DE167305C - - Google Patents
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- DE167305C DE167305C DENDAT167305D DE167305DA DE167305C DE 167305 C DE167305 C DE 167305C DE NDAT167305 D DENDAT167305 D DE NDAT167305D DE 167305D A DE167305D A DE 167305DA DE 167305 C DE167305 C DE 167305C
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- Germany
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- brushes
- brush
- commutator
- circuit
- pole
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Patentschriften 163295 und 168496
ist gezeigt worden, wie man bei Einphasenkommutatormotoren die Phasenverschiebung
mittels drei Bürsten (bei einer zweipoligen Maschine) kompensieren kann. Um den Kommutator und die Ankerwicklung besser
auszunutzen, ist es aber in den Fällen, wo dem Kommutator große Ströme zugeführt
werden sollen, günstig, die Zahl der Bürsten pro Polpaar zu verdoppeln. Ohne die Vorteile
der Dreibürstenschaltung zu verlieren, kann diese Verdoppelung in der Weise geschehen,
daß man zwei Gruppen mit drei Bürsten für das Polpaar anordnet. Diese beiden Bürstengruppen sind durch keine Verbindungen
außerhalb des Kommutators miteinander verbunden. Es wird somit jeder Bürstengruppe von außen derselbe Strom zugeführt,
wie wenn die zweite Gruppe nicht vorhanden wäre. Die Stromverteilung auf die drei Bürsten jeder Gruppe und auf die
einzelnen Teile des Ankerumfanges bleibt somit dieselbe wie bei der einfachen Dreibürstenschaltung.
Also besitzt der Motor mit zwei Bürstengruppen für jedes Polpaar dieselben guten Eigenschaften wie der Dreibürstenmotor.
Diese bestehen darin, daß die Oberfelder sehr klein sind und daß die Auflagefläche
aller Bürsten, trotz der großen Bürstenzahl verschiedener Polarität, kleiner wird als bei den Vierbürstenschaltungen.
In der Figur ist als Beispiel die Schaltung eines zweipoligen Serienmotors mit zwei
Bürstengruppen dargestellt. S ist die Ständerwicklung·, Γ ein Transformator, der im Haupt-Schluß
liegt. W1 ist seine Primärwicklung, W2 und W3 sind zwei Sekundärwicklungen.
W2 dient zur Speisung des Ankers mittels der Bürstengruppe B1 B2 B3, während W3 den
Anker durch die Bürstengruppe Bi B5 B6
speist.
Die beiden Bürstengruppen bilden mit den Sekundärwicklungen W1 und W2 getrennte
Stromkreise. Daß die Bürstenpaare einer Kommutatormaschinevon getrennten parallelen
Sekundärwicklungen eines Transformators gespeist werden können, ist in der E. T. Z. 1902,
S. 1080, Spalte 1 und in der engl. Patentschrift
14664 vom Jahre 1893 erwähnt und darf daher als bekannt vorausgesetzt werden.
In der Figur sind alle Bürsten gleichmäßig auf dem Kommutatorumfang verteilt, so daß
sie unter 6o° zueinander stehen. Dies ist jedoch nicht nötig. Wesentlich ist nur, daß die
kurzgeschlossenen Bürstenpaare B1 B2 und
U4 .B5 die Ankerwicklung in angenähert der-
selben Richtung kurzschließen. Bei mehrpoligen Anordnungen kann man natürlich
sechsmal so viel Bürsten auflegen als ynan Polpaare hat, jedoch ist es bei Wellenwicklungen
nicht nötig, alle Bürsten aufzulegen; es genügen im ganzen sechs Bürsten, die passend auf dem Umfange des Kommutators
verteilt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch : Kompensierter Einphasenkommutatormotor nach Patent 163295, dadurch gekennzeichnet, daß pro Polpaar zwei Bürstensätze zu je drei Bürsten angeordnet sind, von denen zwei Bürstenpaare die Ankerwicklung in angenähert derselben Richtung kurzschließen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167305C true DE167305C (de) |
Family
ID=432629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167305D Active DE167305C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167305C (de) |
-
0
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