DE1667731A1 - Stabilisator fuer Polymersuspensionen sowie Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Stabilisator fuer Polymersuspensionen sowie Verfahren zu seiner HerstellungInfo
- Publication number
- DE1667731A1 DE1667731A1 DE1967ST026571 DEST026571A DE1667731A1 DE 1667731 A1 DE1667731 A1 DE 1667731A1 DE 1967ST026571 DE1967ST026571 DE 1967ST026571 DE ST026571 A DEST026571 A DE ST026571A DE 1667731 A1 DE1667731 A1 DE 1667731A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- temperature
- minutes
- reaction mixture
- slurry
- orthophosphoric acid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B25/00—Phosphorus; Compounds thereof
- C01B25/16—Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
- C01B25/26—Phosphates
- C01B25/32—Phosphates of magnesium, calcium, strontium, or barium
- C01B25/322—Preparation by neutralisation of orthophosphoric acid
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F2/00—Processes of polymerisation
- C08F2/12—Polymerisation in non-solvents
- C08F2/16—Aqueous medium
- C08F2/18—Suspension polymerisation
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Polymerisation Methods In General (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
- Materials For Medical Uses (AREA)
Description
Dr, \νε!ίβΓ Beil
Αϊ *r cd E ocfrpener
Bi>Earv^^:ln; Wolff Dr, Karo Chr. Beil
Bi>Earv^^:ln; Wolff Dr, Karo Chr. Beil
i:.cci.iäai;-"..-'..we
Franklin-i; a. M.-Höchst
Unsere Ho. 13 61ü
Stauffer Chemical Company New York, Ν.Ϊ., V.St.A.
Stabilisator für Polymersuspensionen sowie Verfahren zu seiner Hersteilung
Bei dem Stabilisator gemäß vorliegender Erfindung handelt es sich um
Tricalciumphosphat-Hydroxy!apatit, welches nachstehend als "TOP" oder
- in Anlehnung an die allgemein gebräuchliche Bezeichnung - als "Tricalciumphosphat"
bezeichnet wird. Obwohl Tricaleiumphosphat bereits als Suspensionsstabilisator eingesetzt worden ist, haften ihm gewisse
Nachteile an, vor allem wegen seiner Neigung, nach dem Trocknen zu agglomerieren und große Teilchen zu bilden, die zur Verwendung bei
der Suspensionspolymerisation ungeeignet sind. Kleine Teilchen mit der benötigten Große (vorwiegend unter 1 Mikron) lassen sich nur schwierig
durch verschiedene Mahlstufen erzeugen.
Das Verfahren zur Herstellung von Tricalciumphosphat ist s bekannt und besteht in der langsamen Zugabe von Phosphorsäure zu einer
Kalkaufschlämmung (etwa 2 bis 3 Stunden für 11.4-üOO 1 Reak ti ons volumen)
bei einer Temperatur zwischen etwa 70 und 800G, bis der pH-Wert
annähernd im Neutralbereioh liegt. Anschließend wird filtriert; der
109826/1279
so entstandene "nasse Kuchen", dessen GesaTii^uBämmensetzung einem Molverhältnis
von CaO/Ppü,- von etwa 3 entepricht, wird getrocknet. Das getrocknete
Produkt wird dann auf einem von verschiedenen möglichen Wegen gemahlen, um die durchschnittliche Teilchengröße zu verringern und
das Tricalciumphosphat in einen Zustand zu bringen, der es zur Verwendung
als Suspensionsstabilisator geeignet macht. Die Mahlstufe des Herstellungsverfahrens
ist kostspielig; die dabei erzielten Urgebnisse sind nicht immer gleichmäßig.
Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die dem bisher
bekannten Verfahren anhaftenden Nachteile zu beseitigen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein [Dicalciumphosphat gewonnen,
welches in Form sehr feiner Teilchen ausfällt, so daß die Notwendigkeit einer zusätzlichen Mahlstufe für das ausgefällte Tricalciumphosphat
nicht mehr besteht.
Es wurde jetzt gefunden, daß die Schwierigkeit beim Vermählen von Tricalciumphosphat
zu Teilchen geringer Größe sich oftmals daraus ergibt, daß das Tricalciumphosphat in Form großer Teilchen ausfallt und daß
die Agglomerisation dieser Teilchen durch Entfernung des gesamten darin gebundenen Wassers begünstigt wird. Indem man die Herstellungsbedingungen
genau kontrolliert, kann ein Tricalciumphosphat hergestellt werden, welches - vorzugsweise ohne Mahlen - eine so geringe Teilchengröße aufweist,
daß es für die Suspensionspolymerisation geeignet ist. Oftmals ist schon eine Verdoppelung der Teilchengröße nicht günstig, wenn das
Tricalciumphosphat getrocknet und anschließend gemahlen wird. Es wurde gefunden, daß die Verringerung der Teilchengröße durch eine Kontrolle
des End-pH-Wertes, der Reaktionstemperatur und der Zugabegeschwindigkeit
der fteaktionsteilnehmer erreicht werden kann, so daß die direkte
Verwendung des abfiltrierten Niederschlages oder "nassen Kuchens" als Suspensionsstabilisator möglich wird, was die Ausschaltung der Trocken-
und Mahlstufen bedeutet. Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht nur
wegen der Ausschaltung der Trocken- und Mahlstufen weniger kostspielig, sondern auch durch die direkte Ersparnis an Tricalciumphosphat (bis zu
40$) gegenüber der normalerweise zur Stabilisierung einer entsprechenden
Menge eines Polymeren notwendigen Menge. Es wird angenommen, daß diese Ersparnis auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß die durch-
109826/1279
3C.lmittliche Teilchengröße des Tricalciumphosphates geringer ist als
bei den bisher bekannten Verfahren, so daß weniger Tricalciumphosphat
zum Schutz der gleichen Menge Monomer ausreicht. Ist wegen der zu hohen Transportkosten der Versand des nassen 3?ilterkuchens nicht möglich,
so wird das TCP getrocknet und gemahlen; auch dieses getrocknete und gemahlene Produkt ist bisher nach bekannten Verfahren hergestellten
Produkten überlegen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sollte die Reaktionstemperatur
zwischen 20 und. etwa 500C, vorzugsweise zwischen 30
und 400G liegen. Die Zugabe der Phosphorsäure zu der Kalkaufschiämmung
sollte so schnell wie möglich erfolgen. Da die Reaktion exotherm verläuft, muß die Zugabegeschwindigkeit im Hinblick auf die Kapazität
abgestimmt werden, um die Temperatur der Reaktion unter Kontrolle zu halten. Bei einem Reaktionsvolumen von 11.400 bis 38.000 1, in welchem
20/Sige wäßrige Orthophosphorsäue mit gelöschtem Kalk (118 g Oalciumoxyd
pro Liter Wasser) umgesetzt werden, ist die Zugabe nach etwa 20 bis 66 Minuten, vorzugsweise 25 bis 55 Minuten abgeschlossen. Es ist iniolgedessen
ratsam, die Kaikaufschiämmung vor Beginn der Säurezugabe
auf eine Temperatur von wenigstens etwa 250G einzustellen. Die Zugabegeschiindigkeit
kann unterschiedlich sein; im allgemeinen ist bei größeren Mengen eine rasche Zugabe möglich. Vorzugsweise verwendet
man verdünnte, wäßrige Orthophosphorsäure (etwa 20$ig), weil so auch
bei rascher Zugabe der Phosphorsäure eine lokale Übersäuerung vermieden werden kann. Die Kalkaufschlämmung (etwa 118 g Calciumoxyd pro
Liter Wasser) wird kontinuierlich gerührt, so daß die Ausbildung zu hoher Säurekonzentrationen in der Mischung vermieden wird. Die wäßrige
Phosphorsäure wird solange zugesetzt, bis die Kalkaufschlämmung auf
einen pH-Wert zwischen etwa 6,7 und etwa 8,5» vorzugsweise zwischen 6,8 und 7,5 neutralisiert ist. Anschließend fährt man noch weitere
10 bis 30 Minuten mit dem Rühren fort, damit die Reaktion vollständig zu Ende abläuft. Der Niederschlag wird unter vermindertem Druck abfiltriert,
um das Oberflächenwasser zu entfernen. Der so erhaltene nasse Kuchen wird abgesetzt und direkt zur Vermischung mit Monomeren
verwendet oder der Trocknung und Mahlung zugeführt.
Die Methoden zur Bestimmung des Durchmessers von Teilchen im Submikronbereich
sind sehr begrenzt. TCP stellt jedoch einen brauchbaren
109826/1279
-A-
Suspensionsstabilisator für raonomeres Styrol bei der Suspensionspolymerisation
desselben dar, wenn sich Monomerteilchen erzielen lassen,
von denen der größere Teil eine solche Große aufweist, daß ein Prüfsieb mit 56 Maschen pro qcm passiert wird, während ein Prüfsieb mit
250 Maschen pro q.cm nicht mehr passiert wird. Die Qualität des Tricalciumphosphates
als Suspensionsstabilisator für inonomeres Styrol und andere
Monomere ist der prozentualen Menge der stabilisierten Teilchen in dem genannten Bereich direkt proportional.
In ein 12 1 Gefäß aus rostfreiem Stahl, welches mit zwei "lightnin"-Rührern
ausgerüstet ist und 6000 ml Beiges wäßriges Galciumoxyd enthält, gibt man 2000 ml 17^ige wäßrige Phosphorsäure, so daß die Zugabe,
etv/a 9 Minuten erfordert. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde
auf 490C gehalten; der pH-Wert wurde durch Zugabe weiterer etwa 200 ml
Phosphorsäure auf 7»3 eingestellt. Die vorstehend beschriebene Umsetzung
wurde unter lebhaftem Rühren durchgeführt; das Rühren wurde noch weitere 10 Minuten nach Beendigung der Zugabe der Phosphorsäure
fortgesetzt. Der Niederschlag wurde unter vermindertem Druck abfiltrißrt Der nasse Kuchen enthielt, wie festgestellt werden konnte, etv/a 70
Gewichtsprozent V/asser. Das TCP wurde anschließend wie folgt auf seine Wirkung als Suspensionsstabilisator geprüft.
Man stellte eine Suspension aus 358 Teilen Wasser, 2,5 Teilen einer
ü,5^igen "ITacconol "-lösung (ein Hatriumalkylarylsulfonat), 0,8955 'feilen
Benzoylperoxyd, 1,54 Teilen TCP und 495 Teilen Styrol her. Man beließ
die Temperatur 10 Stunden bei 90°C. Anschließend wurden die ausgefällten Teilchen abfiltriert, mit Äthanol gewaschen und an der Luft
getrocknet. Mit Hilfe von Prüfsieben wurden dann Messungen durchgeführt
und die entsprechenden Prozentwerte ausgerechnet. Es konnte festgestellt werden, daß 82>a der Monomerteilchen eine Gruße aufwiesen,
die zwischen den Werten liegt, die Prüfsi-.ben mit 56 bzw. 250 Maschen
pro qcm entsprechen.
Es wurden weitere 6 Proben hergestellt, wobei man die Temperatur und
die Zugabegeschwindigkeit soweit wie möglich im Bereich der für die
Probe 1 angegebenen Werte hielt. Die Ergebnisse zeigen den Einfluß, den der End-pH-Wert auf die Fähigkeit des TCP als Stabilisator für
109826/1279
monomores Styrol zu. wirken, besitzt. Die Ergebnisse sind in 'fabeile I
zusammengestellt.
| Einfluß | TABELLE I | 7,3 | TCP | |
| des pH-Wertes auf | 6,3 | $ Teilchen zwischen Prüfsieben mit 56 und |
||
| Probe No. | lteaktionstemperatur pH 0 |
6,4 | 250 Maschen pro qcm < | |
| 6,7 | 82 | |||
| 1 | 49 | 6,9 | 19 | |
| 2 | 50 | 7,1 | 45 | |
| 3 | 50 | 8,5 | 58 | |
| 4 | 48 | 77 { | ||
| b | 49 | 68 | ||
| 6 | 50 | 55 | ||
| 7 | 52 | |||
| Beispiel 2 | ||||
Sechs v/eitere Proben wurden in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise
hergestellt, wobei man den u!nä»pH-Wert unö die Zugabegeschwindigkeit
soweit wie möglieh konstant hielt; verändert wurde ausschließlich die
Reaktionstemperatur. Der Einfluß der Temperatur auf die stabilisierende Wirkung des Tricaloiumphosphates ist in Tabelle II zusammengestellt.
| I1ABELIE II | 3 | pH | ^Teilchen zwischen Prüfsieben mit 56 und |
|
| 250 Maschen pro qcm | ||||
| Probe No | 7,3 | 82 | ||
| Einfluß der R^aktionstemperatür auf TOP I | 6,9 | 77 | ||
| 1 | Heaktionstempercrar 0G |
7,1 | 68 | |
| 2 | 6,8 | 33 | ||
| 3 | 49 | 7,1 | 28 | |
| 4 | 49 | 7,8 | 6 | |
| b | 50 | |||
| G | 60 | |||
| Beispiel | 76 | |||
| 82 |
In tier in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurden weitere 6 Proben hergestellt,
wobui man die Temperatur und den pH-W rt soweit wie möglich
konataufc hielt, während man die Zugabegeschwindigkeit veränderte.
10^826/1279
Die Ergebnisse sind der (Tabelle III zu entnehmen:
Wirkung der Zugabegeschwindigkeit des H,
auf TCP-Stabilisation
| Probe ifo | . Zugabedauer | 4 |
| (Min.) | ||
| 1 | 9 | |
| 2 | 9 | |
| 3 | 9 | |
| 4 | 24 | |
| 5 | 24 | |
| 6 | 24 | |
| Beispiel |
iteaktiogstemperatur pH
ψ Teilchen zwischen Prüfsieben mit 56 und
Maschen pro qcm
49
49
50
48
48
49
49
50
48
48
49
6,9 7,3 7,1 7,4 7,4 7,3
77 82 68 43 34 46
Um die Wirkung des Trocknens und Mahlens des nassen Filterkuchens aus
Tricalciumphosphat zu prüfen, wurden 350 g Portionen der Probe 6 gemäß Beispiel 1 getrocknet und gemahlen und mit Styrol gemäß Beispiel 1 suspendiert.
Die Ergebnisse sind aus der Tabelle IY ersichtlich:
Wirkung des Trocknens und Mahlens des nassen Kuchens
aus TCP
Probe No. Mahlstufe
Kugelmühle
Kugelmühle
(%
(%
Hammermühle
°J> Teilchen zwischen
Prüfsieben mit 56 und Maschen pro qcm vor dem Trocknen
°/o Teilchen zwischen Prüfsieben mit 56 und
25O Maschen pro qcm nach dem Trocknen und Mahlen
14,3
22,0
3,2
Vier Proben des nassen Filterkuchens aus Xricalciuntphosphat wurden ge
mäß Beispiel 1 hergestellt, wobei man die Temperatur des REaktionsgemischea
unter 420C hielt. Pur die Zugabe der Säure benötigte man bei
109826/1279
den Proben 1 und 4 10 Minuten und bei den Beispielen 2 und 3 25 Minuten. Der pH-Wert einer 50yJigen wäßrigen Aufschlämmung des Filter
kuchens lag zwischen 6,9 und 7,5. Die Proben wurden dann als Polymerisationsstabilisatoren
gemäß Beispiel 1 mit Styrol geprüft, wobei man nur das Verhältnis von TCP zu Styrol veränderte, um festzustellen,
ob auch kleinere Mengen des nassen Filterkuchens aus TCP eingesetzt werden können als bisher bei getrocknetem und gemahlenem
TCP notwendig war. Die Ergebnisse sind aus der Tabelle V ersichtlich
Die V/irkung des Trocknens und Mahlens des nassen Kuchens aus TCP in
für die Polymerisation benötigten Mengen
Probe Ιϊο. % Teilchen von Styrol TCP-Teile, in der
zwischen Prüfsieben mit Polymerisation ver-56 und 250 Maschen pro q.cm wandt
1 (nasser Kuchen) 40 0,86
2 ( « " ) 23 0,86
3 (sprüh-getrocknet;
Siebmühlen) keine Agglomerisation 1,03
4'( flach getrocknet;
Vertikalmühle) 3,9 1,20
Tricalciumphosphat ist ein wirksamer Suspensionsstabilisator für beliebige äthylenische Monomere und ist besonders bei Vinylaryl-
Θ11
monomeren wie Styrol und Viny!naphthalin wirksam. Die Körnchen
von einheitlicher Große wurden durch Preßguß weiterverarbeitet, um die Polyäthylenverbindungen zugeben.
109826/1279
Claims (8)
1) Verwendung von !Dicalciumphosphat als Suspensionspolymerisationsstabilisator,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein !Dicalciumphosphat mit ausreichend geringer !Deilchengröße verwendet, welchee
durch schnelle Zugabe von wäßriger Orthophosphorsäure zu einer Aufschlämmung von Calciumoxyd unter kräftigem Rühren in etwa
20 bis etwa 66 Minuten bei einer Reaktionstemperatur zwischen
etwa 20 und 500C erhalten worden ist, wobei die Mischung von
einem anfänglichen pH-Wert über 7 auf einen pH-Wert zwischen etwa 6,7 und 8,5 neutralisiert und der ausgefällte Niederschlag
als nasser Filterkuchen abgetrennt worden ist.
2) Verwendung von !Dicalciumphosphat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der nasse Filterkuchen getrocknet und gemahlen wird.
3) Verfahren zur Herstellung von Iricalciumphosphat mit ausreichend
geringer Teilchengröße für die Suspensionspolymerisation, dadurch gekennzeichnet, daß man schnell eine verdünnte wäßrige
Orthophosphorsäure unter kräftigem Rühren zu einer Aufschlämmung von gelöschtem EaIk in etwa 20 bis 66 Minuten in einer solchen
Menge gibt, daß der End-pH-Wert des Reaktionsgemisches zwischen etwa 6,7 und 8,5 liegt, während man die Temperatur des Reaktionsgemisches zwischen 20 und 50 G hält und daß man das ausgefällte
Tricalciumphosphat als nassen Filterkuchen abtrennt.
4) Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der nasse
Kuchen gemahlen und getrocknet wird.
5) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ver-•
dünnte wäßrige Orthophosphorsäure zu der Aufschlämmung von gelöschtem
Kalk in 25 bis 55 Minuten zugeführt wird.
6) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der EndpH-Wert
des Reaktionsgemisches zwischen etwa 6,9 und 8 eingestellt wird.
109826/1279
— 2 —
7) Verfahren nach. Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur
des Reaktionsgemisches zwischen 30 und 400G gehalten wird.
8) Verfahren nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige
Orthophosphorsäure zu der Aufschlämmung aus gelöschtem Kalk während
einer Dauer von 25 "bis 5t? Minuten gegeben, daß die Mischung auf einen End-pH-Yiert zwischen etwa 6,9 und 8 eingestellt und die Temperatur
des Reaktionsgemisches zwischen etwa 30 und 4O0O gehalten
wird.
]?ür Stauffer Chemical Company New York, K.I., T,St.A.
109826/1279
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US534679A US3387925A (en) | 1966-03-16 | 1966-03-16 | Polymer suspension stabilizer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1667731A1 true DE1667731A1 (de) | 1971-06-24 |
| DE1667731B2 DE1667731B2 (de) | 1977-02-24 |
Family
ID=24131080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967ST026571 Pending DE1667731B2 (de) | 1966-03-16 | 1967-03-02 | Verfahren zur herstellung von tricalciumphosphat |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3387925A (de) |
| BE (1) | BE695577A (de) |
| DE (1) | DE1667731B2 (de) |
| GB (1) | GB1181011A (de) |
| NL (1) | NL149465B (de) |
| SE (1) | SE325262B (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840820A1 (de) * | 1978-09-20 | 1980-04-03 | Hoechst Ag | Verfahren zur herstellung phosphorhaltiger korrosionsschutzpigmente |
| US4324772A (en) * | 1980-11-19 | 1982-04-13 | Monsanto Company | Process for producing hydroxyapatite |
| JP2830262B2 (ja) * | 1990-01-08 | 1998-12-02 | 住友化学工業株式会社 | ハイドロキシアパタイト皮膜の形成方法 |
| DE4037103C1 (de) * | 1990-11-22 | 1992-01-09 | Bk Ladenburg Gmbh Gesellschaft Fuer Chemische Erzeugnisse, 6802 Ladenburg, De | |
| US5948458A (en) * | 1996-12-19 | 1999-09-07 | Rhodia Inc. | Method for preventing spoilage, rancidity, and off-color by using a tricalcium phosphate ultraviolet light inhibitor |
| US6010977A (en) * | 1998-06-24 | 2000-01-04 | Eastman Chemical Company | Preparation of sub-visual molecular aggregrates composed of antimony phosphate derivatives |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2095994A (en) * | 1935-07-29 | 1937-10-19 | Walter H Macintire | Making tri-calcium phosphate |
| US2673194A (en) * | 1951-11-09 | 1954-03-23 | Koppers Co Inc | Suspension polymerization |
-
1966
- 1966-03-16 US US534679A patent/US3387925A/en not_active Expired - Lifetime
-
1967
- 1967-02-01 GB GB4880/67A patent/GB1181011A/en not_active Expired
- 1967-02-17 NL NL676702398A patent/NL149465B/xx unknown
- 1967-03-02 DE DE1967ST026571 patent/DE1667731B2/de active Pending
- 1967-03-13 SE SE03466/67A patent/SE325262B/xx unknown
- 1967-03-16 BE BE695577D patent/BE695577A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL149465B (nl) | 1976-05-17 |
| GB1181011A (en) | 1970-02-11 |
| SE325262B (de) | 1970-06-29 |
| US3387925A (en) | 1968-06-11 |
| NL6702398A (de) | 1967-09-18 |
| BE695577A (de) | 1967-09-18 |
| DE1667731B2 (de) | 1977-02-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2840010C3 (de) | Pfropfmischpolymerisate | |
| DE2505304C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Calciumcarbonat | |
| DE3020235C2 (de) | ||
| EP0566974A1 (de) | Reinigung von fluorierten Carbonsäuren | |
| DE2328803A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines abriebfesten, grobkoernigen natriumpercarbonats | |
| DE919432C (de) | Verfahren zur Suspensions-Polymerisation von ungesaettigten organischen Verbindungen mit einer CH: C<-Gruppe im Molekuel | |
| DE102006007299A1 (de) | Tierfuttermittel-Zusatzstoffe auf der Basis von Fermentationsbrühe und deren Herstellungsverfahren durch Granulat | |
| DE2153355C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von gut ftttrierbaren Kristallen von neutralem Calciumhypochlorit | |
| DE2803590C2 (de) | Verfahren zum Reinigen von Natriumhexafluorosilikat | |
| DE1667731A1 (de) | Stabilisator fuer Polymersuspensionen sowie Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1031516B (de) | Verfahren zur Herstellung von Perlpolymeren | |
| DE1134783B (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Siliciumdioxyd ueberzogenen Bariummetaborat-Pigmenten | |
| EP0012346A1 (de) | Stabile wässrige Zeolith-Suspensionen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung | |
| DE3307033C2 (de) | Verfahren zur Suspensions-Polymerisation | |
| DE2337374C2 (de) | ||
| DE953119C (de) | Verfahren zur Herstellung von Vinylchloridpolymeren | |
| DE2829382A1 (de) | Verfahren zur herstellung von calciumsulfat | |
| DE4302539C2 (de) | Kalk-und/oder Magnesiumhydroxid-Aufschlämmung und ihre Herstellung | |
| DE946922C (de) | Verfahren zur Perlpolymerisation von Vinylverbindungen | |
| DE3246884C2 (de) | ||
| DE810812C (de) | Verfahren zur Polymerisation von ungesaettigten organischen Verbindungen | |
| EP0082351B1 (de) | Verfahren zur Entfernung von Molybdän aus wässrigen Mangansalzlösungen | |
| DE3101833A1 (de) | Verfahren zur herstellung von azikularen, hydratisierten eisenoxidteilchen | |
| DE2421020A1 (de) | Wasserloesliche polymere mit hohem molekulargewicht | |
| DE3246885C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Calciumhydrogenphosphatdihydrat |