DE1652339A1 - Maschine mit mindestens zwei umlaufenden walzen, vorzugsweise praegekalander - Google Patents
Maschine mit mindestens zwei umlaufenden walzen, vorzugsweise praegekalanderInfo
- Publication number
- DE1652339A1 DE1652339A1 DE19671652339 DE1652339A DE1652339A1 DE 1652339 A1 DE1652339 A1 DE 1652339A1 DE 19671652339 DE19671652339 DE 19671652339 DE 1652339 A DE1652339 A DE 1652339A DE 1652339 A1 DE1652339 A1 DE 1652339A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine according
- valve
- control
- pressure
- working
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 11
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 3
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 235000020130 leben Nutrition 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F—MECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F1/00—Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
- B31F1/20—Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
- B31F1/24—Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
- B31F1/26—Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions
- B31F1/28—Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions combined with uniting the corrugated webs to flat webs ; Making double-faced corrugated cardboard
- B31F1/2831—Control
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/38—Cutting-out; Stamping-out
- B26F1/384—Cutting-out; Stamping-out using rotating drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
Patentanwalt ember 1967
Dipl.-Ing. ]?riectrieh Könne
5 Köln 14
5 Köln 14
Lothringer Straße 81
Anmelder:
]?irma
]?irma
Jean Hiedemann
5 Köln-Ehrenfeld
Hospeltstr. 42
5 Köln-Ehrenfeld
Hospeltstr. 42
Maschine mit mindestens zwei umlaufenden
Walzen, vorzugsweise Prägekalander.
Die Erfindung bezieht sich aaf eine Maschine mit mindestens
zwei umlaufenden Walzen, die gegeneinander gepreßt werden, vorzugsweise Prägekalander, mit hydraulischer Steuerung, wobei
mindestens eine Walze in beweglichen Lagern gehalten ist, die mit Arbeitszylindern zusammenwirken« Wie gesagt eignet sich
die Erfindung besonders für Prägekalander, jedoch auch für ander/Kalander sowie andere Walzwerke mit mindestens zwei
unter hohem Druck gegeneinander gepreßte Walzen und auch für
grafische Maschinen, welche mit umlaufenden Walzen arbeiten·
Es ist bereits ein Druckgebungssystem für Walzenkalander bekannt
geworden, wobei eine in hydrauliskehen , mit Druckluft
beaufschlagten Arbeitszylindern geführte Arbeitswalze und
309847/OÖÖ3 - -2-
eine feste G-egenwalze vorgesehen sindfund t ferner ein-e*
hydialiscli-paeamatisclieK'Dpppelkolben-Drixokübersetzer,
dessen eine Kolbenfläche fiber ein hydraulisches Druckaystem
mit den Arbeitszylindern und dessen andere KolbenflächeüS
über Druckregelventile, Mengenventil und Wegeventil mit einer
Druckluft<iaelle in Wirkverbindung stehen» Solches Druckgebüngs~ =
system erlaubt, den maximalen Arbeitshab der beweglichen Walze •selbst bei wechselndem Durchmesser gegeneinander unveränderlich
und selbsttätig' äaf '"ein festes Maß zu begrenzen sowie den
engsten Spalt der Walze einzustellen« Dabei wird z.B. der Hachteil
früherer bekannter Druckgebungssystemevermieden, das
infolge Trägheit der bewegten Massen oder durch die Imk^onipressibilität
des flüssigen Druckmittels ein sofortiges Ansprechen des Dr UG kg e bungs sy stems auf die ^Picken^Jönterschiede
der Warenbahn verzögert wird, so daß bei höheren Laufgeschwindigkeit
en des Kalanders die Druckgebung zunehmend härter arbeitet, indem die Arbeitswalze nicht mehr schnell genug
ausweicht, um einer durchlaufenden Nahtstelle den Weg. ohne
Drucksteigerung frei zu geben»
Aufbauend auf dem zuvor erläuterten Druckgebungssystem und
unter Beibehaltung der hierÄurch erzielten Vorteile liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische
G-leichlaufsteuerung zu schaffen, welche also das parallele An-
und Abheben mehrerer Arbeitszylinder bewirkt, derart, daß zoB. eine von zwei Arbeitszylindern bewegte Walze (Prägewalze) während ihrer Hubbewegung eine solche YerSchiebung
erfährt, daß sie.dauernd parallel zu ihrer Gegenwalze bleibt*
309847/0003 -
BAD ORiGIWAL
Insbesondere soll diese bewegliche Walze beim Anheben über ihre
ganze Breite gleichzeitig an ihrer Gegenwalze zum Anliegen gebracht
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß an jedem. Arbeitszylinder Leitungen angeschlossen sind,
die mit den Druckräiimen eines St euer Zylinders verbunden sind,
daß dieser Steuerzylinder einen Stufenkolben aufweist, dessen
wirksamen Stufenflächen gleich groß sindo Auf diese Weise
wird erreicht, daß der Steuerzylinder während seiner Bewegung
jedem der Arbeitszylinder genau gleiche HÜlivolumina zuführt
bzw. entzieht. Dajder Steuerzylinder wie gesagt einen Stufenkolben aufweist, bei dem die wirksame Querschnittsfläche
jeder Stufe gleich groß ist, werden bei einer Bewegung dieses
Stufenkolbens In jeder Stufe gleiche ülvolumina verschoben.
Infolge der Ink^ompe-ssibilität des öles müssen auch zwangsläufig die Kolben in den Arbeitszylindern um gleiche Wege
verschoben werden, worausjsich der Gleichlauf der beweglichen
Walze ergibto
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erreicht, daß ein dlcht^Iießendes, fremdgesteuertes Duchgangseentil
parallel zu den Steuerzylindern geschaltet ist« Auf diese Weise ist es möglich, einen Ausgleich eventueller Leckverluste
herbeizuführen und, um Falten oder andere einseitige Verdickungen in der Materialbahn durchzulassen, die den Walzenspalt
durchläuft. Mit besonderem Vorteil ist dieses D&ch-
^angsventil fremdgesteuert, derart, daß es nur dann geöffnet
3098 47 /000t "4~
BAD
-ist, wenn beide Walzen mit Druck aneinander anliegen» Es gestattet dann ein direktes Überströmen des Öles von einem Arbeitszylinder zum anderen und damit ein einseitiges Ausweichen
der hydraul is chejä ayige drückt en Walzen» Bei offenem Ventil
kann somit auch ein Ölaustausch zwischen beiden Arbeitszylindern stattfinden, und zwar zur Deckung einseitiger Leckverluste.
Sobald, beispielsweise beim Abschalten, der Druck
zwischen den Arbeitswalzen eine gewisse G-renze unterschreitet,
schließt das. Durchgangsventil und trennt damit die zwischen
den Stufenkolben des Steuerzylinders und den Arbeitszylindern
eingeschlossenen Ölvolumina, Sine Bewegung eines Arbeitszylinders
ist sodann.nur- möglich, wenn der Stufenkolben dieser
Bewegung folgt; über den Stufenkolben wird dann auch der andere Arbeitszylinder gleichzeitig-um denselben Weg verschobene . .:"'"" .
Sie Fremdsteuerung des Durchgangsventiles kann je nach
den G-egebenheiten verschieden sein, so ist es beispielsweise
mit Torteil" möglich, daß das Durchgangsventil durch den Arbeitsstromkreis
gesteuert istj oder es ist möglich, daß das
Durchgangsventil durch den in den Arbeitszylindern anstehenden Öldruck steuerbar eingerichtet ist.- SclMeßlich ist es
auch möglich, daß das Durchgangsventil mittels Luftdruck,
der bei der hydropneumatischen .Steuerung zur Erzeugung des
Öldruckes dient, steuerbar eingerichtet ist. Eine weitere
Möglichkeit besteht darin, daß das Durchgangsventil mittels Elektromagnetventil, welches den Arbeitsdruck zu.- oder
abschaltet, steuerbar eingerichtet ist„. ,Schließlich kann.die
Eremdsteuerung des Durchgangsventiles in der Weise gestaltet
309847/0001 ; -5-
BAD ORlGiNAU - -V
_ 5 _. . ,352339
werden, daß in die Impalsieitang za dem Durchgangsventil ein
Zeitverzögerungselement eingebaut ist, so daß das Durchgangsventil erst öffnet, wenn die Walzen aneinander liegen«
Sine weitere Ausgestaltung· der Erfindung wird dadurch erzielt,
daß die Stufenkolben des Steuerzyliader-s an beiden
Stirnseiten mit Federn versehen sind. Auf disse Weise kann
der Stufenkolben in drucklosem Zustand in einer Ausgangsstellung gehalten werden,- die ihm nach beiden Seiten einen
Hub gewährte ~
Weiterhin ist vorteilhaft daß auf der Seite des großen Kolben
bodens des Steuerzylinders ein Anschluß über Leitungen und
ein Wegeventil an die Ölversorgungseinheit und den Ölvorratsbehälter
vorgesehen ist.
In diesem Zusammenhang ist es ferner zweckmäßig, daß an der
Leitung zur Ölversorgungseinheit ein Druckbegrenzungsventil
angebracht ist« .
weitere Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch er-*
reicht,-daß der Steuerzylinder nur für kurzen Ietriebshub
bemessen ist, während für langen Betriebshub eine Drosselregelung, vorzugsweise mit Drosselrückschiagventilen, vorgesehen ist. Dieser erfindungsgemäßen S-estaltung liegt die
Überlegung zugrunde, daß bei den meisten Maschinen .bzw»
Anlagen der größere Seil des Hubweges der Arbeitszylinder nur
selten, wie Z9B* beim Walzenweehsel, durchfahren zu werden
-6-309047/000^
_ 5 _ "1β-5-2339ί:;"
braucht,, wohingegen während des Betriebes nur ein kürzeres Vor-
und Zurückziehen'erfolgt« Infolgedessen braucht der Stufenzylinder
ersparnishalber nur für den kurzen Betriebshub bemessen zu werden. Der selten und außerhalb des eigentlichen
Arbeitszyklus durchfahrene lange Anstellhub kann sodann vorteilhaft,
sofern die Betriebsverhältnisse diese vorteilha^yfte
Ausgestaltung zulassen, durch Drosselregelung» beispielsweise mittels Drosselrückschlagventilen, auf angenähter ten -Q-Ie ich.*,
lauf gebracht werden« In diesem falle werden vorteilhaft, wie
oben ausgeführt wurde, die Iieitungsstränge durch ein Wegeventil
mit der Ölversorgungseinheit und dem Ölvorratsbehälter verbunden,
so daß beim ?orfahren der Arbeitskolben das aus dem rück*« wärtigen Zylinderräumen verdrängte Öl durch die Drossilruoksehlagventile
in den Torratsbehälter abfließen kann«
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erzielt, daß die zwecks Erzielung des Grleichlaufes
vorgesehene Steuerungseinrichtung auf der nicht vom Arbeits«
druck beaufschlagten Seite der Arbeitszylinder angesehlos«
sen ist·«
Zur weiteren gichtrung der Steuerung ist m vort§ilha ft,
daß an den lie it ungss tr ängen, welche die Arbeitszylinder mit
dem Steuer2sylinde"r verbinden, Druckbegrenzungsventile zwecks
Abbau von Druckspitzen vorgesehen sind.
Zweckmäßig ist nochaschließlich, daß an geeigneten Stellen
der Zuleitungen zwischen der Qlversorgungseinheit und der
Gleichlaufsteuerungseinrichtung dichtschließende Wegeventile
angeschlossen sind.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus dem ETachf olgen-
In der Zeichnung ist ein Attsführungsbeis|tiel der Erfindung im
Schema dargestellt, und zwar zeigenj
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Prägekalanders,
Fig. 2 eine andere perspektivische Ansicht eines Prägekalanders
und
Fig. 3 ein Schema der gesamten Steuerungseinrichtung für einen
Fig. 3 ein Schema der gesamten Steuerungseinrichtung für einen
Prägekalanderβ * ■
Der Prägekalander gemäß den Figo 1 und 2 ist auf einem gemeinsamen
Sockel 1 aufgebaut und besteht im wesentlichen aus einem Bedienungsteil 2 lind dem Walzwerk 3, bestehend aus Führung
walzens bzw. -rollen und, einer beweglichen und einer feststehenden Prägewalze, wobei die letzteren wie nachfolgend noch
näher beschrieben wird, gegeneinander im Gleichlauf geführt und gepreßt werden. 3±e Walzen sind in Lagern 4, 5 gehalten*
Die zu behandelnde Bahn 8 wird auf der einen Seite von einer Docke 6 abgerollt und auf der anderen Seite auf einer anderen
Docke 7 wieder aufgerollte
Zur Erläuterung des Gesamtsehemas der Steuerung gemäß Fig. 3
wird folgendes ausgeführt. Von einer luft ansaugvorrichtung lo,
309847^0003 Q
BAD
■vorteilhaft mit Luftfilter; wird von einem Kompressoraggregat
11 mit Motorantrieb 12 Luft angesaugt und über ein Rückschlagventil 13 in einen Druckkessel 14 gefördert, welcher
in a η sich bekannter Weise mit Meßgeräten 16, Überdruckventil 15 und dgl. ausgestattet ist» Von dem Druckkessel 14
führt eine Leitung 2o über ein Absperrventil 17 und gegebenenfalls
durch ein Luftfilter 18 unter Kontrolle eines Manometers 19 und schließlich über ein Elektromagnetventil 21 zu einem
Mengenregelventil mit Rückschlagventil 22, wobei an einer Ab*- zweigung von der Leitung 2o noch ein weiteres Mengenregelventil
23 vorgesehen sein kann* Hinter dem "Ventil 22 zweigt sich'die ·
Leitung 2o in die beiden Leitungsarme 26 und 27 auf, die über Druckregelventile 24, 25 zu den Luftzylindern 3o, 31 von Druck—
Übersetzern 28, 29 führen,. Die durch Druckluft in den Luftzylindern
verschiebbaren Kolben 34, 35 sind über Kolbenstangen
mit entsprechend bemessenen Kolben 36, 37 verbunden, die ihrerseits
in Qlkammern 32, 33 der Druckübersetzer 28, 29 verschieblieh
sind ο An den Ölkammern 32, 33 sind weitere Leitungen 38,
39 angeschlossen, die unter Kontrolle durch Manometer 42, =43
und Absperrventile 40, 41 zu Arbeitszylindern 44, 45 führen,
in welchen Kolben 46, 47 verschiebbar sind, die über Kolbenstangen
48j 49 mit den Lagern der nicht gezeichneten beweglichen
Walze der Maschine, beispielsweise des Prägekalanders
verbunden sind. -
An die Arbeitszylinder 44, 45 ist mittels Leitungen 5o, 51 die nachfolgend beschriebene Gleichlaufsteuerung angeschlossen,
und zwar vorteilhaft auf der nicht vom Arbeitsdruok beaufschlagten
Seite der Arbeitszylinder. Die Leitungen 5o, 51
8 47/0003
-9-
BADORIGfNAL
sind über Absperrventile 52, 53 und Abzweigleitungen 54, 55,
wie aus Pig. 3 ersichtlich ist, mit den beiden wirksamen Druckräumen
eines Stufen- Steuerzylinders .56 verbunden, in welchen
ein Stufenkolben mit Verbindungsstange 59 und den beiden Einzelkolben
-6.0 und 61 verschiebbar angeordnet igt» Der Stufen-Steuerzylinder
56 aiii, der Stufenkolben sind so bemessen, daß
die beiden wirksamen Druckflächen gleich groß sind, d.h. die im Bild linke Stirnfläche des Kolbens 6o ist gleich groß der
Stirnfläche-des Kolbens 61 abzüglich der Stirnfläche des Kolbens
6oe Der Stufenkolben ist an beiden Stirnseiten mit Federn- 62, ™
63 versehen.
Die Leitungen 5o, 51 weisen an ihren Enden Druckbegrenzungsventile
64, 65 auf und sindübrigen über Mengenregelventile
bzw. Drosselrückschlagventile 66, 67, Leitungen 69, Yo, Wegeventile 68 und weitere Leitungen 71, 73 and Rückschlagventil
74 mit einer Ölversorgungseinheit· verbunden, die aus
einer Ölpumpe 75 mit Motorantrieb 76 und'%Ölvorratsbehälter
besteht. Vorteilhaft ist noch ein Druckbegrenzungsventil 78 i sowie ein Manometer 72 an die Leitung 73 angeschlossen.
Der Ölraum des Steuerzylinders56, in welchem sich die Feder
63 befindet, also im Bild rechts von dem. Kolben 71,ist an'
eine Leitung 8o angeschlossen, die zu einem weiteren Wege*'
ventil 79 führt, welches seinerseits über Leitung 81 mit einer Ölzumesseinriehtung verbunden ist, die im wesentlichen aus
Ölzumesszylindern 84, 85, Umgehungsleitungen 88, 89, Rückschlagventilen 9o, 91 und Druckbegrenzungsventilen 92, 93 besteht
ο Die Leitung 81 gabelt sich zu diesem Zeck in zwei Lei-
309847/0003 .I0-
_lo_ T652339
tungen 82, 83 auf, während die Ölzumesszylinder 84, 85 auf den
anderen Kolbenseiten über Leitungen 86, 87 mit den vorgeschriebenen Ölleitungen 38, bzw. 39 verbunden, sind. Die leitungen 86, 87 können noch über Abgsperrventile 94, 95 und auch
die Druckbegrenzungsventile 92, 93 über gestrichelt gezeichnete Leitungen und Rückschlagventil 96 mit dem. ßlvorratbehälter
verbunden werden·
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen erfindungsgemäßen
Gleichlaufsteuerung ergibt sich bereits im wesentlichen aus de» zu Anfang gemachten Erläuterungen· Zar Darstellung der
Wirkungsweise soll noch folgendes ergänzt «erden·
Erfindungsgemäß wird der genaue Gleichlauf der beiden Artebeitszylinder
durch eine Konstanthaltung der vor den gle ichen,
Kolbenseiten beider Zylinder anstehenden Ölvolumina wirkt.
Diese Steu-erung erfolgt vorzugsweise in bezug auf die rückwärtigen
Zylinderräume der Arbeitszylinder,44, 45» in denen
der Druck für die eigentliche Arbeitsaufgabe der Zylinder nicht aufgewandt wird, so daß dieser Teil des Steuerungssystems nur durch einen verhältnismäßig geringen Flüssigkeitsdruck
belastet ist· Die Zuleitungen zu diesem Zylinderräumen
sind verschiebbar durch dichtsehließende Wegeventile 68. Als Sicherung^ gegen unvorhergesehene Druckspitzen können in jedem
leitungsstrang noch Druckbegrenzungsventile 64, 65 eingebaut werden. Jeder Leitungsstrang 5o. 51 hat einen Anschluß 54,
an den Stufen-Steuerzylinder 56, dessen Kolben wie erläutert
auf der einen Seite so abgestuft sind, daß diese wirksamen
3Ö9Ö47/OOÖ3 -H-
- li -
Stufenflächen untereinander gleich sind« Parallel zu dem
Steuerzylinder 56 ist noch, zwischen den Leitungen 5o, 51 ein
dichtschließendes, fremdgesteuertes Absperrventil bzw. Durchgangsventil
97 mittels Anschlußleitungen 98, 99 vorgesehen«, Zu den verschiedenen Möglichkeiten der 3?remdsteuerung dieses
Durchgangsventiles wird auf die obigen Ausführungen hingewiesen, ebenso in bezug auf die Wirkungsweise dieses Durchgangsventiles.
Der Sgiisra Stufenkolben 59, 6o, 61 wird von
den beiden stirneeitigen Federn 62, 65 in einer Ausgangsstellung
gehalten, die ihm. nach" beiden Seiten eignen Hub gewährt.
Auf der Seite des großen Kolbenbodens ist der Stufen-Steuerzylinder über eine Leitung So wie beschrieben an die Ölversorgungseinheit
angeschlossene Durch/iein Druckbegrenzungsventil, z.B. das Ventil 78, kann ein bestimmter Höchstdruck
in diesem Leitunfeszweig eingestellt werden·
Während des Verfahrens der beweglichen Walze herrscht in den
vorderseitigen Zylinderrräumen der Arbeitszylinder ein geringer Öldruck, der durch den Bewegungswiderstand und gegebenenfalls
das Eigengewicht der Kolben und der davon verschobenen
Maschinenteile bestimmt wird. Erst.mit dem Erreichen der Arbeitsstellung,
insbesondere beim Anlegen der verschobenen Walze an die ortsfest gela^gerte Walze, tritt eine Drucksteigerung
a^uf, die als Steuersignal zum Öffnen des beschriebenen
Durchgangs- bzw* Absperrventiles benutzt werden kann.
Sicherheitshalber wird dieses Ventil über jzfein Verzögerungs—
ventil erst eine gewisse Zeitspanne nach dem Einlaufen der
■.-.'■■■ ■■■■.. - 12 -
Walze in die Arbeitsstellung geöffnet* Mit dem Schließen des
Wegeventils 68 werden die vor dem rückwärtigen Zylinderräumen
der Arbeitszylinder anstehenden Ölvolumina eingeschlossen, so daß eine Verschiebung der Kolben der Arbeitszylinder bei
geschlossenem Durchgangsventil nur noch bei gleichzeitiger,
korrespondierender Verschiebung des beschriebenen Stufenkolbens
möglich isto Durch das Wegeventil 79 wird auch dem vor dem
großen Boden des Stufenkolbens 61 liegende Baum nunmehr mit
Druck von der .Ölversorgungseinheit mit mäßigem Öldruck beaufschlagt
6
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das in der Zeichnung
dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern soll auch Eonstrukt
ions änderung en erfassen, beijziwelchen die zu Anfang erläuterten
G-rundge danken der Erfindung benutzt sind.
309847/0003
Claims (2)
- T652339Patentansprüche»Maschine mit mindestens zwei umlaufenden Walzen, die gegeneinander gepreßt werden, vorzugsweise Prägekalander,* mit hydraulischer Steuerung, wobei mindestens eine Walze ™ in beweglichen Lagern gehalten ist, die mif- Arbeitszylindern zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Arbeitszylinder Leitungen angeschlossen sind, die mit den Druckräumen eines Steuerzylinders verbunden sind, daß dieser Steuerzylinder einen Stufenkolben aufweist, dessen wirksamen Stufen— flächen gleich groß sind»
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein dicht^ließendes, fremdgesteuertes Dur'chgangsventil J parallel zu den St«euerzylindern geschaltet ist05» Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchgangsventil durch den Arbeitsstromkreis gesteuert ist«4β Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchgangsventil durch den in den Arbeitszylindern anstehenden Öldruck steuerbar eingerichtet ist.309847/00035o Maschine nach Ansprach 2, dadarch gekennzeichnet, daß das Durchgangsventil mittels Luftdruck, der bei der hydropneamatischen Steuerung zur Erzeugung des Öldruckes dient, steuerbar eingerichtet ist«6o Maschine nach Anspruch 2, dadarch gekennzeichnet, daß das Durchgangsventil mittels Elektromagnetventil, welches den Arbeitsdruck zu- oder abschaltet, steuerbar eingerichtet isto ....... . ■ '7o Maschine nach Ansprach 2 oder einem der nachfolgenden Ansprüche, dadarch gekennzeichnet, daß in die Impulsleitung zu dem Durchgangsventil ein Zeitverzögerungselement eingebaut ist, so daß das Durchgangsventil erst öffnet, wenn die .· Walzen aneinander liegeno8ο Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadarch gekennzeichnet, daß die Stufenkolben des Steuer— Zylinders an beiden Stirnseiten mit Federn vefehen sind·9· Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite des großen Kolbenbodens des Steuer Zylinders ein Abschluß über Leitungen und ein Wegeventil an die Ölversorgongseinheit und den Ölvorratsbehälter vorgesehen ist»Io» Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadareh gekennzeichnet, daß an der leitung zur Ölversorgungseinheit ein Druckbegrenzungsventil angebracht ist»309847/0003lie Maschine nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadaroh gekennzeichnet, daß der Steuerzylinder nur für korζen Betriebshab bemessen ist, -während für langen Betriebshub eine Drosselregelung, vorzugsweise mit Drosselrückschlagventilen, vorgesehen ist»12* Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwecks Erzielung des Grleichlaafesvorgesehene Steuerungseinrichtung auf der nicht vom Arbeitsdruck beaufschlagten Seite der Arbeitszylinder angeschlos sen ist«13ο Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lei tongs stränge^, welche die Arbeitszylinder mit dem Steuerzylinder verbinden, Druck*« begrenzungsventile zwecks Abbau von Druckspitzen vorgesehen sind» · ~ . ' ■14* Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an geeigneten Stellen der Zuleitun gen zwischen der Ölversorgungseinheit und der Gleichlauf-6 steuerungseinrichtung dichtschließende Wegeventile angeschlossen sind»303347/0003
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671652339 DE1652339C3 (de) | 1967-11-27 | 1967-11-27 | Maschine mit mindestens zwei umlaufenden Walzen, die gegeneinander gepreßt werden, vorzugsweise Prägekalander |
| NL6807199A NL6807199A (de) | 1967-05-24 | 1968-05-21 | |
| US3570355D US3570355A (en) | 1967-05-24 | 1968-05-23 | Rotational die stamping tool |
| GB43353/68A GB1240512A (en) | 1967-05-24 | 1968-09-12 | A machine having at least two revolving rollers preferably embossing calenders |
| FR1598199D FR1598199A (de) | 1967-11-27 | 1968-11-25 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671652339 DE1652339C3 (de) | 1967-11-27 | 1967-11-27 | Maschine mit mindestens zwei umlaufenden Walzen, die gegeneinander gepreßt werden, vorzugsweise Prägekalander |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1652339A1 true DE1652339A1 (de) | 1973-11-22 |
| DE1652339B2 DE1652339B2 (de) | 1974-12-19 |
| DE1652339C3 DE1652339C3 (de) | 1975-07-24 |
Family
ID=5684984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671652339 Expired DE1652339C3 (de) | 1967-05-24 | 1967-11-27 | Maschine mit mindestens zwei umlaufenden Walzen, die gegeneinander gepreßt werden, vorzugsweise Prägekalander |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1652339C3 (de) |
| FR (1) | FR1598199A (de) |
-
1967
- 1967-11-27 DE DE19671652339 patent/DE1652339C3/de not_active Expired
-
1968
- 1968-11-25 FR FR1598199D patent/FR1598199A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1652339C3 (de) | 1975-07-24 |
| FR1598199A (de) | 1970-07-06 |
| DE1652339B2 (de) | 1974-12-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10004905C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines Hubzylinders insbesondere von Arbeitsmaschinen | |
| DE3527376C2 (de) | ||
| DE2516810C3 (de) | Mit Druckflüssigkeit betriebener Schlagapparat | |
| DE2538870A1 (de) | Pneumatisch-hydraulische pumpanlage | |
| CH624231A5 (de) | ||
| DE19734966B4 (de) | Hydraulikhammer | |
| DE112005002529B4 (de) | Hydraulisch betätigte Giesseinheit | |
| DE2211288A1 (de) | Verfahren zur Beaufschlagung eines veränderlichen Flächenbereiches eines in einem Zylinder beweglichen Kolbens, mit einem hydraulischen Steuermedium und zur Durchführung dieses Verfahrens eingerichtete Pressvorrichtung | |
| DE2362431C2 (de) | Ölhydraulische Hubkolbenzylindervorrichtungen mit wechselweiser gegenseitiger Verriegelung zur Betätigung von wasserhydraulischen Ventilen | |
| DE3022342A1 (de) | Schiffs-rudermaschine mit notsteuereinrichtung | |
| DE3211232A1 (de) | Energiesparendes verfahren zur betaetigung einer kolben-zylinderkombination und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2003584A1 (de) | Einrichtung zur Druckmittelverteilung | |
| DE102009005998A1 (de) | Hydraulische Antriebsvorrichtung mit zwei Druckräumen und Verfahren zum Betreiben einer hydraulischen Antriebsvorrichtung mit zwei Druckräumen | |
| DE2024501C3 (de) | Schlaggerät mit hydraulisch hin- und herbewegtem Arbeitskolben | |
| DE1652339A1 (de) | Maschine mit mindestens zwei umlaufenden walzen, vorzugsweise praegekalander | |
| EP0053370B1 (de) | Verfahren zur Steuerung eines hydraulischen Antriebs und für die Durchführung dieses Steuerungsverfahrens geeigneter hydraulischer Antrieb | |
| DE3810490C2 (de) | ||
| EP1836013A2 (de) | Hydraulisch betätigte giesseinheit und verfahren zu deren ansteuerung | |
| DE2111728C3 (de) | Steuer- und Regelventil fuer Wegesteuerungen | |
| DE2221388A1 (de) | Stroemungsmittelbetaetigter Kolben-Druckverstaerker | |
| DE2857176C1 (de) | Hydraulischer Antrieb fuer den Schuetzen einer Webmaschine | |
| DE2705674C3 (de) | Hydraulische Servomotoranlage | |
| DE19711207A1 (de) | Ziehvorrichtung für eine Presse | |
| DE1573547C3 (de) | Vorrichtung an einer Rohrpriifmaschine zum selbsttätigen Ausgleichsdruckregeln | |
| DD208095A1 (de) | Ziehkissen fuer pressen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |