DE1653579B2 - Gesteuerte Mengenpumpen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine regelbare Pumpe mit einem Kolben, einem den Kolben betätigenden Stößel,
einer Kurbewelle mit einem als Schrägzapfen ausgebildeten Abschnitt, einer relativ zum Schräglapfen
verschiebbar angeordneten Nockenscheibe, einem Verstellmechanismus zum relativen Verschicben
von Nockenscheibe und Kurbelwelle und mit einem Schneckenradantrieb zum Drehen der Kurbel-Welle,
Eine Pumpe dieser Art ist zum Fördern kleinerer Mengen geeignet und um die geförderte Menge
während des Betriebs durch Verstellen des Hubs genau zu regeln, wobei die Fördermenge linear vom
Verstellweg abhängig ist.
Bei einer solchen Pumpe gleitet die Kolbenstange mit ihrem einen Ende auf der Nockenscheibe
bzw. einem sie umgebenden Kugellagerring, an den sie durch Federn angedrückt wird. Die Kurbelwelle
ist axial unverschiebbar, die Nockenscheibe axial verschiebbar. Das Schneckenrad ist auf der Kurbelwelle
fest. Die Erfindung geht einen anderen Weg.
Gemäß der Erfindung ist die Kurbelwelle in einer Hülse axial verschiebbar und in Drehrichtung festgelegt
geführt, die in dem Gehäuse der Pumpe drehbar gelagert ist, und außen auf der Hülse ist das
Zahnrad des Schneckenradantriebs angeordnet, das mit der Schnecke auf der Antriebswelle kämmt. Das
macht einen formschlüssigen Antrieb der Kolben durch die Nockenscheibe möglich, so daß die störanfälligen
Federn entfallen.
ίο Vorzugsweise sind an den Enden des Schrägzapfens
zwei Endstücke vorgesehen, von denen das eine in der Hülse drehbar und axial verschiebbar gelagert
ist, das andere in einem hohlzylindrischen Ansatz am Gehäuse der Pumpe. Die Kurbelwelle wird
dadurch weitgehend von den Biegemomenten von der Kraft im Stößel her entlastet. Die Ausbildung
erlaubt es auch, die Nockenscheibe dadurch einfach gegen axiale Verschiebung zu sichern, f^aß sie mit
ihrer einen Stirnseite am Stirnende des hohlzylindrisehen
Gehäuseansatzes, mit ihrer anderen Stirnseite am Stirnende der Hülse anliegt.
Die Kurbelwelle kann aber auch nur ein einziges geführtes Endteil aufweisen, mit dem ein freitragender
Schrägzapfen verbunden ist. Der freitragende
Schrägzapfen ist an sich bekannt, aber nicht für eine Pumpe mit Schneckenradantrieb, deren Kurbelwelle
die sich mit der gleichen Drehzahl dreht wie die Antriebswelle. Der freitragende Schrägzapfen erlaubt
einen größeren Hub ohne entsprechende Erhöhung der übrigen Abmessungen der Pumpe, wie weiter
unten noch ausgeführt wird.
Dadurch, dall die Kurbelwelle axial verschiebbar und dementsprechend die Nockenscheibe axial unverschiebbar
ist, läßt sich die Pumpe gut in der Weise ausbilden, daß sie eine Mehrzahl von Kolben aufweist,
die durch je eine Pleuelstange mit der axial unverschiebbaren Nockenscheibe formschlüssig verbunden
sind. Der formschlüssig^ Antrieb einer Mehrzahl von Kolben durch die Nockenscheibe ist an sich
bekannt, aber nicht bei solchen Pumpen mit Schnekkenradantrieb.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt einer gesteuerten Mengenkolbenpumpe
gemäß der Erfindung.
F i g. 2 A und 2 B zeigen perspektivisch einen Teil einer Nockenscheibe und eines schrägen Wellenteils,
die zu der Pumpe nach F i g. 1 gehören.
Fig. 3 A zeigt perspektivisch die Hubverstellcinrichtung,
die zu der Pumpe nach F i g. 1 gehört.
Fig. 3 B und 3 C zeigen perspektivisch und in
Draufsicht zwei Arten konventioneller llubverstellcinrichtungen.
F i g. 4, 5 und 6 zeigen andere Ausführungsformen der Erfindung.
In F i g. 1 ist 51 ein Schrägzapfen, der zwischen zwei Endstücken 52 und 53 gehalten wird und mit
diesen zusammen eine exzentrische Welle 1 in der Weise bildet, daß eine Achse P—P' des Schrägzapfens
51 eine Achse X-X' der Endstücke 52 und 53 in einem spitzen Winkel 0 schneidet.
Mit dem Bezugszeichen 2 ist eine Nockenscheibe bezeichnet, die eine schräge Bohrung 54 hat, durch die der Schrägzapfen 51 zentrisch, wie Fig. 2 A zeigt, oder exzentrisch durchläuft, wie Fig. 2 B
Mit dem Bezugszeichen 2 ist eine Nockenscheibe bezeichnet, die eine schräge Bohrung 54 hat, durch die der Schrägzapfen 51 zentrisch, wie Fig. 2 A zeigt, oder exzentrisch durchläuft, wie Fig. 2 B
zeigt. Pie Nockenscheibe 2 ist mit Hilfe der schrägen Bohrung 54 so am Schrügzapfcn 51 angebracht, daß
sie immer senkrecht zu der Achse X-X' der exzentrischen Welle 1 ausgerichtet ist. Eine Verbindungsstange 3 wird in hin- und hergehende Bewegung
durch die Bewegung der Nockenscheibe 2 gebracht, \sobei diese durch eine Drehung der Exzenterwelle 1
hervorgerufen wird. 7 ist ein Kreuzkopf, der durch die Verbindunpsstange 3 mit der Nockenscheibe 2
verbunden ist, und 4 ist ein Einstellglied in Form einer Schraubenspindel, die mit der exzentrischen
Welle 1 fluchtet, 13 eine Wellenführung und 8 eine Wellcnhülse. 10 ist ein Schneckenrad, das zusammen
mit einer Schnecke 11 ein Reduziergetriebe bildet, wobei die Schnecke 11 auf einer Antriebswelle
11' sitzt, und das Schneckenrad durch einen Keil 9 an der Wellenhülse 8 befestigt ist. 12 ist ein Lager,
20 ein Punipengehäuse und 9' ein Keil für die Kraftübertragung.
Folgende Beziehung besteht zwischen der Abweichung e der Nockenscheibe 2 von der Achse Λ"—.V"
und der Länge des Hubs S
Bei bekannten Einrichtungen mit Exzentcrscheiben 2 gemäß den Fig. 3 B und 3 C ist die Exzentrizität
direkt abhängig von deren Abmessungen, so daß mit einer Zunahme der Hublänge .V auch die
Abmessungen der Exzenterscheibe vergrößert werden mußte. Bei der Erfindung ist die Kurbelwelle
mit dem Schrägzapfen 51 axial verschiebbar. Die Exzentrizität c und damit der Hub ändert sich proportional
mit und hängen nicht von der Größe der Nokkenscheibe ab.
Durch die Antriebskraft der Antriebswelle, die direkt mit einem Motor gekuppelt ist, kann die Nokkenscheibe
2 durch den Schrägzapfen 51 der Exzenterwelle 1 mit vorbestimmter Drehgeschwindigkeit
geschwenkt werden, die durch das Reduziergetriebe herabgesetzt ist, wogegen die mit der Nockenschcibe
2 gekoppelte Verbindungsstange 3 in hin- und hergehende Bewegung gebracht wird. Die Exzenterwelle
1 ist durch ein Lager 6 mit der Gewindespindel 4, die Z\ix Hubverstellung dient, verbunden, wobei
diese in ein Innengewinde einer Führung 14 eingreift, die an dem Gehäuse 20 angebracht ist und als
feste Mutter dient. Durch Drehung der Gewindespindel 4 wird somit die Exzenterwelle 1 in ihrer
Axialrichtung X—X' durch die Wellenhülse 8, die
Nockenscheibe 2 und die Wellenführung 3 vcrschoben. Durch diesen Mechanismus kann die Hublänge
linear von Null bis zum vollen Hub verstellt werden. Falls die schräge Bohrung54 in der Mitte der Nokkenscheibe
2 liegt und einen schiefen Winkel I) /ur Achse X—X' bildet, wie in Fig. 2 Λ gezeigt ist, so
bewirkt der Teil a—b des Schrägzapfens 51 die lineare
Umstellung der Hublänge von Null bis zum
vollen Hub, während der restliche Teil a—<■ nicht direkt
mit der Hubverstellung zusammenhängt. Wenn die Bohrung 54 im obigen Fall exzentrisch zur Mitte
der Nockenscheibe 2 liegt, wie in Fig. 2 B gezeigt ist, erreicht man die Hubverstellung von Null bizum
vollen Hub durch den Teil c—h des Schrägzapfens
51. Dieser Ausbau kann geeignet in Bezug auf den Durchmesser der Nockenscheibe 2 und auf
die Länge des Schräg/aufcns 51 ausgeführt werden.
In der dargestellten Ausführungsform wird die Exzenterwelle 1 durch die Wellenführung 13 und die
Wellenhülse 8 abgestützt. Die Drehfläche ist zwischen dem Umfang der Nockenscheibe 2 und der
Verbindungsstange vorgesehen, nicht dagegen au der Einpaßfläche der Nockenscheibe 2 mit dem Schrägzapfen
51. Die Gewindespindel 4 ist durch einen Keil 17, ein Einstellzahnrad 15 und ein Einstellritzel
16 mit einer Einstellwelle 5 verbunden, die an einem Einstellkopf 19 angebracht ist. Ein Ende der
Einstellwelle 5 wird als Einstellende verwendet, an dem ein Handgriff 18 befestigt ist, so daß die Gewindespindel
4 und damit die mit ihr fluchtende und verbundene Exzenterwelle 1 durch Drehung des
Handgriffs oder Handrads 18 verschoben werden. Die Verschiebung der Exzenterwelle 1 ist demgemäß
einer Anzahl von Umdrehungen des Handrads 18 proportional, während die Stellung des Handrads 18
konstant bleibt. Das Handrad kann leicht durch eine automalische rotierende oder hin- und hergehende
Einstelleinrichtung ersetzt werden. Bei Verwendung einer automatischen, hin- und Iv.gehenden Einstelleinrichtung
wird die Führung 14 csetzt durch eine Führung, die kein Innengewinde hat, und die Gewindespindel
9 wird direkt mit einer Ausgangswelle der Einstelleinrichtung verbunden. Mit dieser Anordnu'.-.g
wird die automatische Verstellung der Bewegung der Gewindespindel 4 direkt ausgeführt, so
daß die Bewegung dieser Ausgangswelle diejenige
der Exzenterwelle 1 längs ihrer Achse hervorruft und diese ist direkt proportional zu der Veränderung
der Hublänge. Außerdem liegt die Achse der Bewegung der Gewindespindel 4 immer fest, wodurch die
Verstelleinrichtungen einfach angebracht werden können.
Durch geeignete Wahl der Getriebeübersetzung kann jedes Reduktionsverhältnis des Reduziergetriebes
erreicht werden, das aus der Schnecke 11 und dem Schneckenrad 10 besieht. Dieser ir sich geschlossene
Reduziermechanismus ist vorteilhaft für die Hubverstellvorrichtung der Erfindung wegen der
Eignung für verhältnismäßig hohe Drehzahlen im Gegensatz zu bekannten Hubverslclleinrichtungen,
die ir.it Hebeln arbeiten, und weil ihr Reduktionsverhältnis in einem verhältnismäßig weiten Bereich
von hohen bis zu niedrigen Werten gewählt werden kann. Darübcrhinaus ist erfindungsgemäß das
Schneckenrad 10 an der Wellenhülse 8 befestigt, um einen Teil der Hubverstclleinrichtung zu bilden, wodurch
man einen kompakten Aufbau der Pumpe erhält, die durch das Gehäuse 20 vollständig staubdicht
abgeschlossen ist.
F i g. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der eine Vielzahl der Kreuzköpfc 7.
die mit der ein/igen Nockenscheibe 2 i'urcli die Verbindungsstange
3 gekoppelt sind, in hin- und hergehende Bewegimg durch einen einzigen Motor ge
bracht werden, der die Exzenterwelle 1 über das Reduziergetriebe 11, 10 antreibt, wobei die Hubliingen
der Kreuzköpfe 7 durch eine einzige manuelle Einstelleinrichtung, die aus dem Handrad 18 besteht,
über die Einstellwelle 5, das Ritzel 16 und die Gewindespindel 4 eingestellt werden können. Deshalb
kann durch diese gesteuerte Mengenpumpe Motorleistung gespart werden, ferner Schwankungen im
Ilüssigkeitsausgang unterbunden werden, und es
kann die Steuerung des Ausstoßes der Pumpe von Null bis zum Maximum z. B. bei der Herstellung
eines einzigen Produkts durch Mischen verschiedener medizinischer Flüssigkeiten leicht erreicht werden. In
Fig. 4 ist die Flüssigkeilsseite nicht gezeigt. Ein
Ende von jeder der Verbindungsstangen 3, entfernt von den Kreuzköpfen, hat die Form eines Nockenfolgestücks
mit teilweise entfernter Flügelform, so daß beim Betrieb keine der Verbindungsstangen 3
auf der Nockenscheibe 2 in Berührung mit einer anderen Stange kommen kann, Bei Drehung der Exzenterwelle
1 führen die entsprechenden Kreuzköpfe 7, die mit den Vcrbindungsstangen 3 verbunden
sind, an jeder Flüssigkeitsseiitc eine Pumpbewegung durch. Die anderen Teile sind gleich denjenigen, die
in F i g. 1 gezeigt sind.
Die Kombination der Pumpe nach F i g. 4 ergibt zwei Kreuzköpfe oder Pumpen, die um 180° C versetzt
sind. In gleicher Weise können drei Kreuzköpfe oder Pumpen, die gegeneinander um 120' C versetzt
sind, leicht an einer einzigen Nockenscheibe angebracht werden. Die Pumpe liefert eine weniger
schwankende Fördermenge als eine Pumpe mit nur einem Kolben.
F i g. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei die Flüssigkeitsseite nicht gezeigt
ist, und wobei eine gemeinsame Antriebswelle, die eine gemeinsame Schnecke 11 trägt, zwischen zwei
Schneckenrädern 10 von zwei Pumpen α und b angeordnet
ist, von denen jede den Hubeinstellmechanismus besitzt, der in Fig. 1 gezeigt ist, wodurch
man eine Vielfachpumpe imit einem gemeinsamen Gehäuse 20 erhält. Die anderen Teile sind gleich den
in Fig. 1 gezeigten. Die Schnecke der Antriebswelle 11 greift in die Schneckenräder 10 ein, so daß
die Phasendifferenz der Pumpen α und b 180° C beträgt.
Die für die beiden Pumpen erforderliche Leistung ist gleich derjenigen, die für eine einzige
Pumpe notwendig ist, außer daß der mechanische Reibungsverlust doppelt so hoch ist. In der vorliegenden
Ausführungsform hat jede der Pumpen a und b ihren eigenen Hubeinstellmechanismus, so daß
jede Pumpe unabhängig von der anderen funktioniert. Außerdem können die Hublängen und damit
der Flüssigkeitsausstoß der Pumpen α und b gleichzeitig dadurch eingestellt werden, daß die entsprechenden
Einstellwellen 5 der Einstelleinrichtung durch die eine Kupplung miteinander fluchtend verbunden
werden. Die beiden Pumpen sind in einem einzigen Gehäuse mit gemeinsamer Schmierung untergebracht,
so daß der Raumbedarf gering ist.
F i g. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei die Flüssigkeitsseite nicht gezeigt
ίο ist. In dieser Ausführungsform wird eine freitragende
Exzenterwelle 1 verwendet, die man dadurch erhält, daß der Sdirägzapfen 51 mit dem einen Endstück 52
verbunden ist. Das andere, in F i g. 1 dargestellte Endstück 53 ist weggelassen. Eine Führung 30 verhindert
eine Bewegung der Nockenscheibe 2 in der Axialrichtung X—Λ". Die anderen Teile sind gleich
den in F i g. 1 gezeigten.
Soll der Sdirägzapfen 51 der Exzenterwelle 1, wie in F i g. 1 gezeigt, verlängert werden, um eine Zu-
ao nähme der Hublänge zu erhalten, so müssen auch die Durchmesser der Endstücke 52 und 53, zwischen
denen der Schrägzapfen 51 gehalten wird, und damit auch der Durchmesser des Schneckenrades 10 des
Reduziergetriebes vergrößert werden. Bei einer ge-
*5 gebenrr. Hublänge erfordert ferner eine Vergrößerung
des Durchmessers des Schrägzapfens 51 naturgemäß auch eine Vergrößerung der Durchmesser der
Endstücke 52 und 53. Wem. demgemäß die Exzenterwelle
1 mit zwei Endstücken 52 und 53 versehen ist, haben die Abmessungen der Endstücke und des
schrägen Wellenstücks großen Einfluß auf die gesamte Konstruktion der Pumpe. Bei der Ausführungsform
nach F i g. 6 ist diese Beschränkung durdi Wcglassung des Endstücks 53 weitgehend aufgcho-
ben. So erreicht man bei demselben Endstück 52, demselben Durchmesser des Schneckenrades 10 und
demselben Lager 12, wie den in F i g. 1 gezeigten, etwa das l,5fachc der maximalen Hublänge, die linear
von Null bis zum vollen Hub variiert werden kann, auch wenn die Pumpe in Betrieb ist oder nicht.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche:J. Regelbare Pumpe mit einem Kolben, einem den Kolben betätigenden Stößel, einer Kurbelwelle mit einem als Schrägzapfen ausgebildeten Abschnitt, einer relativ zum Schrägzapfen axiai verschiebbar angeordneten Nockenscheibe, einem Verstellmechanismus zum relativen Verschieben von Nockenscheibe und Kurbelwelle und mit einem Schneckenradantrieb zum Drehen der Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (1, 52, S3) in einer Hülse (8) axial verschiebbar und in Drehrichtung festgelegt geführt ist, die in dem Gehäuse (20) der Pumpe drehbar gelagert ist, und daß außen auf der Hülse (8) das Zahnrad (10) des Schneckenradantriebs angeordnet ist, das mit der Schnecke (11) auf der Antriebswelle (H') kämmt.
- 2. Regelbare Pumpe nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Endstücke (52, 53) an den beiden Enden des Schrägzapfens (51) vorgesehen sind, von denen das eine in der Hülse (8) drehbar und axial verschiebbar gelagert ist, das andere in einem hohlzylindrischen Ansatz (13) am Gehäuse der Pumpe.
- 3. Regelbare Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (2) dadurch gegen axiale Verschiebung gesichert ist, daß sie mit mrer einen Stirnseite am Stirnende des hohlzylindrischen Gehäuseansatzes (13), mit ihrer anderen Stirnseite am Stirnende der Hülse (8) anliegt.
- 4. Regelbare Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (1) nur ein einziges geführtes Endteil (52) aufweist, mit dem ein freitragender Schrägzapfen (51) verbunden ist (F i g. 6).
- 5. Regelbare Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mehrzahl von Kolben aufweist, die durch je eine Pleuelstange (3) mit der axial unverschiebbar gelagerten Nockenscheibe (2) formschlüssig verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN0029580 | 1966-11-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1653579A1 DE1653579A1 (de) | 1970-12-03 |
| DE1653579B2 true DE1653579B2 (de) | 1975-03-27 |
| DE1653579C3 DE1653579C3 (de) | 1975-11-06 |
Family
ID=7345156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1653579A Expired DE1653579C3 (de) | 1966-11-30 | 1966-11-30 | Gesteuerte Mengenpumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2446806C3 (de) * | 1974-10-01 | 1982-12-23 | Lewa Herbert Ott Gmbh + Co, 7250 Leonberg | Hubverstellvorrichtung an Pumpen |
| FR3069289A1 (fr) * | 2017-07-20 | 2019-01-25 | Milton Roy Europe | Pompe hydraulique multi-dosage |
-
1966
- 1966-11-30 DE DE1653579A patent/DE1653579C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015214837A1 (de) * | 2015-08-04 | 2017-02-09 | Zf Friedrichshafen Ag | Hydraulische Radialkolbenmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1653579C3 (de) | 1975-11-06 |
| DE1653579A1 (de) | 1970-12-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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