DE1659041C3 - Fachwerkartiges Tragwerk - Google Patents
Fachwerkartiges TragwerkInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/12—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
- E04C3/17—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses
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-
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Description
JO
Die Erfindung betrifft ein fachwcrkartiges Tragwerk,
insbesondere Dachstuhl, bei dem die Auflagerenden an zwei miteinander vereinten oberen stäben ausgebildet J5
und mittels eines nachspannbaren Zuggliedes verbunden sind und bei dem zusätzlich vom Auflagerende jeder
der oberen Stäbe zumindest eine mit ihrem anderen Ende an diesem oberen Stab befestigte Spannstange
ausgeht, welche zwischen sich und dem oberen Stab w
einen Druckstab einspannt.
Bei einer bekannten Dachkonstruktion dieser Art (CH-PS 2 84 735) bestehen die oberen Stäbe aus
Eisenbetonbalken, wodurch die Herstellung und Montage der Dachkonstruktion aufwendig und teuer wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein fachwerkartiges Tragwerk der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, das in einfacher und kostengünstiger Weise hergestellt und montiert werden kann. Gelöst wird diese
Aufgabe durch die Merkmale, die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs I angegeben sind. Eine
Weiterbildung der Erfindung ist im Anspruch 2 angegeben.
Neben der einfachen Herstellung und Montage des erfindungsgemäßen Tragwerks wird der Materialverbrauch
verringert. Das Tragwerk hat im Verhältnis zu seinem Gewicht eine große Lastenaufnahmefähigkeit.
Des weiteren kann das Tragwerk an verschiedene Bauformen angepaßt werden. Durch die zentrale
Anbringung der Spannstangen werden ungünstige W)
Schrägkräfte und -momente im Tragwerk vermieden.
Ausführungsformen eines Tragwerks nach der Erfindung werden schematisch anhand der Zeichnung
erläutert. Es zeigt
F i g. I das gesamte Tragwerk von der Seite mit einem h)
geraden Zugglied,
F i g. 2 ein erstes Teiltragwerk,
F i g. 3 ein /weites Tciltragwerk,
Fig,4 eine Ausführungsform des gesamten Tragwerks
mit einem gebogenen Zugglied,
Fig,5 die Befestigungsstelle des Zugglieds und von
Spannstangen an einem oberen Stab an dem einen Auflageende des Tragwerks in größerem Maßstab,
Fig.6 die Befestigung des Zugglieds und der
Spannstangen am unteren Ende eines Druckstabs und
Fig.7 die Befestigung von zwei Spannstangen am
gemeinsamen Ende oder First der beiden oberen iitäbe.
Fig. 1 bis 4 zeigen einen oberen Stab 11, 12 mit Knotenpunkten a, b, c, i/und Knotenpunkten e, /"eines
Zugglieds 4. Die Enden des Tragwerks sind in Auflagern A und B gelagert Jede Hälfte des Tragwerks ist in eine
Anzahl Teiltragwerke 1 bis 3 mit Druckstäben 7, 9 aufgeteilt Die Anzahl der Teiltragwerke ist davon
abhängig, in wie viele Fächer die Strecke zwischen den Knotenpunkten a — d aufgeteilt wird. Das Tragwerk
setzt zwei oder mehrere Fächer auf dieser .Strecke voraus. Fig.2 zeigt das erste Teiltragwerk oder das
einzelne Fachwerk a — b—c—f—a, das durch eine äußere Last PX im Knotenpunkt b belastet wird und
eine untere Spannstange 6, 8 besitzt. Die Zugkräfte in der unteren Spannstange 6, 8 werden von einer
Stahlstrebe aufgenommen, die am Knotenpunkt f gebogen ist. Die Auflagekraft im Knotenpunkt a
verläuft unmittelbar nach unten im Auflager A gemäß Fig. 1. Die Auflagekraft im Knotenpunkt cbelastet das
andere Fachwerk a-c—d—e—a gemäß Fig.3 am Knotenpunkt c. Die Gesamtlast am Knotenpunkt c
besteht teils aus der genannten Belastung vom Teilfachwerk gemäß Fig.2 und teils aus der äußeren
Last in diesem Punkt, d. h. insgesamt der Last P2. Das zweite Tragwerk besitzt eine untere Spannstange 5, 10
ähnlich der Spannstange 6,8.
An jedem Teiltragwerk gemäß F i g. 2 und 3 werden die Zugkräfte in den Spannstangen 6, 8 bzw. 5, 10 in
jedem Fall von einer Stahlstrebe aufgenommen, die im Knotenpunkt /"gemäß Fig.2 und im Knotenpunkt e
gemäß F i g. 3 gebogen oder abgewinkelt ist.
Die Belastungen Pl und P2 werden in dem dargestellten Beispiel durch Drujkanlage auf die
Druckstäbe 7 bzw. 9 und weiterhin durch Druckanlage an den Knotenpunkten /"und e auf die in diesen Punkten
gebogenen Spannstangen 6,8 bzw. S, 10 übertragen.
Durch die Aufteilung des Tragwerks gemäß Fig. 1 wird erreicht, daß Herstellung und Montage der
einzelnen Teile sehr einfach sind, da beispielsweise nur ein Endblech für die Spannstangen an den Knotenpunkten
a, cund c/benötigi wird.
F i g. 5 zeigt die Befestigung der Spannstangen 5,6 am
Ende des oberen Stabes 11.
Die Spannstangen 5, 6 werden durch Löcher in Blechen 14 eingeführt und werden mittels Spannmuttern
15 gespannt. Wenn die Spannstange 5 bzw. 10 schwer zu transportieren ist, kann sie geteilt und mit
Spannmuttern auf der Strecke zwischen den Knotenpunkten f—e versehen werden. Das Zugglied 4 kann
mittels einer Spannmutter 13 in der Mitte des Hauses oder einer anderen, aus Transportgründen günstigen
Stelle zusammengesetzt werden.
Fig.6 zeigt die Befestigung der Spannstange 8 an
dem Druckstab 7 dadurch, daß diese durch eine zentrische Endnut in diesem Druckstab 7 und durch
Löcher in Blechen 16 geführt sind. Eine abgerundete, den Druck übertragende Sattelplatte 17 ist an der
Biegungsstelle der Spannstange 6,8 angeordnet.
Aus Fig.7 geht hervor, daß die Spannstange 10 an
den First des oberen Stabs 11 mittels eines Blechs 18 und
einer Spannmutter 19 angebracht ist. 20 ist ein das Gelenk bildender Firstbeschlag. In ähnlicher Weise ist
die Spannstange 8 an dem Knotenpunkt c angebracht.
Die sehr einfache Montage am Bauplatz — es sind nur Muttern für die Spannstange und Nägel für die
Druckstäbe 7 und 9 erforderlich — bedeutet, daß die Montagekosten gering sind. Der obere Stab 11 wird in
einem einzigen Stück geliefert — im dargestellten Beispiel ist er aus zwei Stabelementen mit einem
gegenseitigen Abstand zusammengesetzt, der sich für eine zentrische Einführung der Spannstangen und
Druckstäbe eignet.
Jedes Teiltragwerk 1 bis 3 gemäß F i g. 2 und 3 kann leicht der Höhe nach durch seine Spannmuttern 13, 15,
19 eingestellt werden, was den Vorteil ergibt, daß das gesamte Tragwerk in jedem Knotenpunkt leicht der
Höhe nach eingestellt werden kann. Die Durchbiegung des gesamten Tragwerks an einem beliebigen Knotenpunkt
kann leicht dadurch kontrolliert werden, daß für jedes einzelne Teiltragwerk eine verhältnismäßig
einfache Deformationsberechnung ausgeführt wird und die einzelnen Biegungswerte addiert werden.
Das Tragwerk gemäß Fig.4 hat dadurch eine
veränderte Form, daß die Verbindung am First gemäß F i g. 7 gelenkig gemacht ist, und dadurch, daß an der
Verbindungsmutter 13 ein Verlängerungsteil angebracht ist. Zu diesem Zweck ist der Firstbalken in
Längsrichtung auf dem oberen Stab 11 beweglich.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Fach werkartiges Tragwerk, insbesondere Dachstuhl, bei dem die Auflagerenden an zwei
miteinander vereinten oberen Stäben ausgebildet und mittels eines nachspannbaren Zuggliedes
verbunden sind und bei dem zusätzlich vom Auflagerende jeder der oberen Stäbe zumindest eine
mit ihrem anderen Ende an diesem oberen Stab befestigte Spannstange ausgeht, welche zwischen
sich und dem oberen Stab einen Druckstab einspannt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannstangen (6, 8; 5, 10) jeweils durch eine an den Enden der hölzernen Druckstäbe (7,9) zentrisch
angeordnete Nut und Bohrungen von an den Druckstabenden befestigten Blechen (16) hindurchgeführt
sind und mit ihren anderen Enden jeweils den hölzernen Stab (11, 12) durchgreifen und miticls
Spannmuttefti(15,19) befestigt sind, die ein von den M
Spannstangenenden durchdrungenes Blech (14, 18) an den oberen hölzernen Stab (11,12) pressen.
2. Tragwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Druckstab (7) gehörende
Spannstange (6, 8) mit ihrem vom Auflagerende M abgewandten Ende an dem oberen Stab (11, 12) an
einem Knotenpunkt (c) befestigt ist, an dem ein weiterer Druckstab (9) liegt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0094764 DE1659041C3 (de) | 1967-10-02 | 1967-10-02 | Fachwerkartiges Tragwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0094764 DE1659041C3 (de) | 1967-10-02 | 1967-10-02 | Fachwerkartiges Tragwerk |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1659041A1 DE1659041A1 (de) | 1970-12-10 |
| DE1659041B2 DE1659041B2 (de) | 1978-03-02 |
| DE1659041C3 true DE1659041C3 (de) | 1978-11-02 |
Family
ID=6987778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967B0094764 Expired DE1659041C3 (de) | 1967-10-02 | 1967-10-02 | Fachwerkartiges Tragwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1659041C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2516040A (en) * | 2013-07-08 | 2015-01-14 | Ecos Maclean Ltd | Structural Frame |
| DE102016203173A1 (de) | 2016-02-29 | 2017-08-31 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verstärkungsrahmen für ein Kraftfahrzeug und hiermit ausgestattetes Kraftfahrzeug |
-
1967
- 1967-10-02 DE DE1967B0094764 patent/DE1659041C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1659041A1 (de) | 1970-12-10 |
| DE1659041B2 (de) | 1978-03-02 |
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