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DE1671525C3 - Verfahren zum Herstellen elektrographischer Bilder sowie Anordnung bzw. Vorrichtung hierfür - Google Patents

Verfahren zum Herstellen elektrographischer Bilder sowie Anordnung bzw. Vorrichtung hierfür

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Publication number
DE1671525C3
DE1671525C3 DE19671671525 DE1671525A DE1671525C3 DE 1671525 C3 DE1671525 C3 DE 1671525C3 DE 19671671525 DE19671671525 DE 19671671525 DE 1671525 A DE1671525 A DE 1671525A DE 1671525 C3 DE1671525 C3 DE 1671525C3
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DE
Germany
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image
conductivity
electrode
conductivity pattern
particle layer
Prior art date
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Expired
Application number
DE19671671525
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English (en)
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DE1671525B2 (de
DE1671525A1 (de
Inventor
Marcus Thiais Cantarano (Frankreich)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1671525A1 publication Critical patent/DE1671525A1/de
Publication of DE1671525B2 publication Critical patent/DE1671525B2/de
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Publication of DE1671525C3 publication Critical patent/DE1671525C3/de
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
    • GPHYSICS
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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/34Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the powder image is formed directly on the recording material, e.g. by using a liquid toner
    • G03G15/342Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the powder image is formed directly on the recording material, e.g. by using a liquid toner by forming a uniform powder layer and then removing the non-image areas
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen elekürographischer Bilder unter Verwendung von Tonerteilchen.
Es ist bekannt, zum Herstellen einer Reproduktion ein latentes elektrostatisches Bild durch Aufsprühen eines Pulvers oder einer Flüssigkeit, die von den verschiedenen Zonen des Bildes verschieden stark angezogen wird, zu entwickeln und dieses Bild auf ein Blatt Papier zu übertragen und zu fixieren. Hierbei wird das latente, gegebenenfalls unsichtbare Bild auf optischem Wege durch Strahlung nach einer Vorlage erzeugt. Es bedarf dazu einer teuren und platzbeanspruchenden optischen Einrichtung. Die Anwendung eines flüssigen Farbstoffes begrenzt außerdem die Arbeitsgeschwin digkeit in der Herstellung eines solchen Bildes und die Qualität des Druckes.
Weiterhin ist es bekannt, nach einer Vorlage ein elektrostatisch positives Bild auf einem ersten Blatt herzustellen und dieses Blatt auf ein zweites Blatt zu legen, das mit einer dünnen, gleichmäßigen Pulverschicht auf derjenigen Seite belegt ist, die dem ersten Blatt zugewandt ist. Das Pulver löst sich dann an den elektrisch geladenen Stellen des ersten Blattes von dem zweiten Blatt ab. Anschließend können die beiden positiven und negativen Bilder fixiert werden und nach ihnen weitere Blätter hergestellt v/erden. Auch bei diesem bekannten Verfahren wird für die Erzeugung des elektrostatischen Bildes auf dem ersten Blatt ein Photoleiter benutzt, der nach den Aufzeichnungen der Vorlage abhängige Aufladungen erhall: durch die Benutzung der optischen Einrichtungen. Mit diesem bekannten Verfahren sind damit ebenfalls die vorgenannten Nachteile verbunden.
Bei den bekannten sogenannten xerographischen Verfahren wird in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen zunächst eine starke elektrische Ladung auf dem Leitfähigkeitsmuster eines Originals, so aufgebracht, daß die Ladung auf den leitfähigen Abschnitten des Musters abgeleitet wird auf eine Elektrodenschicht, während die Ladung auf den nicht leitenden Abschnitten ein latentes, nicht sichtbares Bild ergibt. Danach wird dieses latente elektrostatische Bild durch Berührung mit elektroskopischen Teilchen entwickelt, die an den geladenen Abschnitten des latenten elektrostatischen Bildes haften. Derartige bekannte Verfahren sind beispielsweise beschrieben in der US-Patentschrift 2 996 400 und der belgischen Patentschrift 655 347.
Bei dem Verfahren nach der US-Patentschrift 2 996 400 wird zunächst ein latentes unsichtbares elektrostatisches Bild mittels eines Korona-Entladungsdrahtes in einer Aufladestation und mit anschließender Belichtung mit einem optischen Bild erzeugt. Das aus elektrischen Ladungen bestehende latente Bild wird danach in einem weiteren Verfahrensschritt in einer getrennten Entwicklerstation uni.er Verwendung eines elektroskopisch anziehbaren Mitteis entwickelt bzw. sichtbar gemacht.
Bei dem Verfahren nach der belgischen Patentschrift 655 347 wird zunächst ein latentes elektrostatisches Bild unter Anwendung eines zwischen zwei Elektroden in einer Aufladestation erzeugten elektrischen Feldes hergestellt und danach vorzugsweise dieses Bild ver-
mittels einer Lichtquelle belichtet und schließlich in einer besonderen Euiwicklcrslation unter Verwendung dekiroskopischer Mittel entwickelt. Das entwickelte Bild wild dann vermittels des das nächstfolgende latente Bild erzeugenden elektrischen Feldes auf ein Kopiermaterial übet tragen.
Diesen beiden vorgenannten bekannten Verfahren ist also gemeinsam, daß sie sich aus zwei zeitlich aufeinanderfolgenden, voneinander unabhängigen Verfahrensschritten zusammensetzen, indem zunächst einmal ein latentes elektrostatisches Bild in einer Aufladestation erzeugt wird und danach das latente Bild in einer getrennten Entwicklerstation entwickelt wird.
Ein Mangel der bekannten Verfahren ist darin zu se hen, daß sie nur mit Vorlagen möglich sind, die hochisolierend sind, damit das latente elektrostatische Bild so lange auf der Vorlage zurückgehalten werden kann, bis es von der Aufladestation der von dieser getrennten Entwicklerstation zugeführt worden ist. Da für die Durchführung dieser bekannten Verfahren regelmäßig in der Praxis aber keine Originalbilder zur Verfugung stehen, deren Leitfähigkeitsmuster sich aus vollkommen leitfähigen und absolut nicht leitfähigen Flächen zusammensetzt, hängt bei der Ausführung der xerographischen Verfahren die Qualität des latenten elektrostatischen Bildes und des danach erzeugten sichtbaren Bildes wesentlich von der Zeitdauer der Entwicklung ab. Eine kurze Entwicklungszeil ist jedoch nicht möglich für eine Entladung der leitenden Abschnitte. Bei einer längeren Entwicklungszeit besteht dagegen die Gefahr, daß auch das latente Bild entladen wird über die nicht leitenden Abschnitte des Leitfähigkeitsmusters. In beiden solchen Fällen ergibt sich dann ein schwaches elektrostatisches Bild und danach nur ein unvollkommenes sichtbares Bild. Solch ein Bild, dessen Qualität von der kritischen Entwicklungszeit abhängig ist, wird deshalb nachstehend auch als nicht stabiles elektrographisches Bild bezeichnet.
Ein weiterer Nachteil der xerographischen Verfahren liegt in dem Umstand, daß es für die Herstellung nicht stabiler elektrographischer Bilder einer ganz besonderen Art von Originalen bedarf, die mit einer Elektrodenschicht versehen sind, die elektrostatisch zu laden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen elektrographischer Bilder zu schaffen, deren Durchführung und Ausbildung insoweit wesentlich einfacher sind als die bekannten Verfahren und Vorrichtungen, in dem einerseits auf die Anwendung von Licht oder eine andere Strahlung und somit die Anordnung besonderer optischer Mittel verzichtet werden kann und die es andererseits auch nicht notwendig machen, zunächst ein latentes elektrostatisches Bild herzustellen, das dann in einem weiteren Verfahrensabschnitt noch zu entwickeln ist oder zunächst auf einem Zwischenbildträger erzeugt werden muß. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, die Anordnung so zu treffen, daß sich viele unterschiedliche Vorlagen, deren Isolationsvermögen für die bekannten Verfahren unzureichend wäre, verwenden und reproduzieren lassen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch gelöst, daß eine gleichförmige Schicht aus Tonerteilchen zur Anlage gegen ein Original in Form eines elektrischen Leitfähigkeitsmusters gebracht wird, dann die Teilchen durch Anlegen eines elektrischen Feldes an die Teilchenschicht und das Leitfähigkeitsmuster durch das letztere unterschiedlich aufgeladen werden und hierauf von der Teilchenschicht ein Teil der aufgeladenen Teilchen auf elektrischem Wege entfernt wird, so daß durch die zurückbleibenden Teilchen ein elektrographisches Bild erzeugt wird. Das Anlegen des zur Entwicklung dienenden elektrischen Feldes während einer längeren Zeitspanne würde dazu führen, daß elektrische Ladungen durch die weniger ieitfähigen Teile des l.eitfähigkeitsniusiers bzw. der Vorlage hindurchtreten und dadurch auch die zur KiI ίο dung des elektrographisches Bildes dienenden "loner teilchen bzw. die Entwicklermittel aufladen und entfcr nen. Demzufolge braucht die Zeitdauer, während der das elektrische Feld angelegt ist. nur unterhalb eines zeitlich schnell erreichten Grenzwertes zu liegen, der von der niedrigsten elektrischen Leitfähigkeit des Leitfähigkeitsmusters abhängt. Bei der praktischen Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens läßt sich also das Anlegen des elektrischen Feldes zeitlich so begrenzen, daß einwandfreie elektrographische Bilder von uiiterschiedlichen Vorlagen zu erhalten sind, die auf Grund einer zu hohen Leitfähigkeit der auf diesen enthaltenen Leufähigkeitsmuster nach bekannten Verfahren nicht herzustellen sind.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß sich elektrographische Bilder von beliebigen Vorlagen unabhängig von einer kritischen Zeitdauer des zur Entwicklung dienenden elektrischen Feldes und folglich unabhängig von einer kritischen Mindestleitfähigkeit der Vorlage herstellen lassen. Dadurch wird gemäß der Erfindung die Möglichkeit der Anwendung der Elektrographie auf Vorlagen beliebiger Beschaffenheit erweitert.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als besonders zweckmäßig gezeigt wenn a) als Bildträger ein Blatt verwendet wird, auf dem das Pulver gleichförmig verteilt aufgetragen wird b) die Vorlage und das Blatt mit dem Pulver zwischen zwei elektrisch leitende Platten unter elektrischer Isolierung mindestens der Vorlage gegenüber der anliegenden Elektrode durch ein Dielektrikum gelegt wird,
c) eine elektrische Hochspannung an die Platten gelegt und durch diese das Pulver nach den Aufzeichnungen auf der Vorlage ausgerichtet wird und d) nach einer Trennung des Blattes von der Vorlage das Blatt oder die Vorlage zur Herstellung einer Kopie nach an sich bekannten Verfahren benutzt wird.
Bei Verwendung eines elektrisch Ieitfähigen Blattes wird zwischen diesem und der anliegenden Elektrode ein Dielektrikum angeordnet, um ein Durchschlagen der elektrischen Ladungen zu verhindern. Auf dieses Dielektrikum kann verzichtet werden, wenn das Blati aus nicht leitfähigem Material besteht. Wird nach dem Druck bzw. Ausrichten des Pulver im elektrischen Feld das Blatt von der Vorlage ge trennt, so verbleibt ein Teil des Pulvers auf der Vorlag! und ein anderer Teil auf dem Blatt, wobei beide Anteil· des Pulvers nach der Aufzeichnung der Vorlage als ne gatives und positives Bild ausgerichtet sind. Es könne dann entweder das Blatt oder die Vorlage unmitteiba als Bildträger oder für die Herstellung weiterer Kopie Anwendung finden, je nachdem, ob ein umgekehrte Bild oder ein aufrechtes Bild mit unveränderten ods entgegengesetzten Halbtönen (Grautonabstufung) bi nutzt werden solL
Die Herstellung von einer Kopie unter Verwendur des Bildträgers oder unmittelbar der Vorlage kai
»ach bekannten Verfahren erfolgen oder durch eine Wiederholung des vorbesehriebenen Verfahrens nach 4er Erfindung.
Das durch die Ausrichtung des Pulvers erzeugte Bild kann mittels eines Fixierlackes oder bei Verwendung Λοη schmelzbaren Pulvern durch Wärmeeinwirkung fifciert werden.
An Stelle von zwei leitenden, plattenförmigen Elektroden kann auch eine plattenförmige Elektrode Verwendung finden, während die andere Elektrode aus einem Gitter besteht und das Dielektrikum aus einer Luftschicht.
Das Verfahren nach der Erfindung unterscheidet sich damit von den bekannten Verfahren im wesentlichen dadurch, daß die Abbildung gleichzeitig erzeugt und entwickelt wird, ohne daß es hierzu der Anwendung optischer Mittel bedarf oder besonders ausgebildeter Elektroden und überhaupt der Erzeugung eines latenten elektrostatischen Bildes. Statt einer speziellen Elektrode oder eines besonderen Klischees kann die Vorla- ao ge unmittelbar zur Herstellung einer Kopie benutzt werden, so daß die Herstellung eines besonderen Klischees entfällt. Wird als Vorlage jedoch ein besonders präpariertes Klischee benutzt, so wird dieses nicht als Elektrode oder Plane eines Kondensators benutzt. Die »5 leitenden Stellen der Vorlage sind vielmehr von der Elektrode gegebenenfalls durch Zwischenlage einer dielektrischen Schicht getrennt Zu beachten ist weiterhin, daß die Vorlage aus einem leitfähigen oder nicht leitfähigen Material bestehen kann und die Aufzeichnungen der Vorlage aus einem nicht leitfähigen oder lcitfähigen Material bestehen können. Die Aufzeichnungen brauchen auch nicht sichtbar zu sein, wie es beispielsweise graphische Aufzeichnungen sind. Die Vorlage kann damit beispielsweise aus einer Glasplatte bestehen, welche mit einem Überzug aus Plastik versehen ist. auf welcher sich die Aufzeichnungen für das Auge nicht sichtbar befinden. Ebenso kann die Vorlage aus einer Metallplatte bestehen, auf der die Aufzeichnungen aus einem Oxyd des Metalls für das Auge nicht sichtbar aufgetragen sind. Hier ist ebenfalls entscheidend, daß die Aufzeichnungen eine andere elektrische Leitfähigkeit als das Grundmaterial der Vorlage besitzen, wobei das eine oder andere die elektrische Leitfähigkeit Null haben kann. Dementsprechend kann auch das verwendete Pulver aus einem leitfähigen oder nicht leitfähigen Material bestehen. Besonders scharfe Kontraste und eine sehr präzise Wiedergabe der Halbtöne fGrautonwerte) ergibt sich jedoch bei Anwendung «ines Blattes als Bildträger, dessen elektrische Leitfäfcigkeit zwischen der Leitfähigkeit der Vorlage und der Leitfähigkeit ihrer Aufzeichnungen liegt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihre fortschrittlichen Weiterentwicklungen sind nachstehend ■nter Bezugnahme auf eine Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Vorlage mit Aufzeichnungen und einem Hau als Bildträger zwischen zwei Elektroden angeordnet,
Fig.2 eine schematische Darstellung der elektri-•chen Ladungen zwischen der Vorlage und dem Blatt
Fig.3 eine schematische Darstellung der elektri-•chen Ladungen zwischen der Vorlage und dem Blatt.
F i g. 4 eine schematische Darstellung der Anordnung einer Vorlage zwischen einem Gitter und einer plattenförmigen Elektrode,
F i g. 5 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung mit einer trommeiförmigen Elektrode und
F i g. b eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Bei der Anordnung nach den F i g. 1 bis 3 ist eine Vorlage t mit Aufzeichnungen 2, welche eine andere elektrische Leitfähigkeit besitzen als die Oberfläche 3 der Vorlage 1, für die Herstellung einer Reproduktion zwischen zwei Elektroden 6 und 7 angeordnet. Außerdem ist zwischen diesen Elektroden 6 und 7 ein Blatt 4 angeordnet, welches auf seiner der Vorlage 1 zugewandten Seite mit einem gleichmäßig verteilten Pulver
5 beschichtet ist. Zwischen der Vorlage 1, die aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht, und der Elektrode 7 ist ein Dielektrikum 8 angeordnet, welches aus einer Kunststoffschicht besteht und ein Durchschlagen der Ladungen verhindert. Die Elektroden 6 und 7 sind mit Klemmen 9 und 10 versehen. Die Aufzeichnungen 2 können verschiedener Art sein und beispielsweise aus einer Schreibmaschinenschrift bestehen oder einer Bleistiftauftragung. Entscheidend ist, daß sie eine andere elektrische Leitfähigkeit als die übrige Oberfläche 3 der Vorlage 1 besitzen und gegenüber der Elektrode 7 elektrisch isoliert sind.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 besteht die Elektrode 7 aus einer polierten Stahlplatte von 1 mm Stärke, die dielektrische Schicht 8 aus einem Blatt aus Polyterephtalsäureester von 0,150 mm Stärke, das Blatt 4 aus einer mit Zinkstearat beschichteten Aluminiumplatte und die andere Elektrode 6 ebenfalls aus einer polierten Stahlplatte von 1 mm Stärke.
Für den gleichmäßigen Auftrag des Pulvers 5 können rotierende Bürsten benutzt werden Es ist außerdem möglich, mit dem Pulver die Vorlage 1 an Stelle des Blattes 4 zu beschichten. Auf die Anordnung des Dielektrikums 8 kann verzichtet werden, wenn die Vorlage 1 aus einem nicht leitfähigen Material besteht, bzw. ihre Oberfläche 3 und die Aufzeichnungen 2 gegenüber der Elektrode 6 isoliert sind.
An die Anschlüsse 9 und 10 der beiden Platten 6 und 7 wird eine elektrische Hochspannung gelegt. An die Anschlüsse kann z. B. bei Verwendung eines Pulvers mit guter Leitfähigkeit, wie Aktivkohle, während der Zeitdauer einer Sekunde oder des Bruchteiles einer Sekunde eine Gleichspannung in der Größenordnung von 25 000 V angelegt werden. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn eine Wechselspannung beispielsweise mit einer Frequenz von 50 Sek.-' und einer Spannung von 5000 V oder eine Wechselspannung mit einer Frequenz von 250 Sek. ' und einer Spannung von 3500 V angelegt wird. Statt dessen ist es möglich, eine gedämpfte oder oszillierende Wechselspannung an die Platten 6 und 7 zu legen. Werden anschließend die beiden Platten
6 und 7 getrennt und das Blatt 4 von der Vorlage 1 abgehoben, wofür die Platte 6 oder 7 als schwenkbarer Deckel eines Kastens ausgebildet sein kann, so ist da« Pulver 5 entsprechend den Aufzeichnungen 2 sowoh auf der Vorlage 1 wie auf dem Blatt 4 verteilt und kam in dieser verteilten Form zur Herstellung einer Kopie benutzt werden. Diese Wirkung ist noch eindeutiger wenn auf die Elektroden ein äußerer Druck ausgeüb wird, vorzugsweise von etwa 100 g/cm2. Im übrigen be ruht die Wirkung auf folgendem:
Wird entsprechend F i g. 2 ein Pulver 5 benutzt, des sen Körnchen nicht elektrisch leitend sind, so werdei diese entsprechend F i g. 2 aufgeladen. In diesem dar gestellten Moment ist die Vorlage 1 elektrisch negati und das Blatt 4 elektrisch positiv autgeladen. Obwol jedes Körnchen des Pulvers 5 insgesamt gesehen nicr aufgeladen ist, enthält es elektrische Ladungen, welch
509 625Λ
den Ladungen seiner gegenüberliegenden Berührungspunkte entgegengesetzt sind. Wenn die Aufzeichnungen 2 eine größere elektrische Leitfähigkeit als die Vorlage 1 haben, was im allgemein der I all ist, gestattet die größere Beweglichkeit der elektrischen Ladungen im besseren Leiter eine größere Konzentration von Ladungen in den Körnchen des Pulvers 5 auf der Oberfläche der Aufzeichnungen 2, während die Ladungsdichte in denselben Körnchen auf der Seite des Blattes 4, welches leitfähig ist, geringer ist. Wenn das Blatt 4 von der Vorlage 1 getrennt wird, werden aus diesem Grunde die Körnchen des Pulvers 5 stärker von den leitfähigeren Aufzeichnungen 2 als von der unbeschriebenen Oberfläche 3 angezogen. Allgemein werden die Körnchen des Pulvers 5 damit von der Seite mit der größeren Leitfähigkeit stärker angezogen, was in der F i g. 2 schematisch durch die Pfeile angedeutet »wird.
Aus F i g. 3 geht hervor, daß bei Wechselspannung die Körnchen 30, 31 zwischen den Elektroden 6 und 7 hin und her wandern. Die Leitfähigkeit von Blatt 4 ist bei diesem Beispiel höher als die Leitfähigkeit der unbedruckten Oberfläche 3 der Vorlage 1. Die Leitfähigkeit der graphischen Aufzeichnung ist höher als die Leitfähigkeit der Oberfläche des Blattes 4. Der Übergangswiderstand zwischen dem Körnchen 31 und der !unbeschriebenen Oberfläche 3 ist höher als der Übergangswiderstand zwischen dem Körnchen 31 und dem Blatt 4. Der Übergangswiderstand zwischen dem Körnchen 30 und dem Blatt 4 ist höher als der Übergangswiderstand zwischen dem Körnchen 30 und der graphi sehen Aufzeichnung 2. Unter dem Einfluß eines elektrischen Wechselfeldes wird jedes Körnchen des Pulvers 5 elektrisch aufgeladen unter dem Vorzeichen derjenigen Oberfläche, zu welcher der Übergangswiderstand der geringere ist und wird von der anderen Oberfläche angezogen, zu welcher er einen größeren Übergangswiderstand hat. Aus diesem Grunde wandert ein elektrisch leitendes Pulver unabhängig von der Richtung des elektrischen Feldes von der Oberfläche größerer Leitfähigkeit in Richtung der Oberfläche mit der geringeren Leitfähigkeit. Daraus folgt, daß das Pulver im Bereich der graphischen Aufzeichnung 2 auf das Blatt 4 wandert, während es im Bereich der nicht mit Aufzeichnung versehenen Oberfläche 3 zu dieser wandert, wie es die Pfeile in der Zeichnung zeigen.
Es läßt sich also allgemein feststellen, daß ein elektrisch nicht leitfähiges Pulver von dem Leiter mit der größeren Leitfähigkeit angezogen wird, während ein «lektrisch leitendes Pulver von der weniger leitfähigen Seite angezogen wird. Im übrigen bestimmt der Span-Aungsgradient, bzw. bei Verwendung von Wechsel-Spannung die Frequenz, das Verhalten der Körnchen «äes Pulvers. Ein metallisches Pulver verhält sich bei Niederfrequenz oder niedriger Spannung wie ein nichtleitendes Pulver und zeigt erst elektrisch leitende Eigenschaften mit höherer Frequenz oder höherer Spannung. Andererseits kann ein nicht leitfähiges Pulver, wie z. B. ein Pulver aus einem dielektrischen plastischen Werkstoff, sich bei höheren Spannungen wie ein leitfähiges Pulver verhalten.
Besteht die zu reproduzierende Vorlage 1 z.B. aus Papier, auf dem sich eine graphische Aufzeichnung 2 in der Form eines Aufdruckes in Schreibmaschinenschrift befindet, der eine höhere Leitfähigkeit als die unbeschriebene Oberfläche 3 aufweist, und wird eine solche Frequenz gewählt, daß das Pulver leitfähig ist, bildet das Pulver 5 auf dem Blatt 4 nach der Abhebung von der Vorlage 1 ein umgekehrtes Bild, wobei jedoch die Halbtonskala unverändert erhalten bleibt, was als ein positives Umkehrbild bezeichnet werden soll. Gleichzeitig entsteht auf der Vorlage 1 ein aufrechtes Bild, jedoch mit entgegengesetzter Halbtonskala, was als ein negatives aufrechtes Bild bezeichnet werden soll.
Das auf dem Blatt 4 befindliche positive Umkehrbild kann z. B. auf ein Blatt Kopierpapier übertragen werden, um ein aufrechtes Bild zu erhalten. Diese Übertragung kann vermittels bereits bekannter Verfahren durchgeführt werden. Am einfachsten ist es natürlich, das Blatt 4 gegen ein neues Blatt Papier zu legen und nach dem beschriebenen Verfahren die Körnchen des Pulvers 5 auf das Blatt Papier zu übertragen.
1st hingegen die Vorlage 1 elektrisch leitfähig und die graphische Aufzeichnung elektrisch nicht leitfähig, so erhält man auf Blatt 4 ein Negativ in Farbwerten als Umkehrbild. Überträgt man dieses Blatt 4 auf eine zweite Kopie, so zeigt dieses ein aufrechtes Bild mit negativen Farbwerten.
Nach einer Trennung der Blätter braucht nur das Pulver auf dem Papier fixiert zu werden, um die gewünschte Reproduktion zu erhalten, welche ein aufrechtes Bildpositiv darstellt. Diese Fixierung kann beispielsweise vermittels Zerstäubung eines Fixierlackes erfolgen. Wenn das verwendete Pulver aus einem Kunstharz besteht, das einen niedrigen Schmelzpunkt aufweist, genügt es, das Papier auf bekannte Weise, vorzugsweise unter Verwendung infraroter Strahlen.
zu erwärmen, um das Schmelzen des Pulvers und seine Verbindung mit der Papierunterlage zu erzielen. Statt dessen kann der Bildtransfer, die Bildumkehr und die Fixierung gleichzeitig erfolgen, indem auf das Biatt 4 ein Blatt aus einem plastischen Werkstoff mit einer haftenden Oberfläche gelegt wird, die die Körnchen des Pulvers unverrückbar festhält.
Wenn unter den vorstehend beschriebenen Verfahrensbedingungen die Spannung erhöht wird oder der Spannungsgradient oder die Frequenz vergrößert werden, tritt eine stetige Veränderung der elektrischen Leitfähigkeit des Pulvers auf, und der in der Reproduktion erhaltene Kontrast wird vermindert. Bei weiterer Steigerung wird keine Reproduktion mehr erhalten, bis schließlich bei fortgesetzter Steigerung dieser Parameter wiederum eine Reproduktion erscheint, in welcher jedoch die Halbtonskala entgegengesetzt gericntet ist. Auf diese Weise wird ein stetiger Übergang von den in F i g. 3 dargestellten Verhältnissen zu denen der F i g. 2 erzielt, in welcher ein entgegengesetztes Resultat erhalten wird. Ein leitfähiges Pulver verhält sich in der in F i g. 2 gezeigten Weise. Wenn jedoch die Frequenz oder der Spannungsgradient herabgesetzt werden, läßt
• sich ein stetiger Übergang zu den in der F i g. 3 gezeig ten Verhältnissen erreichen.
Bei der Ausführung nach F i g. 4 ist unter einer al; Gitter 11 ausgebildeten Elektrode eine mit Pulver beschichtete Vorlage 1 angeordnet, die mit Aufzeichnun gen 2 versehen ist. Die Aufzeichnungen 2 sind gegen über der zweiten Elektrode 6 elektrisch isoliert durcl
6ü das Material der nicht leitenden Vorlage 1. Besteht di< Vorlage 1 hingegen aus einem leitenden Material, so is zwischen ihr und der Elektrode 6 ein Dielektrikum an zuordnen. Gegenüber dem Gitter 11 ist die Vorlage durch ein aus einer Luftschicht bestehendes Dielektri kum 4 isoliert. Das Gitter 11 besteht aus einem Mes singgitter mit einer Maschenweite von etwa 2 mm. De Abstand zwischen dem Gitter 11 und der Vorlage beträgt etwa 15 mm. Die Elektrode 6 besteht aus eine
polierten Stahlplatte von 1 mm Stärke.
Werden als Vorlage nicht elektrisch leitfähige Aufzeichnungen 2 auf einer elektrisch leitenden Oberfläche 3 verwendet, erhält man bei elektrischer Gleichspannung Reproduktionen guter Qualität. Es werden dabei 5 die durch das Pulver 5 von der Vorlage 1 abgenommenen Ladungen durch weitere Ladungen ersetzt, welche von der Elektrode ausgehen und durch die leitfähige Oberfläche 3 gelangen. Die Qualität der Reproduktio-•en kann dadurch verbessert werden, daß als Elektrode % ein Stab verwendet wird, damit die Kraftlinien des tlektrischen Feldes in Richtung auf die Elektrode 6 konvergieren. Die Erklärung dafür ist folgende. Die Körnchen des leitfähigen Pulvers laden sich unter dem Einfluß des vorhandenen elektrischen Feldes auf und verhalten sich wie elektrische Dipole. Sie werden also mit einer Kraft, die A genannt sein soll, in Richtung der Elektrode 6 angezogen, wenn die Kraftlinien in Richtung dieser Elektrode konvergieren. Gleichzeitig werden die Körnchen des Pulvers elektrisch aufgeladen und erhalten eine Ladung des gleichen Vorzeichens wie (die Vorlage 1, wobei das Vorzeichen von der Leitfähigkeit der verschiedenen Stellen der Vorlage abhängt. Die aufgeladenen Körnchen werden mit einer Kraft, die ß bezeichnet sein soll, in Richtung des Gitters 11 angezogen. Im allgemeinen ist die Richtung der Kraft A der Richtung der Kraft B entgegengesetzt gerichtet. Wenn sich ein Körnchen über einer nicht leitenden Stelle der Vorlage 1 befindet, ist die Kraft B kleiner als die Kraft A, und das Körnchen verbleibt auf der Vorlage. Wenn sich das Körnchen über einer leitfähigen Stelle der Vorlage 1 befindet, ist die Kraft B größer als die Kraft A. und das, Körnchen wird in Richtung des Gitters il angezogen.
Bei Verwendung der in Fi g. 4 dargestellten Anordnung werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn d-e auf der Vorlage befindlichen graphischen Aufzeichnungen 2 leitfähig sind und ein Blatt eines dielektrischen Werkstoffes zwischen die Vorlage 1 und die Elektrode 6 eingefügt ist.
Wenn z. B. bei der Anordnung nach F i g. 4 das Pulver eine sehr hohe elektrische Leitfähigkeit besitzt, beweg! sich beim Anlegen der elektrischen Spannung an die Elektroden 6, 11 eine Anzahl von Körnchen in Richtung der unbeschriebenen Oberfläche 3, welche nicht leitfähig ist, und bildet dort eine leitfähige Schicht, welche der leitfähigen Schicht der graphischen Aufzeichnung 2 entspricht, wodurch die Unterschiede in der elektrischen Leitfähigkeit zwischen der graphischen Aufzeichnung 2 und der unbeschriebenen Oberfläche 3 der Vorlage 1 verschwinden.
Ist hingegen der elektrische Übergangswiderstand zwischen den Körnchen des Pulvers höher als der Übergangswiderstand zwischen den Körnchen des PuI-. vers 5 und dem Blatt 4, lassen die Körnchen die Leitfähigkeitsunterschiede zwischen der Aufzeichnung 2 und der unbeschriebenen Oberfläche 3 der Vorlage 1 nicht verschwinden, da der Übergangswiderstand zwischen der Aufzeichnung 2 und dem Körnchen des Pulvers geringer ist als der Übergangswiderstand zwischen dem Blatt 4 und den Körnchen des Pulvers 5. Gemäß der Erfindung ist es deshalb vorteilhaft, wenn das Pulver so beschaffen ist, daß der elektrische Übergangswiderstand zwischen zwei beliebigen Körnchen des Pulvers höher ist als der Übergangswiderstand zwischen irgendeinem beliebigen Körnchen und dem Blatt 4.
Die Größe des elektrischen Übergangswiderstandes zwischen zwei beliebigen Körnchen des Pulvers im Verhältnis zur elektrischen Leitfähigkeit der Oberfläche des Blattes 4 hängt von der Oberflächenleilfähigkeit des Blattes 4 und den elektrischen Leitfähigkeitseigenschaften der verwendeten Vorlagen ab. Wenn jedoch ein Metallblech aus Stahl oder Aluminium verwendet wird, das mit einer dünnen Schicht von Zinkstearat belegt ist, genügt es zur Erzielung von Reproduktionen guter Qualität, wenn das Pulver einen Widerstandswert zwischen 20 000 und 80 000 Ohm hat, nachdem es einem Druck von I kg/cm2 ausgesetzt ist. Insbesondere hat sich hierbei die Verwendung eines Bronzepulvers als geeignet gezeigt. Von diesem werden neun Teile mit einem Teil von Natriumchlorid gemischt und oxydiert, bis die Mischung eine schwarze Färbung annimmt. Das Pulver wird dann durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 0,005 mm gegeben, um das Salz und grobe Verunreinigungen auszuscheiden. Anschließend wird das Pulver in Wasser geschlämmt, um die kleineren Verunreinigungen auszuscheiden, und getrocknet. Das so erhaltene Pulver wird für 30 Minuten in ein Bad mit Stearat gesättigten Alkohol gegeben, anschließend getrocknet und ist dann verwendungsfähig.
Für die Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann ein Apparat Verwendung finden, wie er in F i g. 5 dargestellt ist. Dieser Apparat dient dazu, auf beliebigem Papier Vorlagen irgendeiner Art zu reproduzieren. Der Apparat besitzt einen vorzugsweise metallischen, rotierenden Zylinder 12, der die Aufgabe und Funktion der Elektrode 7 und des Blattes 4 nach dem Beispiel von F 1 g. 1 mit übernimmt. Eine Sprühvorrichtung 13 mit einer rotierenden Bürste 14 sprüht das Pulver durch ein Gitter 15, um die Oberfläche des rotierenden Zylinders 12 gleichmäßig mit Pulver zu beschichten. Es kann dabei zwischen der Sprühvorrichtung 13 und dem rotierenden Zylinder 12 eine Potentialdifferenz erzeugt werden. Die Vorlage 1 wird fortlaufend durch ein endloses Band 17 mitgenommen, das über zwei zylindrische Rollen 16 geführt ist und die Vorlage 1 gegen die auf dem rotierenden Zylinder 12 befindliche Pulverschicht drückt. Das endlose Band 17 besteht aus einem dielektrischen Material. Zwischen den beiden Rollen 16 ist eine gewölbte Kondensatorplatte 18 angeordnet. Sie liegt am endlosen Band 17 an und übernimmt die Aufgabe der Elektrode 6 bei F i g. 1. Die Vorlage 1 wandert nach oben aus dem Apparat heraus, wie in F i g. 5 dargestellt ist.
Die an den rotierenden Zylinder 12 und die Elektrode 18 angelegte Spannung ist so gewählt, daß die Verhältnisse erzielt werden, welche vorstehend zu F i g. 1 bis 3 beschrieben wurden. Das Pulver 5 wird von den unbeschriebenen Stellen der Oberfläche 3 angezogen und anschließend abgebürstet, während der rotierende Zylinder 12 an den Stellen, welche den graphischen Aufzeichnungen 2 entsprechen, das Pulver mitnimmt und somit ein positives Umkehrbild darstellt.
Wie der rechte Teil der F i g. 5 zeigt, besitzt der Apparat ein zweites Paar von Roilen 19, über welche eir endloses Band 20 aus dielektrischem Material gefühn ist, das dem endlosen Band 17 entspricht Dieses Banc 20 wird ebenfalls von einer gewölbten Kondensator platte 21 in Richtung auf den Zylinder 12 gedruckt Di« beiden Rollen 19 dienen außerdem der Führung einei Blattes aus Papier 22, welches von einer Vorratsrolle £ abgewickelt wird. Dieses Blatt Papier 22 wird kontinu ieriich gegen den rotierenden Zylinder 12 gedruckt wobei der Transfer bzw. die Übertragung der auf de Oberfläche des rotierenden Zylinders 12 verbliebenei
Körnchen des Pulvers 5 auf das Blatt Papier 22 stattfin- wenden.
det, so daß auf diesem Papierband 22 ein aufrechtes In manchen Fällen kann auch eine Trübung der unbe-Bildpositiv erzeugt wird. Dieses aufrechte Bildpositiv schriebenen Oberfläche auftreten, z. B. wenn das verwird am Ausgang des Apparates durch einen Zerstäu- wendete Pulver eine unregelmäßige Korngröße aufber 24 fixiert, der ein geeignetes Lösungsmittel auf das 5 weist Die Reproduktion kann verbessert werden, in-Papierband 22 sprüht An der Stelle 25 wird sodann dem entweder die Vorlage oder das Blatt 4 vom Pulver nach der Trocknung des Papierbandes 22 eine Repro- befreit werden und das Verfahren wiederholt wird. Bei duktion der Vorlage 1 erhalten. Verwendung des in F i g. 5 gezeigten Apparates kann
Dieser Apparat kann zur Reproduktion von Vorla- dieses dadurch geschehen, daß der rotierende Zylinder
gen handelsüblicher Art verwendet werden, wobei die 10 12 eine hin- und hergehende Bewegung ausführt Dazu
graphischen Aufzeichnungen durch Bleistift, Tusche ist es zweckmäßig, daß der rotierende Zylinder um die
Schreibmaschinenschrift, Buchdruck oder auch durch doppelte Länge der Vorlage vorwärts gedreht wird
Photographien oder irgendwelche anderen Reproduk- und anschließend wiederum um die Länge einer Vorla-
tionen dargestellt sein können. ge zurückgedreht wird. Gleichzeitig wird eine Reini-
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 dient der Her- 15 gungsvorrichtung für die Vorlage am Ausgang des Apstellung einer großen Anzahl von Reproduktionen nach parates und eine zweite Sprühvorrichtung 13 zwischen einer einzigen vorbereiteten Vorlage. In diesem Falle den beiden oberen Rollen angeordnet,
ist zur Vereinfachung des Arbeitsvorganges eine umge- Eine weitere Anwenrtungsmöglichkeit des in F i g. 5 kehrte Vorlage zu verwenden. Die Vorlage besteht bei- gezeigten Apparate.; besteht da.in, daß ein Blatt Papier spielsweise aus einem Aluminiumblech, auf welchem ao auf dem Zylinder 12 befestigt wird und die beiden RoI-die Aufzeichnung, z. B. ein Text, aus einem bekannten len ?9 zunächst fortgelassen werden. Wenn die Vorlage plastischen Werkstoff aufgetragen ist. Die Vorlage 1 dann am rotierenden Zylinder 12 vorbeigewandert wird auf dem Umfang des rotierenden Zylinders 112 ist, wird das positive Umkehrbild auf dieses Blatt Pabefestigt. In gleicher Weise wie in F i g. 5 verteilt eine pier auf dem Zylinder übertragen und dieses selbst als Sprühvorrichtung 113 das Pulver gleichmäßig auf der 35 Zwischenträger verwendet. Den nunmehr eingeschalte-Oberfläche des rotierenden Zylinders 112. Wenn sich ten beiden Rollen 19 ist eine zweite Sprühvorrichtung der Zylinder dreht, bewegt sich die mit Pulver belegte vorgeschaltet, so daß bei einer Umdrehung der Trom-Vorlage unter einem Gitter 111 hindurch, aas dem Git- mel zwei Reproduktionen erhalten werden. Die eine ter 11 von Fig. 4 entspricht. Liegt zwischen dem Gitter der beiden Reproduktionen entsteht unter Verwen-111 und dem rotierenden Zylinder 112 eine Spannung 30 dung der Rollen 19 und die andere der beiden Reproan, so ergeben sich die Verhältnisse entsprechend der duktionen zwischen den Rollen 16, die ebenfalls mil F i g. 3, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, daß in die- einer identischen Vorratsrolle 23 und einem zweiten sem Fall die graphischen Aufzeichnungen 2 elektrisch Zerstäuber 24 ausgestattet werden,
nicht leitend sind und der unbeschriebenen Oberfläche Wie sich aus dem vorher Gesagten ohne weiteres 3 von F i g. 3 entsprechen, während die unbeschriebene 35 ersehen läßt, wird für die verschiedenen Ausführungs-Oberfläche der Vorlage leitfähig ist und den graphi- formen des Verfahrens kein Licht benötigt, wodurch sehen Aufzeichnungen in F i g. 3 entspricht. Das auf der das Arbeiten in der Dunkelheit oder mit lichtundurchleitenden, nicht bedruckten Oberfläche 3 befindliche lässigen Gehäusen entfällt. Da außerdem keine opti-Puiver 5 wird durch das Gitter 111 von der Vorlage sehe Anordnung, wie z.B. ein Projektionsobjektiv, erabgezogen, während das auf den nicht leitenden gra- 40 forderlich ist und unter Umständen normale Netzspanphischen Aufzeichnungen befindliche Pulver von diesen nungen verwendet werden können, ist die Konstrukangezogen wird. tion der Apparate zur Durchführung des erfindungsge-
Die Anordnung im rechten Teil von F i g. 6 ent- mäßen Verfahrens verhältnismäßig einfach und wirtspricht der Anordnung im rechten Teil von F i g. 5 und schaftlich.
bewirkt auf die gleiche Weise den Bildtransfer und die 45 Der Apparat kann im übrigen so beschaffen sein, daß Bildumkehr als auch die Fixierung des Bildes. Wenn, bei einem fortlaufenden Transport einer Vorlage bei wie vorstehend erwähnt, ein umgekehrtes Bild der Vor- gleichzeitiger Beschichtung mit Pulver — oder statt lage für die Reproduktion verwendet wird, erhält man dessen mit einer Flüssigkeit — die Bewegung der Vorbei jeder Umdrehung des rotierenden Zylinders ein lage mit dem Pulver in horizontaler Ebene erfolgt. Daaufrechtes Bildpositiv. Dieses Verfahren läßt sich infol- 50 durch wird vermieden, daß Pulveranteile durch Zentrigedessen sehr gut zur Herstellung einer großen Anzahl fugalkräfte abgeschleudert werden,
von Drucksachen, Rundschreiben, Prospekten usw. an-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (28)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen elektrographischer Bilder, dadurch gekennzeichnet, daß eine gleichförmige Schicht aus Tonerteilchen zur Anlage gegen ein Original in Form eines elektrischen Leitfähigkeitsmusters gebracht wird, dann die Teilchen durch Anlegen eines elektrischen Feldes an die Teilchenschicht und das Leitfähigkeitsmuster durch das letztere unterschiedlich aufgeladen werden und hierauf von der Teilchenschicht ein Teil der aufgeladenen Teilchen auf elektrischem Wege entfernt wird, so daß durch die zurückbleibenden Teilchen ein elektrographisches Bild erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrisches Wechselfeld angelegt %/ird.
3. Verfahren nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Schicht aus einem isolierenden Material jrur Anlage gegen die Teilchenschicht und eine Zweite Schicht aus einem isolierenden Material zur Anlage gegen das Leitfähigkeitsmuster gebracht wird, so daß sich dieses und die Teilchenschicht zwisehen der ersten und der zweiten isolierenden Schicht befinden und das elektrische Feld an die isolierenden Schichten angelegt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchenschicht zwischen das Leitfähigkeitsmuster und einen Bildträger, dessen elektrische Leitfähigkeit zwischen der höchsten und der niedrigsten Leitfähigkeit des Musters liegt, gebracht wird und dann das elektrische Feld angelegt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen leitfähigen Bildträger eine gleichmäßige Schicht aus leitfähigen Tonerteilchen aufgebracht und das Leitfähigkeitsmuster so zur Anlage gegen die Teilchenschicht gebracht wird, daß sich die letztere zwischen dem Leitfähigkeitsmuster und dem Bildträger befindet und dann das elektrische Feld angelegt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine gleichmäßige Schicht aus isolierenden Tonerteilchen zwischen das Leitfähigkeitsmuster und einen leitfähigen Bildträger gebracht wird und dann das elektrische Feld angelegt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonerteilchenschicht auf das Leitfähigkeitsmuster aufgebracht und gegen die Teilchenschicht ein isolierender Bildträger angelegt wird, so daß sich die Teilchenschicht zwischen dem Leitfähigkeitsmuster und dem Bildträger befindet.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anlegen des elektrischen Feldes ein elektrographisches Bild auf einem Bildträger aus einem Kopiermaterial erzeugt und dann auf dem letzteren das erzeugte elektrographische Bild auch fixiert wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anlegen des elektrischen Feldes ein elektrographisches Bild auf einem leitfähigen Bildträger erzeugt und dann ein Kopiermaterial zur Anlage gegen die Teilchen des elektrographischen Bildes gebracht wird, so daß sich das Teilchenbild zwischen dem Bildträger und dem Kopiermaterial befindet und dann durch erneutes Anlegen eines elektrischen Feldes die Teilchen des elektrographischen Bildes auf das Kopiermaterial übertragen werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Leitfähigkeitsmuster mit einer tragenden isolierenden Unterlage verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitfähigkeitsmuster und die Teilchenschicht derart zwischen zwei Elektroden angeordnet werden, daß sich die Teilchenschicht zwischen dem Leitfähigkeitsmuster und der ersten Elektrode befindet und dieser gegenüber isoliert ist und das elektrische Feld zwischen den Elektroden erzeugt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitfähigkeitsmuster und die Teilchenschicht derart zwischen zwei Elektroden angeordnet werden, daß sich das Leitfähigkeitsmuster zwischen den Teilchen und der zweiten Elektrode befindet und dieser gegenüber isoliert ist und das elektrische Feld zwischen den Elektroden erzeugt wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitfähigkeitsmuster und die Teilchenschicht zwischen einer ersten Elektrode und einer drahtförmigen zweiten Elektrode angeordnet werden und das elektrische Feld zwischen den Elektroden erzeugt wird.
14. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine gitterförmige erste Elektrode (U), eine zweite Elektrode (7), ein zwischen den Elektroden befindliches Leitfähigkeitsmuster (2, 3), das derart mit einer Teilchenschicht (5) beschichtet ist, daß sich die Teilchenschicht (5) zwischen dem Leitfähigkeitsmuster (2, 3) und der gitterförmigen Elektrode (11) befindet, sowie durch ein zwischen der Teilchenschicht (5) und der gitterförmigen Elektrode (11) angeordnetes isolierendes Medium (4') und einen an die Elektroden (11, 7) anzulegenden Spannungsgenerator.
15. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch ein Leitfähigkeitsmuster (2, 3), einen Bildträger (4), der derart zur Anlage gegen das Leitfähigkeitsmuster (2, 3) gebracht ist, daß sich eine Teilchenschicht (5) zwischen dem Bildträger (4) und dem Leitfähigkeitsmuster (2, 3) befindet, sowie durch einen an diese Anordnung anzulegenden Spannungsgenerator.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine isolierende Schicht vorhanden ist und der Bildträger (4) zwischen dieser isolierenden Schicht und den Teilchen (5) angeordnet ist
17. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei isolierende Schichten vorhanden sind, zwischen denen die Teilchenschicht (5) und das Leitfähigkeitsmuster (2,3) angeordnet sind.
18. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildträger (4) aus einem Material besteht, dessen elektrische Leitfähigkeit zwischen der höchsten und dor niedrigsten Leitfähigkeit des Leitfähigkeits-
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musters (2,3) liegt
19. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildträger (4) aus einem leitfähigen Material besteht
20. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildträger (4) aus einem isolierenden Material besteht
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis
20, dadurch gekennzeichnet, daß eine isolierende Schicht (1, 8) vorhanden ist und das Leitfähigkeitsmuster (2,3) zwischen dieser isolierenden Schicht (£, 8) und den Teilchen (5) angeordnet ist
22. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis
21, dadurch gekennzeichnet, daß ein Leitfähigkeitsmuster (2, 3) auf einer isolierenden Urtierlage (1) vorhanden ist und sich zwischen der isolierenden Unterlage (1) und der Teilchenschicht (5) befindet
23. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis
22, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannungsgenerator ein Wechselspannungsgenerator vorhanden ist
24. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Bilderzeugungsstation (13,14,15,16,17, 18), in der das elektrographische Bild ?uf einem leitfähigen Bildträger (12) erzeugt wird, und eine Übertragungsstation für das Tonerbild (19, 20,21), in der das Tonerbild auf ein Kopiermaterial (22) auf elektrischem Wege übertragbar ist
25. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Bilderzeugungsstation (111, 113, 114), in der das elektrographische Bild auf einem Leitfähigkeitsmuster erzeugt wird, und eine Übertragungsstation (119, 120, 121), in der das Tonerbild auf ein Kopiermaterial (122) auf elektrischem Wege übertragbar ist
26. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Elektrode in Form einer drehbaren Trommel (12,122) und
a) in einer Bilderzeugungsstation, durch ein Zerstäubungsmittel (13, 113) für einen gleichmäßigen Auftrag von Teilchen (5) auf die Trommel (12,112), eine erste gewölbte und zu der Trommel (12,112) konzentrische Elektrode (18.111) und einen mit der Tromtnel (12, 112) und der ersten Elektrode (18, 111) verbundenen Spannungsgenerator für die Erzeugung eines elektrographischen Bildes auf der Trommel (12, 112) und
b) in einer Übertragungsstation für das Tonerbild, der das erzeugte Tonerbild durch die drehbare Trommel (12,112) zuführbar ist durch ein endloses Transportband (20, 120) für das Kopiermaterial (22, 25, 122, 125), eine zweite gewölbte Elektrode (21, 121) und einen mit der Trommel (12, 112) und der zweiten Elektrode (21, 121) verbundenen Spannungsgenerator für die Übertragung des elektrographischen Bildes auf das Kopiermaterial (25,125).
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch eine als Bildträger ausgebildete Trommel (12) und ein endloses Transportband (17) für das Original (1,2).
28. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch eine als Original ausgebildete Trommel (112) und eine gitterförmige Elektrode (1 ί 1).
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