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DE1652311C - Vorrichtung zum Prägen von Schrift zeichen oder dergleichen in einen Kunst stoffstreifen - Google Patents

Vorrichtung zum Prägen von Schrift zeichen oder dergleichen in einen Kunst stoffstreifen

Info

Publication number
DE1652311C
DE1652311C DE1652311C DE 1652311 C DE1652311 C DE 1652311C DE 1652311 C DE1652311 C DE 1652311C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embossing
rod
characters
strip
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Friedrich 2000 Harn bürg Albrecht
Original Assignee
Euro Handels Gesellschaft fur Maschinen u Industriebedarf mbH 2000 Hamburg
Publication date

Links

Description

30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prägen von Schrftzeichen od. dgl. in einen Kunststoffstreifen, bei der ein Prägeglied mit sichtbaren Schriftzeichen und diesen zugeordneten Negativformen vorgesehen ist, die durch Veränderung der Lage des Prägegliedes einzeln in eine Prägeposition vor eine zu prägende Stelle d'*s Streifens führbar sind, wo der Streifen durch einen Gummistempel gegen eine Negativform drückbar ist.
Solche Vorrichtungen sind bekannt (USA.-Patentschrift 3 280 954). Die bekannten Vorrichtungen haben ein kreisscheiberrförmiges Prägeglied, an dessen Umfai'o auf der einen Stirnseite Nesativformen der Schriftzeichen angebracht sind. Die zugehörigen Schriftzeichen befinden sich auf der anderen, teilweise sichtbaren Stirnfläche des Glieds. Die einzelnen Schriftzeichen werden be: der bekannten Vorrichtung dadurch in die Prägeposition gebracht, daß das Prägeglied bzw. die Scheibe so lange verdreht wird, bis sich das gewünschte Zeichen in der Prägeposition vor dem zu prägenden Streifen befindet. Durch Niederdrücken eines Hebels wird ein Gummistempel gegen die Zeichennegative gedrückt, v/obei durch Prägen das betreffende Schriftzeichen auf dem Streifen entsteht. Mit den bekannten Vorrichtungen ist nur eine begrenzte Zahl von Schriftzeichen prägbar, wenn das auf der Vorrichtung angeordnete Prägeglied keinen zu großen Durchmesser haben darf. Die Einsalzfähigkeil der Vorrichtung ist damit erheblich beschränkt.
r>, ist auch bekannt, die mit den Schrift/eichen und deren Formen versehene Scheibe auswechselbar zu machen, um den Bedürfnissen nach größerer Schriftzeichenauswahl und nach verschiedenen Schriftzeichengrößen dadurch nachkommen zu können, daß diese auf verschiedene Scheiben verteilt sind. Die einzelnen Sciiojben können dann wahlweise auf der Vorrichtung angebracht werden. Abgesehen davon, daß die Zahl der Scheiben dabei recht umfangreich ist, läßt sich das Auswechseln der Scheiben bei den bekannten Vorrichtungen nur mit größter Mühe vornehmen. Das Auswechseln von Scheiben während eines Prägevorganges scheidet damit aus.
Es ist Aufgabe der Erfindung, derartige Vorrichtungen zum Prägen von Schriftzeichen so abzuwandeln, daß mit ihnen eine große Zahl von Schriftzeichen geprägt werden kann und daß jederzeit während eines Prägevorganges "on einer Schrift auf eine andere, beispielsweise von Großschrift auf Kleinschrifi, übergegangen werden kann. Dazu sollen keine ins Gewicht fallende Montagearbeiten anfallen.
Die gestellte Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung das Prägeglied als mehrkantiger Stab ausgebildet ist, der in einer Führung längsverschieblich ist und dessen zwischen den Kanten befindliche, paarweise zueinander gehörige Flächen einerseits die sichtbaren Schriftzeichen und andererseits die diesen zugeordneten Negativformen tragen.
Befindet sich ein derartiger mehrkantiger Stab in einer passenden Stabfüt.rung der Vorrichtung, dann können durch Verschieben des Stabes zunächst einmal ganz nach Begeben Prägungen mit den auf dein Stab vorgesehenen Schriftzeichen vorgenommen werden. Will man jedoch zu einem anderen Schriftzeichen übergehen, so wird der Stab zunächst aus der Führung herausgezogen, beispielsweise um einen Winkel von 180" gedreht und danach wieder in die Führung eingesteckt. Zum Prägen können dann die auf den anderen Stabflächen befindlichen Schriftzeichenformen herangezogen werden. Statt des Drehens eines Stabes kann jedoch ein zunächst verwendeter Stab gegen einen anderen Stab ausgetauscht werden, und zwar ebenfalls nur durch einfaches Herausziehen des zuvor benutzten Stabes und das Einstecken eines neuen gewünschten Stabes. Es kann damit iortlaufend ganz nach Belieben von Großschrift auf Kleinschrift, auf die verschiedensten technischen Abkürzungen sowie beispielsweise von arabischen auf römische Ziffern übergegangen werden. Dieser Übergang führt zu keinerlei Komplikationen und läßt sich innerhalb kürzester Zeit vornehmen.
Zweckmäßigerweise sind in zwei einander gegenüber befindlichen Ecken der Führung in Rastnuten des Stabes eingreifende, federnd gelagerte Kugeln vorgesehen.
An einem Ende des Stabes ist weiterhin vorteilhafterweise ein Handgriff angeordnet. Mit einem derartigen Handgriff läßt sich der Stab besonders leicht hantieren.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. I zeigt eine Ansicht der Vorrichtung mit eingeschobenem Stab;
F i g. 2 zeigt die Ausbildung der Kugelverrastung des Stabes;
F i g. 3 und 4 zeigen verschiedene Gummistempel;
F i g. 5 zeigt die Anordnung eines Gummistempels innerhalb der Vorrichtung.
An einer Grundplatte 1 ist mittels eines Deckels 3 verdeckt der nicht erkennbare Antrieb der Prägevorrichlung mit eingelegtem Kunststoffstreifen vorgesehen. An der linken Seite 5 der rechteckigen Vorrichtung ist eine Führung 7 für einen mehrkantigen Stab 9, das Prageglied, vorgesehen. Dieser Stab bzw.
Prägestab ist in der Führung 7 verschieblich; er isl mit Rastnuten 11 versehen, in die eine Kugel 13 (F i g. 2) eingreifen kann. Die Kugel 13 ist mittels einer Feder 15 in Richtung auf die Stabführung 7 gedrückt. Zur Kugelverrastung gehören zwei Kugeln S 13, die mit entsprechenden Druckfedern 15 diametral einander gegenüber angeordnet sind. Wenn der Stab 9 in der eingezeichneten Stellung in der Stabführung 7 verschoben wird, dann rastet die obere uer beiden Kugeln 13 in die einzelnen Nuten Il ein. Ist der Stab jedoch um einen Winkel von 180° gedreht, dann wirkt die untere Kugel 13 mit den Nuten Il zusammen. Bei einem vierkantig ausgebildeten Stab ge^ niigt es, bei der Anwendung zweier diametral angeordneter Kugeln die Rastnuten in einer einzigen Stabkante unterzubringen. Weist der Stab mehr als vier Kanten auf, dann müssen jedoch weitere Kanten mit Nuten versehen werden.
Auf dem Prägestabil werden durch die Stabkanten 17 mehrere Stabflächen 19 gegeneinander ab- *o geteilt. Jeweils zwei gegeneinander stoßende Stabflächen 19 gehören paarweise zueinander. Derartige zueinander gehörige Stabflächen bilden in dem in Fig. I dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise die obere und die rechts von ihr liegende erkennbare Fläche. Während auf der oberen Fläche einzelne Schriftzeichen wiedergegeben sind und durch den Spalt 21 abgelesen werden können, befinden sich auf der rechts von der oberen Fläche befindlicnen Fläche die Negativformen der Schriftzeichen., die in die Schriftzeichenfläche eingearbeitet sind. Auf den nicht sichtbaren Flächen 17 und 19 des Stabes sind andere Schriftzeichen bzw. die dazugehörigen Negativformen angebracht.
Zum Verschieben des Prägestabs dient ein Handgriff 23, der es auch ermöglicht, den Prägestab aus der Vorrichtung herauszuziehen und vor dem Wiedereinstecken um 180° um seine Achse zu drehen oder den Prägestab 9 beiseite zu legen und gegen einen anderen auszutauschen, auf dem wieder andere Schriftzeichen, beispielsweise in einer anderen Schrift oder in einer anderen Größe untergebracht
Zu den verschiedenen Schriftzeichengrößen gehören auch verschieden große Gummistempel bzw. Prägestempel 25. wie sie in den F i g. 3 und 4 dargestellt sind. Die Pragesteir-^el 25, die durch eine öffnung 27 des Deckels 3 austauschbar sind, bestehen aus einem metallischen Winkelstück, an dem ein Griff 29 befestigt ist. Die Gummiteile 31 der Prägestempel 25 haben, wie aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, verschiedene Größen. Damit können Zeichen verschiedener Größe in einen nicht dargestellten Kunststoffstreifen geprägt werden. _ DiL Prägestempel 25 sind innerhalb der Vorrichtung vor einer öffnung33 angeordnet. In Fig. 5 ist dazu ein Prägestempel 25 in Fluchtlinie vor dieser öffnung dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. ί 652
    Patentansprüche:
    I. Vorrichtung zum Prägen von Schriftzeichen od. dgl. in einen Kunststoffstreifen, bei der ein Prägeglied mit sichtbaren Schriftzeichen und diesen zugeordneten Negativformen vorgesehen sind, die durch Veränderung der Lage des Prägegliedes einzeln in eine Prägeposition vor eine zu prägende Stelle des Streifens führbar sind, wo der Streifen durch einen Gummistempel gegen eine Negativform drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prägeglied als mehrkantiger Stab (9) ausgebildet ist, der in einer Führung (7) längsverschieblich ist und dessen zwischen den Kanten (17) befindliche, paarweise zueinander gehörige Rächen (19) einerseits die sichtbaren Schriftzeichen und andererseits die diesen zugeordneten Negativiormen tragen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in zwei einander gegenüber befindlichen Ecken der Führung (7) in Rastnuten (II) des Stabes (9) eingreifende, federnd gelagerte Kugeln (13) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Stabes (9) ein Handgriff (23) angeordnet ist.

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