DE1675273C - Rückschlagventil für aufblasbare Körper, insbesondere für Bälle - Google Patents
Rückschlagventil für aufblasbare Körper, insbesondere für BälleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rückschlagventil für aufblasbare Körper, insbesondere für Bälle, mit
einem an der Innenwandung des Körpers angeordneten, mittig durchbrochenen, warzenförmigen
Gummiklotz, durch den sich ein gleichfalls miltig S durchbrochener Stopfen aus Gummi in das Innere
des Körpers erstreckt, dessen Wandung vom Gummiklotz zusammengedrückt, ist.
Bei einem bekannten Rückschlagventil der vorbeschriebenen Beschaffenheit für Bälle ist der Stopfen
im Bereich seiner oberen Hälfte jedoch im Abstand vom oberen Ende mit einer Erweiterung in der Form
eines Ringflansches versehen und der Gummiklotz im Bereich seiner mittigen Durchbrechung mit einer
ringförmigen Kammer, in die der Ringflansch bei der Montage des Ventils zur Einlage gebracht werden
soll. Durch das Zusammenwirken des Ringflansches mit der Kammer läßt sich zwar ein Durchstoßen des
Stopfens durch den Gummiklot/ verhindern, wenn beispielsweise zum Aufpumpen des Balles ein Ansatz ao
einer Pumpe in das Ventil eingeführt wird. Ein Nachteil dieses bekannten Ventils liegt aber darin, daß es
verhältnismäßig schwer ist, den Gummistopfen durch den Gummiklotz hindurchzudrücken und ihn in die
geeignete Lage zu versetzen, zumal der äußere Durchmesser des Rir^flansches e/heblich größer ist als der
freie Durchmesser des Durchbruches im Gummiklotz. Bei dieser Ausbildung des Ventils muß deshalb der
Gummiklotz aus einem relativ weichen bzw. stark dehnbaren Gummi bestehen. Dadurch wird jedoch
der Dichtungseffekt beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rückschlagventil zu schaffen, das sich leichter und kostensparender
herstellen läßt.
Als Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Durchbruch im Gummiklotz aus einem
Einschnitt besteht, der in eine sich bis nach außen erstreckende kegclstumpfförmige Ausnehmung übergeht,
und daß der Stopfen von einem aus vergleichsweise weichem Gummi bestehenden dünnwandieen
Röhrchen gebildet wird, dessen eines Ende mit einer der Ausnehmung entsprechenden kegelstumpfförmigen
Erweiterung versehen ist. Bei dieser Ausbildung läßt sich auch bei Verwendung eines Gummiklotzes
aus verhältnismäßig festem Material ein Stopfen aus vergleichsweise weichem Gummi in einem Arbeitsgang
dadurch einsetzen, daß dieses Röhrchen über die kegelstumpfförmige Ausnehmung des Gummiklotzes
gelegt und U-förmig eingeknickt durch die Durchbrechung des Gummiklot/es so weit gedruckt
wird, bis die kegelstumpfförmige Erweiterung des Rohrchins in Jer Ausnehmung liegt und ein weiteres
Durchdrücken verhindert. Die Montage eines erfindungsgemäßen
Ventils bedarf somit nur eines sehr geringen Arbeite- und damit auch geringen Kosten*
aufwandcs.
Ein AusfUhrungsbcispiel der Erfindung ist nach'
stehend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung er* läutert. Darin zeigt
Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen Ball mit Gummiklotz,
Fig. 2 einen Schnitt durch den röhrchcnförmigen
Stopfen,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch der. Ball mit Gummiklotz bei teilweise eingeführtem Stopfen,
F i g. 4 einen Querschnitt vom Ventil vor dem Aufblasen des Balles und
F i g. 5 einen Querschnitt vom Ventil nach dem Aufblasen des Balles.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Ballhülle 5 ist mit einer öffnung versehen, mit deren Rand der
Flansch la eines warzenförmigen Gummikloizes 1
aus verhältnismäßig festem Material verbunden ist. Der Gummiklotz 1 weist eine miltige Durchbrechung
2 auf in Form eines Einschnittes. Der Einschnitt 2 hat auf der Außenseite des Gummiklotzes 1
eine sich nach außen erweiternde kegelstumpfförmige Ausnehmung 3. Dieser Ausnehmung 3 ist eine kcgclstumpfförmige
Erweiterung Aa am Ende eines Ri>hrchens4
angepaßt, das dünnwandig ist und aus vergleichsweise wekhem Gummi besieht. Für den Einsatz
des Röhrchens 4 in den Gummiklotz 1 wird dieser vorzugsweise auf eine Halterung 6 aufgelegt,
die in ihrer Mitte mit einer Ausnehmung versehen ist. Anschließend wird das Röhrchen 4 über die öffnung
3 gelegt und unter U-förmigem Einknicken mit einem Stößel 7 in den und so weit durch den Einschnitt!
gedrückt, bis das der Erweiterung 4a abgekehrte Ende des Röhrchens 4 aus dem Einschnitt 2
nach unten austritt und infolge der Elastizität des Materials eine vertikale Lage in der öffnung der
Halterung 6 einnimmt. Daraufhin läßt sich dieses freie Ende mit den Backen S einer Zange erfassen
und soweit nach unten ziehen, b'.s die Erweiterung 4 r/
des Röhrchens 4 in der Ausnehmung 3 hegt und eine weitere Verschiebung des Stopfen« in dem Gummiklotz
verhindert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Rückschlagventil für aufblasbare Körper, insbesondere für Bälle, mit einem au der Innenwandung des Körpers angeordneten, mittig durchbrochenen, warzenförmigen Gummiklot/. durch den sich ein gleichfalls mittig durchbrochener Stopfen aus Gummi in das Innere des Körpers erstreckt, dessen Wandung vom Gummiklot/ zusammengedruckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch im Ciummiklut/ (1) aus einem Einschnitt (2) besteht, der in eine sich bis nach außen erstreckende keμclstutnpfförmige Ausnehmung (3) übergeht, und daß tier Stopfen von einem aus vergleichsweise weichem Gummi bestehenden dünnwandigen Röhrchen (4) gebildet wird, dessen eines Ende mit einer der Ausnehmung (3) entsprechenden kcgclstumpfförmigen Erweiterung (4 ä) versehen ist.
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