DE1658371C - Zusatzgerat fur Schneepfluge - Google Patents
Zusatzgerat fur SchneepflugeInfo
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- DE1658371C DE1658371C DE1658371C DE 1658371 C DE1658371 C DE 1658371C DE 1658371 C DE1658371 C DE 1658371C
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Description
i 658 37!
Die Erfindung betrifft ein Zusatzgerät für Schneefilliigo
zur Räumung von Naßschnee oder Schneernatsch in Form einer elastischen Räumleiste, die auf
einem über die Länge der Rüumschar sich erstrekkenden
Räumleisteniräger angeordnet ist, welcher im Bedarfsfalle unten an der Rüumschar leicht lösbar
zu befestigen ist.
Zusatzgeräte der vorstehend geschilderten Gattung sind aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 945 627
bekanntgeworden. Dieses bekannte Gerät besitzt seitlieh an der Pflugschar angeordnete Befestigungen, die
den Schneeablauf behindern und vor allem beim Anfahren an Bürgersieigen, Mauern, Felsen od. dgl. sofort
beschädigt werden. Die Beschädigung beschränkt sich in der Regel nicht auf die Befestigungen, sondern
erstreckt sich auch auf die Pflugschar.
Wesentlich unangenehmer bei dieser bekannten Einrichtung ist jedoch, daß der Räumleistenträger
einschließlich der Räumleiste vor dem unteren Teil der Pflugschar befestigt ist. Es hat sich gezeigt, daß
bei einer solchen Anordnung bereits nach kurzer Zeit der Schnee zwischen die Pflugschar und die Räumleiste
eindringt, die Räumleiste stark bombiert und damit funktionsunfähig macht. Eine zufriedenstellende
Räumung ist somit mittels <Jes bekannten Zuratzgerätes
nicht möglich.
Es ist weiterhin aus der österreichischen Patentschrift 229 353 ein Schneeräumgerät bekanntgeworden,
das jedoch d.*r eingangs geschilderten Gattung von Zusatzgeräten nicht angehört. Bei diesem be- 31)
kannten Gerät bildet näm'tich die Pflugschar selbst
den Träger für die an ihrer Uiiterkinte schwenkbar
angeordnete Räumleiste. Daraus ergibt sich, daß dieses Schneeräumgerät als Zusatzgerät nur schlecht
brauchbar ist, da es schwer und unhandlich ist und 3;; deshalb bei plötzlich auftretendem Bedarf atf der
Räumstrecke nicht ohne weiteres ausgetauscht oder montiert werden kann.
Schließlich ist aus der französischen Patentschrift I 255 4Hi) ein Schneeräumgerät bekanntgeworden, bei 4c
dem an der Unterkante tier Pflugschar eine Gummi-R.iumleiste
angeordnet ist, vor der eine Stahlleiste in Form \on nach oben serschwenkbaren Platten liegt.
IXi z.wanglitufig Gummi-Räumlcistc und Stahlleiste
einen weilgehend gleichen Anstellwinkel mit der Straße bilden, ili ■ optimalen Anstellwinkel für Gumtn-Räum!eistcn
zur Räumung von Naßschnee und Schneematsch jedoch erheblich flacher sind als diejenigen
son Stahlpflugschaien /ur gewöhnlichen Schneeräumung, erfüllt dieses bekannte Gerät die
,\nloulenini.'cn nicht, tue an die Riiumqualität i;estellt
werden müssen
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es
Aufgabe dei vorliegenden I rfindiing. ein Zusatzgerät
fir Schncepfluge /nr Räumung von Naßschncc oder ,',5
Schii'.'emaiscli
<_\vr eingangs i:eschilderten Art so zu
verhesviii. daß es ohne Schwierigkeiten. gegcb:ncni'ill·
von eiiiei einzigen Bedienungsperson, montiert
und MiN lüili'i.'l ilirt werden kann und die Befcsti-■ίΜι'ΜϋΐΠ'.Ί
"(■'. :iii!zl hinter der Kiiiimschar eines Uo
.111 dnn das Zusatzgerät angebracht
ή lii'i'fu kommen, l· rlindimgsuiMiiaß
ΛιιΙι-,ιΙί- Ί.!·Ιιιπ h gi-ΙπΜ. daß der Riium-1
ν .■ Γ! 1 π -1 · ■ 11 ·, ;iii μ iti'-ii hi'iili'ii !'.nilcii mit
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schwenkbare Laufrollen angeordnet sind, versehen ist und an dem Ausleger die Mittel zu dessen fester Verbindung
mit der Rückwand der Räumschar angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Zusatzgerätes verhindert mit Sicherheit, daß während des
Räumvorganges sich zwischen die Räumleiste und die Räumschar Schnee einschieben kann, dort gestaut
wird und daher die Räumleiste funktionsunfähig macht. Durch die formschlüssige Aufnahme der Unterkante
der Räumschar an den am Zusatzgerät vorgesehenen Lagerflächen bleibt die einmal erfolgte
Einstellung des Anstellwinkels der Räumleiste in hezug auf die Straße stets erhalten, da die Räumschar
zusammen mit den Laufrollen eine Fahreinheit bildet, die ein weiteres Absenken der Räumschar über
den optimalen Wert hinaus nicht erlaubt.
Die Montage des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes erfolgt in der Weise, daß die Räumschar des Schneepfluges
angehoben wird, das Zusatzgerät unter die Unterkante der Räuimschar gefahren und die Räumschar
in die Lagerflächen abgesenkt wird. Die Ankoppelung erfolgt zweckmäßigerweise nach einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch, daß an jedem der Aufleger eine um tine parallel zur
Räumkante der Räumschar verlaufende Achse schwenkbare Zugstange angeordnet ist, an deren
Ende sich ein schwenkbarer Hebel befindet, der mit einem an den Spanten der Räumschar sitzenden Boizen
verriegelbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt: und nachfolgend näher erläutert.
Es zeigt
Fig. I einen Querschnitt des Zusatzgerätes in der
Räumstellung eines Schneepfluges,
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht zu Fig. 1.
Mit 1 ist die Räumsch&r eintj Schneepfluges bezeichnet,
welcher mittels einer mit strichpunktierten Linien angedeuteten Vorrichtung 2 heb- und senkbar
ist. Die Räumschar weist an der Rückseite übliche Spanten 3 und am unteren Rand eine Räumleiste 4
auf, welche zudem durch Versteifungen 5 ausgesteift ist. Darüber hinaus weist der Schneepflug eine übliche
Schleifkufe 6 auf. die auf dem Straßenbelag gleitct,
falls die Räumleiste 4 und die Räumschar 1 an ihrem unteren Rand «,tark abgenützt sind.
Das dargestellte Zusatzgerät weist ein zusammenfassend mit 7 bezeichnetes längliches Gestell auf. Zu
diesem gehört ein in Längsrichtung durchgehender, im Querschnitt L-förmiger Räumleistenträger 8, an
dem mittels Schrauben 9 eine im Querschnitt U-förmige
Klemmleiste 10 und eine aus Gummi oder anderem nachgiebigem Material bestehende Räumleiste
11 befestigt sind, wobei die Klemmleiste 10 und die Räumlcistc Ii gleich lang sind wie der Räumleistenträger
H An den Findteilen dieses letzteren ist je eine Auflageplatte an den Enden der Schenkel angeschweißt.
An den beiden Endteilen ist ferner am freien Rand des unteren Schenkels eine Verbindungsplatte
angeschweißt, die nach unten und hinten ragt und an der ein irn Querschnitt U-förmiger, nach hinten
und schwach nach oben ragender Gestellkörper oder Ausleger 14 und eine Auflageplatte, die ebenfalls
nach hinten und oben ragt, angeschweißt sind. Πί<· beiden Aufiagcpltittcn und die Verbindungsplatte
bilden lagerflächen 12. 13, 15, welche die Rüum-M-iiiir
von unten her formschlüssig fassen. An der Unicrseitr
dieser letztgenannten Fläche und am inneren
Claims (2)
1. Zusatzgerät für Schneepflüge zur Räumung von Naßschnee oder Schueematsch in Form einer
elastischen Räumleiste, die auf einem über die Lange der Räumschar sich erstreckenden P.äum
leistenträger angeordnet .'-.t, welcher im Bedarfsfalle
unten an der RäumscSar leicht lösbar zu befestigen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Räumleistenträger (8) wenigstens an seinen beiden Enden mit die Räumschar von unten
her formschlüssig fassenden Lagerflächen (12, 13, IS) und an seinen beiden Enden mit je einem
nach rückwärts auskragenden Ausleger (14), an dem um eine im Betrieb angenähert vertikale
Achse schwenkbare Laufrollen (19) angeordnet sind, versehen ist und an dem Ausleger (14) die
Mittel zu dessen fester Verbindung mit der Rückwand der Räumschar (1) angeordnet sind.
2. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der Ausleger (14)
eine um eine parallel zur Räumkante der Räumschar verlaufende Achse schwenkbare Zugstange
(20) angeordnet ist, an deren Ende sich ein schwenkbarer Hebel (21) befindet, der mit einem
an den Spanten (3) der Räumschar sitzenden Bolzen (22) verriegelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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