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DE1675787B1 - Bei einem vorbestimmten Grenzdrehmoment ausloesende Sicherheitskupplung - Google Patents

Bei einem vorbestimmten Grenzdrehmoment ausloesende Sicherheitskupplung

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Publication number
DE1675787B1
DE1675787B1 DE1965K0055426 DEK0055426A DE1675787B1 DE 1675787 B1 DE1675787 B1 DE 1675787B1 DE 1965K0055426 DE1965K0055426 DE 1965K0055426 DE K0055426 A DEK0055426 A DE K0055426A DE 1675787 B1 DE1675787 B1 DE 1675787B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
ball
cavity
abutment
safety
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965K0055426
Other languages
English (en)
Inventor
Halsall Harold Stanley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kennedy Van Saun Mfg& Engcorp
Kennedy Van Saun Manufacturing and Engineering Corp
Original Assignee
Kennedy Van Saun Mfg& Engcorp
Kennedy Van Saun Manufacturing and Engineering Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kennedy Van Saun Mfg& Engcorp, Kennedy Van Saun Manufacturing and Engineering Corp filed Critical Kennedy Van Saun Mfg& Engcorp
Publication of DE1675787B1 publication Critical patent/DE1675787B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type
    • F16D43/204Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type
    • F16D43/204Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers
    • F16D43/206Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers moving axially between engagement and disengagement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitskupplung, die bei einem vorbestimmten Grenzdrehmoment auslöst, bestehend aus zwei Kupplungselementen und mindestens einer Kupplungskugel, die von einem unter Federspannung stehenden, mindestens im Berührungspunkt mit der Kupplungskugel kugelförmigen Widerlager aus einem ersten Hohlraum des einen Kupplungselements durch eine Öffnung teilweise in einen zweiten Hohlraum des anderen Kupplungselements gedrückt wird, der so ausgebildet ist, daß etwas weniger als die- Hälfte der Kupplungskugel in den zweiten Hohlraum hineinragt, so daß bei übertragung eines Drehmoments eine Kraft wirksam wird, die die Kupplungskugel in diesen ersten Hohlraum zu drücken sucht.
  • Sicherheitskupplungen werden beispielsweise beim Rotationsantrieb eines Brechers benötigt, mit dessen Hilfe Stein, Fels oder Erz zerkleinert wird, um den Brecher dadurch gegen Beschädigung zu schützen, wenn sich beispielsweise durch Fremdkörper, wie Stahlteile od. dgl., ein zu großes Drehmoment aufbaut, daß der Antrieb des Brechers schlagartig abgeschaltet wird.
  • Eine derartige Sicherheitskupplung ist bereits in der USA.-Patentschrift 2 238 583 beschrieben. Dort ist die Kupplungskugel in einer Bohrung in einem der beiden Kupplungselemente gegen die Wirkung des unter Federspannung stehenden Widerlagers so weit verschiebbar gelagert, daß sie beim Auftreten von Drehmomenten, welche eine die Federspannung des Widerlagers überschreitende Kraft erzeugen, außer Eingriff mit dem zweiten Kupplungselement gerät und beim Nachlassen des Drehmoments unter dieses Grenzdrehmoment durch das Widerlager wieder in Eingriff mit dem zweiten Kupplungselement gebracht wird. Diese Sicherheitskupplung ist in solchen Fällen sehr nützlich, in denen die Ursache für die Drehmomenterhöhung nur vorübergehend ist oder durch Erniedrigen der Drehzahl wieder beseitigt werden kann. Für Anwendungsfälle wie dem vorgenannten, bei denen ein vollständiges Blockieren des Abtriebs zu befürchten ist, ist sie jedoch vollständig ungeeignet, da sie immer wieder versuchen würde, den blockierten Abtrieb mitzunehmen. Dadurch würde die Kupplung sehr schnell zerstört oder doch zumindest beschädigt und die Lebensdauer erheblich herabgesetzt werden.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine einfache, robuste und betriebssichere Sicherheitskupplung zu schaffen, bei welcher beim überschreiten des Grenzdrehmoments die beiden Kupplungselemente vollständig und bleibend voneinander getrennt werden und erst durch einen äußeren Eingriff wieder miteinander gekuppelt werden können. Dabei soll die Kupplungskugel im ausgekuppelten Zustand in einer stabilen Lage gehalten werden, aus der sie auch bei starken Erschütterungen, wie sie beim Betrieb eines Brechers auftreten können, nicht von selbst wieder herausgelangen kann.
  • Dies wird bei einer Sicherheitskupplung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der erste Hohlraum auf der dem Widerlager gegenüberliegenden Seite, von seiner Öffnung ausgehend und dort eine Schrägfläche (25) bildend, sich radial nach außen so erweitert, daß die Kupplungskugel vollständig ins Innere des ersten Hohlraumes zu schnappen vermag, wenn sie um einen vorbestimmten Betrag in diesen ersten Hohlraum gedrückt wird, und daß das federbelastete Widerlager radial verschiebbar angeordnet ist, um die Kupplungskugel bleibend im Innern des ersten Hohlraumes zu halten, wenn die beiden Kupplungselemente ausgekuppelt sind.
  • Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Kupplungskugel infolge der Erweiterung des ersten Hohlraumes ganz zwangläufig in diesen hineingedrückt wird, sobald sie nur eine bestimmte Grenzlage überschritten hat. Sie hat den weiteren Vorteil, daß das unter Federspannung stehende Widerlager, welches die Kupplungskugel, im eingekuppelten Zustand nur mit einem Teil seiner Federkraft im Eingriff mit den beiden Kupplungselementen hält, die Kupplungskugel im ausgekuppelten Zustand mit seiner vollen Federkraft im Innern des ersten Hohlraumes festhält. Schließlich hat diese Anordnung den Vorteil, daß die beim Betrieb auftretende Fliehkraft das Hineingleiten der Kupplungskugel in den ersten Hohlraum und damit den Auskuppelvorgang erheblich beschleunigt und auch das Halten der Kupplungskugel im ausgekuppelten Zustand wirksam unterstützt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist auch das Widerlager als Kugel ausgebildet, die vorteilhafterweise von einem unter Federspannung stehenden Stößel mit einem Sitz getragen wird, der der Kugelform angepaßt ist. Dies hat den Vorteil, daß sich beim Entkuppeln sowohl die Kupplungskugel als auch ihr Widerlager zu drehen vermögen, so daß die beim Entkuppeln frei werdende kinetische Energie der Kupplungskugel gleichmäßig übertragen wird. Dabei wird diese Energie zum größten Teil durch Reibung zwischen der als Widerlager dienenden Kugel und ihrem Sitz in dem Stößel aufgezehrt.
  • Der zweite Hohlraum kann mit einer Kegelstumpffläche versehen sein, die nach innen von der äußeren Öffnung zu abnimmt, wobei der Kegelwinkel so gewählt wird, daß die Relativdrehung zwischen den beiden Kupplungselementen die Kupplungskugel aus dem zweiten Hohlraum ganz in den ersten Hohlraum zu bewegen trachtet. Der erste Hohlraum kann an seiner der als Widerlager dienenden Kugel gegenüberliegenden Erweiterung eine Nut aufweisen, deren Boden schräg von der Drehachse und der Maulöffnung dieses ersten Hohlraumes aus weg geneigt ist. Entlang dieser Nut kann sich nun die Kupplungskugel unter der Wirkung der Zentrifugalkraft und der Federspannung des Widerlagers so bewegen, daß die Kupplungskugel vollständig ins Innere des ersten Hohlraumes gelangt.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind Mittel zum Ermöglichen eines Zurückdrückens der Kupplungskugel in die eingekuppelte Stellung vorgesehen, um die Kupplung in ihre Antriebslage zurückzudrängen, wenn die beiden Hohlräume zum Fluchten gebracht sind. Um dies zu erleichtern, tragen die beiden Kupplungselemente vorteilhafterweise eine Marke, die die Deckung der Öffnung in dem einen Kupplungselement und der Ausnehmung in dem anderen Kupplungselement anzeigen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das eine Kupplungselement Teil eines Schwungrades und das andere Kupplungselement ein radial zu dem Schwungrad verlaufender Arm, dessen Länge etwas geringer als der Radius des Schwungrades ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch eine übertragungseinrichtung zwischen einem Antriebsrad und der Antriebswelle eines Brechers gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Ansicht von links gemäß F i g. 1 zur Darstellung eines Teils des Antriebsrades, F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der F i g. 2. In der Zeichnung ist mit 10 die Hauptantriebswelle eines Brechers bezeichnet, die in Lagern gelagert ist, von denen ein Teil bei 11 zu sehen ist. Die Welle 10 wird mit Hilfe einer mechanischen überlastungsauslösung über ein Antriebsrad in Form eines Schwungrades angetrieben, das einen Radkranz 12 hat, auf dem V-Nuten 13 zur Aufnahme von Antriebsriemen 8 angeordnet sind (F i g. 2). Der Radkranz des Schwungrades ist mit einem scheibenartigen Steg 14 verbunden, der seinerseits an der Nabe 15 befestigt ist, die auf dem Endteil eines Ansatzes 16 drehbar angeordnet ist, der wiederum auf der Welle 10 durch einen Keil 9 gehalten ist. Der Ansatz 16 ist auf dem Endteil der Welle durch eine Platte 18 gehalten, die gegen eine Endstirnfläche des Ansatzes 16 anliegt und auf der Welle durch Schrauben 19 befestigt ist. Ein kräftiger, aus mehreren Teilen zusammengesetzter Antriebsarm 17, der an der Außenseite des Ansatzes 16 befestigt ist, erstreckt sich entlang dem Steg 14 radial nach außen vom Ansatz weg. Der Antriebsarm 17 und der Steg 14 (oder das Schwungrad) bilden die vorerwähnten, relativ zueinander drehbaren Glieder.
  • Der Radkranz 12 des Schwungrades liegt außerhalb des Endes des Antriebsarmes 17, der einen Block 20 aufweist, in dem sich eine Ausnehmung 21 befindet, deren eine Seite mit einer Öffnung versehen ist, die- durch einen lösbaren Schraubstopfen 22 verschlossen ist. Auf der anderen Seite der Ausnehmung ist ein aus Hartmetall bestehender Ring 23 befestigt, dessen Maulöffnung dem Steg 14 zu gerichtet ist. Der Innenumfang des Ringes 23 ist bis zur Maulöffnung im wesentlichen zylindrisch. Lediglich ein Teil in der Nähe des äußeren Endes des Armes 17 ist mit einer Nut 24 versehen, die einen geneigten Boden hat, der in eine Schrägwand 25 an der einen Seite der Ausnehmung übergeht. An der anderen Seite der Ausnehmung ist eine komplementär geneigte Wand 26 angebracht.
  • Der scheibenartige Steg 14 hat ein mit einer Stufe versehenes Loch 27, in dem ein aus Hartmetall bestehendes Napfglied 28 angeordnet ist, das eine geschlossene Stirnwand 29 aufweist und eine Ausnehmung 50 hat. Die Innenfläche der Umfangswand 30 des Napfgliedes 28 ist als Kegelstumpffläche 31 ausgebildet, die sich von der offenen Maulöffnung des Napfgliedes nach innen zu verjüngt.
  • Die Ausnehmungen 21 und 50 halten bei übertragung eines Antriebs zwischen sich eine aus Hartmetall bestehende Antriebskugel 32, die die Stirnwand 29 des Napfgliedes 28 und ferner die Kegelstumpffläche 31 berührt. In dieser Lage ist die Mitte 33 der Antriebskugel 32 außerhalb der Ebene der offenen Maulöffnung des Napfgliedes 28 und etwas innerhalb der Maulöffnung des Ringes 23 angeordnet, wobei die beiden Maulöffnungen miteinander in Beziehung stehen und, wie in F i g. 1 und 4 dargestellt, miteinander fluchten.
  • Der Block 20 ist mit einer radial sich erstreckenden, eine Stufe aufweisenden Bohrung 34 versehen, wobei das näher an der Drehachse liegende Ende zur Aufnahme eines Gewindestopfens 35 mit Gewinde versehen ist. Durch Löcher 48, 49 in dem scheibenartigen Steg 14 und dem Antriebsarm 17 ergibt sich ein Zugang zu dem hohlen Stopfen 35.
  • In der Bohrung 34 ist ein hohler Stößel 36 hin und her bewegbar angeordnet. Zwischen einer inneren Stirnfläche des Stößels 36 und einem an dem hohlen Gewindestopfen 35 befestigten Querglied 38 ist eine Anzahl von Federscheiben 39 angeordnet. Das obere Ende des hohlen Stößels 36 ist mit einem teilsphärischen Sitz 43 versehen, in dem eine Anschlagkugel 44 angeordnet ist, die jedoch kleiner als die Antriebskugel 32 ist.
  • In der in F i g. 1 dargestellten Antriebslage der Teile ist das untere Ende des hohlen Stößels 36 im Abstand vom oberen Ende des hohlen Stopfens 35. -Mit dem unteren Ende des Stößels 36 ist ein Schaft 40 fest verbunden, der ein Loch im Querglied 38 durchdringt und dessen mit Gewinde versehenes Ende mit einer Einstellmutter 41 und einer Gegenmutter 42 versehen ist. Durch Einstellen der Muttern kann nun der Druck zwischen den beiden Kugeln 32, 44 in Antriebslage im Hinblick auf die Anordnung der Federscheiben 39 eingestellt werden.
  • Zwischen den am Stößel 36 und in der Bohrung 34 des Blockes 20 gebildeten Schultern sind Unterlegscheiben 45 angeordnet, während weitere Unterlegscheiben 46 zwischen dem -unteren Ende des Blockes 20 und einem Ringflansch 47 vorgesehen sind, der an dem hohlen Stopfen 35 angebracht ist.
  • Wie deutlich aus F i g. 2 hervorgeht, sind am Radkranz des Schwungrades und am äußeren Ende des Antriebsarmes 17 Anzeigemarken 52 angeordnet, die bei übereinstimmung darauf hinweisen, daß die beiden Ausnehmungen 21 und 50 miteinander fluchten.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist nun wie folgt: Es sei angenommen, daß die Kugeln 32 und 44 in der Lage gemäß F i g. 1 angeordnet sind und die Vorrichtung angelassen wird. Sollte nun ein übermäßig großes Drehmoment auf die Welle 10 übertragen werden oder ein übermäßiger Widerstand auftreten, so wird die Kugel 32 durch die kegelstumpfartige Fläche 31 der Ausnehmung 50 gedrückt und bewegt nun bei dieser Bewegung die Kugel 44 gegen die Wirkung der Federscheiben 39 nach unten. Diese Bewegung der Kugel 32 wird durch die auf sie ausgeübte Zentrifugalkraft unterstützt. Dabei wird die Masse der Kugel 32 und der Widerstand der Federscheiben 39 gegen eine Bewegung der Kugel 44 so gewählt, daß bei einem durch die Kugel 32 übertragenen vorbestimmten Drehmoment diese vollständig in die Ausnehmung 21 eintreten kann, so daß nun eine relative Drehung zwischen dem Antriebsschwungrad und der Welle 10 möglich ist.
  • Die Form der Wände 25 und 26 der Ausnehmung 21 ist derart, daß die Kugel 32 in der Ausnehmung unter der Wirkung der unter Federkraft stehenden Anschlagkugel 44 gehalten wird.
  • Um nun die Vorrichtung nach einem Entkuppeln wieder in Antriebslage zu bringen, wird der Stopfen 22 entfernt, werden die Markierungen 52 in übereinstimmung gebracht und die Kugel 32 durch ein geeignetes Werkzeug in die Lage gemäß F i g. 1 zurückgeschoben, worauf dann der Stopfen 22 wieder eingesetzt wird.
  • Wie bereits oben erwähnt, wird die in der Kugel 32 aufgespeicherte Energie beim raschen Eindrücken in die Ausnehmung 21 infolge des Friktionswiderstandes zwischen den beiden Kugeln 32 und 44 aufgezehrt.
  • Die obige Anordnung ist im besonderen zum Antrieb verschiedener Arten von Brechern geeignet, wie beispielsweise Drehbrechern, Backenbrechern und Kreiselbrechern.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Sicherheitskupplung, die bei einem vorbestimmten Grenzdrehmoment auslöst, bestehend aus zwei Kupplungselementen und mindestens einer Kupplungskugel, die von einem unter Federspannung stehenden, mindestens im Berührungspunkt mit der Kupplungskugel kugelförmigen Widerlager aus einem ersten Hohlraum des einen Kupplungselements durch eine Öffnung teilweise in einen zweiten Hohlraum des anderen Kupplungselements gedrückt wird, der so ausgebildet ist, daß etwas weniger als die Hälfte der Kupplungskugel in den zweiten Hohlraum hineinragt, so daß bei Übertragung eines Drehmoments eine Kraft wirksam wird, die die Kupplungskugel in diesen ersten Hohlraum zu drücken sucht, d a -durch gekennzeichnet, daß der erste Hohlraum (21) auf der dem Widerlager (44) gegenüberliegenden Seite von seiner Öffnung ausgehend und dort eine Schrägfläche (25) bildend sich radial nach außen so erweitert, daß die Kupplungskugel (32) vollständig ins Innere des ersten Hohlraumes (21) zu schnappen vermag, wenn sie um einen vorbestimmten Betrag in diesen ersten Hohlraum (21) gedrückt wird, und daß das federbelastete Widerlager (44) radial verschiebbar angeordnet ist, um die Kupplungskugel (32) bleibend im Inneren des ersten Hohlraums (21) zu halten, wenn die beiden Kupplungselemente (14, 17) ausgekuppelt sind.
  2. 2. Sicherheitskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager eine Kugel (44) dient.
  3. 3. Sicherheitskupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Widerlager dienende Kugel (44) von einem unter Federspannung stehenden Stößel (36) mit einem Sitz (43) getragen wird, der der Kugelform angepaßt ist.
  4. 4. Sicherheitskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (22) zum Ermöglichen eines ZurückdrUkkens der Kupplungskugel (32) in die eingekuppelte Stellung vorgesehen sind.
  5. 5. Sicherheitskupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungsolemente (14,17) eine Marke (52) tragen, die die Deckung der Öffnung in dem einen Kupplungselement (17) und der Ausnehmung (50) in dem anderen Kupplungselement (14) anzeigen.
  6. 6. Sicherheitskupplung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kupplungselement (14) Teil .eines Schwungrades (12) ist, und daß das andere Kupplungselement aus einem radial zu dem Schwungrad verlaufenden Arm (17) besteht, dessen Länge etwas geringer als der Radius des Schwungrades (12) ist.
DE1965K0055426 1964-03-02 1965-03-02 Bei einem vorbestimmten Grenzdrehmoment ausloesende Sicherheitskupplung Pending DE1675787B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB8740/64A GB1055401A (en) 1964-03-02 1964-03-02 Imprvoements in or relating to mechanical transmission embodying overload release

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Publication Number Publication Date
DE1675787B1 true DE1675787B1 (de) 1970-07-16

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DE1965K0055426 Pending DE1675787B1 (de) 1964-03-02 1965-03-02 Bei einem vorbestimmten Grenzdrehmoment ausloesende Sicherheitskupplung

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US (1) US3307664A (de)
DE (1) DE1675787B1 (de)
FR (1) FR1434418A (de)
GB (1) GB1055401A (de)

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