KAISERLICHESIMPERIAL
PATENTAMT.PATENT OFFICE.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Verschließen von Konservenbüchsen unter Luftleere
bekannt geworden, bei denen der sogenannte schädliche Raum nach Möglichkeit
dadurch vermindert worden ist, daß für jede Büchse eine diese eng umschließende besondere
Haube vorgesehen ist. Derartige Vorrichtungen besitzen aber neben dem Nachteile einer umständlichen Bauart den Ubelstand,
daß die Zahl der die Wirkungsweise der Maschine beeinträchtigenden Abdichtungsstellen eine ziemlich große ist. Demgegenüber
zeichnet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung dadurch aus,
daß sie bei großer Einfachheit ihrer Bauart nur wenige und leicht nachstellbare Abdichtungsstellen
besitzt, wodurch eine zuverlässige Wirkungsweise gewährleistet wird.There are already devices for closing canned food under vacuum
become known in which the so-called harmful space whenever possible
has been reduced by the fact that for each can a special one closely enclosing it
Hood is provided. In addition to the disadvantages of a cumbersome design, such devices have the disadvantage
that the number of sealing points impairing the operation of the machine is quite large. In contrast
the device forming the subject of the invention is characterized by
that they have only a few and easily adjustable sealing points with great simplicity of their design
possesses, whereby a reliable mode of operation is guaranteed.
Die Vorrichtung besteht, wie die Zeichnung erkennen läßt, im wesentlichen aus
einem ringförmigen Behälter a, an welchen sich ein von den Scheiben b gebildeter
schmaler Hohlraum anschließt, in dem ein mit der Welle c verbundener Teller d drehbar
angeordnet ist, dessen Rand in den Hohlraum α hineinragt. Mittels des Handrades e
kann dieser Teller in Umdrehung versetzt werden. Bei f und g sind Öffnungen für
die Verbindung des Behälters α mit der Entlüftungsvorrichtung und zur Aufnahme eines
Luftdruckmessers vorhanden. Der Ringraum α besitzt bei h und i Öffnungen, die,
um einen Einblick in den Raum α zu ermöglichen, mittels Glasscheiben geschlossen
sind. Bei k befindet sich eine verschließbare Öffnung, durch welche die gefüllten und mit
aufgelötetem Deckel versehenen Konservendosen eingeführt und unter Drehung des Tellers d hintereinander auf dessen Rand gestellt
werden können. Durch eine abdichtende Führung Z wird von außen ein elektrischer Lötkolben m eingeführt. Das nötige
Lötzinn befindet sich bereits auf den zuzulötenden Stellen der Dosen, so daß nach
Herbeiführung der Luftleere unter Drehung des Tellers d eine Dose nach der anderen
verlötet werden kann.As the drawing reveals, the device consists essentially of an annular container a , to which a narrow cavity formed by the disks b adjoins, in which a plate d connected to the shaft c is rotatably arranged, the edge of which into the cavity α protrudes. This plate can be set in rotation using the handwheel e. At f and g there are openings for the connection of the container α with the venting device and for receiving an air pressure meter. The annular space α has openings at h and i , which are closed by means of glass panes to allow a view into the space α. At k there is a closable opening through which the filled cans with soldered-on lids can be inserted and placed one behind the other on the edge of the plate d while rotating. An electric soldering iron m is inserted through a sealing guide Z from the outside. The necessary soldering tin is already on the places to be soldered on the cans, so that after the evacuation of the air by turning the plate d, one can after the other can be soldered.
Die dargestellte Form des Hohlraumes a paßt sich dem mit Büchsen besetzten Teller
möglichst genau an, um den für die Erzielung der Luftleere schädlichen Raum möglichst
klein zu halten.The illustrated shape of the cavity a adapts itself as precisely as possible to the plate filled with cans in order to keep the space that is harmful to the attainment of the evacuation as small as possible.