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DE1678207A1 - Verfahren zur Herstellung von Patronenhuelsen sowie nach dem Verfahren hergestellte Patronenhuelsen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Patronenhuelsen sowie nach dem Verfahren hergestellte Patronenhuelsen

Info

Publication number
DE1678207A1
DE1678207A1 DE1968G0052478 DEG0052478A DE1678207A1 DE 1678207 A1 DE1678207 A1 DE 1678207A1 DE 1968G0052478 DE1968G0052478 DE 1968G0052478 DE G0052478 A DEG0052478 A DE G0052478A DE 1678207 A1 DE1678207 A1 DE 1678207A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
edge
cartridge cases
powder container
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1968G0052478
Other languages
English (en)
Inventor
Gregorio Vito De
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1678207A1 publication Critical patent/DE1678207A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26Cartridge cases
    • F42B5/30Cartridge cases of plastics, i.e. the cartridge-case tube is of plastics
    • F42B5/307Cartridge cases of plastics, i.e. the cartridge-case tube is of plastics formed by assembling several elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/54Making hollow objects characterised by the use of the objects cartridge cases, e.g. for ammunition, for letter carriers in pneumatic-tube plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Tubes (AREA)

Description

tentancdt
hg. H. PFISTER f LfEB 1968
MEMMINGEN/BAYERN Buxadieftfr.9 / Telefon Ö83 1678207
Herr Vito DE GREGORIO, Via Oslavia, 103, Sesto San Giovanni (Milano), Italien
"Verfahren zur Herstellung von Patronenhülsen sowie nach dem Verfahren hergestellte Patronenhülsen" ·
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen in der Herstellung oder der Montage von Patronenhülsenbestandteilen, beispielsweise von Schrotpatronenhülsen.
Gemäss dem Stande der Technik wird der Metallkopf (Boden) der Patronenhülse in einem einzelnen Arbeitsgang gezogen, bevor die übrigen Patronenhülsenbestandteile montiert werden, um den Ausziehrand der Patronenhülse herzustellen. Das verursacht ein langes Bearbeiten der Patronenhülse und daher verhältnlsmässig hohe Kosten derselben.
Gemäss dem Stande der Technik wird das Patronenhülsenrohr aus Pappe oder Kunststoff an dem genannten Metallboden der Patrone befestigt, wobei gleichzeitig ein Pappeinsatz
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BAD OfflGfNAL
oder .ein Einsatz aus anderem Material und Klebstoff vorgesehen wird, um eine starre Verbindung zwischen der Hülsenwand und dem Patronenboden herzustellen.
Ein wesentliches Ziel der Erfindung ist, den Nachteil der früheren Technik auszuschalten, der im wesentlichen in einer relativ langen und teueren Arbeitsgangfolge besteht.
Verfahren Demgemäss schafft die Erfindung ein zur Herstellung von Patronenhülsen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es in Kombination die Schritte enthält, einen Pulverbehälter (2) aus Kunststoff zu schaffen, der radial eine herausragende Kante (j) im Verhältnis zu dem Hülsenrand (I1) aufweist, wobei der Kopf (Boden) gezogen wird, wenn das Hülsenrohr (1) und der Pulverbehälter (2) ineinandergepresst werden, wobei der genannte Kopf (4) umgefaltet wird, um den Ausziehrand (9) der Patronenhülse zu erhalten und die Pulverbehälterkante (3), sowie die Rohrkante (I1) fest in den Ausziehrand (9) des Patronenbodens einzubetten.'
Wie gezeigt, ist ein Anschlag oder eine Schulter für den Pfropfen vorgesehen.
Der Behälter aus- Kunststoff wirkt nicht nur als ein Zwischenteil zum starren Verbinden der verschiedenen Be-
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BAD
standteile der Patronenhülse miteinander, sondern auch als Verstärkung für die Explosionskammer, als Messbestandteil für das Pulver und vor allem als Abdichtteil.
Die Erfindung deckt natürlich die Patronenhülsen, die gemäss der Erfindung hergestellt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels .
Fig. 1 ist eine auseinandergezogene Seiten-Schnittansicht, beschränkt auf die linke Seite von der Symmetrieachse aus der verschiedenen Bestandteile einer Patronenhülse nach der Erfindung,
Fig. 2 zeigt wie Fig. 1 die verschiedenen Bestandteile direkt vor dem Zieh- und Faltvorgang, wenn der Behälter unter das Rohr eingebracht ist und der metallische Patronenboden mit einem leichten Spiel die Rohrwandung der Patronenhülse umgibt,
Fig. 3 zeigt wie Fig. 1 die genannte Patronenhülse nach dem Zieh- und Börde1Vorgang, und
Fig. 4 ist eine Einzelheit der Fig. 3 in vergrössertem
Masstab. ÄA .
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Unter Hinweis auf die genannten Figuren zeigt 1 das Rohr aus Pappe oder Kunststoff, wobei dieser Bestandteil für beliebige Patronenhülsen üblich ist.
Ein1 Pulverbehälter 2 ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Wie gezeigt, hat der Behälter gemäss der Erfindung einen unteren, herausragenden Rand 3· Der Metallboden 4 umgibt mit leidtem Spiel (6) <iie Rohrhülse 1 (Fig. 2). Nach der Erfindung wird, nachdem der Pulverbehälter 2 in das Rohr 1 eingepresst ist (Fig. 1) der Patronenboden 4 montiert (Fig. 2). Anschliessend wird ein Zieharbeitsgang durchgeführt, der den Zweck hat, den Durchmesser des zylindrischen Teiles des Patronenbodens
4 zu verringern und schliesslich wird ein Bördelvorgang durchgeführt, der den Zweck hat, den Ausziehrand 9 zu bilden und so die untere Kante I1 des Rohres 1, sowie die herausragende Kante y* des Behälters 2 zu ergreifen.
Es ist klar, dass während des Zieh- und Bördelvorganges oder davor, d.h. wenn der Behälter 2 an die untere Kante
5 des Behälters gepresst wird, eine ausgedehnte Kante 1'" des Rohrteiles 1 erzielt wird, wobei eine solche Expansion notwendig ist, um die Ränder 1', sowie die Kante J5 einzubetten. Wie besser aus Fig. 3 hervorgeht, wird gemäss der Erfindung der.Vorteil erzielt, in einem Arbeitsgang auch den Pulverbehälter einzubetten, wobei dieser
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letztere mit seiner oberen Kante einen Anschlag oder
eine Schulter 7 bildet, die einen Anschlag für den (nicht gezeigten) Pfropfen darstellt, wobei jegliche körperliche Berührung mit dem Pulver verhindert wird. Die vorstehend
erläuterte Erfindung deckt die Patronenhülsen, die gemäss der vorliegenden Erfindung hergestellt werden.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche.·:
    Cl./Verfahren zur Herstellung von Patronenhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß es in Kombination die Schritte aufweist, einen Pulverbehälter (2) aus Kunststoff herzustellen, der eine radial herausragende Kante (3) im Verhältnis zu der Rohrkante (I1) aufweist, wonach der Kopf (Boden) gezogen wird, wenn das Rohr (1) und der Pulverbehälter (2) ineinander gepreßt werden, wonach der genannte Patronenboden (4) gebördelt wird, um so den Ausziehrand 09) der Patronenhülse zu schaffen und starr die Pulverbehälterkante (3) sowie die Rohrwandungskante Öl1) in den genannten Ausziehrand (9) des .Patronenbodens eingebettet wird.
  2. 2. Patronenhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß sie gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellt sind.
    Der P/atentanwäro
    ro 1
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    BAD ORIGINAL
DE1968G0052478 1967-02-27 1968-02-22 Verfahren zur Herstellung von Patronenhuelsen sowie nach dem Verfahren hergestellte Patronenhuelsen Pending DE1678207A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1311467 1967-02-27

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Publication Number Publication Date
DE1678207A1 true DE1678207A1 (de) 1972-02-03

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ID=11144238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1968G0052478 Pending DE1678207A1 (de) 1967-02-27 1968-02-22 Verfahren zur Herstellung von Patronenhuelsen sowie nach dem Verfahren hergestellte Patronenhuelsen

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AT (1) AT282309B (de)
BE (1) BE710857A (de)
CH (1) CH464737A (de)
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GB (1) GB1175305A (de)

Families Citing this family (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4726296A (en) * 1985-04-22 1988-02-23 Action Manufacturing Company Stress modulator ring and microgrooved base for an ammunition cartridge having a plastic case
IT1235986B (it) * 1989-12-22 1992-12-15 Gordon Consulting Eng Metodo per la realizzazione di bossoli per armi da fuoco e bossolo cosi' ottenuto
US12066279B2 (en) 2022-05-06 2024-08-20 Innovative Performance Applications, Llc Polymer ammunition casing

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Publication number Publication date
BE710857A (de) 1968-07-01
GB1175305A (en) 1969-12-23
FR1553453A (de) 1969-01-10
CH464737A (it) 1968-10-31
AT282309B (de) 1970-06-25

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