DE1665580C - Abdeckvorrichtung für elektrische Anschlüsse - Google Patents
Abdeckvorrichtung für elektrische AnschlüsseInfo
- Publication number
- DE1665580C DE1665580C DE1665580C DE 1665580 C DE1665580 C DE 1665580C DE 1665580 C DE1665580 C DE 1665580C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cap
- hinge
- slider
- pivot point
- bearing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 4
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer wunnenförmig ausgebildeten Kappe zur Abdeckung
von auf Montageflüchen befindlichen elektrischen Anschlüssen, bei der die Kappe und die Montagefliiche
durch ein im Innern des GehUuses liegendes β
Scharnier, das ein oder mehrere nebeneinander lie'
gende Scharnierhebel aufweist, die an einem Ende an einem festen Drehpunkt gelenkig und am anderen
Ende mittels eines Gleitstlickes verschiebbar gelagert sind, miteinander verbunden sind.
Es ist häufig erforderlich, auf einer Montagefläche angeordnete elektrische Anschlüsse zum Schutz gegen
WitterungseinflUsse u. dgl. abzudecken. Hierfür werden beispielsweise Schutzkappen vorgesehen, welche
über die Anschlüsse gestülpt und mittels Schrauben befestigt werden. Auch kann man eine solche Schutzkappe
mit einem Scharnier versehen. Dieses an einer Seite der Schutzkappe angebrachte Scharnier verbindet:
Schutzkappe und Montagefläche miteinander, wobei zwischen beiden Teilen eine feste Zuordnung ao
besteht und somit immer ein bestimmter Teil der Montagefläche überdeckt wird.
Im deutschen Gebrauchsmuster 1 749 578 wird eine Abdeckung von Schaltelementen, insbesondere
bei Transformatoren, beschrieben, bei der die Befestigung des Gehäusedeckcls mittels eines im Innern
des Gehäuses liegenden Scharniers erfolgt. Das Scharnier ist dabei so ausgebildet, daß die Scharnierbänder
an ihrem einen Ende gelenkig und an ihrem anderen Ende verschiebbar gelagert sind. Die Verschiebbarkeit
dieser Lagerstelie erfolgt dabei so, daß das Scharnierband aus einer Schiene besteht, die
in einem Gleitstück verschiebbar angeordnet ist, wobei das Gleitstück selbst wiederum verschiebbar in
einer Schelle gehalten ist.
Bei dieser bekannten Anordnung besteht lediglich das Problem, einen Behälter, der elektrische Schaltelement
enthält, abzudecken. Dies wird durch eine Zug- und Schwenkbewegung erreicht. Die abzudekkende
Fläche bleibt dabei immer gleich und kann nicht verändert werden, d. h., es besteht ebenfalls
eine feste Zuordnung zwischen der Abdeckvorrichtung und den abzudeckenden Teilen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abdeckvorrichtung für elektrische Anschlüsse zu
schaffen, bei welcher diese, verschiedentlich unerwünschte, feste Zuordnung nicht auftritt.
Gennäß der Erfindung wird die Vorrichtung so ausgebildet, daß der feste Drehpunkt des Scharniers
auf der Montagefläche befestigt ist und das andere Ende des bzw. der Scharnierhebel derart in der Kappe
gelagert ist, daß das Gleitstück mit seiner Grundfläche innen an der Bodenfläche der Kappe und mit
mindestens einer Seitenfläche an parallelen, senkrecht zur Bodenfläche der Kappe angeordneten und mit
einem parallel zu ihrer Längsausdehnung verlaufenden Langloch versehenen Stegen anliegt und daß das
Gleitstück, welches mit seitlich eingreifenden Lagerbolzen des jeweiligen Scharnierhebels verbunden ist,
über die im Langloch geführten Lagerbolzen in der Abdeckkappe bewegbar ist.
Durch diese Maßnahmen erhält man eine Abdeckung einfacher Art für elektrische Anschlüsse,
mit welcher man eine elektrische Anschlußgruppe vollständig oder teilweise oder auch wahlweise verschiedijne
Teile eines Anschlußfeldes abdecken kann. Durch die spezielle Ausbildung der Scharniervorrichtung
ist stets eine sichere Führung und ein genaues Aufsetzen der Abdeckkappe auf die Geriitefrontplatte
gewahrleistet. Bei öffnen der Abdeckplatte stellt sich
das Scharnier zwangläufig durch die entsprechenden Bewegungen im verschiebbaren Drehpunkt so ein,
daß ein ausreichend großer öffnungswinkel und damit eine gute Zugönglichkeit zu den einzelnen Kontaktstellen und Anschlußpunkten gegeben ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Stege als einander gegenüberliegende Seitenwtinde
zweier in der Kappe angebrachter, ebenfalls wannen» förmiger Teilkappen ausgebildet, welche in einem
der Breite des Gleitstlickes entsprechenden Abstand angeordnet sind.
Durch die Anordnung dieser beiden Teilkappen in der Kappe ist es in vorteilhafter Weise möglich,
die elektrischen Anschlüsse zweier verschiedener Anschlußgruppen, beispielsweise die Anschlüsse ankommender
und abgehender Leitungen, teilweise oder vollständig abzudecken, wobei die beiden Anschlußgruppen
dann auch gegeneinander abgeschirmt sind.
Die Lagerbolzen für den verschiebbaren Drehpunkt sind als Schrauben ausgebildet, welche nur
an ihrem vorderen, in das Gleitstück eingreifenden Teil e«n Gewinde tragen.
Die Lagerstelle am festen Drehpunkt ist vorteilhaft derart ausgestaltet, daß ein auf der Montageflächc
befestigter Winkel an seinem freien Teil mit einer Bohrung versehen ist, durch welche ein schraubenförmiger,
mit dem Scharnierhebel in Verbindung stehender Lagerbolzen durchgreift.
Zwischen der Innenwand der Kappe und den dieser gegenüberliegenden Außenwänden der beiden
inneren Teilkappen läßt sich zweckmäßig eine sich über den ganzen Kappenumfang erstreckende elastische
Dichtung anbringen, wodurch der Kappeninnenraum gegen Feuchtigkeit, insbesondere gegen Spritzwasser,
geschützt ist. Die Anbringung der elastischen Diciitung erfordert dabei keine zusätzlichen Befestigungsvorrichtungen.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 5 näher erläutert:
In den F i g. 1 bis 3 sind zwei geschnittene Seitenansichten und eine geschnittene Draufsicht der Vorrichtung
dargestellt, wobei die Kappe eine Lötklemmenleiste und eine nichtgesteckte geschirmte
Steckverbindung überdeckt.
F i g. 4 zeigt eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung, wobei nur die Lötklemmleiste von
der Kappe überdeckt wird; in der nicht abgedeckten Steckverbindung ist ein Stecker eingesetzt.
In Fig. 5 ist eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung bei geöffneter Kappe dargestellt. Strichpunktiert
ist ein mit einer Schraube der Lötklemmenleiste in Eingriff stehender Schraubenzieher eingezeichnet.
Die Kappe 2 ist wannenförmig ausgebildet. In ihrm Innern sind zwei kleinere, ebenfalls wannenförmige
Teilkappen 3 befestigt, wodurch zwei gleiche, elektrisch voneinander abgeschirmte Kammern für
die beiden gleichen Anschlußgruppen der ankommenden und abgehenden Leitungen entstehen. Ein
am Kappenumfang befindlicher Zwischenraum, gebildet von der Kappe 2 und den beiden inneren Teilkappen
3, nimmt eine elastische Dichtung 4 auf, die den Kappeninnenraum gegen Spritzwasser schützt.
Mittels eines entsprechend ausgebildeten Scharniers ist die Kappe 2 so auf die Gerätefrontplatte 1 auf-
setzbar, daß entweder beide Anschlußgruppen vollständig oder nach Wahl nur teilweise abgedeckt sind,
d.h. entweder Lötklemmenleiste 5 und geschirmte Steckverbindung 6 oder die Lötklemmenleiste 5
allein. An den Kappen sind seitlich öffnungen 8 zur s
Kabeleinführung vorgesehen.
Bei dem Scharnier handelt es sich um ein solches mit einem Doppelgelenk. Das eine Ende der beiden
Scharnierhebel Iu ist an festen Drehpunkten auf der Gerütefrontplatte 1 jeweils innerhalb des von den
beiden kleinen Teilkappen 3 überdeckten Raumes
gelagert. Diese Lagerstelle ist so ausgestaltet, daß jeweils ein Winkel 13 auf der Montagefläche 1 be
> festigt ist, dessen freier Teil mit einer Bohrung versehen ist, durch welche der in den Scharnierhebel 10 i;i
eingeschraubte Lagerbolzen 14 hindurchgreift. Mit ihrem anderen Ende sind die beiden Scharnierhebel
10 über Lagerbolzen 11 mit dem quaderförmigen Gleitstück 9 verbunden. Das Gleitstück 9 ist an drei
seiner Längsflächen geführt, und zwar an der Boden- ao fläche der Kappe 2 und den beiden Außenseiten der
einander gegenüberliegenden Seitenwände der beiden Teilkappen 3. In diesen beiden Seitenwänden ist jeweils
ein parallel zur Bodenfläche der Kappe 2 verlaufendes Langloch 12 angebracht, durch welches die
Lagerbolzen 11, die die an den Innenwänden der Teilkappen 3 anliegenden Scharnierhebel 10 und das
Gleitstück 9 miteinander verbinden, hindurchgreifen. Über die Lagerbolzen 11 ist das Gleitstück 9 in den
Langlöchern 12 verschiebbar. Das Gleitstück 9 ist so bemessen, daß die Langlöcher 12 in jeder Lage
der Lagerbolzenil verdeckt sind. Ein Schwenken der Kappe 2 um den festen Drehpunkt ermöglicht
eine Parallelverschiebung der Kappe in eine zweite Stellung, bei der bestimmte Anschlüsse zugänglich
sind. Beim öffnen der Kappe 2 stellt sich das Scharnier zwangläufig durch die entsprechenden Bewegungen
im verschiebbaren Drehpunkt so ein, daß ein öffnungswinkel von mindestens 80° erreicht wird.
Da die Scharniere im Kappeninnern angeordnet sind, wird durch sie das äußere Gesamtbild des Gerätes
nicht beeinflußt. Dichtungsprobleme bei der Befestigung der Teile entfallen damit ebenfalls. In dem
schmalen Raum zwischen den beiden inneren Teilkappen 3, in dem sich das Gleitstück 9 befindet, ist
ferner die Zentralbefestigung 7, eine unverlierbare Schraube, angeordnet, mit welcher die Kappe 2 auf
der Gerätefrontplatte 1 aufgeschraubt wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:1 Vorrichtung mit einer wannenförmig ausgebildet Kappe zur Abdeckung von auf MontagefliSSn befindlichen elektrischen Anschlüssen, bei der die Kappe und die Montageflüche durch ein im Innern des Gehäuses liegendes Scharnier, das ein oder mehrere nebeneinanderlegende Scharnierhebel aufweist, die an einem Ende an ebem Sen Drehpunkt gelenkig und am anderen S mittels eines' Gleitstücke* verschiebbar gelagert sind, miteinander verbunden sind, dadfrch gekennzeichnet, daß der feste Drehpunkt des Schweres auf der Montageflüche 1) befes ißt ist und das andere Ende des bzw. der Scnarni rbeiI (10) derart in der Kappe gelagert ist daß das Gleitstück (9) mit seiner Grundfläche nnen an der Bodenflüche der Kappe 2 und mit mindestens einer Seitenfläche an parallelen, senkrecht zur Bodenfläche der Kappe (2) angeordneeS und mit einem parallel zu ihrer Langsausdehnung verlaufenden Langloch 12 versehenen Siegen anliegt und daß das Gleitstück 9), welches mit seitlich eingreifenden Lagerbolzen (11) des jeweiligen Scharnierhebels (10) verbunden ist. über die im Langloch (12) geführten Lagerbolzcn (11) in der Kappe (Z) bewegbar ist.
- 2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege als einander gegenüberliegende Seitenwände zweier in der Kappe (2) aneebrachter, ebenfalls wannenförmiger Teilkappen (3) ausgebildet sind, welche in einem der Breite des Gleitstückes (9) entsprechenden Abstand angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbolzen (11) für den verschiebbaren Drehpunkt als Schrauben ausgebildet sind, welche nur an ihrem vorderen, in das Gleitstück (9; eingreifenden Teil ein Gewinde tragen.
- 4 Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle am festen Drehpunkt derart ausgestaltet ist, daß ein auf der Montagefläche (1) befestigter Winkel (13) an seinem freien Teil mit einer Bohrung versehen ist, durch welche ein schraubenförmiger, mit dem Scharniernebel (10) in Verbindung stehender Lagerbolzen (14) durchgreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH643419A5 (de) | Einrichtung aus schwenkbaren traegern zur aufnahme elektronischer und/oder elektrischer geraete. | |
| DE1665580C (de) | Abdeckvorrichtung für elektrische Anschlüsse | |
| DE2406003B2 (de) | Trogförmige Gießform | |
| DE1665580B1 (de) | Abdeckvorrichtung fuer elektrische Anschluesse | |
| DE7344278U (de) | ||
| DE4421588A1 (de) | Anordnung für elektromagnetisch abschirmende Durchführungen für elektrische Kabel durch eine elektromagnetisch abschirmende Wand | |
| EP0168014B1 (de) | Steckverbindung | |
| DE3033733C2 (de) | Berührungslos betätigbarer Grenzschalter | |
| DE3911901A1 (de) | Explosionsgeschuetzte leuchte | |
| DE29614630U1 (de) | Anordnung zur sensorischen Ermittlung der Bewegungsendstellungen eines Kraftspanners | |
| DE3145417C2 (de) | Elektrische Anschlußklemme | |
| DE3223819C2 (de) | ||
| DE2532550C3 (de) | Gehäuse fUr elektrische oder elektronische Geräte | |
| DE3320238A1 (de) | Elektrische anschlussklemme, insbesondere schaltanlagen-reihenklemme | |
| DE3511095A1 (de) | Mit unverlierbarer messklappe versehenes schutzgehaeuse fuer einen mittelspannungs-kabelstecker | |
| DE29503747U1 (de) | Gehäuse | |
| DE2240331A1 (de) | Gehaeuse fuer elektrische steckverbinder | |
| DE7013199U (de) | Schutzkontaktstecker (oder -steckerkupplung). | |
| DE19854398A1 (de) | Ortsfeste elektrische Leuchte für Halogenniedervoltlampen | |
| DE1880778U (de) | Kraftsteckdose. | |
| DE7214991U (de) | Antennensteckdose | |
| DE3418665A1 (de) | Transformator-mehrfachanschlussvorrichtung | |
| DE1765590B1 (de) | Gehaeuse fuer fernmeldekabel- endverteiler oder-endverzweiger | |
| DE7239642U (de) | Steckdose | |
| DE2454764A1 (de) | Schaltgeraet, insbes. elektronisches, beruehrungslos arbeitendes schaltgeraet |