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DE1669294B2 - Anstrichstoffe für Mauerwerk - Google Patents

Anstrichstoffe für Mauerwerk

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DE1669294B2
DE1669294B2 DE19681669294 DE1669294A DE1669294B2 DE 1669294 B2 DE1669294 B2 DE 1669294B2 DE 19681669294 DE19681669294 DE 19681669294 DE 1669294 A DE1669294 A DE 1669294A DE 1669294 B2 DE1669294 B2 DE 1669294B2
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DE
Germany
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butyl maleate
vinyl chloride
paints
copolymers
percent
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DE19681669294
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DE1669294A1 (de
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Roger Lyon Garnier
Claude Vernaison Rhone Gigou
Jacques Lyon Peyret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhone Poulenc SA
Original Assignee
Rhone Poulenc SA
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Publication date
Application filed by Rhone Poulenc SA filed Critical Rhone Poulenc SA
Publication of DE1669294A1 publication Critical patent/DE1669294A1/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D135/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a carboxyl radical, and containing at least another carboxyl radical in the molecule, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D135/02Homopolymers or copolymers of esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09D127/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Coating compositions based on derivatives of such polymers
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    • C09D127/06Homopolymers or copolymers of vinyl chloride

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Wäßrige Dispersionen von Vinylpolymeren sind auf dem Gebiet der Anstrichstoffe für Mauerwerk auf Grund der Leichtigkeit ihrer Verwendung, ihres guten Verhaltens gegenüber Wasser und ihrer Festigkeit auf alkalischen Unterlagen unter normalen klimatischen Bedingungen sehr geschätzt. Die Bauindustrie benötigt jetzt jedoch Anstrichstoffe mit verbesserten Eigenschaften, die gleichzeitig eine große Stabilität gegenüber Sonnenlicht, eine sehr gute Beständigkeit gegen flüssiges Wasser und eine Dampfdurchlässigkeit, die die Vermeidung der Bildung von Trockenblasen ermöglicht, besitzen.
Diese Überzüge sollen im allgemeinen eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegen eine durch Unterlagen mit alkalischer Reaktion hervorgerufene Verschlechterung aufweisen, um direkt auf den ausgeschalteten Zement oder rohen Beton, der sich außen am Gebäude befindet, d. h. der Witterung ausgesetzt ist, sowie auf frischen Gips aufgebracht werden zu können. Es ist auch erforderlich, daß diese Anstriche in feuchtem Zustand abriebfest sind.
Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, Anstrichstoffe auf der Basis von wäßrigen Dispersionen von Acrylpolymeren, Polyvinylpropionat oder Vinylacetat-Butylmaleat-Copolymüren zu verwenden. Diese Zusammensetzungen besitzen wertvolle Eigenschäften, doch reichen diese eindeutig nicht dazu aus, um die obengenannten Erfordernisse zu erfüllen.
Auch die Verwendung von Copolymerisaten von Vinylchlorid mit einem kleineren Anteil einss Maleinsäureesters als Anstrichmittel für Mauerwerk ist bereits bekannt. Diese Copolymerisiate liegen in Form von Pulvern vor und werden in organischen Lösungsmitteln als Bindemittel für Lacke gelöst. Die Verwendung von teuren und flüchtigen bzw. brennbaren Lösungsmitteln ist jedoch mit Nachteilen verbunden. Außerdem besitzen Anstrichfarben auf der Basis von Copolymerisaten von Vinylchlorid mit einem kleineren Anteil eines Maleinsäureesters eine geringe Abriebfestigkeit (vgl. nachstehendes Beispiel 3).
Es wurden nun neue Anstrichstoffe auf der Basis wäßriger Dispersionen gefunden, die die vorstehend angegebenen Erfordernisse erfüllen.
So betrifft die Erfindung Anstrichstoffe für Mauerwerk auf der Basis von Vinylchlorid-Maleinsäureester-Copolymeren, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie aus einer wäßrigen Dispersion von Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymeren, in der die Copolymeren
45 bis 60 Gewichtsprozent Butylmaleat enthalten, eine reduzierte Viskosität, gemessen bei 25° C für eine Lösung mit 5 g/l in Cyclohexanon zwischen IO und 60 ml/g besitzen und eine Teilchengröße in Suspension unterhalb 5 μ aufweisen, sowie üblichen Pigmenten,
ao Füllstoffen und Hilfsstoffen bestehen. Vorzugsweise enthalten die in den erfindungsgemäßen Anstrichstoffen verwendeten Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolv merisate 50 bis 57 Gewichtsprozent Butylmaleat; ihre reduzierte Viskosität beträgt gemessen unter den angegebenen Bedingungen vorzugsweise zwischen 15 und 45 ml/g; die Teilchengröße in Suspension liegt vorzugsweise unterhalb 2 μ.
Die Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymeren allgemein sind bekannte Produkte, für die eine Herstellungsart in der französischen Patentschrift 814 093 beschrieben ist.
Man stellt diese wäßrigen Dispersionen nach jeder beliebigen bekannten Verfahrensweise her, doch ist es vorteilhafter, durch Copolymerisation der Monomeren in Emulsion zu arbeiten. In diesem letzteren Fall ist das angewendete Verfahren das klassische, üblicherweise zur Polymerisation der üblichen Vinylmonomeren, wie beispielsweise Vinylchlorid, angewendete Verfahren. Der Arbeitsgang, der in einem Autoklav unter autogenem Druck vorgenommen wird, wird im allgemeinen auf folgende Weise durchgeführt: Das Vinylchlorid und das Butylmaleat werden in Wasser in Anwesenheit eines Emulgiermittels, wie beispielsweise eines Netzmittels vom Alkalialkylarylsulfonat- oder Alkalialkylsulfat-Typ, vorzugsweise zusammen mit einem Schutzkolloid, wie beispielsweise Hydroxyalkylcellulosen oder PolyvinylalKoho! und einem Polymerisationsinitiator, wie beispielsweise Kalium- oder Ammoniumpersulfat, emulgiert. Die Emulsion wird anschließend durch Erhitzen bei einer Temperatur von vorzugsweise etwa 60°C polymerisiert.
Man erhält dann eine wäßrige Dispersion von Copolymeren, die man im allgemeinen auf einen pH-Wert von 7 bi? 8 durch Zugabe von beispielsweise Ammoniumcarbonat bringt. Diese Neutralisation kann auch während der Polymerisationsstufe vorgenommen werden.
Für die spätere Verwendung ist es zu bevorzugen, daß die wäßrige Dispersion der Copolymeren bis zu 8 Gewichtsprozent, vorzugsweise zwischen 4 und 6 Gewichtsprozent, bezogen auf die Copolymeren, an nicht polymerisiertem Butylmaleat enthält. Diese Menge an Butylmaleat kann nach der Polymerisation zugegeben werden, doch kann man die Polymerisation
auch so führen, daß der gewünschte Überschuß an freiem Butylmaleat zurückbleibt.
Es ist möglich, die gewählte Menge an nicht polymerisiertem Butylmaleat ganz oder teilweise durch die
gleiche Menge eines Weichmachers für Polyvinylchlorid zu ersetzen. Diesbezüglich kann man die Alkylphthalate, -adipate, -sebacate und -phosphate als besonders vorteilhaft nennen.
Die obengenannten wäßrigen Dispersionen, die vorzugsweise etwa 50 Gewichtsprozent Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymere enthalten, werden mit verschiedenen Pigmenten und Füllstoffen, deren Gebrauch bekannt ist, versetzt, um die gewünschten Anstrichfarben zu erhalten.
Je nach dem Fall verwendet man Weißpigmente, wie beispielsweise Titanoxyd oder Lithopone, oder organische oder anorganische gefärbte Pigmente. Was die Füllstoffe anbetrifft, so sind die am häufigsten verwendeten Calciumcarbonat, Dolomite, Bariumsulfat, Kieselsäuren, Talcum, Kaolin oder Glimmer.
Ein Vorteil der crnndungsgemäßen Anstrichstoffe liegt darin, daß man in sie eine sehr beträchtliche Menge an Pigmenten und Füllstoffen einbringen kann, wobei in dem erhaltenen Film nach dem Trocknen der größte Teil seiner Eigenschaften, wie beispielsweise die Abriebfestigkeit in feuchtem Zustand, völlig beibehalten wird. Um diese Fähigkeit auszudrücken, bestimmt man das Verhältnis PjL, in welchem P das Gewicht der Pigmente und Füllstoffe bedeutet upd L das Gewicht der Polymeren darstellt. Man kann auch die Konzentration der Pigmente in Volumina oder CPV auf folgende Weise bestimmen:
CPV =
Volumen (Pigmente -f- Füllstoffe)
Volumen (Pigmente + Füllstoffe) — Volumen des Polymeren
Das Verhältnis PjL der erfindungsgemäßen Anstrichfarben kann so beträchtliche Werte wie 6:1 erreichen, und das CPV kann bis zu 70 °£ betragen.
Außer den Pigmenten und Füllstoffen bringt man auch verschiedene Arten von Zusatzmitteln ein, die dazu bestimmt sind, den Anstrichstoffen besondere Eigenschaften zu verleihen. Diese Zusatzmittel sind hauptsächlich ionische oder nichtionische Netzmittel, Dispergiermittel, wie beispielsweise Polyphosphate, Verdickungsmittel z. B. vom Hydroxyäthylcellulose-Typ, Korrosionsschutzmittel, 'wie beispielsweise Natriumbenzoat oder -nitrit Konservierungsmittel gegen Schimmelpilze und Bakterien, ve beispielsweise organische Zinnderivate, oder auch Entschäumungsmittel. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen erfordern jedoch nicht die Verwendung von Koaleszenzmitteln {Lösungsmitteln zur Begünstigung der Verschweißung der Partikeln).
Zur Herstellung dieser Anstrichfarben kann man alle Bestandteile der Zusammensetzung, d. h. die wäßrige Dispersion der Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymeren, Pigmente, die Füllstoffe und die verschiedenen Zusätze, direkt vermischen.
Vorzugsweise arbeitet man jedoch auf folgende Weise: Man bringt in einen Mischer, der mit einem Turbinenmischer ausgestattet ist, das Wasser und die Verdickungs-, Netz-, Dispergier- und Schaumverhütungsmittel ein, gibt dann unter Mischen die Pigmente und Füllstoffe zu und mischt weiter, bis eine homogene Paste erhalten ist. In diese Paste bringt man dann unter Mischen die Dispersion der Copolymeren sowie die korrosionsverhütenden Mittel und Konservierungsmittel ein.
Die so hergestellten Anstrichstoffe können direkt verwendet oder vor dem Gebrauch mit Wasser verdünnt werden. Sie lassen sich nach den üblichen Methoden anwenden, d. h. durch Streichen, Walzauftrag oder Spritzen.
In diesen Beispielen wurden die nach dem Aufbringen des Anstrichs erhaltenen Filme den im folgenden definierten Prüfungen unterzogen, um die Eigenschaften der erfindungsgemäßen Anstrichstoffe zu zeigen.
5 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd zusetzt, um den Abbauprozeß zu beschleunigen. Man stellt die Zeitspanne fest, bis zu deren Ende die Anstrichfarbe vollständig von der Unterlage verschwunden ist.
Dieser Versuch des alkalischen Abbaus wird unter scharfen Bedingungen durchgeführt.
2. »Kreiden<!-Festigkeit
Das Kreiden bedeutet die Tendenz der Pigmente, aus dem trockenen Überzug unter der Wirkung klimatischer Einflüsse auszutreten. Zur Messung dieser Festigkeit bringt man die Anstrichfarbe auf Platten aus Fibrozement, wie oben beschrieben, auf und setzt dann diese Platten klimatischen Einflüssen aus. Nach einer Zeitspanne von einem Jahr stellt man fest, ob die Pigmente die Neigung haben, durch Reiben abzugehen.
3. Beständigkeit gegen Blasenbildung in Anwesenheit von Feuchtigkeit
Eine Gipsplatte wird auf allen ihren Flächen mit einem Anstrich versehen und 3 Wochen bei 25°C getrocknet. Die so hergestellten Prüfkörper werden dann 24 Stunden lang zur Hälfte in Wasser eingetaucht, nachdem man eine Kerbe am unteren Ende jeder Platte angebracht hat, um zu ermöglichen, daß der Gips sich mit Wasser vollsaugt. Nach dieser Zeitspanne stellt man fest, ob der eingetauchte Teil der Plakette Blasen aufweist.
4. Abriebfestigkeit in feuchtem Zustand
Bei dieser Prüfung wird die Anstrichfarbe mit Hilfe einer Auftragrakel auf eine starre Unterlage aus Vinylacetat-Vinylchlorid-Copolymerem so aufgebracht, daß ein Film von etwa 200 μ Dicke gebildet wird. Nach einer Trocknungszeit von 3 Wochen bei 250C prüft man diesen Film auf Naßabrieb, indem man ihn der Wirkung einer hin- und herbewegten Bürste aus Nylon aussetzt. Die Platte wird ständig mit Wasser, dem 0,2 Gewichtsprozent eines Neumittels zugesetzt sind, bespült. Man stellt die Anzahl der Hin- und Herbewegungen fest, nach denen die Unterlage blank gerieben ist.
1. Beständigkeit auf alkalischer Unterlage
Die Anstrichfarbe wird mit einer Bürste in zwei Schichten auf eine Platte aus Fibrozement aufgebracht. Nach 3wöchiger Trocknung bei etwa 20 bis 25° C wird diese Platte in Wasser eingetaucht, dem man
5. Permeabilität für Wasserdampf
Dieser Versuch wird nach der französischen Norm T 30-018 durchgeführt. In diesem Versuch verwendet man einen Behälter, der Wasser enthält und durch einen Film der zu prüfenden Anstrichfarbe ver-
schlossen ist. Man bringt diesen Behälter in einen Exsikkator, der Calciumchlorid enthält, und mißt seine Gewichtsabnahme als Funktion der Zeit. Man drückt das Ergebnis in Gramm Wasser je Quadratmeter Substanz je Tag aus.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Beispiel 1
In ein zylindrisches Gefäß mit einem Fassungsvermögen von 2 1, das mit einem Turbinenmischer ausgestattet ist, bringt man die folgenden Bestandteile ein:
Wasser 47,5 g
Nichtionisches Netzmittel, das aus der ' Kondensation von Äthylenoxyd mit
Kolophonium stammt 2 g
Wäßrige Lösung mit 2 Gewichtsprozent Hydroxyäthylcellulose mit einer Viskosität von 25 000 cP bei 25° C .. 100 g Wäßrige Lösung mit 10 Gewichtsprozent Natriumhexametaphosphat .... 18 g Schaumverhütendes Mittel auf der Basis von Paraffinölen 2 g
Die Turbine wird in Gang gesetzt. Dann setzt man die folgenden Produkte in Pulverform zu:
wird, daß sie eine bereits bemerkenswerte Beständigkeit auf alkalischem Träger aufweisen.
Art der Anstrichfarbe
Zeilspanne vor
Verschwinden de-,
Farbfilms
Wäßrige Dispersion auf der Basis von Vinylacetat-Butylmaleat-Copolymerem
(70/30)
Wäßrige Dispersion auf der Basis von Polyvinylpropionat
'5 Wäßrige Dispersion auf der Basis von Polyalkylacryla-
ten
Wäßrige Dispersion auf der Basis von Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymerem, gemäß dem vorliegenden Beispiel hergestellt
ITag
7 Tage
7 Tage
Kein Angriff nach 6 Monaten
Titanoxyd (Rutil) 200 g
Talcum (Korngröße unterhalb 20 μ) 100 g
Calciumcarbonat '.. 100 g
Bariumsulfat 50 g
Diese Versuche zeigen die eindeutige Überlegenheit von Anstrichfarben auf der Basis von Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymeren gemäß der vorliegender. Erfindung, was den alkalischen Abbau anbetrifft.
2. Beständigkeit gegen Kreiden
Nach einer Einwirkung von klimatischen Einflüssen weist die Anstrichfarbe dieses Beispiels nur ein sehr schwaches Kreiden auf, während dieses für eine Anstrichfarbe auf der Basis von Polyalkylacrylaten sehr
Wenn die Paste homogen ist, bringt man 360 g
einer wäßrigen Dispersion mit 50 Gewichtsprozent 35 beträchtlich ist. Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymerem ein, in welcher das Copolymer 45 Gewichtsteile Vinylchlorid je ^- Beständigkeit gegen Blasenbildung in Anwesenheit 55 Teile Butylmaleat enthält und eine reduzierte von Feuchtigkeit
Viskosität von 22 ml/g aufweist. Die Größe der Der eingetauchte Teil der Platte weist keine Blasen
Copolymerteilchen in Suspension beträgt weniger als 40 auf, während der gleiche, ausgehend von einer An-2 μ, und die Dispersion enthält 5 Gewichtsprozent, Strichfarbe auf der Basis einer Dispersion von PoIy-
bezogen auf Copolymer, an nicht polymerisiertem ' ' '
Butylmaleat.
Zu dem obigen Gemisch setzt man 0,5 g Hexabutyldistannoxan [(C4Hp)3Sn-0-Sn(C4Hn)3] und 20g einer wäßrigen Lösung mit 20% Natriumbenzoat zu und mischt weiter, bis eine Feinheit von 5 bis 6 auf dem Meßanzeiger nach North erreicht ist.
Die so hergestellte Anstrichfarbe weist die nachfolgenden Merkmale auf:
vinylpropionat durchgeführte Versuch einen Film ergibt, der durch das Vorhandensein von zahlreichen Blasen verschlechtert ist.
Beispiel 2
Man mischt nach der im Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise die folgenden Bestandteile:
Dichte 1,48
Trockent'Xtraktgehalt 63 %
»Brookfield«-Viskosität, bestimmt bei 250C für eine Drehzahl von 50 UpM
des Körpers Nr. 4 2800 cP
Verhältnis P\L (wie oben definiert) .. 2,5 :1 Verhältnis CPV (wie oben definiert).. 54%
Der nach Aufbringen des Anstrichs und Trocknen bei 15°C erhaltene Film ist gegenüber flüssigem 60 Wasser impermeabel und besitzt die folgenden Eigenschaften:
Wasser 5,5 e
Wäßrige Lösung mit 2% Hydroxyäthylcellulose mit einer Viskosität von
2500C cP bei 250C 100 g
Nichtionisches Netzmittel, das aus der Kondensation von Äthylenoxyd mit
Kolophonium stammt 2 g
Wäßrige Lösung mit 10% Natriumhexametaphosphat 15 g
Schaumverhütendes Mittel auf der Basis von Paraffinölen 2 g
Man setzt dann unter Rühren zunächst die folgenden Produkte in Pulverform zu:
1. Beständigkeit auf alkalischem Träger Titanoxyd (Rutil) 235 g
Diese Beständigkeit ist in der nachfolgenden Tabelle 65 T,a\™m (Ko™größe unterhalb 20 μ).. 30 g
gezeigt. In dieser Tabelle sind zu Vergleichszwecken Calciumcarbonat 20 g
erhaUerfw,"? angegien' dif, mit. Anstrichfarben Schließlich gibt man nach Homogenisierung 570 g
nditen wurden, von denen allgemein angenommen einer wäßrigen Dispersion von Vinylchlorid-Butyl-
maleat-Copolymerem, das mit demjenigen von Beispiel 1 identisch ist, sowie 0,5 g Hexabutyldistannoxan und 20 g einer wäßrigen Lösung mit 20% Natriumnitrit zu.
Die so erhaltene Anstrichfarbe besitzt die folgenden physikalischen Eigenschaften:
Gehalt an Trockenextrakt 57%
Dichte 1,29
»Brookfieldd-Viskosität bei 250C für eine Drehzahl von 50 UpM des Körpers Nr. 4 2300 cP
PIL 1/1
CPV 25%
Diese Anstrichfarbe gibt für flüssiges Wasser praktisch impermeable Überzüge, die eine Permeabilität für Wasserdampf von 155g/m2/Tag besitzt. Diese Zahl 7!cigt, daß selbst eine sehr wenig Füllstoff enthaltende Anstrichfarbe eine ausreichende Permeabilität besitzt, um die Bildung von Trockenblasen zu verhindern.
Beispiel 3
In ein Gefäß mit einem Fassungsvermögen von 2 I, das mit einem Turbinenmischer ausgestattet ist, bringt man unter Mischen die folgenden Bestandteile ein:
Wäßrige Lösung mit 2% Hydroxyäthylcellulose mit einer Viskosität von
25 00OcP bei 25" C 125 g
Wäßrige Lösung mit 10% Natrium-
hexametaphosphat 25 g
Nichtionisches Netzmittel, das aus der Kondensation von Äthylenoxyd mit
Kolophonium stammt 2,5 g
Hexabutyldistannoxan 0,5 g
Wäßrige Lösung mit 20% Natrium-
benzoat 20 g
Wasser 90 g
Dann bringt man unter Mischen die folgenden Produkte in Pulverform ein:
Talcum (Korngröße unterhalb 20 μ).. 90 g
Titanoxyd (Rutil) 30 g
Lithopone mit 30% Zinksulfid 350 g
Calciumcarb^nat 55 g
Schließlich bringt man unter Mischen die folgenden Bestandteile ein:
Schaumverhütendes Mittel auf der
Basis von Paraffinölen 2 g
Wäßrige Dispersion von Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymerem gemäß
S Beispiel 1 210 g
Man erhält eine Anstrichfarbe, die die folgender physikalischen Merkmale besitzt:
Trockenextrakt 63 %
Dichte 1,61
»Brookfield«-Viskosität bei 25°C für
eine Drehzahl von 50 UpM des Körpers Nr. 5 3300 cP
PIL 5/1
CPV 65%
Diese Anstrichfarbe, die einen erheblichen Gehalt an Füllstoffen besitzt, wird zur Bildung eines Films verwendet, den man der Abriebprüfung in feuchtem Zustand unterzieht. Man stellt dann fest, daß dieser Film keinen Verschleiß nach 30 000 Hin- und Hergängen aufweist. Wenn man den gleichen Versuch mit Anstrichfarben auf der Basis von Polyalkylacrylaten oder Vinylacetat-Butylmaleat-Copolymeren durch-
»5 führt, beobachtet man, daß die Unterlage bei 5000 Hin- und Hergängen blank gerieben ist.
Man stellt außerdem eine mit der Anstrichfarbe dieses Beispiels identische Anstrichfarbe mit einem Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymerem mit einem Gewichtsverhältnis von 60: 40, d. h. außerhalb der erfindungsgemäßen Grenzen, her, der man 15 g Butylphthalat zusetzt, um eine filmbildende Zusammensetzung zu erhalten. Nach Anwendung, wie in der vorgenannten Prüfung beschrieben, stellt man fest, daß der Farbfilm nach 200 Hin- und Hergängen verschwunden ist.
Beispiel 4
Man arbeitet wie im Beispiel 1 mit 53,5 g Wasser und 348 g einer wäßrigen Dispersion mit 50 Gewichtsprozent Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymerem mit einem Gewichtsverhältnis von 50: 50, das eine reduzierte Viskosität von 35 ml/g besitzt, wobei man in die Dispersion 6 g Butylphthalat einbringt. Die Teilchengröße des Copolymeren in Suspension liegt unter 2 μ, und die Dispersion enthält 2 Gewichtsprozent, bezogen auf Copolymer, an nicht polymerisiertem Butylmaleat.
Die erhaltene Anstrichfarbe besitzt die Eigenschaften derjenigen, die im Beispiel 1 beschrieben ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anstrichstoffe für Mauerwerk auf der Basis von Vinylchlorid-Maleinsäureester-Copolymeren, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer wäßrigen Dispersion von Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymeren, in der die Copolymeren 45 bis 60 Gewichtsprozent Butylmaleat enthalten, eine reduzierte Viskosität, gemessen bei IS^ für eine Lösung mit 5 g/l in Cyclohexanon zwischen 10 und 60 ml/g besitzen und eine Teilchengröße in Suspension unterhalb 5 μ aufweisen, sowie üblichen Pigmenten, Füllstoffen und Hilfsstoffen bestehen.
2. Anstrichstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymer 55 Gewichtsprozent Butylmaleat enthält, eine reduzierte Viskosität, gemessen bei 25°C für eine Lösung mit 5 g/l in Cyclohexanon, von 22 ml/g besitzt und eine Teilchengröße in Suspension unterhalb 2 μ aufweist.
3. Anstrichstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vinylchlorid-Butylmaleat-Copolymer 50 Gewichtsprozent Butylmaleat enthält, eine reduzierte Viskosität, gemessen bei 25°C für eine Lösung mit 5 g/l in Cyclohexanon, von 35 ml/g aufweist und eine Teilchengröße in Suspension unterhalb 2 α besitzt.
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