DE1660235C3 - Induktiv beheizbare Galette - Google Patents
Induktiv beheizbare GaletteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine induktiv beheizbare Galette in Förderwerken für synthetische
Fäden, Bänder u.dgl. mit einem starr mit dem Maschinengestell verbundenen Wicklungsträger für die
Induktionsspule, der aus einer Vielzahl von Lamellen besteht und koaxial von dem Galettenmantei, welcher
insbesondere einseitig fest auf der Antriebswelle sitzt, umgeben ist
Induktiv beheizte Galetten sind beispielsweise schon in der DE-PS 10 25 095 sowie in der GB-PS 9 89 349
bzw. in der korrespondierenden US-PS 3187150
beschrieben. Letztere zeigen einen aus Lamellen gebildeten Wicklungsträger, auf welchen die Spule
gewickelt ist Hierbei bilden die Lamellen ein Paket, in welchem sie parallel zur Drehachse und planparallel
zueinander liegen. Nur die mittlere Lamelle des ganzen Pakets geht durch die Drehachse, und der Galettenmantel
wird jeweils nur im eng begrenzten Bereich der an den Lamellenschenkeln vorhandenen Paketbreite vom
Magnetfluß beaufschlagt. Der Wirkungsgrad ist dementsprechend gering.
Neben diesen verhältnismäßig kleinen fliegend gelagerten Galetten sind wesentlich größere und
beidseitig gelagerte Trockentrommeln bzw. Förderwalzen mit induktiv beheiztem Mantel für Papierbahnen
u. dgl. bekanntgeworden, die jenen gegenüber ein Vielfaches der Laufflächenlänge aufweisen (vgl. zum
Beispiel US-PS 22 73 423, DE-PS 11 51 724, DE-PS 12 37 239). Bei diesen besteht der Wicklungsträger
einmal aus axial hintereinanderliegenden Paketen radial angeordneter und sich keilförmig verjüngender Lamellen
von L-Profil, wobei jeweils zwei zusammengesetzte Pakete ein U-Profil ergeben. Diese Anordnung hat sich
in der Praxis aber nicht durchzuführen vermocht, weil die Herstellung derartiger, sich keilförmig verjüngender
Lamellen mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist. Zum anderen und üblicherweise besteht der
Wicklungsträger aus Lamellen von gleichmäßiger Wandstärke, von denen jeweils mehrere planparallel zu
Paketen geschichtet sind, welche ihrerseits radial im Inneren des Trommel- oder Walzenmantels angeordnet
sind, so daß jeweils neben der einen radial verlaufenden Lamelle die hierzu planparallel beidseits danebenliegenden
Lamellen eines Pakets sekantial zum Wicklungsträger liegen, und jeweils zwischen den beiden äußeren
Lamellen zweier benachbarter Lamellenpakete Lücken am Umfang des Wicklungsträgers entstehen. Derartige
Lücken führen aber in der Magnetflußhülle, die sich im die Induktionsspule umgebenden Mantel bildet, zu
unterschiedlicher Intensität des Kraftlinienflusses und darüber hinaus bei einer etwaigen Temperaturreglung
durch An- und Abschalten des die Induktionsspule versorgenden Wechselstroms zu kurzzeitigen, den
Umlauf des Mantels verzögernden bzw. beschleunigenden Rückwirkungen. Die hieraus resultierenden kurzzeitigen
Drehzahlschwankungen sind aber für eine Behandlung feiner Fäden bzw. Fasern, insbesondere in
frisch gesponnenem Zustand höchst unerwünscht, da ihre Folgen sich später in der Fadenstruktur niederschlagen
und sich beispielsweise in der Festigkeit und Anfärbbarkeit der Fadengebilde störend auswirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Galette der obengenannten Art den Wicklungsträger so
auszubilden, daß bei Verwendung von planparallelen Lamellen ein gleichmäßiger Kraftlinienfluß im Galettenmantel
erzielt wird. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß der als Rotationskörper ausgebildete
Wicklungsträger aus einer Vielzahl von Lamellen gleichmäßiger Wandstärke besteht, die sämtlich radial
gerichtet und mittels gegeneinander verspannbarer
bzw. durch eine Buchse miteinander verbundener Profilringe in ihrer Lage gehalten sind, und deren
Schenkelenden so geformt sind, daß der äußere Umfang des Wicldungsträgers eine geschlossene Fiäche für den
Aus- bzw. Eintritt der magnetischen Kraftlinien bildet. Die Schenkelenden können aber auch so geformt sein,
daß der äußere Umfang des Wicklungsträgers einen geschlossenen Linienzug bildet
Bei einer derartigen Anordnung von ausschließlich radial gericnteten Lamellen gleichmäßiger Wandstärke,
die in üblicher Weise aus magnetisierbaren dünnen Blechen in jeweils jochartiger Form hergestellt sein
können, läßt sich durch dichtes Aneinanderreihen eine große Vielzahl solcher Lamellen im Wicklungsträger
unterbringen und gleichzeitig eine besonders gleichmäßige Beaufschlagung des Galeaenmantels Ober dessen
ganzen Umfang mit magnetischen Kraftlinien erreichen. Die einzelnen radial gerichteten Lamellen, die sich
hierbei mit ihren Rücken am inneren Umfang des als Rotationskörper ausgebildeten Wicklungsträgers berühren,
sind in bekannter Weise gegenüber ihren Nachbarlamellen elektrisch isoliert. Sie sind mittels der
gegeneinander verspannbaren bzw. durch eine Buchse miteinander verbundenen Profilringe, die an sämtlichen
Lamellen an- bzw. in diese eingreifen, in ihrer Lage zueinander sowie zur Drehachse und Innenwand des
Galettenmantels hinreichend fixiert. Zur Unterstützung dieser Maßnahme können den Lamellen ein oder
mehrere keilförmige Füllstücke zugeordnet sein, weiche jene in Umfangsrichtung des Wicklungsträgers zus*mmenpressen
und gegebenenfalls die elektrischen Zuleitungen für die Wicklung aufnehmen. Stattdessen oder
darüber hinaus kann der verbleibende Zwischenraum zwischen jeweils benachbarten Lamellen völlig oder
zum Teil mit Isoliermasse ausgefüllt sein. J5
Zweckmäßig sind die Lamellenschenkel an ihren Enden mit sich über die ganze Breite der Schenkel
erstreckenden, mindestens annähernd senkrecht zur Lamellenebene gerichteten Vorsprüngen bzw. Verformungen,
die als Distanzhalter wirksam sind, versehen. Diese können beispielsweise an den Enden der
Lamellenschenkel angestaucht, seitlich aufgebracht, oder als Abkantungen ausgebildet sein.
Nach der anderen Ausbildung der Erfindung sind die Lamellenschenkel vorteilhaft an ihren Enden mit
Vorsprüngen bzw. Verformungen versehen, die von Lamelle zu Lamdle abwechselnd nach der einen und der
anderen Seite hin außermittig angeordnet sind. Dadurch verwinden sich die Lamellenschenkel beim Zusammenpressen
der Lamellen in Umfangsrichtung, und die Stirnflächen der Schenkelenden bilden auf dem Umfang
des Wicklungsträgers einen zickzackförmig verlaufenden, zusammenhängenden Linienzug, der gleichzeitig
längs des gesamten Umfangs eine konstante Luftspaltweite zur Innenfläche des Galettenmantels gewährleistet.
Die Vorsprünge sind zweckmäßig durch Sicken gebildet.
Durch diese Maßnahmen wird bei beinern Wicklungsträger, der ausschließlich s'.'s radial gerichteten
Lamellen gleichmäßiger Vv diiübiarke besteht, gegen- f>o
über den bekannten Anordnungen der höchstmögliche Wirkungsgrad bei beträchtlicher Senkung der Gestehungskosten
erzielt, da die die Wicklung durchfließende Wechselspannung einen starken und gegenüber allen
bekannten Anordnungen völlig vergleichmäßigten ma- f>5
gnetischen Fluß im Galettenmantel erzeugt.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Galette,
Fig.2 eine Ansicht auf die dem Maschinengestell zugekehrte Stirnseite der Galette gemäß F i g. 1,
Fig.2a eine Teildraufsicht auf den Umfang des Wicklungsträgers gemäß F i g. 2,
Fig.2b bis Fig.2e je einen Ausschnitt der dem
Maschinengestell zugekehrten Stirnseite gemäß F i g. 2 mit anders geformten Lamellen,
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine längere Galette,
Fig.4 eine einzelne Lamelle des Wicklungsträgers
gemäß F i g. 2,
F i g. 5 desgleichen in Draufsicht,
F i g. 6 eine der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Lamelle benachbarte Lamelle,
F i g. 7 desgleichen in Draufsicht
Die in F i g. 1 dargestellte Galette besteht im wesentlichen aus einem Galettenmantel 1, Speichen 2,
die gegebenenfalls als Lüfterflügel ausgebildet sein können, und einer Nabe 3, über welche die Galette
mittels einer Schraube 4 und einer Scheibe 5 auf einer Antriebswelle 6 befestigt ist Im allgemeinen weist der
Galettenmantel 1 an seiner linken Stirnseite einen nicht dargestellten Wulst auf. Die Innenwand des Galettenmantels
1 ist in ihrer linken Hälfte stufig abgesetzt. In die ringförmige Stirnfläche 7 des Absatzes ist eine
Ringnut 8 eingearbeitet. Außerdem ist bei der Ausführungsform nach F i g. 1 eine Kupfer- oder
Messingbuchse 9 in die Innenwand des Galettenmantels 1 eingelassen, deren innerer Umfang ein besonderes
Profil 10 besitzen kann. Die Buchse 9 könnte auch breiter sein als dargestellt, so daß ihre linke Stirnfläche
beispielsweise die Stirnfläche 7 des Absatzes bilden würde. In diesem Fall würde man die Ringnut 8 in die
linke Stirnseite der Buchse 9 einlassen. Das elektrisch gut leitende Material, wie Kupfer oder Messing, muß
nicht unbedingt als Buchse eingebracht werden. Versuche mit nach dem Auftragsspritz- oder Auftragsschweißverfahren
aufgebrachten Materialien haben gute Ergebnisse gezeigt Der Außendurchmesser der
Buchse 9 bzw. der aufgetragenen Schicht kann identisch sein mit dem Innendurchmesser des Galcttenmantels
beiil.
Die an einem Zentrierteil 12 eines nicht weiter dargestellten Maschinenteils mittels Schrauben 13
befestigte Induktionsspule besteht im wesentlichen aus der eigentlichen Wicklung 14 und dem aus Lamellen 15,
16 (Fig. 1, 4 und 6), Spannringen 17 und 18 sowie Spannschrauben 19 zusammengesetzten Wicklungsträger.
Die Lamellenschenkel weisen an ihren Enden durch Sicken 20 und 21 bzw. 22 und 23 gebildete Vorsprünge
auf, die von Lamelle zu Lamelle abwechselnd nach der einen und der anderen Seite hin außermittig angeordnet
sind.
Die an sich getrennten, lediglich durch Schrauben 19 miteinander verbundenen und verspannten Profilringe
17 und 18 erlauben die Montage eines Kompletten Lamellenringes. Am Innendurchmesser des Lamellenringes
berühren sich die jeweils benachbarten Lamellen auf ihrer ganzen sich axial erstreckenden Länge. Am
Außendurchmesser liegen jeweils die erhabenen Seiten der Sicken 20 und 21 der Lamelle 15 gegen die ebene
Fläche der benachbarten Lamelle 16 gegen die ebene Fläche der nächsten Lamelle 15 (F i g. 4 bis 7). Auf diese
Weise entsteht ein kompaktes Lamellenpaket, das durch die Verspannung mittels der Schrauben 19 zu einem
festen Körper zusammengehalten wird. Die geringfügigen verbleibenden Zwischenräume zwischen den
Lamellen, besonders im Bereich des äußeren Umfangs, können mit elektrisch nicht leitendem Isoliermaterial
ausgefüllt werden.
Aus fertigungstechnischen Gründen sind an einer oder mehreren Stellen des Lamellenkörpers mehrere
Lamellen durch ein keilförmiges Zwischenstück 24 (Fig. 1 und 2) aus magnetisch gut leitendem Material
ersetzt, welches in der Einrichtung gemäß F i g. 3, bei welcher die Profilringe nicht gegeneinander verspannt,
sondern Teil einer Buchse 36 sind, auch als Spannelement 25 wirkt. Das Profil des Zwischenstücks 24 bzw.
des Spannelements 25 ist zweckmäßigerweise jeweils gleich dem der zugehörigen Lamellen 15,16 (F i g. 1 und
2) bzw. 26 (F i g. 3). Zwischenstück 24 und Spannelement
25 nehmen den Temperaturfühler 27 auf, dessen Meßspitze 28 in die Ringnut 8 ragt. Die Zuleitungen 29
und 30 der Wicklung 14 (Fig. 1) bzw. der Wicklungen 31, 32 und 33 (Fig.3) sind durch die Bohrung 34 des
Zwischenstücks 24 bzw. des Spannelements 25 geführt. Das Spannelement 25 hai außerdem die Aufgabe, bei
der Montage durch Keilwirkung auf das Lamellenpaket eine Kraft in Umfangsrichtung auszuüben, so daß alle
Lamellen fest zusammengepreßt werden und infolge der Sickenvorsprünge sich die Lamellenschenkel verwinden
und hierdurch wiederum ein geschlossener Flächenzug gemäß F i g. 2a entsteht. Das erreicht man,
indem man das Spannelement 25 mittels Schrauben 35 radial in Richtung auf die Buchse 36 zieht. Die Sicken
der nicht dargestellten, der Lamelle 26 benachbarten Lamellen sind den Sicken 37,38,39 und 40 der Lamelle
26 gegenüber versetzt.
In den F i g. 2b bis 2e sind Lamellen dargestellt, deren Schenkel an ihren Enden derart geformt sind, daß sie
sich im Lamellenpaket untereinander längs ihrer ganzen Breite berühren und so auf dem ganzen Umfang des
Wicklungsträgers eine zusammenhängende Fläche bilden. Die Lamellenschenkel können zu diesem Zweck
an ihren Enden angestaucht (F i g. 2b) oder abgekantet (2c, 2d) sein, wobei die Abkantungen innerhalb des
Wicklungsträgers entweder in stets derselben Richtung oder paarweise gegeneinander weisen können. Die
Abkantungen können auch so groß sein, daß sie den Spreizbedarf von zwei Lamellen ergeben, wobei dann
der jeweils dazwischen liegende Lamellenschenkel entsprechend kürzer ist (F i g. 2e).
Der die Wicklung 14 durchfließende elektrische Strom erzeugt einen magnetischen Fluß in den
Lamellen 15, 16 bzw. 26 und im Galettenmantel 1. Je nach Fließrichtung des Stroms tritt der magnetische
Fluß jeweils entweder am freien Ende des linken oder des rechten Schenkels aus, verläuft durch den
Galettenmantel 1 und tritt entsprechend am freien Ende des anderen Schenkels wieder ein. Der magnetische
ίο Wechselfluß erzeugt im Galettenmantel Wärme. In den
Lamellen selbst wird dagegen nur sehr wenig Wärme erzeugt.
Bei früheren Versuchen wurde festgestellt, daß die Wärme an der linken Stirnseite des Galettenmantels
besonders leicht abfloß oder abstrahlte, so daß die dort herrschende Temperatur für die Fadenbehandlung zu
niedrig war. Indem man den Innendurchmesser des Galettenmantels an dieser Stelle stufenartig vergrößert,
erreicht man eine Konzentrierung des Magnetflusses in dieser Querschnittsverengung. Der linke Lamellenschenkel
ist derart verlängert, daß auch hier der Luftspalt möglichst schmal ist. Diese Maßnahmen
zusammen bewirken eine gezielte örtliche Temperaturerhöhung. Die Auskleidung 9 ermöglicht es, eine
2r> größere Leistung bei kleinem magnetischen Fluß zu
erreichen. Je nach Form der Profilierung 10 der Auskleidung 9 läßt sich die Temperaturverteilung längs
des Galeltenmantels beeinflussen, wobei örtliche Querschnittsverringerungen entsprechend begrenzte
Wärmesteigerungen ergeben.
Eine andere Beeinflussung der Wärmeverteilung erreicht man durch die Anwendung zweier oder
mehrerer Wicklungen, deren Windungszahlen unterschiedlich gewählt sind. Versuche ergaben außerdem,
daß an solchen Stellen, an denen Magnetflüsse entgegengesetzter Fließrichtung zusammentreffen, eine
besonders große Wärmeentwicklung verursacht wird. An der Galette gemäß F i g. 3 kann der Galettenumfang
über den Lamellenschenkeln zwischen den Wicklungen 31 und 32 zu einer solchen Stelle hoher Temperatur
bestimmt werden, indem man die beiden Wicklungen 31 und 32 entgegengesetzt wickelt und sie an eine
gemeinsame Wechselstromquelle anschließt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Induktiv beheizbare Galette in Förderwerken für synthetische Fäden, Bänder u.dgl. mit einem
starr mit dem Maschinengestell verbundenen Wicklungsträger für die Induktionsspule, der aus einer
Vielzahl von Lamellen besteht und koaxial vom Galettenmantel, der insbesondere einseitig fest auf
der Antriebswelle sitzt, umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der als Rotationskörper
ausgebildete Wicklungsträger aus einer Vielzahl von Lamellen gleichmäßiger Wandstärke (15, 16, 26)
besteht, die sämtlich radial gerichtet und mittels gegeneinander verspannbarer bzw. durch eine
Buchse (36) miteinander verbundener Prcfilringe (17, 18) in ihrer Lage gehalten sind und deren
Schenkelenden so geformt sind, daß der äußere Umfang des Wicklungsträgers eine geschlossene
Fläche für den Aus- bzw. Eintritt der magnetischen Kraftlinien bildet
2. Induktiv beheizbare Galette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenschenkel
an ihren Enden mit sich über die ganze Breite der Schenkel erstreckenden, mindestens annähernd
senkrecht zur Lamellenebene gerichteten Vorsprüngen bzw. Verformungen (Fig. 2b bis 2e) versehen
sind.
3. Induktiv beheizbare Galette in Förderwerken für synthetische Fäden, Bänder u. dgl. mit einem
starr mit dem Maschinengestell verbundenen Wicklungsträger für die Induktionsspule, der aus einer
Vielzahl von Lamellen besieht und koaxial vom Galettenmantel, der insbesondere einseitig fest auf
der Antriebswelle sitzt, umgeben ist, dadurch ir>
gekennzeichnet, daß der als Rotationskörper ausgebildete Wicklungsträger aus einer Vielzahl von
Lamellen gleichmäßiger Wandstärke (15, 16, 26) besteht, die sämtlich radial gerichtet und mittels
gegeneinander verspannbarer bzw. durch eine ·"'
Buchse (36) miteinander verbundener Profilringe (17, 18) in ihrer Lage gehalten sind und deren
Schenkelenden so geformt sind, daß der äußere Umfang des Wicklungsträgers einen geschlossenen
Linienzug für den Aus- bzw. Eintritt der magneti- 4^
sehen Kraftlinien bildet.
4. Induktiv beheizbare Galette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenschenkel
an ihren Enden mit senkrecht zur Lamellenebene gerichteten Vorsprüngen bzw. Verformungen (20 bis Γ)0
23, 37 bis 40) versehen sind, die von Lamelle zu Lamelle abwechselnd nach der einen und der
anderen Seite hin außermittig (Fig. 2a) angeordnet sind.
5. Induktiv beheizbare Galette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge oder
Verformungen durch Sicken gebildet sind.
6. Induktiv beheizbare Galette nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß verbleibende
Zwischenräume zwischen jeweils benachbarten Lamellen völlig oder zum Teil mit Isoliermasse
ausgefüllt sind.
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