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DE1660918C3 - Aufstoßvorrichtung für Kettelmaschinen - Google Patents

Aufstoßvorrichtung für Kettelmaschinen

Info

Publication number
DE1660918C3
DE1660918C3 DE19671660918 DE1660918A DE1660918C3 DE 1660918 C3 DE1660918 C3 DE 1660918C3 DE 19671660918 DE19671660918 DE 19671660918 DE 1660918 A DE1660918 A DE 1660918A DE 1660918 C3 DE1660918 C3 DE 1660918C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
rest position
pressure piece
pushing device
pivoting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671660918
Other languages
English (en)
Other versions
DE1660918A1 (de
DE1660918B2 (de
Inventor
Rolf Dipl.-Ing. 7501 Bruchhausen; Krause Fritz 8961 Dur ach Flach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kemptener Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Kemptener Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kemptener Maschinenfabrik GmbH filed Critical Kemptener Maschinenfabrik GmbH
Publication of DE1660918A1 publication Critical patent/DE1660918A1/de
Publication of DE1660918B2 publication Critical patent/DE1660918B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1660918C3 publication Critical patent/DE1660918C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Aufstoßvorrichtung für Kettelmaschinen, entsprechend der im Oberbegriff des Hauptanspruchs genannten Gattung.
Aufstoßvorrichtungen haben den Zweck, das Aufstoßen von Wirk- und Strickwaren auf die Fonturennadeln von Kettelmaschinen zu erleichtern.
Es sind in den als ältere Rechte zu wertenden DT-Patenten 16 60 813 und 16 60 815 Aufstoßvorrichtungen beschrieben, bei denen ein Motor zum Antrieb des in eine Arbeits- und eine Ruhestellung schwenkbai gelagerten Druckstückes vorgesehen ist.
Der beanspruchten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nebenzeiten zum Inbetriebsetzen und Ausschalten der Aufstoßvorrichtung klein zu halten.
Die Lösung der gestellten Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale erreicht. Hierbei wird sowohl die Zeit zum Ein- und Ausschalten des Motors erheblich reduziert, als auch die Zeit zum Zurückschwenken der Aufstoßvorrichtung aus ihrer Arbeitsstellung verringert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben: Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Kettelmaschine mit Aufstoßvorrichtung,
F i g. 2 eine Schnittansicht durch den Schwenkarm der Aufstoßvorrichtung in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Schwenkarm gemäß F ig. 2.
Die Kettelmaschine besteht aus einem Gehäuse 1, das sich über ein Rohrgestell 2 auf dem Boden abstützt. Auf diesem, aus dem Gehäuse 1 und dem Rohrgestell 2 bestehenden Maschinenunterteil, ist ein Maschinenoberteil 3 drehbar gelagert, das sich im wesentlichen aus einem Nadelkranz 4 und einem diesen überragenden Gehäuse 5 zusammensetzt. Im Gehäuse 5, das am oberen Ende einen nicht dargestellten radialen Oberarm träet. sind die mit dem Maschinenantrieb verbundenen Antriebselemente für die am äußeren Ende des Oberarmes vorgesehenen Kettelwerkzeuge gelagert Der Maschinenantrieb weist eine etwa mittig angeordnete Maschinenhauptwelle 6 auf, die am unteren Ende ein Antriebsrad 7 trägt, auf dem sich ein Riemen 8 abwälzt, der wiederum von einem auf der Welle eines Motors 9 sitzenden Rad 10 in Umlauf gesetzt wird. Der Motor 9 ist am Rohrgestell 2 befestigt Das Rad 10 ist zur stufenlosen Veränderung des Übersetzungsverhältnisses ausgebildet, dient also als stufenloses Getriebe sowie zur stufenlosen Drehzahlregelung der Kettelwerkzeuge. Am Maschinenoberteil 3 ist unterhalb des Nadelkranzes 4 eine Warenschale 11 befestigt, die somit jede Drehung des Maschinenoberteiles 3 mitmacht
Am Gehäuse 1 ist eine nach außen zeigende rohrförmige Halterung 12 befestigt, deren nach oben zeigender Teil eine Aufstoßvorrichtung 13 trägt Diese besteht aus einem über eine Steckachse 14 in der Halterung 12 schwenkbar gelagerten Motor 15, dessen obere Stirnseite mit einem gehäuseförmigen Schwenkarm 16 verbunden ist Das im Schwenkarm 16 vorgesehene Antriebsrad 17 des Motors 15 treibt über einen Riementrieb ein am freien Ende des Schwenkarmes 16 gelagertes Rad 18 an, auf dessen Welle Druckstücke 19 zur Durchführung der Aufstoßbewegungen gelagert sind. Letztere können beispielsweise aus umlaufenden Exzentern oder Nockenscheiben, bzw. aus auf Exzentern gelagerten Druckscheiben bestehen. Die Druckstücke 19 unter- und/oder übergreifen die Fonturennadeln 20 des Nadelkranzes 4 und führen eine im wesentlichen in Längsrichtung der Fonturennadeln 20 liegende hin- und hergehende Bewegung aus. Der Schwenkarm 16 der Aufstoßvorrichtung 13 läßt sich aus der dargestellten Arbeitsstellung in die strichpunktiert angedeutete Ruhestellung verschwenken. Zur Sicherung der Arbeitsstellung ist ein mit einer Ausnehmung versehener Ausleger 21 vorgesehen, in den ein federbelasteter Bolzen 22 eingreift. Letzterer läßt sich mit Hilfe eines Handhebels 23 in eine Freigabestellung bewegen, um die Verschwenkung der Aufstoßvorrichtung t3 in die Ruhestellung freizugeben. Um diese Bewegung in die Ruhestellung selbsttätig durchzuführen, ist eine Rückstellfeder 24 vorgesehen, die als Schraubenfeder ausgebildet und in der rohrförmigen Halterung 12 angeordnet ist, wobei die Rückstellfeder 24 mit einem Ende an der Steckachse 14 und mit dem anderen Ende an einem Stellstück 25 befestigt ist. Letzteres dient dazu, die Vorspannung der Rückstellfeder 24 einstellen zu können. Zur Festlegung der Ruhestellung des Schwenkarmes 16 ist ein Anschlag entsprechend vorgesehen.
Zum Ein- und Ausschalten des Motors 15 dient ein Schalter 26. Letzterer ist zweckmäßigerweise als Quecksilberschalter ausgebildet und im Schwenkarm 16 gelagert. Die Bewegung des Schwenkarmes 16 findet in einer auf den Nadelkranz 4 zu geneigten Ebene statt, wobei in der Arbeitsstellung der Schwenkarm 16 auf den unteren Bereich und in der Ruhestellung in den oberen Bereich zeigt. Auf Grund dieser Schräglage werden in der Arbeitsstellung die Kontakte im Schalter 26 geschlossen und in der Ruhestellung geöffnet, d. h. durch Verstellung des Schwenkarmes 16 in die Arbeitsstellung wird selbsttätig der Motor 15 eingeschaltet und bei der Rückbewegung in die Ruhestellung wieder ausgeschaltet. Selbstverständlich läßt sich an Stelle eines Quecksilberschalters auch ein Druckschalter vorsehen, der in der Arbeitsstellung durch einen Anschlag in der Einschaltstellung gehalten wird.
Das Aufstoßen von Wirk- und Strickwaren auf die Fonturennadeln 20 ist immer mit einer Drehbewegung des Maschinenoberteiles 3 verbunden. Um diese Drehbewegung maschinell ausführen zu können, kann auf der Halterung 12 oder einem anderen gehäusefesten Teil ein um etwa eine waage-cchte Achse 27 schwenkbar gelagerter Motor 28 vorgesehen sein. Die Motorwelle trägt ein Reibrad 29, das durch Verschwenken des Motors 28 im Gegenuhrzeigersiinn, gemäß Fig. 1, an der Unterseite der Warenschale 11 zur Anlage ge- ίο bracht wird. Zu diesem Zweck ist ein z. B. durch das Knie der Bedienperson verstellbarer Hebel 30 vorgesehen. Eine Feder 31 sucht den Motor 28 im Uhrzeigersinn zu verstellen, also das Reibrad 29 außer Kontakt mit der Warenschale 11 zu halten. Zur Begrenzung dieser Schwenkbewegung ist ein feststehender Anschlag 32 vorgesehen. Das Ein- und Ausschalten dieses Motors 28 erfolgt über den von der Aufstoßvorrichtung 13 betätigten Schalter 26. Durch Verschwenken des Schwenkarmes 16 in die Arbeitsstellung wird damit sowohl der Motor 15 der Aufstoßvorrichtung 13 als auch der Motor 28 zur Verdrehung des Maschinenoberteiles 3 eingeschaltet und bei der Rückbewegung wieder ausgeschaltet. Denkbar ist es auch, an den Motor 15 der Aufstoßvorrichtung 13 eine Antriebsvorrichtung zum Drehen des Maschinenoberteiles 3 anzuschließen, so daß durch diesen einen Motor 15 beide Vorrichtungen in Drehung versetzt werden. Selbstverständlich läßt sich der Schwenkarm 16 auch unmittelbar auf der Halterung 12 schwenkbar lagern, während der Motor 15 an anderer Stelle, z. B. am Gehäuse 1 befestigt ist. Die Kraftübertragung erfolgt dann beispielsweise über eine biegsame Welle.
Der Schwenkarm 16 besteht gemäß F i g. 2 aus einem zweiteiligen geschlossenen Gehäuse, in dem die beiden Räder 17 und 18 einschließlich des Riementriebes sowie der Schalter 26 gelagert sind. Am freien Ende des Schwenkarmes 16 ist koaxial zum Zahnrad 18 auf der Oberseite eine zylinderförmige Fortsetzung 33 vorgesehen, auf die ein Halter 34 für Zusatzgeräte zur Führung der aufzustoßenden Warenteile aufsteckbar und festklemmbar ist. Selbstverständlich läßt sich der Schwenkarm 16 auch drehbar auf dem an der Halterung feststehenden Motor lagern.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch das automatische Ein- und Ausschalten des der Aufstoßvorrichtung zugeordneten Motors allein durch Verschwenken der Aufstoßvorrichtung eine erhebliche Bedienungsvereinfachung erreicht wird. Bei in Ruhestellung befindlicher Aufstoßvorrichtung kann die Bedienperson die zur Durchführung der Kettelarbeiten notwendigen Handhabungen ohne Behinderung vornehmen. Sollen Warenteile aufgestoßen werden, braucht lediglich die Aufstoßvorrichtung in die Arbeitsstellung geschwenkt zu werden, wobei automatisch deren Antrieb in Gang gesetzt wird. Nach Beendigung des Aufstoßens genügt die Betätigung des Auslösehebels, um sowohl die Aufstoßvorrichtung in die Ruhestellung zu bewegen, als auch deren Antrieb wieder auszuschalten. Bei Verwendung eines zusätzlichen motorischen Drehantriebes für das Maschinenoberteil wird das Ein- und Ausschalten dieses Antriebes gleichzeitig mit dem der Aufstoßvorrichtung vorgenommen. Zusätzliche Handhabungen entstehen dadurch nicht. Durch die Erfindung wird somit eine Kettelhilfe erreicht, die einfach zu bedienen ist und somit eine echte Erleichterung für die kettelnde Person darstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1660 918 J Patentansprüche:
1.Auftauvorrichtung für Kettelmaschinen- bestehend aus einer motorisch angetriebenen Aufstoßeinheit mit mindestens einem, die Fonturennadeln über- und/oder untergreifenden, die Aufstoßbewegungen ausführenden Druckstück, das an einer schwenkbar gelagerten und in eine Arbeits- und eine Ruhestellung überführbaren Halterung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltvorrichtung (26) vorgesehen ist, durch die der motorische Antrieb bei Einschwenken des Druckstückes (19) in seine Arbeitsstellung sebsttätig einschaltbar und bei Ausschwenken des Druckstückes (19) in seine Ruhestellung selbsttätig ausschaltbar ist, und daß eine Rückstellfeder (24) so angeordnet ist, daß sie die Rückstellbewegung des Druckstückes (19) in die Ruhestellung unterstützt.
2. Aufstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltvorrichtung (26) ein Quecksilberschalter angeordnet ist.
3. Aufstoßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schraubenfeder ausgebildete Rückstellfeder (24) in der rohrförmigen Halterung (12) angeordnet ist.
DE19671660918 1967-09-27 1967-09-27 Aufstoßvorrichtung für Kettelmaschinen Expired DE1660918C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0063468 1967-09-27
DEK0063468 1967-09-27

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1660918A1 DE1660918A1 (de) 1971-08-19
DE1660918B2 DE1660918B2 (de) 1976-02-12
DE1660918C3 true DE1660918C3 (de) 1976-09-30

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