DE1671522B2 - Verfahren zur herstellung eines ladungsbildes - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines ladungsbildesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
eines Ladungsbildes durch bildmäßige Aufladung eines neutralen oder bildmäßige Entladung eines homogen
aufgeladenen isolierenden Aufzeichnungsmaterials.
Bekannt sind elektrographische Verfahren, nach denen isolierende Aufzeichnungsschichten mit Hilfe
bildmäßig geformter Elektroden mit Ladungsbildern bedruckt werden. Ein anderes bekanntes Verfahren
besteht darin, das Ladungsbild mit einer Elektrode zu erzeugen, die aus einer Vielzahl rasterartig angeordneter
und voneinander isolierter Einzelelemente besteht, wobei man diese Einzelelektroden in einer dem
beabsichtigten Druck entsprechenden Kombination anwendet.
Weiter sind Verfahren bekannt, nach denen eine bildmäßige Aufladung isolierender Aufzeichnungsmaterialien
unter Verwendung von Photoleitern in diskontinuierlicher Weise erzeugt werden. Hierbei findet der
Ladungsübergang vom Photoleiter auf das Aufzeichnungsmaterial durch einen Luftspalt statt, der zwischen
dem als Ladeelektrode dienenden Photoleiter und der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials liegt. Stoßartige
Ladüngsübergänge, die Unscharfen verursachen können, sind unter diesen Umständen nicht zu
vermeiden.
Nachteilig an diesen Verfahren ist einerseits der erhebliche technische Aufwand bei der Herstellung von
Bildern mit vorgeformten Elektroden und zum anderen die unbefriedigende Reproduzierbarkeit der übrigen
Aufzeichnungsverfahren, die dadurch bedingt ist, daß die Zündung jeder Entladung stark von äußeren
Einflüssen, beispielsweise von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, abhängt Dem an letzter Stelle genannten
Verfahren haftet überdies der Nachteil an, daß die stoßweisen Entladungen eine fleckige Struktur des
entwickelten Bildes bewirken, wodurch sowohl das Auflösungsvermögen als auch die Wiedergabe von
Halbtönen beeinträchtigt werden.
ίο Aus der US-PS 32 20 324 ist es bekannt, auf einem
isolierenden Aufzeichnungsmaterial mittels eines Coronastroms ein Ladungsbild zu erzeugen. Dabei wird der
Ladungsstrom durch eine mit photoleitfähigem Material beschichtete und bildmäßig belichtete Gitterelektrode
bildweise differenziert
Die Anwendung einer Gitterelektrode als steuerndes Element für die bildweise Aufladung des Aufzeichnungsmaterials
hat den Nachteil, daß für den Durchgang des Ladestroms eine bestimmte Mindestmaschenweite
erforderlich ist, die wiederum eine Begrenzung der Bildschärfe darstellt Nachteilig sind außerdem die
relativ hohen Spannungen, die zur Steuerung der Aufladung des Bildträgers durch das Feld zwischen der
Gitterelektrode und dem Aufzeichnungsträger erforderlich sind. In der Regel muß am Gitter die volle
Aufladungsspannung, also z. B. 200 bis 300 Volt, bildmäßig differenziert am Gitter erzeugt werden.
Es ist ferner bekannt (US-PS 32 70 637), elektroviskose
Flüssigkeiten zur Herstellung von Aufzeichnungen
μ auf beliebigen Oberflächen, z. B. Papier, zu verwenden.
Für den Auftrag der elektroviskosen Flüssigkeiten werden dabei Düsen verwendet, die eine Steuerung des
Durchtritts der Flüssigkeiten durch Erzeugung elektrischer Felder ermöglichen, welche die Viskosität der
Flüssigkeiten erhöhen oder erniedrigen. Nachteilig an diesem Aufzeichnungsverfahren sind vor allem seine
durch die Anwendung mehr oder weniger viskoser Schreibflüssigkeiten bedingte Trägheit sowie die damit
erreichbare relativ geringe Auflösung in der Aufzeichnung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein relativ schnell arbeitendes und technisch einfaches elektrographisches
Verfahren zur Aufzeichnung von Ladungsbildern mit hohem Auflösungsvermögen auf ein isolierendes
Aufzeichnungsmaterial zu entwickeln.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zu;n Herstellen eines Ladungsbildes durch bildmäßige
Aufladung eines neutralen oder bildmäßige Entladung eines homogen aufgeladenen isolierenden Aufzeichnungsmaterials
mittels eines von einer zeitlich konstant gehaltenen Koronaentladung erzeugten und durch ein
bildmäßig differenziertes elektrostatisches Feld modulierten Koronaionenstromes, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß der Koronaionenstrom durch eine zwischen der Koronaionenquelle und dem Aufzeichnungsmaterial
angeordnete Metallblende bildmäßig differenziert wird, welche einen Spalt für den Durchtritt der Koronaionen
aufweist in dessen Bereich ein bildmäßig differenziertes Steuerfeld erzeugt wird, und daß zwischen der
Metallblende und der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials eine Spannung angelegt wird, die kleiner als die
für die dazwischenliegende Luftschicht geltende Durchschlagspannung ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird das
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird das
bs Aufzeichnungsmaterial durch einen ständig unterhaltenen
Coronastrom bildmäßig aufgeladen. Ein Teil des Coronastromes wird dabei ausgehend von einer
Entladungselektrode durch den Spalt einer Metallblen-
de auf die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials gelenkt, während in dem Spalt durch elektrische
Aufladung eines an einer der Spaltlippen angeordneten Photoleiterstreifens ein elektrisches Querfeld erzeugt
wird. Dieses Querfeld wird durch eine bildmäßige Belichtung des Photoleiterstreifens differenziert, d. h.
für den Coronastrom durchlässig oder undurchlässig gemacht, was einer bildweisen Steuerung des Coronastromes
entspricht. Es ist hierbei auch möglich, das Potential des Photoleiters durch eine in den Photoleiterstreifen
eingebettete Hilfelektrode auf den für Bildaufzeichnung günstigsten Wert einzustellen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der als Steuerelement wirkende Photoleiterstreifen
durch ein flaches Bündel linienartiger, leitfähiger is Elemente ersetzt, über die das Querfeld durch
elektrische Signale gesteuert werden kann, beispielsweise durch Videosignale oder durch Spannungsimpulse,
die zur Übertragung von Meßwerten benutzt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat gegenüber den mit einer Gitterelektrode arbeitenden Verfahren den
Vorteil, daß zum Aufbau des Steuerfeldes im Spalt der Metallblende erheblich kleinere Steuerspannungen
erforderlich sind als zur Steuerung der Aufladung eines Aufzeichnungsträgers durch ein Feld zwischen einem
Gitter und dem Aufzeichnungsträger. Während nach der bekannten Verfahrensweise die volle Aufladespannung,
z. B. 200 bis 300 Volt, bildmäßig differenziert am Gitter erzeugt werden muß, ist es möglich, bei der
erfindungsgemäßen Anwendung des Spaltes, die Saugspannung zwischen Spaltblende und Aufzeichnungsträger
auf dieser Höhe und höher konstant zu halten. Die Steuerspannung im Spalt kann dabei mit 20 bis 30 Volt
den vollen Steuerbereich umfassen. Damit erhält man eine Verstärkung um den Faktor 10.
Im folgenden wird das Wesen der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 das Prinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens am Beispiel einer einfachen Ausführungsform,
F i g. 2 eine andere Ausführungsform des Verfahrens mit gleitender Belichtung des Photoleiterstreifens,
Fig.3 eine zweckdienliche Ausbildung der Entladungselektrode
(1),
F i g. 4 und 5 zwei Querschnitte von Steuerelektroden als Ausführungsbeispiele für die Präparation der
Spaltlippe mit einem Photoleiter,
F i g. 6 eine Steuerelektrode, die anstelle des Photoleiterstreifens
eine Vielzahl von Leiterelementen aufweist
F i g. 1 zeigt das Prinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens. An der Entladeelektrode 1, die als dünner
Draht oder als eine Reihe von Metallspitzen ausgebildet sein kann, wird durch Anlegen einer Spannung aus der
Hochspannungsquelle 2 eine Corona erzeugt, von der aus ein Strom von Ladungsträgern zur Metallblende 4
übergeht und ein Teilstrom durch den Spalt 5 auf das Aufzeichnungsmaterial 6 gelangt, wo entsprechend der
Form des Spaltes eine linienförmige oder st> eifenförmige Aufladung 7 entsteht. Das Aufzeichnungsmaterial,
z. B. ein kunststoffbeschichtetes Papier, wird von der bo geerdeten Metallplatte 8 gehalten. Zur Erleichterung
des Ladungsdurchganges durch den Spalt 5 wird an die Blende 4 und die Platte 8 eine Saugspannung .gelegt, die
aus der Spannungsquelle 9 entnommen wird. Die Höhe der Saugspannung ist so bemessen, daß eine optimale hs
Aufladung des Aufzeichnungsmaterials 6 gegeben ist, daß aber noch keine Überschläge oder Ladungsüber-2a
nee von der Blende zur Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials stattfinden.
Eine Lippe des Spaltes 5 ist mit einem streifenförmigen
Photoleiter 10 verkleidet. Auf dem unbelichteten Photoleiter wird infolge seines relativ hohen Dunkelwide^standes
durch die auftreffenden Ladungsträger ein Potential aufgebaut, das quer durch den Spalt ein
elektrisches Feld erzeugt, das durch die Feldlinien 11
angedeutet ist. Ist ein solches Querfeld vorhanden, dann werden die auf die Spaltöffnung auftreffenden Ladungsträger
seitlich abgelenkt und von der Blende aufgenommen. Damit wird eine Aufladung des Aufzeichnungrmaterials
6 verhindert. Im belichteten Zustand des Photoleiters reicht seine Leitfähigkeit aus, um die
aufgesprühten Ladungsträger an die Blende abzuleiten, und es wird kein Querfeld im Spalt 5 erzeugt. Es hängt
also von der Belichtung des Photoleiters 10 ab, ob das Aufzeichnungsmaterial 6 aufgeladen wird oder nicht.
Nun kann durch die Belichtung nur eines Teiles oder mehrerer Teile des Streifens 10 erreicht werden, daß die
Linienladung auf dem Aufzeichnungsmaterial 6 nur partiell entsteht, z. B. entsprechend einer schmalen
Zone quer durch ein aufbelichtetes optisches Bild. Die Bildzeile wird dann auf dem Aufzeichnungsmaterial als
Zeile eines Ladungsbildes wiedergegeben.
Wie in F i g. 2 dargestellt, ist es nun möglich, durch eine Verschiebung der Blende 4 in eine der durch Pfeile
angedeuteten Richtungen ein ruhendes, in die Spaltebene projiziertes Bild mit dem Spalt 5 der Blende 4 über
den ganzen Querschnitt abzutasten und als Ladungsbild auf das Aufzeichnungsmaterial 6 zu übertragen. Dieses
Ladungsbild wird anschließend in bekannter Weise durch Betonening sichtbar gemacht. Die Abtastung des
optischen Bildes kann auch in der Weise erfolgen, daß die Blende 4 festgehalten wird, aber das projizierte Bild
und das Aufzeichnungsmaterial 6 synchron weiterbewegt werden.
Zur Verbesserung der Sprüheigenschaften der Entladungselektrode 1 ist es vorteilhaft, diese mit einer
Metallabschirmung 12 zu umgeben (Fig. 3), die über dem Spalt 5 auf die Blende 4 gesetzt wird. Die
Abschirmung ist an der Oberseite und Unterseite geöffnet, damit der Spalt 4 von oben her belichtet
werden kann.
Je höher die Ansprüche an das Auflösungsvermögen des zu entwickelnden Bildes sind, desto schmaler soll der
Photoleiterstreifen 10 ausgebildet sein, damit auch durch kleine Flächenteile des projizierten Bildes
leitfähige Brücken von der Kante des Photoleiterstreifens bis zum Anschluß an die Metallblende hergestellt
und die Aufladungen an diesen Stellen abgeführt werden können. Je schmaler der Streifen 10 aber wird,
um so geringer wird auch die Aufladung der Streifenoberfläche im unbelichteten Zustand und damit
die Steuerfähigkeit des Photoleiters.
Dennoch kann man mit extrem schmalen Photoleiterstreifen arbeiten, wenn der Photoleiterstreifen mit einer
Zusatzelektrode ausgestattet wird, an die eine Hilfsspannung angelegt werden kann, durch die sich das
Steuerpotential in der gewünschten Höhe einstellen läßt. Zweckdienliche Ausführungsformen zeigen die
F i g. 4 und 5.
In F i g. 4 ist der Teil der Blende, der den Photoleiter trägt als Kunststoffschiene 12 ausgebildet, die am
Rande zu einer Stufe 1 13 ausgearbeitet ist. Der ausgesparte Teil ist mit dem Photoleiter 10 in Form
eines Balkens mit quadratischem Querschnitt ausgefüllt. Die Oberseite des Balkens ist durch einen aufgestrichelten
leitenden Belag 14. der bis dicht vor der Kante des
Balkens 10 gezogen ist, so daß nur ein sehr schmaler Streifen unbedeckt bleibt, mit dem Metallkörper 4 der
Blende verbunden. Über diesen Belag wird im belichteten Zustand des Photoleiters die Ladung
abgeführt. Die Zuführung der Ladung und die Aufrechterhaltung des Potentials im Dunkeln erfolgt
durch den in den Photoleiter eingebetteten Leitungsdraht 15. Die so präparierte Kante bildet eine Lippe des
Spaltes 5. Die zweite Lippe 16 des Spaltes besteht aus Metall und ist gegenüber der freien Kante des
Photoleiters 10 angeordnet.
F i g. 5 zeigt eine andere Ausführung der Steuerelektroden,
in der die Aussparung der Kunststoffschiene 12 vom Photoleiter 10 so ausgefüllt ist, daß die Querschnittsfläche
ein Dreieck darstellt, dessen eine Kante mit dem gegenüberliegenden Metallstreifen 16 den
Spalt bildet.
Steuerelektroden nach Art der Darstellung in den F i g. 4 und 5, die mit Hilfselektroden ausgestattet sind,
benötigen zur Aufladung nicht mehr den Coronastrom, da mit der Hilfselektrode durch Anlegen einer
geeigneten Hilfsspannung das Querfeld im Spalt willkürlich eingestellt werden kann. In dieser Form ist
die Steuerelektrode auch für den Betrieb mit Wechselspannung geeignet. Verwendet man als Hilfsspannung
eine Wechselspannung ausreichend niedriger Frequenz, z. B. 50 Hz, so entstehen auf einem relativ zum Spalt
bewegten Träger linienrasterartige Aufladungsstrukturen, die für die ausschließende Entwicklung von Vorteil
sein können.
Die Steuerung des Ladestromes ist auch dadurch möglich, daß die Präparation einer Spaltlippe mit dem
Photoleiter ersetzt wird durch eine Anordnung von linienartigen Leitern 17 an dem Spalt 5 der Blende 4 in
F i g. 6, über die Spannungsimpulse oder Steuerspannungen zur Bildaufzeichnung angelegt werden können.
Diese Steuerelektrode kann z. B. als flache Drahtbündel oder Metallauflagen auf Kunststoff nach Art gedruckter
Schaltungen ausgebildet sein. Über die Leiterelemente kann eine Verbindung zu einem Abtastorgan über
größere Entfernungen hergestellt werden, beispielsweise zum Zwecke der Übertragung und Aufzeichnung von
Bildern oder Meßwerten.
In den mit F i g. 1 bis 6 beschriebenen Vorrichtungen
beträgt die Spaltweite einige Zehntel Millimeter, vorzugsweise 0,2 bis 0,5 mm. Der Abstand der Blende 4
von der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials 6 beträgt einige Millimeter, vorzugsweise 1 bis 2 mm. Die
Steuerspannung an den Spalträndern liegt im Bereich von 0 bis 1000 V, vorzugsweise 0 bis 300 V. Die
Saugspannung zwischen Blende 4 und Unterlage 8 stellt man optimal so ein, daß ein störender Ladungsübergang
von der Blende zur Trägeroberfläche noch nicht eintritt. Sie liegt bei einigen k-Volt. Die Corona an der
Entladeelektrode 1 wird in bekannter Weise erzeugt, wobei die optimale Spannung nach den geometrischen
Verhältnissen der Anordnung einzustellen ist.
Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße Verfahren auch für die bildmäßige Entladung eines
homogen vorgeladenen Aufzeichnungsmaterials benutzt werden, wobei der Coronastrom entweder eine
bildweise Neutralisation der bereits vorhandener Ladungen oder eine darüber hinausgehende bildweise
Aufladung des Aufzeichnungsmaterials mit umgekehrtem Vorzeichen bewirkt.
Das Verfahren gemäß der Erfindung hat gegenübei den herkömmlichen Verfahren entscheidende Vorteile
die u. a. darin bestehen, daß Bildaufzeichnungen mii einfachsten Elektrodenanordnungen möglich werden
und der gewünschte Effekt bei geringstem apparativem Aufwand erzielt wird. Ferner ist durch die weitgehende
Unempfindlichkeit der Aufzeichnungsqualität gegen den Abstand der Steuerelektroden von der Oberfläche
des Aufzeichnungsmaterials auch die Verwendung von Papieren mit nicht ganz ebener Oberfläche als
Aufzeichnungsträger möglich. Dadurch ist die Möglichkeit zur Übereinanderentwicklung mehrerer Auszugsbilder
in verschiedenen Farben gegeben, da ein isolierender bereits auf das Papier aufgebrachter Toner
eine zweite bildmäßige Aufladung nicht beeinträchtigt Der Elektrodenabstand kann immer so groß gehalten
werden, daß ein Verwischen eines schon vorhandener Tonerbildes nicht eintritt. Weitere Vorteile liegen in dei
Betriebssicherheit des Verfahrens und in der Möglichkeit, Bildladungen in kontinuierlicher Weise aufzubringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen eines Ladungsbildes durch bildmäßige Aufladung eines neutralen oder
bildmäßige Entladung eines homogen aufgeladenen isolierenden Aufzeichnungsmaterials mittels eines
von einer zeitlich konstant gehaltenen Koronaentladung erzeugten und durch ein bildmäßig differenziertes
elektrostatisches Feld modulierten Koronaionenstromes, dadurch gekennzeichnet, daß der Koronaionenstrom durch eine zwischen der
Koronaionenquelle und dem Aufzeichnungsmaterial angeordnete Metallblende bildmäßig differenziert
wird, welche einen Spalt für den Durchtritt der Koronaionen aufweist in dessen Bereich ein
bildmäßig differenziertes Steuerfeld erzeug» wird und daß zwischen der Metallblende und der
Rückseite des Aufzeichnungsmaterials eine Spannung angelegt wird, die kleiner als die für die
dazwischenliegende Luftschicht geltende Durchschlagspannung ist.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erzeugung des bildmäßig differenzierten Steuerfeldes entlang einer der Spaltlippen ein Streifen aus
photoleitfähigem Material angeordnet ist, der im isolierenden Zustand durch die Ladungsträger des
Coronastromes aufgeladen wird und durch Belichtung seine Ladung verliert
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Anordnung linienartiger Leiterelemente, die an einer der Lippen des Spaltes enden und über die von
außen bildmäßig differenzierte Steuerspannungen an den Spalt gelegt werden können.
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