DE1660918C3 - Aufstoßvorrichtung für Kettelmaschinen - Google Patents
Aufstoßvorrichtung für KettelmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufstoßvorrichtung für Kettelmaschinen, entsprechend der im Oberbegriff des
Hauptanspruchs genannten Gattung.
Aufstoßvorrichtungen haben den Zweck, das Aufstoßen von Wirk- und Strickwaren auf die Fonturennadeln
von Kettelmaschinen zu erleichtern.
Es sind in den als ältere Rechte zu wertenden DT-Patenten 16 60 813 und 16 60 815 Aufstoßvorrichtungen
beschrieben, bei denen ein Motor zum Antrieb des in eine Arbeits- und eine Ruhestellung schwenkbai gelagerten
Druckstückes vorgesehen ist.
Der beanspruchten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nebenzeiten zum Inbetriebsetzen und Ausschalten
der Aufstoßvorrichtung klein zu halten.
Die Lösung der gestellten Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale
erreicht. Hierbei wird sowohl die Zeit zum Ein- und Ausschalten des Motors erheblich reduziert, als
auch die Zeit zum Zurückschwenken der Aufstoßvorrichtung aus ihrer Arbeitsstellung verringert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben:
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Kettelmaschine mit Aufstoßvorrichtung,
F i g. 2 eine Schnittansicht durch den Schwenkarm der Aufstoßvorrichtung in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Schwenkarm gemäß F ig. 2.
Die Kettelmaschine besteht aus einem Gehäuse 1, das sich über ein Rohrgestell 2 auf dem Boden abstützt.
Auf diesem, aus dem Gehäuse 1 und dem Rohrgestell 2 bestehenden Maschinenunterteil, ist ein Maschinenoberteil
3 drehbar gelagert, das sich im wesentlichen aus einem Nadelkranz 4 und einem diesen überragenden
Gehäuse 5 zusammensetzt. Im Gehäuse 5, das am oberen Ende einen nicht dargestellten radialen Oberarm
träet. sind die mit dem Maschinenantrieb verbundenen Antriebselemente für die am äußeren Ende des
Oberarmes vorgesehenen Kettelwerkzeuge gelagert Der Maschinenantrieb weist eine etwa mittig angeordnete
Maschinenhauptwelle 6 auf, die am unteren Ende ein Antriebsrad 7 trägt, auf dem sich ein Riemen 8 abwälzt,
der wiederum von einem auf der Welle eines Motors 9 sitzenden Rad 10 in Umlauf gesetzt wird. Der
Motor 9 ist am Rohrgestell 2 befestigt Das Rad 10 ist zur stufenlosen Veränderung des Übersetzungsverhältnisses
ausgebildet, dient also als stufenloses Getriebe sowie zur stufenlosen Drehzahlregelung der Kettelwerkzeuge.
Am Maschinenoberteil 3 ist unterhalb des Nadelkranzes 4 eine Warenschale 11 befestigt, die somit
jede Drehung des Maschinenoberteiles 3 mitmacht
Am Gehäuse 1 ist eine nach außen zeigende rohrförmige Halterung 12 befestigt, deren nach oben zeigender
Teil eine Aufstoßvorrichtung 13 trägt Diese besteht aus einem über eine Steckachse 14 in der Halterung
12 schwenkbar gelagerten Motor 15, dessen obere Stirnseite mit einem gehäuseförmigen Schwenkarm 16
verbunden ist Das im Schwenkarm 16 vorgesehene Antriebsrad 17 des Motors 15 treibt über einen Riementrieb
ein am freien Ende des Schwenkarmes 16 gelagertes
Rad 18 an, auf dessen Welle Druckstücke 19 zur Durchführung der Aufstoßbewegungen gelagert
sind. Letztere können beispielsweise aus umlaufenden Exzentern oder Nockenscheiben, bzw. aus auf Exzentern
gelagerten Druckscheiben bestehen. Die Druckstücke 19 unter- und/oder übergreifen die Fonturennadeln
20 des Nadelkranzes 4 und führen eine im wesentlichen in Längsrichtung der Fonturennadeln 20 liegende
hin- und hergehende Bewegung aus. Der Schwenkarm 16 der Aufstoßvorrichtung 13 läßt sich aus der
dargestellten Arbeitsstellung in die strichpunktiert angedeutete Ruhestellung verschwenken. Zur Sicherung
der Arbeitsstellung ist ein mit einer Ausnehmung versehener Ausleger 21 vorgesehen, in den ein federbelasteter
Bolzen 22 eingreift. Letzterer läßt sich mit Hilfe eines Handhebels 23 in eine Freigabestellung bewegen,
um die Verschwenkung der Aufstoßvorrichtung t3 in die Ruhestellung freizugeben. Um diese Bewegung in
die Ruhestellung selbsttätig durchzuführen, ist eine Rückstellfeder 24 vorgesehen, die als Schraubenfeder
ausgebildet und in der rohrförmigen Halterung 12 angeordnet ist, wobei die Rückstellfeder 24 mit einem
Ende an der Steckachse 14 und mit dem anderen Ende an einem Stellstück 25 befestigt ist. Letzteres dient
dazu, die Vorspannung der Rückstellfeder 24 einstellen zu können. Zur Festlegung der Ruhestellung des
Schwenkarmes 16 ist ein Anschlag entsprechend vorgesehen.
Zum Ein- und Ausschalten des Motors 15 dient ein Schalter 26. Letzterer ist zweckmäßigerweise als
Quecksilberschalter ausgebildet und im Schwenkarm 16 gelagert. Die Bewegung des Schwenkarmes 16 findet
in einer auf den Nadelkranz 4 zu geneigten Ebene statt, wobei in der Arbeitsstellung der Schwenkarm 16
auf den unteren Bereich und in der Ruhestellung in den oberen Bereich zeigt. Auf Grund dieser Schräglage
werden in der Arbeitsstellung die Kontakte im Schalter 26 geschlossen und in der Ruhestellung geöffnet, d. h.
durch Verstellung des Schwenkarmes 16 in die Arbeitsstellung wird selbsttätig der Motor 15 eingeschaltet
und bei der Rückbewegung in die Ruhestellung wieder ausgeschaltet. Selbstverständlich läßt sich an Stelle
eines Quecksilberschalters auch ein Druckschalter vorsehen, der in der Arbeitsstellung durch einen Anschlag
in der Einschaltstellung gehalten wird.
Das Aufstoßen von Wirk- und Strickwaren auf die
Fonturennadeln 20 ist immer mit einer Drehbewegung des Maschinenoberteiles 3 verbunden. Um diese Drehbewegung
maschinell ausführen zu können, kann auf der Halterung 12 oder einem anderen gehäusefesten
Teil ein um etwa eine waage-cchte Achse 27 schwenkbar
gelagerter Motor 28 vorgesehen sein. Die Motorwelle trägt ein Reibrad 29, das durch Verschwenken
des Motors 28 im Gegenuhrzeigersiinn, gemäß Fig. 1,
an der Unterseite der Warenschale 11 zur Anlage ge- ίο bracht wird. Zu diesem Zweck ist ein z. B. durch das
Knie der Bedienperson verstellbarer Hebel 30 vorgesehen. Eine Feder 31 sucht den Motor 28 im Uhrzeigersinn
zu verstellen, also das Reibrad 29 außer Kontakt mit der Warenschale 11 zu halten. Zur Begrenzung dieser
Schwenkbewegung ist ein feststehender Anschlag 32 vorgesehen. Das Ein- und Ausschalten dieses Motors
28 erfolgt über den von der Aufstoßvorrichtung 13 betätigten Schalter 26. Durch Verschwenken des
Schwenkarmes 16 in die Arbeitsstellung wird damit sowohl der Motor 15 der Aufstoßvorrichtung 13 als auch
der Motor 28 zur Verdrehung des Maschinenoberteiles 3 eingeschaltet und bei der Rückbewegung wieder ausgeschaltet.
Denkbar ist es auch, an den Motor 15 der Aufstoßvorrichtung 13 eine Antriebsvorrichtung zum
Drehen des Maschinenoberteiles 3 anzuschließen, so daß durch diesen einen Motor 15 beide Vorrichtungen
in Drehung versetzt werden. Selbstverständlich läßt sich der Schwenkarm 16 auch unmittelbar auf der Halterung
12 schwenkbar lagern, während der Motor 15 an anderer Stelle, z. B. am Gehäuse 1 befestigt ist. Die
Kraftübertragung erfolgt dann beispielsweise über eine biegsame Welle.
Der Schwenkarm 16 besteht gemäß F i g. 2 aus einem zweiteiligen geschlossenen Gehäuse, in dem die
beiden Räder 17 und 18 einschließlich des Riementriebes sowie der Schalter 26 gelagert sind. Am freien
Ende des Schwenkarmes 16 ist koaxial zum Zahnrad 18 auf der Oberseite eine zylinderförmige Fortsetzung 33
vorgesehen, auf die ein Halter 34 für Zusatzgeräte zur Führung der aufzustoßenden Warenteile aufsteckbar
und festklemmbar ist. Selbstverständlich läßt sich der Schwenkarm 16 auch drehbar auf dem an der Halterung
feststehenden Motor lagern.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch das automatische Ein-
und Ausschalten des der Aufstoßvorrichtung zugeordneten Motors allein durch Verschwenken der Aufstoßvorrichtung
eine erhebliche Bedienungsvereinfachung erreicht wird. Bei in Ruhestellung befindlicher Aufstoßvorrichtung
kann die Bedienperson die zur Durchführung der Kettelarbeiten notwendigen Handhabungen
ohne Behinderung vornehmen. Sollen Warenteile aufgestoßen werden, braucht lediglich die Aufstoßvorrichtung
in die Arbeitsstellung geschwenkt zu werden, wobei automatisch deren Antrieb in Gang gesetzt wird.
Nach Beendigung des Aufstoßens genügt die Betätigung des Auslösehebels, um sowohl die Aufstoßvorrichtung
in die Ruhestellung zu bewegen, als auch deren Antrieb wieder auszuschalten. Bei Verwendung
eines zusätzlichen motorischen Drehantriebes für das Maschinenoberteil wird das Ein- und Ausschalten dieses
Antriebes gleichzeitig mit dem der Aufstoßvorrichtung vorgenommen. Zusätzliche Handhabungen entstehen
dadurch nicht. Durch die Erfindung wird somit eine Kettelhilfe erreicht, die einfach zu bedienen ist und somit
eine echte Erleichterung für die kettelnde Person darstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1.Auftauvorrichtung für Kettelmaschinen- bestehend
aus einer motorisch angetriebenen Aufstoßeinheit mit mindestens einem, die Fonturennadeln
über- und/oder untergreifenden, die Aufstoßbewegungen
ausführenden Druckstück, das an einer schwenkbar gelagerten und in eine Arbeits- und
eine Ruhestellung überführbaren Halterung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schaltvorrichtung (26) vorgesehen ist, durch die der motorische Antrieb bei Einschwenken
des Druckstückes (19) in seine Arbeitsstellung sebsttätig einschaltbar und bei Ausschwenken des
Druckstückes (19) in seine Ruhestellung selbsttätig ausschaltbar ist, und daß eine Rückstellfeder (24) so
angeordnet ist, daß sie die Rückstellbewegung des Druckstückes (19) in die Ruhestellung unterstützt.
2. Aufstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltvorrichtung (26) ein
Quecksilberschalter angeordnet ist.
3. Aufstoßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schraubenfeder
ausgebildete Rückstellfeder (24) in der rohrförmigen Halterung (12) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0063468 | 1967-09-27 | ||
| DEK0063468 | 1967-09-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1660918A1 DE1660918A1 (de) | 1971-08-19 |
| DE1660918B2 DE1660918B2 (de) | 1976-02-12 |
| DE1660918C3 true DE1660918C3 (de) | 1976-09-30 |
Family
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