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DE167711C - - Google Patents

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Publication number
DE167711C
DE167711C DENDAT167711D DE167711DA DE167711C DE 167711 C DE167711 C DE 167711C DE NDAT167711 D DENDAT167711 D DE NDAT167711D DE 167711D A DE167711D A DE 167711DA DE 167711 C DE167711 C DE 167711C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
suction
pressure
valve
shut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT167711D
Other languages
English (en)
Publication of DE167711C publication Critical patent/DE167711C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

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-Λδ 167711 KLASSE 24 c.
Unter Nr. 155047 ist ein Patent auf ein Verfahren erteilt, welches zum Ziel hat, jenes brennbare Gas nutzbar zu gewinnen, welches bei Siemensöfen beim jedesmaligen Umsteuern des Gas- und Luftstromes verloren geht. Bei jenem Verfahren geschieht die Hineindrängung des brennbaren Gases in den Ofen durch Luft, welche in geeigneter Weise in die betreffende Gasregeneratorkammer einströmen gelassen wird. Ein solches Hinaufdrängen des brennbaren Gases in den Ofen kann anstatt durch Luft auch durch ein anderes Gas, beispielsweise durch Rauchgas geschehen, wofür z. B. in der Zeitschrift Stahl und Eisen vom 15. März 1904 eine Anregung gegeben worden ist. Eine praktische Lösung für die Verwendung von Rauchgasen zu diesem Zwecke bildet den Gegenstand der Erfindung.
ao Die Einrichtung besteht darin, daß in den Rauchkanal des eigenen oder eines fremden Ofens ein Saugrohr eingebaut wird, an welches ein Saug- und Druckapparat (Ventilator, Pumpe, in Wasser tauchende Pumpenglocken o. dgl.) angeschlossen wird, der das aus diesem Rauchkanal angesaugte Rauchgas durch ein an denselben anschließendes Druckrohr forttreibt, dessen anderes Ende in die Gaszuleitung zum Siemensofen, bei welchem das brennbare Gas beim Umsteuern gewonnen werden soll, tunlichst unmittelbar hinter der Gasabsperrvorrichtung, also genau an jener Stelle einmündet, wo nach dem Patent 155047 jene Luft einströmen gelassen wird, welche zur Verdrängung des brennbaren Gases bestimmt ist.
Die Art und Wreise, wie das geschieht, ist in den aus der Zeichnung ersichtlichen Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich.
In Fig. ι ist d das in die Gaszuleitung eingebaute Gasabsperrventil, R die Gasumsteuerungsvorrichtung (hier als Krcuzklappe gezeichnet), r der Rauchkanal, .v das in den Rauchkanal eingebaute Saugrohr für Rauchgase, V der Saug- und Druckapparat, hier als Ventilator dargestellt, und D das vom Saug- und Druckapparate aus gegen das Gasumschaltventil führende Druckrohr.
Ist das zur Anwendung kommende Saug- und Druckwerk ein solches, welches nicht seiner Natur nach schon ein Druckventil be- , sitzt, welches beim Stillstand die Gaszuleitung zum Gasumschaltventil vom Saug- und Druckwerk abschließt, wie es z. B. bei einem Ventilator der Fall ist, bei welchem bei Stillstand desselben, sobald das Gasventil d (Fig. 1) offen ist, Gas durch den Ventilator und das Saugrohr hindurch unmittelbar in den Rauchkanal strömen könnte, so muß in der Druckleitung ein von Hand zu betätigendes Absperrventil, wie in Fig. 1 bei α ersichtlich, oder ein sich bei Stillstand selbsttätig schließendes Rückschlagventil, wie in Fig. 3 bei 2 ersichtlich, eingebaut werden. Wird zum Absperren des Gases, wie schon im Patent 155047 erwähnt ist, eine in der
Zeichnung in Fig. 2 mit ν bezeichnete Wechsclklappe verwendet, so entfällt die Notwendigkeit des Einbaues eines von Hand schließbaren oder selbsttätig wirkenden Rückschlagventiles.
In Fig. 3 ist als Beispiel für ein Saug- und Druckwerk eine in Wasser tauchende Glocke G dargestellt.
Die Benutzungsweise und die Vorgänge,
;o welche dabei stattfinden, sind folgende:
Beim gewöhnlichen Heizen ist der Ventilator ν o. dgl. (Fig. i) in Ruhe, das Drosselventil d offen, das Absperrventil α geschlossen, und das Gas strömt durch das Gasumschaltventil in die Gasregeneratorkammer. Vor dem Umschalten wird d geschlossen, α geöffnet und der Ventilator in Bewegung gesetzt, wodurch der Gaszufluß in bekannter Weise abgestellt ist, dagegen das aus den
ao beiden rechtsseitigen Regeneratorkammern in den Rauchkanal gelangte Rauchgas aus dem Rauchkanal in jenem Maße, als es gebraucht wird, angesaugt und durch das Umschaltventil in die linksseitige, mit brennbarem Gas gefüllte Gaskammer getrieben wird, wodurch dieses brennbare Gas in den Ofen getrieben wird, woselbst es mit der durch die Luftumsteuervorrichtung iri den Ofen kommenden Luft verbrennt.
Bei der Einrichtung nach Fig. 2 vertritt das bloße Umstellen der Wechselklappe w gleichzeitig das Absperren des Gaszuflusses
und die Öffnung der Druckrohrleitung.
Bei der Einrichtung nach dem Beispiele der Fig. .3 saugt die Glocke G beim Steigen Rauchgas durch das sich öffnende Saugventil ι und drückt beim Sinken dasselbe durch das Rückschlagventil 2 fort. Im übrigen ist die Wirkungsweise die bereits geschilderte. Wenn eine solche Saugglocke zur Anwendung kommt, so muß dieselbe behufs Verdrängung des brennbaren Gases so groß sein, daß das beim Sinken der Glocke fortgedrückte Volumen gleich dem Gasinhalt der Gasregeneratorkammer samt zu- * gehörigen Kanälen ist. Es können aber statt einer solchen Glocke zwei etwa durch einen-Balancier miteinander verbundene Glocken zur Anwendung kommen, welche abwechselnd saugen und drücken, in welchem Falle dieselben dann beliebig klein sein können, wobei dann die Tourenzahl per Minute dem per Zeiteinheit fortzudrückenclen Volumen Rauchgas angepaßt werden muß.
Der Ventilator oder die Saug- und Druckvorrichtung irgendwelcher Art kann selbstverständlich von Hand getrieben oder auch durch irgend eine Betriebskraft in Bewegung gesetzt werden. Statt eines Saug- und Druckwerkes für jeden einzelnen Ofen kann ein solches Saug- und Druckwerk selbstverständlich auch für mehrere öfen angeordnet werden, derart, daß es das Rauchgas nach Bedarf in verschiedene öfen drücken kann, wobei das Saugrohr entweder nur an einen Rauchkanal oder auch gleichzeitig an mehrere Rauchkanäle angeschlossen sein kann.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch :
    70
    Einrichtung zum Hinaufdrängen des bei Siemens-Regencrativöfen vor dem Umschalten in. der einen Regencratorkammer stehenden brennbaren Gases durch Rauchgas in den Ofen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Saug- und Druckvorrichtung durch ihr Saugrohr fs) mit einem oder mehreren Rauchkanälen fr) verbunden ist und ihr Druckrohr (D) tunlichst unmittelbar hinter der Gasabsperrvorrichtung eines oder mehrerer öfen einmündet, wobei entweder eine Wechselklappe (ii>) als Gasabsperrvorrichtung angeordnet oder, wenn das nicht der Fall ist und das zur Anwendung kommende Saug- und Druckwerk nicht selbst ein bei Ruhelage dasselbe von der Gaszuleitung absperrendes Druckventil besitzt, in die Saug- oder Druckleitung der Saug- und Druckvorrichtung ein von Hand zu betätigendes Absperrventil (a) oder ein selbsttätig wirkendes Rückschlagventil (2) eingebaut ist.
    ί ""■; 1 ■ i
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT167711D Active DE167711C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944377C (de) * 1953-01-16 1956-06-28 Zimmermann & Jansen Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Siemens-Martin-OEfen u. dgl.
DE1017313B (de) * 1952-04-02 1957-10-10 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren und Einrichtung zum Wechseln der Beheizungsrichtung von mit vorgewaermtem Schwachgas beheizten Regenerativofenbatterien, insbesondere Regenerativ-Koksofenbatterien

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017313B (de) * 1952-04-02 1957-10-10 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren und Einrichtung zum Wechseln der Beheizungsrichtung von mit vorgewaermtem Schwachgas beheizten Regenerativofenbatterien, insbesondere Regenerativ-Koksofenbatterien
DE944377C (de) * 1953-01-16 1956-06-28 Zimmermann & Jansen Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Siemens-Martin-OEfen u. dgl.

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