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Längenei nstellbare-r Abschluß für Jalousierollen Die Erfindung bezieht
sich auf Rollen für Fenster-Jalousien u:dgl. und richtet sich insbesondere auf einen
veränderlichen Rollenabachluß für das eine Rollenende, welcher eine leichte und
rasche Einstellmöglichkeit für die tatsächliche Länge der Jalousienrolle in vorbestimmten
und genau definierten Schritten ermöglicht.
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Fensterjalousien und die sie tragenden Rollen werden normalerweise
in verschiedenen genormten Längen hergestellt, die so gewählt sind' daß sie zu den
Fensterbreiten passeng auf die man am häufigsten trifft.
Ein
chronisches und unangenehmes Problem auf diesem
Fachgebiet ergibt sich jedoch
aus der Tatsache, da9 eine große Anzahl der Fenster nicht @
die genormten Breiten aufweist. Außerdem weichen die Jalousienbefestigung®konsolen,
die auf Fenstern, die die Normal-
breite besitzen, montiert
sind,@häufig eine Ab-
weichung von den Normabmessungen der Jalousierolle
ab. Somit zeigt die Erfahrung, daß häufiger als er-
wünscht, Einstellungen
der wirksamen Gesamtlänge einer Rolle vorgenommen werden müssen, bevor
die
Jalousie auch auf ein Fenster mit üblichen Abmessungen montieren
kann: .Normalerweise nimmt der Händler, bei dem die Jalousie gekauft wird, die Einstellung
der länge dadurch vor, daß er die nächstgräßere -Länge der Jalousie auf hager
wählt und sowohl die Jalousie als auch die Rolle auf die gewünschten Abemessungen
zurecht schneidet. In.
den meisten Fällen sind die Händler mit Spezialmaschinen
für diese Schneidvorgänge-ausgerüstet, jedoch kommt es häufig wegen der vielen Fehlermöglichkeiten
beim Messen und Zurechtschneiden vor, daß die
fertige Jalousierolle
nicht genau auf das Fenster
paßt und etwas zu kurz geschnitten ist.
Häufig ist auch zu beobaebton, daß besondere Fenster, die nach
Prüfung
eigentlich den Normabmessungen entBprechen
müßten, taträchlich
um ein geringes Maß von einigen
m' bis zu ca. 4 cm breiter sind
als den Normabmessungen entsprechen würde. In vielen Fällen ist
es
deshalb für den Käufer außerordentlich wünschenswert, die hänge
der Rolle etwas nachstellen zu können,
um den besonderen Umständen
gerecht zu werden, auf
dien er bei seinem. Wunsch, die Jalousie-anzubringen,
trifft. Infolgedessen sollte für eine zufrieden-
stellende Installationemögli6hkeit
die Jalousierolle mit einer Einrichtung versehen sein, mit deren
Hilfe
man die Rollenlänge über einen verhältnismäßig kleinen Bereich
leicht vergrößern oder verkleinern kann.
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Eine Lösung des Troblems der Längeneinstellung
von
Jalousierollen ist das Eimetzen eines entfernbaren Abschlußstopfens
für das Dreheapfenende der Rolle.
Ein solcher Stopfen
kann zum Nachschneiden der Rolle auf unterschiedliche hängen
entfernt werden und liefert außerdem eine 1äng,eneinstellung
der Rollenanordnung, wenn das Ausmaß bis zu dem der Stopfen
in
das Ende vier Rolle eingesetzt werden kann,, sich
über einen gegebenen
Bereich ändern läßt. Es wurden
bereits wenigstens einige unterschiedliche
Schemata
zur Änderung des Einsetzens dieses Stopfens und
zur
Befestigung den Stopfens in der Rolle in den ver-
schiedenen
Einsetzstellungen vorgeschlagen, da dies natürlich für ein zufriedenstellenden
Arbeiten er-
forderlich ist. Jedoch ergaben sieh dabei von den
einzelnen
Schemata abhängige Beschränkungen die
diene Arbeitsweise
nachteilig beeinflußten, wobei
einige sogar völlig unbrauchbar waren.
So konnte b
beispielsweise der Stopfen in die Rolle üzurüokgleiten,
wenn er sich in seiner ausgezogenen Stellung befand und die Einstellung
des Stopfens -in der Rolle
ist außerordentlich schwierig und mühselig:
Darüberhinaus führen entfernbare und einstellbare Abschluß-Btopfen
wegen der Möglichkeit eineu unbeabsichtigten
Fallen-auf das
Stopfenende selbst zu einigen wesent-
lichen und kaum lösbaren Problemen.
Häufig wird
.dabei der Stopfen zwangshäufig vollständig in das=
Ende des Jalousierohree hineingedrückt und diesen kann auch beim
Transport, beim ®erkauf und schließlich
beim Anbringen
selbst erfolgen. Das Ergebnis ist dann, daß der Abschlußstopfen
nur sehr schwer aus der
Jalouserolle wieder entfernt werden
kann, da er
sich fest in dem Rohr an einer Stelle verkeilen kann,
die von außen her nicht mehr zugängig ist. Das Rollen-
rohr selbst
kann entwerder durch zu kräftigen Ein-
setzen den Stopfens oder beim Versuch
den Stopfen zu
entfernen beschädigt werden und auch der Stopfen
selbst kann gefährdet sein, indem beispielsweise der Drehzapfen unbeabsichtigt entfernt
wird oder der Zapfen oder der-Stopfen selbst beschädigt werden.
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Hauptaufgabe der Erfindung ist somit die Schaffung einer entferabaren
Abschluf3konstruktion für Jalousierollen-zur Lösung der oben aufgezeigten Probleme.
Die mit der erfindungsgemäßen.Abachlußkonstruktion ausgerüstete Jalouaierolle läßt
:sich rasch und außerordentlich leicht in der-Länge über feste und vorbestimmte
Stufen einstellen. Darüberhinaus ist die Jalousierolle in jeder dieser Stufen vollständig
stabil, da jede Einstellung-zwangsläufig gegen unbeabsichtigte Änderungen bei der
anschließenden Benutzung versperrt ist. Außerdem ist jede Einstellung von der anderen
getrennt und unabhängig von anderen ähnlichen Einstellungen, so daß_die Jalousierolle
zu jedem bestimmten'Zeitpunkt mit der gleichen Leichtigkeit und Bequemlichkeit wie
bei der ersten Einstellung wieder eingestellt werden kann. Die einstellbare Absohlußkonatruktion
gemäß der Erfindung arbeitet derart mit der Jalousierolle zusammen, daß das zwangsweise
Einführen des Abschlußstopfens vollständig das rohrförmige Ende der Jalousierolle
zu
jedem Zeitpunkt beim Transport und beim ansclließenden Randhaben sowie bei jeder
Einstellung des Abschlußstopfens verhindert wird.
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Die Erfindung schlägt somit eine Jalousierollenanordnung vor,
die rasch und leicht in ihrer Länge eingestellt werden kann und auf alle existierenden
Arten von Jalousierollenkonstruktionen angwendbar ist, so daß man eine vergleichsweise
billige und sehr wirtschaftliche Anordnung erhält. Die Längeneinstellung läßt sich
selbst von ungeübten Personen und ohne Verwendung von Spezialwerkzeugen vornehmen.
Darüberhinaus werden diese Vorteile durch eine Konstruktion erzielt, welche
wirtschaftlich einsetzbar in einer hochwettbewerbsfähigen Industrie ist,
wie sie beispielweise die= Herstellung von Jalousierollen darstellt: Die Erfindung
besteht also im wesentlichen in einer einstellbaren Jalousierollenanordnung mit
einer Jalousierolle mit einem offenen rohrförmigen Ende, einem entfernbaren Abschlußstopfen
der in das offene rohrförmige Ende der Rolle einsetzbar ist und mit Einrichtungen,
die entweder dem rohrförmigen. Ende der Rolle oder dem Abschlußstopfen zugeordnet
sind und
einen Anschlag für die Begrenzung
des Ausmaßes darstellen, bie zu dem- der Stopfen in das Rohr
eingeschoben
werden kann. Der Abeohlußstopfen besitzt eine Vielzahl
von notenartigen Ausnehmungen die im Außenumfang, die sich in
lä.ngsrichtung den Stopfens von dem in. das Rollenrohr
eineteckbaren
Ende erstrecken, wobei diese Ausnehmungen in der Länge gegeneinander
um vorbestimmte Stufen differieren. Jede Ausnehmung
ist so angeordnet, .daß sie mit dem vorher genannten Anschlag
ausgefluchtet werden kann- und
über den selben läuft, wenn
der Stopfen .n die
Rolle eingesetzt wird. Jede Auenehmung
endet
dabei in einer Abechlußwandung, welche mit dem
Stopfen
in Eingriff kommt und damit den Teleskopeingriff des Stopfens
mit der Rolle begenzt. Somit kann die Gesamtlänge der Rollenanordnung
lediglich durch erneute Ausfluchten der Ausnehmungen im
Stopfen
relativ zdm Anschlag und durch Einnetzen des
3topfene in dieser Lage
bis zum vollen Ausmaß geändert werden.
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Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine perspektivische
Darstellung einer ersten .Ausführungsform eines Abachlußstopfens
gemäß
der Erfindung; Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt längs
der Linie II-II der Figur 1; -Fig. 3 eine aufgewickelte Darstellung des Hauptteiles
des Stopfens nach den Fig. 1 und 2; Fig. 4 eine perspektivische Teilseitenansicht
des offenen rohrförmigen Endeg einer bevorzugten. Ausführungsform einer Jalousierolle,
wie sie im Zusammenhang mit dem Abschlußetopfen gemäß der Erfindung Verwendung-finden
kann; Fig: 5 eine vergrößerte Endansicht des Jalousierohres nach Fig. 4, wobei gestrichelt
die vom Endstopfen eingenommene Zage dargestellt ist, wenn dieser in das Rohr eingesät
wurde; Fig. 6 einen Teilschnitt zur Wiedergabe eines ersten
Eingriffes des
Abechlußstopfens mit der Jalousie-. rolle:; ' Fig. 7 einen Teilschnitt zurr Wiedergabe
eines zweiten
Eingriffes des Abschlußstopfene in der Jalousierolle;
hig.
8 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung einer zweiten
Aueführungeform eines Abschlußstopfens gemäß der Erfindung;
Fg.
9 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht
den in Fig.
8 wiedergegebenen Bundes zur Wieder-.
gäbe von Einzelheiten an dem
selben;
fg. 10 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie
%-Y
der Fig. 8;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Stopbntelee
der
Konstruktion nach den Figuren 8, 9 und 10 in
senkrechter
Zage; und.in Fig. 12 einen Schnitt durch die Abschlußstopfenkonotruktion
nach den Figuren 8, 9s 10 und 11 im
Eingriff mit einer typischen
Jalousierolle von
rohrförmiger Ausbildung.
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Die erste, in den Figuren 1 bis 7 wiedergegebene Ausführungsform
enthält einen Stopfen 10 mit einem im
allgemeinen.zylindriaehen Hauptteil
12 und einem Abschlußteil 14, von dem nach außen ein Drehstift
16 absteht, der zur drehbaren Lagerung des Abschlußstopfens
und
einer ihm zugeordneten Jalousierolle dient. Die
besondere Ausführung
des Abschlußteiles-14 bildet
keinen Teil der Erfindung
und stellt damit nur ein
Ausführungsbeispiel für mögliche Abschlußteile
dar. , Grundsätzlich handelt es sich um eine Scheibe, die
am Hauptteil
12 mit-Hilfe von Lappen den Hauptteil-
materiale gehalten wird, welche über
die Kanten der
Scheibe in Abständen gebogen sind. Der Hauptteils
12
besteht aus einem rohrförmig gebogenen Metallblech
mit
einer Längsverbindung, die, wie bei 18 angedeutet, durch Überlappung
hergestellt ist. Es handelt sich da-
bei im wesentlichen
um eine Überlappung der ganten des
Blechmateriale, aus dem der
Körper 12 hergestellt ist, mit Zungen 19 und 20, die sich von eher
solchen
Karte durch entsprechende Schlitze in der anderen
Kante
erstrecken, um die beiden Kanten in ihrer
gegenseitigen Überlappung
miteinander zu versperren* Die Zungä 19 und 20 bilden somit eine
wechselseitige Verzahnung und sind in ihren entsprechenden
Schlitzen
verschiebbar, um eine diametrale Kontraktion des Hauptteiles 12 zu-ermöglichen.
Aua den Fig. 1,
2 und 3 erkennt man, daß der@äußere Umfang
den Hauptteilen 12 mit Nuten versehen ist. Be sind eine regelmäßige
Anzahl von im gleichmäßigen Abstand angeord-
neten Rillen
oder Aussparungen 22 bis
36 in Längsrichtung
den Hauptteiles ausgebildet, -die sich: in Richtung den Abschlußteiles
14 vom
anderen Ende den Stopfens her erstrecken, das
n das rohrförmige
Ende-der Jalousierolle eingesteckt wird. Wie die Abwicklung nach Figur
3
eindeutig erkennen läät, weichen die einzelnen
Rillen oder
Ruten in ihrer Länge voneinander ab,
wobei jede. nachfolgende Nute
jeweils um bei- -sPielsweiae ca. 3 mm"länger als die vorhergehende
Nute-ist . Selbstverständlich sind diese Zahlen-
angaben nur als
Ausführungemöglichkeit angegeben.
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Die Unterschiede können je nach Bedarf gewählt werden.
Wenn
also, wie bei der bevorzugten Ausführungsform nach den Figuren t
bis ? acht Rillen oder Ruten
vorhanden sind, beträgt der Abstand
vom Ende der
kürzesten Rille, d.h. 28 bis zum Ende der längsten
Rille, d.h: der.Rille 26 22,25 mm.
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Jede Rille oder Aussparung in dem Stopfenhauptteil
kann zweckmäßig die gleiche Breite und Querschnittsform ( Fig.
2) aufweisen und jede Rille endet in
einer Abschlußwandung,
die später noch im-einzelnen beschrieben ist, mit Ausnahme.der
längsten Rille 26:, die unmittelbar an der Hinterkante des Abschlußteiles-14
endet, wie sich aus Fig. 1 entnehmen läßt. Obwohl
nichtunbedingt
notwendig, ist es jedoch sehr zweckmäßig - die längste Rille 26 unmittelbar
über die Überlappungsverbindung 18 zu legen, wie Fig. 3 zeigt
wobei
eine längehälfte.dieser Rille von, der einen
Überlappung mit den gegenseitig
verepperrenden Zungen 19 und 20 und die andere Längshälfte der Rille 26 von einem
benachbarten Überlappungsflanech 18a gebildet wird, so daß beim gleitenden Ineinandersetzen
der Zungen mit den Schlitzen in diesem Flansch beide Hälften der Rille aneinander
anliegen und damit die fertige Rille 26 bilden, die man aus den Fig. 1
und
2 erkennen kann.
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Es ist ersichtlich, daB die Oberfläche des Hauptteilen 12 welche
die Rillen 28 und 30, die Rillen 30 und 32, die Rillen 32 und 22.bzw. die Rillen
22 und 24 miteinander verbindet, wie bei 38,-40, 42 und 44 aus Fig. 3 erkennbar,
abgeschnitten ist, wobei die Teile 38 und 42 sich annähernd über
eine Länge von
3,175 mm vom benachbarten Ende des Hauptteileee und.
die Teile 40 und 44 annähernd 6,350 mm davon er-
strecken. Der Zweck dieser
Ausbildung wird später noch näher erläutert werden.
Die
Jalousierolle 46, die sich am meinten für die
Absohlußkonstruktion
10 nach der Erfindung eignet,
weist ein offenes rohrförmiges
Ende auf und ist
eine gewalzte Metallbleehkonstruktion, wie die
Figuren
4 und 5 erkennen lassen. Dass die Rolle
46 bildende
Metallblech ist längs einer Versperrungenaht 48 in an sich bekannter
Weise verbunden, so daß
sieh diese Naht innerhalb der Rolle erstreckt
und
dort einen festen Steg-bildet. Außerdem sind die
.Wandungen
der rohrförmigen Rolle diametral gegen.-iiberliegend eingestochen,
so daß ein Paar von naoh .innen gerichteten, Lappen 50 und' 52 (Fig.
5) entsteht, deren freie Enden sieh in Richtung des offenen
Endes
des Rollenrohres und zwar unter einem spitzen
Winkel zu den Rohrseiten erstrecken.
Die Trappen 50 und 52 sind im Abstand vom offenen Ende den Rohren
angeordnet, der gleich einem vorgewählten Bruchteil , der Gesamtlänge
des Hauptkörpers 1'2 vorzugsweise der Länge der Rille 22 ist.
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Beie Zusammenbau und im Betrieb wird der zylindrische-Körper
12 den Abschlußstopfens 10 in das offene Ende
des Jalounierollenrohren
46 derart eingesetzt, daß eine bevorzugte Nut oder Rille im Hauptteil
1-2 mit
der Sperrnaht 48 innerhalb der Rolle fluchtet und über
sie
läuft. Der Normaldurchmesser den Hauptteilen 12 ist vorzugsweise
nur um ein geringen größer
als der Durchmesser der Innenseite
den Rollenrohren,
so daß der Stopfen an seiner Überlappungnetelle zusammengedrückt
werden muß, um in das Rohr ein-
setzen zu können. Auf diese
Weine übt die Eigen-
elastizität des zusammengerollten Stopfens
eine
dauernd nach außen gerichtete Kraft gegen die
Innenseite:
des Rohres aua, wodurch der Stopfen
sicher an seinem Platz im Rohr gehalten
wird.
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Es wurde bereite darauf hingewiesen., daß jeder der
Ruten
in einer Abschlußwandung endet. Somit ist
das Ausmaß, bis zu welchem der
Abachlußstopfen in das Rohr eingesetzt werden kann, bestimmt durch die Dänge
der besonderen Nut, -die mit der Naht in der
Rolle fluchtet. Dies läßt
sich aus den Figuren 6
und 7 entnehmen, wo die Rillen 22 bzw. 34 mit der
Naht
48 in Eingriff stehen. Aus diesen Figuren
läßt sich auch das
Prinzip des genuteten Stopfen-
körpers und ®einer Funktion
ohne Schwierigkeiten
erkennen. Dia Nuten liefern-ein Mittel zur Änderung
dar Gesamtlänge der Jalousierollenanordnung da bei anfänglich zu kurzer oder zu
langer Rolle durch Erblernen des Abschlußstopfens aus der Rolle und
Drehen
des Stopfens eine andere Nut zum Aus- ` fluchten mit der Naht des Rollenrohres
ausgewählt werden kann und beim Einsetzen des'Stopfens in die Rolle bis
zum vollen .Ausmaß der Anschlag der Rollennaht an der Abschlußwandung
der aus-
gewählten Nut eine feste Anordnung liefert, deren
hänge
so geändert werden kann, daB sie der gewünschten Länge entspricht,
Obwohl der Anschlag zwischen dem Ende der-Rollennaht 48 und.
den Abschlußwandungen, beispielsweise
22a oder 34a
der Abachlußstopfen Ruten fest und
kräftig genug ist, um
allen Kräften zu widerstehen,
die auf das Ende der Rollenanrodnung
winken können, tritt es doch häufig beim Transport und bei der
Handhabung
auf, daß die gesamte Rollenanordnung scharf auf eines ihrer Enden, insbesondere
auf das
mit dem Drehzapfen versehene Ende fällt. Eine anibe
scharf wirkende Kraft genügt normalerweise, um einen
herausnehmbaren
Abschlußstopfen fest in die Rolle
hineinzutreiben und in ihr zu verkeilen.
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Y Im falle
des Abschlusses
10 kann
der Abechlußteil
14 nach außen vorstehende Ansätze
54 (Eig.
1-, ( und aufweisen, die solche Mglichkeiten verhindern,
da
diese Ansätze sich in
Richtung der Außenober-
fläche der dalousierolle
erstrecken und damit mit:
dem offenen Ende derselben in vollen Eingriff
kommen.
Wenn
jedoch eine andere als die längste Nut 26 mit r
der Naht 48 im Rollenrohr ausgsfluchtet
sein stillte, _ wenn-die
Rolle scharf herungterfällt, dann
könnte
die sich ergebende Kraft
ausreichen,
um die Absohlußwandung-dieser besonderen Nut
am Ende der
Sperrnaht
einzutreiben. Somit könnte der Absehluß-.stoppfen
selbst soweit in das Rollenrohr
hineingetrieben
werden, daß die Ansätze
54- mit dem Ende der
Rolle
fluchten. Sollte dies auftreten, dann würde
der Abschlußstopfen
in der Rolle verkeilt sein und
man könnte
ihn nur schwer wieder
herauszehen'
da
nur der Drehzapfen
und die Ansätze
selbst aud
der
Rolle vorstehen und diese
eine unzureichende
Grifffläche
zum Herausziehen des Stopfens bilden würden.
Die Lappen 50
und 52 in den'Wandungen
des Rollen-
rohres bilden Einrichtungen,
die sicherstellen, daß
beim Eintreiben der Abschlußwandungen
der Nuten
im
Rollenrohr eine gewünschte Länge
.des Abschlußstopfens
trotzdem noch vom
Rohr hochsteht,
mit der man den
Stopfen
nunmehr *
wiederleicht herauszieh4en
kann.
Um dies zu ermöglichen
sind die Lappen In
einem Ab-
| stand. vom offenen Ende der Rolle angeordnet, |
| der geringer al.e die Geeamtlängedes AbschluS- |
| stopfeng. isst. Dies lät sich aus Fig. 6 entnehmen, |
| wo der Lappen 50 sich unmittelbar hinter den Ab- |
| schlußstopf'en legt, wenn die Tut 22 in vollem: |
| Eingriff mit der Naht 48 in der Rolle steht. Au® |
| dieser Figur ist auch erkennbar, daß beim scharfen |
| Eintreiben des Abschlußstö:pfen in die Rolle der |
| Stopfen sich nur ein. kleines Stück bewegen kann, |
| bevor die hintere ante des Stopfens von den Lappen |
| erfaß.t wird, wobei die Lappen und die Außenaber- |
| fläche des Stopfens wie aus Fg. 5 erkennbar un- |
| mittelbar in Plua"ht liegen. Die Lappen halten-dann |
| den Stopfen gegen ein weiteres Eintreiben:. in die |
| Rolle, so da.ß im wesentlichen die gesamte Länge |
| des, Stopfens aus dem Rollenrohr 6 vorsteht-, und; |
| ausreicht, um den Stopfen leicht wieder heraus- |
| ziehen zu können. |
| Wenn eine kürzere Nut als die Nut 22 mit der Rollten-- |
| naht in Eingriff stehen sollte,, wenn der Stopfen |
| zufällig in die Rollte: hineingetrieben wird,, dann |
| kommt das Ende des Abschlußsstopfens wiederum mit |
| den Tappen 50 und 52 an der Stellte in Eingriff, |
| wo. der Stopfen in das: Rohr um ein Stück hineingetrieben |
war,,da$
der hänge:
der Nut 22' entspricht, wie
es
gestrichelt in Fig. 'l
dargestellt ist. Somit
wird die Einwärtabewegung:des
Stopfens wiederum
an der A Stelle: angehalten,-wo-der
Stopfen um
°ein
Stück
aus der Rolle vorsteht, welchen der
Länge entspricht, die vorsteht,
wenn
die Nut
22'
voll.
in Eingriff
gebracht ist:
Um
eineu
vollen Eingriff
der Nuten 24 und
26 mit
dem Rollenrohr
zu gewährleisten, sind die Seile
38, 40, 42
und 44
von der Basis
des AbachluB- -stt;pfens
um ein
Stück abgeschnitten, das demjenigen
Stück
entspricht, um das die Nuten 24 und 26 die
Nut 2'2 in der Länge überragen.
Wenn die Nut 24 mit
der .Naht 48, ausgerichtet
ist, dann sind auch die
Teile
38 und 42 mit den Lappen 50 und
52 ausge-
richtet und verhindern ein
weiteres Einsetzen den
Stopfens in die: Rolle und renn die Nut 26 mit der
Naht
fluchtet, fluchten die Teile 40 und 44 mit den
Lappen. Infolgedessen kann
der Stopfen dann
in die Rolle um ein Stück
eingesetzt werde; ,
der
dasjenige
überschreitet das in Fig.
6 wiedergegeben
ist, wobei jedoch die- Lappen wiederum dagegen wirken
und den Stopfen
an einem Eintreiben
in die Rolle
über die Länge
einer der
beiden längsten Nuten hindern.
Die zweite Ausführungsform
110 einer Abschlußkonstruktion
gemäß der Erfindung
ist in den
Figuren
8 bis 12 dargestellt. Diese Ausfüh-ungeform
enthält einen einstückgen
zylindrischen rohrf$rdigen Hauptteil .112
mit einer Abschlußwand
114, deren.Durchmesser größer
als derjenige
des zylindrischen
Hauptteilses
ist und die einen
Drehzapfen
116 trägt,
der sich
von der Mitte
der
Absohlu®wand
114 n Richtung
der Längsachse
des
Elemente® 112 nach außen erstreckt, Die Aueführangefoam
110 der Abschlußkonatruktion ent.
hält einen ringförmigen
Kragen 210, welcher fest
jedoch in Längsrichtung
den Blementes
112 verschieb-
bar ist,-wie
im späteren
noch näher erläutert
werden
soll.
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Der Hauptteil 112 weist über den Umfang
ähnlich wie
der
Hauptteil 12 Nuten auf.
In diesem
Falle sind
,jedoch vorzugsweise
zwei Sätze
von Nuten oder
Kanälen
vorgesehen,
wobei jeder dieser
Sätze aus diametral
gegenüberliegenden Einzelnuten
besteht. Beide Sätze
enthalten
die gleiche Anzahl
von Nuten oder,Kanälen
und jeder Kanal.
in jedem Satz hat eine andere Länge
als der andere Kanal in dem besonderen
Satz. Jeder
Kanal oder jede Nut
in einem
Satz hat ein
Gegenstück
| der gleichen hänge im-anderen Satz und dieser |
| Gegen®tückkanal sitzt diametral auf der--anderen |
| Seite des Blementee 112. |
| Die Figuren 8 und 11 zeigen einen Setz solcher |
| Kanäle, die mit 120, 122,, 124, 126 und. 128 he- |
| zeichnet sind und jeweils--unterschiedliche
Länge |
| aufweisen. In einer bevorzugten Aueführungeferm |
| kann die Länge de Stopfens von der Abschluß- |
| wandung 114 bis zum entgegengesetzten offenen |
| rohrförmigen Ende 31o75 mm betragen. Der Kanal |
| 124-erstreckt sich vorzugsweise über diese - |
| gesamte Länge, während der Kanal 120 eine Länge |
| von 19,05 mm der Kanal 122 eine Länge von 22,225:rm |
| der Kanal 126 eine Länge von 25,4 mm und der Kanal |
| 128 eine hänge von 28,575 mm aufweist: Wie man aus |
| Figur 10 erkennt ist unmittelbar gegenüber dein Kanal |
| 120 ein Kanal-1201 von der gleichen Länge, ein Kanal |
| 122f unmittelbar gegenüber den Kanal 122 und von |
| der gleichen Länge angeordnet-und dieses Schema über |
| die geeamten.beiden Kanalsätze durchgeführt, wie |
| man aus dem Vergleich der Figuren 8-und 10 ohne |
| Schwierigkeiten erkennen kann. |
der Körper 112 verjüngt sich vorzugsweise leicht -über
seine ganze Länge in Richtung den der
Ab"
schlußwandung 114 gegenüberliegenden
offenen Endes (9erglFig. 10) und das längste Paar gegenüberliegend angeordneter
Kanäle, d.h. die Kanäle 124 und 124#,eratreckt sieh vollständig durch die Wandungen
des Elementes 1'12 über den größeren Teil von dessen hänge, so da ß der sich verjüngende
Körper 112_m Längsrichtung ge chlitzt ist: Diese ermöglicht ein diametrales Zusammendrücken
des sich verjüngenden Körpers, der vorzugsweise einstüekg aus einem steifen aber
federndem Material beispielsweise einem Polymerisationskunststoff wie "Delrin" hergestellt
ist, welcher ein hohes Rückstellungsvermögen besitzt. Wenn das sieh verjüngende
Ende des Elementes 1'i2 nominell etwas größer als der Innendurchmesser einer rohrförmigen
Rolle, in die er eingeschoben werden soll, gemacht ist, dann muß er wenigstens leicht
diametral zusammengedrückt werden um in die Rolle zu paas-en) wodurch der Reibungseingriff
mit der Rolle. verbessert und damit der Sitz des Elementes 112 in der Rolle sichgergeetellt
wird.
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Der ringförmige Kragen 210 weist einen ,flachen Querschnitt auf und
besteht vorzugsweise aus einem
Kunststoffmaterial:, wie hochschlagfestem
Styrol o.dgl.
Wie die Figuren 8 und 9 zeigen
weist der
Kragen 21_0
ein Paar nach innen vorstehender Ansätze 130 und
1301 auf,
die diametral
einander
gegenüberliegen und sich quer über die Breite
des Kragens erstrecken. Die Ansätze 130 und 130' sind in der GräBe so gewählt, daß
sie eng in eine der Aussparungen oder Kanäle im Hauptelement
112 passen,.
d.h. Breite und Höhe der Ansätze sind -im wesentlichen gleich aber etwas geringer
als die vergleichbaren Abmessungen der Kanäle. Weiter weist der Kragen vorzugsweise
ein Paar gegenüberliegender Rillen oder Nuten 132 auf, die sich über ihre Breite
auf der Außenoberfläche erstrecken, wobei eine solche Nut in radialer Flucht mit
jeweils den Ansätzen 130 bzw.
1309 liegt. DVe Nuten oder Rillen 132' dienen
als äußerlich erkennbares Anzeichen für die Stellung der inneren Ansätze 130 und
1301, so daT3 man nicht in das Innere den Kragens 210 zu blicken braucht, um genau
zu wiesen, wo die Ansätze sich befinden. Jedoch können diese Rillen oder Nuten auch
als Feststellvorrichtungen zuE Zu-. sammehbau des Bundes mit dem Element 112 ieLm
Herstellen dienen. _
Im folgenden soll kurz:
die
Wirkung®weiae
der
Abschlußkonstruktion gemäß
dieser Aneführurigsform"besohrieben
werden.-
Der ringförmige
Kragen -
210 greift-tele®kopartig
über das
Element 112
des Abechlußetopfens, wobei
die
Ansätze 13®
und
130' auf de-r
Innenseite des Kragens
in ein aus- .
gewähltes Paar gegenüberliegender Kanäle oder
Nuten
greifen: Man
wählt eise
Paar solcher Kanäle
mit einer besonderen
Länge aub
und der Eingriff
der Ansätze
130 und 130' wird durch
die Anzeigekerben-oder Nuten 1:32
in der Außenseite--des
Kragens
erleichtert,
da, wenn eine dieser Anseigenuten
mit.
einem der ausgewählten Kanäle
fluchtet, der An-
®atz innerhalb
des Kragens automatisch
mit dem
gleichen Kanal ausgefluchtet
ist und infolge der
diamtrialen
Anordnung
sowohl der Ansetze
als auch
der Kanäle
gleicher
hänge
der Kragen laicht
auf
-
dem Körper-gleitet, wobei die
beiden Ansätze
in
die beiden:-ausgewählten Kanäle-greifen.-Es ist noch
darauf hinzuweisen, daß
der Innendurchmesser des
Kragens 210
vorzugsweise
etwas kleiner
als- der , Außendurchmesser
des Körpers
11_C
sein sollte,. so daß
auf letzteren eine leichte diametrale Kontraktion
.wirkt-,-sobald
der Kragen übergeschoben ist., Die
nah
außen wirkenden
Kräfte, die sich aua dem plastischen
| Rückstellvermögen des Körpers ergeben, tragen |
| somit dazu bei, den Kragen fest auf seinem Platz |
| auf dem Körper zu halten. v - |
| Der Kragen 21.0 wird dann in Längsrichtung längs |
| -des Körpers gestoßen, bis die Ansätze 130 und 130' |
| in Anschlag mit den-Absahlußwandungen des besonderen |
| Paares von Kanälen kommen, -die.ausägewählt. worden |
| sind: Da die-Kanäle die gleiche Länge .aufweisen, |
| liegen ihre Abschlußwandung.en zusammen-mit den An-- |
| eätzenund den: Kragen 210 -in einer Ebene, die im |
| wesentlichen senkrecht zur Ijängsachse desKörpera- steht
und dies- gilt unabhängig von dem besonderen |
| Satz diametral gegenüberliegender Kanäle gleicher |
| Länge die fair den Eingriff mit den- Ans$tzen 13-0 |
| und -130'. des Kragens 210 ausgewählt wurden. |
| Wenn der Kragen an seinem Platz gegen die Absohluß-- |
| wandurigen der Kanäle sitzt, dann wird der Körper- |
| . in eine Jalousierolle mit einem offenen rohrartigen |
| Ende, wie bei -Tx in Fig. 12 erkennbar, teleakopartig |
| eingeschoben. Der Körper wird in diese Rolle hinein-. |
| gestoßen,- bis der >Kragen 210 auf dem Ende der Rolle |
| aufsitzt. Da die Ansätze 130--und-1301 gegen die Ab- |
| schlußwandungen der besonderen für diesen Eingriff |
| gewählten Kanäle auftreffen, begrenzt somit der |
| Kontakt des Kragens 21..0 mit. dem Ende der Rolle 134 |
| den teleskopartigen Eingriff des Körpers 112 mit |
| der Rolle und liefert somit. die wirksame Gesamt- |
| länge der zusammengesetzten Rollenanordnung. Man |
| erkennt, daß sich auf diese Weise Einstellungen in |
| der Länge extrem leicht vornehmen lassen:, wela |
| lediglch der Körper aus der Rolle herausgezogen, |
| der Kragen 210 vom Körper abgeschoben,- däs nächste |
| längere oder kürzere Paar von Kanälen ,je nach der |
| gewünschten Verlängerung oder Verkürzung der Rolle |
| .ausgewählt. die Ansätze ';130 und 1301 mit Hilfe der |
| Anzeigevorrichtung 32 mit Üem aus ge.hlten neuen |
| Paar von Kanälen auagefluchtet und nunmehr wieder |
| ;des gragen 2'1:0 ber den Stopfen ,geschoben und ;der |
| Stüpfen zurück in die Rolle eingesteckt zu werden |
| brauchen" wodurch man die neue Gesamtlänge erhäIt. |
| Aus" dd.en vorhergehenden Erläuterungen erkennt m$n:., |
| ;daß die durch .die vorliegende Er xidung vaorge'sehhagexe |
| Absohlußkonstrukti:on ein rasches, eine einfaches und |
| leichtes Verfahren zur Einstellung der Gesamthänge |
| einera,l@ausi@rolhenanr.orlnun@g liefert.- Naan benötig' |
| keinerlei besondere Werkzeuge:, Ausrüstung Moder Er- |
| fehrung zur Binstellung "der Rollenlänge .auf -die be.- |
| sondere Breite eines gegebenen Fensters. Jede |
| Ausf,ihrungsf:orm :dieser Abschlußkonstruktion ist |
| außerordentlich anpassungsfähig und ermöglbbt |
| einen weiten Elnstellfierelch mit genau definierter |
| bekannten Stufen und zu jedem Zeitpunkt nstch .dem |
| Kauf und dem Einbau der Jaloueierolle. Darüber- |
| hinaus überwindet die srfnlungsgemäienßttikton |
| die Probleme, die entstehen, ,renn die Rolle zufällig |
| auf ihren Drehzapfen fallen e:ollte g indem eine |
| zwangsläufige Gr=enze für das mäelohe Eintreiben |
| des Abschlueetopfens gesetzt wird:. |
| Selb$txerständleh sind noch im Rahmen des fach- |
| mänzszhen Kflnnens liegende Abänderungen möglJ-ch$ |
| obre den Rahmen. der Erfindung zu verlassen. |