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Louis Roger MALEYRE. Bordeaux, 118. Rue Malbec. Frank-
| reich |
| Vorrichtung zum Entfernen von Nägeln und ähnlichen Be- |
| g |
| featijgunßamitteln |
| Die Priorität der Patentanmeldung in Brasilin vom |
| 28. Juni 1946, Nr. 16 850 ist in Anspruch genommen. |
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Es sind bereits zahlreiche Einrichtungen bekannt, um Nägel, Stifte
oder Krampen aller Art auszuziehen, die zur Vereinigung von Holzteilen dienen. Bei
diesen bedient man sich der verschiedenartigsten Mittel, beginnend mit den einfachsten,
wie Zange und Hammer, bis zu den vollkommensten Sondervorrichtungen. Alle bisher
bekannten Einrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie die Gefahr in sich
bergen, den Inhalt, z. B. einer Verpackung, zu zerstören, insbesondere wenn es sich
um zerbrechliche Gegenstände handelt. Andererseits zerstören sie die Solzteile bzw.
sprengen diese auseinander, wodurch die Teile unbrauchbar werden. Ferner sind die
herausgezogenen Nägel verbogen oder zerbrochen
brechen und können
nicht wieder benutzt werden.
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Schließlich aber die Betätigung Vorrichtungen beim Ausziehen von
Nägeln ein Geräusch mit sich.
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Ziel der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ca erlaubt,
diese Nachteile zu vermeiden.
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Diese Vorrichtung bietet außerdem den Vorteil, daß sie mit nur einer
Hand bedient zu werden braucht, während die andere freibleibt, um einen Druck auf
den Gegenstand auszuüben, aus dem die Nägel herausgezogen werden sollen, und um
ihn festzuhalten, wodurch die Arbeit erleichtert wird. Im übrigen ist die Vorrichtung
äußerst einfach in ihrem Aufbau und die dem Verschleiß am meisten unterliegenden
Teile können leicht, schnell und mit wenig Kosten ausgewechselt werden.
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Die Vorrichtung weist deshalb eine sehr hohe Lebensdauer auf.
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Eine beispielhafte Ausführungsform gemäß der Neuerung wird nachstehend
unter Bezug auf die Zeichnung wiedergegeben, in der Abb. 1 eine Seitenansicht der
Vorrichtung, Abb. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung darstellt.
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Die Vorrichtung besteht aus zwei Hauptschenkeln aus Eisen, Stahl oder
einem anderen geeigneten Werkstoff,
| die miteinander nach Art einer Zange gelenkig verbun- |
| den |
den sind. Einer dieser Schenkel, der in gewisser Weise die Grundlage
oder das Stützstück bildet, ist aus einem Stab 1 von. rechteckigem Querschnitt hergestellt
und mit einem zugespitzten Ende versehen, das in einen Handgriff 2 eingeführt wird.
Das andere Rnde ist zu einem Futter 3 ausgebildet, das leicht nach der einen Seite
hin abgebogen ist und eine axiale Ausnehmung aufweist, in der ein Zahn 4 aufgenommen
ist, dessen besondere Formgebung nachstehend beschrieben wird. Die Befestigung dieses
Zahnes geschieht über eine seitliche Klemmschraube 5. Der andere Schenkel der Zange
ist in gleicher Weise aus einem Stab 6 mit Rechteckquerschnitt gebildet und zwischen
zwei Laschen 7 angelenkt, die zu beiden Seiten des Schenkels 1 befestigt sind. Das
vordere Ende dieses Schenkels 6 geht in ein Futter 8 über, das in Richtung auf das
Futter 3 zu abgebogen ist und in gleicher Weine eine axiale Ausnehmung zur Aufnahme
eines Zahnes 4 aufweist, der über eine seitliche Klemmsdchraube 9 befestigt ist.
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Das hintere Ende des Stabes 6 ist durch zwei seitliche Stützlaaohen
10 verlängert, die im wesentlichen einen rechten Winkel gegenüber dem Schenkel 1
bilden und : : ber ihn hinter den Lagerlaschen 7 hinausragen, d. h. ihn kreuzen.
Zwischen den äußeren Enden der beiden Laschen 10 ist eine frei drehbare Stützrolle
11 gelagert. Zwischen den beiden Schenkeln 1 und 6 und unterhalb der Gelenkachse
12 des oberen Putters ßind die beiden Lagerlaschen 7 untereinander durch eine Zwischenlage
13 verbunden, auf der eine Torsionsfeder 1. 1.
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14 aufgerollt ist, deren beide Enden egen die Innenflächen der beiden
Futter anliegen, 80 daß diese auseinanderzugehenbestrebtsind.
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Die beiden Zähne 4 werden je von einem Schaft mit Kreisquerschnitt
gebildet, der aus Stahl hoher Fettigkeit oder einem anderen geeigneten Werkstoff
besteht.
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Das eine Ende des Schaftes ist eingekerbt und schräg angeschnitten.
Man kann in gleicher Weise auch Zähne verwenden, die an ihren beiden Enden eingekerbt
und schräg angeschnitten sind. Die auf diese Weise gebildete Kerbe an den Enden
der Zähne legt sich beiderseits um den Schaft und unter den Kopf desherauszuziehenden
Nagera. Es versteht eich, daß die beiden Zähne 4 in den Futtern in geeigneter Veiae
zueinander gelagert sein müssen. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Man ergreift den Handgriff 2 z. B. mit der rechten Hand, während die linke Hand
den Gegenstand erfaßt, aus dem die Nägel herausgezogen werden sollen. Man nähert
das untere Futter 3 dem herauszuziehenden Nagel, indem man es von oben nach unten
in einer leichten Schräglage so vorstößt, daß die Schenkel des unteren Zahnes die
Neigung haben, in das Holz und unter den Kopf des Nagels einzugreifen. Während man
die Vorrichtung mit dem unteren Zahn auf diese Weise in Eingriff
Eingriff
beläßt, senkt man den Handgriff. Dabei stützt sich die Rolle 11 auf der Oberfläche
des Gegenstandes ab. Man senkt den Handgriff weiter, so daß die Stützrolle auf dem
Gegenstand in Richtung auf den Handgriff zu abrollt, wenn die Einstellung der Laschen
10 in entsprechender Weise gewählt ist. Die Laschen 10 folgen der Bewegung und verschwenken
auf diese seine den gesamten oberen Schenkel der Zange im entgegengesetzten Uhrzeigersinn
um die Gelenkachse 12.
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Der obere Zaun 4 nähert sich dem Kopf des herauszuziehenden Nagels,
und seine Stellung sowie seine Lage sind so eingerichtet, daß er ebenfalls in das
Holz eindringt und sich mit seinen Schenkeln unter den Kopf des Nagels auf der entgegengesetzten
Seite anlegt. Das Ausziehen des Nagels wird unter der Wirkung des von oben nach
unten auf den Handgriff ausgeübten Druckes bewirkt, wobei die gesamte Zange um die
Achse der Stützrolle 11 verschwenkt wird, die als Stützpunkt dient.
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Es sei darauf hingewiesen, daß die Stützrolle um so mehr die Neigung
zeigt, sich nach hinten zu bewegen, je stärker die auf den Handgriff ausgeübte Kraft
ist.
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Hieraus ergibt sich in gleicher Weise ein um so stärkorea Einklemmen
des herauszuziehenden Nagels. Andereraeits erhöht die Verringerung des Abstandes
zwischen dem Nagel und dem Stützpunkt der Rolle auf dem Gegenstand in gleicher Weise
wie der auf den Handgriff ausgeübte Druck die Kraftübertragung, wobei der Nagel
in einer mehr oder weniger geradlinigen Richtung
| herausgezogen wird.Manvermeidet auf dieseeise, |
ihn zu verbiegen.
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Ausziehen-des Nagels mittels beschriebenen Vorrichtung ist sehr leicht
und sehr schnell. durchzuführen. Es kann z. B. in wenigen Sekunden durchgeführt
werden, selbst in dem Falle, wo der Nagel keinen Kopf aufweist.
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Die vorstehende Beschreibung gibt nur eine bevorzugte Ausführungsform
der Neuerung wieder, und man kann, ohne von dem Neuerungsgedanken abzuweichen, verschiedene
Auaführungsformen und Einelanderungen vorsehen.
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So kann nan z. B. die Neigung der Futter sowie die Neigung und die
Stellung der Stützlaschen 10 gegenüber den Schenkeln in verschiedener Weise festlegen.
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Form der Zähne und ihrer litzen kann abgeändert werden, und man kann
die z. B. mit Riefen oder Rillen ähnlich denen in einer Feile versehen, damit sie
auf diese Weise besser an den nägeln halten. Man kann gleichfalls andere Mittel
vorsehen, um die einem be-
| sonderen Verschleiß unterliegenden Teile auszuwechseln. |
diesemZweck können die Schenkeld Zange aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein,
die in geeigneter Weise miteinander verbunden sind, z.B. mit
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| einer Schwalbenschwanzverbindu. KudIJch kann man |
die Zange mit einem Verbindungshaken versehen, der die Putter miteinander vereint
und es auf diese Weise erlaubt,
erlaubt, sie in geschlossewner Stellung
am Nagel zu halten. Dieser Haken kann am unteren Schenkel vorgesehen und den lagerlaschen
7 liegen, wobei er sich in ein Loch oder eine Ausnehmung im Futter 8 hineinlegen
kann. Man kann in gleicher Weise eine Vorrichtung vorsehen, die es erlaubt, den
Haken mit einem mit dem Handgriff verbundenen Bedienungshebel zu betätigen. Ansprüche