DE1671838C - Verfahren zur Herstellung von Plattengittern für Akkumulatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Plattengittern für AkkumulatorenInfo
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- DE1671838C DE1671838C DE19681671838 DE1671838A DE1671838C DE 1671838 C DE1671838 C DE 1671838C DE 19681671838 DE19681671838 DE 19681671838 DE 1671838 A DE1671838 A DE 1671838A DE 1671838 C DE1671838 C DE 1671838C
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von Plattengittern für Akkumulatoren aus einem Materialstreifen mitt-ls geripp'er Walzen.
Hin demütiges Verfahren ist bekannt (fr;· lzösisehe
Patentschrift 1 446 593). Bei diesem Verfahren werden Gitter mit diagonalverlaufenden Rippen gewalzt.
Auf Grund der den diagonalen Rippen entsprechenden Prägenuten in den Walzen ist ein gutes Fließen
des Materials während des Walzvorgangs sichergestellt, so d'iß man gl.ichmll'ige diagonale Rippen erhält.
Trotzdem hat sich dieses Verfahren für die Massenfertigung als unbefriedigt id erwiesen, insbesondere
deswegen, weil die Plattengitter keine ausreichende Steifigkeit hatten.
Bei einem anderen bekannten Herstellungsverfahren anderer Art werden die Plattengitter aus Platten
einzeln gepreßt (deutsche Patentschrift 292 157) Bei diesem Verfahren erhält man zwar Gitterplatten mit
verstärkten Rändern, doch läßt dieses Fertigungsverfahren keine kontinuierliche Fertigung wie ein Walzverfahren
zu.
Der F.rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren zur kontinuierlichen Fertigung
von Plattengittern für Akkumulatoren anzugeben, die ausreichend steif sind und bei denen das Material
gleichmäßig über das gesamte Plattengitter verteilt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß da'nrch gelöst,
daß zur Formung des Plattenrahmens der Mate rialstreifen verdickte Seitenbereiche und mehrere
dazu parallele Längsrippen aufweist, wobei durch den Walzvorgang die Seitenbereiche und die Längsrippen
seitlich wegfließen und die Ausbildung des Plattenrahmens unterstützen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird durch die besondere Formgebung des Ausgangsmaterials
den charakteristischen Erfordernissen eines Walzvörganges Rechnung getragen. Sowohl für den mittleren
Plattengitterbereich als auch für die verstärkten Längsrippen steht genügend Material zur Verfügung,
das in die Nuten der Walzen für die Rippen einfließen und sie vollständig ausfüllen kann.
Vorzugsweise erhält das Plattengittcr beim Walzen diagonal verlaufende Rippen. Diagonal verlaufende
Uip])cn begünstigen den Matcrialfluß beim Walzen.
Hin Ausfülmmgsbcispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 ein Plattengitter für einen Akkumulator in
Draufsicht und
F i g. 2 einen Materialstreifen im Schnitt, aus welchem das Plattengitter nach F i g. 1 gewalzt wird.
Das herzustellende Plattengitter 11 besteht aus einein rechteckigen Plattenrahmen 12, dessen oberer und unterer Rand über vier para'Selvcrlaufende Längsrippen 13 verbunden sind. Die Längsrippen 13 weisen rautenförmigen Querschnitt und eine Dicke
Das herzustellende Plattengitter 11 besteht aus einein rechteckigen Plattenrahmen 12, dessen oberer und unterer Rand über vier para'Selvcrlaufende Längsrippen 13 verbunden sind. Die Längsrippen 13 weisen rautenförmigen Querschnitt und eine Dicke
ίο au ', die gleich der Dicke der Ränder des Plattenrahmens
12 ist. Die vier Ränder des Plattenrahmens 12 und 13 sind über zwei Gruppen diagonal sich kreuzender
Rippen 14, 15 miteinander verbunden. Die Rippen 14, 15 besitzen einen dreieckförmigen Quer-
schnitt, wobei die Scheitellinicn der Rippen 14 in der
vorderen Ebene des Plattenrahmens 12 liegen, während die Scheitellinien der Rippen 15 in der hir.teren
Ebene des Plattenrahmen 12 liegen. Die Basisflächen aller Rippen 14, 15 liegci in einer mittleren
Ebene zwischen der vorderen und der hinteren Ebene des Plaitenrahmens 12. An den oberen Rand des
Plattenrahmens 12 ist einstückig eine Stromfahne 12 α angeformt.
Das Platte lgitter 11 wird aus einem Materiaistrei-
fen 16 aus Akkumulatorenblei hergestellt, welcher verdickte Seitenbereiche 17, 18 und vier Längsrippen
19 aufweist, die paral'el zu den Seitenbereichen 17,
18 verlaufen. Der Materialstreifen 16 wird durch ein
Walzenpaar hindurchgeführt, dessen beide Walzen
den Seiten des Rahmens 12 und den Rippen 13 des Plattengitters 11 entsprechend!.· Prägenuten besitzen,
wobei eine der Walzen ferner schraubenlinienförmig Prägenuten entsprechend den Rippen 14 und die andere
Walze schraubenlinienförmige Prägenuten entsprechend den Rippen 15 besitzen.
Während des Wal/vorgur.^es greifen die Seitenbereiche
17, 18 und die Längsrippen 19 des Materialstreifens 16 in die Nuten der Walzen ein, welche den
Längsrändern des Plattenrahmens 12 und den Längsrippen des Plaltengitters U entsprechen. Durch diesen
Wa!'vorg;ing wird bewirkt, daß Blei von den zwischen
den Seitenbereichen 17, 18 und den Längsrippen 19 liegenden Bereichen und von den Längsrippen
19 und den Seitenbereichen 17 18 selbst in diejenigen Prägenuten der Walzen fließt, welche den diagonalen
Rippen 14, 15 und dem oberen und unteren Rand des Plattenrahmens 12 entsprechen. Die Neigung
der den diagonalen Rippen 14, 15 entsprechenden Prägenuten unterstützt hierbei das seitliche Fließen
des Bleis in diejenigen Prägenuten der Walzen hinein, welche dem Oberen und unteren Rand des
Plattenrahmens 12 und der Stromfahne 12« entsprechen.
Im Idealfall sollen die Bereiche zwischen den Rippen 13, 14, 15 des Plattengitters 11 offen sein, aber in
der Praxis kann dies meist nicht erreicht weiden, sondern es bleiben dünne Plättchen zwischen den Rippen
13, 14, 15 übrig. Diese Plättchen werden durch einen nachfolgenden Stanzvorgang entfernt.
Die Erfindung ist nicht auf die Herstellung von PiattcngiUern aus Akkumulatorenblei beschränkt,
sondern kann beispielsweise auch zur Herstellung von Plattengittern aus Kunststolf-Folienmalerial verwendet
werden. Ein geeignetes Material für diesen Fall wäre Polypropylen mit etwa 40 Gewichtsprozent
Talkum.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Plattengittern für Akkumulatoren aus einem Materialstreifen
mittels gerippter Wt<zen, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Formung des Plattenrahmens der Materialstreifen verdickte Seitenbereiche
und mehrere dazu parallele Längsrippen aufweist, wobei durch den Walzenvorgang die
Scitenbereiche und die Längsrippen seitlich wegfließen und die Ausbildung des Plattenrahmens
unterstützen.
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattengitter beim Walzen
diagonal verlaufende Rippen erhält.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB769967 | 1967-02-17 | ||
| GB769967 | 1967-02-17 | ||
| GB23161/67A GB1205937A (en) | 1967-02-17 | 1967-02-17 | Method of manufacturing battery plate grids |
| GB2316167 | 1967-05-18 | ||
| DEL0058587 | 1968-02-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1671838A1 DE1671838A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE1671838B2 DE1671838B2 (de) | 1972-08-17 |
| DE1671838C true DE1671838C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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