DE1673279C3 - Einrichtung zur Größenbestimmung und Zählung von in einer Suspension enthaltenen Teilchen - Google Patents
Einrichtung zur Größenbestimmung und Zählung von in einer Suspension enthaltenen TeilchenInfo
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Description
Es ist seit langem bekannt, zur Ermittlung von in einer Suspension aufgeschwemmten Teilchen, z. B. von
Kohleteilchen oder metallischen Abtriebsteilchen in Motorenöl, diese Suspension ein elektrisches Feld passieren
zu lassen. Diese Anordnung weist in einem Rohr aus Isolierstoff zwei Elektroden in Form von zwei Stiften
auf, die sich gegenüberliegen und in das Rohr hineinragen. Die Elektroden sind in ihrem Abstand verstellbar
angeordnet, und an ihnen liegt eine elektrische Spannung. Durch die Verstellbarkeit der Elektroden
kann die Einrichtung auf die Größe der zu ermittelten Teilchen eingestellt werden.
Diese Anordnung ist auch bereits derart modifiziert worden, daß an Stelle eines Stiftes eine plattenförmige
Elektrode Anwendung fand, während der zweite Stift in einem Isolierkörper eingebracht wurde, der nur die
Spitze des Stiftes unbedeckt läßt, damit nur diese mit der Suspension in Berührung kommt.
Ferner ist eine Anordnung zur Erzeugung von Spannungsimpulsen bekannt, bei der ein kleines, mit einer
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Durchbrechung versehenes, aus Isolierstoff bestehendes
Gefäß in einem größeren Gefäß angeordnet ist. Beide Gefäße sind mit einem Elektrolyten gefüllt und
nehmen je eine Elektrode auf. die an Gleichspannung gelegt ist. Ist der Querschnitt der Durchbrechung in
dem kleinen Gefäß mit dem zwischen den Elektroden fließenden Strom richtig abgestimmt, so tritt in der
Durchbrechung infolge der dort herrschenden hohen Stromdichte eine solche Erwärmung auf, daß der Elektrolyt
verdampft. Die in der Öffnung entstehenden Gasblasen unterbrechen den Stromkreis und damit entsteht
an einem im Stromkreis geschalteten Transformator bzw. an einer eingeschalteten Induktivität bei jeder
Blasenbildung ein Spannungsimpuls. Diese Anordnung geht auch derart abzuwandeln, daß der Elektrolyt unter
dem Einfluß eines Druckunterschiedes in den Gefäßen durch die Durchbrechung in dem kleinen Gefäß gedrückt
wird. Sind in dem Elektrolyten nichtlösliche isolierende Stoffe aufgeschwemmt worden, so entsteht immer
dann, wenn ein isolierendes Teilchen die Durchbrechung passiert, ein Spannungsimpuls.
Eine solche Anordnung ist auch schon zur Ermittlung und Zählung von Teilchen ausgenutzt worden. Es muß
lediglich dafür gesorgt werden, daß die in der Suspension aufgeschwemmten Teilchen dieser Einrichtung in
einer derartigen Verdünnung angeboten werden, daß die Teilchen einzeln die Meßstrecke passieren. Auch
bei dieser Anordnung läßt sich, wie bei der Anordnung von zwei sich gegenüberliegenden Elektroden aus der
Größe des Spannungsimpulses auf das Volumen des Teilchens schließen. Diese Anordnung hat gegenüber
der Anordnung von zwei sich gegenüberstehenden Stiften in einem Rohrsystem den Vorteil, daß die Meßstrecke
leichter und genauer herstellbar ist und im Be trieb ohne größere Störungen arbeiten kann. Allerdings
muß dafür gesorgt werden, daß die Durchbrechung in dem kleinen Gefäß, weiche die Meßstrecke darstellt,
weder durch chemische Einflüsse, z. B. durch den Elektrolyten noch durch mechanische Einflüsse, z. B. durch
die in einer Suspension aufgeschwemmten und zu zählenden Schleifkörner oder bei der Reinigung eine Veränderung
erfährt. Deshalb ersetzte man die in einem Isoliergefäß eingesetzten, mit einer Bohrung versehenen
Glasscheiben, die die Meßstrecke bildeten, durch gebohlte Edelsteine, die mit dem Isoliergefäß, das
meist aus Glas besteht, verklebt oder verschmolzen werden. Auch ist es bekannt, zur Verwirklichung von
Meßstrecken mit definierten Maßen die aus der Feinwerkstechnik bekannten Lagersteine, sogenannte Uhrensteine,
als Meßstrecken zu verwenden. Ferner bieten sich für Meßstrecken Diamantziehsteine an. wie sie
bei der Drahtherstellung Verwendung finden, die in jüngerer Zeit besonders wirtschaftlich mittels Laserstrahlen
gebohrt werden.
Bei der beschriebenen Meßstrecke, wo das elektrische Feld im rechten Winkel zur Strömungsrichtung
der Suspension verläuft, ist von Nachteil, daß die Elektroden in den Strömungskanal hineinragen und daß bei
Berücksichtigung der Abmessungen einer solchen Anordnung für die Zählung von Partikeln in der Größenordnung
von einigen μ zu befürchten ist, daß die Meßstrecke verstopft. Natürlich sind die Elektroden dort
auch besonders dem Abrieb sowie sonstiger mechanischer Beschädigungen ausgesetzt. Dagegen ist hinsichtlich
der Meßstrecke, die aus einer kleinen Durchbrechung besteht und die zwei Flüssigkeitsgefäße verbindet
und wo das elektrische Feld durch diese Durchbrechung hindurchgreift, der Nachteil zu verzeichnen, daß
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auch die noch nicht bewertete Suspension infolge der
Elektrolyse Veränderungen unterliegt, was insbesondere bei der Zählung von biologischen Objekten von
Nachteil ist und die Anzahl der repetierenden Messungen bei einer Probe beschränkt. Außerdem ist das Flüssigkeitsvolumen
verhältnismäßig g;oß, in welchem das Feld derart konzentriert ist, daß bei Vorhandensein von
Teilchen Strom bzw. Spannungsimpulse ausgelöst wer den. Dieses Volumen macht bei dieser Anordnung andes
Gefäßes 3 trägt die Meßstrecke. Diese besteht aus zwei Isolierteilen, nämlich dem Gefäß 3 und einem auf
das Gefäß 3 aufgeschobenen konischen Abschlußteil 5. Zwischen diesen beiden Isolierkörpern befinden sich
die Elektroden 6 und 7, die auf die Isolierstoffteile 3 und 5 aufplattiert sind. Der Anschluß für die Elektrode 7 ist
durch einen durch den Rohrstutzen 4 in den Behälter 3 ragenden Platindraht 8 realisiert, der auf den Teil der
Elektrode 7 aufsitzt, der den Boden des konisch ge-
gcnähert das Dreifache des effektiven Volumens der xo formten Abschlußkörpers 5 bedeckt. Dagegen wird der
Durchbrechung selbst aus. Daraus resultiert, daß die
Teilchen dieser Meßstrecke in einer verhältnismäßig großen Verdünnung, bei Blut z. B. im Verhältnis von
I : 50 000 angeboten werden müssen und daß trotzdem Anschluß für die Elektrode 6 mittels einer Schelle 9
bewirkt, die das Gefäß 3 umfaßt und oberhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordnet ist, während die auf dem
Gefäß 3 aufgebrachte Elektrode 6 isoliert sein kann.
der Koinzidenzfehler noch nicht vernachlässigbar klein 15 Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
ist. Diese Unzulänglichkeiten zu vermeiden, ist Zweck Wird infolge des in dem Gefäß 3 herrschenden Un
terdruckes die Suspension 1 aus dem Becherglas 2 durch die Meßstrecke gesaugt, so passieren die in der
der Erfindung.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Meßstrecke zu schaffen, bei der das Feld senkrecht oder nahezu senk-Suspension
f aufgeschwemmten Teilchen, die eine an-
recht /ur Strömungsrichtung der Suspension verläuft ao dere elektrische Leitfähigkeit als die Trägerflüssigkeit
und die gegen chemische Einflüsse und Abrieb sowie besitzen, ein elektrisches Feld, das zwischen den Elekgegen
mechanische Beanspruchung weitestgchend un- troden 6 und 7 herrscht. Infolgedessen können an den
empfindlich ist. Anschlüssen der Elektroden, je nachdem, ob die Span-Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im nungsquelle für einen konstanten Strom oder eine kon-Kcnnzcichen
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale as stante Spannung ausgelegt ist, Spannungs- bzw. Stromgelöst.
Dabei können diese Elektroden aus folie, z. B. impulse festgestellt werden. Die Anzahl der Stromaus
Edelmetall, bestehen und lose beigefügt werden bzw. Spannungsimpulse ist ein Maß für die Anzahl der
bzw. auf einen oder auf beiden Isolierkörper aufplat- Teilchen, die die Meßstrecke passiert haben, während
tiert sein. Eine besonders zweckmäßige Herstellung der die Größe der Strom- bzw. Spannungsimpulse dem Vo-Elcktroden
besteht darin, dieselben auf die Isolierkör- 30 lumen der die Meßstrecke passierenden Teilchen proper
aufzudampfen. Zur Verbindung der die Elektroden
zwischen sich aufnehmenden Isolierkörper bzw. zur
Befestigung derselben in den die Suspension aufneh
zwischen sich aufnehmenden Isolierkörper bzw. zur
Befestigung derselben in den die Suspension aufneh
menden Gefäßen kann man sowohl zu Klebverbindunportional ist.
F i g. 2 zeigt die Meßstrecke nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab vor dem Zusammenfügen. Der Teil
des Gefäßes 3 trägt die aufplattierte Elektrode 6 und
gen greifen als auch die Isolierkörper in Glasgefäße 35 der konische Abschlußteil 5 die Elektrode 7. In beiden
einschmelzen. Die Isolierkörper, in die die Meßstrecke zweckmäßigerweise bereits vorher eingebracht ist,
werden zweckmäßigerweise aus einem verschließfesten, chemisch beständigen, nicht leitenden kristallinen
Material, z. B. AbOj hergestellt. Als ökonmisch besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von handelsüblichen
Uhrensteinen erwiesen.
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
Isolierteilen ist bereits je eine Bohrung 10 eingebracht, die nach Zusammenfügen der Teile 3 und 5 die Meßstrecke
bilden.
In der F i g. 3 ist ein Teil einer Teilchenzähleinrichtung
gezeigt, bei der die Gefäße, die die Suspension enthalten, in nicht näher dargestellter Weise übereinandei
bzw. nebeneinander angeordnet und mittels Bohrungen 10 verbunden sind. Hier ist die Meßstrecke zwischen
Rohre 11 und 12 eingebaut, zwischen denen Iso-
f i g. 1 eine Einrichtung zur Teilchenzählung mit in- 45 lierplatten 13 und 14 mit den eingefügten Elektroden 15
einander angeordneten Behältern für die Suspension,
F i g. 2 als Einzelheit von F i g. 1 die Teile einer Meßstrecke vor dem Zusammenfügen,
F i g. 3 einen Teil einer Einrichtung zur Teilchenzählung,
bei der die die Suspension enthaltenden Gefäße neben- bzw. übereinander angeordnet sind,
F i £. 4 eine Meßstrecke für die Einrichtung nach
F i g. 3 vor dem Zusammenbau,
F i g. 5 eine Meßstrecke für eine Einrichtung nach F i g. 3 aber bereits zusammengefügt,
F i g. 6 eine Meßstrecke für eine Einrichtung, vorzugsweise nach F i g. 1 unter Verwendung von Uhrensteinen,
F i g. 7 die noch nicht verbundenen Teile einer Meßstrecke, vorzugsweise für eine Einrichtung nach F i g. 1
unter Verwendung von lasergebohrten Ziehsteinen.
In der F i g. 1 ist schematisch der Aufbau eines Teilchenzählgeräles
gezeigt. Die zu untersuchende Suspension 1 ist in einem Becherglas 2 enthalten. Dieses Be-
und 16 und der Bohrung 10 liegen.
Die F i g. 4 zeigt die Meßstrecke nach der F i g. 3 vor ihrem Zusammenbau. Dagegen zeigt F i g. 5 eine Meßstrecke,
die sich von der Meßstrecke nach der F i g. 3 dadurch unterscheidet, daß die Elektroden 15 und 16
sich gegenseitig überlappen und zwischen denselben das der Verbindung der Isolierplatten 13 und 14 dienende
Kunstharz 17 liegt. An Stelle des in der F i g. 5 verwandten Kunstharzes 17 kann auch zur Isolation
der Elektroden 15 und 16 eine Isolationsfolie eingefügt werden. Der Aufbau der Meßstrecke gemäß F i g. 5
eignet sich besonders, wenn die Bohrung 10 erst nach dem Zusammenbau eingebracht werden soll.
F i g. 6 zeigt den Aufbau einer Meßstrecke unter
Verwendung handelsüblicher Uhrensteine. Die Uhrensteine 18 und 19 tragen jeder eine Elektrode 20 und 21,
die aufgedampft wurde. Diese Elektroden bedecken auch einen Teil der Wandung, die die Meßstrecke begrenzt.
Bei dieser Anordnung stehen die Feldlinien und
cherglas nimmt ein zweites in seinem Durchmesser 65 Strömungsrichtung nicht mehr senkrecht, sondern ähnkleines,
ebenfalls mit der Suspension 1 angefülltes Ge- lieh wie in F i g. 5 in einem Winkel kleiner als 90° auffäß
3 auf, welches über einen Rohrstutzen 4 mit einem einander. Die Uhrensteine sind mit einem Isolierkörper
Vakuumbehälter in Verbindung steht. Das untere Teil 22, der beispielsweise mit dem Gefäß 3 identisch sein
kann, mittels Klebstoff 23 verbunden. Die Anwendung von Uhrensteinen hat vor allem ökonomische Vorteile,
weil sie in definierten Maßen, insbesondere bezüglich des Durchmessers der Bohrung 10, sehr billig zu erhalten
sind. Die Anordnung nach Fig.6 hat dabei den
weiteren Vorteil, daß alle zur Verwendung kommenden Uhrensteine in gleicher Weise bedampft werden können.
Natürlich ist auch die Verwendung von Uhrensteinen möglich, die keine Hohlkehle aufweisen.
F i g. 7 zeigt den Aufbau einer Meßstreckc aus lasergebohrten Ziehsteinen, wie sie bei der Herstellung dünner
Drähte Anwendung finden. Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 trägt der Ziehstein 24 beide Elektroden 26
und 27, während der Ziehstein 25 nicht bedampft wurde. Diese Herstellungswcise hat den Vorteil, daß nur
die Hälfte der zu Meßstrecken zusammenzufügenden Ziehsteine bedampft werden muß, wobei die Bedampfung
zweckmäßigerweise zunächst auf der gesamten Fläche des Ziehsteines erfolgt und nachträglich durch
Entfernung eines Teiles des aufgedampften Materials eine leiterfreie Zone geschaffen wird.
Die beschriebenen Ausführungsformen können natürlich in üblicher Weise miteinander kombiniert werden,
z. B. ist die Verwendung einer Anordnung nach F i g. 6 bei einer Grundanordnung nach F i g. 3 möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Einrichtung zur Größenbestimmung und Zählung von in einer Suspension enthaltenen Teilchen,
z. B. Blutkörperchen, mit einer von der Suspension durchfließbaren Meßöffnung, in deren Wandung
zwei mit der durchfließenden Suspension in Kontakt stehende, voneinander getrennt an einen elektrischen
Schaltkreis angeschlossene Elektroden aus elektrisch leitendem Material angeordnet sind, d a durch
gekennzeichnet, daß die Meßöffnung (10) durch zwei je eine Bohrung aufweisende,
aneinandergefügte Isolierkörper (3, 5; 13, 14. 18, 19:
24, 25) gebildet ist, zwischen denen die zwei Elektroden als dünne, bis an die Meßöffnung (10) reichende,
jedoch nicht in diese hineinragende Schichten (6,7; 15,16; 20,21; 26,27) angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Elektroden (6, 7; 15, 16; 20, ao 21; 26, 27) auf einem, je auf einem oder auf beiden
Isolierkörpern (3, 5; 13, 14. 18, 19; 24. 25} fest aufgebracht,
z. B. aufgedampft sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Elektroden (15, 16) as
aus einer Metallfolie, z. B. aus Edelmetall, bestehen und über die Isolierkörper (13, 14, 17) hinausragen,
so daß Anschlüsse entstehen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper (13, 14: 18. 19)
verklebt sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper mit den zugeordneten
Elektroden in die Wand eines Glasgefäßes eingeschmolzen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierkörper (18, 19; 24. 25) aus einem verschließfesten, chemisch beständigen,
nicht leitenden kristallinen Material, z. B. AbOi bestehen.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolierkörper handelsübliche
Uhrensteine (18, 19) bzw. Ziehsteine (24, 25) Anwendung finden.
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Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|
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