerbeanspruchungen quer zur Richtung der Borstenlagen läßt nun oft zu wünschen übrig. Das hängt einmal damit zusammen, daß bei der Nagelung der Leisten auf einer schmalen .breite notwendig erweise die Ilägel immer im wesentlichen längs derselben Paserlinien in das Holz eintreten. Daran läßt sich bei dieser einfachen und sonst durchaus bewährten befestigungsart auch nichts ändern. Hs wurde aber gefunden, da3 es trotzdem möglich ist, die seitliche Biegefestigkeit und damit die, Benutzungs- und Lebensdauer der bekannten Halteleistenanordnungen, ζ.3. bei Flachoder iieichenbesen, ohne jeden zusätzlichen Aufwand an Arbeit oder „iaterial wesentlich zu erhöhen. Da nämlich bei den bisher verwendeten Borstenhalterungen der geschilderten Art die ITägel infolge des geschilderten schmalen Aufbaus der Leisten und ihrer Ysrstärkungsbänäer auf dsr Rückseite praktisch stets in Längsrichtung der Leiste, bezw. des Verstärkungsbandes umgeschlagen wurde, so wurde die '.Teilung zur bildung gefährlicher Längsrisse und Jrüche auch noch durch die an der Hückseite auf ein und denselben otreifen in i?aser-
richtung zu liegen kommenden Uagelenden erhöht·
Um diesem Mangel abzuhelfen, werden neuerungsgemäß axe längs der Halteleisten,: z.ß» des Besenholzes, eingeschlagenen Befestigungsnägel q.uer zur Holzfaserrichtung umgeschlagen. Bs kommt dabei nicht darauf an, daß die ilägel genau rechtwinklig zur Längsrichtung der Leisten, Yerstärkungsbänder oder Holzfasern umgeschlagen werden, zumal das besonders bei schmalen Leisten nicht angängig wäre. Es genügt aber vollkommen, daß die umgebogenen ITagelenden sich mehr oder weniger schräg über eine Mehrzahl von Faserlinien erstrecken, also in deutlichem Winkel zu der Verbindungslinie zwischen den Durchtrittslöchern der Nagel— reihe. Besonders zweckmäßig ist es, die eingeschlagenen iiägel der Reihe einzeln oder paarweise abwechselnd nach oben und unten'"umZuschlagen, wodurch die Verteilung der Angriffspunkte der Biegungskräfte über die gesamte zur Verfügung stehende Breite der Borstenhalterung besonders wirkungsvoll ausgenutzt wird. Auf diese Weise wird Jede in Querrichtung ausgeübte Jiegungsbeanspruchung, wie"sie z.3. beim flachen Aufklopfen der TTeicheiibesen auftritt, nicht mehr auf ein- und derselben Linie längs der Leisten in Wirksamkeit treten. Vielmehr v/erden die Biegungskräfte auf eine größere Breite, nämlich die zwischen der Durch— trittssteile des Ifagels und der Auflagestelle der umgeschlagenen Spitze, verteilt. Die dadurch herbeigeführte Entlastung der mittleren Uagelreihenlinie führt, wie die Versuche ergeben haben, zu einer wesentlichen Erhöhung der Lebensdauer und Widerstandsfähigkeit der in Rede ste-
stehenden Piassavaleistenanordnungen·.
Die Verstärkungsbänder, die beiderseits auf und um die Leisten der Vifeichenbesen und sonstigen Elachbeser. gelegt sind, waren bei den bisner üblichen Besen an den nicht von den genannten Befestigungsnägeln gehaltenen Seiten des ~>esenleistenbündels, nämlich an den beiderseitigen Stirnseiten, bisher einfach umgebogen und flach an die betreffende Seite des Besenholzes gelegt. Das gab zuweilen Anlass 2un Hängenbleiben des Jesens an den Arbeitsstellen, ebenso auch zu Hängenbleiben von ünreinigkeiten aller Art am .Besenkörper j beides Fehlerquellen, durch die eaenfalls die Lebens- und Benutzungsdauer der Besen herabgesetzt wurde. Um auch diesen Mangel zu beseitigen, werden neuerungsgemäß die Enden der beiderseitigen Verstärkungsbänder nicht mehr einfach an den Stirnseiten des Besenholzes umgelegt und dort frei stehen gelassen, sondern sie werden an den genannten Stirnseiten übereinander gelegt und dort an da3 Holz angenagelt. Diese Maßnahme kann zweckmäßig mit der vorher geschilderten besonderen Art der xiagelung an der Längsseite vereinigt werden, wodurch eine erhebliche G-e samt steigerung des Gebrauchswertes des Besens erzielt wird.
Die beigefügten Modelle eines Weichenbesens veranschaulichen als Ausführungsbeispiel die geschilderten fortschrittliches Merkmale der Bürstenhalterung.
Schutgansprüche;

Claims (3)

  1. S c h u t ζ a η s ρ r ä c h e.
    T·' Halteleistenanordnung für Piassavaborsten, insbesondere Hack- oder Weichenbesen, mit ma. die Halteleisten, z.B. das Besenholz, gelegtem und daran angenageltem ferstärkungsöand, dadiircii gekennzeiciinet, daß die längs der Halteleisten, z.B. des Besenholzes, eingeschlagenen Hefea-tigan'gsnägel q.uer zwo Holzfaserrichtung ungeschlagen sind.
  2. 2. Halteleistenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekei nzeiehnet, daß die Befestigungsnägel einzeln oder paarweise abwechselnd nach oben und unten umgeschlagen sind.
  3. 3. -li'lachbesen, insbesondere nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der beiderseitigen Verstärkungsbäiiderjsn den Stirnseiten des uesenholzes übereinandargelegt und dort an das Holz angenagelt sind.
DEW9369U 1953-12-21 1953-12-21 Borstenhalterung fuer weichenbesen, insbesondere solche aus piassavaborsten od. dgl. Expired DE1679102U (de)

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