DE1671942A1 - Galvanisches Primaerelement - Google Patents
Galvanisches PrimaerelementInfo
- Publication number
- DE1671942A1 DE1671942A1 DE19671671942 DE1671942A DE1671942A1 DE 1671942 A1 DE1671942 A1 DE 1671942A1 DE 19671671942 DE19671671942 DE 19671671942 DE 1671942 A DE1671942 A DE 1671942A DE 1671942 A1 DE1671942 A1 DE 1671942A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plastic
- primary element
- embedded
- sheet metal
- cap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 42
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 42
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 32
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 32
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 claims description 7
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 5
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 8
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 5
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 5
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 4
- 238000006056 electrooxidation reaction Methods 0.000 description 4
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 4
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 4
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 4
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 description 4
- 239000008151 electrolyte solution Substances 0.000 description 3
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 2
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 2
- 101100327917 Caenorhabditis elegans chup-1 gene Proteins 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 description 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/04—Cells with aqueous electrolyte
- H01M6/06—Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid
- H01M6/08—Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid with cup-shaped electrodes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/10—Primary casings; Jackets or wrappings
- H01M50/172—Arrangements of electric connectors penetrating the casing
- H01M50/174—Arrangements of electric connectors penetrating the casing adapted for the shape of the cells
- H01M50/179—Arrangements of electric connectors penetrating the casing adapted for the shape of the cells for cells having curved cross-section, e.g. round or elliptic
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)
- Inert Electrodes (AREA)
- Hybrid Cells (AREA)
Description
. ■„ Faiig67
« 11· 3^i 1967
DipWng. K..
Telephon- und Telegraphen-Fabriks-Aktiengesellschaft
KAPSCH & SÖHNE in WIEN, Wien (Österreich)
XII-
¥ag"enseilgasse V _ ,
¥ag"enseilgasse V _ ,
Patentanmeldung
Galvanisches Primärelement
Galvanische Primärelemente (z.B. Leclanche—Elemente) sind in
der Regel so aufgebaut, daß die negative Elektrode Becherform (Zinkbecher) hat und den Behälter der Zelle bildet. Der
Becher umschließt dabei die positive Elektrode (Kohleelektrode)
mit der Depolarisatormasse und den Elektrolyten. Die elektrische
Energie wird durch Auflösung der negativen Elektrode erzeugt.
Gleichzeitig entsteht bei der Entladung Wasser, das zu einer
Verflüssigung des im unverbrauchten Zustand der galvanischen
Zelle durch einen Quellstoff verfestigten Elektrolyten führt*
Die Folge davon ist ein Auslaufen von Elektrolytflüssigkeit ducdi
die während der Entladung allmählich zerstörte Becherwand» Dieses Auslaufen der Elektrolytflüssigkeit führt oft zu großen
Schaden in den Geräten, in.welche die Primärelemente eingebaut
sind»
Es sind schon zahlreiche Zellenbauweisen vorgeschlagen
worden, die darauf abzielen, den Flüssigkeitsaustritt aus den Zellen während und nach der Entladung zu verhindern, ohne daß
dieses Problem bisher wirklieh gelöst werden konnte. Die An-
al».
Wendung einer dichten Kunststoffhülle ist schon daran gescheitert,
♦■ daß die zum Anschluß an die Pole "der Zelle erforderlichen metallischen
Außenkontakte (Kopf- und Bodenkontakte) bisher nicht ausreichend dicht durch eine Kunststoffhülle hindurchgeführt werden
, konnten. Wird nämlich ein Metallteil durch Spritzen in thermoplastischem
Kunststoff eingebettet, so schrumpft der Kunststoff beim Erstarren, wodurch sich das Kunststoffmaterial vom eingebetteten
Metallteil abhebt und In Richtung zur größten Anhäufung
der Kunststoffmasse bewegt· Dadurch entsteht zwischen Kunststoff
^ und Metall ein schmaler Spalt, der eine Undichtheit zur Folge hat.
Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Ausbildung und
Einbettung von metallischen Außenkontakten in Kunststoffhüllen besteht darin, daß an der Innenseite der Hülle relativ große
metallische Flächenteile der Kontakte unbedeckt bleiben und daher einer starken Korrosion ausgesetzt sind, durch welche schon nach
kurzer Zeit die Abdichtung zerstört wird.
' Auch die sogenannten leak—proof-Zellen, die in eine Hülle
aus saugfähigem Material eingeschlossen sind, über welcher unter
Druckanwendung ein weiterer, meist aus Stahlblech bestehender
™ Außenmantel aufgebracht ist, wobei die äußere Stahlhülle durch
Einrollen unter Druck mit dem Deckel und mit dem Boden der Zelle
verbunden ist, ergeben keine befriedigende Lösung, weil auch bei diesen Zellen an den beiden indirekt durch die Hülle hindurchgeführten
Außenkontakten Korrosionserscheinungen auftreten, die
zum Undichtwerden an den Außenkontakten führen.
Die Korrosion der Außenkontakte kann auf zweierlei Weise
eintreten* Erstens dadurch, daß die in den Zellen verwendete
Elektrolytlösung die Kontakte benetzt und dadurch korrodiert.
—. 2 —
109843/0301
Dieser Vorgang verläuft allerdings so langsam, daß er den Bau
praktisch dichter galvanischer Zellen nicht verhindern würde· Bei den herkömmlichen galvanischen Zellen tritt aber.noch ein
weiterer Umstand ein, der eine andere Korrosionsart herbeiführt, nämlich die elektro-chemische Korrosion. Infolge der Selbstzerstörung der meist becherförmigen negativen Elektrode durch die
Entladung kann nicht verhindert werden, daß die Außenkohtakte
nicht nur von Elektrolytflüssigkeit benetzt werden, sondern auch mit der positiven Depolarisatormasse der Zelle in Berührung kommen.
Wenn aber auf einen .Außenkontakt sowohl Elektrolytlösung als auch
positive Depolarisatormasse einwirkt, so entsteht ein eigenes Lokalelement aus positiver Depolarisatormasse als Pluspol, Elektrolytlösung
und Außenkontakt als Minuspol, und unter dem Einfluß
der elektro-motorisehen Kraft dieses Lokalelementes ergibt
sich eine rasch fortschreitende elektrö-chemiscne Korrosion des
in den Kunststoff eingebetteten Außenkontaktes und damit ein Undichtwerden der an sich geschlossenen Zellenhülle an der Kontaktdurchführung
nach außen.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, bei Anwendung einer eine |
galvanische Zelle oder einen Zellenstapel vollständig umschließenden
Kunststoffhülle die die Hülle, durchsetzenden Außenkontakte
(Kopf- und Bodenkontakte) flüssigkeitsdicht mit der Hülle zu verbinden
und zugleich so zu gestalten, daß sie praktisch keiner
Korrosion ausgesetzt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Außenkontakte sowohl im Boden als auch im Deckel durch Metallblechteile
gebildet sind, welche den Deckel bzw. Boden durchsetzend
< 109843/0302
beidseitig in den Kunststoff eingebettet sind und zur Abdichtung
im Einbettungsbereich, eine sich über den ganzen Einbettungsbereich
erstreckende Reihe von eng benachbarten Öffnungen aufweisen, die nietenartig vom Kunststoff durchsetzt sind, wobei die Einbettungslänge jedes-der Blechteile^ gemessen von der Außen- zur Innenseite
des Deckels bzw« Bodens, wesentlich,größer als die Dicke der
Blechteile im Einbettungsbereich ist.
Dadurch, daß die als Außenkontakte in die Hülle einzubettenden
Metallteile eine sich über die gesamte Einbettungsbreite erstreckende Reihe von eng benachbarten Öffnungen aufweisen, die
P bei der Einbettung der Metallteile in die thermoplastische Kunststoffmasse
der Hülle von dieser Kunststoffmasse durchdrungen werden, so daß sie beim Erkalten der Kunststoffmasse durch Schrumpfen
derselben eine Reihe von sich verkürzenden Kunststoffnieten bilden,
wird der Kunststoff an der Berührungsfläche mit dem Metall eng
an das Metall angepreßt und so die notwendige Abdichtung im erforderlichen Ausmaß erzielt. Infolge der großen Einbettungslänge
der Blechteile, gemessen von der Außen- zur Innenseite des Deckels
bzw. Bodens aus Kunststoff, stehen im Einbettungsbereich relativ
* große Flächenteile aus Kunststoff mit relativ großen Flächenteilen
aus Metall in Berührung, so daß die beim Erstarren schrumpfenden Kunststoffnieten relativ große Dichtflächen fest gegeneinander
drücken, wodurch sich eine besonders gute Abdichtung ergibt. Es. wurde gefunden, daß auf diese Weise ohne weiteres eine Abdichtung
erzielt werden kann, die Überdrücken von 1 atü und mehr in der
Zelle standhält.
Die elektro-chemische Korrosion, welche die eigentliche Ursache der rasch .fortschreitenden Korrosion der Außenkontakte
109843/03.02
BAD
BAD
ist, wird mit weitgehender Sicherheit dadurch verhindert, daß
die Einbettungslänge jedes der Blechteile, gemessen von der Außenzur«
Innenseite'des Deckels bzw· Bodens, wesentlich größer als die
Dicke der Blechteile im Einbettungsbereich ist, wodurch einerseits
der_Zutritt von positiver DepolarisatormaBse zu den Außenkontakten
weitgehend feehindert wird, und anderseits die Kriechsfcrecke,/
welche die fortschreitende Korrosion von der Innenseite des in die Kunststoffhülle eingebetteten Außenkontaktes bis zxxv Außenseite
dieser Hülle zurücklegen muß, um zu einem Lecken der Hülle zu führen, sehr eng und lang ist, so daß möglichst wenig Depolarisatormasse
zum eingebetteten Metall vordringen kann und sich die dennoch zum Metall vorgedrungene geringe Menge an Depolarisatormasse
erschöpft, bevor sie eine über die gange Länge der erwähnten Kriechstrecke durchgehende Korrosion bewirken kann·
Es sei erwähnt, daß es nicht möglich ist* für galvanische
Primärelemente eine sowohl flüssigkeits*- als auch gasdichte Hülle
'.zu verwenden,' weil während des. Entladungsvorganges in der Zelle
eine Gasentwicklung auftritt. Diese Gasentwicklung würde bei völlig dichtem Abschluß zum Auftreten eines hohen Innendruckes
von mehreren Atmosphären und damit zum Ausbeulen und Zerplatzen
der Kunststoffhülle führen« Es ist nun aber möglich, durch Auswahl
entsprechend dünner Außenhüllen aus geeignetem mikroporösem Kunststoff zu erreichen, daß die Hülle einerseits iß einem bestimmten
Ausmaß gasdurchlässig, anderseits aber flüssigkeitsdicht ist. Vorzugsweise, soll der zylinderförmige Mantel teil der Hülle
aus einem gasdurchlässigen, aber flüssigkeitsdichten, relativ weichen Kunststoffschlauchstück (beispielsweise aus Hochdruck- Polyäthylen*
bestehen, wogegen die Deckel- und Bodenteile, in
1OSf43/0302
BAD ORJGiNAt. .
6 V/ 1071942
welche die Außenkontakte eingebettet werden müssen, die Form von
Scheiben aus festem , völlig dichtem Kunststoffmaterial (beispielsweise
aus Niederdruckpolyäthylen) haben können. Die Verbindung der Deckel- und Bodenteile mit dem Mantelteil kann durch Schweißung.
Spritzguß od.dgl. erfolgen, so daß die gesamte Hülle eine einstückige
Einheit bildet. -
In einer Zelle, die in einer solchen Hülle eingeschlossen ist, treten bei der Entladung je nach der Entladungsart Innendrücke
auf, die normalerweise Werte von etwa 0,1 atü bis 0,5 atü annehmen
und in Extremfällen (vollständige Entladung) vorübergehend auch
auf etwa 0,8 bis 1 atü ansteigen können. Einem derartigen Innendruck kann, wie schon erwähnt, die Abdichtung der erfindungsgemäß
in den Kunststoff eingebetteten Außenkontakte ohne weiteres standhalten»
- Versuche haben erwiesen, daß erfindungsgemäß ausgebildete
galvanische Primärelemente, selbst wenn sie nach ihrer vollständigen
.Erschöpfung noch lange Zeit in einem batteriegespeisten Gerät belassen werden, wie dies aus Unachtsamkeit häufig geschieht, infolge der geschilderten Abdichtung und Verhinderung bzw· Behinderung der elektrochemischen Korrosion durch Lokaleleraentbildung
nicht lecken, so daß nicht durch Elektrolytaustritt Schäden an dem betreffenden Gerät entstehen können·
Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden·
Fig. 1 zeigt ein Primärelement nach der Erfindung, wobei
die Außenhülle im Vertikalschnitt dargestellt ist«
Fig. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch den im Kunststoff eingebetteten
Kopfkontakt und
108843/0302
BADORfßiNAL
% 1871942 - ·
1 Pig· 3 eine Dr ansicht auf den Kopf kontakt· · "
Pig· 4 stellt eine andere Ausführungsform des Kopfkontaktes
Die Fig. 5 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsformen des
Bodenkontaktes. /
Das dargestellte Primärelenient weist eine negative Secherelektrode
1 auf, aus der die positive Elektrode 2, in der Regel ein Kohlestift, herausragt· Das gesamte Primärelement ist dicht
in eine Außenhülle 3 eingeschlossen, die zur Gänze aus thermoplastischem Kunststoff besteht. Der Hüllendeckel 4 und der Hüllen- j|
boden 7 haben Scheibenform und sind an ihrem Band' mit dem Mantel
der Außenhülle 3 z.B. verschweißt·
Der Kopf kontakt der Primärzelle wird erfindungs gemäß durch
eine Metallkappe 5 gebildet, deren Hantel wand 5 a beidseitig in den thermöjslästischeß Kunststoff eiea HÜHlencieckels 4 eingebettet
ist, wobei für den schläuchartigen Jtamtisl min -gasdurchlässiger,
aber flüssigkeitsdichter weicher Kunststoffs wie Hochdruckpolyäthylen, und für die Qeckel- und Bodenteile 4, 7 ein gas- und
flüssigkeitsdichter fester Kunststoff, wie Niederdruckpolyäthylen,
Verwendung findet. Die Mantelwänd 5a der Kappe S weist eine rings- v
um verlaufende Reihe von in sehr kleinen Abständen angeordneten Löchern 5b auf, die beim Spritzgießen des Deckels aus thermoplastischem Kunststoff gemäß Fig. 2 von nietartigen Teilen 4a
der Kunststoffmasse durchsetzt werden und beim Erstarren des
Kunststoffes schrumpfen, wodurch die beiderseits der Mantelwand der Kappe liegenden, einstückig gegossenen Deckelteile fest und
dicht gegen die Mantelwand gezogen werden. Der untere Rand 5c
109843/0302
BAD
der Kappe 5 steht geringfügig über die einbettende Kunststoffmasse
vor und ist nach außen umgebördelt, so daß er einen guten
Sitz für das obere Ende der positiven Kohleelektrode bildet. Der Kappeninnenraüm kann' vollkommen mit Kunststoff ausgefüllt, aber
auch, wie dargestellt, etwas ausgehöhlt sein; wichtig ist nur,
daß" die gesamte Innenfläche der Kappe mit Kunststoff abgedeckt ist.
Wie aus Pig. 2 ersichtlich ist, ist die Einbettungstiefe t der
Metallkappe 5 im Kunststoffdeckel 4 wesentlich größer als die
Dicke d der Kappenmantelwand.
Statt einer Reihe von Rundlöchern Sb können auch Rechteckschlitze
mit schmalen Zwischenstegen oder andere Formen von Öffnungen angewendet werden» Die Kappe kann statt der gezeigten
zylindrischen Mantelwand auch eine beliebig anders gestaltete
Seitenwand bzw. Um rißform haben»
Bei der in Fig. 4 gazeigten a&gewandelten Ausführungsform
des Kopfkontaktes ist auf den Kohlestift 2 eine Metallkappe 2a
mit breiter, etwas federnder Krempe 2b aufgesetzt. Der Kappenkontakt
50 besteht aus einem zylindrischen Oberteil 5Qa kleinen Durchmessers, einem sich konisch erweiternden Mittelteil 50b und
einem zylindrischen Unterteil 50c großen Durchmessers. Der konische
Mittelteil 50b weist eine rings um die ganze Mantelfläche
verlaufende Reihe von eng benachbarten Löchern 5Od auf, die vom Kunststoffmaterial des Deckels 4 in Form von Nieten 4a durchdrungen
werden. Der Einbettungsbereich umfaßt den Mittelteil 50b und gegebenenfalls die angrenzenden Zonen von Oberteil 50a und
Unterteil 50c der Metallkappe» Der freie Rand des Unterteiles 50c
ruht auf der Krempe 2b der am Kohlestifte sitzenden Metallkappe 2a
kontaktgebend auf. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin,
■-.■-■■ - 8 -
109843/03Ό2
BAD ORIGINAL
,tmi&i&a. am
. ■ ■' ■; 1871942
daß die Einbettungslänge der Kappe 50, von der Außenseite zur
Innenseite des Deckels 4 gemessen; gegenüber der Ausführungsform
nach Pig« 1 noch, weiter vergrößert ist.
Der Hüllenboden wird ähnlich wie "der Hüllendeckel durch eine
Kunststoffscheibe 6 gebildet, die mit dem Hüllenmantel 3 entweder
verschweißt oder durch thermoplastischen Spritzguß vereinigt ist. An der Außenseite des Hüllenbodens 6 befindet sich ein Metallblech-■stück
7 mit einem aufgebogenen Randteil 7a, der als galvanischer
■Verbindungssteg zwischen dem Metallblechstück 7 und der vom
Becher 1 gebildeten Bodenelektrode des Primärelementes dient. Der Verbindungssteg ist allseitig dicht in den Hüllenboden 6 einge- Λ
bettet und seine über die Innenseite des Hüllehbodens vorstehende Randkante 7b dient als'Auflager für die Becherelektrode 1.
Durch die Öffnungen 7c im aufgebogenen Randteil 7a des M§-
tallblechstückes 7, die bei der Einbettung des Stegteiles, wie Fig# 1 erkennen läßt, von thermoplastischer Kunststoffmasse durchdrungen
werden, wird wieder eine vollkommen dichte Einbettung des Bodenkontaktes im Kunststoff gesichert.
Auch hiebe! ist wieder die Einbettungslänge wesentlich größer
als die Blechdicke. Um bei mäßiger Dicke des Hüllenbodens 6
eine große Einbettungslänge zu erhalten» wird der Randteil 7a, v
wie die Pig« 5 und 6 zeigen, zweckmäßig schräg aufgebogen, so daß
er vom Blechstück 7 weg divergiert· Die Öffnungen im Einbettungsbereich dieses Randteiles 7a können gemäß 5 Rundlöcher 7d oder
gemäß Fig· 6 längliche Schlitze 7c sein f aber auch andere Formen
haben·
Bei der Ausführungsform nach Fig· 7 ist der umgebogene Randteil in drei vorzugsweise in gleichen Winkelabstinden angeordnete
("Sektoren te unterteilt* Bei allen Ausführungsformen des Bodenkon-•
taktes'bildet*die freie obere Randkänte 7fo der umgebogenen Randteile
7a bzw. 7e ein Auflager für die Bodenelektrode.
1Q
BAD ORiGJNAt.
Claims (1)
- Patentansprüche;•m(l*) Galvanisches Primärelement mit einer gegen Elektrolytaustritt abgedichteten Außenhülle aus Kunststoff, in.welche die Außenkontakte eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontakte sowohl im Boden als auch im Deckel durch Metallblechteile gebildet sind, welche den Deckel bzw* Boden durchsetzend beidseitig in den Kunststoff eingebettet sind und zur Abdichtung im Einbettungsbereich eine sich über den ganzen Einbettungsbereich erstreckende Reihe von eng benachbarten Öffnungen aufweisen, die P nietenartig vom Kunststoff durchsetzt sind, wobei die Einbettungs— länge jedes der Blechteile, gemessen von der Außen- zur Innenseite des Deckels bzw. Bodens, wesentlich größer als die Dicke der Blechteile im Einbettungsbereich ist.2· Primärelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfkontakt kappenförmig ausgebildet ist und im Bereich der in den Kunststoffdeckel der Außenhülle eingebetteten Zone seiner Mantelwand'eine in sich geschlossene, ringsum verlaufende ; Reihe von eng benachbarten öffnungen aufweist.k 3· Primärelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der -Innenrand des kappenförmigen Kopfkontaktes flanschartig radial nach außen umgebogen ist.4. Primärelement nach Anspruch 2„ dadurch gekennzeichnet, daß der mit Öffnungen versehene Mittelteil des Kopfkontaktes durch eine konische Erweiterung zwischen einem außen zylindrischen Kap-: penteil kleinen Durchmessers und einem irine» zylindrischen Kappen* teil großen DurchmesserSp febiXdöt ist· , ;5* Primärelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, ; daß der freie Innenranä des innen zylindrischen Kappenteiles großen Durchmessers auf einer Krempe einer auf eine Elektrode auf4BAD ORIGJNAtF äH 1871942m ■ . ■ . -gesetzten Metallkappe kontaktgebend aufruht.6·» Primärelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenkontafct die Form eines an- der Außenseite, des Hüllenbodens angeordneten MetalliJlechstückes hat, das durch einen in den Hülleboden eingebetteten und über seine Einbettungsbreite mit eng benachbarten Löchern.versehenen aufgebogenen Randteil, dessen freie Kante ein Auflager bildet/ mit der -Bodenelektrode der galvanischen Zelle in Verbindung steht.7. Primärelement ftach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallblechstück kreisförmig ist, wobei sein aufgebogener, vom Metallblechstück weg vorzugsweise divergierender Rand in den Hüllenboden eingebettet ist und im Einbettungsbereich eine in sich· geschlossene, ringsum verlaufende Reihe von eng benachbarten Öffnungen aufweist·8· Primärelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallblechstück - vorzugsweise in gleichen Wihkelabständen - mehrere aufgebogene Randteile aufweist, die in den Hüllenboden eingebettet* sind und Über ihre Breite je eine Reihe von eng benachbarten Löchern aufweisen .■■■ ■-■■' : : v··'- ■ ■■■: ' ■ ■ ■Der/Patentanwali;- ία -109843/0302bad
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT508266A AT266951B (de) | 1966-05-27 | 1966-05-27 | Galvanisches Premärelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1671942A1 true DE1671942A1 (de) | 1971-10-21 |
Family
ID=3571721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671671942 Pending DE1671942A1 (de) | 1966-05-27 | 1967-05-11 | Galvanisches Primaerelement |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3501351A (de) |
| AT (1) | AT266951B (de) |
| CH (1) | CH454973A (de) |
| DE (1) | DE1671942A1 (de) |
| DK (1) | DK123555B (de) |
| GB (1) | GB1175445A (de) |
| NL (1) | NL6707029A (de) |
| SE (1) | SE319816B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3951690A (en) * | 1971-08-05 | 1976-04-20 | Pilas Secas Juipter S.A. | Base for leakproof electrochemical cells and method of forming the same |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1481145A (en) * | 1922-08-07 | 1924-01-15 | Pepper David | Electric battery |
| US2419589A (en) * | 1944-05-06 | 1947-04-29 | Wanda L Paul | Leakproof dry cell |
| BE547522A (de) * | 1952-12-08 | |||
| FR1445913A (fr) * | 1965-08-25 | 1966-07-15 | Kapsch Telephon Telegraph | élément primaire galvanique |
-
1966
- 1966-05-27 AT AT508266A patent/AT266951B/de active
-
1967
- 1967-05-11 DE DE19671671942 patent/DE1671942A1/de active Pending
- 1967-05-12 CH CH672767A patent/CH454973A/de unknown
- 1967-05-18 SE SE6985/67A patent/SE319816B/xx unknown
- 1967-05-22 NL NL6707029A patent/NL6707029A/xx unknown
- 1967-05-26 GB GB24648/67A patent/GB1175445A/en not_active Expired
- 1967-05-26 US US641572A patent/US3501351A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-05-26 DK DK276467AA patent/DK123555B/da unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK123555B (da) | 1972-07-03 |
| AT266951B (de) | 1968-12-10 |
| CH454973A (de) | 1968-04-30 |
| NL6707029A (de) | 1967-11-28 |
| GB1175445A (en) | 1969-12-23 |
| SE319816B (de) | 1970-01-26 |
| US3501351A (en) | 1970-03-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69427341T2 (de) | Stromabnehmer-Anordnung für eine elektrochemische Zelle | |
| EP0123201B1 (de) | Luftsauerstoffzelle | |
| DE2238406C3 (de) | Wiederabdichtender Verschluß für eine galvanische Trockenzelle | |
| DE69206426T2 (de) | Verschlussanordnung für alkalische Batterie. | |
| DE2117447A1 (de) | Primärelement | |
| DE3425170A1 (de) | Galvanisches primaerelement | |
| DE2809412A1 (de) | Dichtung fuer elektrochemische langzeit-zelle | |
| DE1115320B (de) | Akkumulatorenbehaelter | |
| DE819860C (de) | Elektrische Trockenzelle | |
| DE2805715C2 (de) | Sammlerbatterie | |
| DE3033113A1 (de) | Galvanische zelle | |
| DE2255583A1 (de) | Batteriezelle und verfahren zu deren herstellung | |
| DE2160868C3 (de) | Bipolare Bleielektrode für Akkumulatoren vom Blei-Säure-Typ | |
| DE3200745A1 (de) | Batterie | |
| DE1081526B (de) | Galvanisches Trockenelement | |
| DE1671942A1 (de) | Galvanisches Primaerelement | |
| DE2703774C3 (de) | Primärtrockenrundzelle mit einem sich bei Überdruck öffnenden Gasventil | |
| DE2412843C3 (de) | Alkalisches galvanisches Element | |
| AT268403B (de) | Galvanisches Primärelement | |
| DE2226441C3 (de) | Bodenkappe für galvanische Rundzellen | |
| DE2914028A1 (de) | Trockenbatterie | |
| AT255515B (de) | Galvanisches Primärelement | |
| AT393423B (de) | Durchfuehrung eines bleipoles durch den gefaessdeckel von akkumulatorzellen | |
| DE1421599C (de) | Dichtes galvanisches Element von zylindrischer Bauweise | |
| DE2230568C3 (de) | Elektrochemische Zelle |