DE166742C - - Google Patents
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- DE166742C DE166742C DENDAT166742D DE166742DA DE166742C DE 166742 C DE166742 C DE 166742C DE NDAT166742 D DENDAT166742 D DE NDAT166742D DE 166742D A DE166742D A DE 166742DA DE 166742 C DE166742 C DE 166742C
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- Germany
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- electrodes
- periodically
- conveyor belts
- conveyor belt
- conductive
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D61/00—Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
- B01D61/42—Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
- B01D61/56—Electro-osmotic dewatering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Urology & Nephrology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
- Treatment Of Sludge (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Patentschrift 163549 ist ein Verfahren zur ununterbrochenen Entwässerung von
Stoffen beschrieben, wonach das zu entwässernde, zwischen den Elektroden befindliehe
Gut sich mit beiden oder mindestens einer der Elektroden gleichmäßig oder periodisch
vorwärts bewegt. Die Zuführung des feuchten und die Abführung des getrockneten
Gutes geschieht durch die Elektroden selbst,
ίο das Gut wird gleichzeitig gefördert und entwässert.
Wie nun gefunden wurde, läßt sich die Entwässerung durch Elektroosmose ununterbrochen
auch in der Weise ausführen, daß man beide Elektroden feststehend anordnet
und das Gut durch ein Förderband aus nicht leitendem Stoffe zwischen den beiden Elektroden
vorwärts bewegt. Während der Vorwärtsbewegung werden die Elektroden zweckmäßig etwas von den Förderbändern entfernt,
in der dazwischen liegenden, viel längeren Ruhepause aber gegen diese und damit gegen das zu entwässernde Gut _zur Herstellung
eines guten Kontakts und zur Beförderung des Flüssigkeitsablaufs gepreßt.
Aus der Zeichnung ist die Wirkungsweise des Verfahrens klar ersichtlich.
In der Figur stellen c und d die Förderbänder aus nichtleitendem durchlässigen
Stoffe — sie sind z. B. aus pflanzlichen oder tierischen Fasern hergestellt — dar, welche
durch die Räder α und b geführt und im
Sinne der Pfeile durch eine geeignete Vorrichtung die gewünschte Bewegung erhalten.
Die beiden Elektroden e und / können den Förderbändern durch die isoliert angebrachte
Hebelvorrichtung g (oder eine andere gleichwertige Einrichtung) genähert und von ihnen
entfernt werden. Die Zuführung des feuchten Gutes erfolgt bei h, während das entwässerte
Gut in die Fördervorrichtung i fällt.
Um ein Unterbrechen des Stromes beim Abheben der Elektroden und Vorwärtsbewegen
des Gutes zu vermeiden, werden entweder mehrere Apparate gleichzeitig in Betrieb gesetzt, die parallel geschaltet sind
und so zusammen arbeiten, daß, während in dem einen Apparat das Förderband vorwärts
bewegt wird, die übrigen sich in Ruhe befinden, oder es wird z. B. bei Anwendung
nur eines Apparates beim Abheben der Pole und Vorwärtsbewegen des Gutes ein Widerstand
selbsttätig eingeschaltet, wodurch ein Unterbrechen des Stromes ebenfalls verhindert
wird. Einfacher gestaltet sich die Ausführung des vorliegenden Verfahrens, wenn man das Vorwärtsbewegen des Gutes
ohne Abheben der Elektrode bewirkt, also die Förderbänder an den Elektroden gleitend
oder schleifend vorbeiführt. In diesem Falle sind die eben beschriebenen Maßnahmen natürlich
nicht notwendig.
Die Anwendung feststehender Elektroden und die Zuführung des zu entwässernden
Gutes durch besondere Förderbänder hat gegenüber dem Verfahren der Patentschrift
163549 den Vorteil der einfacheren und sicheren Stromzuführung. Außerdem kommt
das zu entwässernde Gut nicht in unmittelbare Berührung mit den Elektroden, was
namentlich bei der Entwässerung empfindlicher Körper, wie mancher Farbstoffe, von
Wert ist. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:■ Verfahren zur Entwässerung oder Entsäftung mineralischer, pflanzlicher und tierischer Stoffe mittels Elektroosmose, dadurch gekennzeichnet, daß das zu entwässernde Gut durch endlose Bänder aus nicht leitendem, durchlässigen Stoffe zwischen den Elektroden gleichmäßig oder periodisch hindurchgeführt wird, während die Elektroden feststehen bezw. dem Förderband periodisch genähert und von ihm entfernt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166742C true DE166742C (de) |
Family
ID=432117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166742D Active DE166742C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166742C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082857B (de) * | 1954-01-23 | 1960-06-02 | Paul Lippke | Verfahren zur Verbesserung der Entwaesserung und Vergleichmaessigung der Trocknung von endlosen Bahnen aus Faserstoffen |
| DE1093075B (de) * | 1957-06-28 | 1960-11-17 | Schilde Maschb Ag | Einrichtung fuer die Oberflaechenverguetung von Furnieren |
| DE1205491B (de) * | 1959-01-15 | 1965-11-25 | Dr Milan Bier | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen elektrophoretischen Behandlung von Suspensionen und kolloidalen Loesungen |
-
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- DE DENDAT166742D patent/DE166742C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082857B (de) * | 1954-01-23 | 1960-06-02 | Paul Lippke | Verfahren zur Verbesserung der Entwaesserung und Vergleichmaessigung der Trocknung von endlosen Bahnen aus Faserstoffen |
| DE1093075B (de) * | 1957-06-28 | 1960-11-17 | Schilde Maschb Ag | Einrichtung fuer die Oberflaechenverguetung von Furnieren |
| DE1205491B (de) * | 1959-01-15 | 1965-11-25 | Dr Milan Bier | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen elektrophoretischen Behandlung von Suspensionen und kolloidalen Loesungen |
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