DE1671563C3 - Verfahren zur Erzeugung stabiler farbiger Aufzeichnungen durch UV-Belichtung einer photochromen Aufzeichungsschlcht und photochromes Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung stabiler farbiger Aufzeichnungen durch UV-Belichtung einer photochromen Aufzeichungsschlcht und photochromes AufzeichnungsmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung farbiger, gegebenenfalls ganz oder teilweise löschbarer
Aufzeichnungen durch UV-Belichtung einer photochromen Aufzeichnungsschicht, welche eine photochrome
e'-Nitro-l^-trimethylbenzindolinspiropyranverbindung
in einem Bindemittel verteilt enthält sowie ein photochromes Aufzeichnungsmaterial.
Aus der DT-AS 10 82 119 ist es bereits bekannt, ein Aufzeichnungsmaterial, das in einem Bindemittel eine
photochrome Spiropyranverbindung der obengenannten Art gelöst enthält, bildmäßig mit UV-Licht zu
belichten. Dadurch geht die photochrome Spiropyranverbindung von ihrem normalerweise farblosen in einen
farbigen Zustand über. Nachteilig bei diesem bekannten Verfahren ist jedoch, daß bei Einwirken von langwelligem
Licht die photochrome Spiropyranverbindung von ihrem angeregten farbigen Zustand wieder in den
farblosen Zustand zurückkehrt, so daß eine dauerhafte Aufzeichnung nicht möglich ist.
Aufgabe der Lrfindung ist es deshalb, ein Aufzeichnungsverfahren anzugeben, bei dem die obengenannten
Nachteile vermieden werden, d. h., bei dem die auf einem photochromen Aufzeichnungsmaterial durch
UV-Belichtung erzeugten Aulzeichnungen einerseits fixierbar sind, andererseits jedoch ganz oder teilweise
wieder gelöscht werden können.
Der Gegenstand der Erfindung geht somit aus von einem Verfahren zur Erzeugung farbiger, gegebenenfalls
ganz oder teilweise löschbarer Aufzeichnungen durch UV-Belichtung einer photochromen Aufzeichnungsschicht,
welche eine photochrome 6'-Nitro-1,3,3-trimethylbenzindolinspiropyranverbindung
in einem Bindemittel verteilt enthält, und ist dadurch gekennzeichnet, daß
a) eine Aufzeichnungsschicht verwendet wird, welche sehr feine kristalline Teilchen der photochromen
e'-Nitro-l^-trimethylbenzindolinspiropyranverbinriung
in einem zwischen 0 und 400C festen und bei Temperaturen oberhalb 40°C praktisch flüssigen,
als Bindemittel dienenden, Wachs dispergiert enthält,
b) die photochrome Aufzeichnungsschicht vor oder während der UV-Belichtung durch Erwärmen auf
ihren Schmelzpunkt für UV-Licht sensibilisiert wird,
c) die Aufzeichnungsschicht nachfolgend auf eine Umfärbungstemperatur gebracht wird, bei der die
durch UV-Belichtung purpurrot gefärbten Schicht-
teile blau werden, wobei eine der Wärmeeinwirkungen oder die UV-Bestrahlung bildmäßig erfolgt.
Die Erfindung betrifft ferner ein blattförmiges
photochromes Aufzeichnungsmaterial, welches auf einem Schichtträger eine photochrome Aufzeichnungsschicht
aufweist, die eine photochrome b'-N iiro-1.3,3-trimethylbenzindoünspiropyranverbin'iung
in einem Bindemittel verteilt enthält, wobei erfindungsgemäß das
Bindemittel ein bei Temperaturen .wischen 6" und 40 C
festes und bei Temperaturen über 40 C praktisch flüssiges Wachs oder wachsartiger Stoff ist. in dem sehr
feine kristalline Teilchen der photochromen o'-Niiro-1,3.3-trimethylbezindolinspiropy
ran verbindung dispergiert sind.
Die obengenannte photochrome Spiropyranverbin- '5
dung ist im dispergierten kristallinen Zustand im Wachs farblos, nimmt jedoch bei Bestrahlung mit UV-Licht in
einem durch Wärme verursachten gelösten Zustand im geschmolzenen Wachs eine purpurrote Farbe an. Nach
längerer Zeit würde jedoch die Verbindung spontan in ihren farblosen Zustand zurückkenren oder bei
Belichtung mit grünen: Licht oder mit Licht noch größerer Wellenlänge unmittelbar in diesen Zustand
zurückkehren. Durch weiteres Erwärmen kan kann die purpurrote Farbe zu einem Blau fixiert werden, das
durch Belichten mit grünem Licht oder Licht mit einer längeren Wellenlänge nicht reversibel ist. Jedoch wird
die Verbindung durch längeres Erwärmen auf eine bestimmte Temperatur erneut farblos, so daß sie für
eine erneute Aufzeichnung zur Verfügung steht.
Ausführungsbeispielc der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben,
und zwar zeigt
F i g. 1 einen Schichtträger 10 aus Papier mit einer aus einem Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt bestehenden
Schicht U, die bei Zimmertemperatur fest ist und in der sehr feine kristallinische Teilchen 12 des genannten
photochromen Stoffes dispergiert sind, wobei diese Teilchen die Wachsschicht in einer solchen Menge und
Verteilung durchsetzen, daß sie in der farbigen Form einzeln visuell nicht mehr erkennbar sind, und
Fig.2 einen Träger 10 aus Papier mit einer
Polymerschicht 13, in der Wachsteilchen 14 der gleichen Zusammensetzung der Wachsschicht nach Fig. 1
dispergiert sind, wobei die die Schicht durchsetzenden Wachsteilchen in großer Anzahl vorhanden und so klein
sind, daß sie einzeln ohne Färbung dem Auge entgehen. Die Teilchen ergeben eine zusammennängendc Wirkung
in der Schicht, wenn nebeneinanderliegende Teilchen farbig werden, so daß eine Verwendung des
Aufzeichnungsmaterials zum Kopieren mit hohem visuellen Auflösungsgrad möglich ist.
Das Blatt nach Fig. 1 wird durch Auftragen einer heißen Schmelze einer 2gew.-%igen Lösung des
genannten photochromen Stoffes in Wachs der ausgewählten, in Frage kommenden Klasse (das Wachs
muß zwischen 0 bis 400C fest sein) auf einen Schichtträger, zum Beispiel Papier, hergestellt; das
Schmelzen beginnt bei Temperaturen oberhalb 4O0C, die über der maximalen Verwendungstemperatur unter
normalen Umgebungsbedingungen liegen. Das bevorzugte Wachs ist Äthylenglycolmonostearat, dessen
Schmelzpunkt bei etwa 60° C liegt. Die Dicke des abgekühlten, getrockneten und verfestigten Überzuges
sollte vorzugsweise etwa 25 bis 75 μιτι betragen, kann
jedoch auch etwas weniger oder mehr sein.
Das Blatt nach Fig. 2 wird wie folgt hergestellt: Zunächst wird in einem schnell arbeitenden Mischer
eine Dispersion aus 2 Gewichtsteilen Methylcellulose
mn genügend Propylgruppen, um sie mn heißem Wasser mischbar zu machen, und 298 Teilen Wasser mit
ener Temperatur von 80 bis 9O0C hergestellt. Dann wird eine Lösung aus 50 Gewichtsteüen auf 60 C" erwärmten
Athylenglycolmonostearais und 2 Gewichisieilen des
genannten photochromen Stoffes bereitet.
Diese Lösung wird in der warmen wäßrigen Dispersion emulgieri. so daß sich eine Wachs-in-Wasser-Emulsion
rahmariigcr Konsistenz bildet.
Durch geeignete Mittel wird das System daran gehiüderi, sauer zu werden.
Die se erhaltene Emulsion wird auf einen Schichtträger,
zum Beispiel Papier, aufgetragen, abgekühlt und getrocknet. Die verwendete Emulsionsmenge muß so
sein, daß sich ein fester Überzug mit einer Dicke von 25 bis 75 um ergibt.
Anstelle des genannten, für die Blätter nach den Fig. 1 und 2 verwendeten Wachses können auch
Paraffinwachs, mikrokristallinisches Wachs. Carnaubawachs.
Bienenwachs sowie Spermacet und fette Säureester verwendet werden.
Jedes der beschriebenen Blätter besitzi die Eigenschaft,
daß die Schicht bei Erwärmung auf über 40 C sensibilisiert wird und auf UV-Licht ansprüht, was
durch Entwicklung einer starken purpurroten Farbe in dem das UV-Licht empfangenden Schichtbcreich
erkennbar wird. Als Alternative hierzu kann man nur bestimmte Bereiche der Schicht durch Erwärmen
sensibilisieren, während die ganze Schicht gleichmäßig mit UV-Licht belichtet wird. Eigentümlicherweise
besteht die Sensibilisierung, die durch kurzzeitiges Erwärmen der Schicht auf 40" C oder höher hervorgerufen
wurde, noch für Minuten oder Stunden, nachdem das Blatt bereits auf Raumtemperatur (10 bis 35 C)
zurückgeführt wurde. Als Grund hierfür wird das lösen des Farbstoffes in das geschmolzene Wachs hinein und
die anschließende Umkristallisierungszeii angesehen.
Sobald sich die purpurrote Farbe gebildet hat, wird die Schicht als Ganzes zusammen mit dem Schichtträger
weiter erwärmt, wodurch die purpurrot gefärbten Bereiche in eine blaue Farbe fixiert werden. Sobald sich
das Blau gut entwickelt hat, wird keine weitere Erwärmung mehr durchgeführt. Als Alternative hierzu
kann das ganze Blatt einer Wärmebehandlung unterzogen und mit UV-Licht bestrahlt werden, um eine
einheitliche purpurrot gefärbte Schicht zu erzielen, während die »Fixierungswärme« entsprechend dem
gewünschten Muster auf die Schicht angewandt wird.
Die Anwendung von Wärme erfolgt in den folgenden Beispielen durch eine Heizplatte oder ein thermographisches
Gerät. Es ist jedoch auch möglich, mittels eines auslenkbaren Infrarot-Lichtstrahles ein beliebiges Wärmemuster
zu erzeugen. Bei einer anderen Form der Wärmeanwendung kann eine Brandeisentype, das heißt
eine erwärmte Type, zur leitenden Wärmeübertragung auf ein Blatt verwendet werden.
Die Anwendung von Grünlicht läßt sich optisch durch einen stationären oder sich bewegenden Lichtstrahl
steuern, um einen bestimmten Bereich des purpurrot gefärbten Bereiches zu löschen.
Sind die purpurroten Daten als zweifarbiges Bild oder Farbtönungsänderung vorhanden, dann können sie in
Teilbereichen dadurch gelöscht werden, daß die Belichtung mit Grünlicht zeitlich gesteuert wird, wobei
die intensiv purpurroten Bereiche im Grünlicht bestehen bleiben, nachdem die schwachen purpurroten
Bereiche bereits verschwunden sind.
Die Belichtungszeit eines purpurroten Bereiches
durch ein Negativ mit Halbtönen bestimmt den Teil des Bereiches, der so intensiv kopien werden soll, daß sich
bei Erwärmung eine Blaufärbung entwickelt. Hierin besteht eine weitere Methode der wahlweisen Steuerung
dessen, was mittels einer Lichtsteuermaske kopien werden soll.
Das Kopieren mit UV-Licht in purpurrot gefärbte Bereiche läßt sich in einem Bereich durch ein
durchsichtiges Negativ und in einem anderen Bereich durch ein durchsichtiges Positiv steuern. Naheliegende
Kombinationen sind in der Verwendung übereinandergelegter durchsichtiger Negative in jeder beliebigen
Kombination zu sehen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, '5
daß bestimmte Operationsschritte gleichzeitig durchführbar sind. UV-Licht kann gleichzeitig mit der
Erwärmung des Blattes zum Zwecke der Sensibilisierung in einem Muster auf dieses projiziert werden,
wobei die Erwärmung weiter fortgeführt werden kann, um die durch das UV-Licht hervorgerufene Kopie zu
fixieren.
Es versteht sich, daß es zahlreiche Kombinationen gibt, bei denen das Blatt mit in den verschiedensten
Formen gesteuertem Licht und in den verschiedensten Formen gesteuerter Wärme verwendet werden kann.
Im folgenden werden einige Beispiele für die Verwendung der Aufzeichnungsblätter nach den F i g. 1
und 2 gegeben.
3° Beispiel 1
Hier wird das Aufzeichnungsblatl nach F i g. 1 oder 2
zwei Sekunden lang zwischen den Platten einer Heizpresse mit einer Plattentemperatur von 700C
erwärmt und dann mittels einer linearen Gasentladungs-Bogenlampe
durch ein transparentes, photographisches Halbton-Negativ mit einer Strahlung belichtet,
die einen starken Lichtanteil im Wellenlängenbereich zwischen 3500 bis 4000 A aufweist. Diese Belichtung mit
UV-Licht färbt das Blatt in den den hellen Bereichen des Negativs entsprechenden Bereichen purpurrot, was
kontinuierlich zu den dunklen Bereichen des Negativs abgeschwächt wird, in denen das Blatt unbelichtet und
somit farblos bleibt. Das Blatt wird dann in der gleichen Heizpresse fünf Sekunden lang erwärmt wodurch die
purpurroten Bereiche in ein Blau entsprechender Intensität umgewandelt werden. Diese Kopie ist ein
Positivbild in blau auf einem weißen Hintergrund. Vor dem Fixieren der purpurroten Bereiche kann das Blatt
mit Grünlicht belichtet werden, um bestimmte Teile der purpurrot gefärbten Bereiche zu löschen. Anschließend
kann das Blatt dann, wie oben angegeben, durch Erwärmen fixiert werden.
Die Blaukopie ist lichtunempfindlich, kann jedoch durch weiteres Erwärmen, beispielsweise durch Einlegen
des Blattes in eine Heizpresse für länger als zehn Sekunden, gelöscht werden.
Das ungefärbte Blatt nach Fig. 1 oder 2 wird in der
Heizpresse sensibilisiert und dann durch Überfluten mit dem genannten UV-Licht über seine ganze Fläche in
den purpurroten Sensibilisationszustand gebracht. Dieses Blatt kann wahlweise und differenziert dutch in
beliebiger Weise gesteuertes Grünlicht gelöscht werden, wonach die verbleibenden purpurroten Bereiche
wie in Beispiel 1 durch Erwärmen der ganzen Schicht fixiert werden.
Ein Blatt gleich den Blättern nach F i g. 1 und 2 mit bereits fixierten Bildern wird einer Wärmesensibilisierung
unterzogen, wodurch die farblosen Hintergrundbereiche sensibilisiert werden. Dann wird das Blatt mit
UV-Lichtmustern bestrahlt, wodurch die hinzugefügten Daten in purpurroter Farbe sichtbar werden. Danach
wird das Blatt für fünf Sekunden wärmebehandelt, um das Bild zu fixieren. Hieraus ist ersichtlich, daß jedem
beliebigen unbenutzten Bereich jederzeit Daten hinzugefügt werden können.
Das Blatt nach Fig. 1 oder 2 wird in bezug aul
Smsibilisierungsbereiche durch ein thermographisches Gerät gesteuert, bei dem ein Daten in Form von
Infrarotstrahlung absorbierenden Zeichen tragendes Vorlageblatt mit der Wachsschicht in Anlage gebracht
wird. Die beiden ein Paar bildenden Blätter werden dann mit IR-Licht bestrahlt, wodurch die Wachsschicht
in den datendarstellenden Bereichen gegenüber UV-Licht sensibilisiert wird. Bei Bestrahlung mit UV-Lichi
und Wärme werden die Daten in der Wachsschicht ir blauer Farbe fixiert.
Die purpurroten Bereiche dieses Beispiels werden ir der bereits beschriebenen Weise selektiv oder gan?
gelöscht und werden durch Anwendung von Wärme mii analogem Selektivitätsgrad fixiert, wodurch die Schichi
ganz oder bereichsweise für die längere Zeit auf die Fixiertemperatur gebracht wird.
Bei einer anderen Art des Thermokopierens auf den
erfindungsgemäßen Blatt wird die Schicht durch Wärm« und UV-Licht aktiviert, so daß ein einheitlich purpurro
gefärbtes Biatt erhalten wird, das in Anlage mit derr
Vorlageblatt gebracht und IR-Strahlung ausgesetz
wird. Von den datendarstellenden Bereichen absorbier te Wärme verwandelt die purpurrote Farbe dei
entsprechenden Bereiche der Schicht in lichtunempfind liches Blau.
Die thermographische Erwärmung zur Sensibilisie rung des Blattes kann, falls erwünscht, durch di<
Reflextechnik erzielt werden, bei der das 1R-Lich zunächst durch die Kopiervorlage hindurchgeschick
wird.um die in IR-Licht absorbierender Farbe kopierter
Daten zu erwärmen und die Wachsschicht zu aktivieren
so daß sie purpurrot wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verfahren zur Erzeugung farbiger, gegebenenfalls ganz oder teilweise loschbarer Aufzeichnungen
durch UV-Belichtung einer photochromen Aufzeichnungsschicht, welche eine photochrome 6'-Nitro-l,3,3-trimethylbenzindolinspiropyranverbindung
in einem Bindemittel verteilt enthält, dadurch
gekennzeichnet, daß
a) eine Aufzeichnungsschicht verwendet wird, welche sehr feine kristalline Teilchen der
photochromen 6'-Nitro-l,3.3-trimethylbenzindolinspiropyranverbindung in einem zwischen 0
und 405C festen und bei Temperaturen oberhalb 400C praktisch flüssigen, als Bindemittel
dienenden Wachs dispergiert enthält,
b) die photochrome Aufzeichnungsschicht vor oder während der UV-Belichtung durch Erwärmen
auf ihren Schmelzpunkt für UV-Licht sensibilisiert wird,
c) die Aufzeichnungsschicht nachfolgend auf eine Umfärbungstemperatur gebracht wird, bei der
die durch UV-Belichtung purpurrot gefärbten Schichtteile blau werden,
wobei eine der Wärmeeinwirkungen oder die UV-Bestrahlung bildmäßig erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die sensibilisierende Erwärmung auf den Schmelzpunkt der Schicht ganzflächig erfolgt
und die UV-ßelichtung bildmäßig mittels einer
Lichtsteuervorrichtung erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ganzflächig gleichmäßige sensibilisierende
Erwärmung der Schicht zwei Sekunden lang zwischen den Platten einer Heizpresse mit einer
Piaitentemperatur von 700C erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung auf die Umfärbungstemperatur
der Schicht fünf Sekunden lang zwischen den Platten einer Heizpresse mit einer PlaKentemperatur
von 70°C erfolgt.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß man
gewünschte Teilflächen der purpurroten Bildteile durch selektives Bestrahlen mit Grünücht oder Licht
einer Wellenlänge langer als diejenige von Grünlicht in einen farblosen Zustand überführt.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man
das Aufzeichnungsmaterial mehr als zehn Sekunden lang einer Temperatur von 7O0C aussetzt, um das auf
ihm vorhandene blaue Muster oder Bild zu löschen.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das vor oder nach der
UV-Behandlung erfolgende Erwärmen der Schicht durch Bestrahlen einer Kopiervorlage mit IR-Strahlung
durchführt, wobei die Kopiervorlage in wärmeleitendem Kontakt zur photochromen Aufzeichnungsschicht
steht und ein Muster oder Bild trägt, das IR-Strahlung absorbiert, während der
Hintergrund der Kopiervorlage solche Strahlung praktisch nicht absorbiert.
8. Blattförmiges photochromes Aufzeichnungsmaterial, welches auf einem Schichtträger eine photochrome
Aufzeichnungsschicht aufweist, die eine photochrome e'-Nitro-I.S.S-trimethylbenzindolinspiropyranverbindung
in einem Bindemittel verteilt enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel
ein bei Temperaturen zwischen 0 und 40"C festes und bei Temperaturen über 40 C praktisch flüssiges
Wachs oder wachsartiger Stoff ist, in dem sehr feine
kristalline Teilchen der photochromen 6'-Nitro-1.3,3-trimethylbenzindolinspiropyranverbindung
dispergiert sind.
9^ Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8.
dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs auf dem Schichtträger eine zusammenhängende Schicht
bildet.
10. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs in Form
sehr kleiner Einschlüsse in einer aus einem polymeren Bindemittel bestehenden Schicht vorhanden
ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US52032566 | 1966-01-13 | ||
| DEN0029816 | 1967-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1671563C3 true DE1671563C3 (de) | 1977-05-12 |
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