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DE1665910B1 - Feuchtigkeits- und druckluftdichter abschluss fuer elektrische kabel mit einem kunststoffmantel - Google Patents

Feuchtigkeits- und druckluftdichter abschluss fuer elektrische kabel mit einem kunststoffmantel

Info

Publication number
DE1665910B1
DE1665910B1 DE19721665910 DE1665910A DE1665910B1 DE 1665910 B1 DE1665910 B1 DE 1665910B1 DE 19721665910 DE19721665910 DE 19721665910 DE 1665910 A DE1665910 A DE 1665910A DE 1665910 B1 DE1665910 B1 DE 1665910B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
plastic
moisture
disc
tight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19721665910
Other languages
English (en)
Other versions
DE1665910C2 (de
Inventor
Franz Jakob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19721665910 priority Critical patent/DE1665910B1/de
Publication of DE1665910B1 publication Critical patent/DE1665910B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1665910C2 publication Critical patent/DE1665910C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/04Cable-end sealings

Landscapes

  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

Isolieröl beim Abkühlen der Kabelseele in diese nachläuft. Das Eindringen von Luftblasen, in die Kabelisolierung wird auf diese Weise unterbunden (USA.-Patentschrift 1 648 641).
Demgegenüber kommt es jedoch für die Erfindung darauf an, einen feuchtigkeits- und druckluftdichten Abschluß für elektrische Kabel mit einem Kunststoffmantel zu schaffen, der sich in jeder beliebigen Lage des Kabelendes montieren läßt. Die hierzu vorgesehenen Maßnahmen unter Verwendung einer abdichtenden Kunststoffmasse haben mit dem bekannten Abschluß für papierisolierte ölkabel nichts zu tun.
Die im Rahmen der Erfindung verwendete abdichtende Kunststoffmasse besteht vorzugsweise aus dem gleichen Kunststoff wie der Kabelmantel. Es können jedoch auch andere sich gut mit dem Kabelmantel verbindende Abdichtungsmassen, insbesondere härtbare Gießharze, verwendet werden.
Bei der Herstellung des neuen Abschlusses wird die Kabelseele in einfacher Weise mittels geeigneter Werkzeug am Kabelende ausgeräumt; anschließend wird ohne jegliche Form und ohne jegliche Hilfswerkzeuge die Abdichtungsmasse durch die Bohrung der Abschlußscheibe eingespritzt.
Bei Kabeln, die mit Druckluft gefüllt sind, kann die in den Kabelmantel eingepreßte Scheibe eine weitere öffnung aufweisen, die zur Aufnahme eines in an sich bekannter Weise mit der Kabelseele in Verbindung stehenden Ventiles dient.
Ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Abschlusses ist in der Figur dargestellt.
Bei dem dargestellten Abschluß handelt es sich um einen Abschluß für das Nachrichtenkabel 1, dessen Seele 2 mit dem Kunststoffmantel 3 aus Polyäthylen umgeben ist. Vor der Montage des Abschlusses ist am Kabelende die Kabelseele mittels geeigneter Werkzeuge ausgeräumt und die Scheibe 4 aus einem Hartgewebe in das Kabelende eingepreßt worden. Die Scheibe 4 weist die Bohrung 5 auf, durch die mit einer Spritzgußpistole die Polyäthylenmasse 6 in den freien Zwischenraum zwischen der Seele 2 und der Scheibe 4 eingespritzt wird. Die Polyäthylenmasse 6 verbindet sich in plastischem Zustand dicht mit dem Mantel 3 des Nachrichtenkabels. Die Scheibe 4 weist weiterhin die Bohrung 7 auf, in der das Druckluftventil 8 angeordnet ist, das mit der Kabelseele in Verbindung steht. Die Abschlußscheibe 4 kann nach der Montage des Abschlusses, d. h. nach dem Erstarren der eingespritzten Polyäthylenmasse 6, wieder entfernt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 Schlusses verlassen und den Abschluß in den Mantel Patentansprüche: hineinverlegt. Hierbei wird am Kabelende in dem Kunststoffmantel ein sich über den ganzen Quer-
1. Feuchtigkeits- und druckluftdichter Ab- schnitt der Kabelseele erstreckender Hohlraum geschluß für elektrische Kabel, insbesondere Nach- 5 schaffen, der zunächst mit einem Granulat eines richtenkabel, mit einem Kunststoffmantel, bei thermoplastischen Kunststoffes gefüllt wird. Dieses dem ein am Kabelende durch Entfernen der Ka- Granulat wird anschließend mittels dielektrischer Erbelseele entstandener Hohlraum mit einer das wärmung geschmolzen und bildet dann den Ab-Kabelende abdichtenden Kunststoffmasse ausge- Schluß. Um die dielektrische Erwärmung durchfühfüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß io ren zu können, ist das Kunststoffgranulat mit einem das Kabelende nach außen mit einer in den Ka- elektrisch leitenden Pulver gemischt, oder es ist in belmantel (3) eingepreßten Scheibe (4) aus einem dieses Granulat eine metallene Scheibe eingebettet Isolierstoff abgeschlossen ist, die eine Öffnung (britische Patentschrift 944 546). Diese Herstellung (5) zum Einspritzen der abdichtenden Kunststoff- eines Abschlusses ist nur bei senkrechter oder annämasse (6) in den zwischen der Kabelseele und der 15 hernd senkrechter Lage des abzudichtenden Kabel-Scheibe (4) belassenen Zwischenraum aufweist. endes möglich.
2. Abschluß nach Anspruch 1, dadurch ge- Im übrigen sind für metallummantelte Kabel oder kennzeichnet, daß die Scheibe (4) eine weitere Leitungen, deren Leiter mit einem pulverförmigen Öffnung (7) zur Aufnahme eines in an sich be- mineralischen Isolierstoff isoliert sind, Endenabkannter Weise mit der Kabelseele (2) in Verbin- 20 Schlüsse bekannt, bei denen in den am Kabelende bis dung stehenden Ventils (9) aufweist. auf den oder die Leiter hohlen Kabelmantel zunächst
eine gegebenenfalls abdichtende Isoliermasse eingefüllt und anschließend ein Abschlußstopfen einge-
setzt wird, der Durchführungsöffnungen für den oder
25 die Leiter enthält (deutsche Patentschriften 821 670, 829 756).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Elektrische Kabel, insbesondere vieladrige Nach- feuchtigkeits- und druckluftdichten Abschluß für Karichtenkabel, müssen vor dem Versand bzw. vor dem bei, insbesondere Nachrichtenkabel, mit einem Verlegen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit an 30 Kunststoffmantel zu schaffen, der in jeder Lage des den Enden verschlossen werden. Teilweise müssen Kabelendes, insbesondere auch in horizontaler oder die Kabel auch noch druckluftdicht abgeschlossen annähernd horizontaler Lage des Kabelendes, monsein. Die bisher angewandten Verfahren zur Verkap- tiert werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe geht pung der Enden von kunststoffummantelten Nach- die Erfindung von einem Abschluß aus, bei dem ein richtenkabeln sind teilweise noch mit Mängeln be- 35 am Kabelende durch Entfernen der Kabelseele enthaftet und befriedigen daher nicht restlos. standener Hohlraum mit einer das Kabelende ab-
Bei einem bekannten feuchtigkeitsdichten Ab- dichtenden Kunststoffmasse ausgefüllt ist. Gemäß der Schluß für kunststoffummantelte elektrische Kabel Erfindung ist das Kabelende nach außen mit einer in wird über das Kabelende eine Form aus Kunststoff den Kabelmantel eingepreßten Scheibe aus einem geschoben und der innerhalb der Form befindliche, 40 Isolierstoff abgeschlossen; für die Erfindung ist weidas Kabelende umgebende Raum mit Kunststoff aus- terhin wesentlich, daß die Scheibe eine öffnung zum gepritzt (französiche Patentschrift 1409 873). Einspritzen der abdichtenden Kunststoffmasse in den
Weiterhin ist es bekannt, über das Kabelende eine zwischen der Kabelseele und der Scheibe belassenen vorgefertigte Kunststoffkappe zu schieben und diese Zwischenraum aufweist.
Kappe mit dem Kabelende zu verschweißen. Hierbei 45 Bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Abkann die Kappe mit einem Rückschlagventil ausgerü- Schluß wird die abdichtende Kunststoffmasse in piastet sein, über das Druckluft in das Kabel eingespeist stischem Zustand in die aus dem Kabelmantel und wird (Patentschrift 48 999 des Amtes für Erfindungs- der in den Kabelmantel eingepreßten Scheibe gebil- und Patentwesen in Ost-Berlin). dete Gießform eingespritzt. Das Kabelende kann
Zum feuchtigkeits- und druckluftdichten Abschluß 50 hierbei jede beliebige Lage annehmen. Dies ist bekunststoffummantelter elektrischer Kabel sind außer- sonders vorteilhaft bei auf großen Kabeltrommeln dem Kappen aus vorgefertigtem Stahlblech bekannt, aufgewickelten Fertigungslängen, bei denen bei senkdie über das Kabelende geschoben werden und bei rechter Lage des Kabelendes die Montage des Abdenen der Zwischenraum zwischen dem Kabelmantel Schlusses sehr umständlich wäre,
und der Kappe mit einem härteren Gießharz ausge- 55 Der gemäß der Erfindung ausgebildete Abschluß füllt wird (deutsches Gebrauchsmuster 1 957 362). hat weiterhin den Vorteil, daß er mit geringen Hilfs-
Die erwähnten Abschlüsse haben gemeinsam, daß mittel hergestellt werden kann. Zu seiner Herstellung eine Form oder Kappe über das Kabelende gescho- ist bei geringem Zeitaufwand ein ebenfalls geringer ben wird. Hierdurch werden die Abschlüsse erhaben Materialverbrauch erforderlich, da das mit der Abausgebildet, d. h. sie sind in ihrem Durchmesser grö- 60 dichtmasse auszufüllende Volumen wesentlich gerinßer als der Außendurchmesser des Kabelmantels. ger ist als bei den bisher üblichen Verkappungen.
Dies ist beispielsweise dann ungünstig, wenn ein mit An sich ist für papierisolierte, ölgefüllte Hoch-
einem Abschluß versehenes Kabel anschließend einen Spannungskabel mit einem Bleimantel ein Abschluß weiteren Arbeitsgang durchläuft, beispielsweise mit bekannt, bei dem in das hohle Ende des Kabelmaneiner Armierung versehen wird. 65 tels ein Pfropfen eingelötet und das in der auf diese
Bei einem weiterhin bekannten feuchtigkeitsdich- Weise entstandenen Kammer befindliche Isolieröl ten Abschluß für kunststoffummantelte Nachrichten- durch Einpressen zusätzlichen Isolieröles unter kabel hat man die erhabene Ausbildung des Ab- Druck gesetzt wird. Hierdurch wird erreicht, daß das
DE19721665910 1972-04-06 1972-04-06 Feuchtigkeits- und druckluftdichter abschluss fuer elektrische kabel mit einem kunststoffmantel Granted DE1665910B1 (de)

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DE1665910B1 true DE1665910B1 (de) 1974-01-17
DE1665910C2 DE1665910C2 (de) 1974-08-15

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DE (1) DE1665910B1 (de)

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DE1665910C2 (de) 1974-08-15

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