DE1652551A1 - Vorgespanntes Walzwerk - Google Patents
Vorgespanntes WalzwerkInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein vorgespanntes Walzwerk
derjenigen Bauart, bei der der Walzspalt zwischen den Arbeifcswalzen des Walzwerks durch ein Stellwerk eingestellt
wird, das relativ zu den Einbaustiicken der einen Walze des Walzwerks verstellbar ist und sich mit seinen Enden an den
Einbaustücken einer anderen Walze abstützt. Das Stellwerk kann entweder auf die Einbaustiicke der Arbeitswalzen des
Walzwerks oder auf die Einbaustücke irgendeiner der Stützwalzen wirken, welche die Arbeitswalzen abstützen.
109816/0500
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Im allgemeinen besteht das Stellwerk aus Schraubspindeln,,
die zum Zwecke ihrer axialen Verstellung in Muttern verschraubt werden, die den Einbaustücken der ersten Walze
zugeordnet sind.
Dem Vorspannen dient gewöhnlich ein Vorspannwerk, das
von hydraulischen, aus Zylinder und Kolben bestehenden Aggregaten gebildet wird, die zwischen den Einbaustücken
einer der oben erwähnten Walzen und den Ständern des WaIzwerks angeordnet sind.
Bei bekannten Walzwerken dieser Bauart sind die als Stellwerk dienenden Schraubspindeln in die Einbaustücke der
ersterwähnten Walze eingeschraubt. Bei dieser Bauart müssen
diese Einbaustücke besonders groß bemessen werden, um den Schraubspindeln Platz zu bieten; denn auf jedes Einbaustück
kommen aus Gründen der Symmetrie mindestens zwei Schraub— spindeln. Dadurch werden aber Gewicht und Abmessungen der
Einbaustücke vergrößert, insbesondere dann, wenn das Stellwerk auf die Einbaustücke der Stützwalzen des Walzwerks einwirkt.
Auch erhöhen sich die Kosten der Einbaustücke durch die Notwendigkeit, die Gewinde zu bearbeiten.
Veiter ist es üblich, daß die Einbaustücke auf den Walzen
verbleiben, wenn diese aus dem Walzwerk ausgebaut werden, damit das Auswechseln der Walzen nur eine kürzere Zeit erfordert,
Aus diesem Grunde ist es erforderlich, für jede Walzengruppe Einbaustüeke vorzusehen. Es ist aber erwünscht, Abmessungen
und Kosten dieser Einbaustücke zu verringern.
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bad original
165^351
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vorgespanntes Walzwerk der oben erläuterten Bauart zu schaffen,
bei welchem die geschilderten Nachteile der bekannten Anordnung des Stellwerks vermieden sind,
Hei vorgespannten Walzwerken der oben erläuterten Bauart sind mitunter Einrichtungen vorgesehen, um den Walzspalt
zwischen den Arbeitswalzen selbsttätig auf einen Pestwert
zu regeln. Durch diese Regelung wird verhindert, daß sich die Weite des Walzspaltes ändert. Ohne diese Regelung wurden
solche Änderungen wegen unvorhersehbarer Schwankungen der Spreizkraft auftreten, die das Walzgut auf die Arbeitswalzen
ausübt. Dieser Regelung können Lastmeßdosen dienen, welche die auf das Stellwerk wirkende Last messen, sowie weitere
Meßdosen zum Messen der Vorspannkraft. Eine Regelanlage mit beiden Arten von Meßdosen ist in der britischen Patentschrift
Nr. 1 100 5öl der Anmelderin beschrieben. Bei einer solchen
Regelanlage war es bisher nicht möglich, die auf die Walzen wirkende Spreizkraft zu messen, die von dem Walzgut ausgeübt
wird. Infolgedessen gestaltete sich die Regelanlage und ihre
Arbeitsweise in manchen Hinsichten verwickelt.
Weiter liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein vorgespanntes Walzwerk der oben erläuterten Bauart zu schaffen,
das mit einer selbsttätigen Regelanlage ausgerüstet ist, die die Weite des Y/alzspaltes zwischen den Arbeitswalzen selbsttätig
auf einen festen Viert regelt. Diese Regelanlage soll Meßinstrumente enthalten, welche die Spreizkraft unmittelbar messen.
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165-551
Die Erfindung eignet sich insbesondere zum Einbau in vorgespannte Walzwerke derjenigen Bauart, bei der in Fenster
der Ständer die Einbaustücke eingebaut sind, welche die Zapfenlager der ¥alzen aufnehmen.
Erfindungsgemäß ist nun das vorgespannte Walzwerk, bei
welchem zwischen den Ständern und den in Fenstern der Ständer verschiebbaren, für die eine Walze vorgesehenen Einbaustücken
ein hydraulisches Vorspannwerk angeordnet ist und die Weite des Walzspaltes durch ein Stellwerk einstellbar ist, das
relativ zu den Einbaustücken der einen Walze des Walzwerks verstellbar ist und sieh mit eeinen Enden an den Einbaustücken
einer anderen Walze abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß Schraubspindeln, die das Einstellwerk bilden, in Walzwerksteile
eingeschraubt sind, die sich außerhalb der Einbaustücke der beiden Walzen befinden. Dieser Anordnung zufolge brauchen
Abaessungen und Gewicht der Einbaustücke nicht vergrößert
zu werden, noch ist es nötig, jede Gruppe von Einbaustücken mit ihrem eigenen Stellwerk zu versehen.
Die Teile, in welche die als Stellwerk wirkenden Schraubspindeln eingeschraubt sind, können von U-förmigen oder sattelförmig
gestalteten Haltern gebildet werden, die in die Fenster der Ständer eingesetzt sind. Die Schraubspindeln sind
dann in Muttern eingeschraubt, die in den Schenkeln oder Seitenteilen dieser Halter angeordnet sind, während zwischen den
Schenkeln oder Seitenteilen die Einbaustücke der einen Walze
eingefügt sind, und die Enden der Spindeln auf den Einbaustücken der anderen Walze ruhen. 1098 16/ObUO
λ r\ r- rs <- j- *
1 ο ο ? o 51
Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß stattdessen die Muttern, in welche die das Stellwerk bildenden Schraubspindeln
eingeschraubt sind, in den Ständern selbst angeordnet werden, und daß zu diesem Zweck die Ständer innere
Ansätze haben, durch welche die Schraubspindeln hindurchgehen und die zwischen sich die Einbaustücke der einen Walze
aufnehmen und daß die Spindeln mit ihren Enden auf den Einbaustücken der anderen Walze ruhen, wobei diese Einbaustücke
zwischen den nicht mit inneren Ansätzen versehenen Abschnitten der Ständer geführt sind.
Bei beiden Ausführungsformen der Erfindung können zwischen den Enden des Stellwerks und den Einbaustücken, auf welchen
das Stellwerk ruht, Jjastmeßdosen eingefügt werden, welchedie
auf das Stellwerk wirkende Last messen, l/eitere Meßdosen können zwischen dem Vorspannwerk und den Ständern oder den
Einbaustücken der benachbarten Walze angeordnet werden, wodurch die Vorspannkraft gemessen werden kann. Dann besteht
die Möglichkeit, die Vorspannkraft in der in der britischen
Patentschrift 1 100 581 der Anmelderin beschriebenen Weise zu
steuern, um dadurch selbsttätig den Walzspalt zwischen den Arbeitswalzen auf einen Pestwert zu regeln. Infolge dieser
Regelung werden alle Änderungen der Weite des Walzspaltes verhindert oder ausgeglichen. Anderen-falls könnten solche
Änderungen deshalb erfolgen, weil die vom Walzgut auf die Walzen ausgeübte Spreizkraft unvorhersehbaren Schwankungen
unterliegt.
109816/OBOO
— O —
Λ -> Γ" O Γ" Γ" -1
Bei dem Walzwerk nach der Erfindung besteht die Möglichkeit, die eine oder die andere der beiden Gruppen
von Lastzellen durch solche Lastzellen zu ersetzen, die
eingefügt sind zwischen den Teilen, in welche die als Stellwerk wirkenden Schraubspindeln eingeschraubt sind, und den
von diesen Teilen aufgenommenen Einbaustücken. Diese Meßdosen messen die vom Walzgut auf die Walzen ausgeübte Spreizkraft.
Wird diese Kraft gemessen und außerdem die Stelllast oder die Vorspannkraft, dann ist die Möglichkeit gegeben,
die Vorspannkraft derart zu steuern, daß sich dasselbe
Ergebnis erzielen läßt wie bei der ilegelanlage nach der britischen Patentschrift 1 100 581. Verständlich wird das,
wenn man berücksichtigt, daß in einem Walzwerk der beschriebenen Gattung jederzeit die Vorspannkraft der Summe der auf das
Stellwerk wirkenden Kraft und der auf die Walzen wirkenden Spreizkraft entspricht.
Nunmehr seien zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung mit ^ezug auf die Figuren 1 und 2 der Zeichnung beschrieben.
In diesen zeigen.
Fig. 1 eine Seitenansicht eines vorgespannten Walzwerks nach der Erfindung mit in waagerechter Richtung durchlaufendem
Walzgut und
Fig. 2 eine entsprechende Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform.
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BAD ORIGINAL
Bei beiden Ausführungsbeispielen der Erfindung gemäß den Figuren 1 und 2 handelt es sich um ein Walzwerk mit vier
übereinander angeordneten Walzen, nämlich mit zwei Arbeitswalzen lü, 20, zwischen denen das Walzgut in waagerechter
.Lichtung hindurchläuft, und zwei diese abstützenden Walzen 10,12.
Jedes diesel' Walzwerke-hat auf beiden Seiten je einen
Ständer 2 mit einem Fenster 4, in welchem ein oberes Einbaustück 6 und ein unteres Einbaustück S geführt sind. Diese
beiden Einbaustücke tragen die Zapfenlager der beiden Stützv.ralzen
10 und 12. Außerdem haben die beiden Einbaustücke 6 und in den einander zugewandten Flächen rechteckige Ausschnitte,
in denen Einbaustücke 14 und 16 gleitend geführt sind. Diese nehmen die Zapfenlager der Arbeitswalzen 1.3, 20 auf. Zwischen
den Einbaustücken 6 und β der Stützwalzen sind hydraulische Ausgleichaggregate 22 angeordnet, und zwischen den Einbaustücken
14 und 16 der Arbeitswalzen sind hydraulische Ausgleichaggregate 24 eingefügt. Zwischen dem unteren Querbalken 32
eines jeden Ständers 2 und der Unterseite des unteren Einbaustücks 8 befindet sieh ein hydraulisches Vorspannaggregat 26,
das aus einem Zylinder 23 und einem Kolben 30 besteht.
Jedes obere Einbaustück 6 ist gemäß Figur 1 in einen U-förmigen oder sattelförmig gestalteten Halter 34 eingesetzt,
dessen abwärts gerichtete Seitenteile oder Schenkel 36 das
Einbaustück 6 an beiden Seiten umfaßen, während sich der Quersteg 33 des Halters 34 über die Oberseite des Einbaustücks 6
hinweg längs dos oberen Querbalkens 40 des Ständers 2 an dessen
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Innenseite erstreckt. Bei der in Figur i gezeigten AusfUhrungsform
sitzt der Halter 34 mit Gleitsitz im Fenster 4 des Ständers 2 und seine Seitenteile oder Schenkel 36 legen
sich an die Seitenflächen des Einbaustücks 6 an. Die Oberseite
dfeses Einbaustücks hält von dem Quersteg 38 aus später erläuterten Gründen einen gewissen Abstand.
Zum Einstellen des Walzenspaltes zwischen den Arbeitswalzen 18 und 20 sind Stellwerke in Gestalt lotrechter Schraub-
P spindeln 42 vorgesehen, die durch Bohrungen des oberen Querbalkens
40 des Ständers 2 frei hindurchgehen. Diese Bohrungen erstrecken sich auch weitgehend durch die Schenkel 36 des
Halters 34. Mit ihren unteren Enden sind die Schraubspindeln
in Muttern 44 eingeschraubt, die in den Bohrungen der Schenkel befestigt sind. Dreht man die Schraubspindeln 42, dann verschieben
sie sich mit Bezug auf die Einbaustücke 6.
Mit ihren unteren Enden ruhen die Spindeln 42 auf den unteren Einbaustückeri δ der Stützwalze 12. Die Einbaustücke β
^ sind nämlich breiter bemessen als die Einbaustücke 6. Vorzugsweise
werden die Schraubspindeln 42 an jedem Einbaustuck 6 paarweise angeordnet. Die beiden Schraubspindeln eines jeden
Paares sind daher symmetrisch beiderseits einer gemeinsamen axialen Ebene angeordnet, welche die Achsen der Walzen aufnimmt.
Unter den unteren Enden der Schraubspindeln 42 befinden sich Druckstücke 46. Angetrieben werden die Spindeln an ihren
oberen Enden mittels Kegelräder 48. Zu diesem Zweck sind die oberen Enden der Schraubsprindeln 42 als Keilwellen zur Aufnahme
der Kegelräder 48 ausgestaltet und diese kämmen mit Kegelrädern
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einer Welle 50. Die Welle 50 treibt daher die beiden Spindeln 42 im Gleichlauf an. Es kann auch Vorsorge dafür
getroffen werden, daß beim Antrieb Gleichlauf zwischen den Spindeln 42 des einen Einbausfcückes 6 und den Spindeln 42
des anderen Einbaustückes 6 besteht. Der Antrieb der Welle 50 erfolgt durch einen nicht näher dargestellten Elektromotor.
Will man die Weite des Walzspaltes zwischen den Arbeitswalzen Io und 20 verstellen, dann muß man den geschilderten
Antrieb für die Schraubspindeln 42 in Gang setzen. Diese werden dadurch je nach ihrer Antriebsrichtung mit Bezug auf
die oberen Einbaustücke 6 gehoben oder gesenkt. Die unteren Einbausfcücke U mit der unteren Stützwalze 12 und die von
ihnen getragenen unteren Einbaustücke 16 mit den unteren Arbeitswalzen 20 folgen der Auf- oder Abbewegung der Spindeln
42, wenn die Einbaustück β ständig durch die hydraulischen
Aggregate 2b in Anlage an den unteren Enden der Spindeln 42 gehalten werden. Gewünschtenfalls kann man den Druck in diesen
Aggregaten während der Verstellung der Spindeln 42 verringern.
In Figur 2 sind für diejenigen Teile des zweiten Ausführungsbeispiels, die denen des ersten entsprechen, dieselben Bezugszahlen eingetragen. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen
besteht darin, daß bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die Halter 34 fehlen. Die Seitenwände des
Fensters 4 eines jeden Ständers 2 haben innere Ansätze, durch welche die die Spindeln 42 aufnehmenden lotrechten Bohrungen
hindurchgehen. Die Muttern 44 sind dementsprechend unten in diesen Ansätzen befestigt. Im übrigen entspricht das zweite
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β*
Ausführungsbeispiel de-i ersten.
In ΐΊθϊ(1βη Fällen sind die Spindeln 42 in 'feilen angeordnet,
die sich außerhalb der Einbaustlicke des Walzwerks
befinden. Dadurch ist ein Auswechseln der 1/alzen zusammen
mit ihren EinbaustUcken ermöglicht, ohne daß man zn diesem
Zweck irgendwelche Maßnahmen an den Spindeln durchführen müßte. Auch verringern sioh das Gewicht und die Kosten der
oberen Sinbaustiicke 0. Die Gewichtsersparnis ist deshalb
wichtig, weil die oberen Einbaus tlicke jedesmal dann aus dem Walzwerk herausgehoben werden müssen, wenn man die
Arbeitswalzen 18 und 20 auswechseln will, während die unteren Einbaustücke ü für die Stützwalzen an Ort und Stelle verbleiben.
Das i/alzwerk ist zu der die ¥alzenachsen rechtwinklig
schneidenden Mittelebene symmetrisch ausgestaltet, so daß beide Seiten des Walzwerkes übereinstimmen. Jeder
Ständer 2 hat entweder die zusätzlichen Halter 34 für die
oberen Einbaustücke 6 der Stützwalze oder hat die inneren Ansätze gemäß Figur 2.
Gewünsehtenfalls kann das Walzwerk gemäß Figur 1 oder
das Walzwerk gemäß Figur 2 mit einer liegelanlage ausgerüstet werden, welche die Weite des Walzspaltes zwischen
den Arbeitswalzen 18, 20 auf einen Festwert regelt. Wenn sich die vom Walzgut auf die Arbeitswalzen ausgeübten Spreizkräfte
in unvorhersehbarer Weise ändern, was während des Walzens geschieht, dann bleibt die Weite des Walzspaltes unverändert,
so daß das Walzgut von seinem einen Ende bis zum anderen eine gleichförmige Dicke erhält. Zu der Regelanlage
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SAD ORIGINAL
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gnliören Meßdosen 52 zwischen den Druckstücken kG und den
unteren Eiubaustüeken S der Stützwalze 12. Diese Meßdosen 52 weisen vorzugsweise eine solche Bauart auf, daß die Meßgröße
in elektrische Signale umgewandelt wird und daß zwischen der gemessenen Last und diesen Signalen eine
lineare Beziehung besteht. Die Meßdosen 52 messen die Last S,
die auf die Spindeln k2 wirkt und die sogenannte "Stell-Last"
darstellt. Sie stellt ständig die Differenz zwischen der Vorspannkraft P und der vom Walzgut auf die Walzen ausgeübten
Spreizkraft Ii dar. Versieht man das Walzwerk mit der itegelanlage, die in der britischen Patentschrift Nr. 955 l64t
der Anmelder in. beschrieben ist, dann kommen alle Änderungen in der Weite des l'alzspaltes zwischen den Arbeitswalzen IG
und 20 in Fortfall, die durch Änderungen der Spreizkraft Il bedingt sind und auf die elastische Verformung der Einbau-Stücke
zurückzuführen ist.
Ist es erwünscht, bei der Regelung nicht nur die elastische Verformung der Einbaustücke, sondern auch diejenige
der Walzen, zu berücksichtigen, dann kann man Meßdosen zwischen den Vorspannaggregaten 30 und den unteren Einbaustücken
S einfügen. Derartige Meßdosen sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Sie messen die Vorspannkraft P. Eine
Steuerung der \rorspannkraft kann dann durch die Regelanlage
herbeigeführt werden, die in der britischen Patentschrift
1 100 5Ö1 der Anmelderin beschrieben ist.
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Andererseits besteht die Möglichkeit, Meßdosen 5k
zwischen den oberen Einbaustücken 6 der oberen Abstützwalze und den Stegen 38 der Halter 34 (Figur l) einzufügen oder
sie zwischen den oberen Einbaustücken 6 und den oberen Querbalken 40 der Ständer gemäß Figur 2 einzusetzen. Diese
Meßdosen messen die Spreizkraft R. In diesem Falle kann man entweder auf die Meßdosen verzichten, die in den Zeichnungen
nicht dargestellt und an den Vorspannaggregaten 30 angeordnet
sind, oder auf die Meßdosen 52, welche die Stell-Last S messen. Im erstgenannten Falle wird die Steuerung der Vorspannkraft
von den Meßwerten der Spreizkraft Il und der Stell-Last
S abgeleitet. Im zweiten Falle erfolgt die Ableitung von den Meßwerten der Spreizkraft It und der Vorspannkraft
P. Da die Vorspannkraft P stets der Summe der Stell-Last S und der Spreizkraft U entspricht, ergibt sich das Regelverfahren
beim Messen von S und R oder beim Messen von P und R ohne weiteres dadurch, daß man in den in der britischen Patentschrift
1 100 581 aufgeführten Gleichungen P-S durch R ersetzt.
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Claims (5)
1. Vorgespanntes Walzwerk, bei welchem zwischen
den Ständern und den in Penstern der Ständer verschiebbaren,
für die eine Walze vorgesehenen Einbaustücken ein hydraulisches Vorspannwerk angeordnet ist und .die Weite des Walzspaltes durch
ein Stellwerk einstellbar ist, das relativ zu den Einbaustücken der einen Walze des Walzwerks verstellbar ist und
sich mit seinen Enden an den Einbaustücken einer anderen Walze abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß Schraubspindeln
(42), die das Einstellwerk bilden, in Walzwerksteile (36) eingeschraubt sind, die sich außerhalb der Einbaustücke (6, 8)
der beiden Walzen (18, 20) befinden.
2. Vorgespanntes Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile, in welche die als Stellwerk
wirkenden Bchraubspindeln (42) eingeschraubt sind, von U-förmigen
109816/0500
Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
8 MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSE 33 · Tel.fon: 281202 · Telegramm-Adresse: Lipatli/München
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Opptnau.r Büro: PATENTANWALT DR. REINHOLD SCHMIDT
BAD ORiGiNAL
sr- '
165?551
oder sattelförmig gestalteten Haltern (34,3ο) gebildet
werden, die in die Fenster (4) der Ständer (2) eingesetzt sind.
3. Vorgespanntes Walzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schenkeln oder Seitenteilen (36)
der Halter (34) Muttern (44) angeordnet sind, in welche
die Schraubspindeln (42) eingeschraubt sind, und daß zwischen den Schenkeln oder Seitenteilen (36) die Einbaustueke (6)
der einen Walze (13) eingefügt sind und die Enden der Spindeln (42) auf den aiinbaus tüeken (s) der anderen .valze
(20) ruhen.
4. Vorgespanntes Walzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern (44), in welche die das
Stellwerk bildenden Schraubspindeln (42) eingeschraubt sind, in den Ständern (2) selbst angeordnet sind, und daß zu diesem
Zweck die Ständer innere Ansätze haben, durch welche die Schraubspindeln (42) hindurchgehen und die zwischen sich
die Einbaustiicke (6) der einen Walze aufnehmen, und daß die Spindeln (42) mit ihren Enden auf den Einbaustücken (8) der
anderen Walze (20) ruhen, wobei diese Einbaustiicke (8) zwischen den nicht mit inneren Ansätzen versehenen Abschnitten der
Ständer geführt sind.
5. Vorgespanntes Walzwerk nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Teilen, in welche
die als Stellwerk wirkenden Schraubspindeln (42) eingeschraubt sind, und den zwischen diesen Teilen angeordneten Einbaustucken
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BAD ORIGINAL
(6) Lastmeßdosen (5^) angeordnet sind, welche die die
Walzen (13, 20) auseinanderspreizende Kraft messen und mit weiteren Lastmeßdosen (52) vereinigt sind, welche entweder
die Vorspaniikraft oder die auf die Sehraubspindeln
(;i2) wirkende Last messen, um eine liegelanlage zum Regeln
der Vorspannkraft zu bilden.
109816/ObUQ
BAD
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