DE167382C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K47/00—Dynamo-electric converters
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
flk-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Patent 104301 ist ein Wechselstrom-Gleichstrom-Umformer
beschrieben, der aus einem asynchronen Motor und einer Gleichstrommaschine besteht. Die Wicklung des
Läufers der asynchronen Maschine und die Ankerwicklung der Gleichstrommaschine sind
in eine große Anzahl von Abteilungen geteilt und je ein Teil der Läuferwicklung ist
mit einem entsprechenden Teil der Gleichstromwicklung und zwei benachbarten Lamellen
verbunden.
In Fig. ι, welche Fig. 4 der Patentschrift 104301 entspricht, bezeichnen 1, 2, 3 .... 12
die Spulen der Läuferwicklung der asynchronen Maschine, 1', 2', 3' .... 12' die
Spulen der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine und K den Stromwender.
Die Läuferwicklung und die Gleichstromwicklung sind in eine gleiche Anzahl Teile
eingeteilt, so daß auf jede Läuferspule eine Spule der Gleichstromwicklung kommt; die
Enden jeder Spule des Läufers und des Gleichstromankers sind mit Lamellen des Stromwenders K verbunden, so daß je zwei
Spulen parallel zueinander an den Stromwender angeschlossen sind. Die Läuferspulen
bilden somit ein Mehrphasensystem, dessen Phasenzahl gleich der Lamellenzahl des Stromwenders ist. Zählt man die Spulen
des Läufers fortlaufend im Sinne des Uhrzeigers, so sind die Enden dieser Spulen derart
mit der Gleichstromwicklung verbunden, daß die zwischen den Enden der Läuferspulen
ι bis 12 liegenden Gleichstromspulen 1'
bis 12' im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers aufeinander folgen. Bei dieser Verbindungsart
wird ein rechtslaufendes Drehfeld der Asynchronmaschine ein linkslaufendes
Drehfeld im Gleichstromanker erzeugen.
Bei der Maschine nach Patent 104301 ist
also angenommen, daß die Zahl der Abteilungen der Läuferwicklung gleich der Zahl
der Abteilungen der Gleichstromwicklung sei, und daß man ebensoviele getrennte Stromkreise
bildet, als die Gleichstromwicklung getrennte Abteilungen enthält. Nach der vorliegenden
Neuerung kann man jedoch den Umformer viel einfacher und besser ausführen, wenn man die Zahl der Abteilungen
der Gleichstromwicklung unabhängig von der der Läuferwicklung oder als ein beliebiges
Vielfaches der Abteilungen der Läuferwicklung wählt. Die dadurch erreichten Vorteile
sind bedeutend, denn mit Rücksicht auf die Kommutation ist eine möglichst große Lamellenzahl,
d. h. eine möglichst weitgehende Unterteilung der Gleichstromwicklung erforderlich,
während die Zahl der Phasen oder Abteilungen der Läuferwicklung bis auf zwei vermindert werden kann. Meistens wird
man sich mit einer Phasenzahl von sechs bis neun begnügen, weil eine weitere Vergrößerung
für die Umformung nur noch geringfügige Vorteile bietet, und weil die Zahl der Verbindungen zwischen beiden Wicklungen
mit steigender Phasenzahl erhöht und ihre Ausführung verteuert wird. Um eine funkenfreie
Kommutation zu erreichen, ist es dagegen erforderlich, daß die Reaktanz einer Abteilung der Gleichstromwicklung möglichst
klein sei; das ist nur durch eine große Lamellenzahl erreichbar.
In Fig. 2 ist eine Anordnung, der beiden Wicklungen dargestellt, bei welcher die Wicklung
des Läufers aus nur sechs Phasen besteht. Der Gleichstromwicklung wird somit ein sechsphasiger Wechselstrom zugeführt.
Die Lamellenzahl des Stromwenders K ist erheblich größer als die Phasenzahl gewählt.
Infolge der geringen Zahl von Verbindungen zwischen beiden Wicklungen ist es
ίο nicht durchaus nötig, daß der Läufer der
Asynchronmaschine und der Anker der Gleichstrommaschine auf derselben Welle sitzen, sondern die Asynchronmaschine und
die Gleichstrommaschine können als selbständige Maschinen ausgeführt und auf irgend
eine Art fest oder elastisch gekuppelt werden. Zur Verbindung der Wicklung sind dann Schleifringe und Bürsten zu Hilfe zu
nehmen.
Außer der einfacheren, gegenseitig unabhängigen Herstellung der beiden Wicklungen
hat die kleine Phasenzahl der Läuferwicklung und die größere Lamellenzahl der Gleichstromwicklung
noch den Vorzug, daß die Abteilungen oder Spulen der Läuferwicklung nicht durch die Bürsten direkt kurzgeschlossen
werden.
Findet ein direkter Kurzschluß der Läuferspulen durch die Bürsten des Stromwenders
statt, wie es z. B. in Fig. 1 für die Spulen 1 und 7 der Fall ist und wie es bei Anordnung
und Einteilung der Wicklung nach diesem Schema immer der Fall sein muß, so wird eine funkenfreie !Commutation sehr erschwert.
Ferner ist zu beachten, daß die Kurvenform
der in einer Spule induzierten E. M. K. von der Form des induzierenden Feldes abhängt
und somit in beiden Maschinen verschieden ist. Macht man, wie hier vorgeschlagen,
die Abteilungen der beiden Wicklungen , die zwischen zwei Verbindungen liegen, groß und verteilt sie auf mehrere
Nuten, so streben die induzierten E. M. Ke. in den parallel geschalteten Wicklungsteilen derselben
Form, nämlich der Sinusform, zu und die Ausgleichströme werden nahezu vermieden.
Die angeführten Verbesserungen sind für die Herstellung und die Wirkungsweise des
Umformers so erheblich, daß er ohne diese Verbesserungen praktisch nicht mit Erfolg
auszuführen ist.
Das Maschinenaggregat kann sowohl zur Umformung von Ein- oder Mehrphasenstrom
in Gleichstrom, als zur Umformung von Gleichstrom in Ein- oder Mehrphasenstrom gebraucht werden. Ebenso ist das Aggregat
als Wechselstrommotor verwendbar, und zwar hat man zwei Umdrehungszahlen zur Verfügung.
Wird die Gleichstromseite nicht erregt, so läuft die Maschine mit nahezu synchroner
Umdrehungszahl; erregt man dagegen die Gleichstrommaschine, so fällt die Umdrehungszahl,
und zwar auf die Hälfte, herunter , wenn die Polzahl der Gleichstrommaschine gleich derjenigen der asynchronen
Maschine ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Doppelmaschine, die als Wechselstrom-Gleichstrom-Umformer, als Gleichstrom-Wechselstrom-Umformer und als Wechselstrommotor verwendbar ist, bestehend aus einer asynchronen Maschine mit mehrphasiger Läuferwicklung und einer Gleich-Strommaschine, wobei die Läuferwicklung der asynchronen Maschine ebenso wie die Ankerwicklung der Gleichstrommaschine in Abteilungen geteilt ist, welche parallel zu den Abteilungen des Gleichstromankers mit den Stromwenderstegen derart verbunden sind, daß die parallel geschalteten Abteilungen der beiden Wicklungen zu einer durch die Achse des Maschinensystems gehenden Ebene symmetrisch liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Stromwenderlamellen der Gleichstrommaschine größer ist als die Zahl der Phasen der Läuferwicklung der asynchronen Maschine.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT29580D AT29580B (de) | 1905-01-06 | 1905-12-07 | Wechselstrommaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167382C true DE167382C (de) |
Family
ID=432699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905167382D Expired - Lifetime DE167382C (de) | 1905-01-06 | 1905-01-06 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167382C (de) |
-
1905
- 1905-01-06 DE DE1905167382D patent/DE167382C/de not_active Expired - Lifetime
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