DE1660832C - Vorrichtung zum kantengerechten Aufeinanderlegen von Zuschnittei/en, insbesondere zur Verwendung an Näheinrichtungen - Google Patents
Vorrichtung zum kantengerechten Aufeinanderlegen von Zuschnittei/en, insbesondere zur Verwendung an NäheinrichtungenInfo
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Description
vorbei.
Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem Die Arbeitsstückauflage 8 der Arbeitstischplatt? 1
des kantengerechten Aufeinanderlegens von Zu- ist an eine Saugvorrichtung 9 angeschlossen. Im
schnitteilen aus textilem Material, z. B. Gewebeteilen, „Bereich dieser Arbeitsstückauflage ist die Arbeiisderen
Kanten hinsichtlich ihrer Länge und Kontur 35 tischplatte 1 mit Durchbrechungen versehen, von
geringfügig voneinander abweichen. Dieses Problem denen die Durchbrüche 10 ausschließlich der Lapeergibt
sich bei der Herstellung von Bekleidungs- fixierung des Zuschnitteiles und die Ausnehmungen
stücken, z.B. beim Zusammennähen eines Sakko- 11 der Längen- und Formänderung des Zuschniüärmels,
dessen beide Zuschnitteile, nämlich Unter- teiles dienen. Die Ausnehmungen 11 sind ihrem beärmel
und Oberärmel, in Länge und Form vonein- 30 sonderen Zweck entsprechend zu gestalten, d. h., ihre
ander abweichen, wobei der längere Oberärmel, der Form und Anordnung ist der verlangten Stauchung
einen flacheren Kurvenverlauf der Nahtkante auf- des Zuschnitteiles anzupassen,
weist, auf die Länge und den Kantenverlauf des Die verlangte Nahtkontur ist an der Arbeitsstück-
weist, auf die Länge und den Kantenverlauf des Die verlangte Nahtkontur ist an der Arbeitsstück-
Unterärmels zu bringen ist. Die Längenstauchung auflage 8 als Linie 12 oder als Anschlaglineal aufgedes
Oberärmels ist dabei nicht auf die ganze Ärmel- 35 tragen, die Nahtkante des Zuschnitteiles wird beim
länge gleichmäßig zu verteilen, sondern nur in be- Auflegen mit dieser Linie in Übereinstimmung gestimmten
Bereichen der Nahtkante vorzunehmen. bracht. Nachdem dies geschehen ist, wird auf das
Beim üblichen Zusammennähen der Ärmel holt fixierte Zuschnitteil eine Zwischenlage aus praktisch
die Näherin die Überlänge des einen Zuschnitteiles luftundurchlässigem Papier aufgelegt, die jedoch den
durch Aufschieben des Stoffes in dem vorgesehenen 40 für die Anbringung der Naht vorgesehenen Kanten-Bereich
herein und paßt dabei gleichzeitig den bereich des Zuschnitteiles frei läßt. Bei verhältnis-Kantenverlauf
der beiden Teile einander an. Infolge mäßig dichten Stoffteilen mit glatter Oberfläche kann
dieser notwendigen Manipulation der Zuschnitteile gegebenenfalls auf diese Papierzwischenlage verzichwar
es bislang nicht möglich, derartige Arbeitsstücke tet werden. Auf die Papierzwischenlage wird dann
in rationeller Weise auf schablonengesteuerten Näh- 45 das zweite Zuschnitteil aufgelegt, und zwar so, daß
anlagen zu bearbeiten. Dies zu ermöglichen, ist Zweck die Kanten der beiden Zuschnitteile genau aufeinder
vorliegenden Erfindung, welcher die technische anderliegen. Der automatische Arbeitszyklus der
Aufgabe zugrunde liegt, ein hinsichtlich Länge und/ Nähanlage kann nunmehr ablaufen, wobei zunächst
oder Kontur zu veränderndes Zuschnitteil auf einer die Führungsschablone 6 auf die Höhe der Arbeits-Arbeitsstückauflage
in der gewünschten Form zu 5» Stückauflage 8 gebracht und auf die Zuschnitteile
fixieren, damit es mit einem unverändert bleibenden aufgesetzt wird. Die Saugvorrichtung 9 wird nun
Zuschnitteil kantengerecht zusammenpaßt. Die abgeschaltet, und die Zuschnitteile werden mittels
Lösung dieser Aufgabe sieht eine zur Verwendung der Führungsschablone der Stichbildestelle der Nähan
Näheinrichtungen geeignete Vorrichtung vor, maschine 2 zugeführt. Die Nahtlinie wird durch die
deren in an sich bekannter Weise an eine Saugvor- 55 Form der Führungsschablone 6 bestimmt, während
richtung angeschlossene Arbeitsstückauflage zwecks die vorgesehenen Steuermittel die Arbeitsweise der
Formänderung des anzupassenden Zuschnitteiles mit Nähmaschine 2 bestimmen.
ebenfalls an die Saugvorrichtung angeschlossenen Während der Nähoperation kann an der Arbeits-
Ausnehmungen entsprechender Form versehen ist, in stückauflage 8 bereits ein weiteres Arbeitsstück vordie
das Material des Zuschnitteiles örtlich durch den 60 bereitet werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
Sog hereingeholt wird, so daß das Teil auf Grund ermöglicht es, relativ schwierige Arbeiten, die bisher
der Materialverschiebung die verlangte Form an- nur von geübten Näherinnen ausgeführt werden
nimmt. konnten, durch Hilfskräfte in exakter Weise zu
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nach* bewerkstelligen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- stehend an Hand der schematischen Darstellung einer Patentanspruch: Nähanlage erläutert.Die Zeichnung zeigt eine im Prinzip bekannte Nähvorrichtung zum kantengerechten Aufein- anlage zum selbsttätigen Ausführen einer nach Länge anderlegen von Zuschnitteilen aus textilem 5 und Verlauf vorbestimmten Naht mit einet Arbeits-Material, deren Kanten hinsichtlich Länge und/ tischplatte 1, auf der eine Nähmaschine 2 gelagert ist, oder Kontur geringfügig voneinander abweichen, die von einer Antriebsvorrichtung 3 angetrieben wird insbesondere zur Verwendung an Näheinrichtun- und deren Stichbildewerkzeuge bei Stillsetzung gen, dadurch gekennzeichnet, daß eine positioniert, d.h. in einer vorbestimmten Stellung in an sich bekannter Weise an eine Saugvorrich- io angehalten werden. Für das Ein-, Aus- und Umtung (9) angeschlossene Arbeitsstückauflage (8) schalten der Nähmaschine 2 sind Steuermittel vorgezwecks Formänderung des anzupassenden Zu- sehen, die im wesentlichen aus Kontaktgebern und schnitteiles mit ebenfalls an die Saugvorrichtimg Servovorrichtungen bestehen. Weiterhin ist eine mit angeschlossenen Ausnehmungen (11) entspre- einer separaten Antriebsvorrichtung 5 ausgerüstete chender Form versehen ist 15 Arbeitsstück-Führungsschablone 6 vorgesehen, dereine aus Kontaktgebern sowie hydraulischen oder pneumatischen Servovorrichtungen bestehendeSteuervorrichtung zugeordnet ist. Die Führung-Schablone 6 bewegt das Arbeitsstück auf der Arbei sao tischplatte 1 an der Stichbildestelle der Nähmaschine 2
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