DE166032C - - Google Patents
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- DE166032C DE166032C DENDAT166032D DE166032DA DE166032C DE 166032 C DE166032 C DE 166032C DE NDAT166032 D DENDAT166032 D DE NDAT166032D DE 166032D A DE166032D A DE 166032DA DE 166032 C DE166032 C DE 166032C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D5/00—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
fi'v
naetUat
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVl 166032 KLASSE 136.
Die Erfindung betrifft einen Dampfkesselspeiseregler mit Schwimmer, welcher in einem
mit dem Kesselinnern durch ein Standrohr in Verbindung stehenden Gehäuse angeordnet
ist und den Dampfzufluß zu einem das Speiseventil tragenden Kolben steuert. Der neue Speiseregler unterscheidet sich aber von
den bekannten Speisereglern dieser Art wesentlich dadurch, daß das Speiseventil in einen
ίο Sammelbehälter für das Speisewasser oder
den Betriebsdampf der Pumpe sich öffnet, um unter dem Druck im Sammelbehälter geschlossen
zu werden, wenn der Dampfzufluß zum Kolben abgesperrt ist. Durch den neuen Speiseregler gebotene Vorteile bestehen darin,
daß er außer der den sicheren Betrieb gewährleistenden einfachen, nur wenige bewegliche
Teile aufweisenden Gestaltung sich sowohl unmittelbar zur Regelung des Speisewasserzuflusses
. als auch zur Regelung des Zuflusses des Betriebsdampfes zur Pumpe verwenden läßt.
Auch kann dieser Speiseregler mit einer Doppelmembran versehen sein, die alsdann
ein Doppelventil trägt, welches in der einen Stellung dem im Sammelbehälter befindlichen
Druckmittel gestattet, unter den das Speiseventil tragenden Kolben zu treten und sich
freien Austritt aus dem Sammelbehälter zu verschaffen, während in der anderen Membranstellung
das Doppelventil angehoben, der Zutritt des Druckmittels des Sammelbehälters zur Unterseite des Kolbens verhindert und
das Speiseventil auf seinen Sitz zurückgeführt wird. Diese Ausführungsform des Dampfkesselspeisereglers
eignet sich mit geringen Änderungen noch besonders dazu, als Regler zwischen einem Druckluftbehälter und einem
Luftkompressor eingeschaltet zu werden.
Fig. ι zeigt den neuen Dampfkesselspeiseregler im senkrechten Schnitt; Fig. 2 eine
besondere Ausführungsform des Speisereglers, ebenfalls im senkrechten1 Schnitt.
Wie bei ähnlichen Dampfkesselspeisereglern reicht auch hier das Standrohr α bis zum
niedrigsten Wasserspiegel im Kessel und ist am Boden des auf dem Kessel angebrachten
Zylinders b befestigt. In diesem Zylinder befindet sich der Schwimmer c, welcher einen
Ventilkegel d trägt, der im Verein mit dem unteren Stift e den Schwimmer c führt. Das
im Zylinderdeckel f befindliche Ventil g stellt die Verbindung zwischen dem Zylinder b und
dem auf dem Zylinderdeckel / angeordneten kleineren Zylinder h her, in dem ein Kolben i
spielt, auf welchem ein die Verbindung zwischen dem Sammelbehälter k und den Rohrstutzen
j und / des Gehäuses m herstellendes Speiseventil η angebracht ist.
Wird der niedrigste Wasserstand im Kessel erreicht, so tritt Dampf in das Standrohr a
ein, umspült den Schwimmer c und gelangt durch das jetzt geöffnete Ventil g zur Unterseite
des Kolbens i, welchen er samt dem damit in Verbindung stehenden Speiseventil η
anhebt und dadurch dem in dem Sammel-
behälter k enthaltenen Speisewasser den Zutritt zum Rohrstutzen / gestattet, aus welchem
es zum Speiserohr gelangt (Fig. i).
Ist' dem Kessel genügend Speisewasser zugeführt worden, so daß das Kesselwasser die
untere öffnung des Standrohres verschließt und dadurch den Zutritt des Dampfes verhindert,
so wird der Dampf in dem Zylinder b niedergeschlagen, das Kesselwasser dringt in
ίο den Zylinder b ein und hebt den Schwimmer c,
wodurch das Ventil g geschlossen wird. Hierdurch wird der Druck auch unter dem
Kolben i aufgehoben, und da der Dampf unter ihm sich niederschlägt, wird das Speiseventil
η samt Kolben i unter dem Drucke des im Sammelbehälter k stehenden Speisewassers
in die Anfangsstellung niedergedrückt und dem Speisewasser der Austritt aus dem Sammelbehälter verwehrt. Ist wiederum so
viel Wasser verdampft, daß der Dampf von neuem Zutritt zum Standrohr α erhält, so
spielt sich der in vorstehendem beschriebene Vorgang von neuem ab.
Will man dem Kessel das Speisewasser durch Vermittlung eines Injektors oder einer
Speisepumpe zuführen, so wird an dem Rohrstutzen / ein mit einem Dreiweghahn 0 versehenes Hahngehäuse ρ und an dem Rohrstutzen
/ ein mit einem Zweiweghahn q versehenes Hahngehäuse r befestigt, von welchen
dann das Gehäuse ρ mit einem Injektor, das Gehäuse r mit der Dampfleitung der Speisepumpe
verbunden wird. Die Hähne 0 und q sind durch eine Gelenkstange s derart verbunden,
daß, wenn der eine geöffnet, der andere geschlossen ist.
Auch bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform des neuen Dampfkesselspeisereglers
kehren Standrohr a, Zylinder b, Schwimmer c, Ventil d g, Kolben i, Speiseventil
η und Sammelbehälter k wieder, jedoch geschieht hier die Bewegung des das Speiseventil
η anhebenden Kolbens i in folgender Weise.
Tritt Dampf in der vorstehend beschriebenen Weise durch das Ventil g ein, so gelangt
er nicht, wie bei der im vorstehenden beschriebenen Ausführungsform, unmittelbar
unter den Kolben i, sondern in eine Doppelmembran, bestehend aus den beiden Stahlblechscheiben
6 und 7, von welchen die obere Scheibe 6 eine kleinere öffnung als die
untere Scheibe 7 verdeckt; beide Membranscheiben sind durch eine Spindel 8 verbunden,
deren durch die Scheibe 7 nach unten vortretendes Ende derart mit einer Spannfeder 9
verbunden ist, daß durch die Kraft dieser Feder beide Membranscheiben 6, 7 nach oben
durchgebogen werden, so daß der obere Ventilkegel 10 des am oberen Ende der
Spindel 8 in dem hier zweiteilig ausgeführten Gehäuse m angeordneten Doppelventils 11 auf
seinen Sitz gedrückt wird, während der untere Ventilkegel 12 von seinem Sitz abgehoben
ist. Der Druck des zwischen die beiden Membranscheiben 6 und 7 getretenen Dampfes äußert sich in der Weise, daß er
die Scheibe 7 nach unten durchbiegt, weil sie ihm eine größere nachgiebige Fläche als
die Scheibe 6 darbietet, folglich die Spindel 8 samt ihrem Doppelventil niedergezogen wird,
wodurch der obere Ventilkegel seinen Sitz verläßt und dadurch dem in dem Sammelbehälter
k stehenden Dampf den Weg zur Unterseite des Kolbens i freigibt, während
der untere Ventilkegel 12 auf seinen Sitz gedrückt wird, wodurch die Verbindung zwischen
der Unterseite des Kolbens i und dem ins Freie leitenden Rohr 13 unterbrochen
wird. Der jetzt auf die Unterseite des KoI-bens i einwirkende Dampf hebt den Kolben
und gleichzeitig das von ihm getragene Speiseventil an, so daß der Dampf aus dem
Sammelbehälter in die zum Injektor oder zur Speisepumpe führende Dampfleitung eintreten
kann.
Ist genügend Speisewasser in den Kessel eingeführt, so wird unter denselben Bedingungen
und in derselben Weise wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform des Dampfkesselspeisereglers unter dem Kolben i
und zwischen den Membranscheiben 6 und 7 der Dampf niedergeschlagen. Die Feder 9
erlangt wieder die Oberherrschaft, und die Spindel 8 mit ihrem Doppelventil 11 wird
angehoben „ wobei der obere Ventilkegel 10 auf seinen Sitz gedrückt und dadurch die
Dampfzufuhr zur Unterseite des Kolbens abgeschnitten, dagegen die Verbindung von der
Unterseite dieses Kolbens ins Freie hergestellt wird, so daß der im Sammelbehälter stehende
Kesseldampf das Speiseventil η schließt und kein Dampf mehr zum Betrieb des Injektors
oder der Speisepumpe aus dem Sammelbehälter austreten kann.
Dieser Dampfkesselspeiseregler läßt sich auch als Druckregler in Preßluftanlagen verwenden,
indem man ihn dann unter Fortlassung des Zylinders b, Schwimmers c und
A^entils g zwischen Druckluftbehälter und Luftkompressor einschaltet und den Sammelbehälter
k mit letzterem verbindet.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Dampfkesselspeiseregler mit Schwimmer, welcher in einem mit dem Kesselinnern durch ein Standrohr in Verbindung stehenden Gehäuse angeordnet ist und den Dampfzufluß zu einem das Speiseventil tragenden Kolben steuert, dadurch gekennzeichnet, daß das Speiseventil (n) in einen Sammelbehälter (k) für dasSpeisewasser oder den Betriebsdampf der Pumpe sich öffnet, um unter dem Druck im Sammelbehälter geschlossen zu werden, wenn der Dampfzufluß zum Kolben abgesperrt ist.
- 2. Dampfkesselspeiseregler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer den vom Schwimmer gesteuerten Kesseldampfzufluß aufnehmenden Doppelmembran (6, 7) mit zwei entgegengesetzt sich öffnenden Ventilen (10, 12), von denen das eine Ventil (10) bei Durchbiegung der Membran unter Einwirkung des Kesseldampfes einen das Druckmittel aus dem Sammelbehälter (k) unter den Kolben (i) führenden Kanal öffnet, während das andere Ventil (12) bei Abschluß des Kesseldampfzuflusses zur Membran dem Druckmittel unter dem Kolben den Ausgang ins Freie öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166032C true DE166032C (de) |
Family
ID=431470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166032D Active DE166032C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166032C (de) |
-
0
- DE DENDAT166032D patent/DE166032C/de active Active
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