DE1659661B2 - Doppelglasscheibe mit Metall Randprofil und Randdampfung - Google Patents
Doppelglasscheibe mit Metall Randprofil und RanddampfungInfo
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/66—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
- E06B3/67—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light
- E06B3/6707—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light specially adapted for increased acoustical insulation
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Description
Die Erfindung betrifft eine Doppelglasscheibe mit einem rahmenartig umlaufenden Randprofil aus Metall,
das parallel zur Scheibenebene nach innen vorspringende, die Einzelscheiben in einem Abstand
haltende Schenkel aufweist, mit einer zwischen den Einzelscheiben und den Schenkeln angeordneten
elastischen Dichtung sowie mit einer Randdämpfung aus einer in dem 7wischen den Schenkeln des Randprofils
eingeschlossenen Raum vorgesehenen Schallscluckpackung aus lockcrem Füllstoff, der von einer
umlaufenden, im Querschnitt U-förmigen, perforierten Platte abgedeckt ist deren Schenkel über eine
elastische Dichtung mil den Schenkeln des Randprofils verbunden sind.
Bei einer bekannten Doppelglasscheibe dieser Art (»Kampf dem Lärm«, Jahr 1958. Heft 4, Seite 7,
Abb. 9) ist das Randprofil Teil eines Fensterrahmens, bei der zusätzlich anzuklebende Glashalteleisten
zum Festhalten der Scheiben erforderlich sind. Die U-förmige Dichtung, welche gleichzeitig alsSchcibenanlage
und als Anlage für die perforierte Platte dient, umfaßt auch die Schenkel des U-Protils, so daß
auch für die Abstützung der perforierten Platte ein verhältnismäßig steifes Material notwendig ist. Zusätzlich
sind Einrichtungen erforderlich, welche es ermöglichen, die Stirnräder der Scheiben auf Abstand
von den Metallteilen zu hallen. Hierdurch ist der Aufbau der bekannten Doppelglasscheibe verhältnismäßig
kompliziert.
Bei gebräuchlichen Doppelglasscheiben mit einem Scheibenabstand von etwa 10 bis 12 mm wird andererseits
zwar eine Schalldämmung von etwa 27 bis 32 Dezibel erreicht, jedoch im wesentlichen lediglich
im mittleren Frequenzbereich, so daß sowohl sehr hohe als auch sehr niedrige Schallfrequenzen durch
eine normale Doppelglasscheibe ebenso leicht hindurchgehen wie durch eine Einfachscheibe von gleicher
Gesamtdicke. Ein größerer Abstand ist im allgemeinen in der Praxis nur bei Flügelrahmen oder
festen Verglasungen gebräuchlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter möglichster Vereinfachung der Konstruktion der
Doppelglasscheibe der eingangs genannten Gattung die Schalldämmung im Bereich niedriger Frequenzen
zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die folgenden, großteiis an mcIi bekannten, teilweise
auch neuen Merkmale, daß das Randprofil ein U-Profil mit einer Stegbreite von mindestens 60 mm und
einer Schenkellänge von mindestens 30 mm ist, daß die elastische Dichtung zwischen den Schenkeln des
Randprofils und den Einzelscheiben ein elastischer Kleber ist, daß die perforierte Platte aus einem schallschluckenden
Stoff, z. B. einem porösen oder einem weichen Kunststoff, besteht und die Gesamtfläche
der Perforierung mindestens 20 °/o der Fläche des Stegs beträgt, und daß die Dichtung zwischen den
Schenkeln des U-Profils und den kürzeren Schenkeln der perforierten Platte lediglich im Überlappungsbereich dieser beiden Teile angeordnet ist und aus
einem Schaumgummi besteht.
Hierdurch wird bei einfachem konstruktivem Aufbau eine optimale Schalldämmung insbesondere im
Bereich der niederen Frequenzen erzielt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der schallschluckende
Füllstoff aus Stein-, Glas- oder Asbestwolle besteht. Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines
Ausführungsbeispiels erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 ein Diagramm, das die erzielte Schalldämmung
veranschaulicht, und
Fig. 2 einen Schnitt durch die Kante einer Doppelglasscheibe.
In dem in F i g. 1 dargestellten Diagramm ist auf der Waagerechten die Frequenz in Hertz und auf der
Senkrechten die Schalldämmung in Dezibel aufgelragen. Die Kurve I zeigt die Schalldämmung einer
Scheibe gemäß der Erfindung, die Kurve 11 die Schalldämmung einer normalen Doppelglasscheibe,
im übrigen gleiche Ausgestaltung, während die Kurve 111 die Schalldämmung einer Scheibe nach
einem früheren Vorschlag der Anmelderin zeigt, bei der das Verbindungsprofil mit einer schallschluckenden
Oberfläche bedeckt ist. Die Messungen sind unter einem mittleren Schalleinfallswinkel von 45° erfolgt.
Die Fig. 1 zeigt, daß die Schalldämmung der erfin-
Sü dungsgemäßen Doppelscheibe im Bereich von etwa
150 bis 500 Hz nahezu den doppelten Dezibclwert gegenüber einer normalen Doppelscheibe hai. Bei
30 Dezibel beträgt dabei die Minderung des Schalldurchgangs, bezogen auf das Lautslärkeempfindcn
des menschlichen Ohres, 90 °/o gegenüber dem Schalldurchgang
von Luft.
Wie die Fig. 2 im einzelnen veranschaulicht, sind
Einzelscheiben 1 durch einen elastischen Kleber 2 mit
einem äußeren, als Abstandshalter dienenden U-Profil
3 verbunden. Eine im Querschnitt U-förmige, perforierte
Platte 4 deckt mit ihrem Steg eine Schallschluckpackung ab. Sie hat keine metallische Berührung
mit dem die Abstandshalterung bewirkenden U-Profil 3, sondern ist mit diesem durch eine aus
Schaumgummi bestehende Dichtung 5 verbunden. Die Perforierung der Platte 4 besteht aus runden oder
ovalen Löchern oder Schlitzen 6, die mindestens 2O°/o der Fläche ausmachen. In dem als Abstandshalter
dienenden U-Profil 3 ist im Hohlraum ein Behälter 7 zur Aufnahme eines Trockenmittels 8 angebracht.
Im Innern des Hohlraums befindet sich ein Füllstoff 9 aus Stein-, Glas- oder Asbestwolle. Zwischen
dem Rand der Einzelscheibe 1 und dem als Abstandshalter verwendeten U-Profil 3 ist zusätzlich
eine Abdichtung 10 aus einem fest haftendem Kitt, ζ. B. ein Zweikomponentenkleber, angeordnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Doppelglasscheibe mit einem rahmenartig umlaufenden Randprofil aus Metall, das parallel
zur Scheibenebene nach innen vorspringende, die Einzelscheiben in einem Abstand haltende Schenkel
aufweist, mit einer zwischen den Einzelscheiben und den Schenkeln angeordneten elastischen
Dichtung sowie mit einer Randdämpfung aus einer in dem zwischen den Schenkeln des Randprofils
eingeschlossenen Raum vorgesehenen Schallschluckpackung aus lockerem Füllstoff, der
von einer umlaufenden, im Querschnitt U-iörmigen, perforierten Platte abgedeckt ist, deren
Schenkel über eine elastische Dichtung mit den Schenkeln des Randprofils verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das Randprofil ein U-Profil (3) mit einer Stegbreite von
mindestens 60 mm und einer Schenkellänge von mindestens 30 mm ist, daß die elastische Dichtung
zwischen den Schenkeln des Randprofils und den Einzelscheiben (1) ein elastischer Kleber (2)
ist, daß die perforierte Platte (4) aus einem schallschluckenden Stoff, z. B. einem porösen oder
einem weichen Kunststoff, besteht und die Gesamtfläche
der Perforierung (6) mindestens 20 ° ο
der Fläche des Stegs beträgt und daß die Dichtung (5) zwischen den Schenkeln des U-Profils(3)
und den kürzeren Schenkeln der perforierten Platte (4) lediglich im Überlappungsbereich dieser
beiden Teile angeordnet ist und aus einem Schaumgummi besteht.
2. Doppelglasscheibe nacli Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der schallschluckende Füllstoff (9) aus Stein-, Glas- oder Asbestwolle
besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0047226 | 1965-05-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1659661A1 DE1659661A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1659661B2 true DE1659661B2 (de) | 1973-10-31 |
| DE1659661C3 DE1659661C3 (de) | 1974-06-06 |
Family
ID=7050282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651659661 Expired DE1659661C3 (de) | 1965-05-11 | 1965-05-11 | Doppelglasscheibe mit Metall-Randprofil und Randdämpfung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1659661C3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2803740C3 (de) * | 1978-01-28 | 1982-10-28 | Friedrich Holve, Profilzieherei und Metallwarenfabrik, KG, 8570 Hemer | Mehrscheiben-Isolierglas |
| FR2693754B1 (fr) * | 1992-07-16 | 1994-09-02 | Saint Gobain Vitrage Int | Caisson isolant acoustique. |
| FR3122689B1 (fr) * | 2021-05-07 | 2024-01-19 | Saint Gobain | Dispositifs perforés et vitrages les comprenant |
| FR3137403B1 (fr) * | 2022-07-01 | 2025-04-25 | Saint Gobain | Vitrage présentant des performances améliorées d’isolation acoustique et d’absorption d’humidité |
-
1965
- 1965-05-11 DE DE19651659661 patent/DE1659661C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1659661A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1659661C3 (de) | 1974-06-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |