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DE1657377C - Vorrichtung zum Eintragen von Gasen in Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Eintragen von Gasen in Flüssigkeiten

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Publication number
DE1657377C
DE1657377C DE19651657377 DE1657377A DE1657377C DE 1657377 C DE1657377 C DE 1657377C DE 19651657377 DE19651657377 DE 19651657377 DE 1657377 A DE1657377 A DE 1657377A DE 1657377 C DE1657377 C DE 1657377C
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DE
Germany
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ventilation
offset
rotors
rotor
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651657377
Other languages
English (en)
Other versions
DE1657377B2 (de
DE1657377A1 (de
Inventor
Herbert 6209 Michelbach Auler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Passavant Werke Michelbacher Huette 6209 Aarbergen
Original Assignee
Passavant Werke Michelbacher Huette 6209 Aarbergen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Passavant Werke Michelbacher Huette 6209 Aarbergen filed Critical Passavant Werke Michelbacher Huette 6209 Aarbergen
Publication of DE1657377A1 publication Critical patent/DE1657377A1/de
Publication of DE1657377B2 publication Critical patent/DE1657377B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1657377C publication Critical patent/DE1657377C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eintragen von Gasen, insbesondere Luft, in Flüssigkeiten, insbesondere Abwasser, mit mindestens einem umlaufend angetriebenen etwa horizontalachsig oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gelagerten . Rotor, der mit in die Flüssigkeit eintauchenden Belüftungselementen in Form von Stäben, Schaufeln od. dgl. bestückt ist, welche in achssenkrechten Ebenen sternförmig mit bestimmter Winkelteilung, gegebenenfalls unter Versetzung benachbarter Sterne um einfache Bruchteile der Winkelteilung, angeordnet sind.
Bei den bekannten Vorrichtungei: dieser Art sind
ίο eine Mehrzahl von Belüftungselementen auf einer Rotorwelle in achssenkrechten Ebenen sternförmig angeordnet. Diese Sterne sind dabei so angeordnet, daß ihre Belüftungselemente od. dgl. jeweils in der achsparallelen Ebene der Winkelhalbierenden des in Achsrichtung davor oder dahinter angeordneten Sternes liegen (Zeitschrift »Gesundheits-Ingenieur«, Heft 7, 83. Jahrgang, 1962, S. 201 bis 206).
Diese Anordnung hat eine Reihe von Nachteilen, die in erster Linie darin bestehen, daß stets eine
so große Zahl von Schaufeln gleichzeitig auf die Wasseroberfläche aufschlägt bzw. in diese eintaucht. Dadurch können erhebliche Torsionsschwingungen auftreten, die bewirkt werden durch verhältnismäßig hohe Impulsslöße beim Aufschlagen der Schaufeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine verbesserte Anordnung der Belüftungselemente eine Herabsetzung der Schwingungsbelastung des Rotors und gleichzeitig eine Verbesserung des Gaseintrages zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für mindestens einen Tei1 von jeweils in axialer Richtung benachbarten Belüftungselementen jeweils ein Belüftungselement gegenüber
einem ihm nächst oder übernächst liegenden Belüftungselement um einen im Vergleich zur Winkelteilung der Sterne geringen Winkelbetrag versetzt ist. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß höchstens eine sehr geringe Anzahl von Belüftungselementen gleichzeitig auf die Wasseroberfläche aufschlägt bzw. in das Wasser eintaucht. Gleichzeitig erfolgt eine ganz wesentliche, gegebenenfalls !OOfache Verringerung des einzelnen Stoßimpulses bei entsprechender Frequenzerhöhung der
einzelnen Eintauchvorgänge. Dadurch wird die Gefahr von Torsionsschwingungen erheblich herabgesetzt, wodurch wiederum alle torsionsbeanspruchten Bauteile, wie Kupplungen, Getriebe und Lagerungen, leichter gebaut werden können bzw. geschont werden.
Es wurde weiterhin überraschenderweise festgestellt, daß sich mittels der Einrichtung nach der Erfindung eine erhebliche Verbesserung der Gaseintragung erreichen läßt, da die einzelnen linsen-
förmig ausgebildeten Gasbläschen, die beim Nacheinandereinschlagen der Belüftungselemente mit hoher Frequenz gebildet werden, sehr klein sind und dadurch eine feinblasigere Begasung erreicht wird als bisher. Da die Größe und die Form der Gas-So blasen sehr wesentlich sind, beispielsweise für die Säüerstofieintragung, die ja mit Erhöhung der Grenzfläche zwischen Luft und Wasser erheblich zunimmt, werden also mit der Vorrichtung nach der Erfindung bessere Ergebnisse erreicht als mit den bekannten Vorrichtungen. Wird die gleiche Sauerstoff eintragung erreicht, so ist bei der Einrichtung nach der Erfindung nur ein geringerer Energieaufwand erforderlich, so daß die Einrichtung also wirtschaft-
lieber arbeitet. Hinzu kommt der durch geringere Stoßvcrluste bewirkte F.nergiegevvinn. Die dadurch erreichten Vorteile werden noch dadurch ergänzt, daß, wie vorher erwähnt, die Einrichtung nach der Erfindung erheblich weniger störanfällig ist, da sie nur geringen Beanspruchungen ausgesetzt ist und billiger ist, da wesentliche Teile leichter ausgeführt sein können.
Insbesondere eignet sich daher die Vorrichtung iu".'h der Erfindung für Belüftungsrotoren mit sehr grüßen Abmessungen, die bei Verwendung der üblichen Anordnung der Belüftungselemente zu starken Belastungen ausgesetzt wären. Die Vorrichtung nach der Erfindung kann daher eine Rotorlänge von 4,5 bis I Om und mehr sowie einen Durchmesser von etwa 1 m und mehr aufweisen, ohne daß im Dauerbetrieb die Beanspruchungen zu groß wurden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Versetzung etwa 3 ' beträgt.
Ein besonders gleichmäßiges Eintauchen der Schaufeln ergibt sich, wenn der Winkelbetrag so gewählt ist, daß die über d"e Länge des Rotors summierten Winkelbeträge gleich dem Teilungswinkel eines Sternes oder einem ganzzahligen Vielfachen davon sind. In diesem Fall tauchen al?o z. B. alle Belüftungselemente einer Reihe in jeweils übernächsten achssenkrechten Ebenen sehr kurz nacheinander ein. Wenn das letzte Belüftungselement eingetaucht ist, so taucht unmittelbar danach das erste Belüftungselement der nächsten Reihe am anderen Ende des Rotors ein. Es tritt also keine Unterbrechung in der Eintauchfrequenz ein. Dabei können auch jeweils mehrere Belüftungselemente in einem größeren Abstand gleichzeitig eintauchen. Auch andere Eintauchfolgen als die oben beschriebenen können gewählt werden. Wesentlich ist für ein gleichmäßiges Eintauchen, daß die Eintauchfrequenzen gleich sind und nicht etwa in bestimmten Intervallen Lücken auftreten, weil keine Beluftungselemente für einen Eintauchvorgang zur Verfügung stehen. Man kann jedoch auch, wenn dies aus bestimmten Gründen zweckmäßig erscheint, die Eintauchfrequenz variieren, was möglich ist, ohne daß die vorher erwähnten Lücken auftreten.
Die Belüftungsrotoren bewirken bekanntlich nicht nur ein Einbringen von Luft in Wasser, sondern gleichzeitig eine Umwälzung des Wassers in dem Belüftungsbecken. Dabei erfolgt die Umwälzung bei den bekann.en Vorrichtungen senkrecht zu der Rotorachse. Werden die Belüftungselemente entsprechend der Erfindung versetzt, so erfolgt die Umwälzung nicht mehr wie bei den bekannten Rotoren senkrecht zur Rotorachse, sondern in einem mehr oder weniger großen Winkel zur Senkrechten. Dies kann in vielen Fällen vorteilhaft sein, wenn nämlich nicht nur eine Umwälzung um eine waagerechte Achse des Belüftungsbeckens erfolgen soll, sondern gleichzeitig eine schraubenförmige Umwälzung in dem Becken. Insbesondere kann dies zweckmäßig sein zur Verbesserung der Durchmischung des Beckeninhaltes, vor allem zur Intensivierung des Austausches der verschiedenen mehr oder weniger gasbeladenen Fliissigkeitsschichten in Belüftungsbecken, bei denen die Flüssigkeit in der Art eines Belüftungsgnbens in der Horizontalen wieder zurückgeführt wird. Die Flüssigkeit wird dann nicht nur im Kreislauf durch ein derartiges Umwälzbecken hindurchgefüh;t, sondern gleichzeitig um eine horizontale Achse in Fließrichtung umgewälzt, so daß etwa ein schraubenförmiger Flüssigkeitsstrom entsteht. In diesem Falle wird man, wenn zwei Belüftungsrotoren gleichzeitig von einem Antriebsaggregat S angetrieben werden, das zwischen diesen beiden Rotoren angeordnet ist. die Rotoren in je einem Schenkel des Umwälzbeckens anordnen und gegenläufig betreiben. Um dann eine durchgehende schraubenförmige Strömung zu erreichen, wird man vorteilhafterweise die Schaufeln beider Rotoren in gleicher Richtung versetzen.
Gemäß der Erfindung kann man nun die Art und Größe dieser Umwälzung genau beherrschen, und zwar dadurch, daß die Belüftungselemente in ein-
'5 zelnen Längenabschnitten eines Rotors oder einer aus mehreren Rotoren bestehenden Belüftungsanlage in entgegengesetzte·· Richtung versetzt sind. Auf diese Weise entsteht eine Art »Pfeilung« des Rotors. Die Umwälzung erfolgt dann an den beiden Enden
so des Rotors in untr '.chiedlicher Richtung, so daß also auch beispielsweise, wenn divergierende Strömungen auftreten, sonst nicht umgewälzte Teile am Rand des Beckens mit erfaßt werden können. Bc-i konvergierenden Umwälzströmungen kann erreicht werden, daß die Beckenwandungen entlastet werden und eine intensive Durchmischung in der Beckenmitte erfolgt. Durch eine Pfeilung kann außerdem der Axialschub in dem Rotor kompensiert werden, der auftritt, wenn ein schraubenförmiger Flüssigkeitsstrom erzeugt wird.
Bei Veiwendung von zwei gleichachsigen Rotoren, insbesondere mit einem dazwischen angeordneten gemeinsamen Antriebsaggregat, sind vorzugsweise die Belüftungselemente auf den Rotoren jeweils in entgegengesetzter Richtung versetzt. Diese Anora nung hat die gleiche Wirkung, als ob bei einem durchgehenden Rotor eine symmetrische »Pfeilung« erfolgt. Auch kann man auf diese Weise vermeiden, daß vor dem Antriebsaggregat eine zu geringe Umwälzung erfolgt.
Eine unsymmetrische »Pfeilung« kann man dadurch erreichen, daß die Längenabschnitte mit entgegengesetzter Richtung der Versetzung ungleiche Längen haben. Dadurch ergeben sich weitere Mögüchkeiten, die Art der Umwälzung zu beeinflussen und auch den Axialschub auszugleichen.
Normalerweise wird man sämtliche Belüftungselemente gemäß der Erfindung versetzen. Es sind aber selbstverständlich Fälle denkbar, in denen es zweckmäßig ist, nur einen Teil der Belüftungselemente zu versetzen oder aber beispielsweise ein, Versetzung um unterschiedliche Winkelbeträge vorzunehmen, so daß also beispielsveise in der Mitte eines Rotors eine geringere Umwälzströmung entsteht als an den Enden. Schließlich kann gemäß der Erfindung die Richtung der Versetzung auch mehr als e;nmal wechseln. So entstehen dann eine Anzahl von divergierenden und konvergierenden Umwälzströmen, die in dem Umwälzbecken eine ausgezeich nete Mischung bewirken.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung mit zwei Rotoren;
F ϊ g. 2 ist eine Abwicklung eines Teiles eines Rotors gemäß der Erfindung;
F i g. 3 zeigt Belüftungselemente für den Rotor der F i g. 1;
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf Umwälzbecken elemente 7, 10, 8, 11 und 9, 12 (Fig. 2) in einem
mit der Vorrichtung nach der Erfindung; Winkelabstand von z.B. 15° zueinander angeordnet
F i g. 5 ist ein Schnitt durch ein Umwälzbecken sind,
nach Fig. 3. Gemäß der Erfindung sind nun diejenigen Belüf-
Die Belüftungsvorrichtung nach der Erfindung 5 tungselemcnte, die jeweils der übernächsten achs-
besteht aus einem Antriebsmotor 1, der auf einer senkrechten Ebene zugeordnet sind, in Fig. 2 also
Säule 2 mit einem nicht dargestellten Getriebe ange- beispielsweise die Bclüftungselemente 7, 7', 7" bzw.
bracht ist. Der Motor treibt über ein in der Säule 10, 10', 10" um jeweils 2,5° zueinander versetzt,
angebrachtes, nicht dargestelltes Getriebe einen und zwar in Fig. 2 von links nach rechts gesehen,
Achszapfcn 3 für eine Hohlwelle 4 an. Die Hohl- io nach oben.
welle ist mit dem Achszapfen 3 durch eine Kupp- Bei der beispielsweise dargestellten Versetzung um
lung S verbunden. An ihrem Ende ist sie in einem 2,5l kommen die Bclüftungselemente der cntsprc-
Endlager 6 gelagert. Die Hohlwelle ist bestückt mit chenden Reihen in der dreizehnten achssenkrechten
Bclüftungselcmcntcn, z. B. 7, 8,9(Fi g. 3). Ebene wieder in die gleiche Stellung zu liegen wie
Man kann sehr große Belüftungsrotoren herstellen, 15 die Bclüftungselemente in der zweiten achssenkrcchbci denen die Hohlwelle einen Durchmesser haben ten Ebene. Allerdings ist dann jeweils eine Verschiekann, der mehr als ein Viertel des gesamten Durch- bung um eine Reihe erfolgt, so daß also das Bemcsscrs des Belüftungsrotors beträgt. So kann der lüftungselenient 8* in der dreizehnten Ebene die Durchmesser der Hohlwelle vorteilhafterweise 300 Stellung des Bclüflungselcmcnts 10 in der zweiten bis 400 mm und insbesondere 350 bis 360 mm be- ao Ebene einnimmt. Entsprechend nimmt dann beitrugen. Die Länge der Belüftungsclcmentc beträgt spielsweisc das Bclüftungselcment 10* in der vierdann vorzugsweise 300 bis 400 mm, insbesondere zehnten Ebene die Stellung des Bclüftungsclcments T 300 bis 350 mm. Auf diese Weise kann ohne wci- in der dritten Ebene ein. Nach sechsmaligem Vcrtcrcs ein Durchmesser der Rotorwelle von 1000 mm setzen um 2,5° erfolgt also eine Gesamtversetzung und mehr erreicht werden. Bei diesem Durchmesser 25 von 15'', so daß die Bclüftungselemente in die Stclkann man mit einer verhältnismäßig geringen Dreh- lung zr liegen kommen, in der sie in der jeweils zahl auskommen und erreicht trotzdem eine zum nächsten achsscnkrcchlcn Ebene liegen. Die Belüfilinbringcn der erforderlichen Menge ausreichend tungselemente in den jeweils der zwölften Ebene hohe Umlaufgeschwindigkeit. Ferner kann man auf folgenden Ebenen schlagen also gemeinsam mit den diese Wrisp Rclüftungsrotorcn herstellen, die eine 30 Belüftungsclemcntcn der vorhcrliegcndcn Ebene ein. Länge von über 4,5 m, und zwar insbesondere bis Vortcilhafterweise wird nun die Bestückung des Ulm aufweisen, wobei gegebenenfalls noch größere Gesamtrolors so gewählt, daß die Zahl der achs-Länpen erreicht werden können. parallelen Ebenen bzw. der nebeneinander angcord-
Man kann für jeden aus einer Hohlwelle 4 und netcn Sterne ein Vielfaches von zwölf beträgt, so
den Belüftungsclemcntcn, z. B. 7, 8, 9, bestehenden 35 daß also keine Lücken beim Einschlagen der Bc-
Bclüftungsrotor einen gesonderten Antrieb vorsehen. lüftungsclcmcnte auftreten. Die gewählte Versetzung
Dies ist dann zweckmäßig, wenn nur ein einziger um 2,5° ist im allgemeinen bereits ausreichend für
Behälter od. dgl. belüftet werden soll. In diesem eine Vermeidung von Torsionsschwingungen und
Fall ist nicht nur das Endlager 6 an einer der Be- bedingt auf der anderen Seite eine gute schrauben-
hälterwändc untergebracht, sondern auch die Säule 2 40 förmigc Umwälzung. Will man eine Verringerung
mit Motor 1 und Getriebe. der Torsionsbeanspruchung durch Erhöhung der
Man kann aber auch zwei Belüftungsrotoren Eintauchfrequenz erreichen, so kann man den durch einen einzigen Motor 1 antreiben, wie dies in Winkel, um den die Belüftungselementc versetzt F i g. I gezeigt wird. Die entsprechende Hohlwelle 4' sind, auch so klein wählen, daß die Summe dieser ist dann ebenfalls über eine Kupplung S' mit einem 45 Winkel über die ganze Länge des Rotors dem Win-Achszapfcn 3' des Getriebes verbunden und auf kel entspricht, um den die Belüftungselcmcnte in ihrer anderen Seite in einem weiteren, nicht dar- benachbarten achssenkrechten Ebenen versetzt sind, gestellten Endlager gelagert. Die Bestückung dieser Ist dieser letztere Winkel wie im vorliegend-n Bei-Hohlwellc 4' mit Belüftungselemcnten ist die gleiche spiel 15°, so wären die Belüftungselemente bei wie bei der Hohlwelle 4. 50 100 Schaufelsternen in entsprechend vielen achsin diesem Falle können zwei Belüftungsbehälter senkrechten Ebenen am jeweils 0,3° zu versetzen, nebeneinander angeordnet und die Säule 2 auf einer Bei entsprechend tnenr oder weniger Sternen wurden Zwischenwand zwischen diesen Behältern angeord- sich dann die Winkel entsprechend verändern,
net sein. Die Hohlwellen für die Belüftungselemente Dies gilt für den FaTl, daß die Versetzung über können je nach dem verwendeten Getriebe gleich- 55 die ganze Rotorlänge um den gleichen Winkelbetrag oder gegenläufig angetrieben werden. und in der gleichen Richtung erfolgt. Man kann
Die Bestückung der Belüftungsrotoren kann mit- entsprechend Fig. 1 aber auch so vorgehen, daß
tels V-förmig gebogener Flacheisen od. dgl. er- man die Verseteung in der gleichen Richtung nur
folgen, die, wie bet 23 gezeigt, miteinander verbun- beispielsweise bis zu den 3elüftungselementen 13, den sind und so die Belüftungselemente 7, 8 und 9 60 14, 15 vornimmt. Von da ab erfolgt die Versetzung
bilden. in umgekehrter Richtung, in Fig. 1 im rechten Teil
Die in einer achssenkrechten Ebene angeordneten des linken Rotors also nach oben. Die Belüiiungs-
Belüftungselemente 7, 8, 9 sind jeweils mit einem elemente sind also pfeilartig angeordnet, wobei die
Winkel von z. B. 30 sternförmig angeordnet. In der Belüftungselemente 13, 14, IS eine Art Srrtze ernächstfolgcnden radialen Ebene sind Belüf tungs- 65 geben. Bei zwölf Belöftongselementen j- Stern
elemente 10, H, 12 mit gleichen Winkelabständen würde man in diesem Fall auf der linken Seite die
angeordnet, jedoch jeweils um den - halben Whikel- Bclüftungselemente am etwa 04° versetzen können,
betrag versetzt, so daß die einzelnen Belüftungs- auf der rechten Seite mn etwa 1 . Es würde dann
(ο
ebenfalls ein Eintauchen ohne Auftreten einer Lücke möglich sein.
Im vorliegenden Fall werden je nach Lage der Spitze die Umwälzströmungen verändert, so daß sich die vorher bereits erwähnten Möglichkeiten ergeben. Jic Richtung und Stärke der Uniwälzströmungen hängen im wesentlichen von dem Winkelbetrag ab, um den die Versetzung erfolgt. Das gleiche gilt natürlich auch für den Ausgleich des axialen Schubes.
Zur Korrektur von Strömung und Axialschub kann man im übrigen auch die einzelnen Belüftungselcmcnte um einen geringen Winkelbetrag versetzt anordnen. Die in F i g. 2 der Abwicklung dargestellten Belüftungselemente würden dann nicht senkrecht zur Abwicklungsrichtung sichtbar werden, sondern würden in einem Winkel dazu angestellt sein.
Bei Belüftungsbecken üblicher Art, bei denen also die Flüssigkeit in einem tiefen Becken um eine horizontale Achse umgewälzt wird, kann man die beiden Belüftungsrotoren in der gleichen Richtung umlaufen lassen, wobei jedoch vorteilhafterweise die Versetzung der Belüftungselemente entgegengesetzt ist, so daß eine Kompensation des Axialschubes beider Rotoren möglich ist.
Besonders vorteilhaft ist die Anwendung der Vorrichtung nach der Erfindung mit der in Fig. 4 dargestellten Anordnung von Belüftungsbecken. Ei sind in diesem Fall zwischen einem Einlaufgraben 60 und einem Ablaufgraben 61 Umwälzbecken 62.
63, 64, 65 vorgesehen. In diesen Umwälzbecker sind Belüftungseinrichtungen entsprechend der Erfindung angeordnet, die mit ihren Motoren, beispielsweise 68, 69, 70, auf den Innenwänden der Umwälzbecken angeordnet sind. Die von diesen Motoren angetriebenen Belüftungsrotoren 71, 72 laufer dann jeweils mit umgekehrter Drehrichtung, so daC das Wasser in einem Kreislauf durch die Umwälzbecken fließt. In diesem Fall kann eine schraubenförmige Umwälzung erreicht werden. Dies wird durch eine Versetzung der Belüftungselemente gemäß der Erfindung bewirkt, wobei diese Versetzung an beiden Rotoren in gleicher Richtung erfolgt, se daß also eine ununterbrochene schraubenförmige Umwälzung erreicht wird. Es können jedoch aucl·
ao alle vorher beschriebenen Möglichkeiten angewendet werden, um die jeweils günstigste Umwälzung zi erreichen.
Man kann zusätzlich auch die Belüftungsrotorer selbst in einem Winkel zu der Umlaufrichtung bzw den Wänden des Belüftungsbeckens anordnen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Eintragen von Gasen, insbesondere Luft, in Flüssigkeiten, insbesondere Abwasser, mit mindestens einem umlaufend angetriebenen etwa horizontalachsig oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gelagerten Rotor, der mit in die Flüssigkeit eintauchenden Belüftungselementen in Form von Stäben, Schaufeln od. dgl. bestückt ist, welche in achssenkrechten Ebenen sternförmig mit bestimmter Winkelteilung, gegebenenfalls unter Versetzung benachbarter Sterne um einfache Bruchteile der Winkelteilung, angeordnet sind, dadurch gekennzeicnn e t, daß für mindestens einen Teil von jeweils in axialer Richtung benachbarten Belüftungselementen jeweils ein Belüftungsekmerit (7, 10) gegenüber einem ihm in Axialrichtung nächst oder übernächst liegenden Belüftungselement (7', 10') um einen im Vergleich zur Winkelteilung der Sterne geringen Winkelbetrag versetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung etwa 3° beträgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelbetrag so gewählt ist, daß die über die Länge des Rotors summierten Winkelbeträge gleich dem Teilungswinkel eines Sterns oder einem ganzzahligen Vielfachen davon sind.
4. Vorrichtung nac! Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von zwei gegenläufig angetriebenen Rotoren (71 bzw. 72) in je einem Schenkel eines Umwälzbeckens (62 bis 65) die Belüftungselemente (7, 8, 9 bzw. 10, 11, 12) beider Rotoren in gleicher Richtung versetzt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungselemente (7 bis 9 bzw. 10 bis 12) in einzelnen Längenabschnitten eines Rotors oder einer aus mehreren Rotoren bestehenden Belüftungsanlage in entgegengesetzten Richtungen versetzt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei gleichachsigen Rotoren und insbesondere mit einem dazwischen angeordneten gemeinsamen Antriebsaggregat (1) die Belüftungselemente (7 bis 9 bzw. 10 bis 12) auf den Rotoren jeweils in entgegengesetzter Richtung versetzt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenabschnitte mit entgegengesetzter Richtung der Versetzung ungleiche Längen haben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Versetzung mehr als einmal wechselt.
DE19651657377 1965-07-13 1965-07-13 Vorrichtung zum Eintragen von Gasen in Flüssigkeiten Expired DE1657377C (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP0036927 1965-05-29
DEP0036928 1965-05-29
DEP0037242 1965-07-13
DEP0037242 1965-07-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1657377A1 DE1657377A1 (de) 1972-02-10
DE1657377B2 DE1657377B2 (de) 1973-02-01
DE1657377C true DE1657377C (de) 1973-08-23

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