DE1677568U - Vorrichtung zum vorfuehren von stoffen. - Google Patents
Vorrichtung zum vorfuehren von stoffen.Info
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Description
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Gerhard G e 1 b e r t, Herrenschneider, berg-/Lahn. Vorrichtun ; zum Vorführen von Stoffen. wird. Das übliche Verfahren, sich den Stoff über die Schulter zu legen und dann die Wirkung in einem Spiegel zu betrachten, gibt nur einen sehr unvollkommenen Eindruck, zumal die Wirkung des Stoffes auch durch den Schnitt des gewünschten Kleidungsstückes bestimmt wird.Bei der Auswahl von Stoffen besteht für den Käufer die Schwie- rigkeit, dass er nicht sicher beurteilen kann, wie der Stoff zu einem Anzug, zu einem Kostüm oder Kleid verarbeitet wirken - Die Neuerung bezweckt die Ausbildung einer Vorrichtung, die dem Käufer des Stoffes den Eindruck des fertigen Kleidungsstückes vermittelt, und zwar in Anwendung auf jeden der zur Auswahl stehenden Stoffe. Neuerungsgemäss besteht diese Vorrichtung aus einem figürlichen Modebild, d. h. aus einer vorzugsweise bunt auf einem Karton aufgetragenen Figur, aus der die vom Stoff, d. h. von dem gewünschten Kleidungsstück bedeckten Teile des Körpers ausgeschnitten sind und auf die Rückseite des Kartons eine glasklare Folie aufgeklebt ist, die die ausgeschnittenen Teile des Kartons überdeckt und auf der die den Schnitt des Kleidungsstückes bestimmenden Linien einschliesslich der scattengebungen für Falten u. dgl. aufgetragen sind.
- Wird ein solcher Karton auf den betreffenden Stoff aufgelegt, so wird der Stoff durch die Folie hindurch sichtbar und der Käufer erhält den Eindruck des aus diesem Stoff hergestellten Kleidungsstückes.
- Bei Verwendung mehrerer derartiger figürlicher Modebilder mit verschiedenen Schnittarten hat der Käufer weiter die Möglichkeit, sich einen gerade für den betreffenden Stoff besonders geeigneten Schnitt herauszusuchen und gegebenenfalls auch die zu dem Stoff passenden zusätzlichen Bekleidungsstücke, wie Hüte, Strümpfe, Schuhe, Schlipse u. dgl. zu ermitteln, wenn diese in der figürlichen Darstellung enthaltenen Teile durch gleiche, aber anders gefärbte Teile ersetzt werden.
- Die Grösse der figürlichen Darstellung hängt von der Art des Stoffes ab. Im allgemeinen verlangen gemusterte Stoffe, z. B.
- Stoffe mit Karos, grosse Figuren, gegebenenfalls asstab 1 : 1, während für einfarbige Stoffe verhältnismässig kleine figürliche Darstellungen anwendbar sind.
- Die Neuerung ist im folgenden an Hand der beiden der Anmeldung beigefügten Modelle beschrieben. Das Modell 1 zeigt die Xigürliche Darstellung eines Mannes. Die dem Anzug entsprechenden Teile sind aus dem farbigen Karton herausgeschnitten. Der Ausschnitt ist durch eine durchsichtige Folie überdeckt, die auf die Rückseite des Kartons aufgeklebt ist. Auf diese Folie sind die für den Schnitt des Anzuges massgebenden Linien und Schatten mit schwarzen Linien aufgetragen. Wird diese Figur auf einen Stoff aufgelegt, so erhält man den Eindruck eines Anzuges mit dem zur Auswahl stehenden Stoff.
Hüte anderer Farbe beigefügt. Man hat so die Möglichkeit, die zum Stoff passende Hutfarbe auszusuchen. Das gleiche gilt auch für die Farbe des Hemdes und des Schlipses.Bei dem Modell 1 trägt die Figur einen Hut. Dem Modell sind zwei - Dite grosse der Figur hängt, wie schon ausgeführt, von der Art des Stoffes abs ob einfarbig oder gemustert. Für verschiedene Schnittarten des Anzuges dienen verschiedene figürliche Darstellungen.
- Das zweite Modell zeigt Darstellungen einer Frau mit einem Kostüm dessen für den Schnitt bestimmenden Linien einschliesslich der Schattenlinien wieder auf einer durchsichtigen Folie aufgetragen sind, ähnlich wie bei dem ersten Modell. Für dieses Modell gelten im wesentlichen die gleichen Ausführungen wie für das erste. Auch hier kann die Farbe der zugehörigen Bekleidungsstücke, beispielsweise des Pullovers, der Strümpfe, der Schuhe, durch Auswechseln dieser Teile gegen anders gefärbte Teile ermittelt werden.
Claims (2)
- Schutzansprüche : 1. Figürliches Modebild zum Vorführen von Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass aus der vorzugsweise farbigen Personendarstellung die vom Stoff bedeckten Teile des Körpers ausgeschnitten sind und der Karton auf seiner Rückseite mit einer glasklaren Folie überklebt ist, auf der die den Schnitt des Kleidungsstückes bestimmenden Linien einschliesslich der Schattenlinien aufgetragen sind.
- 2. Modebild nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zusätzliche in abweichenden Farben gehaltene Abdeckteile für Hüte, Hemden, Schlipse, Schuhe u. dgl.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19541677568 DE1677568U (de) | 1954-03-29 | 1954-03-29 | Vorrichtung zum vorfuehren von stoffen. |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1677568U true DE1677568U (de) | 1954-06-03 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19541677568 Expired DE1677568U (de) | 1954-03-29 | 1954-03-29 | Vorrichtung zum vorfuehren von stoffen. |
Country Status (1)
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1954
- 1954-03-29 DE DE19541677568 patent/DE1677568U/de not_active Expired
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