DE1654568A1 - Kunststoffplatte - Google Patents
KunststoffplatteInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B13/00—Details of tables or desks
- A47B13/08—Table tops; Rims therefor
-
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- A47B2200/0001—Tops
- A47B2200/001—Manufacture of table tops
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
- "Kunststoffplatte", Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine. Kunststoffplatte, geeignet für Möbel, z.B. als Tischplatte, oder auch zum,Anbringen an der Wand. Sie kann insbesondere für die Wa.dkachelung verwandt weralen. -Die erfindungsgemäße Kunststoffplatte anll ein Dekor haben. Somit stellt sich die Aufgabe der technischen AustUhrung einer ,derartigen Platte. Die Platte müB, weil sie z.B. auch als Tischplatte verwandt wird, stabil, haltbar sowie stoß- und kratzfest sein und das Dekor darf nicht beschädigt werden. Zugleich muß die Kunststoffplatte aber auch so aufgebaut sein, daß sie sich bei Anwendung vielfältiger Dekore ökonomisch herstellen läßt. Weiterhin darf die optische Wirkung der Dekore keine Einbuße erleiden.
- Die Lösung dieser Aufgabe ergibt eine Kunststoffplatte für Möbel, für Wandkachelungen und dergleichen mit dem Kennzeicn, däß die stabile Platteneinheit im Querschnitt aus mehreren ausgehärteten und zusammenhängenden Kunststoffschichten aufgebaut ist, nämlich einer Unterschicht aus einem vorzugsweise durch Farbstoff gatrüb=- .., tem Kunststoff und einer darüber liegenden Binbettungsschicht aus durchsichtigem Kunststoff, und qaß die Enbettungsachxcht eine Vielzahl von Glaskörpern mit jeweils lichtbrechenden Flächen
anfnä@@.v- ,Gemäß der weiteren Findung besteht die Einbettungsechicht a _ etndm härteren Khngtetdff sls die Unterschicht, während diese 8üodeinem Kunststoff mit größerer Elastizität besteht. Die Erfindung ereireokt sich weiter auf sämtliche beschriebenen, beanspruchten und gezeichneten Merkmale._ - Ix folgenden wird ein 4usfühxutgsbeispiel der Erfindung unter Be- zugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. äbb. L selgt eine Draufsicht, Ab b. 2 ist in vergrößertem Maßstab ein Querschnitt durch die Plat=o ten®inheitv baw. durch eine Plattenschicht. Mit 1: Set die Unterschicht bezeichnet, die beispielsweise. eine Stärke von 3 ramm haben kann. Sie besteht aus einem Kunststoff, z.B. Polyester, der in flüssigem Zustand in der entsprechenden Stärke in. ein# Plachfot eingegossen wird. Diesem: Kunststoff ist ein Farb- stoff beigegeben$ der die-Unterschicht lichtundurchlässig oder tiüdest .getrübt, Z.B. op$l, macht. Solange die Unterschicht 1 neonicht ganz ausgehärtet ist, wird -@, eins eite Schicht, die mit bezeichnet ist, 94 flüssig aufge- bracht. Diese Scicht ist durchsichtig. Ihre Stärke kann etwa 5 biss 1o mm. betragen. -" Die Glaskörper werden zweckmäßigerweise durch Zerschlagen oder durch Mahle: von Silikatglas hergestellt. Bei dieser Art der Zerkleinerung bilden sich Glaskörper mit Kristallartigen Flächen, die eine Vielzahl von lichtbrechenden oder reflektierenden Flächen aufweisen, sei. es durch Licht, das. von oben auf die Platte fällt oder aufgrund von durchscheinendem oder künatlichem Licht. Die Platte kann somit auch von der Rückseite her mit künstlicher Beleuchtung versehen werden, z,B: als beleuchtete Tischplatte. Die getrübte Unterschicht verhindert, daß man die Lichtquelle störend empfindet. Beider Verwendung als Kachelung verhindert die Trübung die. Einsicht in: das Mauerwerk,.: Sie Schichten ergeben eine stabile Platteneinheit. Dabei hat sich -als zweckmäßig erwiesen,, dis Unterschicht elastischer auszubilden als die Einbettungsschicht:. Dies ist ohne weiteres durch Verwendung der handelsüblichen Kunststoffe bezw. der Zusätze möglich. Pft den lichtbrechenden Effekt der#Glaskörper 3 ist'ies von Bedeutung, daß die Einbettungssßhicht nicht unmittelbar in die lichtbrechenden Flächen übergeht sondern daß eine, wenn auch minimale Trennung besteht (siehe Abbildung): Die Trennung ergibt sieh dann, wenn man für die Einbettungsschicht 2 einen geeigneten Kunststofe wählt, der beim Aushärten in dem erforderlichen Maße schrumpft. Beispielsweise kann. man für die Einbettungssßhicht 2 einen Kunststoff größerer härte wählen als für die: Unterschicht 1..Die Dekore der P'atte bestehen. aus den -mit 3 bezeichneten -Split teeus Silikatglas. Sie werden bei der Herstellung auf dii nooh, flüssige Einbettungsschicht 2 gestreut, sinken in. diese ab, bis 1, sie vollständig von der Biribettungescheht 2 aufgenommen=verden* Bevor die Einbettungeschicht 2 ganz aushärtet "ist, wird hoch eine dritte Schicht, die mit 4 bezeichnete .bdeakecnoht- aufge= bracht. Man kann hierzu den deichen Kunststoff nehmen. wie der für die Einbettungsachichtverwandte. fite Abdockschit hat die ufbej eine glatte Oberfläche 5 zu-bilden. besonderen Fällen.können i Enbettungsschicht 2 und kbdecksohiaht nur eine Schicht sein, - Eine weitere Variante der Erfindung besteht darin, deß man zwischen F der Einbettungsschicht 2 und der Abhckschicht 4 eine` Z-vsdh$n- Schicht 6 aufbringt, im wesentlichen. audein gleichen Kststoff wie die Unterschicht 1, jedoch ohne übendem Farbsto@" Der besondere Vorteil einer Kunststoffplatte nach -der Erfindung besteht darin, daß man mit Hilfe der Glassplitter die Plattenober- Fläche beliebig dekorieren kann. Nach beliebigen Mustern kann man Glassplitter von verschiedener Farbe aufstreuen. Hierzu können Schablonen verwandt werden..Das Dekorieren Wird somit nach der Er-- Findung zu einer meahanischenArbet, die-fabrikatorisch und so- mit ökonomisch durchzuführen ist. Es bedarf dazu keiner Fachkentt- nisse oder besonderer künstlerischer Befähigung:
Claims (1)
-
Pa tentans,Rrüche 1. Kunststoffplatte für Möbel, Wandkachelungen wand dergleichen, dadurch gekennzeichnet, deß die stabile Platteneinheit aus @.@@ mehreren zusammenhängenden und ausgehärteten Künststoffs.chichter . aufgebaut ist, nämlich einer_Untdrschicht (1`) aus vorzugsweise durch einen Farbstoff getrübtem Kunststoff und. einer darüber- liegenden Einbettungsschicht (2) aus durchsichtigem Kunststoff, und daß die Einbettungsschicht eine Vielzahl von. Glaskörpern (3) mit lichtbrechenden Flächen aufnimmt. s 2. Kunststoffplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Glaskörper (3) an ihren lichtbrechenden Oberflächen- von der Kunststoffmasse der sie umgebenden'Einbettungsschicht (2) zur Erzielung einer einwandfreien Lichtbrechung minimal getrennt sind aufgrund eines Schrumpfungsprozesses, den diese Kunst- stoffmasse während des Aushärtens ausführt. 3. Kunststoffplatte nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da$ die Unterschicht (1)-eine größere Elastizität besitzt als die Einbettungsschicht. 4. Kunststoffplatte nach Anspruch-1f dadurch gekennzeichnet, daß auf der Einbettungsschicht eine Abdeckschicht (4) aufetrggen ist, die im. wesentlichen die gleiche härte wie jene besitzt. 5ö= Kunstetcffplette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Abdeckschicht (4) und inbettimgsschicht (2) eine mit Zwischenschicht (cresehen iat, de im, wesentlichen der gleichen Elastizität wie die Unterschicht (1). E. Kunststoffplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eingebetteten Glaskörper durch Stoen oder Piahlen berge-- stellte Splitter aus Slikatglas sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0063828 | 1967-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1654568A1 true DE1654568A1 (de) | 1971-02-18 |
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ID=7162477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671654568 Pending DE1654568A1 (de) | 1967-09-08 | 1967-09-08 | Kunststoffplatte |
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|---|---|
| DE (1) | DE1654568A1 (de) |
-
1967
- 1967-09-08 DE DE19671654568 patent/DE1654568A1/de active Pending
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