DE1660186A1 - Spinnvorrichtung - Google Patents
SpinnvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spinnvorrichtung
für Fäden.
Beim Schmelzspinnen vielfädiger Garne oder Kabel aus Polymerlsaten^wie
beispielsweise Polycaproamid, ist ganz allgemein zu beobaohten, daß die geringen Anteile an flüchtigen Materialien,
die in dem Po3.ymerlsat enthalten sind, wie beispielsweise
ε-Caprolactam und unter Umständen Oligomere davon,
unter den Spinnbsdlngungen verdampfen. Die sich im Verlaufe der kontinuierlich durchgeführten Spinnverfahren ansammelnden
Dämpfe kondensieren und bilden in der Näho eier Spinndüsenplatte
Tröpfchen, die während des Spinnverfahrens auf die
Fäden fallen und an den Stellen ihres Auftreffons eine
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Schwächung dee Fadens verursachen, »as bei d9n nachfolgenden
Trocknungs- und Aufspulsehritten zu vermehrtem Zerreißen
führt. Kondensierte Flüssigkeit, die sich auf der Oberfläche der Spinndüsenplatte ansammelt, kann außerdem ein schlechtes
Funktionieren des Spinnverfahrens hervorrufen oder ein
häufiges Säubern der Platte erforderlich machen.
Zur Lösung dieses Problems bietet sich die Verwendung von Ab3augvorrichtuneen zum kontinuierlichen Ent fernsn kondensierfähigsr
Dämpfe aus der Umgebung der Spinndüsonplatte an. Beim Spinnen von Nylongarn aus einer Polycaproajnidschmelze
müssen jedoch sämtliche Verfahrensbedingungsn innerhalb eines
eng umgrenzten Bereiches gehalten werden, da beispielsweise ein plötzlicher, starker Druckabfall zu einem schlechten Garn
führen oder ein Abstellen der Anlage erforderlich machen kann. Im Hinblick auf die für ein erfolgreiches Schmelzspinnen
verlangten Erfordernisse ist Jegliches Abzeichen einss
Parameters von seinem optimalen Wert, uai eine Iiaucrung, beispielsweise
eine Saugvorrichtung, in das Verfahren einzupassen, generell nachteilig für äes Produkt oder für die Ergebnisse
dos Verfahrens. Deshalb muS eine verwendbare Absaugvorrichtung sorgfältig entworfen und minutiös mit den anderen
Elementen der Spinnvorrichtung kombiniert werden, damit sie mit der allgemeinen Arbeitsweise und den Erfordernissen des
Spinnverfahrens in gutem Einklang steht.
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Gegenstand der Erfindung ist 3ine Vorrichtung zum Spinnen von
Fäden« bestehend aus einem senkrecht angoordnoten Spinnschacht,
dessen Oberteil eine waagrecht angeordnete Spinndüse reit einer Vielzahl von Öffnungen bildet, und aus einer
Vorrichtung zum Absaugen von Gas aus dem Schacht zum Verdampfen
von Lösungsmittel von den Fasern, die dadurah gekennzeichnet ist, daß der Schacht um sein oberes Ende herum.eine ringförmige
Abzugskammer, duroh deren Innenwand Kanäle in den Spinnschacht
zum Abziehen von Gas daraus führen, aufweist, daß innerhalb das Abzugskarr.nierringes um das Gebiet der duroh den
Spinnschacht verlaufenden Fäden ein hohlkegelstumpfförmiges
Prallblech angeordnet ist, dessen kleinere. Öffnung sich in einem geringen Abstand von der Spinndüse in der unmittelbaren
Nähe ihrer äußerstαη Öffnungen und dessen grö3ere öffnung sich
unterhalb der Kanäle befindet, und daß ein Kühlgaseinlaß
in den Spinnschacht unterhalb des unteren Endes das Prallbleohes
angeordnet ist.
Wird die erfindungsgcmäSe Vorrichtung zum Spinnen von
Polycaproamid verwendet, so betrügt die Temperatur des Polymerisats
vorzugsweise zwischen 250 und 29OK3 und das Polymerisat
wird vorzugsweise in Kontakt mit inertem Kühlgas odor
-dampf mit einer Strahlgeschwindigkcit von gewöhnlich zwischen
9,1 und 36,6 m/rain in den Spinnsoh&ebt ox'crudiert. In dor Abr-ugskairmor
wird ein geringerer Druck als im Spinnschacht aufrechterhalten, wobei der Druck innerhalb cisr Abzugskaminer
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um weniger als 1,27 cm Wassersäule variiert. Die Gasströmungsgeschwindigkeit
vom Spinnschacht durch die Abzugskamn© r wird
zwischen 0,0283 und 0,566 m^/min gehalten, wenn der Spinnschacht
einen Durchmesser von etwa 250,5 cm t>3Sit2t* Dabei
wird die Strömungsgeschwindigkeit an allen Punkten längs des Umfange© des den Spinnachacht von der Abzugslcairmer».
trennenden Prallblechss praktisch gleich groll gohalton.
Die vorliegende Erfindung besteht fern-sir in einem Verfahren
zum Spinnen von F&den, wobei zu verapinnsndos Manorial unter
Druck der Spinndüse der erfindungsgemÜSen Vorrichtung zugeführt
wird, durch den Gaaeinlaß Kühlgas einßoloitet wird und
20# oder weniger diesos Gases durch die Absaugkanäle und die
Abzugskamtner abgezogen werden, damit dieser Teil des Gases
den an dar Spinndüse gebildeten Fäden entgegenströmt^ und der
Rest des Gase3 aus dem Spinnschacht in Richtung der Fadenbewegung
ausströmen kann.
Vorzugsweise ist die änti'ornung swisohon der Spinndüse
und dem obersten KühlgaßGinlaß mindestens gleich der
Entfernung zwischen den äußersten Düsenüffnungenjsie beträgt
vorzugsweiss zwischen 25,4 und 50.,8 cm. Eine noch größere
Lunge des Kühlgasgegenstroms trägt zur Vermeidung von
Turbulenzerscheinun^Gn in dor Kühe der DUsenooerfluuha bsi
und verui'äaaht einer. Schutzfilm e.uü Dssnpf mit Giner hohen
Konzentration an monomeren Dampf entlang dieser Oberfläche
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sowie zu einer Zone von annähernd ruhendem Gas, durch die die
Fäden laufen. Auf diese Welse wird eins der Padenbewegung
entgegen und nach oben in Richtung auf die Abzugsvorrichtung tete laaiinare Strömung an Monoraerenäsmpf erzeugt und damit ein·
höhere Gleichmäßigkeit; der frisch gesponnenen Fäden erzielt,
wodurch diese leichter aufgespult und mit größerer Gleichmäßigkelt
weiterverarbeitet werden können, so daß schließlich ein gutes Endprodukt erhalten wird.
Die Erfindung wird Im folgenden anhand eines Beispiels unter
Bezugnahme auf di.e Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung stellt einen LSngsochnitt längs der senkrechten Achse des
Spinnschachtes einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dar.
Die veranschaulichte Vorrichtung besteht aus einem senkrecht
angeordneten Spinnschacht 1 mit einer zylindrischen Wand 2 und einer waagrecht angeordneten Spinndüse h, die eine Vielzahl
von Öffnungen 6 aufweist. Am oberen Ende des Spinnschachtes
ist eine Absaugvorrichtung angeordnet, die aus einer den Spinnschacht umgebenden Absugskairne r 8 besteht, die durch
eine Abzugsöffnung 10 mit einem nicht gezeigten Exhaustor
zum Abziehen von Gas verbunden ist. In der inneren Wandung der /ibsugslcommer 8 ist ein wnagrechter Ring von Kanälen 3Λ
angeordnet, über die die Abxugßkammer 8 mit dem Spinnschacht
in Verbindung steht.
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Unterhalb dor öffnungen 6 der Spinndüse, jedoch beträchtlich
oberhalb der Kanäle 14 ist ein starres hohlkegeüctumpfförmiges
Prallblech 16 angeordnet, das vorzugsweise nicht porös ist und an seinem oberen Ende ein sich senkrecht eruOreckendes
zylindrisches Teil 18 besitzt, das vom Boden dei Spinndüse
durch einen geringen Abstand getrennt ist, Diesrr Abstand, der
um den gesamten oberen Umfang des zylindrischen Teils 18 durch eine Anzahl von Haltern 20 an dem zylindrischen Teil konstant
gehalten wird, beträgt zwischen 0.8 und 12,*.' mn und vorzugsweise
1,6 rrm. Das Prallblech erstreckt sich Jn einem Abstand von
der Innenwand der Abzugskatraner und an cten finlaSkanälen 14
dor Abzugskammer vorbei nach unten, wo es in dar Nähe seines
unteren Endes mit einer ringförmigem Platte 19 -verbunden ist,
die unterhalb der Absugskercmer 8 und der Abiugskan\'le 14
angeordnet ist
Der untere Abschnitt des Spinnschachtes wird von einer
isyiindyischen balgonfoujjigcn Konstruktion £6 "umgeben, der
Kühlgas, beiepielaweiso Luft., über eins Hauptleitung 24 zugeführt werden kann. Die Luft strömt swiecihen dem Spinnschacht und
ÜQV Balgenkonstruktion 26 nach oben und durch die Einlädst* 2R, dio in horizontalen Reihen in der Wand des Spinnschaohtes
angeordnet sind, in den Spinnschacht hinein. Die bastan Ergebnisse unter Vermeidung von Turbulenz in der Mähe
der Düse werden i:n allgemeinen dann erzielt, wenn die oberste
Reihe der KühlgasoinliSsfus sich in einsr bssti{i?n:tGn Entfernung,
die als KUhleas-GogönstroiB-Entfernung bezeichnet .-lird,. von
der Unterseibe der Spinndüse 4 mit den üffnmigen 6 bafindot.
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Diese Entfernung beträgt mindestens so viel wie di© maximale
Entfernung zwischen zwei äuQersten Spinndüsenöffnungen und vorzugsweise zwischen 25,4 und 50,8 cm. Die durch die Einlaßöffnungen
22 strömende Luft gelangt dann in Kontakt mit den frisch gesponnenen Fäden, die in der Zeichnung gestrichelt
dargestellt sind.
Die Balgenkon3trulction 26 ist an einen sich nach innen erstr Eckenden
Flansch 29 von U-föxmigem Querschnitt am unteren Ende der
zylindrischen Wand 2 befestigt. Der Flansch mit U-ft>rmigera
Querschnitt dient gleichzeitig als Halterung für den unteren Teil des Spinnschachtes, der die KÜhlgaeeinlässe 22 trägt und
seinerseits an seinem unteren Ende mit einer
balgenförmigen Fortsetzung 27 versahen ist.
Ein sich von der Abzugskarcmer 8 nach unten erst
reokendar ringförmiger Flansch 30 dient der Halterung der
Abzugskammer und taucht in einen ringförmigen Kanal 34 ein,
der in einen an die zylindrische Wand 2 anmontierten ringförmigen Blook 36 eingelassen ist und ein flüssiges
Abdichtungsmittel 32, beispielsweise Wood-Legierung, enthält.
Der ringförmige Block 36 trägt ferner einen horizontalen Ring 4o, durch den eine Anzahl Bolzen 41 geführt ist, dio durch
Sprungfedern 38 zwischen dem Ring 40 und den Köpfen 43 der
Bolzen nach oben gedruckt werden. Die mit dem Prallbleoh 16 verbundene Platte 19 ruht auf diesen Bolzenköpfen 43 und wird
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Ihrerseits durch βίο nach oben gedrückt. Platte 19 weist
außerdem einen sich nach unten erstreckenden Saum 42 auf, der
ebenfalls in einen eine Dichtungsflüssigkeit, wie Wood*6ohes
Metall« enthaltenden Kanal eintaucht. Ein nicht gezeigter
Auslafl für den Anteil des Kühlgases, der sich in Richtung der
Fadenbewegung in dem Spinnschacht abwärts bewegt, ist unterhalb
der Gaseinlaflöffnuneen 22 vorgesehen.
Abzugskammer und Prallblech können für Untersuchung und Wartung der Spinndüse und Absaugvorrichtung leicht durch
Abheben entfernt werden. Die mit dem flüssigen Dichtungsmittel
gefüllten Kanäle stellen eine ausreichende Abdichtung dar und erlauben zugleich das einfache Entfernen der genannton
Teil©. Gewünechtenfalls können Ring- oder andere Dichtungen
anstatt des flücoigen Dichtungsmittels verwendet werden.
Die £inlaSkanäle in die Abzugsvorrichtung bestehen vorzugsweise aus einer großen Anzahl von Löchern von verhMltniamäiJijs
geringer Größe, die vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt besitzen, wenngleich auch onga Schiitzg verwendet werden können. Diese Kanäle bewirken eine Druckdifferenz von
etwa 0,127 bis 25,4 cn HassorsöulQ zwischen dorn Spinnschacht
und der Abzugskammer. Abzugskammer und ihre Zuführungskanäle sowie die Abzugsöffnung zum Exhaustor sind so dimensioniert
und angeordnet, daß diese Druckdifferenz praktisch gleich gehalten wird, d.h. daß die Abweichungen innerhalb des
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186016$
Abzugskammervolumens höchstens etwa 1,27 cm Wassersäule, betragen und daß eine Strömungsgeschwindigkeit eingehalten wird,
die ebenso wie der Druck praktisch an aXlen Stellen der
Trennungswand zwischen Spinnschacht und Abzugskammer gleiob 1st. Zu diesem Zweck Übersteigt die Quersohnittaf lache der Abzügskammer zweckmäßig die Summe <2er Quarschnittsflachen dor
EinlaßkanMle um ein Vielfaches, wodurch erreicht wird, daß
die Lineargeschwindigkeit des Gasstromes durch die Abzugskammer etwa halb so groß ist wie die durch die Kanüle. In diesem Falle können die Kanäle sämtlich von der gleichen Größe
sein und auf gleicher Höhe um die Abzugskammer herum gleichmäßig verteilt sein. Die Abzugsöffnung oder -öffnungen zum
Exhaustor sind gewöhnlich so dimenslQniert, das Druckabfälle
in der Abzugskammer vermieden werden und besitzen dementsprechend einen verhältnismäßig großen Querschnitt. Wenngleich die
Kanäle vorzugsweise von gleicher Größe sind und gleichmäßig auf derselben Höhe verteilt sind, können sie auch unterschiedliche Größe besitzen und ungleichmäßig und auf verschiedenen Höhen verteilt sein, solange gleiche Gasgeschwindigkeiten
durch jeden Bereich dor Abzugskarraner sichergestellt sind.
Beim Spinnen eines Oarns unter Verwendung der beschriebenen
Vorrichtung unterliegen die frisch gesponnenen oder extrudierten Fäden 28, die aus den Öffnungen 6 hervortreten, der Verfestigung, die in dem Bereich der Absaugvorrichtung unter
dem Einfluß eines Oegnstroms aus inertem Gas oder Dampf, der
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durch die Kühlga3einlösss 22 in den Spinnschacht eintritt,
beginnt. Der der Fadenbewegung entgegengerichtete Inertgasstrom
stellt jedoch nur einen kleinen Anteil des Gesamtgasstromes dar, der durch die Kühlgasein1üsse 22 in dan Spinnschacht
eintritt. Bis zu etwa 96$ des eintretenden Gases
strömen in Fadenbewegungsrlchtung und treten durch ©inen
nicht gezeigten Gasauslaß aus. Das entgegen der Fadsnbswegung
strömende Gas gelangt über das Prallblech 16 und den Zwischenraum
zwischen Spinndüse 4 und dem zylindrischen Toil 18 des
Prallblechs auf die Außenseite des Prallblechs 16, strömt dort abwärts und durch die Kanäle 14 in die Absugslcammer
und wird durch den AbzugsauslaS 10 abgezogen. Dieser Gasstrom führt verdampftes Monomerss rait sich, das von den frisch
ext radierten geschmolzenen Fäden in den .oberen Teil
des Spinnschachtes abgegeben wurde. Die Fäden verfestigen
sich in dem unteren Teil das Spinnschachtes unterhalb der KühlgaseinlMsse 22 waiter und kühlen ab.
Unter Verwendung einer Spinnvorrichtung, wie sie Im wesentlichen
in der Zeichnung dargestellt ist, wurde ein Polycaproamidpolymerisat
mit einer relativen AmeisonsSureviskositat.von
45 (ASTM D-789-52T) und einem Gehalt an flüchtigen Stoffen
von etwa 1 bis 3 Gew.-# bei einer Temperatur von 2β2*€ und
einer Strahlgaschwindiglceit von etwa 6,1 bis 10,7 m/min durch
eins Düse aus rostfreiem Stahl mit 126 radial angeordneten
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runden öffnungen mit elnom Durchmesser von je 0,457 mm
ext radiert. Der Spinnschacht, in den die FÄden extrudiert
wurden, war 6,7 m long und bssaS einen Durchmesser von
22,9 cm. Er wurde zum Druckausgleich mit 1,16 or Luft von
26,60C je Minute über Hauptleitung 24, Balgenkonstruktion 26 und
KUhI gaseinlass 22 beschickt. Der Kühl gase ίη1α3 befand sioh
etwa 50,5 cm unterhalb der Spinndüse. Die Afozugsksnimor
8 wurde, wie in der Zeichnung erläutert, von 55 kreisförmigen
Kanülen von je 1,98 nun Durchmesser und I359 mm Längo durchstoßen, die gleichmäßig verteilt in einem Ring von einem
Durchmesser von etwa 50,5 cm angeordnet waren.
Durch das gesamte Volumen der Abzugskammer 8 wurde mittels
einer VakuumpumiDe, die tibor einen Kondensor zur Wiedergewinnung von Monomeren» und über die Abzugsöffnung 10 mit der
Abzugskanäler 8 verbunden war, ein DruckgefSlle
gegenüber der AtmosphKr© des SpAimnohacliss von 1,55 ob
Wassersäule aufrechterhalten. Die Strömungsgeschwindigkeit durch die Abzugskammer zur Exhaustorpumpe betrug nicht mehr
als 0,25 or/min, was tteniger als einem Fünftel der
gesamten Luftbeschickung entsprach. Dor übrige Teil der Luft
trat mit den Fäden am Boden des Spinnschachtes aus. Nach längerem kontinuierlich fortgesetzten Spinnen war die Menge
an kondensiertem Monomeren, die sich auf den Flächen der
Vorrichtung in der Nähe der SpinndUso abgeschieden hatte,
gering. Das Garnbttndel wurdo durch die Tätigkeit der Ab-'
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saugvorrichtung nicht beeinträchtigt, und die Temperatur an
der Oberfläche der Spinndüse blieb konstant.
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Claims (1)
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Patentansp r ti ο h e
1. Vorrichtung zum Spinnen von Fäden, bestehend aus einem
senkrecht angeordneten. Spinnschacht, dessen Oberteil eine
waagreoht angeordnete Spinndüse mit einer Vielzahl von
öffnungen bildet, und aus einer Vorrichtung zum Absaugen von
Gas aus dem Schacht zum Verdampfen von Lösungsmittel von den Faden, dadurch gekennzeichnet, da3 der Schacht (2) um
sein oberes Ende herum eine ringförmige Abzugskanuner (8),
durch deren Innenwand Kanüle (14) in den Spinnschacht
zu» Abziehen von Gas daraus führen, aufweist, daß innerhalb
des Abzugskanäle !-ringes um das Gebiet der durch den Spinnschacht verlaufenden Fäden ein hohlkogelstumpfförmigas
Prallblech (16) angeordnet ist, dessen kleinere öffnung (18) sich in einem geringen Abstand von der Spinndüse (4) in der
unmittelbaren Nähe ihrer äußersten Öffnungen (6) und dessen
grö9ere öffnung sich unterhalb der Kanüle (14) befindet, und
das ein KUhlgaseinlaß (22) in den Spinnschacht unterhalb des
unteren Endes des Prallbleohes angeordnet 1st. «
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzolehnst, defl
der Küh.lgasoinlaß (23) unterhalb der Spinndüse (4) in einer
Entfernung von der Spinndüse (4) angeordnet isfc, die Mindesten«
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gleich der Entfernung zwischen ihren äußerston öffnungen
ist..
?. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle $.4) die Form kleiner Löcher
besitzen, deren QrUQe so gewählt ist, daß das Druckgefälle
zwischen Abzugskammer und Spinnschacht zwischen 0,127 und 25,4 cm Wassersäule beträgt, wenn Gas von der Abzugskanäler
angesaugt wird, und daß die Löcher so verteilt sind, daß eine volumetrische Strömungsgeschwindigkeit des Gases aufrechterhalten wird, die an allen Punkten längs das kleineren
Umfange des Prallbleches praktisch gleich ist.
4. Verfahren zum Spinnen von Fäden, bei dem zu spinnendes
Material unter Druck einer Spinndüse zugeführt und in einen Spinnschacht unterhalb der Spinndüse hineIngospönnen wird,
aus dem zur Verdampfung von Lösungsmittel Gas abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Spinndüse und den
Spinnsehacht so wühlt, daß sie eine Vorrichtung gtmäfl
einem dar vorhergehenden Ansprüche bilden, daß Gas durch den
Gaseinlaß in diese Vorrichtung geleitot wird, daß 20£ oder
weniger dieses Gases aus dem Spinnschacht .Über die Abzugskammer abgezogen wird, so daß dieser Teil des Gases
entgegengesetzt zv.r Bewegungsrichtung der Fäden und diesen
entgegenströmt, und daß man das übrige Gas in dar Bewegungsrichtung der Fäden und mit diesan aus dem Spinnschacht
austreten läßt.
209836/0933
BAD ORIGINAL
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