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DE1652978B1 - Einrichtung zum Verschieben und Fuehren von Walzgut - Google Patents

Einrichtung zum Verschieben und Fuehren von Walzgut

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Publication number
DE1652978B1
DE1652978B1 DE19611652978D DE1652978DA DE1652978B1 DE 1652978 B1 DE1652978 B1 DE 1652978B1 DE 19611652978 D DE19611652978 D DE 19611652978D DE 1652978D A DE1652978D A DE 1652978DA DE 1652978 B1 DE1652978 B1 DE 1652978B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rulers
ruler
working cylinder
pressure medium
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611652978D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Theobald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemag Siegener Maschinenbau GmbH filed Critical Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
Publication of DE1652978B1 publication Critical patent/DE1652978B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/14Guiding, positioning or aligning work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Bei Block- und Brammenwalzgerüsten, die vorwiegend im Reversierbetrieb arbeiten, ist auf der Einlauf- und der Auslaufseite jeweils ein Linealpaar vorgesehen. Die beiden Lineale eines Linealpaares sind gegenüberliegend zu beiden Seiten der Walzlinie angeordnet; sie sind quer zur Walzrichtung bewegbar. Die Lineale haben verschiedene Funktionen zu erfüllen. Sie dienen dazu, das Walzgut vor dem Einlaufen in das Walzgerüst auf ein bestimmtes Walzenkaliber auszurichten. Außerdem bilden sie seitliche Führungen für das Walzgut, sowohl auf der Einlaufseite beim Einlaufen in das Walzgerüst als auch auf der Auslaufseite beim Auslaufen aus dem Gerüst. Die Lineale werden ferner dazu benutzt, Walzgut, das sich beim Walzen verzogen hat, zu richten. Das geschieht in der Weise, daß die beiden Lineale eines Linealpaares mit größer Kraft von beiden Seiten gegen das Walzgut gedrückt werden. Aus diesen Aufgabenstellungen ergeben sich mehrere Forderungen, die eine,Verschiebeeiprichtung erfüllen muß.
  • Die Linealen müssen schnell z eerfahren werden können. Die Zeit, die zum Ausrichten des..Walzgutes auf ein Walzenkaliber benötigt -wird, ist ein Teil der Gesamtwalzzeit; sie beeinflußt deshalb in nicht unerheblichem Maße die wirtschaftliche Ausnutzung einer Walzenstraße.
  • Die beiden einander entsprechenden, auf einer Seite der Walzlinie liegenden Lineale der beiden Linealpaare - diese beiden Lineale bilden zusammen eine Linealgruppe - müssen im Gleichlauf betrieben werden. Es muß sichergestellt sein, daß sich die Lineale einer Linealgruppe, d. h. das Lineal auf der Einlaufseite des Gerüstes und das entsprechende Lineal auf der Auslaufseite in gleicher oder annähernd gleicher Relativlage zur Walzlinie befinden, damit die Lineale auf der Auslaufseite dem Walzgut, wenn es aus dem Gerüst austritt, zur Führung dienen können. Es empfiehlt sich aber auch aus einem anderen Grunde, bei Verstellung der Lineale auf der Einlaufseite zwangläufig auch die auslaufseitigen Lineale zu verstellen. Würden beispielsweise nach einer Verstellung der Lineale des einlaufseitigen Linealpaares auf ein anderes Walzenkaliber die beiden Lineale auf der Auslaufseite des Gerüstes in ihrer bisherigen Position verbleiben, so könnte es sein, daß eines dieser Lineale nunmehr in der neuen Walzlinie stehen würde. Das hätte eine unangenehme Betriebsstörung zur Folge, weil das Walzgut auf dieses. Lineal auflaufen würde.
  • Oftmals muß, um den unterschiedlichen Breiten des Walzgutes vor und nach einem Walzstrich Rechnung zu tragen, die Maulweite des ersten Linealpaares gegenüber der Maulweite des- zweiten Linealpaares um ein bestimmtes Maß vergrößert werden. Es besteht daher die weitere Forderung, diese Verstellung schnell und exakt sowie unabhängig von der eigentlichen Verschiebebewegung auszuführen.
  • Schließlich müssen die Lineale im Bedarfsfall auch große Kräfte zum Richten des Walzgutes ausüben können.
  • Die bisher bekanntgewordenen Einrichtungen zum Verschieben und Führen von Walzgut erfüllen diese Forderungen nur zum Teil und zudem unvollkommen.
  • Seit langem sind mechanisch angetriebene Ver-schiebeeinrichtungen bekannt, bei denen die Lineale einer Linealgruppe in völligem Gleichlauf bewegt werden können »Blech.«; .1960, S..783. Die mechanisch angetriebenen Verschiebeeinrichtungen sind jedoch insofern nachteilig, als häufig Schäden durch hartes Zusammenfahren der Lineale hervorgerufen werden. -Die Gefahr des Auftretens solcher Schäden wächst mit der Geschwindigkeit, mit der die Lineale bewegt werden. Dem schnellen Verfahren der Lineale sind daher bei diesen Verschiebeeinrichtungen Grenzen gesetzt.
  • In jüngerer Zeit werden hydraulische Antriebe für Verschiebeeinrichtungen bevorzugt. Bei diesen ist es ohne weiteres möglich, die maximale Schubkraft der Antriebszylinder durch Sicherheitsventile zu begrenzen.
  • Bei einer bekannten Verschiebeeinrichtung mit hydraulischem Antrieb hat jedes Lineal einen eigenen Ölkreislauf, der aus Pumpe,. Steuerung und Zylinder besteht (»Blech«, a. a. O.). Die beiden den auf einer Seite der Walzlinie liegenden Linealen zugeordneten Antriebspumpen werden durch einen gemeinsamen Motor über ein Getriebe angetrieben, so daß gleiche Pumpendrehzahlen gewährleistet sind. Darüber hinaus sind die Regeleinrichtungen beider Pumpen durch ein Gestänge miteinander verbunden. Das Gestänge kann durch ein Spannschloß so verstellt werden, daß beide Pumpen genau die gleichen Mengen fördern. Mit dieser Einrichtung läßt sich ein für den normalen Betrieb ausreichender Gleichlauf der beiden Lineale einer Linealgruppe erzielen. Die Lineale können auch verhältnismäßig schnell verfahren werden. Das wird jedoch durch eine aufwendige Ausführung der Antriebs- und Regelaggregate erkauft. Für jedes Lineal muß eine gesonderte Pumpe und ein gesondertes Regelgerät vorhanden sein. Zudem muß eine verhältnismäßig große Ölmenge innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes gefördert werden. Eine Möglichkeit der Verstellung der Maulweite eines Linealpaares besteht bei der vorbekannten Einrichtung nicht. Offenbar ist sie auch nicht zum Richten des Walzgutes geeignet. Die Richtkraft müßte von denselben Antriebsaggregaten erzeugt werden, die zum Verschieben der Lineale dienen. Das würde bedeuten, daß die Pumpen nicht nur zur Förderung großer Ölmengen, sondern auch zur Erzeugung eines hohen Förderdruckes ausgelegt sein müßten.
  • Man hat für eine andere Verschiebeeinrichtung schon vorgeschlagen, ein Lineal mit zwei unterschiedlichen Antrieben auszustatten (deutsche Patentschrift 1045 954). Für das Verschieben der Lineale genügt ein verhältnismäßig schwach dimensionierter Antrieb. Die Richtkräfte werden dagegen mittels eines Kniehebelgetriebes erzeugt. Diese Lösung ist jedoch deshalb nachteilig, weil das Kniehebelgetriebe einschließlich des Antriebszylinders in Bewegungsrichtung des Lineals verschiebbar sein muß, damit es an den Verschiebebewegungen des Lineals teilnehmen kann.
  • Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum Verschieben und Führen von Walzgut, mit jeweils auf der Ein- und der Auslaufseite eines Walz-, vorzugsweise eines Reversiergerüstes, befindlichen Linealpaaren, deren einzelne Lineale einander gegenüberliegend zu beiden Seiten der Walzlinie angeordnet und mit einem eigenen, doppeltwirkenden Arbeitszylinder mit durchgehender Kolbenstange verbunden sind, wobei die Arbeitszylinder mittels des Druckmittelstromes zweier Pumpen und mittels zweier Ventilsteuerungen, die zwischen einer Beaufschlagungs- und einer Ablaufstellung hin- und herschaltbar sind, abwechselnd an ihren Vorhub- und Rückhubräumen druckmittelbeaufschlagbar sind und wobei ferner die beiden einander entsprechenden, d. h. diesseits und jenseits der Walzlinie liegenden Linealgruppen der beiden Linealpaare auf Grund einer Kopplung im Gleichlauf in beiden Richtungen quer zur Walzlinie und die sich gegenüberliegenden Lineale beider Linealpaare von beiden Seiten her auf die Walzlinie zu und von dieser weg bewegbar sind. Eine in dieser Weise ausgebildete Verschiebeeinrichtung gehört zwar nicht zum Stand der Technik. Für den Fachmann bietet sich aber eine derartige Einrichtung als sinngemäße Ausgestaltung des Bekannten ohne weiteres an.
  • Der Erfindung liegt hauptsächlich die Aufgabe zugrunde, den exakten Gleichlauf der Lineale der Linealgruppen auf besonders einfache Weise herzustellen und die Verschiebebewegungen mit einer im Vergleich zu den bekannten Einrichtungen geringen Ölmenge durchzuführen.
  • Erfindungsgemäß wird für eine Einrichtung der vorgenannten Gattung vorgeschlagen, daß jeweils der Rückhubraum des ersten Arbeitszylinders einer Linealgruppe mit dem Vorhubraum des zweiten Arbeitszylinders derselben Linealgruppe - wie zu Gleichlaufzwecken an sich bekannt - hintereinandergeschaltet sind und daß ferner mittels der Ventilsteuerung jeweils ein Pumpen-Druckmittelstrom von großem Fördervolumen und kleinem -druck wahlweise entweder dem Vorhubraum des ersten Arbeitszylinders einer Linealgruppe bzw: den Vorhubräumen der ersten Arbeitszylinder beider Linealgruppen oder dem Rückhubraum des zweiten Arbeitszylinders einer Linealgruppe bzw. den Rückhubräumen der zweiten Arbeitszylinder beider Linealgruppen zuführbar ist. Die erfindungsgemäße Verschiebeeinrichtung erweist sich den bekannten Einrichtungen nicht nur deshalb überlegen, weil ein absoluter Gleichlauf der beiden Lineale einer Linealgruppe gewährleistet wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß an Stelle zweier Pumpen und dazugehöriger Regeleinrichtungen für eine Linealgruppe nur eine Pumpe benötigt wird. Diese eine Pumpe muß zwar einen höheren Förderdruck erzeugen. Eine für einen bestimmten Förderdruck und eine bestimmte Fördermenge ausgelegte Pumpe ist jedoch erheblich billiger als zwei Pumpen; die jeweils die gleiche Menge fördern, jedoch nur den halben Förderdruck erzeugen.
  • Die bereits eingangs erwähnte zusätzliche Aufgabe, die Maulweite jedes Linealpaares schnell und exakt sowie unabhängig von der eigentlichen Verschiebebewegung zu verstellen, wird gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Vorschlag dadurch gelöst, daß bei einem Linealpaar oder bei beiden Linealpaaren mittels einer dritten Ventilsteuerung und einer von dieser gesteuerten Relais-Kolben-Anordnung Druckmittel entweder in die Rückhubräume zu einem Linealpaar gehöriger Arbeitszylinder bei gleichzeitiger Entnahme einer gleich großen Druckmittelmenge aus deren Vorhubräumen oder umgekehrt in die Vorhubräume bei gleichzeitiger Druckmittelent nahme aus den Rückhubräumen einspeisbar ist.
  • Um das Walzgut mit der Verschiebeeinrichtung auch richten zu können, wird ferner vorgeschlagen, daß mittels einer weiteren Ventilsteuerung ein Pumpen-Druckmittelstrom von kleinem Fördervolumen und großem -druck wahlweise entweder dem Vorhubraum des ersten Arbeitszylinders einer Linealgruppe oder den Vorhubräumen der ersten Arbeitszylinder beider Linealgruppen zuführbar ist.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung -näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in vereinfachter Prinzipdarstellung den Aufbau und die Anordnung der Antriebsmittel für die Lineale einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Verschieben und Führen von Walzgut sowie die den Antriebsmitteln zugeordneten Druckmittelförder-und Steueraggregate; in F i g. 2 ist eine Einrichtung zum Verstellen der Maulweite eines Linealpaares dargestellt.
  • Ein Walzgerüst 1 mit in die Walzen eingeschnittenen Kalibern ist in F i g. 1 durch, eine vereinfacht dargestellte Walze angedeutet. Auf jeder Seite des Walzgerüstes 1 ist jeweils ein Linealpaar 2, 3 bzw. 4, 5 vorgesehen. Die Lineale sind quer zur Walzlinie 6 verschiebbar. Alle Lineale 2 bis 5 nehmen dauernd eine Parallellage zur Walzlinie 6 ein. Zwei auf einer Seite der Walzlinie 6 angeordnete Lineale 2 und 4 bzw. 3 und 5 bilden jeweils eine Linealgruppe. Jedem der Lineale 2 bis 5 ist ein doppeltwirkender Arbeitszylinder 7 bis 10 mit durchgehender Kolbenstange zugeordnet. Die Kolbenstange des Arbeitszylinders 7 greift am Lineal 2 an,- während die Kolbenstange des Arbeitszylinders 8 mit dem Lineal -3 gekuppelt ist. Mit dem auf der anderen Gerüstseite gelegenen Lineal 4 steht die Kölbenstaüge des Arbeitszylinders 9 in Antriebsverbindung, -wohingegen die Kolbenstange des Arbeitszylinders 10 am Lineal 5 angreift. Jeder der Arbeitszylinder 7, 8, 9 und 10 weist einen Vorhubraum 7a, 8 a, 9 a 10 a und einen Rückhubraum 7 b, 8 b, 9 b; 10 b auf. Durch Beaufschlagung des jeweiligen Vorhubraumes mit Druckmittel werden in Abhängigkeit von der sich daraus ergebenden Kolbenbewegung die Lineale in Richtung auf die Walzlinie 6 verschoben. Werden dagegen die Rückhubräume vom Druckmittel beaufschlagt, dann bewirkt die daraus resultierende Kolbenbewegung ein Zurückziehen der Lineale.
  • Der Rückhubraum 7 b des Arbeitszylinders 7 ist durch eine Druckmittelleitung 11 unmittelbar mit dem Vorhubraum 9 a des Arbeitszylinders 9 verbunden. Auf gleiche Weise steht der Rückhubraum 8 b des Arbeitszylinders 8 durch eine Druckmittelleitung 12 mit dem Vorhubraum 10 a des Arbeitszylinders 10 in Verbindung. Eine Leitungsverbindung 13, 14 führt von einem Mehrwegeventil V 1 nach dem Vorhubraum 7 a des Arbeitszylinders 7, während eine weitere Leitung 15 das Mehrwegeventil V 1 mit dem Rückhubraum 9b des Arbeitszylinders 9 verbindet. Über das Mehrwegeventil V1 sind also.die die Lineale 2 und 4 einer Linealgruppe verstellenden Arbeitszylinder 7 und 9 zu einem in sich geschlossenen Druckmittelsystem zusammengefaßt. Dieses Druckmittelsystem wird über das Mehrwegeventil V 1 von einer PumpeP1 mit Druckmittel versorgt, die für eine große Fördermenge und einen verhältnismäßig niedrigen Förderdruck ausgelegt ist. Durch eine Leitung 16, 17 ist der Vorhubraum 8 a des Druckmittelzylinders 8 mit dem Mehrwegeventil V2 verbunden, während eine Leitung 18, 19 vom Rückhubraum 10 b des Druckmittelzylinders 10 ebenfalls nach dem Mehrwegeventil V 2 führt, so daß die Arbeitszylinders und 10 über das Mehrwegeventil V 2 ein weiteres ia sich geschlossenes Druckmittelsystem bilden. Diese Druckmittelsystem wird über das Mehrwegeventil V ; durch eine Pumpe P2 mit Druckmittel versorgt, welche ebenfalls für eine große Fördermenge bei verhältnismäßig niedrigem Förderdruck ausgelegt ist. Die Pumpen P1 und P2 laufen vorteilhaft dauernd durch, wobei die PumpePl durch eine Leitung20 und die Pumpe P2 durch eine Leitung 21 Druckmittel nach den Mehrwegeventil V 1 bzw. V 2 -fördern..In der Geschlossen-Stellung der Ventile V 1 und V 2 (s. Fi g. 1) wird das durch die Leitungen 20: und: 21 geförderte Druckmittel innerhalb .der Ventile V 1 und V 2 so geführt, daß es wieder unmittelbar. in :den Vorratsbehälter .X zurückströmt.- In den Leitungen 20 und 21 sind Überdruckventile U1 und-U2 angeordnet. Bei Überschreiten eines vorbestimmten Pümpdruckes öffnen diese überdruckventile UI-üüd :UZ und führen das `Druckmittel aus den Leitungen.20 bzw. 21 wieder in den Vorratsbehälter X: zurück. In die Leitungen 20 und 21 geschaltete Druckmeßgliedet D 1 und D 2 dienen zum Ablesen des Pumpenförderdruckes.
  • Dem Druckmittelsystem, das die Arbeitszylinder 7 und 9 enthält, ist eine zweite Pumpe P3 und dem Druckmittelsystem mit den Druckmittelzylindem 8 und 10 eine Pumpe P 4 zugeordnet.: Beide Pumpen P 3 und P4 sind für einen hohen Förderdruck und eine geringe Fördermenge ausgelegt. Die Pumpe P 3 fördert- Druckmittel -durch eine Leitung 22 nach einem Ventil V3. In der in F i g.1 gezeigten Geschlossen-Stellung des Ventils V 3 fließt das Druckmittel aus der Leitung 22 wieder unmittelbar in den Vorrats-Behälter X. -Von der Pumpe P 4 wird Druckmittel durch eine Leitung 23 dem Ventil V 4 zugeführt,. von wo. es bei Geschlossen-Stellung des Ventils V 4 wieder in den Vorratsbehälter X gelangt. - Überdruckventile U3 und U4 in den Leitungen-22, und 23 sorgen dafür, daß bei überschreiten eines vorbestimmten Förderdruckes das Druckmittel jederzeit.-unmittelbar wieder in den Vorratsbehälter X zurückgeleitet wird.. -Die Mehrwegeventile VI und V2 sind zweckmäßig als Doppelmagnetventile ausgebildet, die aus der Geschlossen-Stellung (F i g.1) in zwei verschiedene Arbeitsstellungen schaltbar sind. Durch Betätigung des Magneten M 1 wird der Ventilkörper des Mehrwegeventils V 1 -so bewegt, daß -der Ventüabschnitt a in Arbeitsstellung gelangt." In der Arbeitsstellung des Ventilabschnittes a wird die-. von der Pumpe P1 kommende Leitung 20 mit der Leitung 13 des die Arbeitszylinder 7 und 9 enthaltenden Druckmittelsystems verbunden, während die Leitung 15 des gleichen Druckmittelsystems mit der Rücklaufieitung nach dem Vorratsbehälter X in Verbindung kommt. Dem Vo;hubrauni 7a des Arbeitszylinders 7 wird dann von der Pumpe P1 durch die Leitungen 13 und 14 Druckmittel zugeführt, wodurch der Kolben und damit das an dessen Kolbenstange befestigte Lineal 2 gegen die Walzlinie 2 verschoben wird. Das im Rückhubraum 7 b des Arbeitszylinders 7 - befindliche Arbeitsmittel wird durch die Leitung 11 in den Vorhubraum 9 a des Arbeitszylinders 9 gedrückt, so daß der im, Arbeitszylinder 9 befindliche Kolben und damit das an dessen Kolbenstange befestigte Lineal 4 gleichlaufend zum Kolben des Arbeitszylinders 7 bzw. zum Lineal 2 gegen die Wälzlinie 6 verschoben wird. Das im Rückhubraum 9 b des Arbeitszylinders 9 befindliche Druckmittel wird durch die Leitung 15 in den Vorratsbehälter X abgeführt. Bei Betätigung des Magneten M2 wird der Ventilabschnitt b in Arbeitsstellung bewegt, so daß, wie die Strömungspfeile andeuten, die Leitung 20 mit der -Leitung 15 und die Leitung 13 mit dem Vorratsbehälter X in Verbindung gelangt. In dieser Schaltstellung wird dem Rückhubraum 9 b des Arbeitszylinders 9 Druckmittel zugeführt. Der in diesem Arbeitszylinder 9 befindliche Kolben wird dann zwangläufig so verschoben, daß das an seiner Kolbenstange -befestigte Lineal 4 eine von der Walzlinie 6 . weggerichtete Bewegung ausführt. Das im-Vorhubraum 9 a des Arbeitszylinders 9 befindliche .Druckmittel wird. durch die Leitung 11 in den Rückhubraum 7 b- =des Arbeitszylinders 7 gedrückt.. Der. -in diesem Zylinder 7 geführte Kolben macht dadurch eine gleichlaufende Bewegung mit dem- Kolben des Arbeitszylinders 9, wodurch auch das Lineal 2 eine gleichlaufende Bewegung mit dem Lineal 4 ausführt. Aus dem Vorhubraum 7a des Arbeitszylinders 7 fließt das Druckmittel durch die Leitungen 14 und 13 in den Vorratsbehälter X ab.
  • Die Betätigung des Magneten M3bewirkt, daß der Ventilabschüitt c des Mehrwegeventils V 2 in Arbeitslage kommt. Entsprechend den Strömungspfeilen tritt dann Druckmittel von der Pumpe P2 aus der Leitung 21 in die Leitung 17 und durch die Leitung 16 in den Vorhubraum 8 a des Arbeitszylinders B. Der in diesem geführte Kolben wird dabei so verschoben, daß das an seiner Kolbenstange befestigte Lineal 3 eine Bewegung- in Richtung auf die Walz-Linie 6 ausführt. Das im Rückhubraum 8 b -des Arbeitszylinders 8 befindliche Druckmittel wird durch die Leitung 12 in den. Vorhubraum 10 a des Arbeitszylinders 10 verdrängt. Es bewirkt dadurch eine mit.. dem Lineal 3 gleichlaufende Bewegung des Lineals 5. Das Druckmittel. im Rückhubraum 10b des Arbeitszylinders 10 fließt durch die- Leitungen 18, 19 in den Vorratsbehälter X. Bei der Betätigung des Magneten M4. kommt der Ventilabschnitt d in Arbeitslage; er verbindet die Leitung 21' mit der Leitung 19 und außerdem die Leitung 17 mit dem Vorratsbehälter X. Druckmittel *tritt dann- durch die Leitungen 19 und 18 in. den Rückhubraum 10'b- des Arbeitszylinders 10 und 'bewirkt eine solche Bewegung des in diesem geführten Kolbens, daß das Lineal s von der Walzlinie 6 weg verschoben wird. Gleichzeitig wird aus dem Vorhubraum 10 a des Arbeitszylinders 10 durch die Leitung 12= Druckmittel- in den Rückhubraum 8b des -Arbeitszylinders 8 verdrängt: Der im Arbeitszylinder 8 'verschiebbare' Kolben führt dann eine solche Bewegung aus, daß das auf seiner Kolbenstange befestigte Lineal-3 gleichlaufend mit dem Lineal .5 verschoben wird. Aus dem Vorhubraum 8 a des Arbeitszylinders 8 gelangt die -Druckflüssigkeit durch die Leitungen 16 -und 17 in den Vorratsbehälter X.
  • Die gleichzeitige Betätigung der Magneten M1 und M3 bewirkt, daß die Lineale 2 und 3 sowie 4 und 5 eine Bewegung gegeneinander und gegen die Walzlinie 6 ausführen. Hingegen wird durch gleichzeitige Betätigung der Magneten M2 und M4 eine von der Walzlinie 6 weg gerichtete Bewegung der Lineale 2 und 3 sowie 4 und 5_ ausgelöst. Eine gleichzeitige Betätigung der Magneten M1 und M4 zieht eine Bewegung aller Lineale in Richtung des Pfeiles y nach sich, während die Betätigung der Magneten M2 und M3 eine Bewegung aller Lineale in Pfeilrichtung z hervorruft. Es ist ersichtlich, daß mittels der Mehrwegeventile V 1 und V 2 die Verschiebebewegung der Linealgruppen 2; 4 sowie 3, 5 in jeder erforderlichen Weise gesteuert werden kann, um das Walzgut dem Walzgerüst l folgerichtig zuleiten zu können Der größte Abstand der Lineale 2 und 3 bzw. 4 und 5 voneinander ist durch Endschalter E1 und E2 und gegebenenfalls. durch ZüsätzendschalterE3 und E4 festgelegt, die in den Stromkreisen der Ventilmagneten M1 bis M4 liegen und bei ihrer Betätigung die Mehrwegeventile V 1 und V 2 in ihre Geschlossen-Stellung zurückführen.
  • Wenn das in das Walzgerüst 1 einlaufende oder aus diesem auslaufende Walzgut unter Zuhilfenahme der Lineale 2, 3 bzw. 4, 5 gerichtet werden soll, wird mit den DruckmittelpumpenP3 und P4 gearbeitet. Wie bereits dargelegt wurde, beliefert die Druckmittelpumpe P3 das die Arbeitszylinder 7 und 9 enthaltende Druckmittelsystem, während die Pumpe P4 das die Arbeitszylinder 8 und 9 enthaltende Druckmittelsystem speist. Eine` Leitung 24 verbindet das Ventil V 3 mit der Leitung 14 nach dem Vorhubraum 7 a des Arbeitszylinders 7. Über eine weitere Leitung 25 ist das Ventil V 3 an die Leitung 15 angeschlossen, die -in .den Rückhubraum 9 b des Arbeitszylinders 9 mündet. Durch die Leitung 26 ist das Ventil V 4 mit der Leitung 18 verbunden, die nach dem Rückhubraum 10 b des Arbeitszylinders 10 führt, während eine Leitung 27 eine Verbindung zwischen dem Ventil V 4 und der- Leitung 16 herstellt, die in den Vorhubraum 8 a des Arbeitszylinders 8 -einmündet.
  • Durch die Betätigung des Magneten M5 wird das Ventil V3 so- geschaltet, daß-die von der Pumpe P3 kommende Leitung 22 mit'- der Leitung 24 in Verbindung kommt, während- die Rücklaufleitüng 25 an den Vorratsbehälter X angeschlossen wird. Durch die Leitung 24 und die Leitung 14- wird dem Vorhubraum 7 a des - Arbeitszylinders 7 Flüssigkeit unter erheblichem Druck zugeführt.- In der bereits beschriebenen Weise wird "das Druckmittel - aus dem Rückhubranrn -7 b in .den Vorhübräum- 9ä des Zylinders 9 gedrückt.- Die Lineale 2 und 4-Werden daher gleichläufig und mit erheblicher- Kraft in Richtung auf die Wälzlinie 6 verschoben: Durch die Betätigung des Magneten M6 wird eine Verbindung zwischen der Leiturig 2-J,. der. Pumpe F 4 und der= Leitung 27 hergestellt, die über die Leitung 16 den Vorhubraum 8 a des Arbeitszylinders 8 mit Druckmittel beliefert. Die Leitung 26 erhält über das Ventil V 4 eine Verbindung mit dem Vorratsbehälter X. Das Druckmittel strömt durch die Leitung 16 unter hohem Druck in den Vorhubraum 8 a des Zylinders 8 und verdrängt aus dem Rückhubraum 8 b durch die Leitung 12 Arbeitsmittel in den Vorhubraum 10 a des Arbeitszylinders 10.
  • Auch die Lineale 3 und 5 werden so gleichlaufend gegen die Walzlinie 6 unter erheblicher Krafteinwirkung verschoben. Aus dem Rückhubraum 10 b des Druckmittelzylinders 10 wird durch die Leitung 18 und durch die Leitung 26 das Druckmittel in den Vorratsbehälter X zurückgedrängt. Da das Druckmittel von den Pumpen P 3 und P 4 mit erheblich höherem Druck als von den PumpenPl und P2 gefördert wird, üben die Lineale 2, 3 bzw. 4, 5 eine erhebliche Richtkraft auf das zwischen ihnen liegende Walzgut aus.
  • Es ist ersichtlich, daß die DruckmittelpumpenP3 und P4 lediglich in der Lage sind, eine Bewegung der Lineale 2 und 3 bzw. 4 und 5 gegeneinander hervorzurufen. Für das Auseinanderbewegen der Lineale 2 und 3 bzw. 4 und 5. nach dem Richten werden die mit geringerem Druck arbeitenden,- aber eine größere Menge fördernden Pumpen P1 und P2 über die Ventilabschnitte b und d der Ventile V 1 und V 2 an die Druckmittelsysteme angeschlossen.
  • Um die Linealpaare2, 3 bzw. 4, 5 auch als Walzguteinlauf- und -auslaufführungen verwenden zu können, ist es zweckmäßig, Zusatzsteuereinrichtungen vorzusehen, wie eine beispielsweise in Fi g. 2 gezeigt ist. Diese Zusatzsteuereinrichtungen haben die Aufgabe, die Lineale des einlaufseitigen Linealpaares zur Verbesserung der Einlaufverhältnisse auf eine größere Maulweite einzustellen als die Lineale des- auslaufseitigen Linealpaares: Die Zusatzsteueremnchtung weist einen doppeltwirkenden Druckmittelzylinder 30 mit Zylinderräumen 30a und 30b auf, in welchem ein Kolben 31 zwischen zwei Endstellungen verfahrbar ist. An jede Stirnseite -des Kolbens 31 schließt sich je ein Verdrängerkolben geringeren Querschnitts 32 und 33 an, wobei der Kolben 32 in einen. Zylinder 34 und der Kolben 33 in einen Zylinder 35 hineinragt. In den Zylinderraum 30a des doppeltwirkenden Zylinders 30 mündet eine Leitung 36, während mit dem Zylinderraum 30 b des Zylinders 30 eine Leitung 37 verbunden ist. Die Leitungen 36 und 37 führen nach einem Mehrwegeventil-V 5; das in seiner Geschlossen-Stellung eine Druckmittelzufuhr zum Zylinder 30 verhindert und -das das von einer Pumpe, beispielsweise einer der PumpenP1 und P2,- durch eine Leitung 38 geführte Druckmittel wieder in den Vorratsbehälter X zurückführt. Das Mehrwegeventil V 5 ist zweckmäßig ebenfalls als Doppelmägnefventil ausgebildet. Es - kann mittels zweier- Magneten@M 7 und M8 in zwei verschiedene -Arbeitsstellungen gebracht werden. Durch die Betätigung des Magneten M7 kommt der Ventilabschnitt ein Arbeitslage;--wodurch entsprechend den Strömungspfeilen - die Leitung 38 mit der Leitung 36 und die Leitung -37 mit dem Vorratsbehälter X in Verbindung kommt. Dem Zylinderraum 30 ä wird dann Druckmittel zugeführt, so daß sich der Kolben 31 nach rechts- b6wdgt Er nimmt die Kolben. 32 - und 33 -mit; - so= däß sich- der Zylinderraum 34 - ,vergrößert; während ° sieh .-= der Zylinderraum 35 -in- gleichem Maße @-verkleineit:--Der Zylinderraum 34- itörrespöndiert.-'über eine Leitung 39, wie F i g. 2 in voll ausgezogenen - Linien zeigt, beispielsweise mit dem Vorhubraum 9 a des Arbeitszylinders 9 (F i g. 1) oder, wie in gestrichelten Linien angedeutet ist, mit dem Vorhubraum 10 a des Arbeitszylinders 10. Durch eine Druckmittelleitung 40 steht der Zylinderraum 35, wie die voll ausgezogenen Linien zeigen, reit dem Rückhubraum 9 b des Arbeitszylinders 9 oder, wie die gestrichelten Linien andeuten, mit dem Rückhubraum 10 b des Druckmittelzylinders 10 in Verbindung. Bei einer Bewegung des Kolbens 31 nach rechts wird das im Zylinderraum 35 befindliche Druckmittel durch die Leitung 40 in den Zylinderraum 9 b des Arbeitszylinders 9 gedrückt, wodurch sich dessen Kolben so bewegt, daß das Lineal 4 von der Walzlinie 2 weg bewegt wird. Das durch: die Bewegung des Kolbens aus dem Vorhubraum 9 a verdrängte Druckmittel wird dann vorn Zylinderraum 34 aufgenommen.
  • Die Betätigung des MagnetenM8 bewirkt über den Ventilabschnitt f, daß durch die Leitung 37 Druckmittel in den Zylinderraum 30 b des Zylinders 30 gelangt. Dadurch wird der Kolben 31 und mit ihm die Verdrängerkolben 32, 33 nach links in die gezeichnete Stellung gebracht. Es vergrößert sich der Zylinderraum 35, während das Volumen des Zylinderraumes 34 in gleichem Maße abnimmt: Durch die Leitung 39 wird Druckmittel in den Zylinderraum 9 a des- Arbeitszylinders 9 verdrängt. Dadurch - wird dessen Kolben in solcher Weise verschoben, daß das Lineal 4 in Richtung auf die Walzlinie 6.bewegt wird. Aus dem Zylinderraum 9 b wird das verdrängte Arbeitsmittel über die Leitung 40 in den sich vergrößernden Zylinderraum 35 aufgenommen. Eine entsprechende Bewegung des Lineals 5 kommt in gleicher Weise zustande, indem eine Zusatzeinrichtung, wie durch die gestrichelten Linien angedeutet ist, mit dem Arbeitszylinder 10 verbunden wird: Zusatzsteuereinrichtungen dieser Art sind jedem der Linealpaare 2, 3 und 4,, 5 zugeordnet, um diese unabhängig voneinander auf verschiedene Führungsabstände einstellen zu können.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung- zum Verschieben und Führen von Walzgut, mit jeweils auf der Ein-- und der Auslaufseite eines Walz-, vorzugsweise eines Reversierwalzgerüstes befindlichen Linealpaaren, deren einzelne Lineale einander gegenüberliegend zu beiden Seiten der Walzlinie angeordnet und mit einem eigenen, doppeltwirkenden Arbeitszylinder mit durchgehender Kolbenstange verbunden sind, wobei die Arbeitszylinder mittels des Druckmittelstromes zweier Pumpen und mittels zweier Ventilsteuerungen, die zwischen einer Beaufschlagungs- und einer Ablaufstellung hin- und herschaltbar sind, abwechselnd an ihren Vorhub-und Rückhubräumen druckmittelbeaufschlagbar sind, und wobei ferner die beiden: einander entsprechenden, d. h. diesseits und jenseits der Walzlinie liegenden Linealgruppen der beiden Linealpaare auf Grund einer Kopplung im Gleichlauf in beiden Richtungen quer zur Walzlinie und die sich gegenüberliegenden Lineale beider Linealpaare von beiden Seiten her auf die Walzlinie zu und von dieser weg bewegbar sind, d a d -n r c h gekennzeichnet, daß jeweils der Rückhubraum (7b,- 8 b) des ersten Arbeitszylinders (7; 8) einer Linealgruppe (2, 4; 3, 5) mit dem Vorhubraum (9 a; 10 a) :des zweiten Arbeitszylinders (9; 10) derselben Linealgruppe (2, 4; 3, 5) - wie zu Gleichlaufzwecken-än sich bekafint - hintereinandergeschaltet sind und"daß ferner mittels der Ventilsteuerung (V1, V2) jeweils ein Pumpen-Druckmittelstrom (P1, P Z) von großem Fördervolumen und kleinem -druck-wahlweise entweder dem Vorhubraum (7 a - bzw. 8a) des ersten Ar beitszylinders (7 bzw. 8) einer Linealgruppe (2, 4 bzw. 3, 5) bzw. den Vorhübräumen (7 a, 8a) der ersten Arbeitszylinder (7; 8) beider Linealgruppen (2, 4; 3, 5) oder dem- Rückhubraum (9 b bzw. 10b) des zweiten Arbeitszylinders (9 bzw. 10) einer Linealgruppe (2, 4 bzw. 3, 5) bzw. den Rückhubräumen. (9 b, 10 b) der zweiten Arbeitszylinder (9, 10) beider Linealgruppen (2, 4; 3, 5) z,fiihrbar ist. : ` 2. Einrichtung nach Ansprach 1, bei der jeweils die einlaufseitigen - Führungslineale für einen größeren Führungsabstand als die auslaufseitigen einstellbar sind, dadurch. gekennzeichnet, daß bei einem Linealpaar (2, 3 bzw.-3, 4) oder bei beiden Linealpaaren (2, 3; 3, , 4) mittels einer weiteren Ventilsteuerung (V5) und- einer von dieser gesteuerten Relais-Kolberi-Anordnung (30 bis 35) Druckmittel entweder in die Rückhubräume (7 b, 8b; 9b, 10b) zu einem Linealpaar (2, 3; 4, 5) gehöriger Arbeitszylinder (7, 8; 9, 10) bei gleichzeitiger Entnahme einer gleich großen Druck= mittelmenge aus deren Vorhubräumen (7a, 8a; 9 a, 10 a) oder umgekehrt in die Vorhubräume (7 a; 8 a; 9 a, 10 a) bei gleichzeitiger Druckmittelentnahme aus den- Rückhubräumen (7 b; 8 b; 9 b, 10b) einspeisbar ist. 3. Einrichtung nach Amspruch 1 zum zusätzlichem Richten des Walzgutes, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer weiteren Ventilsteuerung (T73, V4) ein Pumpen-Druckmittelstrom (P3, P4) von kleinem- Fördervolumen und großem -druck wahlweise entweder dem Vorhubraum (7 a bzw. 8 a) des ersten Arbeitszylinders (7 bzw. 8) einer Linealgruppe (2, 4 bzw. 3, 5) oder den Vorhubräumen (7a, - 8 ä) der ersten Arbeitszylinder (7, 8) beider Linealgruppen (2, 4; 3, 5) zuführbar ist:
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0166981A1 (de) * 1984-06-27 1986-01-08 Sms Schloemann-Siemag Aktiengesellschaft Positioniersteuerinrichtung für vor dem Eingang von Warmbreitband-Fertigwalzstrassen angeordnete, quer zur Walzrichtung verschiebbare Führungslineale bzw. Führungsrollen

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DE1045954B (de) * 1957-10-09 1958-12-11 Achenbach Soehne G M B H Mittels hydraulischer Kolbenantriebe verstellbare Lineale zur seitlichen Einstellung und/oder Fuehrung des Gutes bei Verarbeitungsmaschinen, insbesondere des Walzgutes bei Block- und Streifen-Walzwerken
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