DE1671674U - Seil mit schlaufen. - Google Patents
Seil mit schlaufen.Info
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Description
- HermannCrasmöller,
NenenIoLrchen, Krs. ie denbrH. ck. - Seil mit Schlaufen.
- Die Neuerung betrifft Seile, Seilenden, Litzen oder Schnüre, deren Enden schlaufenformig ausgebildet sind, und zwar sowohl solch ! 2 mit kurzer wie mittlerer und grosserer Länge, beispielsweise Handgriffe für Einkaufsnetze und Koffer, Festhaltegriffe in Fahrzeugen, Seile für Sportzwecke, wie Springseile und Kletterseile, und schliesslich Seile grösserer Länge, wie beispielsweise Abschleppseile für Autos. Die Seile, Seilenden usw. können aus natürlichen oder künstlichen Faserstoffen bestehen, sei es
aus Hanf, Seide, ßauffuolle, Leder oder-nus Zunst- seide, Zellwolle, Zellstoff, Zellglas, insbesondere auch aus . r - -, * J y v umgelegt und mit dem Seil meist durch eine Umwicklung verbunden, gegebenenfalls unter Aufwendung zusätzlicher Arbeitsgänge, wie Verspleissen der Seilenden mit dem Seil. De-rartige Verbindungen sind aber oft nicht anwendbar. Sie müssen auch mit besonderer Sorgfalt hergestellt werden, da ihre Festigkeit letzten Endes die Tragfähigkeit und Zuverlässigkeit der Seile bestimmt.Bei den bisher bekannten Seilen, Seilenden ns. mit Schlaufen an den Enden werden zwecks Bildung der Schlaufen die Seilenden - Die Neuerung macht eine besondere Befestigung der Schlaufenenden mit dem Seil entbehrlich und schafft zugleich eine Verbindung dieser Enden mit dem Seil, deren Festigkeit mit zunehmender Belastung des Seiles wächst, so dass eher ein Reissen des Seiles als ein Lösen der Schlaufen eintritt. Erfindungsgemäss besteht das Seil, das Seilende, die Litze oder Schnur aus einem schlauchartigen Geflecht, durch dessen Mittelstück die mit diesem etwa gleich langen inden so hindurchgezogen sind, dass an den Enden des Seiles Schlaufen entstehen. Um eine besonders wirksame Verriegelung der Seilenden zu erreichen, ist das zuerst durch das Mittelstück des Seiles gezogene Ende durch das andere Ende hindurchgezogen, bevor dieses Ende durch das Mittelstück gezogen wird. Das schlauchartige Geflecht des idiltelstückes legt sich hierbei über das der durchgezogenen Enden, so dass die Fäden odr Garne oder Litzen des Geflechtes sich bei Belastung des Seiles aufeinanderlegen und sich gegenseitig festhalten. Die Festigkeit dieser Verbindung steigt mit wachsender Belastung des Seiles, so dass eher ein Zerreissen des Seiles als ein Lösen dieser Verbindung eintritt.
- Die Neuerung bietet weiter die Möglichkeit, die durchgezogenen Enden teilweise ausserhalb des Mittelstückes zu führen, so dass im Seil an gewünschten Stellen Schlaufen gebildet werden-Durch diese Schlaufen können beispielsweise die Schlaufen an den Enden
werden.. Es ist so möglich, das Seil, z.B. in Form eines Abschleppseiles, auch an Achsen befestigen zu können, die ein Aufschieben der Schlaufen nicht zulassen.des Seeshindurchgesteckt und durch Pflocke oder Knebel gesichert - Eine weitere Möglichkeit zur Befestigung der Schlaufenenden oder auch anderer Teile am Seil bietet das inflechten von Kugeln oder anderen Holz-oder Metallkörpern. Diese werden durch das Geflecht bei Belastung des Seiles in ihrer Lage unverrückbar festgehalten, so dass auf diese auch Bretter, wie z. B. bei Seilen für Schaukeln oder Sportgeräte, aufgesetzt werden können.
- Die Neuerung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, die in Abb. 1 bis 6 die verschiedenen Stufen bei der Herstellung eines Seiles gemäss der Erfindung und in Abb. 7 ein Seil mit Schlaufen an den Enden und innerhalb des Seiles zeigt.
- In Abb. 1 bezeichneten ein schlauchartiges geflochtenes Seilstück, dessen Gesamtlänge in die Teillänge 11 bis 15 aufgeteilt ist. Die Länge 11 ist die des Mittelstücks, die Längen 12 und 14 entsprechen der Länge der an den Enden zu bildenden Schlaufen und die Längen
Bei der Herstellung des Seiles wird in Punkt a, d. h. am rechten Ende der Länge 1, eine Nadel 2 mit einem Ohr 3 eingeführt. Die13 und 15 stellen die durch das Mittelstück 11 durchzuziehenden Seil enden dar. Die Längen l-. y 1 und 15 sind annähernd gleich gross. Länge I1 aufgeschoben. Sie lässt sich als schlauchartiges Geflecht leicht auf der Nadel zusammenschieben. Am Punkt b, d. h. am linken Ende der Länge l1, tritt die Nadel wieder aus dem Geflecht aus.i Nadel sitzt in einem Handgriff 4. Auf diese Nadel wird dann die - (Abb. 2) Nun wird das umgebogene freie Ende der Länge l-durch das Öhr 3 der Nadel hindurchgesteckt und in die Länge 11 hineingezogen. Es ergibt sich dann nach dem Herausziehen der Nadel das Bild ?. Nunmehr wird durch die von der Länge 12 gebildete Schlaufe 5 irgendein Mittel, z. B. ein Holzstück, gesteckt und die Länge l1 bei festgehaltenem Ende 13 nach links gegen das Holzstück 6 geschoben, so dass die durchgezogene Länge l-im wesentlichen frei wird. Dieses Stück wird nun bei c in die Länge 15 eingezogen, zu welchem Zeck bei d, d. h. beim linken Ende der Länge 15'ähnlich wie es Abb. 2 zeigt, die Nadel hineingeführt wird, die bei c nahe dem freien Ende der Länge 15 austritt. Durch das Nadelöhr 3 wird das freie Ende von 13 gesteckt, die Nadel von c nach d zurückgezogen, so dass das freie Ende der Länge 13 bei d austritt. Nunmehr kann das Mittelstück 11 über die Längen 15 und 13 geschoben werden.
- Es ergibt sich dann das endgültige Seil nach Abb. 6. Wie diese erkennen lässt, halten sich die Enden 1 3 und 1 5 einmal gegenseitig und zum anderen werden beide Enden durch das Stück 1 festgehalten, da sich die geflochtenen Teile fest aufeinander legen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 ist das Ende 13 auf einen. - Teil 7 seiner Länge ausserhalb des Mittelstückes l1 geführt. Das gleiche gilt für das Stück 8 des Endes 1. Der der Länge des Teiles 5
während die der Länge 8 entsprechende Teillänge 10 des Teiles 11 ein Teil des Endes 1 aufnimmt. Es entstehen : im Seil Schlaufen,7 entsprechende Teil 9 der Länge 11 nimmt ein Teil des Endes 15 auf, 1 5 d : Le vorzugsweise nahe den. SChlaufen. an den Enden angebracht sind. Durch, die Schlaufen, im Seil können, die Schlaufen an den Enden durchgesteckt und hierin durch. Eflocke oder Knebel gesichert werden «
Claims (1)
- Schutzansprüche : 1. Seil, Seilende, Litze oder Schnur aus natürlichen oder künstlichen Faserstoffen mit Schlaufen an den Enden, dadurch gekennzeichnet dass das Seil, Seilende usw. aus einem schlauchartigen Geflecht besteht, durch dessen Mittelteil die mit diesem etwa gleich langen Enden so hindurchgezogen sind, dass an den Seilenden geschlossene Schlaufen entstehen, 2. Seil, Seilende, Litze oder Schnur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zuerst durch das Mittelstück durchgezogene Ende des Geflechtes durch das andere Ende hindurchgezogen ist, bevor dieses Ende durch das Mittelstück gezogen wird.3. Seil, Seilende, Litze oder Schnur nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgezogenen Seilenden teilweise ausserhalb des sie einschliessenden. Geflechtteiles gefuhrt sind, so. dass innerhalb der Seillänge Schlaufen entstehen.
4. Seil, Seilende, Litze oder Schnur nach Anspruch lu dadurch \ gekennzeichnet, dass in dem schlauchartigen Geflecht feste Körper, beispielsweise Holzkugeln, eingeflochten sindv
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEC1340U DE1671674U (de) | 1952-07-25 | 1952-07-25 | Seil mit schlaufen. |
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| DE1671674U true DE1671674U (de) | 1954-02-11 |
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1952
- 1952-07-25 DE DEC1340U patent/DE1671674U/de not_active Expired
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