DE1652731A1 - Werkzeugmaschine - Google Patents
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Description
DIPL.-PHYS. F. ENDLICH a034 unterpfaffenhofen 22.12.1967
PATENTANWALT EII/Ku
lUQ^ /ν I TELEGRAMMADRESSE:
CABLE ADDRESS:
PATENDLICH MUNICH
Meine Akte: 2051
.Anmelder: The Warner & Swasey Company
5701 Carnegie Avenue, Cleveland, Ohio 44103, USA
Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine und insbesondere eine Werkzeugmaschine, die ein Schlittenglied und einen Antrieb
für eine Bewegung des Schlittens quer zur Drehachse der Dreh—
spindel hat.
spindel hat.
Werkzeugmaschinen, die werkzeugtragende Querschlitten—
Revolverkopfglieder haben, die sich quer zur Drehachse der Drehspindel bewegen, sind bekannt«. Der Revolverkopf schütten in einer bekannten Werkzeugmaschine ist auf geneigten Bahnen angebracht, so daß der Revolverkopf, wenn er sich quer zur Spindelachse bewegt, sich auf einer geneigten Bahn bewegte Bei einer solchen
geneigten Anbringung neigt der Revolverkopfschlitten dazu, sich aufgrund seines Eigengewichtes nach unten zu bewegen, und tatsächlich bewegt sich der Revolverkopf schütten nach unten und
verursacht Beschädigungen an verschiedenen Teilen der Werkzeugmaschine, wenn die Werkzeugmaschine nicht in Betrieb isto
Revolverkopfglieder haben, die sich quer zur Drehachse der Drehspindel bewegen, sind bekannt«. Der Revolverkopf schütten in einer bekannten Werkzeugmaschine ist auf geneigten Bahnen angebracht, so daß der Revolverkopf, wenn er sich quer zur Spindelachse bewegt, sich auf einer geneigten Bahn bewegte Bei einer solchen
geneigten Anbringung neigt der Revolverkopfschlitten dazu, sich aufgrund seines Eigengewichtes nach unten zu bewegen, und tatsächlich bewegt sich der Revolverkopf schütten nach unten und
verursacht Beschädigungen an verschiedenen Teilen der Werkzeugmaschine, wenn die Werkzeugmaschine nicht in Betrieb isto
D&ü Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer Werkzeugmaschine,
bei der ein Schütttnglied in einer solchen Stellung angebracht ist, daß es aufgrund seines Eigengewichtes dazu
η ei/jt, den Antrieb dorthin zu drehen, was auf eine Abwärtsbewegung
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des Schlittens hinauslaufen würde, und worin ein mechanischer
Bremsenmechanismus für den Antrieb jegliche Abwärtsbewegung des
Schlittens aufgrund seines Eigengewichtes verhinderte
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Werkzeugmaschine, bei der ein Schlittenglied in einer geneigten
Stellung angebracht ist, so daß dessen Eigengewicht dahin tendiert, den Antrieb für eine Abwärtsbewegung des Schlittens zu
drehen, worin der Antrieb des Querschlittens durch einen Elektromotor erfolgt und der Querschlitten durch einen elektrischen
Bremsenmechanismus eingestellt wird, und worin die Werkzeugmaschine eine mechanische Bremse für eine Bremsung des Antriebs
und eine Unterbindung einer Absenkbewegung des Schlittens aufgrund seines Eigengewichtes hat, wenn die Werkzeugmaschine nicht
in Betrieb ist oder der elektrische Bremsenmechanismus unwirksam isto
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Werkzeugmaschine, wie sie im letzten Absatz erläutert wurde,
worin der mechanische Bremsenmechanismus eine Einweg-Freilaufkupplung
hat, die mit einer Welle zusammenwirkt, die in einer Richtung drehbar ist, um den Schlitten zu heben, und die ein
Heben des Schlittens freigibt, und die ebenso mit einer Bremstrommel zusammenwirkt und die Welle mit der Bremstrommel einrückt,
wenn sich die Welle in einer Richtung für eine Absenkbewegung des Schlittens dreht, wodurch eine Absenkbewegung durch
eine Überwindung der Wirkung des Bremsenmechanismusses veranlaßt wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Werkzeugmaschine, wie sie im letzten Absatz erläutert wurde,
worin zwei Bremsschuhe in einen Eingriff mit der Bremstrommel federvorgespannb sind, um einen üremsdruok auf die Bremstrommel
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zu jeder Zeit aufzubringen, und die eine Drehung der Bremstrommel
durch den Elektromotor zuläßt, wenn eine Absenkbewegung
des Schlittens gewünscht wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Bremsenmechanismusses für die Bremsung einer drehenden Welle, die
in entgegengesetzten Richtungen drehbar ist und die einen Freilauf-Kupplungsmechanismus
hat, deriiit der Welle und mit einer Bremstrommel zusammenwirken kann und der eine Drehung der Welle
relativ zur Bremstrommel in einer Richtung zuläßt, aber der betätigbar ist, die Bremstrommel und die Welle miteinander zu
verbinden, um eine Drehung der Welle relativ zur Bremstrommel in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern, und worin
Bremsschuhe mit der Bremstrommel zusammenwirken, um eine Kraft auf die Bremstrommel aufzubringen, die sich einer Drehung der
Bremstrommel mit der Welle widersetzt·
Wesentliche Merkmale der Erfindung werden deshalb darin gesehen, daß ein mechanischer Bremsenmechanismus einen Revolverkopfschlitten
einer Werkzeugmaschine, der in einer geneigten Stellung angebracht ist, an einer Absenkbewegung aufgrund seines
Eigengewichtes hinderte Zu diesem Zweck hat der mechanische Bremsenmechanismus eine Einweg-Freilaufkupplung, die ein antreibendes
Wellenglied für den Schlitten und eine Bremstrommel miteinander verbindet, und Bremsschuhe, die an der Bremstrommel angreifen.,
um die Bremstrommel an einer Drehung zu hindern.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine schematische, teilweise perspektivische Ansicht
einer Werkzeugmaschine, die die Erfindung beinhaltet,
Fig.2 einen Schnitt der Werkzeugmaschine, näherungsweise
entlang der Linie 2-2 in Fig.1,
Fig.3 eine schematische Ansicht, die eine Antriebszug-
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Anordnung für ein Schlittenglied der Werkzeugmaschine in Fig.1
zeigt,
Fig.4 eine Querschnittsansicht eines Bremsenmechanismusses,
der in der Werkzeugmaschine der Fig,1 verwendet wird, näherungsweise
entlang der Linie 4-4 in Pig.5»
Fig„5 eine Seitenansicht des Bremsenmechanismusses in Fig„4
von rechts in der Fig.4 gesehen und
Fige6 und 7, vergrößerte Ansichten eines Teils des Bremsenmechanismusses
in den Fig.4 und 5 in verschiedenen Betriebsweisen»
Die Erfindung sieht eine verbesserte Vierkzeugmaschine mit
einem Schlitten vor, der in einer Stellung angebracht ist, worin das Gewicht des Schlittens dahin tendiert, den Schlitten nach
unten zu bewegen0 Für eine Erläuterung der Erfindung wird die
Erfindung in einer in Fig. 1 gezeigten Werkzeugniascliine 10 enthalten gezeigt« Die Werkzeugmaschine 10 hat eine Drehspindel 11,
die ein Werkstück tragen und drehen kann. Das Werkstück wird natürlich durch Werkzeuge bearbeitet, die auf einem Querschlitten
12 und an einem quergleitenden Fünfkantrevolverkopf 13 getragen werden· Der Revolverkopf 13 und der Querschlitten 12 sind in
einer Richtung quer zur Drehachse der Drehspindel 11 beweglich, um die durch sie getragenen Werkzeuge richtig in Stellung.zu
bringen, an dem Werkstück zu arbeiten, und sie sind ebenso in einer Richtung parallel zur Drehachse der Drehspindel beweglich*
Wie in den Fig.1 und 2 gezeigt, wird der Revolverkopf 13
in einer geneigten Stellung getragen. Der Revolverkopf wird in seiner geneigten Stellung aufgrund der besonderen Konstruktion
eines Lagerbettes 14, in Fig.2 am besten gezeigt, der Werkzeugmaschine
getragen. Das Bett 14 der Werkzeugmaschine hat geneigte, vertikal versetzte Bahnen 15, 16 und 17. Die Bahnen 15, 16 werden
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durch dreieckförmige Lagerstrukturen 19 beziehungsweise 20
getragen, die -wiederum durch ein dreieckförmiges Hauptlagerbett 21
getragen werden. Die Bahn 17 befindet sich am oberen Scheitel des Lagerbettes 14, wie in Pig.2 gezeigt. Der Querschlitten 12
ist für eine Bewegung parallel zur Drehspindelachse durch die Bahnen 16 und 17 gelagerte
Der Revolverkopfschlitten 13 ist für eine Bewegung zu und
weg von der Drehspindel 11 durch den Bettaufbau in einer Richtung parallel zur Drehachse der Drehspindel 11 gelagert. Mehr im
einzelnen wird der Revolverkopf 13 auf einem Schlitten 23 getragen, der für eine Bewegung entlang den Bahnen 15, 16 in einer
Richtung parallel zur Drehachse der Drehspindel gelagert isto
Der Revolverkopf 13 ist ebenso für eine Bewegung quer zu den Bahnen 15 und 16 in einer geneigten Richtung oelagert und ist im
einzelenen auf einem Schlitten 24 gelagert, der auf dem Schlitten 23 für eine Querbewegung zu ihm getragen wird«. Irgendein geeigneter
Antriebsmechanismus kann für die Bewegung des Schlittens 23 entlang den Bahnen 15 und 16 verwendet werden.
Die Werkzeugmaschine 10 hat einen Antriebsmechanismus für
die Bewegung des Revolverkopfes 13 in. einer geneigten Bahn quer zur Drehachse der Drehspindel 11* Im einzelnen bewegt ein Antriebsmechanismus
30, siehe "Pig.3, den Schlitten 24 relativ zum Schlitten 23 in einer geneigten oder vertikalen Richtung«, Der
Antriebsmechanismus 30 hat eine Schraubenspindel-Kugellageranordnung
mit einer Schnecke 3l1 und einer Vielzahl von Kugeln 32,
die mit der Kugel-Schnecke und mit dem Schlitten 24 zusammenwirken, um den Schlitten 24 in einer Richtung quer zur Drehspindel·
achse auf eine Drehung der Kugel-Schnecke 31 hin. zu bewegen. Die
Kugel-Schnecke 31 ist als eine Verlängerung einer Welle 33 ausgebildet,
und auf eine Drehung der Welle 33 hin wird die Kugel-
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Schnecke 31 gedreht und der Revolverkopf 13 wird in eine Richtung quer zur Drehachse der Drehspindel 11 bewegt. Die Bewegungsrichtung
des Revolverkopfes 13 hängt von der Drehrichtung der Welle 33 ab. Die Welle 33 kann in beiden Richtungen von einem geeigneten
Elektromotor 35, in Fig.3 gezeigt, bewegt werden,, Der Motor 35
ist antriebsmäßig über eine geeignete Antriebsanordnung, schematisch bei 3^-gezeigt, mit einem Zahnrad 37 verbunden, das an
der Weile 33 für eine Drehung der Welle auf eine Erregung des Motors 35 hin fest angebracht ist. Die Antriebsverbindung 36
kann eine geeignete Transmissions-Anordnung für eine Drehung der Welle in entgegengesetzten Richtungen haben.
während der maschinellen Bearbeitung eines Werkstückes
wird der Schlitten 24 natürlich in einer geneigten vertikalen Richtung bewegt und kann gehoben oder gesenkt werden. Der Revolverkopf
kann genau und in einer für die Bearbeitung des Werkstückes gewünschten Stellung angehalten werden· Eine genaue
Einstellung des Schlittens 24 in der gewünschten vertikalen Stellung wird während des Betriebs der Werkzeugmaschine 10 durch
eine elektrisch erregbare Magnetbremsen-Anordnung 40, die bekannter Konstruktion und in Pig.3 schematisch gezeigt ist, bewirkt.
Die Magnetbrems en-Anordnung 40 wird für ein Stoppen der Welle 33 erregt, so daß eine genaue Einstellung ees Revolverkopfes 13
während der Bearbeitung des Werkstückes erfolgt· Natürlich ist die Magnet br ems en-Anordnung 40, wenn keine Netzversorgung anliegt,
wie wenn die Maschine über Nacht abgeschaltet ist, nicht länger betätigbair und bringt keine Bremskraft auf die Welle 33 auf.
Unter solchen Umständen wird auf die Welle 33 keine Bremskraft durch die Magnetbremse aufgebracht und sie tendiert aufgrund des
Gewichtes des Revolverkopfes 13 und des Schlittens 24 dahin, sich zu drehen, und wenn es nicht verhindert wird, würde die Welle 33
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aufgrund des Gewichtes des Revolverkopfes 15 und des Schlittens
24 gedreht und der Revolverkopf und der Schlitten wurden sich abwärts bewegen, was Preifall genannt werden könnte, und wurden
Beschädigungen an Maschinenteilen verursachen.
Gemäß der Erfindung wird ein Bremsenmechanismus 50 für
eine Unterdrückung einer Drehung der Welle 55 vorgesehen, wenn
die Magnetbremse 40 unter solchen Umständen nicht erregt ist,
wie wenn die Maschine über Nacht abgestellt ist oder wenn keine
Wetzversorgung an der Haschine anliegt. Der Bremsenmechanismus verhindert, daß das Gewicht"des Revolverkopfes 15 und des
Schlittens 24 die Welle 33 dreht, und auf diese Weise hält der
Bremsenmechanismus 50 den Revolverkopf 15 in der Stellung, in der er sich befand, als die Netzversorgung zur Maschine abgeschaltet
wurde. So ist der Bremsenmechanismus 50 betätigbar,
eine Abwärtsbewegung des Revolverkopfes 15 und dew Schlittens
aufgrund ihres Gewichtes zu verhindern.
Der Brems enmechanismus 50 ist am besten in den Pig. 4 und gezeigt« Der Bremsenmechanismus 50 hat zwei Bremsschuhe 51,52,
Der Bremsschuh 51 wird durch ein Jochglied 55 getragen, während der Bremsschuh 52 durch ein Jochglied 54 getragen wird«, Die
Jochglieder 53, 54 sind untereinander an ihren gegenüberliegenden Seiten durch Stangenglieder 56, 57 verbunden, die sich durch
Öffnungen erstrecken, die in Nabenteilen 52a, 52b und 53a, 55b
^.er Jochglieder 55 beziehungsweise 54 ausgebildet sind. Geeignete
Muttern 60 sind auf die Stangenglieder 56,57 für eine Einstellung des Jochgliedes 55 relativ zu den Stangengliedern 56,
57 aufgeschraubt.
Eine Mutter 61 befindet sich am äußeren Ende der Stange 56, wie in Pig.5 gezeigt, und eine leder 62 wirkt gegen die Mutter
und gegen den Nabenteil 52a des Joches 54. Die Feder 62 spannt
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die Mutter 61 und die Habe 52a in entgegengesetzten Richtungen und bringt dadurch eine Kraft auf, die dahin tendiert, die Jochglieder
53» 54 zusammenzuziehen. Eine Feder 63 gleich der Feder 62 umschließt das obere Ende der Stange 57 und wirkt mit einer
Mutter 65 am äußeren Ende der Stange 57 und dem Fabenteil 52b des Jochgliedes, 54 zusammen. Die Feder 63 bringt ebenso eine
Spannkraft auf, die dahin tendiert, daa Jochglied 53 und das Jochglied 54 aufeinander hinzudrückeno
Das Jochglied 54 hat an seinem äußeren Ende eine Nut 66, und ein Bolzen 67 ist in die Nut 66 eingesetzt, Der Bolzen 67 ist an
dem Rahmen der Maschine 10 fest angebracht, und das Jochglied 54 wird auf diese Weise an einer Drehung gehindert, was gleicherweise
eine Drehung des Jochgliedes 53 verhindert»
Die Bremsschuhe 51, 52, die durch die Jochglieder 53 beziehungsweise
54 getragen werden, wirken mit einer Bremstrommel 70 zusammen und im einzelnen greift die Außenfläche 70a der
Bremstrommel 70 an sie an. Die beiden Federn 62, 63, die an versetzten Stellen auf die Jochglieder wirken, halten die Oberfläche
der Bremsschuhe 51, 52 im Eingriff mit der Trommelfläche 70a
und zentrisch eingestellt für ein wirkungsvolles Bremsen.
Die Bremstrommel 70 hat eine durch sie verlaufende zentrale Bohrung 71» durch die sich die Welle 33 erstreckt. Ein Einweg—
Freilaufkupplungsmechanismus 75 umschließt die Welle 33 und wirkt mit dieser und mit der Trommel 70 zusammen, um die Welle 33
mit der Trommel 70 antriebsmäßig in einer Drehfcichtung der Welle
33 zu verbinden, aber läßt eine Drehung der Welle 33 in die entgegengesetzte
Richtung relativ zur Trommel 70 zu.
Der Einweg-Freilaufkupplungsmechanismus hat ein Hülsenglied 80, das im Preßsitz in die Bohrung 71 der Bremstrommel 70 eingesetzt
und für eine Drehung mit der Bremstrommel 70 fest ange-
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BAD
■bracht ist. Der Kupplungsmechanismus 75 hat ebenso einen Käfig
81, der eine Vielzahl von Rollengliedern 82 trägt» Die Rollenglieder
82 sind mit dem Käfig beweglich und haben periphere Pia client eile, die an der Welle 33 und an dem Hülsenglied 80
angreifen können« Das Hiilsenglied 80 v/eist mehrere Aussparungen 84 auf, die mit den Rollen zusammenwirken,. Die Aussparungen 84
werden durch abgeschrägte Flächeteile bestimmt, und die Aussparungen 84 nehmen in der Tiefe im Verlauf ihrer Ausdehnung
in Richtung der Drehung der Welle 33 ab, wenn diese sich dreht, den Schlitten 24 in Abwärtsrichtung zu bewegen,. Der Aufbau und die
Arbeitsweise der Freilaufkupplung und ihr Zusammenwirken mit
der Welle 33 wird im folgenden anhand der Pig.6 und 7 im einzelnen
erläutert.
Wie in Pig« 7 gezeigt, wird die Welle 33, wenn eine Bewegung
des Revolverkopfes 13 und des Schlittens 24 in einer Aufwärtsrichtung
gewünscht ist, in Richtung des Pfeiles 90 gedreht, wie in der Zeichnung gezeigt. Wenn die Welle 33 in Richtung des Pfeiles
90 gedreht wird, werden die Rollen 82 und der Käfig 81 in eine betreffende Umfangsrichtung relativ zu den Oberflächen, die
die Aussparungen 84 begrenzen, bewegt, oder sie tendieren dahin, sich in einer solchen Richtung zu bewegen. Die Rollen bewegen
sich tatsächlich oder nehmen eine Stellung ein, worin sie nicht für ein Verkeilen an den die Aussparung 84 begrenzenden Ober-
flachen angreifen» Auf diese Weise sind die Welle 33 und die
Bremstrommel 70 nicht antriebsmäßig verbunden, und die Welle 33 kann
sich frei relativ zur Bremstrommel 70 drehen·
Wenn die Welle 33 in Richtung des Pfeiles 91, wie in Pig,6
gezeigt, gedreht wird, tendieren die Rollen 82 jedoch dazu, sich,
in Richtung der Pfeile in Pig.6 und in eine Richtung in den
Keil zu bewegen, der durch die abgeschrägte Oberfläche, die die
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Aussparung 54 "begrenzt, auf der einen Seite, und die periphere
Oberfläche der Welle 33 auf der anderen Seite begrenzt wird. Die Rollen klemmen sich tatsächlich zwischen der peripheren
Außenfläche der Welle 33 und der die Aussparung 84 begrenzenden Oberfläche ein. In dieser Drehrichtung der Welle 33 verbinden
die Rollen die Welle 33 antriebsmäßig mit der Hülse 80. Auf diese Weise verbindet der Einweg-Freilaufkupplungs-Mechanismus 75
antriebsmäßig die Welle 33 mit der Bremstrommel 70, wenn sich die Welle 33 in Richtung des Pfeiles 91 dreht, welches die Richtung
ist, in welcher sich die Welle 33 für eine Abwärtsbewegung des Revolverkopfes 13 dreht. Wenn der Revolverkopf 13 gedreht
werden und in Abwärtsrichtung bewegt werden soll, wird die Welle 33 natürlich in Richtung des Pfeiles 91 gedreht, und es muß genügend Kraft auf die Welle 33 aufgebracht werden, um einen Schlupf
der Bremstrommel 70 relativ zu den Bremsschuhen 51, 52 zuzulassen0
Die Federn 62 und 63 können durch die Muttern 61 beziehungsweise
65 eingestellt werden, eine gewünschte Kraft zwischen den Bremsschuhen 51, 52 und der Bremstrommel 70 aufrechtzuerhalten,
die ausreicht, den Revolverkopf 13 stationär zu halten. Die gewünschte Kraft ist natürlich von dem Gewicht abhängig, das
durch den Bremsenmechanismus 30 gehalten werden soll, was sich entsprechend dem Typ des Revolverkopfes 13 und mehrerer verfügbarer
Typen von Werkzeugen, nicht gezeigt, die am Revolverkopf angebracht sein können, ändert. Ferner sollte, wenn die Kräfte
des Antriebsmechanismusues 30 diese Bremskraft überwinden sollen,
bevor sich der Revolverkopf 13 bewegt, die gewünschte Kraft nicht zu hoch eingestellt werden, oder es tritt eine übermäßige
Bremsechuhabnutzung während solcher Intervalle, wenn der Revolverkopf
13 abzusenken ist, auf.
In dem Fallej wenn die Netzversorgung der Maschine abge-
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' ;.;v , BAD ORIGINAL
.schaltet wird, wie oben erläutert, tendiert das Gewicht des
Revolverkopfes 13 und des Schlittens 24 dahin, den Revolverkopf 13 in eine Abwärtsrichtung zu "bewegen. Das tendiert dahin, die
Welle 33 in der Richtung des Pfeiles 91 in Figo6 zu drehen. Natürlich
verkeilen die Rollen 82 des "Freilaufkupplungsmechanismusses,
wie oben erläutert, wenn die Welle 33 dahin tendiert, sich in Richtung des Pfeiles 91 zu drehen, die· die Aussparung
84 begrenzende Oberfläche und die periphere Außenfläche der Welle 33, und verbinden antriebsmäßig die Welle 33 und die
Bremstrommel 70. Auf diese Weise wird die Welle 33, wenn das Gewicht des Revolverkopfes 13 auf die Welle 33 wirkt, um ihre
Drehung in Richtung des Pfeiles 91 zu veranlassen, antriebsmäßig durch die Einweg-Freilaufkupplung 75 mit der Brems*rommel
70 verbunden. In diesem Falle bringen die Bremsschuhe 51» 52 genügend Kraft auf die Bremstrommel 70 auf, um eine Drehung der
Bremstrommel 70 aufgrund der Wirkung des Gewichtes des Revolverkopfes 13 und des Schlittens 24 zu verhindern. Auf diese Weise
kann sich die Welle 33 nicht drehen und der Bremsenmechanismus 50 hindert den Revolverkopf 13 daran, sich in einer Abwärtsrichtung
zu bewegen, auch wenn die Netzversorgung der Maschine abgeschaltet
ist. Folglich werden alle Probleme, die aufgrund der Revolverkopfbewegung in einer Abwärtsrichtung aufgrund
seines Eigengewichtes auftreten, durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung eliminiert·
Die Bremse kann in Verbindung mit irgendwelchen Schlitten verwendet werden, die so angebracht sind, daß das Gewicht des
Schlittens dahin tendiert, den Antrieb zum Schlitten zu drehen und eine Absenkbewegung des Schlittens zu veranlassen, und sie
kann in Verbindung mit dem Quer schlitten 12 verwendet werden·
-AÄ--
Patentansprüche
109815/0340
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- EIl/KüMeine Akte: 2051•Λ.Patentansprüche1, Werkzeugmaschine mit einem werkzeugträgeren Schlittenglied, mit einer Einrichtung, die das Schlittenglied in einer geneigten Stellung und für eine Bewegung in einer geneigten Bahn lagert, mit einem Antrieb für eine Bewegung des Schlittengliedes in der geneigten Bahn, der eine Welle hat, die in einer ersten und einer zweiten Richtung für eine Hebe- beziehungsweise Absenkbewegung des Schlittens drehbar ist, und mit einer Antriebsverbindung zwischen der Welle und dem Schlitten, die die Welle in der zweiten Richtung aufgrund des Gewichts des Schlittens zu drehen ' versucht, gekennzeichnet durch einen mechanischen Bremsenmechanismus (50), der die Welle (33) gegen eine Drehung in die zweite Richtung aufgrund des Gewichtes hält und dadurch eine Absenkbewegung des Schlittens (24) aufgrund des Gewichtes verhindert02a Werkzeugmaschine nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugmaschine (10) einen Elektromotor (35) für die Drehung der Welle (33) hat, um eine Hebe- und Absenkbewegung des Schlittens (24) zu veranlassen, und daß sie einen Magnetbremsen-Mechanismus (40) für das Abbremsen der Welle (33) hat, um den Schlitten (24) genau in Stellung zu bringen«3· Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Bremsenmechanismus (50) eine Bremstrommel (70), eine Einweg-Freilaufkupplung (75)» die mit der Bremstrommel (70) und mit der Welle (33) zusammenwirkt, und eine Bremseinrichtung (51,52,62,63) hat, die eine Bremskraft auf die Bremstrommel (70) aufbringt, um eine Drehung der Bremstrommel (70) zu verhindern, und daß die Einweg-Preilaufkupplung109815/0340BAD ORIGINAL(75) Glieder (80,81,82,84) hat, die eine Drehung der Welle (33) in der ersten Richtung relativ zur Bremstrommel (70) zulassen, und die die Bremstrommel (70) und die Welle (33) antriebsmäßig(33) verbinden, um eine Drehung der Welle/relativ zur Bremstrommel(70) in der zweiten Richtung zu verhindern.Werkzeugmaschine nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Drehspindel (11) hat, und daß das Schlittenglied (23}24) einen Revolverkopfschlitten (24)» der einen einstellbaren, werkzeugtragenden Revolverkopf (13) hat, und eine Einrichtung (23) hat, die den Schlitten (24) für eine 3e\tfegung in Richtung parallel zur Drehachse der Drehspindel (11) lagertο■Werkzeugmaschine mit einem werkzeugtragenden Schlittenglied, mit einem Antrieb für die Bewegung des Schlittengliedes, und mit einer Einrichtung, die den Schlitten in einer geneigten Stellung lagert, welcher Antrieb eine in eine erste und eine zweite Richtung drehbare Welle hat, um eine Hebe- beziehungsweise Absenkbewegung des Schlittens zu veranlassen, einen Elektromotor hat, der mit der Welle antriebsmäßig verbunden ist, um eine Drehung der Welle in der ersten und der zweiten Richtung zu veranlassen, und eine Magnetbremse hat, die arbeitsmäßig mit der Welle verbunden und für eine Abbremsung der Welle erregbar ist und dadurch eine genaue Einstellung des Schlittens ermöglicht, gekennzeichnet durch eine Antriebsverbindung (75) zwischen der Welle (33) und dem Schlitten (24), die dahin tendiert, die Welle (33) in der zweiten Richtung aufgrund des Gewichtes de3 Schlittens (24) zu drehen, und durch einen Bremsenmechanismus (50), der die Welle (33) gegen eine Drehung in die eine Richtung aufgrund des Gewichtes hält, wenn die Magnetbremse (40) aberregt ist»BAD ORIGfNAl,109815/0340¥erkzeugmaschine nach Anspruch. 5, dadurch gekenn-zeichnet, daß der Bremsenmechanismus (50) eine Bremstrommel (70) und einen Einweg-Freilaufkupplungsmechanismus (75) hat, der eine Drehung der Welle (33) relativ zur Bremstrommel (70) zuläßt, wenn die Welle (33) in der ersten Richtung dreht, um den Schlitten (24) zu heben, und der die Welle (33) mit der Bremstrommel (70) antriebsmäßig verbindet, wenn die Welle (33) in der zweiten Richtung dreht, um den Schlitten (24) abzusenken, und daß die Bremstrommel (70) auf eine Drehung der Welle (33) für eine Abwärtsbewegung des Schlittens (24) auf eine Erregung des Elektromotors (35) hin gedreht wirdo7a Werkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilauf-Kupplung (75) eine Vielzahl von Antriebs-Transmissionsgliedem (80,81,82,84) hat, die die Bremstrommel (70) und die Welle (33) antriebsmäßig verbinden.8ο Werkzeugmaschine nach Anspruch 6,dadurch gekennz eichnet, daß der Bremsenmechanismus (50) mehrere Bremsschuhe (51,52) im Druckeingriff mit der Bremstrommel (70), Jochglieder (53,54), die die Bremsschuhe (51,52) tragen, und eine Federeinrichtung (61,62,63,65) hat, die auf die Jochglieder (53, 54) wirkt, und die Bremsschuhe (51»52) in den Druckeingriff drückt·10981S/0340 badLeerseite
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