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DE166879C - - Google Patents

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Publication number
DE166879C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
piston
pressure
housing
capsule
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT166879D
Other languages
English (en)
Publication of DE166879C publication Critical patent/DE166879C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C9/00Oscillating-piston machines or engines
    • F01C9/005Oscillating-piston machines or engines the piston oscillating in the space, e.g. around a fixed point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kurbelkapselwerk mit schwingendem Kolben, welches sowohl als Pumpe als auch als Kraftmaschine verwendet werden kann und sich von den bekannten derartigen, als Flüssigkeitsmesser dienenden Vorrichtungen durch die seinen verschiedenen Verwendungszwecken angepaßte eigenartige Lagerung des schwingenden Kolbens unterscheidet.
Das neue Kapselwerk ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar veranschaulicht die Fig. 1 einen Längsschnitt nach der gebrochenen Linie A-B der Fig. 2 und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1. Das Kapselwerk besitzt einen scheibenförmigen Kolben I, der mit einer kugelförmigen Nabe 2 verbunden und mit einem Kranz 3 segmentförmigen Querschnitts versehen ist.
Dieser Kolben 1 schwingt im Innern eines Gehäuses, das aus zwei nach der Ebene C-D aneinander stoßenden Teilen zusammengesetzt ist. Die Stirnwandungen 4, 5 dieses Gehäuses stellen nach innen ragende Hohlkegelstumpfe dar, die an ihrem inneren Rande in die kugelförmige Ringwandung 6 (Fig. 2) übergehen. Der Kolben 1 trägt einen nach einem lotrechten Radius verlaufenden Schlitz, in welchen eine in die Stirnwandungen 4 und 5 des Gehäuses eingelassene, von der Nabe 2 bis zur Ringwandung 6 verlaufende Zwischenwand 7 sich einführt. Der Kolben I ist dadurch gegen Verdrehung gesichert und kann nur um einen in der Mittelebene der Wand 7 liegenden Radius, sowie um einen senkrecht zur Wand 7 stehenden Durchmesser schwingen. In der Ringwandung 6 sind beiderseits der Wand 7 breite Öffnungen 8 und 9 vorgesehen, von denen der Kanal 8 für den Eintritt, der Kanal 9 dagegen für den Austritt der Flüssigkeit bestimmt ist. Die kugelförmige Nabe ist zur Erzielung der nötigen Dichtung in an den Wänden 4 und 5 des Gehäuses vorgesehene Kugelschalen eingepaßt. Zur Lagerung des Kolbens selbst ist in die Nabe 2 ein Schaft 10 eingeschraubt und an seinem inneren Ende derart ausgehöhlt, daß er auf einen Kugelzapfen 20 paßt, dessen Mittelpunkt mit dem der Nabe 2 bezw. des Gehäuses 4, 5 und 6 zusammenfällt. Über den Kugelzapfen 20 greift von der anderen Seite her ein ebenfalls kugel* förmig ausgehöhlter Zapfen 11, der in einer mit dem Gehäuse 4 aus einem Stück bestehenden Hülse 12 nachstellbar eingeschraubt ist. Die Übertragung der Bewegung von der treibenden Welle 13 auf den schwingenden Kolben 1 erfolgt unter Vermittlung des Schaftes 10, dessen Verlängerung sich in eine an der Antriebswelle 13 sitzende, kreisförmig gebogene Schlitzführung 14 einlegt und dadurch zugleich als Kurbelzapfen dient.
Zur Verminderung der Reibung kann auf den Kurbelzapfen noch eine besondere Büchse 23 geschoben sein, die ihrerseits erst in der Schlitzführung 14 gleitet. Die Stirnfläche 15 des Schaftes 10 legt sich gegen den Boden der Schlitzführung 14, wobei der Anpressungsdruck durch Verschiebung der auf die Welle 13 aufgebrachten, im Gehäuse mittels Gewinde geführten Schraubenmuffe 16 geregelt werden kann.
Infolge dieser Anordnung ist der schwingende Kolben lediglich auf dem Kugelzapfen 20 gelagert, der durch die Zapfen 10 und 11 in der richtigen Lage gehalten wird und auch nach erfolgter Abnutzung durch Nachstellen des Zapfens 11 und der Schraubenmuffe 16 in einfacher Weise wieder konzentrisch zum Gehäuse 4,5 und 6 eingestellt werden kann. Die Nabe 2 kann infolgedessen zwischen den Kugelschalen der Wände 4 und 5 schwingen, ohne sie abzunutzen. Da durch diese Lagerung des Kolbens nur eine ganz geringe Reibung erzeugt wird, so ist gegenüber bekannten Kapselwerken auch der Kraftaufwand geringer bezw. der Wirkungsgrad besser, je nachdem man das Kapselwerk als Pumpe oder Kraftmaschine verwendet.
Der Kolben I und das ihn umgebende Gehäuse 4, 5 und 6 sind fernerhin in ein Außengehäuse eingesetzt, das aus zwei Teilen 17 und 18 besteht. Dieselben sind durch Schrauben 19 und durch einen zwischen sie eingelegten Dichtungsring 21 dicht miteinander verbunden. Die Befestigung des Gehäuses 4, 5 und 6 im Außengehäuse 17, 18 erfolgt in der Weise, daß das erstere zwischen Ansätze 22 des letzteren eingespannt wird. Die Schlitzführung 14 läuft in einem mit öl erfüllten Raum, dem das öl durch Schmierbüchsen 24, 25 zugeführt wird, während zu dem Kugelzapfen 20 das Öl durch in den Zapfen 10 und 11 angebrachte Kanäle

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    gelangt. Die in den Ölraum hineinragende Achse 13 ist nach außen durch eine Stopfbüchse 26 abgedichtet.
    Wird das Kapselwerk als Pumpe verwendet, so wird der schwingende Kolben 1 von der Welle 13 angetrieben, die Flüssigkeit durch die Öffnung 8 angesaugt und durch die öffnung 9 herausgedrückt. Dabei ist der Druck der in der Kapsel befindlichen Flüssigkeit hinreichend, um den Kolben 1 immer gegen die Wände 4, 5 des Gehäuses zu drücken. Der Schaft 10 wird, da er mit der Schlitzführung 14 auf Reibung verbunden ist, in einfacher Weise mitgenommen. Gelangt jedoch ein harter Körper, wie ein Stein o. dgl., in die Pumpe, so wird unter dem zwischen der Kolbenfläche und den Wandungen 4 oder 5 hervorgebrachten Druck die Scheibe ihrer Mittellage C-D und damit auch der Schaft 10 der Achse der Welle 13 genähert, so daß auf diese Weise ein Bruch der wirksamen Teile vermieden werden kann.
    Für den Fall, daß das Kapselwerk als Kraftmaschine zur Anwendung kommt, ist die Feder 27 vorgesehen, die den Schaft 10 entgegen dem im Gehäuse auftretenden Flüssigkeitsdruck gegen den Kugelzapfen 20 preßt.
    Kurbelkapselwerk, bei welchem die Kolbenscheibe mit einer kugelförmigen Nabe auf einer konzentrisch dazu angeordneten Kugel schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (20) zwischen den zugekehrten Stirnflächen des nachstellbaren Zapfens (11) und des samt der Kurbel (14) verschiebbaren Schaftes (10) festgehalten ist, so daß die auf den Kolben wirkenden Kräfte keinerlei Pressung auf die Ringlager der konischen Seitenwände auszuüben vermögen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2433461A (en) * 1945-08-24 1947-12-30 Fairbanks Morse & Co Oscillating pump impeller
DE4322077A1 (de) * 1993-07-02 1995-01-12 Klein Schanzlin & Becker Ag Antriebsvorrichtung für eine Taumelscheibenmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2433461A (en) * 1945-08-24 1947-12-30 Fairbanks Morse & Co Oscillating pump impeller
DE4322077A1 (de) * 1993-07-02 1995-01-12 Klein Schanzlin & Becker Ag Antriebsvorrichtung für eine Taumelscheibenmaschine
US5435705A (en) * 1993-07-02 1995-07-25 Ksb Aktiengesellschaft Driving apparatus for a wobble plate machine

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