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DE1655194A1 - Selbsttaetige Schalteinrichtung fuer mindestens zwei Antriebsmotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetige Schalteinrichtung fuer mindestens zwei Antriebsmotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1655194A1
DE1655194A1 DE1967SC041674 DESC041674A DE1655194A1 DE 1655194 A1 DE1655194 A1 DE 1655194A1 DE 1967SC041674 DE1967SC041674 DE 1967SC041674 DE SC041674 A DESC041674 A DE SC041674A DE 1655194 A1 DE1655194 A1 DE 1655194A1
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DE
Germany
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relay
gear
circuit
signal
state
Prior art date
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Granted
Application number
DE1967SC041674
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English (en)
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DE1655194B2 (de
DE1655194C3 (de
Inventor
Benno Dipl-Ing Bildat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Publication of DE1655194A1 publication Critical patent/DE1655194A1/de
Publication of DE1655194B2 publication Critical patent/DE1655194B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1655194C3 publication Critical patent/DE1655194C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/04Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of propulsion units
    • B60W10/06Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of propulsion units including control of combustion engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K5/00Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
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    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • zelbsttätige Schalteinrichtung fÜr mindestens zwei Antriebsmotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft selbsttätige Schalteinrichtungen für mindestens zwei Antriebsmotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeuge und insbesondere für schwere Straßen- und/oder Geländefahrzeu8e.
  • Bei besondere schweren Fahrzeugen int es manchmal erwünscht, statt eines großen Antwiebamotore zwei kleinere. Motoren zu verwenden, welche über ihnen jeweils zugeordnete Getriebeeinheiten gemeinsam oder gesondert auf ein oder mehrere Radpaare arbeiten. Diese Aufteilung der Motorleistung auf zwei kleinere Antriebsmotor-Getriebeeinheiten ist einerseits wirtschaftlicher und ermöglicht andererseits bezüglich der betreffenden Fahrzeuge einen Betrieb mit Reservehaltung derart, daß das Fahrzeug normalerweise nur mit einem Antriebsmotor betrieben wird, während der zweite Antriebsmotor in Situationen zugeschaltet wird, während welcher erhöhter Leistungsbedarf'besteht.
  • Die Erfahrung mit in Längsrichtung starr gekuppelten Antriebseinheiten hat# jedoch gezeigt, daß in Fällen, in welchen Geschwindigkeitswechselgetriebe mit den Antriebsmotoren zusammenarbeiten, eine gegenseitige Abstimmung der Schaltung dieser jeweils gesonderten Getriebe des betreffenden Fahrzeuges außerordentlich schwierig ist. Ferner wurde beobachtet, daß der Gangwechsel bei schweren Fahrzeugen eine verhältnismäßig lange Zeitdauer in Anspruch nimmt, während welcher der Kraftachluß zwischen dem Antriebsmotor und den Antrieberädern unterbrochen iste so daß es vorkommen kann, daß 6;Lh neuer Gang im Geschwindigkeitswechhelgetriebe eingerückt wird, welcher einer aufgrund des augenblicklichen Fahrwiderstandes stark erhöhten oder stark herabgesetzten Fahrzeuggeschwindigkeit überhaupt nicht mehr entspricht. Besonderen Einfluß in diesem Sinne haben hierbei auf das Fahrzeug wirkendeg von der Fahrzeugmasse unabhängige Bremskräfte, Durch die Erfindung soll demgemäß die Aufgabe gelöst werden# bei Schalteinrichtungen für mindestens zwei Antriebsmotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeuge den Gangwechsel in den Geschwindigkeitswechselgetrieben der genannten Einheiten derart selbsttätig vornehmen zu können, daß der Kraftschluß zwischen mindestens einem der Antriebsmotoren und der Fahrbahn während des Gangwechsels erhalten bleibt$ und außerdem bei derartigen Schalteinrichtungen trotzdem einen technisch und wirtschaftlich wenig aufv;endigen Aufbau zu erzielen.
  • In Sinne der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer selbsttätigen Schalteinrichtung für mindestens zwei Antriebonotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeuge# insbesondere fÜr schwere Straßen- und/oder 'Geländefahrzeuge aus, bei weleher den Getrieben Jeweils genonderteg selbsttätig gesteuerte Gangschaltvorrichtungen zugeordnet sind* Eine derartige selbsttätige Schalteinrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gangschaltvorrichtung ein Signalgeber zugeordnet istl welcher jeweils von Drehmeldern erzeugte, einerseits der Fahrzeuggeschwindigkeit und andererseits der jeweiligen Motordrehzahl proportionale elektrische Spannungen empfängt und mittels einer Verknüpfungsschaltung einer bestimmten Motordrehzahl und einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechende Gangschalt-Befehlssignale erzeugt, welche jeweils entsprechenden Eingängen der jeweiligen Gangschaltvorrichtung zugeleitet werden und daß die Elemente der Verknüpfungsschaltung des einen Signalgebers mit Bezug auf die .Elemente der Verknüpfungsschaltung des anderen Signalgebers derart bemessen sind, daß den einanderentsprechenden Befehlosignalen der Signalgeber zur Auslösung der Schaltung entsprechender Gänge an den betreffenden Getrieben jeweils unterschiedliche Wertepaare der jeweiligen Motordrehzahl einerseits und der Fahrzeuggeschwindigkeit andererseits zugeordnet sind, Diese Zuordnung verschiedener Wertepaare der Motordrehzahl und der Fahrzeuggeschwindigkeit bzw. der dieser entsprechenden Getriebeausgangsdrehzahl bewirkt, daß der Gangwechsel bei einer Antriebsmotor-Getriebeeinheit gegenüber dem entsprechenden Gangwechsel bei der oder einer jeweils anderen Antriebsmotor- Getriebeeinheit zeitlich um einen geringen Wert verschoben vorgenommen wird.
  • Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Sehalteinrichtung ist darin zu sehen, daß die Maßnahmen zur Erzielung einer gegenseitigen zeitlichen Verschiebung der Schaltzeitpunkte in den einzelnen Getrieben nicht etwa einen Eingriff in diesen Getrieben, beispielsweise etwa durch Veränderung von deren Übersetzungsverhältnissen, beinhalten, sondern daß die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ausschließlich durch Maßnahmen innerhalb der Steuerschaltung gelöst wird# wodurch sich eine besonders wirtschaftliche Lösung ergibt*
    Schaltzuständen zur Wiedergabe des Betriebszustandes des jeweiligen Motors.
  • In den Zeichnungen sind einander entsprechende Teile auch mit gleichen Bezugszeichen versehen* Figur 1 zeigt zwei Antriebomotoren M 1 und M., welche jeweils über Geschwindigkeitswechselgetriebe G und G 2 beispielsweise auf zwei verschiedene, angetriebene Achsen eines schweren Straßen- oder Geländefahrzeuges arbeiten* An jedem der Motoren ist ein mit der Motorwelle gekuppelter Drehmelder DM 1 bzw. D% vorgesehen, welcher an seinem Ausgang eine zur Motordrehmahl proportionale Spannung darbietet. Ferner ist an das Geschwindigkeitswechselgetriebe G 1 ein Drehmelder DG 1 angeschlossen, welcher eine zu der Drehzahl der Ausgangswelle des Getriebes und damit zu der Fahrzeuggeschwindigkeit proportionale Spannung erzeugt. Da im allgemeinen angenommen werden kann, daß die Drehzahl der angetriebenen Achsen des betreffenden Krattfahrzeuges gleicÜ istg gibt die Spannung das Drehmeidera DG 1 auch die Drehzahl an der Ausgafflwelle des Geschwindigkeitswoohnelgetriebes GP wieder und bildet demgemäß eine für die beiden in Figur 1 zur rechten und zur-linken Seite angedeuteten Einheiten.eine gemeinsame Signalspannung. Die beiden Antriebsmotor-Getriebeeinheiten sind jeweils einem Signalgeber zugeordnet, der jeweils die in Figur 1- mit K 11 H 1 und Z 1 bzw. K 29 H2 und Z 2 bezeichneten Elemente umfaßt. Diese beiden Signalgeber haben die Aufgabe, jeweils aus einer die jeweilige Motordrehzahl wiedergebenden Meßgröße und einer die Fahrzeuggeschwindigkeit versinnbildlichenden MeßgrÖße Signale-zu bilden, die bei Auftreten bestimmter Werte--paare der Motordrehzahl einerseits und der Getriebe-Ausgangswellendrehzahl andererseits die Einrückung eines ganz bestimmten Ganges in dem Geschwindigkeitswechselgetriebe G 1 bzw. G 2 auslösen.
  • Es leuchtet ohne weiteres ein, daß derartige Signalgeber in verschiedener Weise aufgebaut sein können. Bei.der-vorlie'gend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung bestehen sie beispielsweise jeweils aus -Zwei Teilen, nämlich-einmal aus einem Schaltkreis mit drei stabilen Zuständen, welcher von dem mit dem Motor gekuppelten Drehmelder DM l' bzw. DM 2 aus erregt wi d und als Zustandsfühler Z 1 bzw. Z 2 des Betriebszustandes des jeweiligen Motorsbezeichnet werden kann. Ferner enthält der Signalgeber eine von der Fahrzeuggeschwindigkeit bzw. von der diese versinnbildlichenden elektrischen Spannung gesteuerte Verknäpfungsschaltung Y, bzw. K 21 welche jeweils die Gangs,chalt-Befehissig--nale . a, b, c7 d und e erzeugt, wenn angenommen wird,-daß das Geschwindigkeitswechselgetriebe QI bzw. G 2 fünf schaltbare Gänge besitzt.' Die Gangschalt-Befehlssignale gelangen jeweils zur Gangschaltvorrichtung, welche bei der in Figur 1 gezeigten Anordnung eine Synchronisationssehaltung SY bzw. SY 2 und einen Gangschaltmotor GA 1 bzw. GA 2 enthältl worauf im folgenden noch näher eingegangen werden wird. Schließlich ist aus Figur 1 noch zu ersehen, daß sich an jeden der Zustandsfühler bzw. Z ein 2 Schaltorgan H bzw* H anschließte das Haltekrei3e 1 2 aufweist, die bewirken, daß Signaleg welche einen bestimmten Motorzustand melden, über die tatsächliche Wirkungsdauer dieses Zustandes hinaus verlängert werden, damit eine stabile B-etriebsweise der*gesamten Schaltung erreicht wird, was ebenfalls weitet unten noch näher ausgefÜhrt werden wird. (lemäß der Erfindung wird durch geeignete Bemessung der Schaltungselemente in' dem Motor-Zustandsfühler Z 1 bzw. Z2 und der Schaltungselemente in den jeweils fahrgeschwindigkeitsabhängig gesteuerten Verknüpfungsschaltungen K 1 bzw, K2 erreicht, daß bei jeweils gleicher Motorsteuerung, beispielsweise durch eine gemeinsame Betätigung eines Brennstoffzufuhr-Regelmechanismus Bg die Gangschalt-Befehlssignale-a bis e aufgrund der Zuordnung zu jeweils unterschiedlichen Wertepaaren der Motordrehzahl und der Fahrzeuggeschwindigkeit der einen Antriebsmotor-Getriebeeinheft jeweils zu einem anderen Zeitpunkt zugeführt werden als der anderen Antriebsmotor-Getriebeeinheite Die genannte unterschiedliche Einstellung der Schaltungselemente der Zustandsfühler Z 1 bzw, Z 2 des Motors kann in dem Sinne erfolgen$ daß der Ansprechpegel, welcher einen Befehl zum Aufwärtsschalten oder zum Abwärtsschalten entspricht, bei dem einen Zustandsfühler auf ein von demjenigen des anderen Zustandsfühlers unterschiedliche Niveau gelegt wird, Die linke Seite von Figur 2 und Figur 3 der Zeichnungen zeig-,en jeweils eine Ausführungsform der in Figur 1 mit DM Z 1 und H, bezeichneten Schaltungsteile. Die entsprechenden-Schaltungsteile der jeweils anderen Antriebsmotor-Getriebeeinheit sind genau so ausgebildet, so daß sich ihre Erläuterung.im einzelnen erübrigt..Wie man Figur 2 entnehmen kanng hat der Drehmelder DM bei der hier bepchriebenen=AusfÜhrungsform der Erfindung die Form eines Dreiphasen-Synchrongenerators-, welcher über eine Dreiphasen-Doppelweg-Gleichrichterschaltung an eine Ausgangsleitung 1 angeschlossen ist. Diese Ausgangsleitungistmit dem Zustandsfühler Z 1 in der aus Figur 3 ersichtlichen Weise über einen-Gleichrichter 2 verbunden,- welcher eine Räckströmung von Ladung aus der Zustandsfühlerschaltung heraus verhindert. Letztere beinhaltet ein Relais 3'm:it, drei Schaltstellungen, dessen Erregerwicklung 4 in Reihe zu einem Einstellwiderstand 5 und parallel zu e inem Kondensator 6 liegt. Die erwähnte Parallelschaltung liegt. ihrerseits in Reihe zu einem-weiteren Einstellwiderstand 7 und diese Reihenschaltung ist schließlich parallel zu einem Entladungswiderstand 8 an den GIleichrichter 2 angeschlossen* Liegt nundie Motordreh zahl unterhalb eines bestimmten Wertes, so-reicht die auf der Leitung 1-dargebotene Gleichspannung des Vrehmelders-DM nicht dazu aus, den Kondensator 6 auf eine ausreichende Spannung aufzuladen, um das Relais 3 aus der in Figur 3 dargestellten Schaltstellung umzustellen, so daß ein Schaltkontakt 9 des Relais mit einer Spannungsquelle 10 in-Verbindung bleibt und folglich auf der Leitung 11 ein Spannungssignal dargeboten wird. Steigt nun die Motordrehzahl an, so daß die -beitung 1 auch höhere-Gleic-hspannung fährt, so lädt sich der Kondensator 6 allmählich so weit auf, daß sich eine ausreichende Erregung der Wicklung 4 des Relais einstellt, welches demzufolge seine Mittelstellung einnimmt, in welcher die Spannungsquelle 10 von dem mit Signalleitungeh verbundenen Schaltkontakten des Rel-ais abgetrennt ist. Ein weiterer Anstieg der Gleich-Spannung der Leitung 1 aufgrund entsprechend hÖherer - Motordrehzahl fÜhrt schließlich zu einer Umstellung des Relais 3 in die durch gestrichelte Linien angedeutete Schaltstellung, in welcher die Spannungsquelle 10 mit dem Schaltkontakt 12 in Verbindung steht, so-daß sich ein entsprechendes Spannungssignal auf der Leitung--1,3 einstellt. Sinkt die Spannung auf der Leitung 1 aufgrund eines entsprechenden Abfalles der Motordrehzahl ab, so kehrt das Relais 3 mit fortschr#eitender Entladung des Kondensators 6 über die Widerstände 7 und 8 zunächst in die Mittelstellung und dann in die in Figur 3 cezeiGte obere Stellung zurück.
  • Es zeigt sich also, daß die Erregung des Relais über den Kondensator 6 bewirkt, daß auf den Leitungen 11 und 13 nur dann ein Spannungasignal dergeboten wird, wenn der en:bsprechende Zustand des Motorbetriebes bereits längere Zeit angedauert hat und/oder sehr'stark von dem optimalen Betriebszustand abweicht, der durch das Nichtvorhandensein von Spannungssignalen auf der Leitung 11 und der Leitung 13 versinnbildlicht ist. Diese Wirkungsweise, welche selbstverständlich auch mit anderen Schaltungselementen erzielt werdenkann, bewirkt, daß nicht schon bei leichten Überschreitungeh oder Unterschreitungen des optimalen Drehzahlbereichs des Motors, eine Umschaltung des betreffenden Gesch:wIndigkeitswechselgetriebes ausgelÖst wird.
  • Aus Figur 3 der Zeichnungen ist.schließlich noch zu ersehen, daß eine Signalleitung 14 über Gleichrichter 15 und 16 mit den Signalleitungen 11 und 13 verbunden ist, so daß sich von der Leitung 14 ein Signal abnehmen läßt" welches einer ODER-Verknüpfuhg der Signale der Leitungen 11 und 13 entspricht. Der Schaltungsteil H 1 enthält den Signalleitungen 11,_ 13 und 14 jeweils zugeordnete Halterelais mit einstellbar verzögerter Abfallzeit, welche jeweils so gewählt wird, daß die auf den Leitungen 11, 13 und 14 möglicherweise nur kurzzeitig auftretenden Signale an den Leitungen 111, 131 und 141 jeweils auf eine Dauer verlängert auftreten, welche zumindest etwas größer ist als die Dauer eines Schaltvorganges in dem betreffenden Geschwindigkeitswechselgetriebe.
  • Figur 2 zeigt nun die Ausbildung der jeweils aus den Zustandsfühlern und den Verknüpfungsschaltungen aufgebauten Signalgeber und insbesondere eine Ausbildung der fahrzeuggeschwindigkeitsabhängigen Verknüpfungsschaltung, welche hier die Form einer Relaiskette hat.
  • Die hinsichtlich ihres schaltungsmäßigen Aufbaues der Verknüpfungsschaltung K 2 gle'c he Verknüpfungsschaltung K 1 erhält über die Leitung 17 eine von einer Reihenschaltung des Drehmelders DG 1 mit einer Spannungsquelle 18 abgeleitete Schwällenspannung> welche derart bemessen ist, daß dem Stillstand des Fahrzeugs die höchste Spannung und der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs die Spannung Null zugeordnet ist. An die r Leitung 17 ist eine der Anzahl der schaltba en Gänge des Geschwindigkeitswechselgetriebes entsprechende Zahl von Relais 19, 20, 21, 22 und 23 angeschlosseng deren Erregerwilcklungen mit -der genannten Leitung 17 über Einstellwiderstände .2z# bis 28 verbunden sind. Die Einstellwiderstände sind so justiert, daß die Relais 19 bis 23 bei einem Kleinörwerden der Spannung auf der Leitung 17 aufgrund eines Ansteigens der Fahrzeuggeschwindigkeit nacheinander bei denjenigen Drehzahlen der Ausgangsseite des Getriebes bzw. bei derjenigen Fahrzeuggeschwindigkeit abfallen, welche bei Einrückung des dem betreffenden Relais zugeordneten.Getriebeganges eine die jeweils optimale Motordrehzahl gerade überschreitende Motordrehzahl ergibt. Die-Rela:is 19 bis 23 sind mit Kontaktsätzen ausgerästet, die mit den Signalleitungen 111 bzw., 131 des Motor-Zustandsfühlers Z 1 in Verbindung stehen.
  • Die Relais 19 bis 22 enthalten zueinander in Reihe geschaltete Ruhekontakte lgs bis 22-al -welche an die Signalleitung 139 angeschlossen sind. Ferner besitzen die Relais 19.bis 23 Arbeits kontakte Igb-bis 23b, welche einerseits mit Ausgangsleittngen a, bg cl d bzw. e der Verknüpfungsschaltung in Verbindung stehen und andererseits jeweils an den von der Signalleitung 131 abgewandten Kontakt der Ruhekontakte lga-bis 22a des jeweils vorausgehenden Relais 19, 201 21 oder 22 angeschlossen sind. Die Arbeitskontakte Igb des Relais 19 sind auf der von der Ausgangsleitung a abgewandten Seite unmittelbar an die Leitung 13 angeschlosseno Betrachtet man nun die Figuren 2 und 3,der Zeichnungen zusammeng so ergibt sich ohne weiteres, daß bei einer über dem optimalen Betriebszustand gelegenen Motordrehzahl und folglich bei Auftreten eines Spannungssignales auf der Leitung 13'-jeweils an demjenigen der'-Ausgän ge a bis e der VerknÜpfungsschaltung ein Signal dargeboten wird, welches einen Gangwechse 1 in den jeweils nächsthöheren Gang auslöst.
  • Derjenige Teil der Verknüpfungsschaltung, welcher zur Erzeugung von Gangächalt-Befehlssignalen im Sinne eine s Wechsels zu niedrigeren Getriebegängen dient, kann in entsprechender Weise von demi dem höchsten Getriebegang zugeordneten Relais 23 ausgehend analog aufgebaut sein wie der soeben beschriebene Teil der Verknüpfungsschaltung. Gemäß einera besonderen Merkmal der Erfindung ist dieser zweite Teil der Verknüpfungsschaltung in einer Weise ausgebildett durch welche der Tatsache Rechnung getragen wirde daß der SchaltvQrgang bei schweren Fahrzeugen mit Doppelmotor verhältnismäßig lange dauert und sich oft der Fahrzeugzustand bzw. die Fahrsituation beispielsweise nach unmittelbar vorausgegangene m Aufwärtsschalten so schnell ändert, daß die Einrüdkung des jeweils nächstniedrigeren Ganges des betreffenden Getriebes, der beiden Antriebsmotor-Getriebeeibheiten keineswegs bereits zur Wiederherstellung des optimal en Motor-Betriebszustandes fährt.
  • Demgemäß wird ein auf der Leitung 111 dargebotenes Spannungssignal, welcheg einer unterhalb des; optimalen Betriebszustandes -des Motors gelegenen Motordrehzahl entspricht und einen GangschgItvorgang im Sinne einer Abwärtsschaltung erfordert): nicht etwa an denjenigen Ausgang der Verknüpfungsschaltung geleitett-welcher dem nächstniedrigeren Getriebegang zugeo rdnet ist, sondern wird unter Überspringung dieses Ausganges erst dem übernächsten Ausgang zugeleitet.
  • lPigur 2 zeig-bg, wie zu diesem Zwecke die Verdrahtung weiterer Kontaktsätze der Relais vorzunehmen ist.
  • Die Relais 21, 22 und 23 sind mit Arbeitskontakten 21c, 22c und 23c versehen, während die Relais 20, 21 und 22 Ruhekontakte 20d9 21d und 22d besitzen. Bei dem vorliegenden Beispiel mit fÜnf schaltbaren Getriebegängen sind die den untersten drei Getriebegängen zugeordnete Ausgänge der Verknüpfungssehaltung jeweils Über den Ruhekontakt des Relais der nächsthöheren Ordnung sowie über die Reihenschaltung der Arbeitskontakte der#darauffolgenden Relais mit der Signalleitung 111 verbunden, Ein auf der Leitung 141 dargebotenes Signal dient zur Erregung desjenigen Teiles der Gangschaltvorrichtung, welcher die Ausrückung des zuvor eingeschalteten Ganges bewirkt. Dies ist in den Figuren 1 und 2 der Zeichnungen durch das mit L 1 bzw, L2 bezeichnete Blocksymbol angedeutet» Handelt es sich bei dem Gangschaltmotor um einen Differentialkolbenantrieb, welcher bei Druckluftzufuhr in eine der Getriebeleerlaufstellung entsprechende Mittelstellung geht, so kann das Signal der Leitung 141 zur Öffnung eines Druckmittelventiles in der Zuleitung zu diesem Schaltantrieb verwendet werden. Wie bereits oben gesagt, entspricht der Aufbau des Motor-Zustandsfühlers Z 2 und der Verknäpfungsschaltung K2 der soeben beschriebenen Schaltung. Doch sind die Einstellungen der Widerstände 24 bis 28 der Verknüpfungsschaltung K 2 und/oder die Einstellung an den Jiderständen 5 und 7 des Zustandsfühlers Z 2 von den entsprechenden Einstellungen der vorstehend beschriebenen Schaltungsteile derart um einen geringen Betrag verschieden gewählt, daß der Gangschaltvorgang in den Geschwindigkeitswechselgetrieben G 1 und G 2 jeweils zu verschiedenen Zeitpunkten stattfindetl wodurch die eingangs kurz beschriebene, angestrebte Wirkung erzielt wird.
  • Die Ausgänge a bis e der Verknüpfungsschaltung können unmittelbar,mit entsprechenden Eingängen von den Geschwindigkeitswechselgetrieben jeweils zugeordneten Gangschaltmotoren verbunden sein. Gemäß einer ffeiterbildung der Erfindung ist jedoch zwischen die Ausgänge der Verknüpfungsschaltung einerseits und die Eingänge des jeweiligen Gangschaltmotors andererseits jeweils eine Synchronisierungsschaltung SY 1 bzw. SY 2 geschaltet, welche bewirkt, daß die vom Signalgeber bzw. von dessen Verknüpfungsschaltung befohlene EinrÜckung eines bestimmten Ganges stets während des Synchronlaufes der miteinander zu kuppelnden Getriebeglieder erfolgt. Von den, den beiden Einheiten des Doppelmotorfahrzeuges zugeordneten Synchronisierungsschaltungen sei im folgenden nur die Synchronisierungsschaltung SY 1 beschrieben, da die Synchronisier ungsschaltung SY2 genauso ausgebildet ist. Die genannte Synchronisierungsschaltung enthält eine Vergleicherschaltung, in welcher eine der jeweiligen Iviotordrehzahl entsprechende elektrische MießgrÖße mit einer der jeweiligen Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechenden elektrischen Meßgröße verglichen und jeweils dann ein Signal erzeugt wird, wenn Synchronlauf der miteinander zu kuppelnden Getriebeglieder -herrscht. Diese Vergleicherschaltung hat bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung die Form eines Gleichstrom-Differentialrelais 24, dessen beide, einen polarisierten Relaisanker umgebende Steuerwicklungen 25 und 26 an die Ausgangsleitung 1 des Drehmelders DM 1 angeschlossen bzw. mit der Ausgangsleitung des Drehmelders DG 1 verbindbar sind. Diese Verbindung des Vergleichsrelais 24 mit dem Drehmelder DG 1 erfolgt jeweils Über die Arbeitskontakte 27a bis 31a von jeweils an die Ausgänge a bis e der VerknüpfungsschaltunG K 1 angeschlossenen Relais 27 bis 31 sowie Über Vorschaltwiderstände 32 bis 36, die entsprechend dem Übersetzungs-Verhältnis der zu schaltenden Getriebegänge hinsichtlich ihres Widerstandswertes abgestuft sind - Diese Abstufung der 'Uiderstände bewirkt, daß nur dann eine gleich starke Erregung des Ankers des Relais 24 durch die Erregerwicklungen 25 und 27 erfolgt, wenn die von den beiden Drehmeldern DM 1 und DG 1 dargebotenen Spannungen in einem dem übersetzungsverhältnis des betreffenden Getriebeganges entsprechenden Verhältnis zueinander stehen. Hierbei wird der, der Stauerwicklung 26 des Relais 24 zugeordnete, über einen der Widerstände 32 bis 36 führende Stromkreis immer dann geschlossen, wenn ein Gangschalt-Befehlssignal an einem der Ausgänge A bis B der Verknüpfungssehaltung X 1 auftritt und das jeweils zugehÖrige Relais 27 bis 31 der Synchronisierungssehaltung SY erregt.
  • Hat sich also.der Synchronlauf der zu kuppelnden Getriebeglieder eingestellt, so ist das Kontaktpaar 3? des Differentialrelais 24 überbrückt und an der Leitung 38 steht in diesem Augenblick eine In dem Schaltungselement 39 bereitgestellte Signalspannung an. Diese Signalsparinung wird Über weitere Arbeitskontakte 27b bis 31b demjenigen Eingang A bzw. B bzw. G bzw. D bzw. B des Gangschaltmotors GA 1 zugeteilt, dessen Erregung durch ein entsprechendes Schaltbefehlssignal auf einem der Ausgänge a bis e der Verknüpfungsschaltung K 1 befohlen wird.
  • Die Bereitstellung der an die Leitung 38 zu liefernden Signalspannung in dem Schaltungselement 39, welches eine Stromquelle und ein entsprechendes Relais enthalten kann, erfolgt jeweils in Abhängigkeit von dem au#C der Leitung 14' dargebotenen Spannungssignal derarte daß die Synchronisierungsschaltung SY, jeweils von-dem Augenblick an von dem Schaltungselement 39 aus an Spannung angeschlossen wird, in welchem entweder auf der Leitung 131 oder auf der Leitung 111 und folglich auf der Leitung 141 eine Signalspannung auftritt*' Schließlich ist noch zu bemerken, daß aufgrund der angenommenen Gleichheit der Drehzahlen der angetriebenen Fahrzeugachsen die Ausgangsspannungen des Drehmelders DG 1 bzw. die Ausgangsspannung auf der Leitung 1? auch in der Synchronisierungsschaltung SY 2 bzw. in der Verknüpfungsschaltung % verwendet werden können, wie dies auf der rechten Seite von Figur 2 angedeutet ist.
  • Im folgenden sei abschließend kurz die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung, soweit sie in Figur 2 gezeigt ist, angedeutet.
  • Es sei angenommen, daß der dem Relais 20, dem Verknüpfungsschaltungs-Ausgang b und dem Relais 28 zugeordnete Gang des Geschwindigkeitswechselgetriebes G 1 eingeschaltet sei. Der Motor befinde sich in seinem optimalen Betriebsbereich. Demgemäß befindet sich das Relais 19 in der in Figur 2 angedeuteten abgefallenen Stellung, während sich die Relais 20 bis 23 in der angezogenen Stellung befinden. Ferner nimmt das Relais 3 nach Figur 3 seine Mittelstellung ein, so daß weder die Leitung 111 noch die Leitung 131 eine Signalspannung führen. Erhöht sich,nun die Fahrzeuggeschwindigkeit aufgrund eines geringer werdenden Fahrwiderstandes, so fällt das Relais 20 ab und das Relais 3 wechselt in eine Stellung über, in welcher die Stromquelle 10 mit dem Kontakt 12 in Verbindung steht und folglich auf der Signalleitung 131 eine Signalspannung erzeugt wird. Diese kann sich über die in Reihe geschalteten Ruhekontakte 19a und 20a sowie über den noch geschlossenen Arbeitskontakt 21b des Relais 21 dem Ausgang c der Verknüpfungsschaltung mitteilen, so daß eine Erregung des Relais 29 erfolgt. Über den Gleichrichter 16 gelangt die Spannung der Leitung 13 (Figur 3) außerdem zur Leitung 14 und von dort aus über den Haltekreis Hi zur Leitung 141, so daß von dem Schaltungselement L 1 aus mittels des Gangschaltmotors eine Einstellung des betreffenden Geschwindigkeitswechselgetriebes auf die Leerlaufstellung ausgelÖst wird und von dem Schaltungselement 39 aus nunmehr eine Spannungsbeaufschlagung der Vergleicherschaltung SYI erfolgt. Stellt sich nun der Synchronlauf der zu kuppelnden Getriebeglieder ein, was beispielsweilce durch automatisch gesteuerte Zwischengaseinrichtungen oder Motorbremsen erreicht werden kanng so erfolgt aufgrund der durch das Relais 29 vorgenommenen Einschaltung des Widerstandes 34 in den der Steuerwicklung 26 zugeordneten Stromkreis eine gleiche Erregung des Ankers des Relais 24 und dadurch eine Überbrückung des Kontaktes 37. Die dann an der Leitung 38 anstehende Signalspannung gelangt über den Arbeitskontakt 29b des Relais 29 zu dem Eingang C des Gangschaltmotors, so daß der entsprechende Getriebegang eingerückt werden kann.
  • Bei Verwendung der oben erwähnten automatisch gesteuerten Zwischengaseinrichtung bzw. Motorbremse ist es notwendig, den Kraftstoffzufuhr-Regelmechanismus B jeweils während der Zeitspanneg während welcher sich jeweils eines der Getriebe in Leerlaufstellung befindet, von dem jeweils zugehÖrigen Motor zu entkuppeln. Dies geschieht in der in Figur 1 angedeuteten Weise durch die beispielsweise durch Druckluftzylinder gebildeten Elemente Eg welche von den oben erwähnten Schaltungeelementen Li bzw. L2 jeweils im Sinne einer solchen Entkuppelung erregt und jeweils nach Beendigung des Gangwechsels in dem jeweils zugehörigen Getriebe im Sinne der Wiederherstellung der Triebverbindung zwischen dem fahrerbetätigten Regelmechanismus und dem jeweils zugehörigen Motor entregt werden. Letzteres ist in Figur 1 der Zeichnungen durch die Steuersymbole x, und x2 angedeutet.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß bei der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung eine Antriebsmotor-Getriebeeinheit auch vorübergehend stillgesetzt werden kann, wobei der zugehörige Motor leerläuft, indem die Signalleitungen 1419 13' und 111 nach Herstellung der Getriebeleerlaufstellung durch entsprechende Erregung des Gangschaltmotors unterbrochen werden, was durch einen handbetätigten Schalter erfolgen kannt der mit-einer Vorrlohtung zur Unterbrechung des gemeinsamen Kraftstoffzufuhr-Regolgestänges B gekuppelt ist* Wird der leerlaufende Motor hiernach wieder zugeechaltetg so fällt er selbsttätig unter Einhaltung der erfindungsgemäßen Eigenheit der Schalteinrichtungg daß nämlich die Gangschaltvorgänge zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen# wieder in Tritt mit der in Betrieb befindlichen Einheit.
  • Im Rahmen der Erfindung bietet sich dem FaChmann selbstver, ständlich noch eine Reihe von Abwandlungsmöglichkeitent Insbesondere können anstelle der elektromeehanischen Schaltelemente auah elektronische Schaltelemente Verwendung finden# wobei anstelle der Relaiskette der Verknüpfungeochaltung auch eine 7ZIP-ZLOP-Xotte eingesetzt worden ka=#

Claims (2)

  1. patentansprüche: 1. Selbsttätige Schalteinrichtung für mindestens zwei Antriebenotor-Getriebeeinheiten aufweisende Kraftfahrzeugeg insbesondere fÜr schwere Straßen,- und/oder Geländefahrzeuget mit den Getrieben jeweils zugeordneteng gesonderteni selbsttätig gesteuerten Gangschaltvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gangschaltvorrichtung (GAlt syl; GA2# BY2) ein Signalgeber (Z" Hlg Kl; 32t E2 9 K2) ZU-geordnet ist, welcher jeweils von Drehmeldern (DU 12 DM2, DG,) erzeugte, einerseits der Fahrzeuggeschwindigkeit und andererseits der jeweiligen Notordrehzahl proportionale elektrische Spannungen empfängt und mittels einer Verknüpfungssehaltung (Kl. Zli K29 Z2) einer bestimmten Notordrehzahl und einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechende Gangschalt-Betehlosignale (ag b9 ct dv e) erzeugt, welche jeweils entsprechenden Eingängen der jeweiligen Gangschaltvorrichtung zugeleitet werden und daß die Elemente (59 7 bzwe 249 259 269 27t 28) der Verknüpfungeschaltung den einen Signalgebers mit Bezug auf die Elemente der Verknüpfungeschaltung des anderen Signegebers derart bemessen sind$ daß den einander entsprechenden Befehlssignalen der Signalgeber zur AuslÖsung der Schaltung entsprechender Gänge an den betreffenden Getrieben (G 11 CT2 ) jeweils unterschiedliche 'Yertepaare der jeweiligen Motordrehzahl einerseits und der Fahrzeuggeschwindigkeit andererseits zugeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der zur Fahrzeuggeschwindigkeit proportionalen Spannung ein beiden Signalgebern (ZIs HI7 Kl; Z2 I H 21 K2 ) gemeinsamer, mit der Ausgangswelle eines der beiden Getriebe (G 19 G2) gekuppelter Drehmelder (DG 1 ) vorgesehen ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dziß jeder der Signalgeber (Zlg Hlt Kl; Z 2 , H 21 K2) einen an den zugehÖrigen Drehmelder (DM 1 bzw. DM2) des betreffenden Motors (M 1 bzw. YI 2 ) angeschlossenen tristabilen Schaltkreis (Z 1 bzw. Z 2 ) mit drei stabilen Schaltzuständen aufweist, deren erster Zustand einer lilotordrehzahl unterhalb eines optimalen Betriebsbereiches des Motorse dessen zweiter Zustand einer Motordrehzahl im optimalen Betriebsbereich des Motors und dessen dritter Zustand einer Motordrehzahl oberhalb des optimalen Betriebsbereiches des Motors entsprichtg und daß jeweils bei Auftreten des ersten und des dritten Zustandes eine Signalspannung führende Leitungen (11, 1V1 13, 13') vorgesehen sind, welche über eine hinsichtlich ihres Schaltzustandes von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängige Verteilerschaltung (K bzw. K 2 ) mit einem bestimmten der Eingänge (A, B, C, D, E) der jeweiligen Gangschaltvorrichtung verbindbar sind, 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,. daß der tristabile Schaltkreis (Z 1 bzw. Z 2) eine Speichervorrichtung (6, 71 8) enthält, welche erst dann eine Umstellung des Schaltkreises von einem Zustand in den jeweils anderen Zustand zuläßt, wenn der entsprechende neue Betr-iebszustand des Motors bereits bestimmte Zeit andauert und/oder wesentlich von dem vorherigen Betriebszustand abweicht. 5, Einrichtung nach Anspruch 4, bei welcher die der Motordrehzahl entsprechende Drehmelderspannung eine Gleichspannung (1) ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichervorrichtung die Form eines Kondensators (6) hat, welcher parallel zu der Erregerwicklung (4) eines von eines von dieser Gleichspannung erregten, bei einem bestimmten Erregerstrom eine Mittelstellung einnehmenden Relais (3) liegt, dessen Schaltkontakte (9, 12) eine Stromquelle (10) während des genannten ersten Zustandes des tristabilen Schaltkreises mit der einen (11) und während des dritten Zustandes mit der anderen Signalleitung (13) verbinden. 6. Einrichtung nach einem der AnsprÜche 3 bis 51 dadurch gekennzeichnetl daß im Zuge der genannten Signalleitungen Haltekreise (H 1 ), beispielsweise in Form von Halterelais mit verzÖgerter Abfallzeit, liegen. 7. Einrichtung nach einem der AnsprÜche 3 bis 61 dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerschaltung (K 1 bzw. K 2) der Verknüpfungeschaltung jeweils die Form einer Relaiskette (19, 209 219 22t 23)*hat, deren Relais hinsichtlich ihres Ansprechens oder Abfallens jeweils auf jeweils bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeiten entsprechende Drehmelderspannungen eingestellt (247 251 269 271 28) sindt wobei jeder Eingang (A, B, 01 Dt B) der Gangschaltvorrichtung einerseits mit der während des dritten Zustandes des tristabilen Schaltkreises (Z 1 bzw. Z 2) eine Signalspannung führenden Leitung (13) Über einen Relaiskontakt (19b bzw. 20b ... ) eines diesem Eingang zugeordneten Relais der Relaiskette und, hinsichtlich der höheren als dem niedrigsten Getriebegang zugeordneten Eingänge (B, Gl Dg B), außerdem über die nachgeschaltete Reihenschaltung hierzu komplementärer Relaiskontakte (19at 20a, 21a, 22a) der Relais niedrigerer Ordnung und andererseits mit der während des ersten Zustandes des tristabilen-Schaltkreises eine Signalspannung führenden Leitung (11) über einen Relaiskontakt eines diesem Eingang zugeordneten Relais der Relaiskette und, hinsichtlich der, niedrigeren als dem höchsten Getriebegang zugeordneten Eingänge, über die nachgeschaltete Reihenschaltung zu diesem Relaiskontakt komplementärer Relais höherer Ordnung verbunden ist. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 69 dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerschaltung (K 1 bzw. X 2 ) der-Verknüpfungssehaltung jeweils die Form einer Relaiskette (19, 209 219 221 23) hat, deren Relais hinsichtlich ihres Ansprechens oder Abfallens jeweils auf bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeiten entsprechende Drehmelderspannungen eingestellt (24, 25$ 261 27, 28) sind, wobei jeder Eingang (A, Bg 01 D, B) der Gangschaltvorrichtung einerseits mit der während des dritten Zustandes des tristabilen Schaltkreises (Z 1 bzw. Z 2) eine Signalspannung fährenden Leitung (13) über einen Relaiskontakt (19b bzw. 20b ...) eines diesem Eingang zugeordneten Relais der Relaiskette und, hinsichtlich der höheren als dem niedrigsten Getriebegang zugeordneten Eingänge (B9 Cq D, B) außerdem über die nachgeschaltete Reihenschaltung hierzu.komplementärer Relaiskontakte (19a, 20a, 21a, 22a) der Relais niedrigerer Ordnung und andererseits mit der während des ersten Zustandes des tristabilen Schaltkreises (Z 1 bzw. Z 2) eine Signalspannung führenden Leitung (11) über einen Relaiskontakt (z.B. 20d) eines dem jeweils nächsthÖheren Getriebegang zugeordneten Relais (z.B. 20) sowie über die nachgeschaltete Reihenschaltung (z.B. 21c, 22e, 23c) hierzu komplementärer Relaiskontakte der,Relais (21, 229 23) höherer Ordnung als das letztgenannte Relais verbunden ist, derart, daß eine dem ersten Zustand des tristabilen Schaltkreises entsprechende Signalspannung jeweils Ausgängen (c, b, d) der Relaiskette mit Ausnahme des Ausganges (e und d) der Relais höchster und zweithÖchster Ordnung zugeleitet wird (Figur 2). g. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6l dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerschaltung (K bzw. K 2) der Verknüpfungsschaltung jeweils äus einer FLIP-FLOP-Kette gebildet wird. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfung der Ausgangssignale der FLIP-FLOP-Kette derart gewählt ist, daß beim Schalten von hÖheren auf niedrigere Getriebegänge jeweils ein Gang Übersprungen wird. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gangschaltvorrichtung eine Synchronisierungsschaltung (SY 1 bzw. SY.) enthält, welche mittels einer Vergleicherschaltung (24, 259 26e 321 339 349 35t 36) bei Synchronismus der miteinander zu kuppelnden Getriebeglieder ein Synchronmeldesignal (37, 38) abgibt, das mit einem Gangschalt-Befehlssignal (a, b, cl d, e) jeweils einem UND-Schaltglied (27, 287 291 301 31) kombiniert wird, welches mit einem entsprechenden Eingang des jeweiligen Gangschaltmotors verbunden ist. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleicherschaltung ein polarisiertes Differentialrelais (24) mit 1-Uttelkontakt (37) enthält, dessen eine Steuerwicklung (-25) an den jeweiligen Llotor-Drehmelder (DM 1 bzw. DM 2 und dessen andere Steuerwicklung (26) unter Steuerung der Verknüpfungsschaltung (K bzw. K2) in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrzeuggeschwindigkeit über dem jeweiligen tbersetzungsverhältnis der zu schaltenden Gänge entsprechend bemessene giderstände (32t 331 349 35, 36) an den der Fahrzeuggeschwindigkeit zugeordneten Drehmelder (DG anschließbar ist. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die UND-Schaltglieder der Vergleicherschaltung durch von den Gangschalt-Befehlssignalen (ae bl el d, e) der Verknüpfungssehaltung-(K 1 bzw. K 2 ) erregte Relais (27, 28e 291 301 31) gebildet werdeng welche einen Kontaktsatz (27a, 28ag 29a, 30a, 31a) aufweisen, über welchen die dem Übersetzungsverhältnis der zu schaltenden Gänge entsprechenden Widerstände (329 #3t 34, 35, 36) in den einen Steuerstromkreie des Differenbialvelais einschaltbar sind und welche einen weiteren Kontaktsatz (27b, 28b9 29bt 3Obt 31b) besitzen, über welchen das Synchronmeldesignal (37, 38) des DifferentiaIrelais dem jeweils zugehörigen Eingang (A, Bg 1» E) des Gangschaltmotors zuleitbar ist. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnetg daß zwischen die jeweils im ersten Zustand und im dritten Zustand des tristabilen Schaltkreises eine Signalspannung führenden Signalleitungen (11, 13) ein ODER-Schaltglied (15t 16) gelegt ist, welches einerseits die Spannungsbeaufschlagung (39) der Vergleicherschaltung auslÖst und andererseits den Gangschaltmotor durch Ausrückung (L) des jeweils vorher eingeschalteten Getriebeganges für die Einrückung des jeweils nächsten Getriebeganges vorbereitet.
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