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DE1660169A1 - Spinnduese und Verfahren zur Herstellung eines Spinnkanals einer Spinnduese - Google Patents

Spinnduese und Verfahren zur Herstellung eines Spinnkanals einer Spinnduese

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DE1660169A1
DE1660169A1 DE19661660169 DE1660169A DE1660169A1 DE 1660169 A1 DE1660169 A1 DE 1660169A1 DE 19661660169 DE19661660169 DE 19661660169 DE 1660169 A DE1660169 A DE 1660169A DE 1660169 A1 DE1660169 A1 DE 1660169A1
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DE
Germany
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tube
spinneret
bore
spinning
Prior art date
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Pending
Application number
DE19661660169
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English (en)
Inventor
Hermanus Plomp
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Akzo NV
Original Assignee
Algemene Kunstzijde Unie NV
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/02Spinnerettes
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/253Formation of filaments, threads, or the like with a non-circular cross section; Spinnerette packs therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

OR. ELISABETH JUNG UND DH. VOLKER VOSS(US Λ PATeNTANWALTt .'
• MÖNCHEN 2» · S I EQ ES 8THAS8E2· · TE LEFON 3450·7 .TELEaHAMM-ADREeSE: INVENT/MONCH EN
AiOJ 1118 + a ho/J/sch ; A
ft".·**:·.. 1966
KUNSTZIJl)S UIiI1S N.V. Arnhem / Holland
"Spinndüse undVerfahren zur Herstellung eines Spinnkanals einer Spinndüse*
Priorität: 10, Dezember 1965 / Niederlande Anmelde-Nr.j 65-i6ü6V
Die Erfindung betrifft eine Spinndüse zur Herstellung τοη ein Profil aufweisenden Fäden aus Kunststoff massen,, insbesondere von Faden mit einem hanteiförmigen, Y-förmigen oder sternförmigen Querschnitt, Bowle ein Verfahren zur Herstellung eines Splßnkanals einer derartigen Spinndüse.
Zur Herstellung derartiger Fäden muß der Spinnkanal am Ausladende einen Querschnitt aufweisen, dessen Form ira wesentlichen der des Fadenquerschnittes entsprioht. An einen Spinnkanal einer Spinndüue werden hinsichtlich des Materials der Kanälwand und des flerstellungsverfahrenß hohe Anforderungen gestellt, da die
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Kanalwand.eine angemessen lange Zeit wärmebeständig und beständig gegenüber Druck und der aggressiven Wirkung der extrudierten Kunststoffmasse für die Fäden sein soll. Daher sind die Materialien, aus denen die Spinndüsen hergestellt werden, schwierig zu bearbeiten, und die erhaltenen Spinndüsen sind sehr kostspielig.
Aus diesem .Grunde werden die Spinndüsen oft aus einem hochwertigen Material hergestellt und mit einfachen, zylindrischen oder leicht konischen Bohrungen versehen, in denen Einsätze aus hochwertigem Material, die jeweils einen Spinnkanal enthalten, befestigt werden,, *
KV Spinnkanal für Fäden mit kreisförmigem Querschnitt umfaßt meistens eine weite Einlaßzone mit einer mehr oder weniger zylindrischen Wand, die über ein Zwischenstück mit einer leicht konischen Form in eine Auslaßzone mit einer zylindrischen Wand mit kleinerem Durchmesser übergeht. Bin derartiger, einen Kanal umschließend *. tz wird beispielsweise dadurch hergestellt« daß man auf einem Kern, der die gewünschte Form des Kanals aufweist, Metall ablagert, den Kern mit chemischen Kitteln entfernt und den Einsatz außen nachschleift, bis er in die Spinndüsenbohrung paßt Auf diese Weise ist es möglich, einen Kanal mit }eder gewünschten Querschnittsform herzustellen, indem man von einem Kern mit der gewünschten Form ausgeht. Jedoch 1st die Herstellung derartiger Einsätze noch immer sehr mühsam und kostspielig.
Zweck der Erfindung ist es In erster Linie, eine Spinndüse sehr einfacher Art zur Verfügung zu stellen, die eine Hehrzahl won durch Programmierung einfach und schnell herstellbarer Bohrungen
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aufweist. Demgemäß betrifft die Erfindung eine Spinndüse zur Herstellung von ein Profil aufweisenden Fäden aus Kunststoffraassen, welche dadurch gekennzeichnet ißt, daß die Wand des mit einem Profil versehenen Spinnkanals aus einem dünnwandigen Röhrchen besteht, dessen Austrittszone innen und außen ein Prof11 aufweist·
Die Erfindung 1st weiterhin dadurch gekennzeichnet, dad did Wand des Spinnkanal8 vorzugsweise durch ein dünnwandiges iwhrchen gebildet wird, das in die Bohrung einer Spinndüse paflt und über einen Teil seiner Länge mit seiner gesamten Umfangsfläohe an der Wand der Bohrung anliegt, während die Austrittszone des Röhrchen* nur mit den Kanten des Profils an der Wand der Bohrung anliegt.
Weiterhin ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, ,daß dertatsäohliche Umfang und die Wandstärke der ein Profil aufweisenden Austrittszone des Röhrchens praktisch gleich den Umfang bzw. der Wandstärke derjenigen Zone des Röhrchen* sind, die kein Profil aufweist.
Bei einer anderen Ausführangsfom der Erfindung let die Spinndüse an ihrer Unterseite mit einem vorspringenden Röhrchen versehen, das koaohslal zu einem Spinnkanal angeordnet 1st «ad dessen AuslaSzone innen und außen ein Prof11 aufweist und nur mit den Xanten des Profils an der Wand einer Bohrung anliegt, die vorzugsweise in einem SLeraent angebracht ist, das das vorspringende Röhrchen umgibt.
Vorzugsweise sind die Kanten des Profils, die an de!*Hand der Bohrung anliegen, gerade, wird Jedoch ein Spinnkanal reit
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Profil gewünscht, so können diese auch sohraubenlinienförmig sein·
Um zu vermeiden, daß die Öffnung der das Profil aufweisenden Austrittszone Sprünge oder Grate aufweist und um zu erzielen, daß sie wirklich senkrecht zur Achse des Spinnkanals verläuft, 1st es erflndungsgemäß zweckmäßig, das Austrittsende des dünnwandigen Röhrchens" vor Anbringung des Profils von außen konisch zuzuspitzen. Wegen der geringeren Wandstärke kann das zugespitzte lande leichter zusammengedrückt werden, ohne daß Sprünge oder unregelmäßige Ränder auftreten. Durch das konische Zuspitzen wird ein Nachschleifen und Polieren der Ränder,was besonders mühsara ist, überflüssig.
is ist jedoch schwierig, einen Spinnkanal mit spitzwinkligen Profilkanten herzustellen. Soll der hergestellte Faden dennoch spitzwinklige Profilkanten aufweisen, so kann erfindungsgemäß an der das Profil aufweisenden Austrittszone des Spinnkanalβ ein gesonderter, verengter Durchtritt angeordnet werden, der einen kleineren Durchmesser aufweist als der Hüllkreis des Profilquerschnitts des Spinnkanals. Sin derartiger verengter Durchtritt kann mittels eine« Ringes erzielt werden, der innerhalb der Spinndüsenbohrung angebracht wird und die abgerundeten Kanten des Kanalprofils abdeckt.
Dieser Ring kann auch Teil eines Körners sein, der ein aus der Spinndüse herausragendes Röhrchen umgibt. ' -
3rfindungsgemäß wird ein ein Profil aufweisender Spinnkanal wie folgt hergestellt: Das dünnwandige Röhrchen wird mit dem mit dem Profil zu versehenden inde In ein Spezialwerkzeug verbracht, das
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Hehrzahl von Klemmbacken aufweistt die mit besonders großer Präzision genau radial beweglich sind, und die Innenwand des Röhrchens wird von außen und ohne weitere StütZ3 in die gewünschte Fora gebrachte Die Anzahl der Klemmbacken entspricht hierbei der Kahl der Einbuchtungen zwischen den Profilkanten,, und die Klemmbacken sind mit fließend verlaufenden Abrundungen versehen, damit ein allmählicher übergang von der ein Profil aufweisenden Zone des Röhrchens sur Zone ohne Profil erzielt wird*
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert? die eine Ausführungsform der erfindungsgemäöen Spinndüse veranschaulichen^
Figo 1 zeigt einen Querschnitt eines nicht zusammengedrückten liöhrchens, das einen Kanal umschliei3to
Pig 2 ist ein Querschnitt eines teilweise zusammengedrückten Röhrchensβ
Pigo 3 zeigt einen Querschnitt eines zum gewünschten Profil zusammengedrückten Röhrchens.
Fig« 4 zeigt im Längsschnitt eine Bohrung in einer Spinndüse, die mit einem im Seitenaufriiä gezeigten Teil versehen ist.
Bei der Herstellung einer rait einem Profil versehenen Austrittszone des Sttinnkanals zum Schmelzspinnen oder >2xtrudieren einer Kunststoffmasse zu Fäden mit Y-fÖrmigem Querschnitt wird von einem Röhrchen 1 ausgegangen;» dessen Wandstärke (vgl. Fig. 1) t bezogen auf den Durchmesser, gering ist.
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Dae Röhrchen 1 ist von einen Spezialwerkzeug umgeben, das eine Anzahl von Klemmbacken aufweist, die das Röhrchen zur gewünschten Form zusammendrücken können, da diese mit besonders großer Präzision gleichzeitig in radialer Richtung bewegt werden können. Die Herstellung einer Austrittsöffnung mit Y^förmigem Querschnitt, wie vorstehend beschrieben^ erfordert drei Klemmbackent, die in Fig„ bis 3 schematisch durch die Pfeile 2 angedeutet sind. Die Herstellung eines hanteiförmigen Querschnitts erfordert folglich zwei Klemmbacken und die eines X-förrnigen Querschnitts vier Klemmbacken» Die Klemmbacken üben einen Druck In Richtung der Pfeile 2 aus, wodurch das Röhrchen 1 zusammengedrückt wird, wobei die Geschwindigkeit der Zusamraendrückung selbstverständlich von der Beschaffenheit des Materials abhängt> aus dem das Röhrchen hergestellt wurde. Falls erforderlich, kann das Zusammendrücken unter Erhitzen des Materials erfolgen.
Fig. 2 zeigt ein wichtiges Stadium während der Zusaramendrückung des Röhrchens« Durch die Bewegung der Klemmbacken ist der ursprünglich kreisförmige Querschnitt zu einem Dreieck zusammengedrückt worden9 das gerade Seiten und abgerundete acken 3 aufweist,, Die Gesamturafangslänge hat sich nicht verändert, da während des Zusammendrücken die Klemmbacken das Röhrchen nur teilweise umfassen» Folglich ragen die abgerundeten Seken 3 des Dreiecks über den ursprünglich kreisförmigen Umfang ^ des Röhrchens 1 (angedeutet durch die gestrichelte Linie in Fig. Z) hinaus.
Beim weiteren Zusammendrücken zur in Fig. 3 dargestellten Form werden die geraden Seiten des Dreiecks weiter nach innen gedrückt,
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i'oäuroh der Kanal seinen Y«?ei*migen C*uers©?ßiife1j ®2*l2alt* Die abgerundeten tacken 3 berühren nun wieder ä.en Kreis k9 land die dazwischenliegenden Kreisbogen bilden sozusagen die saoh ianett gebogenen Teile des ursprünglichen Kreises, wobei der Umfang und die Wandstärke des Röhrchens nicht verändert wurden» Das Hdhrohen 1 1st nur über einen Teil seiner Länge mit einem derartigen Profil versehen, das allmählich in die nicht mit einem Profil versehene Zone übergeht. 52s ist ersichtlich« dad bei einem gegebenen Kanalquerschnitt der Durchmesser, und die Wandstärke des Röhrchens aufeinander abgestimmt sein müssen. Fig. h zeigt ein derartiges Röhrchen 1, das in einer Bohrung 5 einer Spinndüse 6 angeordnet ist. Die Bohrung 5 ist einfach und zylindrisch oder leicht konisch ausgebildet und muß auf keinen Fall den sonst an Spinnkanäle gestellten Anforderungen entsprechen. Das Höhrehen 1 wird In die Bohrung 5 gepreßt oder darin verkittet und kann, wie die bekannten Einsätze, leicht wieder entfernt und gegen ein anderes Röhrchen ausgetauscht werden. Srfindungsgeraäö wird das Höhrohen über etwa ein Drittel seiner Länge zusammengedrückt und mit einen Profil versehen, wobei dieses Drittel die Austrittszone 7 bildet. Die gesamte äußere Oberfläche der nicht zusammengedrückten Zone liegt an der Bohrungewand an, während die Austrittszone 7 daran nur alt den Streifen anliegt, die den abgerundeten Bsken 3 des Querschnitte von Figo 3 entsprechen. An ihrem oberen Sude ist die Bohrung 5 abgekantet, und das Röhrchen 1 1st über die Abkantung gezogen und bildet eine Bördelung 8, wodurch Jder Zwischenraum zwischen der Bohrung 5 und dem Röhrchen 1 abgedichtet ist. Die Bördelung 8 dient ebenfalls dazu, das Einströmen der Splnnmasse zu erleichtern.
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Das Unterende der Auetrittszone 7 «reist eine konische Zuspitzung 9 auf. Bevor das Röhrchen 1 zusammengedrückt wird, wird es von außen konisch zugespitzt, so daß die Wandstärke in Richtung der Auetritteöffnung abnimmt. Dadurch verursacht das Zusammendrücken keine hohen Spannungen im Öffnungsrand, die zu einem Bruch führen könnten. Darüberhinaus bleibt das untere Ende der Austrittezone 7 dadurch· besser in seiner lotrechten Stellung zur Kanalachse, so daß ein Nachschleifen und Nachpolieren zur Fertigstellung dee Spinnkanala nicht erforderlich ist. Dies ist besonders deshalb von Vorteil, da es äußerst schwierig ist, am unteren Rand der Austrittszone 7 beim geraden Abschleifen die Bildung von Graten zu vermeiden«' die zu Unregelmäßigkeiten bei den hergestellten Fäden führen.
Wird eine Spinnroasse unter hohem Druck durch den Spinnkanal gepreßt, so wird die Wand des Kanals (d.h. die Wand des Röhrchens 1) gegen die Bohrung 5 gedrückt. Da die Wandstärke des Röhrchens 1 verhältnismäßig gering ist, ist der Achsialdruck der Hasse auf den ringförmigen Querschnitt geringer als die Reibung zwischen der Bohrung 5 und dem Röhrchen lr die auf eine wesentlich größere, zylindrische Oberfläche einwirkt und vom Radialdruck der Hasse ab* hängt. Die nicht mit einem Profil versehene Zone des Röhrchens 1 haftet daher stets in der Bohrung 5· Die Splxmmaeae, die duroh den Kanal unter allmählich abnehmendem Druck gleitet, fließt duroh die allmählich in das Profil Übergehende Zone dee Röhrchens 1 und erreicht schließlich die mit einem Profil versehene Austrittszone 7, wobei der Druck der Masse das Profil wieder zu erweitern bestrebt ist. Da Jedoch die abgerundeten Kanten 3 des Profils an der Bohrung 5 anliegen und die zwischen diesen liegenden Kreisbogen des
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Profils unter Spannung stehen,können sich diese Kreisbogen in der in Pig» 3 gegeigten Stellung nicht wieder zu der in Pig. 2 veranschaulichten Form ausdehnen;, so daß der Profilquerschnitt des
Röhrchens 1 trotz der geringen Wandstärke des Röhrohens erhalten bleibt.
vorstehend erwähnt-, ist der Übergang von der nicht mit einem Profil zu der mit einem Profil versehenen Zone des Röhrchens 1
fließend., wodurch nicht nur vermieden werden soll, daß das Material t aus dem das Röhrchen hergestellt wurder während des Zusammendrückens überbeansprucht imd daß die Kanaloberfläche rauh wird, sondern auch erreicht werden soll? daß der Widerstand gegenüber
der gleitenden Masse so gering wie möglich gehalten wird. Die
Klemmbacken^ mittels derer das Röhrchen 1 das gewünschte Profil
erhält, sind daher ebenfalls mit fließenden Übergängen versehen
und werden derart bewegt, daß nirgends am Röhrchen 1 scharfe über» gange auftreten«,
Die Bohrung 5 ist vorzugsweise langer als die Gesamtlänge des
Röhrchens 1P so daß dieses über seine volle Länge gehalten wird
und die mit einem Profil versehene Austrittssone 7» die vorzugsweise nicht mehr als ein Drittel der Gesamtlänge des Röhrchens 1 ausmacht t nicht aus der Bohrung 5 herausragt.
Bei dünnarmigen Profilen kann die wirklich Urafangslänge des Profils der Austrlttszone 7 im Verhältnis zum Durchmesser des Htillkreisee lang sein. In diesem Fall liegen die Ecken 3 dee Profil« querochnittfl auf einem KreiSj dessen Durchmesser kleiner ist als
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der des ursprünglich kreisförmigen Querschnitts k des Röhrchens 1« Die Bohrung 5 in der Spinndüse 1st in diesem Fall abgestuft, damit die Ecken 3 an der Bohrungswand derart anliegeng daß deren Querschnitt einem Hüllkreis mit entsprechend geringerem Durchmesser entspricht,
Palis ein Faden mit spitzwinkligen Profilkanten hergestellt werden soll j so muß das Röhrchen "beim Zusammendrücken spitzwinklig zusammengedrückt werden. Dies kairn zn Materialüberbeanspruchung und Bruch beim Röhrchen führen? und es können Schwierigkelten hinsichtlich des allmählichen Überganges vom nicht zusammengedrückten ssum zusammengedrückten Querschnitt auftreten. Um trotzdem spitzwinklige Profilkanten zu erhaltenB kann die Bohrung 5 unterhalb der Austrittszone 7 eine Verengung mit einem kleineren Innendurchmesser aufweisen., so daß die abgerundeten Kanten 3 der ProfHarme genau bedeckt und scharf abgetrennt sind» Die Verengung kann auch mittels eines Ringes In der Bohrung 5 erzielt werden. Der Widerstand, den die kurzen Strecken des Ringes ausubenE die auf den Kanten des abgerundeten PfOfils liegen, wird durch die Befestigungsmittel aufgehoben, Kit denen der Ring in der Bohrung 5 befestigt wird· Es Ist darauf hinzuweisen, daß der Ring fest an der Zuspitzung 9 anliegen muß, damit er sich nicht verschiebt oder andere Störungen auftreten«
Bei einer andc**sn Ausführungsform der Erfindung wird kein Einsatz in Form eines In einer Bohrung 5 angebrachten Röhrchens 1 verwendet» sondern die Spinndüse wird mit einem Spinnkanal versehen, der nun allen gestallten Anforderungen entspricht und Innerhalb eines
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koaehslslen Röhrchens abgeordnet ist^ das aus dem unteren Ende tier Spinndüse herausragt. Dieses heraussagende Röhrchen hat einen äfer&ieliea Querschnitt wie der ia Fig» I gezeigte Querschnitt und irXrü in gleiches? Weise au dem in Pig» 3 gezeigten oder einem ende» if-en ©tabellenförmigen aäer stabförmige!.- Profil zusammengedrückt«,
Dieses Röhrchen weist, isfcenfalls einen fließendes Übergang vom kreisföi-Tiiigen zum Prof!!querschnitt auf» Das vorspringende Röhrchen ist von einem mit olmir Bohrimg versehenen Körper uingebent wobei die PchFung an den Ecken 3 anliegt, Der Körper kann an der Spinndüse befestigt sein, Im allgemeinen wird für diesen Körper ein abnehmbarer RiJRg verwendet« Diese Spinndüsenausbildung hat jedoch den N»chteilf daß die Spinndüse ganz aus einem hochwertigen Material hergestellt sein muß und daß sier wenn der Spinnkanal beschädigt ist,- abgenommen und repariert oder der beschädigte Spinnkanal versfcopft werden muß, bis die Spinndüse ausgewechselt wird, Einsätze lrönnen nicht ausgewechselt werden,, da keine vorhanden sind, es eel denn? das vorspringende Röhrchen als solches ist an der nicht zusammengedrückten Zone abnehmbar an der Spinndüse befestigt und auswechselbar,
Es ist darauf hinzuweisen, daß unter gewissen Umständen auf die Profilzone des vorspringenden Röhrchens so geringe Kräfte einwirken,, daß dieses, da es ein Teil der Spinndüse darstellt oder daran befestigt ist, von der Spinndüse gehalten wird und dadurch genügend Steifigkeit erhält, so daß sich das Profil nicht wieder zum Kreis ausweitet, wodurch das Anbringen eines Halteringes unnötig wird» Soll der Profilquerschnitfc jedoch spitze Winkel aufweisen,, so nmS der Ring verwendet worden und kann an seinem unteren Side mit einer
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Verengung veroehen sein, so ds3 ein Facienquerschnitt mit spitzen Winkeln erhalten wird*
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Patentanspruchs
    la) Spinndüse ζην Herstellung von ein Profil aufweisenden Fäden aus Kunststoffmasse*!,, wobei die Spinndüse mindestens einen Spinnkanal aufweist» dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des mit einem Prof 11 versehenen Spimkanals aus einem dünnwandigen Röhrchen (1) toasteht* dessen Austrittszone (7) innen und außen ein Profil aufweist,
    2o) Spinndüse nach Anspruch lt dadurch gekennzeichnet* daß die Austrittszone (7) des dünnwandigen Röhrchens an der Wand einer Bohrung (5) nur mit den Kanten (3) des Profils anliegt.
    3.) Spinndüse nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet s daß die Wand des Spinnkanals aus einem dünnwandigen Röhrchen (1) besteht, das in einer Bohrung (5) einer Spinndüse (6) sitzt und über einen Teil seiner Länge mit seiner gesamten Umfangsflache an der Wand der Bohrung (5) anliegt, während die AustrittBzone (7) des Röhrchens (1) nur mit den Kanten (3) des Profils an der Wand der Bohrung (5) anliegt·
    4.) Spinndüse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet» daß die Bohrung, die die Kanten (3) das Profils stützte sieh in einem Körper, wie eimern Ring, befindet t der mit der Spinn&iis® W$ 'ferbunden ist·
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    5·) Spinndüse nach Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, daß der tatsächliche umfang und die Wandstärke der ein Profil aufweisenden Austrittssone (7) des Röhrchena (1) praktisch gleich dem umfang bzwc dei1 Wandstärke der Zone des Röhrchens (1) sind» die kein Profil aufweist«
    6.) Spinndüse nach Anspruch 1;, dadurch gekennzeichnet, daß die Austritfcszone (7) des Röhrchens (1) außen konisch zugespitzt ist.
    7o) Spinndüse nach Anspruch 2 zur Herstellung von Fäden mit spitzwinkligen Profilkanten,, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Austrittszone (7) die Bohrung (5) mit einem verengten Durchtritt versehen 1st, dessen Durchmesser kleiner ist als der des Hüllkreises (^) des Profilquerschnitts des Spinnkanals.
    8.) Spinndüse nach Anspruch 4· und 7» dadurch gekennzeichnet, daß der verengte Durchtritt innerhalb der Spinndüsenbohrung (5) angebracht ist.
    9o) Spinndüse nach Anspruch 1, dadurch gekenn
    zeichnet , daß die Austrittszone (7) des Röhrchens (1) ein schraubenlinienförniiges Profil aufweist.
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    10ο) Verfahren zur Herstellung eines mit einem Profil ver-
    naheuten Spiroikarails für eliio Spinndüse gemäß einem der vorstehende?* Amsp^üche, dadurch gekennzeichnet, daß titeö öüraiwaR&ige Röhrchen (1) mit dem mit dem Profil zu versehenckj-n Τ·.ΐ(1θ Ih ein Spezialwerkzeug verbracht wird,, das eine Mehrzahl von Kiemmbnoken aiifweist,, die mit besonders großer Präzision genau radial beweglich sindf und daß die Innentsand des Röhrchens (1) von atißsn und ohne weitere Stütze mittels der Klemmbacken in die Form gebracht wird«
    11«} Verfahren nach Anspruch 10 1 dadurch gekenn
    zeiehnetf daß das untere Ende des Röhrchens (1) vor Anbringung des Profils von außen konisch zugespitzt wird.
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    Leerseite
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ES (2) ES334336A1 (de)
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LU (1) LU52553A1 (de)
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