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DE165412C - - Google Patents

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Publication number
DE165412C
DE165412C DENDAT165412D DE165412DA DE165412C DE 165412 C DE165412 C DE 165412C DE NDAT165412 D DENDAT165412 D DE NDAT165412D DE 165412D A DE165412D A DE 165412DA DE 165412 C DE165412 C DE 165412C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
magazine
tensioner
feeder
rifle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT165412D
Other languages
English (en)
Publication of DE165412C publication Critical patent/DE165412C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C7/00Shoulder-fired smallarms, e.g. rifles, carbines, shotguns
    • F41C7/02Pump-action guns, i.e. guns having a reciprocating handgrip beneath the barrel for loading or cocking
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/20Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
    • F41A9/23Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating mounted within a smallarm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Magazingewehr mit unter dem Lauf liegendem Rohrmagazin und auf diesem verschiebbarem Handgriff zum Spannen und Laden des Gewehres. Als neu hierbei wird die Vorrichtung angesehen, welche die Patronen der Reihe nach dem Patronenlager zuführt.
Auf der Zeichnung stellen Fig. ι bis 3 Längsschnitte durch das Schloß eines mit yorliegender Erfindung ausgerüsteten Gewehres dar in verschiedenen Arbeitsstellungen. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 3. Fig. 5 ist eine schaubildliche Darstellung des hinteren Teiles des Spanners. Fig. 6 ist eine 'Unteransicht dazu. Fig. 7 zeigt eine schaubildliche Darstellung des Patronenzubringers und Fig. 8 einen dazugehörigen Querschnitt. Die Fig. 9 bis 16 stellen Einzelheiten und Fig. 17 eine Aufsicht auf das Magazin dar.
ao Das mit einem rohrähnlichen Ansatz versehene Verschlußstück 1 dient dazu, die Patrone in das am Ende des Laufes 3 angebrachte Patronenlager 2 einzuführen, und nimmt außerdem das Schlagstück 4 auf. Das Verschlußstück 1 wird mit dem Schlagstück durch ein Spannstück 7 beeinflußt, welches durch eine Stange 5 mit dem Handgriff 6 verbunden ist. Das Spannstück 7 umgreift mit einem durchlochten Ansatz 46 einen Zapfen 47 des Verschlußstückes und ist mit einem vertikalen Schlitz 8 versehen, in dem der Patronenzuführer geführt wird. Letzterer steht dabei unter dem Einfluß der Feder 10 und wird bei seiner Bewegung außerdem noch durch den Teil 11 geführt. In dem hinteren Teil des Spannstückes 7 ist der Querstift 12 befestigt, welcher mit der Fläche 13 des Patronenzubringers in Berührung treten kann. Wenn der Verschluß vorgeschoben wird, um die Patrone in das Patronenlager zu bringen, legt sich der Stift 12 gegen die Fläche 13 und drückt dadurch den Patronenzubringer entgegen der Spannung der Feder 10 nieder. Infolgedessen kommt der obere Teil 15 des Patronenzubringers hinter die Mündung des Magazins 16 zu liegen, durch dessen Feder 17 die letzte Patrone 14 nach rückwärts in den Patronenzubringer gelängt. Dieser obere Teil hat zwei seitliche Vorsprünge 19 und 20, die über den Einschnitt 18 herausragen. Ihre inneren Flächen sind entsprechend der Form der Patrone ausgehöhlt und ihr Abstand so bemessen, daß der Rand der Patrone noch in dem Zwischenraum Platz hat. An dem vorderen Teil des Zubringers ist eine Feder 23 befestigt, die das Herausspringen der Patrone verhüten soll (Fig. 7 und 8).
Die Stirnfläche 24 des Verschlußstückes 1 trägt seitliche Nuten 25 und 26, welche über die Vorsprünge 19 und 20 des Zubringers greifen,- so daß hierdurch eine Führung beim Vorschieben der Patrone in das Pa-
tronenlager gegeben ist (Fig. 13 und 14). An der oberen Seite des Verschlußstückes ist in einer Nut 28 der Auszieher 27 befestigt (Fig. ι bis 3), während in einer auf der Unterseite angebrachten Nut 29 der Zündstift 30 geführt wird. Derselbe kann eine kurze Längsbewegung ausführen, welche durch den in der Aussparung 32 angebrachten Stift 31 begrenzt wird. Der Kopf 4 des Schlagbolzens 34 ist in der zylindrischen Bohrung 33 (Fig. 11 und 12) des Verschlußstückes geführt und stößt beim Freigeben aus der gespannten Stellung den Zündstift 30 gegen das Zündhütchen der Patrone vor, wodurch diese abgefeuert wird.
Die Feder 35 des Schlagbolzens 34 wird beim öffnen des Verschlusses gespannt und stützt sich hierbei gegen das Widerlager 37, während der Abzugshebel 36 durch Einschnappen in die Rast am hinteren Ende des Schaftes 53 den Bolzen in gespannter Lage festhält. Das Widerlager 37 ist lösbar in dem Gehäuse 38 befestigt, um das Einbringen des Schlagbolzens und der Feder zu erleichtern.
Zu diesem Zweck besteht sie aus einer kreisrunden Platte mit zentraler Bohrung, durch welche der Schlagbolzen 34 treten kann. Nach dem Einführen wird die Platte um einen kleinen Winkel gedreht, wodurch sie mit ihrer Nase 39 in die Aussparung 40 des Gehäuses 38 eingreift, so daß nunmehr jede Längsbewegung ausgeschlossen ist. Die Schraube 41 stellt sie in dieser Lage fest (Fig. 4)-
Im Schloßkasten ist,ein Hebel 43 um den Zapfen 44 drehbar angeordnet und greift mit seiner Nase in eine Öffnung des Verschlußriegels 42 ein. Die auf- und niedergehende Bewegung des Verschlußriegels wird dabei durch die Feder 45 bewirkt. Ist die Kammer geschlossen, so wird das Verschlußstück durch den Verschlußriegel 42 (Fig. 3) in verriegelter Stellung gehalten. Die Bewegung der Teile 42 und 43 wird durch den Spanner 7
bewirkt, der beim Öffnen des Verschlusses über den Hebel 43 hinweggleitet und dadurch den Verschlußriegel abwärts bewegt. In die Aussparung 46 des Spanners 7 greift die Nase 47 des Verschlußkopfes ein, so daß die beiden Teile stets dieselbe Bewegung ausführen müssen.
Das Zubringen der Patronen 14 darf erst geschehen, wenn der Verschluß ganz geöffnet ist. Dies wird durch die mit Hilfe der Schraube 49 am Spanner 7 befestigte Blattfeder 48 bewirkt (Fig. 5 und 6). Letztere besitzt eine nach innen ragende Nase 50 und greift damit zwischen den Flansch 51 an der Grundplatte des Zubringers 52 und die Grundfläche des Spanners 7. Wenn sich der Zubringer in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung befindet, hat die in der Höhlung 22 (Fig. 8) gelagerte Feder 10 das Bestreben, den Zubringer nach aufwärts zu bewegen, so daß der Flansch 51 gegen den Vorsprung 50 der Feder 48 gepreßt wird. In dieser Lage bleibt der Zubringer so lange, wie die Blattfeder 48 auf dem Flansch 51 gleitet, und erst in dem Augenblick, in welchem dieselbe die Grundplatte 52 verläßt, wird der Zubringer frei und kann sich unter dem Einfluß der Feder 10 aufwärts bewegen, um die in Fig. 2 gezeichnete Stellung einzunehmen. Zusammen mit dem Spanner sind auch der Schlagbolzen und das Verschlußstück zurückgeführt worden und dadurch das Gewehr gespannt, bis der Abzugshebel 36 in die Rast am Schlußstück 53 eingefallen ist. Wird nun der Spanner wieder vorwärts bewegt, so nimmt der vordere Teil des Verschlußstückes 1 die Patrone mit und führt sie in das Patronenlager 2, während der Zubringer heruntergeht. Da aber die Feder 23 (Fig. 8) ein Hinausschieben der Patrone aus dem Zubringer verhindert, müssen die Teile so ineinandergreifen, daß, bevor der Rand der Patrone jene Feder erreicht, der Zubringer abwärts bewegt wird. Dies geschieht mit Hilfe des Stiftes 12, der sich gegen die Fläche 13 legt und bei der Längsverschiebung des Spanners 7 den Zubringer nach unten führt, so daß die Feder die Patrone freigibt, die nun von dem Verschlußstück ι vollständig in das Patronenlager eingeschoben wird. Während der Abwärtsbewegung des Zubringers 9 bleibt seine Grundfläche 52 so lange über der Nase 50 der Blattfeder 48, bis dieses Ende in den seitlichen Schlitz 54 (Fig. 7 und 8) eingreift, der die Feder nach außen drückt und sie dadurch nach oben verschiebt, so daß sie nunmehr zwischen Grundplatte 51 und die Unterfläche des Zubringers 7 gelangt und somit die Stellung der Fig. 1 wieder einnimmt.
Während der Spanner nach vorn bewegt wird, wird die nächstfolgende Patrone 14 mit Hilfe der Feder 17 aus dem Magazin ausgestoßen und auf den Zubringer gebracht, wobei sie an die Platte 55 anstößt. Dabei ist die Länge des Zubringers so bemessen, daß er stets nur eine Patrone aufnehmen kann und die nächste noch vollständig im Magazin liegen bleibt. Dieses besteht aus einem dünnen Metallrohr 16, dessen innerster Durchmesser genau dem größten der Patrone entspricht (Fig. 17). Nach Füllung wird das Magazin in eine entsprechende Aussparung des Schaftes 56 (Fig. 2) unterhalb des Laufes 3 gebracht und durch den Stift 57 mittels Bajonettverschlusses gehalten. Das Magazin ist auf dem größten Teil seiner Länge mit einem

Claims (2)

Schlitz59 versehen, in dem sich die Schraube 60 bewegen kann, die an dem Schieber 61 befestigt ist. Durch diesen wird die Bewegung der Feder 17 auf die Patronen übertragen, welche aus der vorderen Öffnung 62 herausgeschoben werden. Das vordere Ende 63 ist verschlossen und dient der Feder als Widerlager. Will man das Magazin aus dem Gewehr entfernen, so hat man zunächst eine Drehung um einen bestimmten Winkel auszuführen, damit der Stift 57 von dem Bajonettverschluß freigegeben wird, worauf das Magazin herausgezogen werden kann. Der Schieber 61 wird nunmehr mit Hilfe der Schraube 60 zurückgeführt, so daß die Feder gespannt wird und durch Einführen der Schraube in den Schlitz 62x in seiner Lage verharrt. Alsdann können die Patronen vom offenen Ende in das Magazin geschoben werden. Die Einführung des Magazins in das Gewehr geschieht in entsprechender Weise, wobei die Spannkraft der Feder durch Drehung der Schraube 60 um 900 freigegeben wird. Das Abfeuern des Gewehres geschieht mit Hilfe des um den Zapfen x1 drehbaren Abzuges, durch dessen Bewegung der Riegel 36 den Schlagbolzen freigibt. Paten τ-An Sprüche:
1. Magazingewehr mit unter dem Lauf liegendem Rohrmagazin und auf diesem verschiebbarem Handgriff zum gleichzeitigen Spannen und Laden des Gewehres, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit dem Handgriff (6) versehenen Spanner (7) eine Blattfeder (48) angebracht ist, welche sich mit ihrer Nase (50) zwischen den Spanner und die Grundplatte (51, 52) des Zubringers legt und ein Aufwärtsbewegen desselben verhindert, bis das in bekannter Weise mit dem Spanner verbundene Verschlußstück so weit zurückgegangen ist, daß die Nase (50) von der Grundplatte (51, 52) des Zubringers abgeglitten ist, der sich alsdann unter dem Einfluß seiner Feder frei aufwärts bewegen kann.
2. Magazingewehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Spanner (7) ein Stift (12) angeordnet ist, der beim Vorschieben des Spanners sich gegen eine schräge Fläche (13) des Zubringers legt und diesen so weit abwärts führt, bis die Nase (50) der Feder (48) wieder zwischen Spanner und Grundplatte des Zubringers eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993019341A3 (de) * 1992-03-16 1993-11-11 Mayer Grammelspach Dianawerk Gasdruckwaffe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993019341A3 (de) * 1992-03-16 1993-11-11 Mayer Grammelspach Dianawerk Gasdruckwaffe
US5565642A (en) * 1992-03-16 1996-10-15 Mayer & Grammelspacher Dianawerk Gmbh & Co. Kg Compressed gas weapon

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