DE1652765A1 - Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus Folienstreifen - Google Patents
Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus FolienstreifenInfo
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- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/08—Making tubes with welded or soldered seams
- B21C37/0807—Tube treating or manipulating combined with, or specially adapted for use in connection with tube making machines, e.g. drawing-off devices, cutting-off
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- B26D3/16—Cutting rods or tubes transversely
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- B29C53/00—Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
- B29C53/36—Bending and joining, e.g. for making hollow articles
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- B29C53/50—Bending and joining, e.g. for making hollow articles by bending sheets or strips at right angles to the longitudinal axis of the article being formed and joining the edges for articles of indefinite length, i.e. bending a strip progressively using internal forming surfaces, e.g. mandrels
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Description
- Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus Folienstreifen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus Folienstreifen, mit einer Vorschubeinrichtung für die Folie, einem Formdorn zur Bildung des Rohres, einer Einrichtung zum Bilden der Längsnaht des Rohres und einer Teilvorrichtung mit umlaufendem Schneidorgan zum Zerteilen des gebildeten Rohres in Abschnitte gewünschter Länge.
- Es sind bereits Yorrichtungen bekannt, mit deren Hilfe Folienstreifen über einem Formdorn zu Rohren mit einer Längsnaht geformt und anschließend in Rohrabschnitte gewunschter Länge geteilt werden. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daB sie nur intermittierend betrieben werden können, indem während des Abtrennens eines Rohrabschnittes von dem gebildeten Rohrstrang der Ziehvorgang unterbrochen wird. Das Abtrennen der Rohrabschnitte erfolgt also bei stillstehendem Rohr.
- Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus Folienstreifen zu schaffen, die einen erhöhten Ausstoß an Rohrabschnitten hat, beidenen eine glatte und stufenfreie Schnittkante gewährleistet ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäB durch eine Vorrichtung gelöst, die kontinuierlich betrieben ist und deren Teilvorrichtung mit dem Schneidorgan zusammen mit einem koaxial zum Formdorn gelagerten Teildorn mit dem kontinuierlich gebildeten Rohr mitführbar und zurückstellbar angeordnet ist. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung muB also der Ziehvorgang während des Teilens des gebildeten Rohres nicht unterbrochen werden.
- Die Erzeugung glatter und stufenloser Schnittkanten beim Teilen des gebildeten Rohres wird erfindungsgemäß dadurch gewährleistet, daß die Teilvorrichtung eine während des Schneidvorganges des Schneidorganes wirksame Vakuumeinrichtung zum Festhalten des Rohres auf dem Teildorn aufweist. Dadurch. kann ein an den-Rohrvorschubrollen eventuell-auftretender Schlupf keinen Einfluß auf den Verlauf der Schnittkante haben. Außerdem ist der Teildorn erfindungsgemäB mit einer Ringnut versehen, in welche ein als Schneidorgan dienendes Scheibenmesser beim Schneidvorgang ohne Benutzung der Nutränder als Gegenschneidkante eintauchen kann. Der Teildorn ist in Rohrabschubrichtung über die Ringnut hinaus zu einem Rohrführungsteil verlångert, wodurch verhindert wird, daß während des Schneidvorganges-der teilweise abgetrennte Rohrabschnitt sich unter seinem Gewicht absenkt und dadurch den gewiinschten parallelen Verlauf der Schnittkanten der gewunschten Rohrabschnitte stören könnte.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der-Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung stark schematisiert dargestellt ist.
- Im einzelnen zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung ; Fig. 2 eine achematische Draufsicht auf die Vorrichtung ; Fig. 3 eine Schnittdarstellung der Teilvorrichtung in gegenüber Fig. 1 und 2 vergrößertem Maßstab.
- Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung weist einen Formdorn auf, auf welchem ein von einem Wickel 2 über eine Umlenkwalze 3 abgezogenes Folienband 4 durch Umfalten und Verbinden der beiden Seitenränder 4a und 4b der Folienbahn zu einer Längsnaht zu einem Rohr geformt wird. Zur Bildung der Längsnaht wird je nach Folienmaterial ein Klebstoff oder ein Kunststofflösungsmittel verwendet, das aus einem Vorratsbehälter 5 über eine Zufuhrleitung 6 in den Anfangsbereich des Formdornes 1 gebracht wird.
- Das Einziehen der Folienbahn 4 in die Vorrichtung und das Abschieben des gebildeten Rohres 7 erfolgt mittels Reibrollen 8, die beidseitig gegen den Formdorn 1 anliegen.
- Die Vorrichtung gemäB der Erfindung weist außerdem eine allgemein mit der Bezugsziffer 9 bezeichnete Teilvorrichtung auf, mit deren Hilfe von dem auf dem Formdorn 1 gebildeten Rohr 7 kontinuierlich ohne Unterbrechung des Ziehvorganges Rohrabschnitte 10 gewünschter Länge abgetrennt werden können. Die Teilvorrichtung 9 weist einen innerhalb des Rohres 7 angeordneten, aus der vergrößerten Teildarstellung der Figur 3 ersichtlichen Teildorn 11 auf, der koaxial zum Formdorn 1 angeordnet und am vorderen Ende einer konzentrisch durch den Formdorn 1 hindurchgeführten und in ihm gelagerten Schubstange 12 befestigt ist. Die Schubstange 12 ist an ihrem auf der Vorderseite des Formdornes 1 herausragenden Ende 12a über einen Quersteg 13 und eine obere Verbindungsstange 14 starr mit dem Gehäusegestell 14 der Teilvorrichtung 9 verbunden, das auf zwei Führungsstangen 15 und 16 koaxial zum Rohr 7 verschiebbar gelagert ist. Von den beiden Führungsstangen 15 und 16 ist die eine Führungsstange 16 als von einem Elektromotor 17 angetriebene Gewindewelle ausgebildet, welche die Verstellbewegung der Teilvorrichtung 9 einschließlich des starr mit dem Gestell 14 verbundenen inneren Teildornes 11 bewirkt. Die Verstellbewegung der Teilvorrichtung 9 in der Rohrabzugsrichtung ist in nicht näher dargestellter Weise mit dem Antrieb der den Rohrabschub bewirkenden Reibrollen 8 synchronisiert. Außerdem wird die Drehbewegung der Gewindespindel 16 über ein Zahnrad 18 auf einen äußeren Zylinderteil 19 der Teilvorrichtung 9 übertragen, der mit einem mehrteiligen ringscheibenförmigen Messerträgerteil 20 der Teilvorrichtung fest verbunden ist. Konzentrisch zum äußeren Zylinderteil 19 der Teilvorrichtung 9 ist ein nicht rotierender innerer Zylinderteil 21 angeordnet, der an seinem hinteren Ende einen Flansch 22 aufweist. Der innere Zylinderteil 21 ist mit mehreren nicht dargestellten kleineren Durchgangsöffnungen versehen. Der innere Zylinderteil 21 mit seinem Flansch 22 begrenzt zusammen mit dem äußeren Zylinderteil 19 und dem mehrteiligen Messerträgerteil 20 eine Ringkammer 23, die an eine nicht dargestellte pneumatische Saugleitung angeschlossen ist, mit deren Hilfe in der Ringkammer 23 ein Vakuum erzeugt werden kann, das durch die nicht dargestellten Durchgangsöffnungen im Innenzylinderteil 21 der Teilvorrichtung 9 hindurch auf das aus der Folie 4 gezogene Rohr 7 wirksam wird und es am nicht rotierenden inneren Zylinderteil 21 festhält.
- Als Schneidvorrichtung dient ein Scheibenmesser 24, das in einem im Messerträgerteil 20 radial aus der in Fig. 3 dargestellten Ruhestellung in eine Arbeitsstellung einwärts und umgekehrt verschiebbaren Lagerschieber 25 frei drehbar angeordnet ist. Der Teildorn 11 ist an der dem Scheibenmesser 24 gegenüberliegenden Stelle mit einer Ringnut 26 versehen, in welche das Scheibenmesser 24 eintauchen kann, ohne dabei die llutrdnder als Gegenschneidkante zu benutzen. Die Nut 26 erlaubt ein sauberes und gratfreies Abtrennen der Rohrabschnitte 10. Der Teildorn 11 ist in Rohrabschubrichtung, also in Fig. 3 nach links, über die Ringnut 26 hinaus zu einem Rohrfuhrungsteil 11a verlängert. Dieser Rohrführungsteil verhindert ein Abfallen des Rohrabschnittes 10 vor der Fertigstellung des Trennschnittes, wodurch ein unerwünschter teilweiser Schrägverlauf der Schnittkante der Rohrabschnitte 10 vermieden wird. Il,-- Abfallen der Rohrabschnitte 10 vom Rohrführungsteil I 1 a erfolgt beim Zurückziehen des Teildornes 11 und der Teilvorrichtung 9.
- Die von dem Wickel 2 abgezogene Folie 4 wird in an sich bekannter Weise unter Bildung einer Längsnaht auf dem Formdorn 1 kontinuierlich zu einem Rohr 7 gezogen. Mit Hilfe einer nicht näher dargestellten Steuereinrichtung wird die Länge der Abschnitte eingestellt, in welche das Rohr anschließend geteilt werden soll. Die Teilvorrichtung 9 wird mittels der Gewindespindel 16 auf der Führungsstange 15 periodisch hin-und herbewegt. Bei der Bewegung der Teilvorrichtung 9 in der Rohrabzugsrichtung, während welcher das Abtrennen der Rohrabschnitte erfolgt, wird die Kammer 23 der Vorschubeinrichtung 9 unter Vakuum gesetzt und dadurch das Rohr 7 am inneren Zylinderteil 21-der Teilvorrichtung 9 festgehalten. Auf diese Weise wird ein einwandfreier Rundschnitt des zusammen mit dem Messerträgerteil 20 umlaufenden Schneidmessers 24 gewährleistet, unabhängig von eventuellen Schlupferscheinungen zwischen den den Rohrvorschub bewirkenden Reibrollen 8, die an sich synchron mit der Verstellvorrichtung für die Teilvorrichtung 9 angetrieben werden. Nach einer starken Umdrehung des Hesserträgerteiles 20 wird das Scheibenmesser 24 wieder außer Eingriff mit der Ringnut 26 des Teildornes 11 gebracht und der Teildorn 11 zusammen mit der ganzen Teilvorrichtung 9 in Richtung auf den Formdorn 1 in eine vorgegebene Ausgangsstellung zurückbewegt, von welcher aus sich ein neuer Arbeitshub der Teilvorrichtung 9 anschlieBt.
- Der scheibenförmige Messerträgerteil 20 kann jeweils für eine Umdrehung bewegt werden oder aber dauernd rotieren, wobei das Scheibenmesser 24 jeweils nur für die Dauer einer starken Umdrehung mittels einer geeigneten Kupplungseinrichtung in seine rbeitsstellung gebracht wird.
Claims (5)
- T a t e n t a n s p r ü o h e 1. Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus Folienstreifen, mit einer Vorschubeinrichtung für die Folie, einem Formdorn zur Bildung des Rohres, einer Einrichtung zum Bilden der Längsnaht des Rohres und einer Teilvorrichtung mit umlaufendem Schneidorgan zum Zerteilen des gebildeten Rohres in Rohrabschnitte gewünschter Länge, dadurch gekennzeichnet, daß sie kontinuierlich betrieben ist und die Teilvorrichtung (9) mit dem Schneidorgan (24) zusammen mit einem koaxial zum Formdorn (1) gelagerten Teildorn (11) mit dem kontinuierlich gebildeten Rohr (7) mitführbar und zurückstellbar angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne-t, daß die Teilvorrichtung (9) eine während des Schneidvorganges des Schneídorgarls (24) wirksame Vakuumeinrichtung (23) zum Festhalten des Rohres (10) auf dem Teildorn (11) aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teildorn (11) mit einer Ringnut (26) versehen ist, in welche ein als Schneidorgan dienendes Scheibenmesser (24) beim Schneidvorgang ohne Benutzung der Nutränder als Gegenschneidkante eintauchen kann.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Teildorn (11) in Rohrabschubrichtung über die Ringnut (26) hinaus zu einem Rohrführungsteil (Ha) verlängert Lst.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das als Schneidorgan dienende Scheibenmesser (24) in an sich bekannter Weise aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung und umgekelirt radial verschiebbar gelagert und in einem kontinuierlich umlaufenden Teil (20) der Teilvorrichtung (9) angeordnet ist.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1599934D FR1599934A (de) | 1968-01-29 | 1968-12-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0077076 | 1968-01-29 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1652765A1 true DE1652765A1 (de) | 1969-10-30 |
| DE1652765B2 DE1652765B2 (de) | 1970-09-17 |
Family
ID=7317424
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681652765 Pending DE1652765A1 (de) | 1968-01-29 | 1968-01-29 | Vorrichtung zum Ziehen von Rohren aus Folienstreifen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1652765A1 (de) |
| NL (1) | NL6811424A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987004656A1 (en) * | 1986-02-11 | 1987-08-13 | Vendmatic Oy | Tube cutting apparatus |
| FR2606314A1 (fr) * | 1986-11-07 | 1988-05-13 | Sireix Georges | Dispositif d'asservissement du deplacement du chariot de coupe d'une spiraleuse |
| US5569144A (en) * | 1992-08-26 | 1996-10-29 | Kmk Karl Magerle Lizenz Ag | Process for the production of tube bodies for packaging tubes |
| DE10057689A1 (de) * | 2000-11-21 | 2002-06-06 | Benteler Automobiltechnik Gmbh | Verfahren zum maßgerechten endseitigen Beschneiden eines gebogenen metallischen rohrförmigen Hohlkörpers und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
-
1968
- 1968-01-29 DE DE19681652765 patent/DE1652765A1/de active Pending
- 1968-08-12 NL NL6811424A patent/NL6811424A/xx unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10057689C2 (de) * | 2000-11-21 | 2002-10-17 | Benteler Automobiltechnik Gmbh | Verfahren zum maßgerechten endseitigen Beschneiden eines gebogenen metallischen rohrförmigen Hohlkörpers und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1652765B2 (de) | 1970-09-17 |
| NL6811424A (de) | 1969-07-31 |
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