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DE1657199A1 - Mehrkammerbehaelter zur dosierten Abgabe mehrerer Fluessigkeiten - Google Patents

Mehrkammerbehaelter zur dosierten Abgabe mehrerer Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1657199A1
DE1657199A1 DE19671657199 DE1657199A DE1657199A1 DE 1657199 A1 DE1657199 A1 DE 1657199A1 DE 19671657199 DE19671657199 DE 19671657199 DE 1657199 A DE1657199 A DE 1657199A DE 1657199 A1 DE1657199 A1 DE 1657199A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dispensing
chambers
chamber
liquid
dosing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671657199
Other languages
English (en)
Inventor
Donoghue Robert John
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DONOGHUE ROBERT JOHN
Original Assignee
DONOGHUE ROBERT JOHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DONOGHUE ROBERT JOHN filed Critical DONOGHUE ROBERT JOHN
Publication of DE1657199A1 publication Critical patent/DE1657199A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/286Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement where filling of the measuring chamber is effected by squeezing a supply container that is in fluid connection with the measuring chamber and excess fluid is sucked back from the measuring chamber during relaxation of the supply container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/32Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
    • B65D81/3283Cylindrical or polygonal containers, e.g. bottles, with two or more substantially axially offset, side-by-side compartments for simultaneous dispensing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Mehrkammerbehalter zur dosierten Abgabe mehrerer Flüssigkeiten.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Behälter mit flexible Wandungen (zusammendrückbare Flaschen), die als einstückige, mehrere Kammern aufweisende Kdrper aus lichtdurchlässigem, formbarem Material zur Aufnahme mehrerer verschiedener Flüssigkeiten und zur dosierten Abgabe dieser FlUssigkeiten ausgebildet sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines einheitlichen Behälters für mehrere Flüssigkeiten, die gewöhnlich zusammengebraucht, jedoch bis zu ihrem Gebrauch getrennt gehalten werden (z. B. Salatöl und Essig), wobei der Behälter zur dosierten Abgabe vorbestimmter Mengen jeder Flüssigkeit eingerichtet ist.
  • Nach der Erfindung kann der diese Eigenschaften aufweisehde Behälter wirtschaftlich aus durchscheinendem, formbarem Kunststoff hergestellt werden, um ihm flexible und durchsceinede Wände zur Beobachtung der Flüssigkeitsstände innerhalb des BehAlters zu verleihen. Die Herstellung kann dabei auf den üblichen Maschinen zur Herstellung von Plastikformteilen, beispielsweise Spritzguß-Maschinen erfolgen.
  • Gem§ einem AusfUhrungsbeispiel der Erfindung weist der BehAlter mehrere Dosier-und Abgabekammern auf, die jeweils voneinander unabhAngige Abgabeöffnungen besitzen, die gemeinsam durch eine einzige VerschluSkappe verschlossen werden.
  • Der in Rede stehende Behälter kann über seine andere Oberseite gelegenen Abgabeöffnungen in Hochgeschwindigkeits-FUllvorrichtungen von oben gefUllt werden.
  • Zeichnung und Beschreibung zeigen AusfUhrungsbeispiele der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ; Fig. 2 ist eine Frontansicht des Behälters nach Fig. 1 ; Fig. 3 ist eine weitere Draufsicht auf den Behhlter, wobei jedoch die Verschlußkappe von den Abgabeöffnungen entfernt ist ; Fig. 4 ist ein Senkrechtsohnitt durch den BehGlter nach der Linie 4-4 der Fig. 3 ; Fig. 5 ist ein waagerechter Querschnitt durch die Dosier-und Abgabekammern des BehAlters nach der Linie 9 der Fig. 4 ; Fig. 6 ist ein weiterer Waagereahtschnitt durch die im wesentlichen horizontale Trennwand zwischen den Dosier-und Abgabekammern und den Vorratskammern nach der Linie 6-6 der Fig.4; Fig. 7 ist eine weitere, teilweise senkrecht geschnittene Frontansicht des Behälters, aus der hervorgeht, wie die FlUssigkeit aus den Vorratskammern in die Dosier-und Abgabekammern überführt wird ; Fig. 8 ist ein Senkrechtschnitt in vergrdßertem Maßstab durch das MundstUck, das einen Teil der Leitung zur UberfUhrung der Flüssigkeit aus einer Vorratskammer in eine Dosier-und Abgabekammer bildet ; Fig. 9 ist ein Waagerechtschnitt durch das MundstUck nach der Linie 9 - 9 der Fig. 8 ; Fig. 10 ist ein teilweiser Senkrechtschnitt durch eine andere Form des Behälters nach der Erfindung ; Fig. 11 ist eine Draufsicht bei entfernter Verschlußkappe auf eine weitere Ausführungsform des BehKlters ; Fig. 12 ist ein Senkrechtschnitt durch den Behälter in Fig. 11 nach der Linie 12-42 in Fig. 11.
  • Die bevorzugte AusfUhrungsform des erfindungsgemXßen BhKlters ist in den Fig. 1 bis 7 mit 10 bezeichnet. Dieser BehKltsr ist aus liohtdurchlässigem (vorzugsweise durchscheinendem) formbarem Kunststoff wie Polyäthylen oder dgl. hergestellt und enthglt mehrere Kammern mit relativ dünnen aber widerstands£Shigen flexiblen Wandungen. Der Behdlter 10 ist so geformt, daB er vier einstüokig miteinander verbundene Kammern aufweist, von denen. zwei Vorratskammern 12 bzw. 14 und zwei Dosier-und Abgabekammern 16 bzw. 18 sind (Fig. 4).
  • Die beiden Vorratskammern 12 und 14 sowie die beiden Dosier-und Abgabekammern 16 und 18 sind je voneinander durch eine gemeinsame, im wesentlichen senkrechte Trennwand 20 (Fig. 4) getrennt, die sich über die gesamte Höhe des EshElters 10 erstreckt. Wie am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist, weist die senkrechte Trennwand 20 tiefe vertikale Einbuchtungen 22, 22' auf, die sich von den einander gegenUberliegend2n Seiten des BehRlters nach inner erstrecken und innen einen Steg 24 bilden, der die beiden Vorratskammern 12 und 14 sowie die beiden Dosier-und Abgabekammern 16 und 18 miteinander verbindet.
  • Wie im einzelnen noch zu beschreiben sein wird, steht die Kammer 12 in Wirkungszusammenhang mit der Dosier-und Abgabekammer 16, während die Vorratskammer 14 mit der Dosier-und Abgabekammer 18 zusammenwirkt.
  • Die beiden Vorratskammern befinden sich unterhalb der zugehörigen Dosier-und Abgabekammern und sind davon durch eine im wesentlichen waagerechte Wandung 26 getrennt.
  • Diese waagerechte Trennwand weist tiefe, im wesentlichen waagerechte Einbuchtungen 28, 28'auf, die sich voneinander gegenüberliegenden Seiten des BehElters nach innen erstrecken, so daß die Vorratskammern mit den Dosier-und Abgabekammern über einen Steg 30 (Fig. 6) verbunden sind.
  • Die im wesentlichen waagerechte Wandung 26 ist beidseitig der senkrechten Trennwand 20 mit Öffnungen 32 zur Aufnahme einer Leitung 34 versehen.
  • Wie am besten aus Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, weist die Dosier-und Abgabekammer 16 eine Abgabeöffnung 36 und die Dosier-und Abgabekammer 18 eine ähnliche Abgabeöffnung 38 auf. Diese Abgabeöffnungen liegen oberhalb der Öffnungen 32, 32t in der waagerechten Wandung 26 und lassen eine FUllung der Vorratsbehhlter 12 und 14 von oben, d. h. durch die besagten Abgabeöffnungen zu.
  • Die Abgabeöffnungen 36 und 38 sind in der Oberseite der Dosier-und Abgabekammern 16 und 18 als durch die vertikale Trennwand 20 getrennte Segmenteausgebildet.
  • Diese Segmente weisen ein mit 40 bezeichnetes Gewinde auf, auf das eine gewöhnliche Verschlußkappe 42 aufgeschraubt wird. Diese verschließt beide Abgabeöffnungen 36 durch Anlage an deren äußerer Oberkante und der Oberkante der vertikalen Trennwand 20.
  • Die Leitung 34, die nach dem FUllen der zugehörigen Vorratskammer in ihre Öffnung 32 durch die betreffende Abgabedffnung eingesetzt wird, weist ein Mundstock 44 und eine nach unten verlängerte R6hre 46 auf, die am besten aus den Fig. 4, 8 und 9 hervorgehen. Das MundstUck und die R8hre sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, wobei die Röhre 46 im unteren Ende des Mundstocks 44 festgehalten wird und sich nach unten in die zugehörige Vorratskammer 12 oder 14 erstreckt. Mundstück 44 (Fig. 8) weist ferner einen im Durchmesser vergrößerten Unterteil oder eine Muffe 48 auf, die stramm in die Offnung 32 in der waagerechten Trennwand 26 paßt. Oberhalb der Muffe ist eine Schulter 50 vorgesehen, die an der Oberseite der besagten waagerechten Trennwand anliegt, wenn das MundstUck 44 in seiner Öffnung 32 in der richtigen Lage sich befindet.
  • Wenn FlUssigkeit bei der Verwendung des Behaltes von einer Vorratskammer in die zugehdrige Dosier-und Abgabekammer UberfUhrt werden soll, werden, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, die flexible Wandungen der Kammer nach innen gedrUckt und wird so das Volumen der Vorratskammer verringert und ein Druck darin erzeugt, der die Flüssigkeit durch die Robre 46 und das Mundstück 44 hinauf in die Dosier-und Abgabekammer treibt, die zu der betreffenden Vorratskammer gehört. Dieser Vorgang wird bei aufrechtstehendem Behälter durchgeführt, wie in Fig. 7 gezeigt. Das Mundstück 44 ragt nach oben in die Dosier-und Abgabekammer und hat an seinem oberen Ende eine zur Seite gerichtete Abgabeöffnung 52, so daB die Flüssigkeit nicht aus den Abgabeöffnungen 36 bzw. 38 herausspritzt.
  • Ersichtlich kann Flüssigkeit aus der Vorratskammer 12 in die Dosier-und Abgabekammer 16 in dosierter Menge ohne die geringste Beeinflussung durch die aus der Vorratskammer 14 in die Dosier-und Abgabekammer 18 abgegebene Menge abgegeben werden. Die von jeder Dosier-und Abgabekammer aufzunehmende FlUssigkeitsmenge ist durch den durch die Abgabeöffnung 52 des UberleitungsmundstUeks 44 bestimmten Flüssigkeitsstand in der Kammer gegeben. Jede kleinere Menge kann in jede dieser Dosior-und Abgabekammern durch Beobachtung des darin befindlichen Flüssigkeitsstandes im Bezug auf die Eichmarken 54, 54 abgegeben werden. Da das Material, aus dem der Behdlter besteht, lichtdurchlässig, d. h. durchscheinend oder klar ist, kann der FlUssigkeitsstand in den Dosier-und Abgabekammern 16 und 18 von außen gesehen und mit den Eichmarken 54 in Bezug gebracht werden. Nach dem Flüssigkeit aus einer Vorratskammer in eine Dosier-und Abgabekammer überfUhrt ist, wird sich, bei einem Loslassen der Wände der Kammer in dieser ein niedrigerer Druck ausbilden, der überschüssige Flüssigkeit in die Vorratskammer zurückzusaugen sucht. Dieser in der Vorratskammer oder den Vorratskammern verringerte Druck gestattet es auch, die übergeführte Flüssigkeit aus den Abgabeöffnungen 36 oder 38 auzzuschütten, ohne daB irgendwelche Flüssigkeit aus der Uberleitungsröhre und dem Uberleitungsmundstüok 44 bzw. 46 in die Abgabeöfnungen nachläuft.
  • Ersichtlich kann somit der erfindungsgemäße Behälter nach Fig. 1 bis 7 zur gänzlich unabhSngigen Aufbewahrung und Abgabe dosierter Flüssigkeitsmengen Verwendung finden. Diese Eigenschaft ist besonders bei zwei verschiedenen FlUssigkeiten wünschenswert, die gewöhnlich zusammen Verwendung finden, dies jedoch in Mengen oder Mengenverhältnissen, die je nach Wunsch des Benutzers sich ändern können.
  • Nicht immer ist es erforderlich, die Flüssigkeiten unabhängig voneinander abzugeben. Es kann vielmehr wUnschenswert sein, die Flüssigkeiten unmittelbar vor der Abgabe und dem Gebrauch zu mischen, sie jedoch vor der Mischung unabhEngig voneinander aufzubewahren.
  • Die Ausruhrungsform der Erfindung nach Fig. 10 ist besonders für diesen Fall geeignet. Der BehElter lOa in Fig. 10 ist dem Behälter der Fig. 1 bis 7 sehr ähnlich.
  • Er besitzt zwei Vorratskammern 12a und 14a, die durch eine im wesentlichen senkrechte Wandung 20a voneinander getrennt sind. An der Oberseite der Vorratskammern ist gleichfalls eine waagerechte Trennwand 26a vorgesehen, die Einbuchtungen oder Ausnehmungen 28a, 28a' aufweist, die sich von entgegengesetzten Seiten des Behälters 10a nach innen erstrecken, so daß die Vorratskammern mit der Dosier-und Abgabekammer 60 durch einen Steg 30a verbunden sind.
  • Der Behälter lOa unterscheidet sieh von dem zuerst beschriebenen BehKlter dadurch, da# er nur eine Dosier-und Abgabekammer 60 aufweist. Die senkrechte Trennwand 20a erstreckt sich nicht über die ganze Höhe des Behälters 10a. Während die Dosier-und Abgabekammer 60 zwei Offnungen 32a, 32a'beidseitig der senkrechten Trennwand 20a zur Aufnahme der beiden Leitungen 34a ; 54at hat, weist sie nur eine Abgabedffnung 62 auf. Diese Abgabeöffnung ist mit einem Gewinde zur Aufnahme einer Verschlußkappe der üblichen Art versehen.
  • An der Außenseite der Dosier-und Abgabekammer 60 kann eine volumetrische Eichung angebracht sein, so daB Fldssiskeiten in bekannter Menge aus den beiden Vorratskammern 12a und 14a in die Dosier-und Abgabekammer gegeben werden kdnnen. Vor der Abgabe durch die einzige Abgabeöffnung 62 werden sie in einer derartigen Dosier-und r-bgabekammer miteinander vermischt.
  • Die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Ausführunsform der Erfindung dient der weiteren Illustrierung der Verwendung der Leitung 34. Diese kann bei einer Hehrzahl von Vorratsbehältern und einer Mehrzahl von Dosier-und :. bgabekammern Verwendung finden, jedoch auch bei einer einzigen Vorrats-und einer einzigen Dosier-und Abgabekammer. In beiden Fällen wird die Leitung 34 in die Urfnung in der waagerechten Trennwand unterhalb der Dosier-und Abgabedffnung für die Dosier-und Abgabekammer eingedrückt. Dies gestattet eine FUllung der Vorratskammer von oben vor der Einführung der Leitung.
  • Dabei wird die Leitung aus dem Mundstück 44 und der Röhre 46 vor ihrer Einsetzung zusammengesetzt. Die Röhre 46 wird in das untere Ende des MundstUcks eingefi3hrt, wie in Fig. 8 dargestellt, so daB ihr bodenseitiges Ende in der Nähe des Behälterbodens sich befindet, wenn sie an ihrer richtigen Stelle ist. Der aufwärts weisende Teil des Mundstücks weist innen mindestens eine Rippe 66 auf, die als Anschlag für das obere Ende der Röhre 46 dient. Vorzugsweise werden zwei solcher Rippen 66, 66' vorgesehen (Fig. 9).
  • In der AusfUhrungsform des Behälters nach Fig. 11 und 12, die zur eingehenderen Illustrierung der Leitung 34 gedacht ist, ist lediglich eine einzelne Vorratskammer 68 unterhalb einer einzelnen Dosier-und Abgabekammer 70 vorgesehen. Die Vorratskammer und die Dosierkammer sind durch eine im wesentlichen waagerechte Trennwand 72 getrennt, die eine tiefe ringförmige Einbuchtung aufweist, die sich rundum erstreckt, mit Ausnahme eines Durchmessers, der einen relativ dünnen Steg 76 bildet. Die die Leitung 34 aufnehmende Öffnung in der waagerechten Trennwand 72 und ist unterhalb der Abgabedffnung 80 der Dosier-und Abgabekammer 70 angebracht. Die Abgabedffnung 80 ist geeigneterweise mit Gewinde od. dgl. zur Aufnahme einer Verschlußkappe versehen.
  • NatUrlich ist der Behälter der Fig. 11 und 12 niaht zur Aufnahme mehrerer verschiedener FlUssigkeiten gedacht. Er nimmt jedoch in seiner Vorratskammer 68 einen großen Vorrat einer Flüssigkeit auf, die in dosierter Menge in die Dosier-und Abgabekammer 70 UbertUhrt und anschließend wunschgemä# abgegeben werden kann.

Claims (14)

PatentansprUche.
1. Mehrkammerbehälter zur dosierten Abgabe mehrerer FlUssigkeiten mit einem einstückigen, mehrere Kammern aufweisenden Kdrper aus flexiblem, lichtdurchlässigem, formbarem Material, dadurch gekennzeichnet, da# zwei der Kammern Vorratskammern mit einer im wesentlichen senkrechten Trennwand (20) sind ; da# mindestens eine weitere Kammer (60 bzw. 16, 18) als Dosier-und Abgabekammer oberhalb der Vorratskammer (12, 14) vorgesehen ist und davon durch eine im wesentlichen waagerechte Trennwand (26) getrennt ist, die beidseitig der senkrechten Trennwand (20) Öffnungen (32) aufweist, die die Verbindung mit den entsprechenden-Vorratskammern herstellen ; da# die Dosier-und Abgabekammern (60 bzw.
16, 18) eine Oberseite mit einer Abgabeoffnung (62 bzw.
36, 38) aufweisen, die durch eine Kappe (42) versehlossen werden kann und zum FUllen der Vorratsbehalter (12, 14) Zugang zu den Öffnungen (32) in der waagerechten Trennwand (26) bietet ; daß in jede Öffnung (32) der waagerechten Trennwand (26) eine Leitung (34) durch die Abgabeoffnung (62 bzw. 36, 38) hindurch einsetzbar ist, die einen Abschnitt (46) zur Entnahme der Flüssigkeit aus den Vorratskammern (12J14) und einen Abschnitt (44) zur Uberleitung der Flüssigkeit in die Dosier-und-Abgabekammern (60 bzw. 16, 18) aufweist, der sich im wesentlichen axial auRwSrts ton der waagerechten Tennwand (26) erstreckt und die durch die Leitung (34) strömende Flüssigkeit im wesentlichen in Querrichtung ablenkt, wobei die Wandungen der Dosier-und Abgabekammern (60 bzw. 16, 18) nach außen Abstand von dem Abgabeabschnitt (44) haben und die aus den Vorratskammern in die Dosier--und Abgabekammern (60 bzw. 16, 18) Uberführte Flüssigkeit dann aus dieseri abgegeben wird.
2. Behälter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten und waagerechten Trennwände (20, 26) tiefe, im wesentlichen senkrechte und horizontale Einbuchtungen (22, 28) enthalten, die sich von gegenüberliegenden Seiten des Behälterkdrpers (10) nach innen erstrecken, so da8 die Vorratskammern (12, 14) untereinander durch einen im wesentlichen senkrechten Steg (24) und die beiden Vorratskammern (12, 14) mit den Dosier-und Abgabekammern (60 bzw. 16, 18) durch einen im wesentlichen waagerechten Steg (30) verbunden sind.
3. Behdlter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da# das Material des Mehrkammerbehälters in geformtem Zustand ausreichend lichtdurchlässig ist, um eine Beobachtung der Flüssigkeitsstande in allen Kammern zu gestatten, und daß auf einer der Wandungen der Dosier-und Abgabekammern (60 bzw. 16, 18) eine Anzahl von Eichmarken (54) zur BestimMung der darin enthaltenen FlUssigkeitsmenge durch Inbezugsetzung des Flüssigkeitsspiegels zu den Eichmarken vor der Abgabe der FlUssigkeit aus den Dosier-und Abgabekammern vorgesehen ist.
4. Behälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da# der Mehrkammerbehälter aus plastisch geformtem Material bei der Formung wenigstens in vier Kammern (12, 14, 16, 18) unterteilt wird, die eine im wesentlichen senkrechte und eine im wesentlichen waagerechte Trennwand (20) bzw. (26) aufweisen, die sich über die gesamte Höhe und Breite des Behälters erstrecken und zwei untere Vorratsbehälter (12, 14) und zwei obere Dosier-und Abgabekammern (16, 18) bilden, wobei die eine der Vorratskammern (12,14) und eine der Dosier-und Abgabekammern (16, 18) mit der jeweils anderen zu beiden Seiten der senkrechten Trennwand (20) verbunden ist und die waagerechte Trennwand (26) beidseitig der senkrechten Trennwand (20) Öffnungen (32) aufweist, die die Verbindung zwischen den zusgmmenhSngenden Vorrats-sowie Dosier-und Abgabekammern herstellen.
5. Behilter naeh einem der AnsprUche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB Jedo der Dosier-und Abgabekammern (16, 18) an der Oberseite in der NShe der senkrechten Trennwand (20) zum Verschluß durch eine gemeinsame Kappe (42) geeignete Abgabeoffnungen (36, 38) besitzt.
6. BehAlter nach einem der AnsprUche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Abgabeoffnungen (62 bzw.
36, 38) der Dosier- und Abgabekammern (60 bzw. 16, 18) oberhalb der Leitungsöffnung (32) angeordnet sind.
7. BehRlter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Abgabeoffnungen zur Sicherung des Verschlusses VorsprUnge (40, 64) aufweisen, die einstückig mit der Dosler-und Abgabekammer geformt sind.
8. EehKlter nach einem der AnsprUche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da8 der Leitungsabschnitt zur Uberleitung der Flüssigkeit in die Dosier-und Abgabekammern (60 bzwR @ 16, 183 als nach aufwärts sich erstreckendes MundstUck (44) ausgebildet ist, das an seinem oberen Ende eine MUndung besitzt, durch die Flüssigkeit bei aufrechter Stellung des Behälters unabhgngig aus den Vorratskammern in die Dosier-und Abgabekammern durch DrUcken der Wandungen der Vorratskammern abgegeben werden kann, wobei die Mengen durch Beobaahtung des Flüssigkeitespiegels in don Doder-und Abgabekazaera durch das lichtdurchlässige Material hinduroh bestiant werden und die maximale FlUssigkeitsmenge durch den FlUssigkeitsspiegel an der Mündung des Mundstücks gegeben ist.
9. Behälter nach Anspruoh 8, dadurch gekennzeichnet, da# der Entnahmeabschnitt der Leitung (34) als mit dem Mundstück (44) zusammengesetzte längliche Röhre (46) ausgebildet ist, die durch die Abgabeoffnung eingesetzt werden kann und durch die waagerechte Trennwand (26) nach unten in die Vorratskammer hineinreicht, wEhrend das MundstUak (44) nach oben in die Dosier-und Abgabekammer vorsteht.
10. Behälter nach einem der AnsprUche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, da# die Mündung des Mundsticks (44) als an seinem oberen Ende angebrachte, zur Seite geriahtete AustrittsSffnung (52) ausgebildet ist, so da# keine Flüssigkeit aus der Abgabeöffnung gespritzt wird, wenn die Wände der Vorratskammer zur UberfUhrung von FlUssigkeit in die Dosier-und Abgabekammer zusammengedrUckt werden.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, da# die das im wesentlichen senkrechte MundstUck umfassende Leitung (34) eine Muffe (48) vergrößertem Durchmessers aufweist, die mit ihrem unteren Ende stramm in die Offnung (32) der waagerechten Trennwand pa#t, und daB die Rohre (46) frei durch die offnung (32) hindurchgeführt werden kann, wobei die Rohre (46) mit dem MundstUck (44) innerhalb der Muffe verbunden ist und nach abwärts in die Vorratskammer ragt.
12. BehRlter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da# das MundstUck (44) an der Oberseite der Muffe (48) eine Schulter (5) zur Anlage an der mind@stens waagerechten Trennwand (26) aufweist und innen eine senkrechte Rippe (66) besitzt, die nach unten bis zu einer Stelle in Höhe der Muffe verläuft, wobei die Röhre (46) in das untere Ende des Mundstücks (44) stramm eingeführt wird und darin aufwärts bis zur Anlage mit dem unteren Ende der Rippe geschoben werden kann.
13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, da# er aus einem lichtdurchlässigen, leicht formbaren Kunststoff, z. B. Polyäthylene hergestellt ist.
14. Behälter nach Anspruch 13e dadurch gekennzeichnet, daB die Herstellung im Spritzgußverfahren erfolgt.
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